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Ruffy der Rächer
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BeitragThema: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mi 22 Dez - 11:59

   
In dieser FF geht es um die Grüdung und den Werdegang der Tiger-Piratenbande:
Der Protagonist Red D. Tiger macht sich eines Tages aus unbekannten Gründen auf, um eine Piratenbande zu gründen. Als er dann auf seiner ersten Insel (Ken) ankommt findet er einen Schwertmeister, den er unbedingt in seiner Mannschaft haben will. Doch dieser weiß nicht so recht, was er mit Tiger anfangen soll. Als Nachts dann ein mysteriöser Mann im Dojo auftaucht nimmt alles seinen Lauf...


Prolog:
-1 Jahr vor Monkey D. Ruffys Aufbruch vom Windmühlendorf-

Es war ein herrlich sonniger Tag auf einer kleinen Insel im East Blue. Hinter einem kleinen Dorf lag ein großer tropischer Dschungel mit einem Gebirge dahinter, aus welchem ein Fluss entspringt der bis ins Dorf führt. Aus dem Unterholz des Dschungels trat ein junger, schlanker Mann mit schwarzen Haaren hervor. Der Jüngling ging ins Dorf, um sich ein Schiff zu besorgen, mit dem er von der Insel wegkommen wollte. Allerdings hatte er kein Geld, sodass er kurzerhand entschied in eine Bar zu gehen und sich ein Schiff zu erspielen. Beim Poker gewann er letztendlich ein kleines Segelboot und fuhr wenig später damit aufs offene Meer hinaus.
Damit beginnt die Geschichte der Tiger-Bande.



Zuletzt von Ruffy der Rächer am Mo 19 Dez - 19:43 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mi 22 Dez - 12:27

   
Kapitel 1: Die erste Insel

Es waren schon einige Tage vergangen, seit Red D. Tiger sein Dorf verlassen und sich mit seinem Schiff aufs Meer begeben hatte. Er hatte nur ein Ziel vor Augen: Tiger wollte Abenteuer erleben und sein Leben genießen, dafür wollte er ein berühmter Pirat werden! Doch um sein großes Ziel zu erreichen, musste er erst mal eine Mannschaft finden, die ihm treu war und ihm überall hin folgen würde. Doch vorher musste erst mal eine Kneipe auftreiben. Die Insel die er ansteuerte hieß Ken. Dort sollte es eines der besten Dojos überhaupt geben. Er hoffte in der Kneipe zum einen ein bisschen Sake und zum anderen ein Paar Infos über die Schwertkämpfer zu bekommen, die in der Nähe ihr Dojo haben sollten. Als er im Hafen von Ken angekommen war, vertaute er sein Schiff, bezahlte die Hafengebühren und begab sich auf die Suche nach einer Kneipe.
Nach einigem Suchen fand er in hafennähe eine kleine Kneipe. Der Wirt schien aus der näheren Umgebung zu kommen, und so fragte Tiger ihn, ob hier wirklich ein so vorzügliches Dojo gab, wie immer behauptet wurde. Der Wirt konnte Tiger auch sofort den Weg weisen. Nachdem Tiger von seinem Sake losgekommen war, machte er sich auch auf den Weg. Der Wirt meinte, dass Tiger einfach nur durch die Stadt gehen müsste und schon würde er das Dojo auf dem höchsten Hügel sehen. Der Hügel lag unmittelbar hinter der Stadt, sodass Tiger wenig später den Weg zum Dojo hinauf geschafft hatte.
Das Dojo sah beeindruckend aus. Es war zwar nicht aus Gold, oder Ähnlichem, dennoch war es ein besonderes Gebäude. Es strahlte eine große Weisheit aus und war würdevoll mit Holzschnitzereien verziert, was Tiger sehr beeindruckte. Hier würde es bestimmt einen Schwertmeister geben der stark war und ihn begleiten würde. Während Tiger noch in Gedanken versunken vor dem Dojo stand, kam einer der Schwertkampfmeister des Dojos um die Ecke.

Meister: Willkommen in unserem Schwertkampfdojo. Kann ich etwas für dich tun, junger Mann?

Tiger: Ich suche einen starken Schwertkämpfer, der bereit ist, mit mir auf die Grandline zu segeln.

Meister: Du willst auf die Grandline? Was willst du dort tun?

Tiger: Ich möchte ein berühmter Pirat werden und dafür brauche ich eine Mannschaft, deshalb bin ich zuerst zum Dojo gekommen, um mir einen würdigen Partner und Vizekapitän für meine Mannschaft zu suchen.

Meister: Aha, es gibt in unserem Dojo einen hervorragenden Schwertmeister, der Abenteuer sucht, aber der würde sich nie jemandem unterordnen.

Tiger: Kannst du mich trotzdem zu ihm führen?

Meister: Ich glaube zwar nicht das er mitkommt, aber ich kann ihn dir ja mal vorstellen.

Tiger: Wie heißt dieser Schwertmeister denn?

Meister: Er heißt Duma und ist in etwa in deinem Alter.

Tiger: Das trifft sich gut.

In diesem Moment biegen Tiger und der Meister um die Ecke und sehen einen jungen Mann, der einige Kinder trainiert.



Zuletzt von Ruffy der Rächer am Mo 12 Sep - 17:28 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Do 23 Dez - 10:53

   
Kapitel 2: Schwertmeister Duma

Duma war langweilig. Er saß im Dojo und hing seinen Gedanken nach: Er war mit 7 Jahren ins Schwertkampfdojo gekommen, um zu trainieren. Mit 11 Jahren war er der beste Schüler des gesamten Dojos gewesen, selbst die Erwachsenen konnten ihn nicht schlagen. Nur der Großmeister und die anderen Meister hatten ihn damals besiegen können. Als er dann 15 Jahre alt war konnte er alle Meister, bis auf den Großmeister besiegen. Damals vertraute der Großmeister des Dojos ihm das seltenste Schwert des ganzen Dojos an, Shiho, es ist eines der 50 Meisterschwerter. Es hat einen Wellenschliff ist sehr viel Wert. Mit diesem Schwert ist Duma seitdem ungeschlagen. Der Großmeister hatte ihm noch eine Kunst beigebracht, die ihn nochmals von der Masse herausstechen lässt: Das zerschneiden von Eisen. Doch nun war Duma bereits 19 Jahre alt und er hatte in diesem Dojo alles gelernt, was er lernen konnte. Er war jetzt ein Lehrer des Dojos, doch er wünschte sich nichts mehr, als aufs Meer hinauszufahren und Abenteuer zu erleben. Er wollte auf die Grand Line! Doch vorher hatte er sich es zum Ziel gemacht den Großmeister des Dojos zu besiegen, dann würde er aufs Meer hinausfahren. Der Kampf zwischen ihm und dem Großmeister war für den Abend des nächsten Tages angesetzt.
Duma wurde aus seinen Gedanken gerissen, als einer der Schüler ihn rief: Meister Duma wo sind sie? Der Unterricht fängt gleich an.

Duma: Ich komme.

Als Duma gerade mitten im Training der Jünglinge vertieft war, kam Meister Sori mit einem Fremden um die Ecke.
Als Duma den Fremden sah fragte er skeptisch: Wer bist du? Willst du trainieren?

Tiger: Mein Name ist Red D. Tiger und ich bin hier um dich zu fragen, ob du mit mir auf die Grand Line segeln willst? Ich gründe nämlich gerade meine eigene Piratenbande.

Duma: Wie viele Leute hast du denn schon angeheuert?

Tiger: Du wärst der erste.

Duma schaute ihn ungläubig an. Aber wenn er sich den Mann vor ihm genau betrachtete sah er, dass dieser nicht scherzte. Duma schätzte Tiger auf ungefähr 19 Jahre genau wie er selbst und er sah in Tigers Augen die gleiche Abenteuerlust wie in seinen. Ja, vielleicht würde er wirklich ihm mitkommen. Pirat zu sein versprach aufregend zu werden, sein Cousin Doma war ja auch Pirat und als er einmal auf Ken gewesen war hatte er Duma davon berichtet wie gut das Piratenleben war. Außerdem hatte Duma seinem Cousin prophezeit, dass er ihn besiegen würde. Dieser Tiger sah stark aus und es wäre bestimmt aufregender in einer Gruppe zu reisen, als alleine. Doch Duma hatte sich noch nicht mit dem Gedanken angefreundet jemandem unterstellt zu sein.

Tiger: Und? Was sagst du?

Duma: Bevor ich Pirat werden kann und auf die Grand Line segle muss ich erst den Großmeister des Dojos besiegen.

Tiger: Wann tragt ihr denn den Kampf aus?

Duma: Morgen Abend um acht Uhr.

Tiger: Gut ich warte bis dahin.

Während Meister Sori Tiger ein Zimmer zur Verfügung stellte, beendete Duma das Training der Jünglinge und ging in sein Zimmer. Duma überlegte: Wenn er den Großmeister morgen besiegen würde, was allerdings ziemlich schwierig werden würde, würde er sich entscheiden müssen ob er mit diesem Red D. Tiger mitkommen würde oder ob er alleine auf die Grand Line segeln würde. Duma war hin und hergerissen. Was sollte er nur tun? Dieser Tiger war ihm sympathisch und er wirkte auch ziemlich stark, fast schon beherrschend! Ja, dieser Typ hatte eine starke Aura, da war Duma sich sicher. Aber Duma selbst war auch nicht schwach und er wusste noch nicht ob er sich je jemandem unterstellen würde. Mit diesem inneren Streit schlief Duma schließlich ein. Am nächsten Tag, da war er sich sicher, würde sich sein Leben grundsätzlich verändern.

So, das war mein zweites Kapitel. Das nächste erscheint auch bald.

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 1 Jan - 16:54

   
Kapitel 3: Der Unbekannte

Als Tiger aufwachte war es noch dunkel. Er stand auf und ging aus seinem Zimmer raus in den Wald hinter dem Dojo. Er hatte etwas gehört. Irgendjemand war an seinem Zimmer vorbeigehuscht und dann in den Wald gelaufen. Für Tiger hatte es sich so angehört als habe dieser jemand irgendetwas verbrochen, denn er hatte gesehen wie diese Person hastig und in geduckter Haltung verschwunden war. Außerdem konnte Tiger seine Stimme hören, seine innere Stimme. Allerdings konnte er bis heute nicht seine Fähigkeit die inneren Stimmen anderer Personen zu hören so verbessern, dass er deutlich verstehen konnte was sie dachten. So spürte Tiger nur, dass die besagte Person etwas verbrochen hatte. So lief er durch den Wald und folgte der Person lautlos. Tiger lief und lief, doch die Person die er verfolgte schien den Wald wie seine Westentasche zu kennen, so kam es das der Wald immer dichter wurde und Tiger abgehängt worden war. Er blieb stehen, um sich zu orientieren. Doch die Bäume standen so dicht, dass Tiger zugeben musste jegliche Orientierung verloren zu haben. Er war sich sicher, dass er ein paar Stunden durch den Wald gelaufen war, doch in welche Richtung er jetzt laufen sollte blieb ihm ein Rätsel.
Plötzlich schossen aus allen vier Himmelsrichtungen kleine Affen auf ihn zu, doch Tiger war vorbereitet, er duckte sich, sprang dann unmittelbar in die Luft, noch bevor die Affen ihn erreichten und kickte zwei der Affen gegen Baumstämme, sodass sie zu Boden gingen. Im Flug verpasste er den beiden übrig gebliebenen Affen jeweils einen ordentlichen Kinnhaken, dann war Ruhe.

Währenddessen beim Dojo

Duma stand auf und ging trainieren. Es war ein heißer und sonniger Tag, wie fast jeder Tag im Frühling. Während Duma Kopfüber auf seinem kleinen Finger Stemmübungen machte, betrachtete er die Gegend. Der Garten des Dojos war grün, Vögel sangen, Schmetterlinge flogen durch die Gegend und Bienen verrichteten ihre Arbeit. Es war ein idyllischer Tag und Duma versuchte die Energie der Natur in sich aufzunehmen und fühlte sich gleich besser, obwohl sich heute sein Leben grundsätzlich verändern würde, war Duma wie jeden Morgen nicht aus der Ruhe zu bringen. Als Duma mit seinem Training fertig war und zurück in das Dojo gehen wollte, kam Tiger plötzlich mit vier Affen aus dem Wald geschossen.

Duma: Was hast du im Wald gemacht und wer sind diese Affen?

Tiger: Über Nacht ist jemand durchs Dojo geschlichen und hat etwas verbrochen.Da bin ich ihm in den Wald gefolgt und habe mich verlaufen. Kurze Zeit später griffen mich diese Affen an, sodass ich sie verprügeln musste. Dann wollten die Affen, dass ich sie trainiere und ihr Meister werde. Nach dem Training haben sie mir dann den Weg zum Dojo gezeigt. Wer diese mysteriöse Person war weiß ich allerdings nicht.

Duma: Verstehe. Diese Affen sind übringens keine gewöhnlichen Affen, sie werden Kampfaffen genannt. Kampfaffen sind stark und können perfekt Kung-Fu, wenn du sie besiegst wollen sie deine Schüler werden und sind dir treu ergeben. Mein Cousin Doma kam mal auf diese Insel und freundete sich mit einem Kampfaffen an, der ihn seitdem begleitet. Allerdings weiß ich nicht was ein fremder im Dojo wollte. Ich kenne niemanden der im Wald lebt.

Tiger: Du bist also der Cousin des berühmten Piraten Doma aus der Neuen Welt!

Duma: Ja, das stimmt, aber ich werde ihn besiegen und noch berühmter als er werden.

Tiger: Wenn ich dich so angucke hast du damit ein Problem dich unterzuordnen, deswegen hast du noch nicht zugestimmt dich mir anzuschließen, stimmt‘ s?

Duma: Korrekt.

Tiger: Ich glaube du bist genau der richtige Mann als Vize meiner Bande.

Duma: Hast du dir selber nicht zugehört!?! Ich werde mich niemals jemandem unterordnen!

Tiger: Hmm, mal sehen wie sich die Sache entwicklet. Musst du nicht noch trainieren für deinen Kampf heute Abend?

Duma: Erst mal müssen wir dem Großmeister Bescheid sagen, dass jemand nachts in das Dojo eingedrungen ist.

Tiger: Stimmt, ich glaube nicht das dieses Eindringen ohne Folgen bleiben wird.

Duma ging mit Tiger zum Großmeister und berichtete diesem von dem nächtlichen Besuch. Der Großmeister meinte ein Auge darauf zu haben und so ging Duma trainieren und Tiger schlenderte ein wenig in der Stadt herum. Dabei hörte er zwei Männer reden:

Mann1: Hast du auch gehört, dass der Bürgermeister vergiftet wurde?

Mann2: Ja, es ist schrecklich. Wer tut nur so etwas?

Mann1: Ich habe gehört, dass vor zwei Jahren ein Pirat von der Grandline in den East Blue gekommen ist und seitdem viele Bürgermeister und Marineoffiziere plötzlich krank werden und durch Vergiftung sterben. Ich wette, dass hinter all diesen Vergiftungen dieser Pirat steckt und dass er auch unseren Bürgermeister vergiftet hat.

Mann2: Ja das könnte sein. Was für eine unheimliche Vorstellung, dass dieser Pirat in unserer Stadt ist.

Mann1: Er könnte auch schon gleich wieder verschwunden sein, nachdem er unseren Bürgermeister vergiftet hat.

Mann2: Da könntest du recht haben, aber was für ein Ziel verfolgt dieser Pirat eigentlich?

Mann1: Ich habe keine Ahnung und wäre froh, wenn die Marine diesem Piraten endlich mal das Handwerk legen würde.

Tiger: Wie heißt dieser Pirat, wenn ich fragen dürfte?

Mann1: Warum wollen sie das wissen? Wer sind sie überhaupt?

Tiger: Ein Abenteurer auf der Durchreise. Ich will nur wissen was hier so los ist.

Mann1: Na dann, unser Bürgermeister wurde vergiftet und wir vermuten, dass es Hasan war. Er war früher ein berühmter Pirat auf der Grandline und kam angeblich vor zwei Jahren in unseren schönen East Blue. Seitdem wurde er nicht mehr gesehen, doch Bürgermeister und Offiziere der Marine sterben seitdem häufig an Vergiftung und ich habe gehört, dass dieser Hasan seine Gegner auf der Grandline immer vergiftet hat, daher denke ich dass Hasan hinter all diesen Vergiftungen steckt.

Tiger: Ja, ich kann deinen Verdacht verstehen.

Mann2: Hasan wurde immer Hasan, der Assassine genannt.

Mann1: Sein Kopfgeld soll über 30 Millionen Berry betragen haben. Doch seitdem er im East Blue ist, wurde sein Kopfgeld auf 19,5 Millionen Berry heruntergestuft.

Tiger: Interessant, ich muss mich dann verabschieden.

Mann1: Viel Glück auf ihrer Reise.

Mann2: Auf Wiedersehen.

Tiger ging nach dem Gespräch wieder zum Dojo zurück und wartete auf den Kampf am Abend.
Allerdings vergaß er das Gespräch mit den beiden Männern nicht.




