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Hordy Jones
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BeitragThema: Kinnikuman   Sa 18 Okt - 16:46

   

So, wer sich nicht von dem ersten Blick auf den Hauptcharakter abschrecken lässt, kann ja gerne weiterlesen.

Ich glaube dass Kinnikuman nicht sonderlich bekannt ist. Auch wenn es von Old School Serien die Rede ist, wird es oft vergessen. Der etwas schräge Zeichenstil schreckt, zudem war er in den ersten Kapitel einfach ein storyloser Blödsinnsmanga. Theoretisch könnte man auch die ersten 30 Kapitel überspringen. Die Witze sind leider oft nicht zeitgemäss, was daran liegt dass aktuelle Persönliche oder Serien referenziert werden, und ein Manga der 35 Jahre alt ist, wird in diesen Punkten wohl leider seine Schwächen haben. One Piece Fans sollten doch vielleicht mal einen Blick riskieren. Später wird Kinnikuman seriöser und zudem wurde One Piece in dem einen oder anderen Punkt auch stark inspiriert.

Story
Einen roten Faden in dem Sinne gibt es nicht, jedoch ist eine Story schon enthalten. Erwartet aber keine sehr tiefe Story.
Kinnikuman ist ein Superheld (Chojin), jedoch bedeutet das nicht dass er super ist. Er ist ein Versager wie er im Buche steht und keiner kann ihn leiden. Wenn er Kinder aus den Fängen eines Monsters befreit, gehen diese Kinder zurück zum Monster weil dieses cool ist und in der Monsterwelt gilt es eine Schande von Kinnikuman besiegt zu werden.
Eines Tages landet der junge Meat auf der Erde und berichtet Kinnikuman, dass er eigentlich Kinniku Suguru heißt und der Prinz des Planeten Kinniku ist. Jedoch will Kinnikuman nichts davon wissen und dank eines anderes Chojin namens Terryman entdeckt er das Wrestling. Sein Ziel ist es der größte Wrestler und Chojin zu werden. Auf dem Weg dahin liegen viele Feinde, von denen einige auch seine Freunde werden, und übernatürliche Wessen.

Zeichenstil & allgemeiner Style
Es ist halt eine Comedy Serie von einem alter von 35 Jahren, deswegen braucht man keinen sehr detailreichen Zeichenstil erwarten. Jedoch wird er etwas genauer und seriöser, als der Fokus kämpfen in den Fordergrund gerückt wird. Jedoch ist der Zeichenstil nach wie vor eher simple.
Das Charakterdesign ist teilweise etwas absurd. Wer das Charakterdesign in One Piece teilweise schrecklich findet, sollte lieber einen großen Bogen um Kinnikuman machen. Da dort Charaktere aus verschiedenen Nationen vertreten sind, sind diese oft sehr Klitscheehaft besetzt. Der Amerikaner ist ein Cowboy, der Chinese ein Kung Fu Kämpfer, der Deutsche ein SS-Soldat oder sogar der einzige japanische Chojin neben Kinnikuman selbst ist ein Sumoringer.
Die Kämpfe sind besonders im späteren Verlauf sehr brutal gestaltet und sehr umfangreich. Bei manchen Techniken die da rausgehauen werden vergisst man hin und wieder auch, dass es eigentlich ein Wrestlingmanga ist.

Erscheinung
Kinnikuman lief in der Weekly Shonen Jump von 1979 bis 1987, somit also schon etwas älter. In Deutschland ist Kinnikuman nie erschienen, so auch in vielen anderen Ländern. In spanischsprechenden Ländern ist es schon bekannt, in anderen nicht. Der Hauptgrund ist vermutlich der Charakter Brocken, der den Nationalsozialismus angeblich idialisieren soll. Deswegen wird man wohl auf Fanübersetzungen zurückgreifen müssen.
Den Anime habe ich noch nicht gesehen, werde ich wohl aufgrund des Alters nicht. Jedoch sind die Openings und Charaktethemes wirklich beeindruckend und mit denen im Hintergrund hat es zumindest mir ein stärkeres Feeling gegeben beim lesen.
Zudem gibt es noch eine Fortsetzung namens Kinnikuman Nisei, für die man aber das Original kennen muss. Zudem noch Spin Offs wie Tatakae!! Ramenman, eine eigene Serie des Charakters Ramenman oder Kinnikuman Lady, was eine alternative Story darstellt in denen die Charaktere alle weiblich sind. Letzteres kann man eher in Richtung Parodie und Ecchi einordnen.

Fazit und Empfehlungen
Ich bin noch nicht ganz durch, dennoch finde ich es schon sehr unterhaltsam. Es ist keine perfekte Serie und bei weitem kein Highlight, wer aber vielleicht etwas mehr über Oda's Lieblingsmanga neben Dragonball erfahren möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Erwartet keine großartig ausgearbeitete Story oder Charakterentwicklungen und auch den einen oder anderen Logikfehler ist hier zu finden. Wenn ich Kinnikuman mit anderen Serien vergleichen würde, würde ich es als One Piece im Dragonballstil mit Lysop als Hauptcharakter bezeichnen, was wohl auch daran liegt, dass beide sehr von diesem beeinflusst wurde. Wer also einen Blick riskieren will und kein Problem mit absurden Charakteren hat, kann es ruhig mal anfangen. Allen anderen würde ich es eher weniger empfehlen.



 

Schnellantwort auf: Kinnikuman

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