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Commander Spock
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BeitragThema: Donald Trump   Sa Nov 12, 2016 8:13 am

   
Donald Trump ist US-Präsident geworden. Die Neuigkeit ist ein umstrittenes Thema. Viel Skepsis und Angst herrscht gegen Trump, insbesondere in der Politik, Nachrichten.

Was sagt ihr allgemein zu diesem Thema?


Meine Meinung: Trump=dump bzw. Trump=jump(Fettverbrauch).

KillingTime
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BeitragThema: Re: Donald Trump   Sa Nov 12, 2016 10:11 am

   
Na ist doch super, so einen Soziopathen an der Spitze eines Landes zu sehen.......
Klar, Hillary ist nicht viel besser, aber ein klein wenig halt schon ^^.
Ich bitte euch, das was er versprochen hat, kann er 1. eh nicht einhalten und ist 2. ziemlich beängstigend.
Man sieht es doch sogar jetzt schon mit der Obamacare, die er ja eigentlich abschaffen wollte, aber mittlerweile will er sie zu teilen behalten. Das ist die gleiche verarsche wie damals beim Brexit. Der Typ lebt nach dem Motto: Was interessiert mich das Geschwätz von gestern. Und das schlimme ist ja, das die Republikaner im Senat und Kongress die Mehrheit haben. Trump könnte damit jedes Gesetz durchdrücken oder ändern, theoretisch. Das war also ein richtiger Schlag in die Fresse für die Demokraten und Clinton bei der Wahl. Sollte uns fürs nächste Jahr schon mal zu denken geben Very Happy

Einzig Hoffnung macht mir die Siegesrede von Trump, die war doch sehr harmlos und vernünftig. Vllt wird er dann doch nicht so schlimm und bringt was Gutes.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Sa Nov 12, 2016 10:32 am

   
@KillingTime schrieb:
Na ist doch super, so einen Soziopathen an der Spitze eines Landes zu sehen.......
Klar, Hillary ist nicht viel besser, aber ein klein wenig halt schon ^^.
Ich bitte euch, das was er versprochen hat, kann er 1. eh nicht einhalten und ist 2. ziemlich beängstigend.
Man sieht es doch sogar jetzt schon mit der Obamacare, die er ja eigentlich abschaffen wollte, aber mittlerweile will er sie zu teilen behalten. Das ist die gleiche verarsche wie damals beim Brexit. Der Typ lebt nach dem Motto: Was interessiert mich das Geschwätz von gestern. Und das schlimme ist ja, das die Republikaner im Senat und Kongress die Mehrheit haben. Trump könnte damit jedes Gesetz durchdrücken oder ändern, theoretisch. Das war also ein richtiger Schlag in die Fresse für die Demokraten und Clinton bei der Wahl. Sollte uns fürs nächste Jahr schon mal zu denken geben Very Happy

Einzig Hoffnung macht mir die Siegesrede von Trump, die war doch sehr harmlos und vernünftig. Vllt wird er dann doch nicht so schlimm und bringt was Gutes.

Die amerikanische Politik ist mir nicht bekannt. Ich weiß nicht wie das politische System abläuft. Wieviel die Macht von Dump ist. Ob er seine rassistischen Ansichten durchsetzen kann, bezüglich der Auswanderungsverbot. Ich beweifle überhaupt die Durchsetzung der versprochenen Ziele. Die Mehrheit vom Kongress müsste übereinstimmen mit diesem Zielen. Was zweifelhaft ist. Da es noch nie bei Politikern zur einer Übereinstimmung kam, insbesondere beim Verbot der Waffen. Barack Obama wollte ein Verbot bzw. Beschränkung der Applikation von Schusswaffen. Jedoch abgelehnt wurde von vielen Politikern.
Trump müsste die republikanische Assoziation hinter sich haben, damit es zum Durchsetzen eines unmoralischen Gesetzes kommt.

Trump ist ein "shit talker". Allein schon die Redensart, wie hypothetisch er sich behauptet ist lächerlich. Ich kann mir beim Willen nicht vorstellen, wie dieses primitive maskuline Individuen gewählt wurde. Die amerikanische Population müsste doch begriffen haben.