Zuletzt von Ruffy der Rächer am Mo 12 Sep - 17:15 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 10 Sep - 14:00

   
Kapitel 4: Vergiftung

Endlich war es soweit. Die Sonne neigte sich dem Firmament zu und der Kampf gegen den Großmeister lag in greifbarer Nähe. Duma beendete seine letzte Ein-Finger-Liegestütze und stellte sich hin. Er war vollkommen ruhig und konzentriert. Im Kampf gegen den Großmeister durfte er auf keinen Fall gestört werden. Doch Duma hatte sich noch nicht entschieden, was er, falls er gewinne machen sollte. Tiger hatte ihn beeindruckt, aber Duma wollte sich nicht unterordnen. Dieser eine Zweifel konnte letztendlich Kampfentscheidend sein. Duma schritt langsam aber bestimmt in den Zeremonienraum des Dojos ein. Zum Kampf gegen den Großmeister hatten sich traditionell alle Meister versammelt und nahmen jetzt rund um die Arena ihre Plätze ein.
Lehrlingen und Fremden war der Zugang zu dieser Zeremonie versperrt.Denn die Kämpfe um den Großmeistertitel waren schon so hegtig ausgefallen, dass fast das gesamte Dojo zerstört wurde.

Großmeister: Schwertkampfmeister Duma, tritt vor! Vor 12 Jahren hast du im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal dieses Dojo betreten. Niemand, selbst ich nicht, ahnte damals etwas von deiner unglaublichen Begabung zum Schwertkampf. Du trainiertes Tag und Nacht und schon im Alter von 11 Jahren warst du einer der besten Schwertkämpfer dieses Dojos. Aber du wolltest noch mehr. In den folgenden 3 Jahren wurde ein jeder Meister, der hier sitzt, von dir besiegt. Damals überreichte ich dir unser bestes Schwert "Shohi".
Nun stehe ich als letztes Hindernis vor dir. Ich weiß, dass du das Dojo verlassen willst sobald du den Titel des Großmeisters trägst und ich werde dich nicht daran hindern. Doch erst musst du mich besiegen!!!

Duma und der Großmeister begaben sich in Kampfstellung und legten die Hände an ihre Schwerter.
Großmeister: Nun... lass den Kampf beginnen!


Tiger schlich weiter durchs Unterholz. Auch wenn es ihm verboten war, er wollte unbedingt den Kampf sehen. Schließlich war Duma sein neuer Vize, jedenfalls hatte das Tiger so beschlossen. Und nun wollte er auch wissen wie strak Duma nun wirklich war.
Plötzlich meldete sich Tigers innere Stimme wieder und er hörte ein Rascheln. Vielleicht war es Hasan? Tiger machte sich sofort an die Verfolgung des Geräusches, doch er hate es bald wieder im Wald verloren. Wie aus dem Nichts kam plötzlich ein Schatten hinter ihm aus dem Gebüsch gesprungen. Doch Tiger war vorbereitet. Er drehte sich blitzschnell um und schlug zu. Seine Faust traf den Angreifer mitten im Gesicht. Getroffen ging der Kampfaffe zu Boden.

Tiger: Ohh! Du bists. Der Affe von vorhin. Ich hatte eigentlich mit Hasan oder einem seiner Assassinen gerechnet.

Mühsam rappelte sich der Affe wieder auf. Nun fing er an zu kreischen und komische Verreckungen zu vollführen, als ob er Tiger etwas mitteilen wollte. Doch dieser verstand nicht so recht. Entnervt schlug der Affe sich gegen die Stirn. Da kam ihm eine Idee. Plötzlich schnappte sich der Affe Tigers Geldbeutel und rannte in den Wald.

Tiger: Hey, du kleiner Dieb! Komm sofort zurück!

Eine Verfolgungsjagd zwischen Bäumen und Büschen hindurch begann. Natürlich war Tiger um einiges schneller als der Affe, doch dieser nutzte jeden Trick, um zu entkommen. Irgendwann wurde es Tiger zu bunt. Mit einem gewaltigen Satz sprang er hoch und schnappte den Affen, der gerade zum nächsten Ast springen wollte.

Tiger: Jetzt reichts mir aber mit dir! Gib mir mein Geld zurück!

Doch der Affe deutete nur wie wild hinter Tiger. Als Tiger sich dann umdrehte fiel sein Blick auf eine dunkle Höhle.

Tiger: Ach so, das wolltest du mir zeigen.

Gespannt, was ihn dort drinn erwarten würde, schlich sich Tiger in die Höhle. Sollte er angegriffen werden, wäre er jederzeit Kampfbereit. Doch es schien keine Wachen, Fallen oder generell keine Menschen zu geben. Doch die noch brennenden Fackeln sprachen dafür das hier vor kurzem noch jemand gewesen sein musste.
Tiger bog um die nächste Ecke und kam in einen größeren Raum, der mit Schlaflagern und Gepäck, sowie viel Schmuck gefüllt war. Da bemerkte er, dass zwei Assassinen im Raum waren. Er duckte sich unbemerkt hinter einige Felsen. Nun hörte er die beiden auch reden.

Assassine 1: Was für eine Zeitverschwendung! Die anderen dürfen die Stadt überfallen und wir sollen auf das Versteck aufpassen. Aber hier passiert doch eh nichts.

Assassine 2:Da hast du wohl Recht. Und selbst wenn wir entdeckt werden, bald gibt es auf dieser Insel keine Person mehr, die uns gewachsen ist.

Nun trat Tiger aus seinem Versteck.

Assassine 1: Sieh doch! Eine Ratte ist hier eingedrungen. Du bist dieser Möchtegern-Pirat. Lauf schnell weg, dann lassen wir dich vielleicht am Leben. Hahaha!!

Tiger: Ihr gehört zur Bande von diesem Hasan, habe ich nicht recht? Was wollt ihr hier?

Assassine 1: Du bist ja ganz schön mutig. Und da du eh gleich stirbst kann ich es dir ja auch erzählen: Wir reisen von dieser Insel aus auf andere Inseln und stehlen und rauben alles was wir wollen. Bis jetzt mussten wir uns noch verstecken, weil die Schwertkämpfer des Dojos sehr stark sind. Aber unser genialer Anführer Hasan hat sie alle vergiftet und nun müssen wir niemanden auf der Insel mehr fürchten. Niemand kann die Schwertrassler mehr retten. Das einzige Gegengift besitzt nämlich Hasan. Hahaha!

Tiger: Danke für die Infos. Ich muss jetzt gehen und die Stadt retten. Danach bringe ich das Gegengift ins Dojo.

Tiger drehte sich um und macte Anstalten wieder aus der Höhle zu gehen.

Assassine 1: Hey! Du kommst hier garantiert nicht raus!

Tiger drehte seinen Kopf zu den Assassinen und starrte sie mit eiskaltem Blick an. Die beiden Assassinen bekamen es plötzlich mit der Angst zu tun. Diesem Mann schien eine übernatürliche, angsteinflößende Aura zu umgeben. Der Angstschweiß strömte den beiden aus allen Poren. Dann kippten sie einfach ohnmächtig um. Unbeeindruckt machte sich Tiger mit dem Affen auf den Weg zurück zur Stadt.


Der Kampf zwischen Duma und dem Großmeister war in vollem Gange. Schalg folgte auf Schlag. Alles andere um sie herum riss der Fluss des Kampfes mit sich. Da offenbarte sich Duma plötzlich eine Schwachstelle in der Deckung des Großmeisters. Blitzschnell schlug er zu und brachte den Großmeister in Bedrängnis. Für Duma boten sich immer mehr Chancen zum Angriff. Aber da stimmte doch etwas nicht. Der Großmeister schien immer schwächer zu werden. Plötzlich brach er zusammen. Duma und die anderen Meister rannten alamiert zu ihm.

Duma: Großmeister geht es euch gut? Was ist passiert???

Auf einmal fingen auch die anderen Meister an unter Husten und Krämpfen zusammenzubrechen.

Großmeister: Das Essen..."hust"...es wurde vergiftet...!

Duma: Das muss Hasan gewesen sein! Also ist er wirklich auf der Insel.

Plötzlich kam ein Schüler in den Zeremonieraum gestürzt.

Schüler: Die Stadt wird angegriffen! Hasan, der Assassine und seine Bande sind plötzlich aufgetaucht! Wir Lehrlinge haben versucht uns zu wehren, aber sie sind einfach zu stark! Was sollen wir tun?

Duma schaute sich um. Keiner der Meister schien gesund zu sein und in der Lage, Befehle zu erteilen. Also musste er wohl selbst Anweisungen geben.

Duma: Bringt als Erstes alle Überlebenden hierher. Dann versort ihr die kranken Meister. Haltet sie solange wie möglich am Leben, ich besorge ein Gegengift.

Duma nahm sein Schwert und stürmte aus dem Dojo in Richtung Stadt. Wenn einer ein Gegengift besaß, dann höchstens Hasan. Also musste Duma ihn finden und besiegen.

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 10 Sep - 21:49

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Deine Geschichte ist gut geschrieben! Gefällt mir! Mache weiter so!

Duma erinnert sehr an Zorro! Very Happy

Bin mal gespannt, wie es im nächsten study weitergeht!

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Fr 16 Sep - 16:48

   
Kapitel 5: Duma vs. Hasan

Schon von weitem konnte Tiger die brennende Stadt sehen. Also hatten die Assassine die Wahrheit gesagt. Tiger beschleunigte sein Tempo ein weiteres Mal. Jede Minute wurde die Chance geringer die Schwertkämpfer zu retten. Tiger konnte nur hoffen, dass Duma nicht auch vergiftet worden war. Er wollte seinen Vize nicht verlieren.
Außer Atem kam Tiger in der Stadt an. Überall sah er panisch umherlaufende Menschen, brennende Häuser und mittendrin, in diesem schrecklichen Szenario; entdeckte er die Assassinen.
Plötzlich kam ein Assassine zu Tiger herangesprungen. Mit einer versteckten Klinge an seinem Unterarm wollte er Tiger erstechen, doch dieser lenkte den heranschnellenden Arm zur Seite ab undschlug mit voller Kraft auf den Arm des Kämpfers. Knirschend brach der Arm.
Der Assassine begann laut aufzuschreien und versuchte, einen Dolch in der anderen Hand, nach Tiger zu stechen. Aber bevor die Klinge überhaupt in Tigers Nähe kam, schlug er dem verdutzten Assassinen schon seine Faust ins Gesicht. Bewusstlos sank Tiger Widersacher zu Boden.
Nun wurden auch die anderen Assassine auf Tiger aufmerksam.

Tiger: Sagt mir sofort wo Hasan sich aufhält!

Assassine: Gegen Hasan kannst du sowieso nichts ausrichten. Und wir sind eindeutig in der Überzahl. Du wirst nicht bis zu ihm durchdringen.

Tiger: Na gut. Dann kämpfe ich mir eben einen Weg zu Hasan. Ich lasse mich nicht aufhalten!

Nun ging der Kampf erst richtig los. Tiger besiegte einen Assassinen nach dem anderen, doch es wurden immer mehr. 20 hatte er schon ins Land der Träume geschickt. Für Tiger bestand der Kamof fast nur noch aus instinkiven Ausweichen und Zuschlagen. Als er gerade einen weiteren Gegner zu Boden schlug, nahm er aus dem Augenwinkel eine Bewegung war. Blitzschnell drehte Tiger sich um. Eine blitzende Klinge zuckte heran. Kurz bevor sie aufeinandertrafen, hielten Tiger und Duma inne.

Tiger: Duma! Gut das du jetzt auch hier bist. Du wurdest also nicht vergiftet.

Duma und Tiger kämpften nun Rücken an Rücken gegen ihre Feinde.

Duma: Ich hatte Glück. Das Essen war anscheinend vergiftet. Alle anderen, auch der Großmeister sind davon betroffen. Ich hatte mir was zu Essen in der Stadt gekauft, deshalb bin ich auf den Beinen.

Tiger und Duma sprangen zur Seite. Dort wo sie eben noch gestanden hatten schlug eine Kanonenkugel ein. Die Assassinen hatten eine Kanone aufgestellt und nahmen nun Duma und Tiger unter Beschuss.

Duma: Lass mich das erledigen!

Duma stürmte mit einem Affenzahn auf die Kanone zu. Die Assassinen, die ihn angriffen, streckte er noch im laufen nieder.
Jetzt bemerkten auch die Kanoniere die heranstürmende Gefahr. So schnell wie möglich versuchten sie, die Kanone nach Tiger auszurichten. Doch Duma war zu schnell.

Duma: Eisenschere!

Man sah zwei aufeinander zuschnellende Schnitte. Als diese in der Kanone zusammentrafen passierte nichts.
Duma kniete plötzlich hinter der Kanone. Sein Schwert war nur noch leicht aus der Scheide gezogen. Die Assassinen guckten sich verdutzt um. Hatte der Schwertkämpfer sie etwa verfehlt?
Doch Duma schien nicht den Eindruck zu machen, dass seine Technik fehlgeschlagen war. Langsam und völlig ruhig steckte er sen Schwert wieder komplett in die Schwertscheide.
Plötzlich, als Duma das Schwert mit einem metallischen Klicken in der Hülle verstaute, brach die Kanone entzwei.
Den Assassinen quollen die Augen über, als sie sahen wie die massive Eisenkanone auseinanderbrach.
Im ersten Moment geschah nichts. Alle Assassine starrten wie versteinert auf die geteilte Kanone.
Dann plötzlich brach ein heilloses Durcheinander aus. Die Assassine flohen in alle Himmelsrichtungen, weil sie verstanden, dass Duma und Tiger viel zu stark für sie waren. Dabei rannten sie alle möglichen Schätze um, die sie bis jetzt erbeutet hatten, stolperten über tote Hunde, die sie umgebracht hatten und schrien so laut sie konnten.

?: Ihr bleibt sofort stehen feiges Pack!!! Oder ich töte euch eigenhändig!!!

Ein großer Mann mit kurzen schwarzen Haaren und einem wettergegerbten Gesicht trat auf den Platz. Er trug eine schwarze Kutte, wie die anderen Assassinen, und darüber zum Schutz einen silbern funkelden Brustharnisch mit verschnörkelten Zeichen darauf. Er schien keine Waffen zu besitzen und trotzdem hatten die Assassinen so viel Angst vor diesem Mann, dass sie ihre Flucht abbrachen und sich wieder gegen Tiger und Duma stellten.
Es war Hasan, der Assassine der Meere auf den 38 Millionen Berry ausgesetzt gewesen waren.
Tiger und Duma erkannten ihn sofort. Das Bild auf dem Steckbrief, dass sie sich gestern noch angesehen hatten, stimmte genau mit dem Gesicht dieses Mannes überein.
Nun kochte die ganze Wut auf den Mann, der die Staft verwüstet, seine Schwertbrüder und sogar den Großmeister vergiftet hatte in Duma hoch.

Duma: Du bist Hasan, richtig? Und du hast dann auch die ehrenwerten Schwertkämpfer vergiftet?

Dumas Stimme wurde immer tiefer und bedrohlicher.

Hasan: Ganz richtig. Durch meinen genialen Plan wurden fast alle Meister außer Gefecht gesetzt. Nur eine kleine Ratte ist mir entkommen. Und die mischt jetzt meine gesamten Untergebenen auf! Dafür werde ich dich persönlich erledigen!

Duma konnte sich nicht länger zurückhalten. Er sprintete auf Hsan los und attackierte ihn.
Da schossen silberne Klingen aus Hasans Ärmeln, mit denen er ebenfalls losstürmte. Als die Klingen der beiden Kontrahenten aufeinander trafen, schossen Funken im hohen Bogen durch die Luft. Duma attackierte Hasan mit seiner ganzen Wut. Abermals traf Dumas Katana auf die beiden Ärmelklingen von Hasan. Wieder sprühten Funken. Von Schlag zu Schlag wurden es immer mehr.
Nach einem besonders heftigen Schlag trennten sich die beiden von einander. Duma holte zu einer speziellen Technik aus.

Duma: Blade-Wave!

Duma schleuderte eine Schnittwelle auf Hasan, die sich über den Boden fraß und Staub und Schutt aufwirbelte. Hasan konnte gerade noch zur Seite springen, bevor die "Blade-Wave" ihn traf. Stattdessen wurde das Haus hinter ihm in Schutt und Asche gelegt.
Hasan musste sich eingestehen, dass Duma stark war, vielleicht sogar so stark wie er selbst!
Plötzlich bemerkte der Assassinen-Anführer einen Schatten über sich, der leicht vom Rauch verhüllt wurde.

Duma: Tier-Kampfstil: Taka!*

Mit dem Schwert voran stürzte Duma auf Hasan nieder. Dieser hatte ihm zu spät bemerkt.

Duma: Bezahl für deine Taten!

Dumas Angriff löste eine Energiewelle aus, die allen auf dem Platz die Sicht nahm. Der ganze Platz war in eine riesige Staubwolke gehüllt.
Als sich die Staubwolke langsam auflöste, konnte Tiger als Erster der Umstehenden erkennen was los war.
Hasan war dem Angriff mit knapper Not entkommen, doch eine große Fleischwunde blutete stark an seinem linken Arm.
Duma stand ein paar Meter weiter links und zog gerade sein Schwert aus dem Boden. Nun ging er auf Hasan zu.

Duma: Hehe, du hattest Glück, als du meinem Angriff entgangen bist. Aber diesmal...

Duma richtete seine Schwertspitze in Hasans Richtung.

Duma: ...werde ich dich töten!

Duma sprintete auf Hasan zu und hob sein Schwert zum nächsten Angriff.
Aber Hasan schien ganz ruhig zu sein. Er blieb einfach stehen wo er war und rührte keinen Finger. Es stahl sich sogar ein lächeln auf sein Gesicht. Ein böses Lächeln.
Das wunderte Duma. Wollte Hasan ihn etwa einschüchtern? Doch das würde ihn nicht dazu bringen seinen Angriff abzubrechen! So stürmte er weiter auf Hasan zu.
Ein Fehler, wie sich herausstellen sollte.
Denn plötzlich merkte Duma wie er immer langsamer und schwächer wurde. Was war das? Seine Beine wurden schwer wie Blei, seine Arme erschlafften und er ließ sogar sein Schwert fallen! Es fiel klirrend zu Boden und Duma brach daneben zusammen. Krämpfe jagten durch seinen Körper, selbst bewegen konnte sich Duma aber nicht mehr.

Hasan: Ahahaha! Wer zuletzt lacht, lacht am Besten, nicht wahr! Du warst wirklich gut, Duma. Du elender Bastard hast mich ganz schön verletzt. Aber mein gutes altes Gift hat mich mal wieder gerettet. Als du Idiot eben auf mich zugelaufen kamst, hast du durch deine schnellen Bewegungen, das Lähmungsgift noch schneller in deinem Körper verteilt. Das Gift wird nach und nach alle deine Organe lahmlegen, bis du stirbst! Aber keine Sorge, ich werde dich, wie versprochen, eigenhändig töten. Bin ich nicht gütig? Ahahahaha.

Jetzt verstand Duma: Hasan hatte das Gift an seinen Armklingen angebracht! Und ein kleiner Schnitt an seinem Handrücken, den er bei seiner Taka-Technik von Hasans rechter Klinge abbekommen hatte, hatte das Gift in Dumas Körper geleitet.
Hasan sprintete jetzt seinerseits auf Duma zu, die Klingen zum Angriff erhoben. Duma wollte ausweichen, musste ausweichen, doch die Lähmung ließ keine Bewegung zu. Er sah vor seinem inneren Auge, wie er sterben würde und dann auch wie die Stadt und das Dojo zugrunde gehen würden. Das durfte nicht passieren!
Hasan war kurz vor Duma stehen geblieben und holte zum letzten Schlag aus, als plötzlich eine Faust mit enormer Wucht den Assassinen mitten auf die Nase traf. Man hörte es knacken, woraufhin Hasan jaulend zu Boden ging.

Hasan: Wer bist du, dass du es wagst mir meine schöne Nase zu brechen?!

Tiger: Erstens: Ich habe dir das Nasenbein gebrochen, nicht die Nase. Die besteht ansonsten nähmlich nur aus Fleisch und kann nicht gebrochen werden.

Hasan: Halt deine verdammte Fresse, du Bastard!!!

Tiger: Unterbrich mich nicht, du Assassinentrampel!
So, Zweitens: Mein Name ist Red D. Tiger und Duma ist mein Vizekapitän. Ich lasse es nicht zu, dass du meinem Freund etwas antust!!!!

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Fr 16 Sep - 22:22

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Wieder eine sehr gute Fortsetzung deiner Story!

Duma erinnert immer mehr an Zorro! Wink

Bin mal auf dem Kampf zwischen Red D. Tiger und Hasan gespannt!

Freue mich auf das nächste study !

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 24 Sep - 10:08

   
Tiger vs Hasan

Im Dojo war ein riesiger Aufruhr. Fast alle Schwertkämpfer hatten mit dem Gift der Assassinen zu kämpfen. Nur eine Hand voll Lehrlinge, die kein vergiftetes Essen zu sich genommen hatten, eilten jetzt von Krankenlager zu Krankenlager, um die Meister und ihre Kameraden zu versorgen. Doch egal was für eine Medizin sie ihnen gaben, keine zeigte Wirkung und so langsam begannen die Lehrlinge zu verzweifeln. Ihre einzige Hoffnung lag auf Duma und Tiger, die in der Stadt gegen Hasan kämpften.

Wärhrenddessen in der Stadt

Tiger stand zwischen Hasan, der sich mit blutender Nase wieder aufrappelte und Duma der gelähmt am Boden lag. Die Assassinen hatten um sie herum einen Kreis gebildet und starrten, wie gebannt, auf den Kampf und keiner traute sich nahe an die beiden Kontrahenten heranzugehen oder auch nur einen Ton von sich zu geben.

Hasan: Das wirst du mir büßen! Meine schöne Nase! Wer bist du, dass du es wagst mich anzugreifen?!

Tiger: Wie gesagt, ich bin Red D. Tiger und werde in naher Zukunft ein weltberühmter Pirat sein! Außerdem ist Duma mein neuer Vize. Deswegen brauche ich jetzt das Gegengift von dir. Das kannst du doch sicher verstehen, oder?

Hasan: Was?! ... Du frecher kleiner Wicht, du kriegst gar nichts von mir! Du bist tot! Mausetot!

Rasend vor Wut stürmte Hasan auf Tiger zu. Ohne sich weitere Gedanken zu machen rannte er nur noch auf ihn zu. Er wollte diesen Möchtegern-Piraten einfach nur noch töten. Nun war Hasan im Kampfesrausch.

Doch Tiger beeindruckte das überhaupt nicht. Stattdessen rannte er sogar ebenfalls auf seinen Gegner zu. Mit einem irren Tempo trafen die beiden aufeinander. Tiger wich Hasans Klingen aus und versetzte ihm einen ordentlichen Schlag in den Magen. Hasan rammte zur gleichen Zeit seinem Gegner seinen Ellenbogen in die Brust. Beide ächzten bei diesem Aufeinandertreffen. Dann tennten sie sich voneinander und Hasan ging wieder auf Tiger los. Dieser wich jedem seiner Angriffe aus und konterte blitzschnell mit einem Schlag ins Gesicht. Hasan schrie laut auf und versetzte seinem Gegner einen Kinnhaken. Daraufhin hatte Tiger eine blutende Nase und Hasans Gesicht war so rot, wie eine Kirsche.
So ging es ein paar Minuten weiter, bis Tiger, kurz vor einem erneuten Aufeinandertreffen mit Hasan, zu einer besonderen Technik ausholte.

Tiger: Tiger-Stil: 2 Klauen-Finte!

Unmittelbar vor einem erneuten Schlagabtausch mit seinem Gegner, verschwand Tiger plötzlich. Hasans Angriff verlief ins Leere.

Hasan: Was...?!

Da tauchte Tiger, wie aus dem Nichts, hinter Hasan auf, beide Fäuste zum Schlag geballt. Der Assassine konnte nicht mehr reagieren, sein Gegner war zu schnell. Mit voller Kraft traf Tiger Hasan mitten ins Gesicht und landete gleich danach noch einen sauberen Kinnhaken.
Dieser flog daraufhin mehrere Meter weit, bis er mitten in ein Haus krachte. Die Staubwolke, die dabei entstand, war so groß, dass sie Hasans Gestalt verschluckte und ncht einmal erahnen ließ, wo dieser war.
Die Assassinen konnten nicht glauben, was sie da sahen. Ihre Augen schienen herauszuquillen und ihre Kinnladen hingen ihnen fast in den Kniekehlen.
Doch Hasan war noch nicht besiegt. Als die Staubwolke verflog, konnte man sehen wie er sich langsam wieder aufrappelte. Allerdings hatte er mehrere Zähne verloren und sein Gesicht war stark deformiert.

Hasan: Mein Gesicht! Mein wunderschönes Gesicht! Du Bastard! Aber ich bin noch lange nicht besiegt. Los Assassine, schnappt euch den Schwertschwinger!

Tiger: Verdammt!

Tiger bemerkte erst jetzt, dass er sich während des Kampfes immer weiter von Duma entfernt hatte. Jetzt konnte er ihn nicht mehr rechtzeitig erreichen.

Hasan: Was wirst du jetzt tun? Gib auf und ich verschone euch vielleicht. Ihr könntet auf dem Schwarzmarkt viel wert sein.

Tiger: Niemals!

Hasan: Wie schade. Los, tötet ihn!

Die Assassinen sprangen mit gezückten Klingen auf Duma zu. Tiger würde es nicht schaffen. Da sah Duma zum zweiten Mal an diesem Tag sein Leben an sich vorbeiziehen. Er würde jetzt sterben. Übrig würden nur seine Unerfüllten Träume und eine zerstörte Insel bleiben. Was für eine Schande!
Die Klingen der Assassinen suasten unbarmherzig auf Duma zu.
Doch plötzlich wurden die Assassinen von einer kleinen Gestalt zurückgeschlagen.

Hasan, Tiger: Wa....?

Es war der Kungfu-Affe, der da plötzlich neben Duma stand und ihn beschützte. Jetzt erst bemerkte Tiger, dass der Affe während des Kampfes verschwunden war.

Tiger: Super, du Affe! Verteidige Duma weiter, ich bin hier gleich fertig.

Der Affe salutierte und setzte sich dann gegen die nächsten Angreifer zur Wehr.
Nun drehte sich Tiger wieder zu Hasan um. Mit eiskaltem Blick schaute er den immer nervöser werdenden Anführer der Assassinen an. Hasan wankte ein paar Schritte von Tiger weg. Dieser Typ...!!! Er hatte etwas beängstigendes. Wie konnte er nur so stark sein, obwohl er noch nicht einmal ein Kopfgeld besaß? Müsste er wirklich seine Geheimwaffe gegen so ein Bürschchen einsetzen?
Doch da kam Hasan ein hinterhältiger Gedanke:

Hasan: Stopp! Einen Schritt weiter und ich zerstöre das Gegengift! Doch wenn du dich ergibst und dich von uns gefangen nehmen lässt, damit wir dich auf dem Schwarzmarkt verkaufen, verlasse ich mit meinen Leuten die Stadt und lasse ihnen das Gegengift hier! Wenn dann die Schwertmeister wieder stehen können, sind wir schon längst über alle Berge. Für so jemanden wie dich gibt es auf dem Schwarzmarkt mehr Kohle, als wir auf der gesamten Insel erbeuten können! Was hälst du davon, Tiger? Ist das nicht ein faires Angebot?

Bevor Tiger antworten konnte griff Hasan in seine Manteltasche, um das Gegengift hervorzuholen. Doch sie war leer! Hastig suchte er seine anderen Taschen durch.

Hasan: Das muss doch hier irgendwo sein. Ich hatte es doch in der Tasche.

Auf einmal fing der Affe an zu schreien und wild mit den Armen zu fuchteln. Er hielt etwas in der Hand. Hasan erkannte die kleine Phöle sofort.

Hasan: Wie zum Teufel?! Wann hat er mir das geklaut?

Tiger musste daraufhin lachen. Der Affe war schon echt genial, aber was war das? Der Affe schien noch etwas hochzuhalten, einen Beutel! Tiger kan ein Verdacht. Er griff sich an die Hüfte, wo sonst immer sein Geldbeutel hing, und griff ins Leere.

Tiger: Du blöder Affe! Gib mir meinen Geldbeutel wieder! Wenn ich dich erwische!

Tiger holte tief Luft, um sein Gemüt abzukühlen, schließlich hatte ihm der Affe ja geholfen.

Tiger: Also, Affe, hör mir genau zu: DU!...MUSST!...DEN!...SCHWERTKÄMPFERN!...DAS!...GEGENGIFT!...GEBEN!... Ok?!

Weil Tiger das Ganze noch mit übertriebenen Gesten versah, sah er sogar für den Affen zum Brüllen aus. Der Affe hatte ihn natürlich verstanden, schließlich war er in der Lage die menschliche Sprache zu verstehen.
Jetzt gab er erstmal Duma das Gegengift, dieser konnte sich auch gleich wieder aufrappeln.

Hasan: So ein Mist! Das Gift war noch nicht lange genug in seinem Körper, um bleibenden Schaden anzurichten.

Duma wandte sich zum Affen und sagte: Danke. Du bist wirklich intelligent für einen Affen. Jetzt schnell. Lauf zum Dojo und bring den Meistern das Gegenmittel!

Der Affe salutierte vor Duma und lief los. Duma drehte sich währenddessen zu den übrigen Assassinen um.

Duma: jetzt kann ich mich endlich um euch kümmern. Wolltet ihr mich nicht eben noch töten? Versucht es doch jetzt mal. Tiger! Du kümmerst dich um Hasan und ich räume hier in dieser zeit auf!

Tiger: Geht klar.

Nun wichen die Assassine furchterfüllt vor Duma zurück. Sie würden keine Chance gegen ihn haben.

Hasan: Ihr feiges Pack! Der Schwertkämpfer ist zwar wieder auf den Beinen, doch er ist noch sehr geschwächt von dem Gift! Tötet ihn endlich!

Der Mut der Assassinen kehrte zurück und sie stürzten sich allesamt auf Duma. Es begann ein blutiger Kampf.

Hasan: So leicht bin ich nicht zu besiegen! Meine Assassine werden deinen geschwächten Kameraden fertigmachen! Unterschätze mich bloß nicht!

Tiger: Gib auf! Bald sind alle Schwertmeister wieder auf den Beinen. Du hast verloren!

Hasan: Niemals! So lange, wie das Gift in ihren Körpern war, werden sie einige Tage brauchen um sich zu erholen. Außerdem habe ich noch meine Geheimwaffe!

Plötzlich zog Hasan ein Schwert aus seinem Mantel hervor. Als er es aus der Schwertscheide nahm, sah Tiger, dass es mit einer lila Flüssigkeit bedeckt war.

Hasan: Das ist mein Toxic-Sword! Bekommst du nur einen Tropfen dieses Giftes ab, stirbst du sofort!

Mit diesen Worten stürmte Hasan auf Tiger zu. Der allerdings blieb ganz ruhig und wartete ab, bis sein Gegner zum Schlag ausholte. Als Hasan dann zustieß, war Tiger mal wieder mit einer irren Geschwindigkeit ausgewichen.
Beim Stoß des vergifteten Schwertes löste sich ein Gifttropfen. Dieser flog in hohem Bogen zu den Assassinen und Duma hinüber und landete dirtekt in Mund eines angreifenden Assassinen. Dieser konnte nicht einmal aufschreien. Er brach im Sprung kraftlos zusammen. Als er auf dem Boden aufkam, war er bereits Tod.

Tiger: Dieses Gift ist echt heftig. Ich muss aufpassen.

Assassine: Meister Hasan, bitte passen sie auf in welche Richtung sie stechen, sonst töten sie uns noch alle!

Hasan: Haltet die Klappe und kämpft weiter, sonst bringe ich euch alle nach dem Kampf persönlich um!!!

Die Drohung wirkte. Die Assassinen griffen Duma erneut an. In ihren Augen sah man Entschlossenheit, aufgrund von Angst vor ihrem Anführer.
Duma war zwar geschwächt, konnte sich aber trotzdem gegen die vielen Angreifer zur Wehr setzten. Einen nach den andere streckte er mit einem Schwerthieb nieder. Doch es kam ihm so vor, als ob es immer mehr würden.

Währenddessen versuchte Hasan weiterhin Tiger mit seinen Gifthieben zu treffen. Doch dieser wich zu geschickt aus. Allerdings brachten ihn, die durch die Luft wirbelnden, Gifttropfen in Bedrängnis. Außerdem kam er langsam aber sicher aus der Puste. Es war Zeit zu Handeln!

Hasan bieb auf einmal abrupt stehen.

Hasan: Jetzt kommt mein stärkster Angriff! Verrecke!

Dann stürmte er, so schnell ihn seine Beine trugen, auf Tiger zu. Dieser rannte ebenfalls mit einer enormen Geschwindigkeit auf seinen Kontrahenten zu.

Hasan: Toxic-Blade!!!

Tiger: Schok-Wave Crush!!!

Als Tiger und Hasan aufeinandertrafen passierte etwas unglaubliches:
Tigers Faust traf genau auf das vergiftete Schwert, doch anstatt sich zu schneiden und vergiftet zu werden, ließ der Faustschlag das Schwert zersplittern und Tiger ging kam näher an Hasan ran. Dann, als Tiger den verblüfften Hasan traf, glaubte Duma zu sehen, wie eine Energiewelle oder etwas in der Art von Tigers Faust in Hasans Körper überging. Daraufhin hörte man es mehrere Male laut knacken und Hasan flog, ohne weitere Einwirkungen von Tiger, in hohem Bogen in in ein Haus, dass danach krachend in sich zusamenstürzte. Noch im Flug war Hasan bewusstlos geworden und hatte eine Menge Blut gespuckt. Somit war Hasan besiegt.

Währenddessen hatte Duma die anderen Assassine besiegt.
Völlig erschöpft sank er zu Boden. Auch Tiger sank, nach diesem anstrengenden Kampf, erstmal zu Boden. Nach und nach kamen die ersten Stadtbewohner, um zu sehen was geschehen war.