Dagegen ist Clinton weniger schlimm, aber sehr in kriminielle Aktivität verwickelt ist. Der FBI-Email Skandal.
In Clinton steckt viel kriminielle Energie.


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BeitragThema: Re: Donald Trump   So Nov 13, 2016 6:37 am

   
Hey

Schreib ich auch mal meine Meinung zu dem. Auch wenn es irgendwie nichts zu sache hat, da ich erstens ned in Amerika wohne und mich Amerika auch sehr sehr wenig Interessiert. Aber da halt Amerika viel Einfluss auf die ganze Welt hat, betrifft uns das auch.

Wie @KillingTime schon geschrieben hat, er hat jetzt schon das Wahlversprechen, welches ich dachte hält er zu 100%, wegen Obamacare gebrochen. Was ich ja gut finde, versteh eh ned wie kann man keine Krankenversicherung wollen??? das doch doof, ok darum geht es ja jetzt ned.

Wenn er schon das nicht hält, hab ich vor dem Rest wenig befüchtung. Eine Mauer kann er ned bauen, vorallem ned das Mexiko zahlt. Das sind ja jetzt einfach so Schlagwörter wie bei uns leider andere Wörter sind.

Was ich am schlimmsten finde ist, das eine Person welche nur solche Schlagwörter benutze Präsident werden kann. Aber das sehen wir ja auch hier in Europa, Schlagwörter sind heutzutage wichtiger als Logik oder gesunder Menschenverstand.

Und zum Thema Hillary, wir müssen hier ja auch sagen, sie war ne ganz ganz schwache Kandidatin. Dazu glaub ich die ganze Panik mache gegen Trump hat ihm nur geholfen, wie das Video welches die Hollywood Schauspieler gemacht haben. So was löst eher eine Antisymatie aus als etwas nützen.

Aber gut ich bin eh total nicht auf der Wellenlänge von Hillary oder Trump...beide stehen für etwas was ich nicht mag. Trump mit schlagwörter herumschreihen und Hillary mit eine Hinterlistige Politikerin zu sein, bei der man ned weiss was sie machen würde wenn sie gewonnen hätte.


@The Flash Änderungen kann Trump im Moment schon machen, da beide, Senat und Representaten Haus, eine Repuplikanische Mehrheit hat.

Lg Igel

......................................................................



@Shamisaly schrieb:
ein Igel ohne Smileys ist wie ein Igel ohne stacheln

Wenn Igel niesen:
Spoiler:
 


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BeitragThema: Re: Donald Trump   So Nov 13, 2016 6:45 am

   
The Flash schrieb:
Ich beweifle überhaupt die Durchsetzung der versprochenen Ziele.

Er kriegt fast nix umgesetzt von dem was er angekündigt hat, außer vllt das Waterboarding^^.
- Steuern senken,
- Schulden abbauen,
- Immigranten abschieben,
- Wirtschaft ankurbeln,
- Einreiseverbot für Muslime,
- Zoll auf zb chinesische Waren (dann kostet das Iphone für die Amerikaner mal eben 1500 $, lol),

das ist doch alles nicht umsetzbar und widerspricht sich sogar selbst. Und von der "Außenpolitik" brauchen wir eh nicht sprechen, dass ist nur beängstigend und ebenso unwahrscheinlich.

The Flash schrieb:
Die Mehrheit vom Kongress müsste übereinstimmen mit diesem Zielen. Was zweifelhaft ist. Da es noch nie bei Politikern zur einer Übereinstimmung kam, insbesondere beim Verbot der Waffen. Barack Obama wollte ein Verbot bzw. Beschränkung der Applikation von Schusswaffen. Jedoch abgelehnt wurde von vielen Politikern.

Naja, aber genau das ist ja der Fall, die Republikaner haben überall mehr und könnten damit sehr viel durchdrücken (vorausgesetzt die alle Republikaner stimmen auch dem zu, was z.B. ein Trump vorschlägt).
Obama war ja Demokrat und damals hatten die Republikaner die Mehrheit im Kongress und konnten ein Veto  gegen alles von Obama einlegen. Deswegen kam ja auch sehr viel dann nicht mehr zu stande.