Nach nur einem Tag hatte sich die Lage in der Stadt und im Dojo beruhigt. Hasan lag, mit allen Knochen gebrochen, bewegungslos im kleinen Gefängnis der Stadt. Seine Assassine hatte man mit ihm in die viel zu kleine Zelle gestopft. Sie warteten nun auf das Marineschiff mit Kapitän Harley, dass voraussichtlich am nächsten Tag auf Ken eintreffen würde und Hasan, samt seiner Assassine, ins Marinehauptquartier überführen würde. Die Schwertmeister rehabilitierten langsam und die Einwohner der Stadt machten sich an den Wiederaufbau. Duma und Tiger wurden im Dojo untergebracht.

Duma lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. Tiger hatte ihm eine eintägige Frist gegeben, um sich zu entscheiden. Entweder er kam jetzt mit oder Tiger würde ohne ihn weiterziehen. Natürlich, er wollte ja nicht auf der Insel bleiben, bis die Marine hier antanzte. Eigentlich reizte Duma das Piratenleben mehr als alles andere, aber vorher wollte er noch den Titel des Großmeisters erhalten. Die Zeit hatte er aber nicht mehr, denn das Gift hatte den Großmeister zu sehr geschwächt. Es würde dauern, bis er wieder richtig kämpfen könnte und dann wäre Tiger schon weg. Duma schlug gegen die Wand: Verdammt! Die Entscheidung war schwer.

Tiger war unterdessen im Garten des Dojos und trainierte mit Saru, dem Kungfu-Affen. Der Affe hatte Duma gerettet und war gar nicht so schwach. Deshalb hatte Tiger beschlossen den Affen in seine Crew aufzunehmen.
Da näherte sich Duma von Dojo aus.

Duma: Oh! Der Affe ist ja auch hier.

Tiger beendete sein Training und wandte sich Duma zu.

Tiger: Hey, Duma. Ja, der Affe gehört jetzt zu meiner Crew. Ich habe ihn übrigens Saru getauft.

Duma: Schön. Aber eigentlich bin ich nicht hier, um über den Affen zu reden

Tiger: Ach so. Du bist hier um mir deine Entscheidung mitzuteilen. Aber lass dir vorher noch gesagt sein: Der Posten als Vize ist noch frei, der Affe wird lediglich mein Partner.

Duma: Ahh ja. Da bin ich aber beruhigt. Wie dem auch sei: Ich habe viel darüber nachgedacht und es interessiert mich auch nicht ob ich dein Vize bin oder nicht. Ich hätte es nicht ertragen können unter einem Kapitän zu segeln, der schwächer ist als ich, aber du hast Hasan besiegt, was mir nicht gelang. Nur...ich will den Großmeister-Titel tragen, bevor ich gehe. Meine Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber... ich werde mit dir kommen!

Tiger: Yeahhhhhhh! Saru hast du das gehört?! Duma wird unser neuer Vize!!!


Spät am Abend machten sich Tiger, Duma und Saru daran aufzubrechen. Sie hatten ein kleines Boot von den dankbaren Bewohnern der Stadt erhalten. Denn mittlerweile wusste jeder hier, dass Duma und Tiger sie gerettet hatten. Während sie also die Taue vom Pier lösten fragte Duma seinen Kapitän ein wenig aus.

Duma: Hey Tiger. Wie hast du es eigentlich geschafft so schnell hinter Hasan aufzutauchen, ohne dass man dich sehen konnte?

Tiger: Ich habe diese Technik einaml bei mir auf meiner Heimatinsel gesehen, als ein Mann im schwarzen Anzug diese Technik verwendete, um ein paar Betrüger festzunehmen. Dann habe jahrelang im allein im Dschungel auf meiner Heimatinsel trainiert und beherrsche die Technik jetzt einigermaßen. Sie heißt übringens Rasur.

Duma: Einigermaßen? Das heißt der Mann im schwarzen Anzug ist schneller als du?

Tiger: Ja. Viel schneller sogar. Hasan war allerdings auch ein etwas langsamer Gegner. Außerdem komme ich noch schnell aus der Pust, wenn ich diese Technik anwende. Aber Übung macht den Meister.

Duma: Hehe. Da draußen scheint es ja richtige Monster zu geben auf den Weltmeeren. Das verspricht lustig zu werden.

Tiger: Allerdings. Aber ich bin mir sicher das wir an unseren Gegnern wachsen werden und sie alle besiegen können, wenn wir nur wollen.

Duma: Ich freue mich schon auf unsere zukünftigen Gegner. Sag mal Tiger, als du das Schwert von Hasan zertrümmert hast und ihn danach ohne große Anstrengungen mit einem Schlag besiegt hast, was hast du da gemacht? Und warum bist du nicht vergiftet worden?

Tiger: Das war meine Teufelskraft. ich habe bei meinem Training eine gelbe Teufelsfrucht gefunden, die Schockwellenfucht! Aber nachdem ich sie gegessen und ihre Kräfte an ein paar wilden Tieren ausprobiert hatte, beschloss ich sie nur im äußersten Notfall zu benutzen, da sie sehr mächtig ist und ich bevorzugt mit meiner eigenen Stärke kämpfen will.

Duma: Glaubst du, dass du sie perfekt beherrscht?

Tiger: Nein, auf keinen Fall. Aber ich arbeite immer wenn es möglich ist, daran ihre Kräfte mehr und mehr zu beherrschen.

Duma: Ich denke, ich habe eine gute Wahl getroffen, dich als meinen Kapitän zu wählen.

Tiger: Zusammen werden wir unschlagbar sein!

Als sie die Taue gelöst hatten und langsam Stück für Stück auf Meer hinausfuhren, bildete sich eine Menschenmenge am Pier. Es waren Stadtbewohner und das gesamte Dojo, die sich dort versammelten. Der Großmeister stand ganz vorne und rief:

Großmeister: Duumaaa! Wir werden euch nicht vergessen! Versprich mir, dass du eines Tages wiederkommst und mich dann mit Leichtigkeit besiegen kannst! Viel Glück euch Drei! Wir werden immer an den gestrigen Tag zurückdenken, als ihr drei die ganze Insel gerettet habt!
Wirklich das ganze Dojo war gekommen, um sie zu verabschieden. Duma war zu Tränen gerührt und ihm störte es im Moment nicht, sich weich vorzukommen. Saru weinte Rotz und Wasser, als er sah, dass sein ganzer Affenclan mit den Schwertkämpfern gekommen war, um ihn ein letztes mal zu sehen. Auch Tiger war überglücklich.

Duma: Wir werden wiederkommen!! Ich versprche es!!

Mit diesem Versprechen in ihren Herzen, fuhren sie in den Sonnenuntergang, auf zu neuen Abenteuern.




So, das war das 6.Kapitel meiner ersten Fanfiction. Das kapitel ist allerdings nicht so gut geworden, wie ich es mir erhofft hatte, da mein Computer das ursprüngliche Kapitel 6 gelöscht hat und ich es jetzt nochmal komplett neu schreiben musste. Seht es also bitte nicht so ernst mit den Grammatikfehlern.
Ich hoffe, dass das Kapitel trotzdem annehmbar ist. Very Happy

P.S.: Ich werde wahrscheinlich jede Woche Freitag oder Samstag ein neues Kapitel reinstellen, wenn mir meine Termine das erlauben.
mfg Ruffy

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 24 Sep - 19:02

   
Hi Ruffy der Rächer^^

Das Kapitel war doch sehr gut, ich weiß gar nicht was du hast! Mir hat es gefallen! Wink

Den Kampf gegen Hasan hast du gut dargestellt! Tiger hat schon jetzt eine menge Power!

Duma und der Affe Saru sind also die ersten Mitglieder der Tiger Piratenbande!

Bin schon auf die Fortsetzung gespannt! Wink

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Di 1 Nov - 19:19

   
Kapitel 7: Sonja

Nachdem Tigers Truppe sich von den Schwertkämpfern verabschiedet hatte, segelten sie mit dem kleinen Boot des Dojos aufs Meer hinaus.
Sie waren bereits über eine Woche unterwegs, ohne Land gesichtet zu haben, als ihnen der Proviant ausging.

Tiger: Mist. Unsere Vorräte sind restlos aufgebraucht.

Duma: Ist der Sake auch alle?

Tiger: Jep.

Duma: Wir müssen sofort eine Insel ansteuern. Hast du eine Ahnung, wo die nächste Insel ist?

Tiger: Nein. Ich hab keine Ahnung von Navigation. Wir brachen dringend einen Navigator.

Duma: Super. Wir fahren auf See ohne eine Ahnung zu haben wohin.

Tiger: Das fasst die Lage ziemlich gut zusammen. Du hättest auch dran denken können.

Duma: Stimmt. Hab ich aber nicht.

Tiger: Merk ich.

Plötzlich sahen Tiger und Duma ein Schiff. Es war ein großes Schiff, dass die Totenkopfflagge gehisst hatte. Es fuhr direkt auf sie zu. Als es kurz vor ihnen zum stehen kam, sprangen einige Männer auf ein Beiboot und fuhren auf Tiger und Duma zu. Als sie ankamen sprangen sie auf das kleine Boot des Dojos.

Pirat 1: Wir sind die Hörner-Bande.

Tiger: Schön für euch.

Pirat 1: Unser Kapitän ist 7 Mio. Berry wert, also pass auf was du sagst! Ihr ergebt euch jetzt und gebt uns all eure Schätze.

Duma: Sehen wir so aus, als hätten wir welche?

Pirat 2: Ihr habt also keine? Schade. Dann müssen wir euch leider versenken.

Dabei stahl sich ein böses Lächeln auf sein Gesicht.
Doch Tiger und Duma sahen die Piraten ungerührt an. Sie waren zu siebt. Ohne zu zögern griffen die Beiden an. Tiger schlug drei Piraten mit der bloßen Faust bewusstlos, während Duma mit einem Schnitt gleich drei Feinde erledigte. Der letzte Pirat sank ohne Einwirkung der Beiden zu Boden. Saru war aufgewacht und hatte den Gegner mit ein paar kräftigen Fausthieben bewusstlos geprügelt. Nun sprang er auf Tigers Schulter und machte ein entschlossenes Gesicht.
Darufhin fuhren die drei mit ihrer Nussschale auf das Piratenschiff zu, erklommen dieses und sahen sich dann etwa 50 Piraten gegenüber. Sie umringten die kleine Truppe im Halbkreis. Einer von ihnen trat vor. Es war der Kapitän, Gerry, der Gehörnte. Duma hatte ihn schon mal auf einem Steckbrief gesehen. Der Gehörnte trug einen dunkelblauen Kapitänsmantel, eine schlichte weiße Hose und ein gelbes Shirt. Er hatte einen Spitzbart und aus seinen braunen Haaren wuchsen zwei kleine Hörner.

Gerry: Was wollt ihr hier? Was zum Totenkopf habt ihr mit meinen Männern gemacht?

Tiger: Die machen ein Nickerchen. Wir sind hier, weil ihr uns ausplündern wolltet. Da haben wir uns gedacht, dass ihr jetzt vielleicht so nett seid und uns sagt wo die nächste Insel ist.

Gerry: Wollt ihr mich verarschen? Ihr fahrt auf See ohne zu wissen wohin, schlagt meine Leute zusammen und erwartet das ich euch helfe?!

Duma: So ungefähr.

Gerry: Ich mach euch fertig! Los Männer, Angriff!

Die Piraten stürzten daraufhin mit gezückten Waffen auf Tigers kleine Truppe zu. Saru sprang sofort von Tigers Schulter und stürzte sich mitten ins Getümmel. Er sprang auf die Köpfe der Piraten und schlug sie reihenweise mit seinen Fäusten nieder. Duma war auch schon mitten im Gefecht. Er mähte seine Gegener reihenweise mit dem Schwert nieder.

Dann rannte Tiger los. Er rannte auf Gerry zu, der hinter dem Getümmel stand. Im vorbeilaufen sah Tiger, wie einige Piraten immer wieder versuchten sich auf ihn zu stürzen, doch Duma und Saru hielten ihm die Piraten vom Leib.
Als Tiger Gerry fast erreicht hatte sah er, wie eine Frau von hinten auf Gerry zukam. Sie war jung, Tiger schätzte sie auf etwa 18 Jahre. Außerdem war sie schlank und ein bißchen kleiner als Tiger. Sie hatte lange hellbraun gelockte Haare, die ihr offen bis zu den Schulterblättern gingen. Sie trug blaue Jeans und ein schwarzes Top mit einem hellblauen, kurzärmigem Hemd darüber. Ihre meerblauen Augen waren auf Gerry fixiert, während sie mühelos, auf High Heels, auf ihn zu ging.
Gerry bemerkte sie nicht, sodass sie immer näher kam. Er war nur auf Tiger fixiert und drehte sich erst um, als Tiger stehen blieb. Doch da war es bereits zu spät. Die Frau trat ihm mit ihren High Heels mitten ins Gesicht. Gerry stürzte zu Boden und spuckte ein wenig Blut. Man hörte, wie er röchelte, doch er kam relativ schnell wieder auf die Beine. Zwei Zähne hatte die Frau ihm rausgetreten. Auf Gerrys wütenden Gesichtszug folgte das zücken seiner Waffe. Doch bevor er abdrücken konnte, hatte Tiger ihm auch schon, mit einem direkten Faustschlag ins Gesicht, die Nase gebrochen.
Gerry ging zwar keuchend zu Boden, wollte aber trotzdem noch abdrücken. Da beendeteTiger es mit einem wuchtigen Kinnhaken, woraufhin Gerry bewusstlos wurde. Die junge Frau sah hn misstrauisch an.

Frau: Wer bist du?

Tiger: Ich bin Red D. Tiger, Kapitän der Tiger-Piratenbande.

Frau: Du bist ein Pirat? Warum bist du hier?

Tiger: Ja, ich bin ein Pirat und hier, da Gerry uns angegriffen hat. Habe ich die Ehre zu erfahren wer vor mir steht?

Frau: Ich bin Sonja und war gerade dabei die Piraten auszurauben? Überfällst du sie etwa auch?

Tiger: Nein. Ich sagte bereits, dass ich nur hier bin, da Gerry mich angegriffen hat. Außerdem wollte ich ihn fragen wo die nächste Insel ist.

Sonja: Deswegen schlägst du ihn bewusstlos? Es ist ja allgemein bekannt, dass man besser sprechen kann, wenn man bewusstlos ist.

Tiger: Er meinte er würde es mir nicht sagen und griff mich an. Da musste ich ihn einfach bewusstlos schlagen. Außerdem wollte er dich erschießen.

Sonja: Ich hab noch nie von Piraten gehört, die Zivilisten helfen.

Tiger: Im Moment hast du einen vor dir. Aber das ist doch völlig egal. Die wichtigste Frage ist doch: Wie kannst du mit diesen Schuhen überhaupt laufen. Und warum trägst du als Diebin überhaupt solche Schuhe?

Sonja: Das waren zwei Fragen.

Tiger: Zwei äußerst wichtige Fragen.

Sonja: Also, ich bin keine Diebin, sondern Ärtztin. Ich bin nur hier um Gerry auszurauben, da er vor zwei Tagen in meiner Stadt einfiel, alle meine Arzneien und das ganze Vermögen des Dorfes einstreichte und haufenweise Leute verletzte. Ich habe mich dann während des Überfalls auf sein Schiff geschlichen und wollte ihn ausrauben. Da taucht ihr auf einmal auf und zettelt einen großen Kampf an.

Tiger: Interessant. Wie hattest du dir das denn vorgestellt? Wolltest du etwa Gerry und seine Leute im Alleingang verprügeln?

Sonja: Mir wäre schon was eingefallen. Unterschätze mich bloß nicht! Ich bin stärker, als du galubst!

Tiger: Eben, als Gerry dich erschießen wollte, hast du einfach nur dagestanden. Aber das ist ja auch völlig egal. Die wichtigste Frage ist doch immernoch: Wie kannst du auf den Schuhen laufen?

Sonja: Das, ist völlig egal.

Tiger: Ich sehe das aber ganz anders.

Sonja: Ich mag die Schuhe. Deswegen trage ich sie. Sie stehen mir einfach.

Tiger: Und wie kannst du auf ihnen laufen???

Sonja: Ich bin gut. Deswegen.

Tiger: Hmm. Willst du bei meiner Crew als Schiffsärztin anheuern?

Sonja: Hörst du mir überhaupt zu?!

Doch bevor Sonja fortfahren konnte, sprang Saru auf Tigers Schulter und Duma trat neben ihn. Tiger und Sonja waren so in ihr Gespräch vertieft gewesen, dass sie gar nicht gemerkt hatten, das alle Piraten bereits von Duma und Saru besiegt worden waren. Sonja staunte nicht schlecht, als sie alle Piaten bewusstlos rumliegen sah.

Sonja: Ist das deine Crew, Tiger? Haben die gerade alle Piraten von Gerry besiegt?

Tiger: Jup. Das ist Duma, mein Vize und auf meiner Schulter sitzt Saru, unser Schiffsaffe und treuer Freund. Wir haben unsere Bande erst vor einer knappen Woche gegründet. Glaubst du immernoch du hättest das alles hier alleine auf die Reihe bekommen.

Sonja: Wie gesagt, ich hätte es schon irgendwie geschafft.

Tiger: Na, an selbstvertrauen mangelt es dir jedenfalls nicht.

Sonja zeigte auf Duma: Könnte es sein, dass du vom berühmten Schwertkampfdojo aus Ken bist?

Duma: So siehts aus. Ich war dort einer der Schwertmeister.

Sonja: Wie bitte? Einer der zehn berühmten Schwertmeister von Ken ist in deiner Mannschaft, Tiger?

Tiger: Echt? Es waren nur zehn Meister?

Duma: Ja. Es ist auf Ken Tradition, dass es immer zehn Schwertmeister auf der Insel geben muss.

Sonja: Hört ihr mir überhaupt zu?!

Duma: Klar. Du warst erstaunt einen der zehn Schwertmeister von Ken in Tigers Mannschaft zu wissen.

Tiger: Stimmt. Duma ist ein würdiger Vize.

Dann erzählte Tiger, wie er seine Piratenbande gegründet und wie sich alles zugetragen hatte, bis Gerry ihn angriff.

Sonja machte große Augen: Du hast Hasan besiegt?! Kein Wunder, das Gerry für dich ein Klacks war.

Tiger: Stimmt. Kommst du jetzt mit uns?

Sonja: Ich wollte schon immer die Welt bereisen, verschiedene Heilmittel erforschen und mich mit anderen Ärzten austauschen. Für Abenteuer bin ich auch immer zu haben, aber....

Tiger: Aber...

Sonja: Aber zuerst muss ich die Leute in meinem Dorf versorgen.

Tiger: Trifft sich gut. Wir suchen schon seit einer Woche nach Land. Weißt du, wohin wir müssen?

Sonja: Ja, ich kenne den Kurs.

Duma: Bist du Navigatorin?

Sonja: Nein. Ich bin Ärztin. Ich kenne den Kurs auch nur, weil wir nicht allzuweit von meiner Heimatinsel entfernt sind.

Duma: Aha.

So nahm Sonja alle Arzneien, die sie auf Gerrys Schiff finden konnte mit, während Tiger, Duma und Saru sich alles Ess-, und Trinkbare, was auf ihre Nussschale passte mitnahmen.

Nach zwei Tagen kam endlich Land in Sicht. Doch als Tigers Truppe anlegte, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick. Vor ihnen lag eine, in Trümmern liegende, Stadt. Die Häuser waren halb zerstört, überall lagen Trümmer auf der Straße und gelegentlich sah man Blutflecken an den Häuserwänden. Kein Mensch war zu sehen. Sonja ballte die Hände zu Fäusten.

Sonja: Das war Gerry, dieser Schuft!

Tiger: Hätte ich das gewusst, hätte ich ihn hundert Mal verprügelt!

Sonja: Er hat uns ausgeraubt, unsere Stadt zerstört und einige vo uns schwer verletzt.

Duma: Wo sind die Bewohner der Stadt?

Sonja: Ich weiß es nicht. ich habe mich während des Angriffs auf Gerrys Schiff geschlichen.

Plötzlich sprang Saru von Tigers Schulter und rannte los. Sonja, Tiger und Duma jagten ihm sofort hinterher.

Sonja: Wo rennt der Affe denn hin?

Duma: er weiß wahrscheinlcih wo die Bewohner sind, ihm nach!

Saru führte sie an den Trümmern vorbei, weiter in die zerstörte Stadt hinein. Nach einer Weile kam ein einziges, unversehrtes Haus in Sicht. Es ragte aus den Trümmern heraus und war nun deutlich zu erkennen. Um das Haus herum sahen sie die Bewohner im Halbkreis sitzen. In diesem Halbkreis stand ein kleiner Mann mittleren Alters, mit bereits ergrauenden dunklen Haaren. An seinen Bermudashorts, seinen Sandalen und seinem, nun schmutzigen, weißem Hemd erkannte Sonja ihn sofort. Als Tigers Truppe eintraf, hielt der Mann gerade eine Rede. Doch nachdem er sie bemerkt hatte unterbrach er sich und drehte sich zu ihnen um.

Mann: Hallo Sonja! Wir dachten schon, du wärst entführt worden.

Sonja: wie sie sehen, bin ich das nicht, Herr Bürgermeister.

Bürgermeister: Wer sind diese Leute, da neben dir.

Tiger: Wir sind Piraten.

Plötzlich sprangen die Bewohner auf und nahmen eine Haltung ein, die entfernt nach einer Kampfhaltung aussah.

Tiger: Ganz ruhig. Ich bin Red D. Tiger, Kapitän der Tigerpiratenbande!

Die Bewohner machten noch finstere Gesichter, als vorher.

Duma: Ähh, Tiger?

Tiger: Jaa?

Duma: Ich glaube das hat nicht gerade geholfen.

Tiger: Ich weiß.

Duma: Laufen?

Tiger: Jep. Los geht's!

Gerade als sie losrennen wollten rief Sonja: Halt! Das sind keine Piraten wie Gerry. Diese Leute haben ihn besiegt und mich zurückgebracht.

Die Bewohner und der Bürgermeister schauten Sonja überrascht an.

Bürgermeister: Wirklich? Stimmt das Sonja?

Sonja: Warum sollte ich euch anlügen?

Bürgermeister: Du hast recht. Herzlich Willkommen in unserer kleinen Stadt. Gerry hat sie leider zerstört, aber wir sind schon wieder am aufbauen.

Tiger: Puh, dann hätten wir das also geklärt.

Nach dem Gespräch gingen die unverletzten Bewohner wieder an die Arbeit. Sonja ging mit dem Bürgermeister ins Haus, wo die Verletzten lagen, Tiger folgte ihr mit Saru auf der Schulter und Duma ging spazieren.
Im Haus lagen überall Verletzte. Es waren vor allem Frauen und Kinder, die Verletzt worden waren. Die Stimmung im Haus war gedrückt, bis Sonja über die Schwelle trat. Nachdem die Verletzten sie sahen und registrierten wer vor ihnen stand machte sich Hoffnung breit. Einige lächelten sogar, obwohl sie so schwer verletzt waren, dass es eher aussah, als würden sie eine Grimasse schneiden. Sonja fing ohne Umschweife an, die Verletzten zu behandeln. Zuerst kamen die Schwerverletzten dran, dann die Kinder und die Frauen. Zuma Schluss kamen die Leichtverletzten an die Reihe. Während Sonja voll in ihrem Element war, bat der Bürgermeister Tiger in ein Zimmer nebenan.
Es war ein einfach gehaltenes, kleines Zimmer, indem keine Verletzten lagen. Ein kleiner Schreibtisch, zwei Stühle und ein Regal waren das einzige Mobiliar des Zimmers.

Nachdem sie sich gesetzt hatten begann der Bürgermeister: Tiger, erzähl mir bitte alles, was sich auf Gerrys Schiff zugetragen hat.

So erfuhr der Bürgermeister, wie sich alles zugetragen hatte, aus erster Hand.

Tiger: Warum haben alle Bürger auf Sonja gehört und ns nicht angegriffen?

Bürgermeister: Sonja ist in unserer kleinen Stadt sehr angesehen. Wir nennen sie "Die Wunderärztin". Sie heilt jedes Leid, dass ein Bewohner unser friedlichen Insel wiederfährt. Deshalb bewundern wir sie alle.

Tiger: Oh, das tut mir Leid.

Bürgermeister: Wieso tut es dir Leid? Sonja ist das Beste, was unserer Insel je passiert ist!

Tiger: Mir tut es leid, weil sie meine Schiffsärztin wird.

Bürgermeister: Echt? Hat sie das gesagt?

Tiger: Indirekt schon. Sie hat nur noch nicht offiziell eingewilligt. Aber sie wird es früher oder später tun.

Bürgermeister: Wie kannst du dir da so sicher sein?

Tiger: Ich weiß es einfach.

Es vergingen drei Tage, in denen die kleine Stadt wieder aufgebaut wurde, Sonja die Verletzten behandelte und Tiger, Duma und Saru zusammen trainierten, bis plötzlich zwei Schiffe am Horizont auftauchten.
Einige der Stadtbewohner waren gerade dabei die Gegend am Hafen wiederaufzubauen, als sie die beiden Schiffe sahen. Das eine kannten sie schon. Es war Gerrys Schiff! Das andere führte fast die gleiche Flagge, nur das der gehörnte Totenkopf viel größer war. Die Bewohner schlugen panisch Alarm und liefen durch die "Großbaustelle" zum Haus des Bürgermeisters. Dort versammelten sich sofort alle Stadtbewohner um den Bürgermeister und Sonja herum. Tiger, Duma und Saru waren auch dort.

Bürgermeister: Zwei Schiffe laufen gerade in unseren kleinen Hafen ein. Eins davon gehört Gerry, das andere seinem großen Bruder Garry, dem großen Gehörnten. Auf ihn ist ein Kopfgeld von 14,5 Mio. Berry ausgestzt!

Die Stadtbewohner waren zuerst geschockt. Doch dann konnte Duma in ihren Augen auch Entschlossenheit sehen. Sie wollten ihr Dorf verteidigen.

Bürgermeister: Wir müssen unser Dorf verteidigen! Los Männer folgt mir!

Die Männer brüllten.Sie wollten den Piarten die Stirn bieten und leifen los.

Doch dann brüllte Tiger lauter, als alle Männer zusammen: Stop! Ihr kommt niemals gegen die Piraten an!

Die Männer verstummten und bleiben stehen.

Bürgermeister: Wir werden unsere Stadt verteidigen! Koste es, was es wolle!

Tiger: Das werde ich nicht zulassen! Gerry ist mit seinem Bruder hier, um sich an mir zu rächen. Er hat sich wohl gedacht, dass ich auf diese Insel komme. Deshalb werden nur ich, Duma und Saru gehen.

Die Stadtbewohner rührten sich nicht vom Fleck und warteten auf die Antwort des Bürgermeisters.

Doch statt dem Bürgermeister reif Sonja: Tiger hat recht. Gerry ist nicht darauf aus unser Dorf erneut zu zerstören. Er will sich an Tiger rächen. Ich habe gesehen, wie stark er, Duma sind. Sogar der Affe ist so stark wie zehn von euch! Sie werden Gerry und seinen Bruder besiegen. Ich werde mit auch mitgehen.

An diesem Punkt protestierten die Bewohner lautstark.

Doch sie verstummten wieder, als Sonja rief: Ruhe! Gerry will sich auch an mir rächen, da ich ihn ausgeraubt habe. Ich weiß das es so ist. Ich kann seine Stimme hören!

Plötzlich verstummten alle Bewohner und ließen Sonja, Tiger, Duma und Saru ohne weitere Einwände gehen.

Tiger fragte Sonja verwundert: Warum hören die plötzlich alle auf dich? Was hast du mit der Stimme von Gerry gemeint. Ich ahbe ihn bisher noch nicht gehört.

Sonja: Das kann bis nach dem Kampf warten.

So gingen sie weiter in Richtung Hafen.

-Währenddessen bei Gerry-

Gerry wollte sich rächen. Dieser Tiger und die Frau hatten ihn bloß gestellt! Nachdem Gerry und seine Mannschaft besiegt worden waren, hatten sie gleich darauf Gerrys großen Bruder, Garry, kontaktiert, um sich an diesen Leuten zu rächen. Man konnte sich ja denken wohin sie geflohen waren. Der Möchtegernpirat hatte Gerry nach einem Kurs gefargt, da er sich in diesen Gewässern nicht auskannte. Wie lächerlich! Dieser Pirat wusste nichteinmal wohin er segelte! Da lag der Verdacht nahe, dass die Frau ihm den Kurs zu ihrem Dorf gezeigt hatte. Gerry kochte vor Wut, wenn er nur an diese Leute dachte. Umso mehr freute er sich, als die Heimatinsel der Frau in Sicht kam. Nachdem Gerry mit seinem Bruder an dem kleinen Hafen angelegt hatte, sah er sie: Der Möchtegernpirat mit seinen Leuten und die Frau. Gerry lächelte. Er würde sich hier und jetzt an ihnen rächen!

Sein Bruder fragte ihn: Sind sie das?

Gerry: Ja, es beginnt!


Das war das 7.Kapitel. Ich werde nach dem nächsten Kapitel den Schreibstil der Geschichte ändern. Dann werde ich die Dialoge so schreiben, wie bei meiner anderen FF:

http://www.onepiece-mangas.com/t5811-einheit-17

Da ich gerade gute Laune habe, verrate ich schonmal den Titel des Nächsten Kapitels.
Das nächste Kapitel dieser FF wird "Auf in die Pampa" heißen. Very Happy
[center]

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Di 1 Nov - 21:57

   
Tolles Kapitel muss ich wirklich sagen
du hast Talent dazu

freu mich schon auf das nächste kapitel


mfg

MonkeyIDIRuffy
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mi 2 Nov - 16:16

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Eine gute Fortsetzung deiner Geschichte! Gefällt mir!

Jetzt haben sie ihre erste Insel erreicht und so wie es aussieht kommt dann bald Sonja die Ärztin als das nächste Crewmitglied an Board!

Bin mal auf den Kampf gegen Gerry und Garry gespannt! Surprised

Freue mich auf das nächste study !



Zuletzt von MonkeyIDIRuffy am So 22 Jan - 10:04 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Ruffy der Rächer
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Fr 4 Nov - 23:20

   

Kapitel 8: Auf in die Pampa!

Sie standen sich gegenüber. Die Sonne brannte unbarmherzig auf der Haut. Die Luft war zum zerreißen gespannt! Tiger, Duma, Sonja und Saru standen den gehörnten Brüdern samt ihrer Mannschaft gegenüber. Gerry hatte seine c.a. 50 Mann hinter sich. Sein Bruder Garry hatte doppelt so viele Mannen. Er machte seinem Namen als "großer Gehörnter" wirklich alle Ehre. Er sah fast so aus wie sein kleiner Bruder nur, dass er ganze zwei Köpfe größer war als dieser. Seine große Gestalt ließ Sonja schwer schlucken. Das war als einer der großen Piraten des East Blue! Neben Buggy, Don Creek und Arlong gehörte er zu den Stärksten. Fast hätte Sonja gedacht, dass sie hier und jetzt sterben würde, doch dann fiel ihr ein, dass Tiger Hasan, den Assassinen besiegt hatte. Dieser kam immerhin von der Grandline und war demnach viel stärker, als die großen Piraten des East Blue.

Garry: So, so. Das sind sie also. Schwach sehen die beiden Männer ja nicht aus, aber die Frau und der Affe? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die dich und deine ganze Crew fertiggemacht haben. Aber egal. Niemand macht die gehörnten Brüder zusammen fertig!

Damit rannten die beiden Brüder auf Tiger und Duma zu, ihre Crews stürzten sich auf Sonja und Saru. Die Gehörnten kamen mit entsicherten Pistolen auf Tiger und Duma zu und eröffneten das Feuer. Duma zückte sein Schwert und blockte Gerrys Kugeln, während Tiger Garrys Geschossen auswich.

Währenddessen schlug Saru mit kräftigen Fausthieben ein Piraten nach dem andern nieder, Sonja wich allen Angriffen aus bevor diese überhaupt ausgeführt werden konnten und kickte die Piraten geschickt nieder. Einige neugierige Stadtbewohner betrachteten das Spektakel aus sicherer Entfernung.

Gerry zückte sein Schwert, nachdem Duma alle seine Kugeln mit dem Schwert abgewehrt hatte. Doch als er in den Schwertkampf überging merkte er sofort, dass er Duma unterlegen war. Er wollte bei seinem großen Bruder Schutz suchen, doch als er zu diesem rannte meinte Duma nur: Du elender Feigling.

Mit diesen Worten stand Duma hinter Gerry und streckte ihn mit einem kräftigen diagonalen Hieb nieder. Gerry brüllte laut auf und brach zusammen. Seine Crew hielt inne und spielte mit dem Gedanken wegzulaufen, bis Garry brüllte: Wollt ihr euren Kapitän rächen oder feige weglaufen?

Darufhin stürtzten sich Gerrys Piraten allesamt auf Duma. Das bedeutete Entlastung für Sonja und Saru, was den beiden sehr gelegen kam. Gegen sehr viele Gegner gleichzeitig zu kämpfen war ziemlich anstrengend. Doch Sonja und Saru ließen sich nicht klein kriegen. Während der Affe von Kopf zu Kopf sprang, saftige Kinnhaken und schmerzhafte Kicks gegen den Kopf verteilte, gab Sonja Kicks mit ihren High Heels zum Besten.

Tiger kämpfte noch immer mit Garry, der schneller und viel stärker war als sein kleiner Bruder. Auch Garry hatte bereits seine gesamte Munition verschossen, ohne Tiger zu treffen. Sie waren nun in einen Faustkampf übergegangen, der es in sich hatte. Ein kräftiger Schlag folgte auf den nächsten. Beide Kontrahenten hatten mächtig was abbekommen. Tiger blutete aus einer Platzwunde an der Stirn und man sah ihm an, dass er in einem hefitigen Kampf steckte. Garry dagegen sah noch schlimmer aus. Das Blut floss ihm nur so aus der Nase und sein linkes Auge war so hart getroffen, dass es halb geschlossen war.