The Flash schrieb:
Die amerikanische Population müsste doch begriffen haben.

Ich finde es schwer, der Bevölkerung irgendwie die Schuld zu geben. Wenn man sich mal in die Lage derjenigen versetzt, die zur Unterschicht gehören, die die sich Veränderung wünschen, die, die die letzten Jahre ziemlich gelitten haben, Arbeitsplätze verloren haben etc....kann man schon verstehen, dass sie ihn gewählt haben. Man sieht es ja. Sehr viele der großen Städte haben ja für Clinton gestimmt, doch auf dem Land, waren die meisten für Trump. Da wo die wirtschaftliche LAge sowieso scheiße ist. Die Leute wünschen sich Veränderung, wofür Trump offiziell steht, dagegen steht halt Clinton, also das absolute Gegenteil.
Aus unserer Sicht hier kann man die Leute schon schnell verurteilen, aber wenn man sich mal in die hineinversetzt, was dann.....


Aber wer weiß, vllt wird Trump durch seine wirstschaftliche Erfahrung einer der besten Präsident. Die Chance sollte man ihm jetzt auch schon geben.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Mo Nov 14, 2016 4:57 am

   
Solange er kein verdammten Krieg anzettelt, kann es mir eigentlich egal sein, welche Wandlungen Amerika durch ihn machen.
Was ich wirklich am schlimmsten finde ist die Tatsache, dass er allen ernstes glaubt, dass der Klimawandel nicht existiert und noch schlimmer dabei auf Solarenergie verzichten will. Elektrische Energie schön und gut, wichtig ist diese auf jeden Fall, aber das ist auf keinen Fall der richtige Weg. Unser schöner Planet wird schon genug von uns verunstaltet. Weitere Treibgase führen zu noch mehr Belastungen der Atmosphäre, speziell der Ozon Schicht. War nicht sogar Amerika an der Spitze, mit den meisten Treibgasen? Bin mir da gerade nicht sicher, kann auch China gewesen sein. Jedenfalls ist das das größte Problem, was ich mit Donald Trump habe.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Fr Feb 24, 2017 12:16 am

   
@Borusarino schrieb:
Solange er kein verdammten Krieg anzettelt, kann es mir eigentlich egal sein, welche Wandlungen Amerika durch ihn machen.
Schön gesagt.
Nur könnte man nach seiner letzten Aussage über Atomwaffen fast meinen er beginne tatsächlich einen Krieg anzuzetteln. Zwar "nur" einen kalten, aber trotzdem. Dass er der Meinung ist die USA bräuchten mehr Atomwaffen, mindestens mehr als Russland, löst bei mir einfach nur unbläubiges Kopfschütteln aus. Zig seiner Vorgänger haben versucht sich Russland anzunähern und dieses ehlendige Wettrüsten, das wir auch "Kalter Krieg" nennen, zu einem Ende zu bringen. Und was macht er? Entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber er sch**** einfach drauf.
Ja, Russland hat erst kürzlich gegen das Abkommen verstoßen und ich verstehe, dass Amerika da nicht hinter weg fallen will. Heutzutage gilt der Jenige als stärker der die meisten Atomwaffen hat. Da will Trump natürlich nicht hinter Putin zurückfallen. Das sorgt zwar für schon für so etwas wie ein "Kräftegleichegewicht", aber geht das nicht auch anders?
Dieses ganze Wettrüst-gschmarri wirkt doch immer wirklich wie ein Streit im Kindergarten: "Der hat einen Bauklotz mehr als ich. Ich hol' mir jetzt 2 neue, dann bin ich besser als der!"
Im Innern sind und bleiben Menschen eben immernoch Kleinkinder. Im guten wie im schlechten Sinne.

Was mich langsam auch aufregt ist, dass er es liebt andauernd gegen die "Fake News" zu wettern, am liebsten gegen die New York Times. Diese "Lügner" sind sowieso an allen schlechten Schlagzeilen über ihn oder sein Umfeld verantwortlich. Oder aber die Demokraten oder Richter sind schuld.
Dass er einen Richter "beschimpft" weil er sein Einreiseverbotsdekret für Rechtswidrig erklärt hat ist ja auch so eine Sache.
Wenigstens hat er inzwischen merken müssen, dass er als Präsident in einer Demokratie nicht einfach das machen kann was will, sondern sich auch an einige Vorgaben und Prozeduren halten muss.