Sie umkreisten sich und warteten auf eine Gelegenheit zuzuschlagen. Jeder kleinste Fehler in der Deckung könnte den Sieg des Anderen bedeuten. Plötzlich glaubte Garry einen Fehler in Tigers Deckung gesehen zu haben und holte zu einem kräftigen Kinnhaken aus. Doch Tiger war schneller. Er wich Garrys Schlag blitzschnell aus und rammte ihm mit voller Kraft seinen Ellenbogen in den Bauch. Garry taumelte schwerfällig, doch er blieb standhaft und wollte Tiger gerade einen kräftigen Schlag von oben auf seinen Kopf verpassen, als Tiger sein Knie anhob und es Garry in den Unterleib rammte. Der gehötnte brüllte schmerzerfüllt. Er sank, seine Hände an seinem Unterleib, auf die Knie. Sogar jetzt noch war er so groß wie Tiger.

Tiger: Beenden wir es. Tiger Kampfstil: Tiger-Hammer!

Mit diesen Worten sprang Tiger karftvoll in die Luft, um mit seiner Faust voran auf Garry herunterzukrachen. Dieser war noch immer gepeinigt von höllischen Schmerzen und als er aufschaute war es auch schon zu spät. Tigers Faust krachte, mit voller Wucht, von oben auf den Kopf des Gehörnten. Für diesen wurde daraufhin alles um ihn herum schwarz.

Garrys riesiger Körper fiel schlaff zu Boden. In dem Moment, in dem der Kapitän auf dem Boden aufschlug, hielten die übrigen Piraten inne. Sie starrten ungläubig auf Tiger, der nun neben dem bewusstlosen Garry stand. Als dieser den Blick hob lief den Piraten ein eiskalter Schauer über den Rücken. Dieser Mann hatte etwas beängstigendes an sich.

Tiger: Ihr verschwindet jetzt auf der Stelle von dieser Insel und kommt nie wieder zurück. Nehmt eure bewusstlosen Kameraden und Kapitäne mit und sagt ihnen, dass sie es bereuen werden, wenn sie noch einmal einen Fuß auf diese Insel setzten!

Nach diesen Worten nahmen die Piraten ihre Kameraden und Kapitäne mit und ergriffen panisch die Flucht. Schon bald waren die beiden Piratenschiffe nirgends mehr zu sehen.

Die Stadtbewohner, die den Kampf mit angesehen hatten rannten zu den anderen Bewohnern und erählten aufgeregt von diesem Kampf. So kam es, dass Tiger und Co. schon bald von allen Dorfbewohnern samt Bürgermeister umringt waren und gefeiert wurden. Sie feierten die ganze Nacht, bis alle vor Erschöpfung umfielen.

Alles was die Bewohner an Getränken auf Vorrat hatten war getrunken, alles gegessen. Überall lagen Betrunkene und schlafende Bürger in dieser angenehm warmen Nacht auf der Straße. Tiger, Duma und Saru lagen ebenfalls dort und schliefen. Nur Sonja war wach. Sie saß neben dem schlafenden Tiger.

Sie saß schon lange dort und dachte nach:
Sonja hatte schon seit langem den Entschluss gefasst, es ihrem Vater gleichzutun und ihre Heimatinsel zu verlassen. Sie suchte Herausforderungen und wollte sich neue medizinische Kenntnisse aneignen. Sie hatte schon oft von der vielseitigkeit der Grandline gehört. Die vielen verschiedenen Kulturen hatten auch viele verschiedene Heilarten. Sonja wollte diese alle kennenlernen, denn ihr Traum war es, alle Menschen die sie liebte, vor allen Krankheiten und Leid zu bewahren. Eigentlich hatte sie gedacht, dass sie sich irgendwann der Marine anschließen würde und so einen mächtigen Beschützer für ihre Reise hätte. Doch die letzten Tage hatten einiges geändert. Seit Tiger Gerry neidergeschlagen hatte dachte sie darüber nach, sich ihm anzuschließen. Die Marine hatte ihre Insel nie vor Gerry beschützt, während Tiger sogar Gerry älteren Bruder Garry besiegt hatte. Wenn Sonja so richtig darüber nachdachte, erschien ihr die Marine als unzuverlässig.

Tiger meinte zwar, dass er ein Pirat sei, doch er raubte keine Städte aus und griff keine Zivilisten an. Er war wohl ein "Peacepirate". Sonja hatte schonmal Gerüchte über solche Piraten gehört, geglaubt hatte sie sie allerdings nicht. Tiger war zweifelsohne ein solcher Pirat. Jetzt da Sonja ihn getroffen hatte, erschien ihr so ein Leben als erstrebenswert. Sie würde endlich andere Kulturen kennenlernen, Abenteuer erleben und wortwörtlich ihren Horizont erweitern. Das alles würde sie dann noch mit ihren Freunden erleben. Ja, sie sah Tiger, Duma und Saru als ihre Freunde an. Bei diesen Gedanken schaute sie auf den schlafenden Tiger. Sein Brustkorb hob und senkte sich ruhig. Jetzt, wo er schlief, wirkte Tiger ganz anders. Seine Gesichtszüge waren friedlich und er sah zufrieden aus. Sein kurzes schwarzes Haar war strubbelig und mit seiner kleinen Nase sah Tiger richtig niedlich aus. Sonja konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Sein schlanker und muskulöser Körper lies zwar vermuten, dass er stark war, doch was Tiger bisher für Kräfte demonstriert hatte, konnte man ihm nicht so leicht ansehen. Sonja war immernoch davon beeindruckt, dass Tiger Garry besiegt hatte. Schließlich war der Gehörnte viel größer und schwerer als Tiger gewesen. Wieder musste Sonja Grinsen. Tiger war schon echt erstaunlich. Mit ihm auf See zu fahren war womöglich die Beste Chance ihres Lebens. Doch als sie Tiger so anguckte fiel ihr etwas wichtiges auf: Was seine Kleidung anging, musste Sonja bei ihm noch einiges unternehmen. Sie wollte schließlich, dass ihr zukünftiger Kapitän auch als solcher zu erkennen war.

Tiger trug Sandalen und eine bequeme dunkelbraune Hose, die ihm bis kurz unter seine Knie reichte. Dazu trug er noch ein kurzärmiges weißes Hemd, dass auf Brusthöhe aufgeknöpft war. Sonja staunte. Zwar hatte sie schon bemerkt, dass Tiger sein Hemd halb offen trug, aber das was er damit entblößte hatte sie zuvor nicht bemerkt. Die große Fleischwunde, die Tiger damit zeigte war ihr bisher noch nicht aufgefallen. Genauer gesagt war es eine Art "Krallennarbe", die seine linke Brusthälfte zierte. Sie verlief von links oben nach rechts unten. Diese Narbe musste Tiger sich bei einem Kampf mit einem großen Raubtier geholt haben. Nur mit großer Mühe konnte Sonja ihren Blick von der Narbe abwenden. Das einzige, was sie richtig gut an Tigers Kleidungsstil fand, war das rote Tuch, was er sich um seine Hüfte gebunden hatte.

Sie würde wohl als erstes, wenn sie eine große Stadt erreichten, bei ihren Kameraden Maß nehmen müssen, um zu wissen was sie ihnen kaufen sollte. Am Besten sie kamen gleich mit. Das Befand Sonja als ihre zweitwichtigste Aufgabe, nach den Schiffsartzttätigkeiten. Mode und Medizin waren schon immer ihre Spezialgebiete gewesen. Ein weiteres Mal konnte sie sich ein Grinsen nicht verkneifen.

Die Piratenbande war ihr von vornherein sympathisch gewesen. Tiger handelte zwar manchmal ein bisßchen unüberlegt, aber wenn es drauf ankam konnte man auf ihn zählen. Duma wirkte ein wenig überlegter, schien aber auch relativ entspannt zu sein. Sonja konnte sich gut vorstellen, dass selbst wenn die Welt unterging, Duma als letzter noch stehen würde. Er hatte ähnlich wie Tiger eine eigenartig starke Aura. Saru hatte sie als einen energiegeladenen Affen mit einer Menge Power und einer starken Persönlichkeit erlebt . Eines musste man Tiger auf jeden Fall lassen: Bei der Wahl seiner Mitstreiter hatte er einen guten Riecher.

Sonja war sich nun ganz sicher. Sie würde Tigers Crew beitreten. Nachdem sie sich ganz sicher war, dass sie es tun würde, schlug sie dem neben ihr liegenden Tiger auf die Brust, um ihn zu wecken. Tiger öffnete die Augen.

Tiger: Was ist los? Ist es schon Morgen?

Sonja: Nein. Was wirst du jetzt tun, nachdem du Garry besiegt hast?

Tiger: Ich werde weiter fahren, mir ein Schiff besorgen und mir weitere Crewmitglieder suchen, die mit mir auf die Grand Line segeln.

Sonja: Was willst du eigentlich auf der Grand Line? Was ist dein Ziel?

Tiger: Ich werde ein berühmter Pirat! Ich werde Abenteuer erleben, mich ein bisßchen mit der Marine kloppen und das Piratenleben genießen, das übliche eben.

Sonja: Das glaube ich dir nicht! Ein Mann wie du würde niemals sein Leben sinnlos vergeuden und nicht mal einen erstrebenswerten Traum haben. Also was ist es? Warum willst du unbedingt auf die Grand Line und ein berühmter Pirat werden? Wilst du etwa Piratenkönig werden?

Tiger: Nein.

Sonja: Was ist es dann?

Tiger: Ein Versprechen.

Sonja: Was für ein Versprechen? Sag es mir!

Tiger: Es hat wohl keinen Zweck es dir zu verheimlichen.

Sonja: Ich gebe nicht auf, bevor ich es weiß.

Tiger: Als gut. Das was ich dir jetzt sagen werde ist streng vertraulich. Bis jetzt kennen nur Duma, Saru und Ich es.

Sonja: Saru?

Tiger: Saru kann zwar nicht unsere Sprache sprechen, doch verstehen kann er uns sehr wohl. Unterschätze ihn nicht! Er würde das Versprechen eher verstehen, als ein dahergelaufener Dorftrottel.

Sonja: Entschuldige. Ich wollte ihn nicht beleidigen.

Tiger: Du musst dich nicht entschuldigen. Ich wollte es dir nur sagen. Also, der Grund warum ich ein berühmter Pirat werden will, ist Folgender...

Dann erzählte Tiger Sonja sein Geheimnis. Sonja hörte ihn aufmerksam zu. Nachdem Tiger fertig war wusste sie, dass sie gar keine andere Wahl hatte als mit ihm zu gehen.

Sonja: Verstehe. So ist das also.

Tiger: Wirst du jetzt mit uns kommen oder nicht?

Sonja: Schlaf erstmal. Morgen wirst du es wissen.

Tiger: Dann bis Morgen.

Daraufhin schlief Tiger wieder ein. Sonja dagegen saß noch einige Zeit da und dachte nach. Sie wäre sowieso mit Tiger mitgegangen, weil sie sich bei ihm und seiner Crew sicher fühlte. Die Geschichte, die Tiger ihr gerade erzählt hatte bestätigte nun abermals, dass es die richtige Entscheidung war sich ihm anzuschließen. Nach ein paar Minuten schlief auch sie neben Tiger ein.

Am nächsten Morgen fand Tiger sich auf dem Boot des Dojos von Ken wieder. Saru saß neben Tiger und sprang, wie gewohnt, auf seine Schulter als er aufstand.

Tiger: Was ist los?

Duma: Du hast zu lange gepennt, da hab ich dich aufs Boot verfrachtet.

Tiger: Wann wollten wir denn los?

Duma: Vor vier Stunden.

Tiger: Naja, wir haben doch Zeit. Wenn es um Uhrzeiten geht musst du meine Anordnungen nicht so genau nehmen.

Duma: Das hatte ich auch nicht vor, aber der Bürgermeister hatte uns wahrscheinlich nicht so sehr vertraut wie Sonja.

Tiger: Wie meinst du das? Es sah nicht so aus, als ob er uns als Feinde betrachten würde.

Duma: Tut er auch nicht. Aber er hat wohl nicht geglaubt, dass du Garry besiegen würdest. Denn er hat die Marine angerufen, damit die sich um Garry kümmern, wenn wir besiegt waren.

Tiger: Ach so. Wo ist das Problem? Der Bürgermeister hat uns einfach nicht so viel zugetraut, weil er uns noch nie kämpfen gesehen hat.

Duma: Das kratzt mich ja auch nicht. Das Problem ist nur, dass die Marine noch immer auf dem Weg ist und in ein paar Stunden hier antanzen wird.

Tiger: Oh. Wir müssen so schnell wie möglich weg von hier. Du hattest recht. Gut, dass du vorgesorgt hast. Kommt sie jetzt eigentlich mit?

Duma: Hast du es ihr erzählt?

Tiger: Ja.

Duma: Ich glaube, sie wäre auch so mitgekommen.

Tiger: Sie hat mich angebettelt es ihr zu erzählen.

Duma: Na dann. Ich denke, sie müsste gleich kommen.

In diesem Moment kam Sonja um die Ecke gerannt, einen weißen Rucksack auf dem Rücken und eine große Holzkiste schleppend.

Duma: Das sie damit überhaupt laufen kann ist echt erstaunlich.

Tiger: Ja, solche hohen Schuhe müssen total unbequem sein.

Duma: Ich sprach gerade von ihrem Gepäck.

Tiger: Oh. Stimmt. Das sieht ziemlich schwer aus. Komm, lass uns ihr was abnehmen.

Nachdem alles auf das kleine Boot gelanden worden war, schien dieses überzuquillen.

Duma: Wir sollten uns ein richtiges Schiff besorgen, sonst gehen wir unter.

Sonja: Ja, so langsam wird es Zeit auf ein großes Piratenschiff zu wechseln, dass eine Fahrt auf der Grand Line heil übersteht.

Tiger: Ist ja gut. Das ist der nächste Punkt auf meiner "To-Do-Liste".

Sonja: Weiß einer von euch, in welche richtung wir fahren müssen?

Tiger+Duma: Nö.

Sonja: Na toll, der nächste Punkt auf deiner "To-Do-Liste" ist neben dem Schiff ein Navigator, verstanden Tiger?

Tiger: Das hatte ich sowieso vor.

Duma: Ich wette wir landen bestimmt wieder irgendwo in der Pampa, noch bevor wir irgendwas von der "To-Do-Liste" erledigen können.

Tiger: Ist doch lustig. Also Leute, los geht's. Auf in die Pampa!!!



So, das war das 8.Kapitel eminer ersten FF. Die Dialoge des nächsten Kapitels werden, wie angekündigt, im Schreibstil meiner anderen FF geschrieben sein:

http://www.onepiece-mangas.com/t5811-einheit-17

Ich werde jetzt erstmal eine Woche lang nicht weiterschreiben, da ich momentan sehr viel zu tun habe. Aber ich denke ein Kapitel von dieser oder meiner anderen FF wird im November noch ein Kapitel erscheinen Very Happy

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 5 Nov - 17:34

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Das war ein sehr interessantes Kapitel! Wirklich sehr gut!

Nun ist Tigers Crew um ein Mitglied angewachsen! Sonja die Ärztin! Eine gute Wahl!

Aber was ist das Versprechen, von dem Tiger Sonja erzählt hat? Da bin ich echt mal gespannt!

Freue mich auf das neue study !

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mi 9 Nov - 6:35

   
Hey du Very Happy

deine storry is echt gut ^^ gefällt mir Very Happy

nur die Kapitel aufteilung is sooo lang und etwas ansträngend zu lesen Sad
aber ansonsten tolle fanfiction Wink ich bin absoluter fan von Duma :DD

mach weiter so Wink

sie soch auch mal bei meiner ff vorbei :
http://www.onepiece-mangas.com/t4906-die-orange-moon-piraten-30

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mo 14 Nov - 21:36

   

Hey Ruffy,
Coole Sache! Ich freu mich schon auf das nächste Mitglied *spoiler* Wink
Ich werde auf jeden fall gespannt auf neue Kapitel warten.
Weiter so!

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Sa 21 Jan - 21:42

   

Endlich ist mit (massiver) Verspätung das 9.Kapitel fertig. Mir ist viel dazwischengekommen, sodass ich erst heute zum beenden des Kapitels kam.
Vorab ist noch zu sagen, dass die Dialoge nur gegen Ende im Schreibstil meiner anderen FF (Einheit 17) geschrieben sind. Das liegt daran, dass es schon vor drei Monaten einen "Rohentwurf" gab und ich den Stil dieses Entwurfes nicht ändern wollte. Somit sind in diesem Kapitel beide Schreibstile enthalten. In Zukunft werde ich aber nur noch im letzteren Schreibstil scheiben. Rechtschreib und Grammatikfehler sind zu entschuldien, da ich sie in den nächsten Tagen beheben werde.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Viel Spaß beim lesen Very Happy

Kapitel 9: Neuer Mann, neue Insel

Seit fünf Tagen waren sie nun schon auf dem Meer unterwegs. Alle waren schlecht gelaunt, denn das Boot war viel zu klein, der Proviant war seit vier Stunden aufgegessen und Saru quengelte auf Tigers Schulter rum.

Sonja: Saru, sei endlich still!

Doch der Affe quengelte weiter.

Sonja: Tiger, sag ihm bitte, dass er leise sein soll.

Tiger: Ich munter ihn lieber auf. Los Partner, lass uns kämpfen.

Daraufhin stand Tiger auf und Saru sprang auf den kleinen Bootsmast.

Sonja: Seid ihr noch ganz dicht?! Ihr werdet das Schiff versenken.

Tiger hielt zwar inne, aber das lag nicht an Sonja. Er schaute in die Ferne und zeigte mit dem Finger richtung Osten. Dort schwamm ein offenes Fass herum.

Tiger: Schaut euch das da drüben mal an. Das Fass. Vielleicht ist das ein Festmahl für uns, von Gott geschickt.

Duma: ich denke nicht, dass Gott Piraten helfen würde, außerdem ist da jemand drin.

Tiger: Echt? Los, fischen wir ihn wir ihn aus dem Wasser.

Sonja: wir haben jetzt schon keinen Platz mehr. Wir können ihn jetzt nicht aus dem Wasser fischen.

Tiger: Ach was, das geht schon. Los Duma, fisch ihn raus!

Duma: Ich darf mal wieder die Drecksarbeit machen.

Tiger: Nicht nörgeln, das ist eine Anweisung des Kapitäns. Außerdem kann ich ja nicht schwimmen.

Duma: Ja, ja ich bin schon auf dem Weg, Kapitän.

Duma sprang ins Wasser, schwamm zum Fass und zog es zum Boot. Nun konnte man die Person im Fass näher erkennen. In dem Fass lag ein schlafender junger Mann mit hellbraunen, verstrubbelten Haaren, die knapp seine Ohren bedeckten. Er hatte eine geschwungene Narbe auf seinem rechten Arm, welche unter seinem roten T-Shirt verschwand. Mehr als seinen Oberkörper konnte man aufgrund des Fasses nicht erkennen. Der Mann schien zu schlafen, denn er schnarchte sehr laut. Dies änderte sich, als Tiger ihn mit einem Faustschlag mitten auf die Nase unsanft weckte.

Mann: Ist es schon Morgen?

Sonja: Es ist schon längst Mittag.

Mann: Nur noch fünf Minuten, Mami.

Sonja schlug ihn daraufhin kräftig auf den Kopf, was zur Folge hatte das er aufwachte und fragte: Wo bin ich? Wer seid Ihr?

Tiger: Du bist in einem Fass und wir sind die Tiger-Piratenbande.

Mann: Aha. Naja. Auch gut.

Sonja: Wie, auch gut? Wer bist du überhaupt?

Mann: Ich bin Cross, 20 Jahre alt, 1,85m groß, 74 Kilo schwer und vom Sternzeichen Fisch. Meine Lieblingsfarbe ist rot und meine Lieblingsmusik ist Rock. Meine Leibspeise ist natürlich Lasagne.

Tiger: Und deine Blutgruppe?

Sonja: Wen interessierts?

Cross: AB.

Tiger: Genau wie meine.

Sonja: Das interessiert doch niemanden.

Tiger: Welche Blutgruppe hast du denn Sonja?

Duma: Also ich hab A.

Sonja: Wie kann man nur so ignorant sein?!

Tiger: Sag schon, dass musst du als Ärztin bei Bluttransfusionen doch wissen.

Cross: Sie ist Ärztin?

Tiger: Und was für eine!

Sonja: Ich hab dich doch noch nie aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet.

Cross: Wow, du hast ihn schon mal aus einer lebensbedrohlichen Situation gerettet. Wie cool!

Sonja: Ahhhh. Ihr hört mir einfach nicht zu!

Tiger+Cross: Welche Blutgruppe hast du denn jetzt?!

Sonja: Blutgruppe B. Und jetzt lasst mich in Ruhe!

Cross: Könnt ihr mich aus dem Fass rausholen? Ich stecke fest.

Tiger: Klar. Aber nur wenn du unserer Crew beitrittst.

Cross: Ok. Ich suche schon seit langem nach der Freiheit Abenteuer erleben zu können. Pirat zu werden scheint mir da verlockend.

Tiger: Ok. Du musst nur wissen, dass ich der Kapitän bin.

Duma: Ich bin der Vize, Sonja ist die Ärztin und Saru der Affe.

Cross: Was hat der Affe denn für eine Aufgabe?

Tiger: Mit mir zu trainieren und stärker zu werden.

Cross: Aha. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann fehlt euch noch ein Navigator.

Sonja: Du bist also doch nicht schwerhörig.

Cross: Dann werde ich euer Navigator! Bei der Marine war ich lange Zeit Leutnant und Navigator auf dem Schiff von Kapitän Smoker.

Sonja: Was?! Du gehörst zur Marine?!

Cross: Tzz tzz. Du hörst einfach nicht zu Sonja. Ich war bei der Marine. Ich habe mich nach Freiheit gesehnt und bin deswegen zur Marine gegangen. Dort herrscht allerdings ironischerweise Ungerechtigkeit. Ich musste mich dort Befehlen beugen. In der Marine ist man selbst als Offizier eine willenlose Marionette! Deswegen ging ich als Deserteur von Bord. Nach einem zwei Jahre langem Training auf einer unbewohnten Insel bin ich dann vor kurzem mit dem Fass losgeschippert. Jetzt bin ich hier.

Tiger: Mein Entschluss steht fest! Cross wird unser Navigator!!!

Cross: Könnt ihr mich jetzt endlich aus dem Fass rausholen?!

Duma: Nein. Das Boot ist zu klein. Wir binden dein Fass an unser Boot.

Cross: Wenn's unbedingt sein muss.

So landete Tigers Truppe, dank den gebrüllten Anweisungen von Cross, zwei Tage später auf einer kleinen Insel, auf der ein einziges, riesiges Anwesen war. Alle waren glücklich, nur Cross war heiser.
Nachdem Duma Cross aus dem Fass befreit hatte ging die kleine Truppe auf die Insel. Ihnen fiel auf, dass eine große weiße Mauer, Tiger schätzte die Höhe auf etwa zehn Meter, die gesamte Insel umschloss. So gingen sie auf die Mauer zu und suchten ein Eingangstor. An diesem war eine Teleschnecke angebracht, von der Tiger ohne zu zögern den Hörer abnahm.

Stimme: Hier spricht der Wachdienst von Mister Fletcher.

Tiger: Hallo auch. Hier spricht Red D. Tiger, der Kapitän der Tiger-Piratenbande.

Stimme: Was wünschen sie?

Tiger: Ich wollte nur fragen warum es auf dieser Insel nur ein einziges Anwesen gibt und wem es gehört.

Cross: Frag, ob wir was zu essen kriegen.

Sonja: Denk nicht immer nur ans Essen!

Cross: Ich hab seit mindestens zwei Tagen nichts gegessen.

Tiger: Hallo? Möge der Mister hochwohlgeboren hinterm Hörer mir bitte mal verraten, wem das Anwesen hier gehört? Außerdem möge mir seine Durchlauchtheit bitte etwas zu essen bringen.

Sonja: Spinnst du?! Du kannst die Leute hier doch nicht einfach gegen uns aufbringen, sonst kriegen wir nie etwas und werden nachher noch angegriffen!! Vielleicht rufen sie die Marine und wir werden eingesperrt oder sogar getötet!!!

Cross: Sonja du übertreibst maßlos. Bleib doch mal locker. Es wird schon alles gut werden. Die bringen uns bestimmt gleich was zum mampfen.

Stimme: Sind sie wirklich Piraten?

Tiger: Ja.

Stimme: Gut. Mr. Fletcher hat angeordnet sie reinzulassen.

Daraufhin öffnete sich das Tor und ein gigantisches Grundstück kam zum Vorschein. Ein kleiner Fluss zog sich durch eine flache grüne Wiese. Rechts vom Tor war in einiger Entfernung ein großer Wald , links floss der Fluss in einen kleinen See. Vom Tor aus führte ein sehr langer Weg zu einem riesigen weißen Haus. Nachdem Tiger von der Stimme erfahren hatte, dass sowohl dieses weiße Haus, als auch die gesamte Insel Mr.Fletcher gehörte, machte er sich mit seiner Crew auf den Weg zum Haus.
Tiger ging vorraus, Saru saß wie üblich auf seiner Schulter, Duma ging rechts hinter ihm und etwas weiter hinten gingen Cross und Sonja. Sonja schien sich wieder einmal über Cross aufzuregen, sodass die Zeit ganz schnell verging und sie plötzlich, eigentlich nach einer guten Stunde, vor der weißen Villa standen.

Zwei großgewachsene, durchtrainierte Männer in dunklen Anzügen und mit schwarzen Sonnenbrillen hießen sie willkommen und führten sie in das große Anwesen hinein.
Als die Tiger und seine Crew die Villa betraten, staunten sie nicht schlecht. Sie standen in einer prunkvollen Empfangshalle, die Wände und die Decke waren prunkvoll mit Ornamenten verziert, Kronleuchter hingen von der Decke, es gab eine große Marmortreppe die in ein zweites Stockwerk führte und und und.
Doch zum bestaunen blieb ihnen keine Zeit. Die Männer in schwarz führten sie durch zahlreiche, prachtvoll ausgeschmückte Gänge und Räume, bis sie schließlich in einer großen Bibliothek stehen blieben. Die Männer in schwarz verabschiedeten sich mit den Worten, dass Mr. Fletcher sie gleich empfangen würde.

Um sich die Zeit zu vertreiben ging Sonja die Bücherregale entlang, bis sie an ein paar Medizinbüchern hängen blieb und zu lesen begann. Cross verschwand auf der Suche nach Seekarten ebenfalls zwischen den Regalen. "Und? Nach was suchst du?", fragte Tiger Duma, der scheinbar ziellos durch die Bibliothek irrte. "Nach Büchern über Schwertkunst, möglichst illustriert.....". Tiger folgte Duma den Gang entlang, "Ich komme mal mit, vielleicht findet sich ja auch was für mich, ich suche Informationen über die "Sieben Samurai der Meere". "Was willst du von denen?", fragte Duma ihn, der hier und da Bücher aus den Regalen zog. "Nur die aktuellen Neuigkeiten", antwortete Tiger wage und betrachtete den Band, den Duma in den Händen hielt. Es war dick und in flechiges Leder gebunden. Der Titel, der in Blattgold aufgeprägt war, verkündete: "Legendäre Schwerter".
"Das sieht interessant aus", meinte Duma, " hier steht, die stärksten und besten Schwerter der Welt, sind die zwölf "Drachenschwerter". "Eines davon, das "Black Sword" wird von Mihawk Falkenauge, einem der "Sieben Samurai der Meere" und gleichzeitig der beste Schwertkämpfer der Welt geführt!" Tiger schaute auf die Zeichnung, die das "Black Sword" darstellte. "Ob man damit wohl Drachen töten kann, wenn es schon ein Drachenschwert ist?" "Natürlich. Die Drachenschwerter heißen nicht von ungefähr so. Aber leider gibt es keine Drachen mehr, antwortete Duma. "Wer weiß, vielleicht gibt es irgendwo auf der Grand Line doch noch ein paar Drachen." "Das glaube ich zwar nicht, aber egal. Ich werde ein Drachenschwert in meinen Besitz bringen und meinen Cousin Doma übertreffen! Ich weiß auch schon genau welches Drachenschwert ich mir holen werde. Es seinem Besitzer abzuringen wird allerdings noch viel schwerer, als meinen Cousin zu besiegen, sagte Duma zu sich selbst. "Also wirst du zuerst deinen Cousin besiegen, dann das Drachenschwert erringen und dann werden wir kräftig ins Weltgeschehen eingreifen", schlussfolgerte Tiger. "So sieht's aus, Kapitän. Dein Ziel zu erreichen ist noch schwieriger als meines. Das Versprechen zu halten wird alles andere als leicht. Aber leichte Abenteuer sind ja auch langweilig", sagte Duma und mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht. "Das ist die richtige Einstellung", sagte Tiger mit einem nicht minder breiten Grinsen im Gesicht.

Währenddessen hatten sich Cross und Sonja in zwei gemütlichen Sesseln, in der Mitte der Bibliothek, niedergelassen und lasen. "Mit dieser Nussschale werden wir durch diese Strömungen nicht durchkommen", sagte Cross besorgt und deutete auf eine Stelle der Seekarte. "Ja, antwortete Sonja, ein neues, größeres Schiff brauchen wir unbedingt, aber wir haben kein Geld und..."Dann entern wir eben ein Marineschiff. Davon gibt es sowieso zu viele. Segel und Flagge kann man austauschen." Sonja sah ihn zweifelnd an.
"Die Marineschiffe taugen nichts", kam eine ruhige, tiefe Stimme aus der Richtung des Einganges. Im Hauptgang zwischen den Regalen stand ein Mann.

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   So 22 Jan - 0:33

   
Endlich schreibst du weiter
ich hatte schon Angst, dass du deine FF nicht weiterschreibst

Das neue Kapitel gefällt mir sehr gut (Y)

freu mich schon auf das nächste Kapitel
ich bin gespannt was es mit diesem mann aufsich hat und wieso er piraten in sein anwesen lässt

ich hoffe ich erfahre es im nächsten kapitel
schreib bitte schnelll weiter Wink


mfg

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   So 22 Jan - 10:18

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Ein interessantes und auch sehr lustiges Kapitel! Schön, das du weiterschreibst!

Die Stelle, wie sie Cross kennenlernen, ist echt witzig! Very Happy

Bin mal gespannt, wer der geheimnisvolle Mr. Fletscher ist und warum er Piraten einfach so Zutritt zu seinem Anwesen gibt! Surprised

Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung! Mache weiter so! Wink


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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   So 22 Jan - 16:53

   
Sehr schönes Kapitel Smile

Du kannst ruhig etwas schneller nachlegen Very Happy aber nur wenn es geht ^^

Weiter so Smile

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Fr 15 Jun - 15:27

   

Sooo, nach sehr sehr langer Zeit mal wider ein neues Kaiptel von mir.
Ich habe es immer mal wieder zwischendurch weitergeschrieben, wenn ich Zeit hatte und so kann es sein, das man das an einigen Stellen auch merkt. (Sorry, ich hatte ziemlich viel um die Ohren)

Man merkt in diesem Kapitel auch, das die Stimmung (sofern vorhanden) sich verändert. Ich werde diese FF nämlich mit meiner anderen FF (Einheit 17) verbinden, zumindest Storytechnisch.

Aber nun lest erstmal das Kapitel, dessen eigentlicher Titel eigentlich lauten müsste: Ein unendlich langes Gespräch Very Happy


Kapitel 10: Von Schicksälen und Prophezeiungen

Sie sahen sich einem großen, breitschultrigen und muskelbepackten Mann gegenüber. Er hatte kurze dunkelrote Haare. Sein Kinn zierte eine große Narbe. Seine Augen waren aufgrund seiner schwarzen Sonnenbrille nicht zu sehen. Die Hände in den Taschen seiner maßgeschneiderten Anzughose, kam er auf sie zu. Er nahm die dicke Zigarre aus dem Mund und blies einen Rauchring in die Luft.

"So, ihr seid also die Tiger-Piraten? Herzlich willkommen auf meinem Anwesen, ich hoffe ihr wurdet gut bedient?"
Er zog sich einen weiteren Sessel dazu und setzte sich.
"Ihr fragt euch bestimmt ..."
"Warum du uns hilfst und nicht die Marine rufst?", plapperte Cross vorlaut dazwischen,
"Allerdings, das bedarf einer Erklärung!"
"Nicht so unhöflich!", schimpfte Sonja.
"Schon gut", sagte der Rothaarige, "was mich mehr interessiert als Formalitäten sind erst einmal eure Namen."
"Ich bin Cross und das ist Sonja", plapperte Cross munter weiter,
"Ich bin der Navigator der Tigerbande und somit auch einer prachtvollen Nussschale, die grazil über das Wasser schwebt. Außerdem bin ich 20 Jahre alt, 1,85m groß, 74 Kilo schwer und vom Sternzeichen Fisch. Meine Lieblingsfarbe ist rot und meine Lieblingsmusik ist Rock. Meine Leibspeise ist Lasagne", brachte Cross seine Vorstellung stolz zu ende.
"Wen interessiert's? Er hat dich nur nach deinem Namen gefragt", brüllte Sonja ihn an.
"Sei doch nicht so streng mit ihm, junge Dame. Er scheint mir ein interessantes Kerlchen zu sein", wandte der Rothaarige belustigt ein.
"Ach ja, fast hätte ich es vergessen. Meine Blutgruppe ist AB.", fügte Cross hinzu.
"Ahhhhh. Ich brech zusammen. Du bist so ignorant!", rief Sonja verzweifelt.
"Ihr seid ja wirklich ein lustiges Pärchen", kommentierte der Rothaarige, "ich bin übrigens Mr. Fletcher. Mir gehört diese Insel".
"Wow, die ganze Insel gehört ihnen, wie abgefahren", rief Cross staunend.
"Wie kann man denn eine ganze Insel besitzen?", zweifelte Sonja.
"Ganz einfach. Ich habe die Insel hier aufschütten und dann begrünen lassen. Dann habe ich mein Anwesen hier gebaut", gab Mr. Fletcher Auskunft.
"Wie coooolllll!", rief Cross begeistert.
"Sie müssen ja steinreich sein", merkte Sonja an, während sie Cross genervt ansah.
"Ja, das stimmt. Aber bevor ich euch meine Geschichte erzähle, würde ich gerne wissen wo euer Kapitän ist", sagte Mr. Fletcher.
"Cross, geh ihn suchen", befahl Sonja.
"Ok. Wird gemacht", antwortete Cross und ging auf die Suche nach seinem Kapitän.