Einerseits finde ich es schon etwas amüsant was der Herr Präsident da abzieht, aber anderer seits frage ich mich auch ech wo das hinführen soll...

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BeitragThema: Re: Donald Trump   So Feb 26, 2017 11:56 pm

   
Ich rede eigentlich nicht so gerne über Politik,weil es mir kein Spaß macht,aber ich verstehe so einige Dinge.Das Problem über politische Diskussionen generell ist die Auffassung,die man besitzt.Beispielsweise werden Russen anders über den Syrienkonflikt informiert als wir Deutschen,die Amerikaner genauso oder am Beispiel der Türken.Sie haben es mit der Zensur auch nicht einfach.
Jedem,der sich eine politische Meinung bilden will,sollte sich der Subjektivität der Medien klar sein.
Stichwort Propaganda sage ich nur dazu.Wenn ich als aktuelles Beispiel die Krise in Schweden nehme,die Trump in seiner Rede in Florida anspracht,hat die schwedische Regierung das mit ein paar "Fakten" gekontert,dass die Situation friedlich sei und Flüchtlinge nichts angestellt haben.Tatsächlich stieg die Zahl der Straftaten der Flüchtlinge seit März 2016,Vorfälle mit Vergewaltigungen und Gewalttaten.
(Wenn ihr Quellen haben wollt,schreibt mich per PN an)
Was machen die westlichen Medien? Sie schweigen darüber.Hauptsache Trump fertigmachen,den bösen Ivan für jeden kleinen Unfug zu beschuldigen oder allgemein jedes Land,das keine Demokratie hat,schlecht reden.Sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Situation war in den arabischen Ländern noch stabil und einigermaßen war das Volk mit ihrem "Führer" zufrieden bevor die Amerikaner auf eine schöne Idee kamen "Demokratie" dort einzuführen(Ironie)Demokratie gewaltmäßig durchzusetzen ist etwas Tragisches,wenn man sich die Opfer des Landes mal anschaut.Auch die Russen sind nicht die aller Besten. Oppositionelle Politiker verschwinden in Russland und ihre Priorität den nationalen Interessen gegenüber den Interessen der anderen Länder sorgt natürlich nicht für die besten Verhandlungen.Aber im Großen und Ganzen kann ich das Handeln Russlands noch in der Außenpolitik nachvollziehen.
Da dieser Thead über Donald Trump geht,werde ich auch noch einige Worte über ihn verlieren.Er ist auf jeden Fall besser als Hillary Clinton.Das steht schon mal fest.Wenn ich die Wahl zwischen einer Kriegstreiberin und einem Rassist hätte,dann würde ich natürlich den Rassist wählen.Ganz einfach.Wenn man mal einen näheren Blick auf Clintons Biographie wirft,dann bemerkt man,welche Konflikte sie mit anderen Ländern geschürt hat wie Lybien oder Russland.Auch im Wahlkampf sprach sie davon,gegen Russland härter vorzugehen,und das soll in der Welt für Frieden sorgen?
Mir ist sowas von egal,wenn ein paar Mexikaner ausgegrenzt werden,solange Menschenleben dabei nicht auf dem Spiel steht.Und Donald ist eher die Person,die auf die Wirtschaft und Politik seines eigenen Landes schaut,als sich um eine aggressive Außenpolitik zu kümmern,wohin man sonst immer so viel Geld ausgab.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Do März 02, 2017 10:13 am

   
@Lemon1 schrieb:
Ich rede eigentlich nicht so gerne über Politik,weil es mir kein Spaß macht,aber ich verstehe so einige Dinge.Das Problem über politische Diskussionen generell ist die Auffassung,die man besitzt.Beispielsweise werden Russen anders über den Syrienkonflikt informiert als wir Deutschen,die Amerikaner genauso oder am Beispiel der Türken.Sie haben es mit der Zensur auch nicht einfach.
Jedem,der sich eine politische Meinung bilden will,sollte sich der Subjektivität der Medien klar sein.
Stichwort Propaganda sage ich nur dazu.Wenn ich als aktuelles Beispiel die Krise in Schweden nehme,die Trump in seiner Rede in Florida anspracht,hat die schwedische Regierung das mit ein paar "Fakten" gekontert,dass die Situation friedlich sei und Flüchtlinge nichts angestellt haben.Tatsächlich stieg die Zahl der Straftaten der Flüchtlinge seit März 2016,Vorfälle mit Vergewaltigungen und Gewalttaten.
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Was machen die westlichen Medien? Sie schweigen darüber.Hauptsache Trump fertigmachen,den bösen Ivan für jeden kleinen Unfug zu beschuldigen oder allgemein jedes Land,das keine Demokratie hat,schlecht reden.Sowohl die politische als auch die wirtschaftliche Situation war in den arabischen Ländern noch stabil und einigermaßen war das Volk mit ihrem "Führer" zufrieden bevor die Amerikaner auf eine schöne Idee kamen "Demokratie" dort einzuführen(Ironie)Demokratie gewaltmäßig durchzusetzen ist etwas Tragisches,wenn man sich die Opfer des Landes mal anschaut.Auch die Russen sind nicht die aller Besten. Oppositionelle Politiker verschwinden in Russland und ihre Priorität den nationalen Interessen gegenüber den Interessen der anderen Länder sorgt natürlich nicht für die besten Verhandlungen.Aber im Großen und Ganzen kann ich das Handeln Russlands noch in der Außenpolitik nachvollziehen.
Da dieser Thead über Donald Trump geht,werde ich auch noch einige Worte über ihn verlieren.Er ist auf jeden Fall besser als Hillary Clinton.Das steht schon mal fest.Wenn ich die Wahl zwischen einer Kriegstreiberin und einem Rassist hätte,dann würde ich natürlich den Rassist wählen.Ganz einfach.Wenn man mal einen näheren Blick auf Clintons Biographie wirft,dann bemerkt man,welche Konflikte sie mit anderen Ländern geschürt hat wie Lybien oder Russland.Auch im Wahlkampf sprach sie davon,gegen Russland härter vorzugehen,und das soll in der Welt für Frieden sorgen?
Mir ist sowas von egal,wenn ein paar Mexikaner ausgegrenzt werden,solange Menschenleben dabei nicht auf dem Spiel steht.Und Donald ist eher die Person,die auf die Wirtschaft und Politik seines eigenen Landes schaut,als sich um eine aggressive Außenpolitik zu kümmern,wohin man sonst immer so viel Geld ausgab.

Das kann doch nicht dein Ernst sein...scheiß auf Rassismus, Sexismus, Intoleranz, Homophobie..hauptsache er zettelt keinen Krieg an? Der Vorwand der Sicherheit rechtfertigt also jede Art von Beschneidung demokratisch fest verankerter Rechte? Dann ist es kein Wunder dass rechte Parteien zulauf haben...
Solange man angeblich etwas anders macht rechtfertigt das also alles. Sorry, aber so verstehe ich deinen Beitrag.
Natürlich hast du deine Meinung, richtig so.
Aber denk bitte daran: Hätten Politiker wie Trump vollständig das sagen, dürftest du solche Meinungen nicht mehr äußern.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Do März 02, 2017 12:07 pm

   
@Hisoka Natürlich sehe ich die Probleme bei einem Rechtspopulisten wie Trump.Mir ist bewusst um seine schlechte Einstellung gegenüber Migranten oder zum Teil auch Frauen.Meine Intension war lediglich zu zeigen,dass Hillary Clinton die schlechtere Kandidatin im Wahlkampf war.Andere Alternativen gab es für die Amerikaner leider nicht.


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BeitragThema: Re: Donald Trump   Fr März 03, 2017 3:58 am

   
@Lemon1 schrieb:
@Hisoka Natürlich sehe ich die Probleme bei einem Rechtspopulisten wie Trump.Mir ist bewusst um seine schlechte Einstellung gegenüber Migranten oder zum Teil auch Frauen.Meine Intension war lediglich zu zeigen,dass Hillary Clinton die schlechtere Kandidatin im Wahlkampf war.Andere Alternativen gab es für die Amerikaner leider nicht.


Wie du vielleicht an den letzten paar Wochen siehst, war Trump wohl auch keine.

Nicht falsch verstehen, ich mag Hillary Clinton überhaupt nicht. Aber solche Kamikaze Aktionen wie Trump sie scheinbar massenweise aus dem Ärmel schüttelt, wären von ihr wohl eher nicht zu erwarten gewesen.

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BeitragThema: Re: Donald Trump   Fr März 03, 2017 6:28 am

   
@KillingTime schrieb:


Ich finde es schwer, der Bevölkerung irgendwie die Schuld zu geben. Wenn man sich mal in die Lage derjenigen versetzt, die zur Unterschicht gehören, die die sich Veränderung wünschen, die, die die letzten Jahre ziemlich gelitten haben, Arbeitsplätze verloren haben etc....kann man schon verstehen, dass sie ihn gewählt haben. Man sieht es ja. Sehr viele der großen Städte haben ja für Clinton gestimmt, doch auf dem Land, waren die meisten für Trump. Da wo die wirtschaftliche LAge sowieso scheiße ist. Die Leute wünschen sich Veränderung, wofür Trump offiziell steht, dagegen steht halt Clinton, also das absolute Gegenteil.
Aus unserer Sicht hier kann man die Leute schon schnell verurteilen, aber wenn man sich mal in die hineinversetzt, was dann.....

Sehe ich genauso. Ich denke, Trump ist ein Ausdruck der Verzweiflung und des Frusts derer, die von Politik und Wirtschaft im Stich gelassen worden sind. Natürlich haben viele Rednecks Trump gewählt, aber auch viele, die damals Obama gewählt haben. Was mich zu einem der vielen Gründe für Trumps Wahlsieg bringt.
Obama war sehr überzeugend, versprach Veränderung und gewann seine Wähler damals nicht nur mit seiner sympathischen Art sondern auch viel mit Inhalten und Logik. Nachdem Obama viele seiner Wahlversprechen und die geplante Veränderung kaum bis gar nicht umsetzen konnte (ob das jetzt an ihm, Bushs Erbe, dem Kongress oder woran auch immer lag, ist jetzt auch nicht mehr relevant), verloren viele Menschen das Vetrauen in die Politiker. Das ist ja nicht nur in den USA, sondern weltweit der Fall.

Ein weiterer Grund ist der krasse kulturelle Gegensatz zu Europa. Für uns Westeuropäer ist es selbstverständlich, dass uns der Staat mit Hilfen unter die Arme greift. In den USA sieht das komplett anders aus. Dort steht vor allem Eigenverantwortlichkeit im Mittelpunkt. Klassisches Beispiel Krankenversicherung. Viele (konservative) US-Amerikaner wollen selbst entscheiden ob sie eine Krankenversicherung haben oder nicht und schon gar nicht erst durch Steuern die eines anderen mitfinanzieren. Sie sehen darin eine Einschränkung in ihrer Freiheit. Der Erfolg von Obamacare ist ja auch umstritten, da sie aufgrund von fehlendem Wettbewerb unter mehreren Versicherungsagenturen für die Bürger verhältnismäßig auch ziemlich teuer ist.

Also wenn nicht staatliche Hilfe, was erwarten US-Bürger in einem Land, wo aufgrund der fast uneingeschränkten Privatisierung alles sau teuer ist, von ihren Politikern? Genau. Steuersenkungen und Arbeitsplätze. Zack da kommt Trump und verspricht Arbeitsplätze, indem er Firmen mit drohenden Strafzöllen zwingt in den USA zu produzieren und Steuersenkungen, die er durch Abzüge in Bereichen wie zum Beispiel Umwelt und Abschaffen von Obamacare umsetzen will. Und darüber, dass mindestens die Hälfte der US-Amerikaner Umweltschutz mehr oder weniger ziemlich egal ist, muss man denke ich nicht streiten.
Ich finde hier sieht man, dass viele ihn auch wegen wirtschaftlichen Gründen gewählt haben. Dazu noch auf political correcntess scheißen, einen Gegensatz zu den enttäuschenden Politikern bilden und noch ein paar rassistische und sexistische Skandalauftritte hinlegen, um auch die Rassisten, die in den USA ebenfalls breit vertreten sind, noch einzuspannen. Zu guter Letzt noch das Glück, die unbeliebteste und wenigst vertrauenswürdige Gegenkandidaten aller Zeiten zu haben, und schon bist du Präsident. Hinzu kommt noch seine mehr oder weniger verstörende Art zu entertainen, was ja bei Amis auch gut ankommt.

Zu Trump selber weiß ich nicht, ob er wirklich so beschränkt ist, wie er in der Öffentlichkeit erscheint, oder einfach rhetorisch etwas schwächer ist und trotzdem was in der Birne hat. Was mir jedoch Angst macht, ist sein Kabinett, allen voran sein Chefberater Steven Bannon der jetzt auch im nationalen Sicherheitsrat vertreten ist. Dieser Typ als ehemaliger Breitbartchef hat Verbindungen zum KKK und anderen rechten Sekten und übt enormen Einfluss auf Trump aus. Auch die ganzen Superreichen, die er auf Ministerposten gesetzt hat sind beunruhigend.

Weitere Beispiele

Jeff Sessions: Rechter Hardliner, gegen Homo-Ehe gegen Abtreibung, Verbindungen zur Tea-Party Bewegung. Justizminister.
Mick Mulvaney: Rechter Hardliner, Mitglied der Tea-Party Bewegung Leiter für Verwaltung und Haushaltswesen

An Rassisten mangelt es hier nicht.

Steven Mnuchin: Goldman Sachs Banker. Finanzminister
Gary Cohn: Goldman Sachs Vorstand. Leiter des nationalen Wirtschaftsrats

Sie haben die von Obama als Folge der Finanzkrise eingeführten Bankenregulierungen bereits gelockert. Hallo neue Finanzkrise.

Scott Pruit, Klimawandelskeptiker und Energielobbyist. Umweltminister.
Rick Perry, Klimawandelskeptiker und Öllobbyist. Energieminister
Ryan Zinke, Klimawandelskeptiker und für mehr Ölbohrungen. Innenminister

Die werden auf unserem Planeten ordentlich Spuren hinterlassen.

Und zu guter Letzt kommen noch Trumps Berater Kellyanne Conway, Reince Priebus und sein Pressesprecher Sean Spicer, die wie Trump jeden Tag einfach mal dreist vor der Kamera Lügen ("alternative Fakten") verbreiten. Und das ist es, was mir am meisten Angst macht. Ich denke, Trump und sein Team testen momentan ihre Anhänger, indem sie herausfinden wie weit sie gehen können und was sie sich alles erlauben können ohne sie zu verlieren. Denn die Trump-Anhänger sind inzwischen zu einer Bewegung geworden, die fest einzementiert hinter ihrem Präsidenten steht. Und momentan sieht es danach aus, als ob sich Trump fast alles erlauben könnte, ohne seine Anhänger zu verlieren. Er hat ja schließlich selber mal gesagt er könnte auf offener Straße Leute erschießen, ohne Wähler zu verlieren.
Jede noch so kleine Kritik sehen sie als Fake-News.Trump hat also eine Armee von Leuten hinter sich, die fanatisch zu ihm aufschauen und keiner Information Glauben schenken, die ihn nicht in seinem Tun bestätigt. Und sie glauben seinen und die von Foxnews und Breitbart verbreiteten Lügen, die sie zum Beispiel über Zustände in Schweden und Deutschland verbreiten.

Das halte ich für gefährlich, da es danach aussieht, dass diese rechtspopulistische Suppe aus Vorurteilen Lügen und Hass schon seit einiger Zeit auch hier in Europa immer mehr überschwappt. Siehe Frankreich, Brexit, Ungarn, Polen, Niederlande usw...

Ich wollte eigentlich noch viel mehr dazu schreiben muss jetzt aber leider los...



 

Schnellantwort auf: Donald Trump

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