"Du scheinst ihn ja ganz gut im Griff zu haben", meinte Mr. Fletcher schmunzelnd.
"Unser Navigator ist auch gleichzeitig unser Sorgenkind. Er kann zwar scheinbar gut navigieren, macht aber auch sehr viel Blödsinn. Der Kapitän und der Vize machen das zwar auch aber auf die ist, wenn es drauf ankommt immer Verlass", meinte Sonja.
"Und auf Cross nicht?", fragte Mr. Fletcher erstaunt.
"Naja, eigentlich weiß ich das gar nicht so genau. Wir haben ihn erst vor ein paar Tagen aus einem Fass mitten auf dem Meer gefischt", gab Sonja zu.
"Ahh. Interessant. Ihr kennt euch nur ein paar Tage und scheint mir trotzdem so vertraut zu wirken. Wie steht es mit dem Kapitän und den anderen? Habt ihr schon ein Abenteuer zusammen gemeistert?", fragte Mr. Fletcher.
"Ja, antwortete Sonja, ich habe gesehen wie stark Tiger und Duma sind. Sogar Saru, unser Affe, ist stärker als ein richtiger Pirat", antwortete Sonja.
"Tiger ist euer Kapitän, also wird Duma wahrscheinlich der Vize sein, richtig?", fragte Mr. Fletcher.
"Richtig. Tiger ist der Kapitän, Duma der Vize, Saru der Affe, Cross der Navigator und ich die Ärztin. Das ist unsere Bande", erklärte Sonja.
"Eine kleine Truppe also. Das weckt Erinnerungen", sagte Mr. Fletcher, der plötzlich abwesend schien.
"Wieso weckt das Erinnerungen? Sind sie etwa auch Pirat? Das würde zumindest erklären, warum sie uns rein gelassen haben", bemerkte Sonja.
"Zu mir kommen wir später, wenn alle da sind", antwortete Mr. Fletcher schnell.

"Es sind alle da", sagte eine vertraute Stimme und plötzlich standen Tiger, Duma, Saru und Cross hinter Mr. Fletcher.
"Ahh. Wunderbar. Holen Sie sich doch alle einen Stuhl und setzen sich, meine Herren", antwortete Mr. Fletcher.
Nachdem alle sich hingesetzt hatten fuhr er zu Tiger gewandt fort: "Wie sie sicherlich schon von ihrem Navigator erfahren haben, bin ich Mr. Fletcher", stellte er sich vor.
"Ja, ich weiß wer sie sind und das ihnen diese Insel gehört. Was aber viel wichtiger ist: Ihre Stimme kommt mir bekannt vor", sagte Tiger.
" Also hast du meine Stimme wiedererkannt, kannst sie aber nicht der richtigen Person zuordnen?", fragte Mr. Fletcher vergnügt.
"So ist es", antwortete Tiger kühl.
"Hää? Kann mir mal einer sagen was hier los ist? Ihr kennt euch?", fragte Cross, dem die Fragezeichen förmlich über dem Kopf standen.
"Sei doch mal leise. Ich bin echt gespannt woher die sich kennen", meinte Sonja gebannt.
"Jetzt wird's interessant", kommentierte Duma und selbst Saru saß ruhig auf Tigers Schulter und wartete gespannt auf die Auflösung.
"Dann möchte ich dir einen Tipp geben. Wir haben uns vor 10 Jahren einmal kurz getroffen. Damals auf deiner Heimatinsel", sagte Mr. Fletcher.
"Vor 10 Jahren also. Hmmm", plötzlich schien Tiger ein Licht aufzugehen und er fragte: "Wir sind uns nicht zufällig damals im Wald nahe des Wasserfalls begegnet?"
"So ist es", antwortete Mr. Fletcher.
"Also sind sie der vermummte Mann von damals der so plötzlich verschwand wie er aufgetaucht war!", rief Tiger.
"Stimmt. Als du diese Insel hier betreten hast, habe ich deine Aura sofort wiedererkannt. Deshalb habe ich dich rein gelassen. Die Marine gerufen hätte ich sowieso nicht, als gesuchter Mann. Was mich aber viel mehr interessiert ist, warum der kleine Junge von damals jetzt hier auf meiner Insel ist. Zufall? Schicksal? Oder hast du nach mir gesucht?", fragte Mr. Fletcher.
"Zufall", kam die knappe Antwort.
"Dann denke ich, es eher Schicksal ist. Die unglaubliche Aura des damals 9-jährigen Jungen ist mir seit damals in Erinnerung geblieben", antwortete Mr. Fletcher.
"So? Vor 10 Jahren erwähntest du bereits meine angeblich bemerkenswerte Aura. Und jetzt frage ich dich genau wie vor 10 Jahren, was du damit meinst", sagte Tiger.
"Ich erinnere mich. Du sahst mich ungläubig an und fragtest mich das. Nun, dann möchte ich dir heute eine Antwort geben", sagte Mr. Fletcher ernst.

Tigers ganzer Körper war angespannt. Sonja spürte, dass er aufgeregt war. Was war wohl damals vor 10 Jahren auf der Heimatinsel ihres Kapitäns passiert? Und was meinte Mr. Fletcher, wenn er über Tigers Aura sprach? Er meinte doch nicht etwa Tigers innere Stimme?
"Also, um von vorne anzufangen, ihr wisst doch alle was Teufelsfrüchte sind, oder?", fragte Mr. Fletcher.

"Klar", antworteten Tiger und Co. wie aus einem Munde.
"Nun gut, ich habe vor vielen Jahren eine gegessen. Die Energiefrucht um genau zu sein. Durch sie bin ich in der Lage Energien zu spüren. Jeder lebende Organismus auf dieser Welt hat je nach Form, Größe und Stärke ein bestimmtes Energielevel. Durch das Energielevel kann ich auch z.B. die Kraft oder Kampfkraft eines Menschen oder Tieres bestimmen. Die Weltregierung hat für die Kampfkraftmessung übrigens eine eigene Formel aufgestellt und misst die Kampfkraft in Douriki. Außerdem kann ich durch meine Teufelskräfte auch Energie aus meiner Umwelt herausziehen. Bei Menschen funktioniert das nur mäßig gut. Durch meine Fähigkeit mit Energie umzugehen kann ich auch meine eigene Kampfkraft erhöhen oder senken", erklärte Mr. Fletcher.

"Und was meinst du jetzt mit meiner Aura?!", fiel Tiger Mr. Fletcher ins Wort.
"Ich kann die Natur von Energie erkennen. Deine Aura ist deine Natur. Du hast eine besonders starke Aura. In dir kombiniert sich eine feurig, wilde Natur mit königlicher Macht. Du bist mächtiger als du dir vorstellen kannst. In dir schlummern ungeheure Kräfte. Du weißt es nur noch nicht", beendete Mr. Fletcher seine Ausführung.

Tiger verzog keine Miene, Duma hob eine Augenbraue, Sonja riss erstaunt die Augen auf, während Cross und Saru ein "Wow" mit dem Mund tonlos formten.
"Sowohl deine Wildheit, als auch deine Macht rühren von deinen Genen. Ich habe schon ein paar Auren gespürt, die deiner ähneln. Der Piratenkönig Gold D. Roger, ein Mitglied aus Whitebeards Crew, der Held der Marine, Vizeadmiral Garp und nicht zuletzt ein junger ambitionierter Mann; sie alle hatten eine ähnliche Aura wie du. Ihr gehört alle zu dem verbotenen Volk!!!"

Tiger saß wie erstarrt auf seinem Sessel, Duma verzog keine Miene, Sonja schlug sich die Hand vor den Mund, um nicht erstaunt aufzuschreien, Saru saß still, ohne mit nur einem Muskel zu zucken auf Tigers Schulter und selbst Cross hatte eine ernste Miene.

"Das Volk der "D.". Ihr seid eine große Gefahr für die Weltregierung, nicht wahr?"


"Die verlorene Einheit wird sich erheben,

Dem Ruf der Wahrheit werden folgen des Schicksals Kinder 17,

Ein schwarzes Schaf wird Chaos bringen,

Und der Feind wird besitzen der Waffen drei."



Bis auf Tiger waren alle verblüfft von den Worten Mr. Fletchers.
"Das ist sie also, ja? Die Prophezeiung, die du vor zehn Jahren erwähntest", fragte Tiger.
"Ja, das ist sie. Das ist der Grund, warum die Weltregierung sich so sehr vor deinem Volk fürchtet", antwortete Mr. Fletcher.

"Du redest die ganze Zeit von "meinem Volk". Was für ein Volk meinst du?", fragte Tiger.
"Das "D." in deinem Namen steht für dein Volk. Es ist eine Abkürzung", antwortete Mr. Fletcher.
"Und für was ist das "D." eine Abkürzung?", fragte Tiger.
"Du wirst alles erfahren, wenn du es erfahren musst. Es ist nicht meine Aufgabe, dir alles zu erzählen. Meine Aufgabe ist es, dich über die Prophezeiung in Kenntnis zu setzen", antwortete Mr. Fletcher.
"Die Prophezeiung also. Von wem stammt sie und wer kennt sie?", fragte Tiger mit einer düsteren Miene.
"Nur wenige kennen die Prophezeiung und noch weniger wissen von wem sie ist. Sie ist etwa 800 Jahre alt und wurde von einem sehr weisen und mächtigem Mann ausgesprochen. Von der Prophezeiung wissen nur wenige der noch übrig gebliebenen "D's", die fünf Weisen der Weltregierung, die "verlorene Einheit", die "Wahren" und wir", sagte Mr. Fletcher, während er in die gebannten Gesichter seiner Zuhörer schaute.

"Wer sind die "Wahren?", fragte Duma, der nun unruhig mit seinem Schwert rumspielte.
"Das kann ich euch nicht sagen", antwortete Mr. Fletcher.
"Weil sie es nicht wissen oder weil sie es nicht wollen", hakte Duma nach.
"Weil ich es nicht darf", antwortete Mr. Fletcher ruhig.
"Sagt wer?", hakte Duma nochmals nach.
"Du bist ja ganz schön hartnäckig, junger Schwertkämpfer. Du bist ein ehrgeiziger junger Mann, der nie aufgibt und ständig neue Herausforderungen sucht. Deine Aura ist wirklich imposant", sinnierte Mr. Fletcher ehrlich beeindruckt.
"Wird das so eine Wahrsager-Nummer? Siehst du gleich etwa einen dunklen Schatten über mir oder so was? Beantworte meine Frage!", knurrte Duma.
"Du lässt dich wohl wirklich nicht von deinem Ziel ablenken. Du strebst es aber zu geradlinig an, junger Schwertkämpfer. Der Weg ist häufig das Ziel. Läufst du mit Scheuklappen durch die Welt verpasst du das Leben und entziehst dich deinem Schicksal. Glaub mir, ich spreche auf Erfahrung. Und nein, das ist hier keine Wahrsager-Nummer und ich sehe auf keine dunklen Schatten über dir. Ich habe lediglich deine Natur ein wenig erforscht", antwortete Mr. Fletcher ruhig.
"Warum willst du eigentlich unbedingt wissen, wer die "Wahren" sind, Duma?", fragte Tiger.
"Der Großmeister meinte kurz nach der Abreise meines Cousins Doma, dass er hoffe, dass dieser ein "Wahrer" werde. Ich will wissen was er meinte", antwortete Duma.
"Wie heißt dein Großmeister?", schaltete Mr. Fletcher sich ein.
Duma wollte etwas erwidern, doch er geriet ins stocken. Wie hieß sein Großmeister eigentlich? Das war eine gute Frage. Duma war es noch nie aufgefallen, dass er den Namen seines Großmeisters nicht kannte. Die Meister des Dojos wurden immer mit ihrem Titel "Meister" und ihrem Nachnamen angesprochen. Erst jetzt fiel Duma auf, dass der Großmeister von allen einfach nur Großmeister genannt wurde. Es war ihm unangenehm, dass ihm das nie aufgefallen war. Eine Schande, dachte er sich. So musste der stolze Schwertmeister zugeben, dass er den Namen seines Meisters nicht kannte. In diesem Moment hätte Duma sich am liebsten selbst geohrfeigt.

"Du kennst seinen Namen also nicht?", fragte Mr. Fletcher etwas ungläubig.
"Nein", presste Duma aus zusammengekniffenen Zähnen hervor.
"Das ist aber ungewöhnlich. Spricht man den Meister eines Dojos nicht mit seinem Titel und seinem Namen an?", fragte Mr. Fletcher.
"Eigentlich schon. Aber wir haben ihn schlichtweg Großmeister genannt", antwortete Duma beschämt.

Auf einmal lachte Mr. Fletcher auf. Duma, der sich sowieso schon unwohl in seiner Haut fühlte, verstand das Lachen als Provokation und zückte sein Schwert.
"Halt's Maul, sonst zerschneide ich dich in tausend Stücke", rief Duma aufgebracht.
Mr. Fletcher hörte auf zu lachen und antwortete: "Na, na. Ruhig dich ab junger Schwertkämpfer. Ich habe nur gelacht, weil ich deinen Meister kenne und es einfach so typisch für ihn ist, dass er seinen Namen nicht sagt."

"Du kennst den Großmeister?", fragte Duma ungläubig und setzte sich.
"Dein Großmeister ist ein alter Rivale. Ich wusste, dass er sich vor 12 Jahren auf der Insel Ken niedergelassen hatte und der neue Großmeister des dortigen Dojos wurde. Dass er seinen Namen niemandem verraten hat ist typisch für ihn", erklärte Mr. Fletcher.
"Der Großmeister war dein Rivale?", fragte Duma ungläubig.
"Jup. Er war ein Pirat. Seine Ehre ging ihm über alles. Aber trotzdem hat er mich nie besiegen können", sagte Mr. Fletcher leichthin.
"Was? Der Großmeister ein Pirat? Und du sollst ihn besiegt haben?", fragte Duma erstaunt.

"So sieht's aus. Aber besiegt habe ich ihn nur zweimal. Wir sind uns damals vor 14 Jahren auf dem Sabaody Archipel begegnet. Wir waren zwei Rookiekapitäne von vier auf dem Archipel. Durch Zufall sind wir uns begegnet und haben angefangen unsere Kräfte zu messen. Mein Kopfgeld betrug damals nämlich 230.000.000 Berry und das deines Großmeisters 216.000.000 Berry. Ich habe ihn wegen seiner Kopfgeldsumme aufgezogen und so begann unser Kampf. Doch wir haben ein wenig übertrieben, sodass wir fast eine Mangrove fällten. Als dann auch noch die anderen beiden Rookies während ihres Kampfes von oben runtergeflogen kamen war das Chaos perfekt. Zwei Duelle in denen sich insgesamt 4 Rookies bekämpfen bleiben nicht unbemerkt. Nach dem wir Grove 16 fast komplett zerstört hatten, kam Vizeadmiral Garp und wir mussten fliehen", erzählte Mr. Fletcher und blickte dabei abwesend drein.

"Woooaahhhhh!!! So hohe Kopfgelder hattet ihr. Das ist ja Wahnsinn.!! Kann ich ein Autogramm haben", riss Cross Mr. Fletcher aus seinen Gedanken.
"Sei doch mal still", schimpfte Sonja.
"Ist schon gut. Ich erzähle euch die Geschichte mal in Kurzfassung zu Ende: Also sind der Großmeister, Kapitän Jaquento, Kapitän Crow und ich vor dem Vizeadmiral geflohen. Der war ein echtes Monster", erzählte Mr. Fletcher weiter.
"Meinst du etwa den berüchtigten "Rabenkapitän" Crow?", fragte Tiger.
"Genau den", bestätigte Mr. Fletcher.
"Das ist ja voll coool. Du hast den berühmten Kapitän Crow gesehen. Wie ist der denn so? Ist er wirklich so schrecklich wie behauptet wird?", unterbrach Cross ein weiteres Mal.
"Crow, ich und die anderen waren damals noch ziemlich jung. Aber er ist schon immer grausam und streng gewesen. Er sieht sehr gruselig aus und seine Aura ist giftgrün gemischt mit schwarz. Wer bei ihm anheuert und schwach ist, ist schon so gut wie tot", klärte Mr. Fletcher Cross auf.
"Ist er denn wirklich so stark? Hast du schon einmal gegen ihn gekämpft? Und stimmt es, dass er ganz alleine mit seinen dunklen Kräften eine Marinefestung zerstört hat?", fragte Cross aufgeregt.
"Ich sehe schon. Es haben sich ja einige Gruselgeschichten um Crow gebildet. Also, um deine Fragen zu beantworten: Ja, Crow ist sehr sark und ja ich habe gegen ihn gekämpft und jaein er hat zwar eine Marinefestung angegriffen, aber er war nicht ganz alleine. Er und seine Crew haben die Basis zerstört, weil die Marine etwas gefunden hatte was Crow unbedingt haben wollte. Eine mächtige Waffe. Und nein, ich werde dir nicht sagen was für eine Waffe das war", erklärte Mr. Fletcher.

"Kapitän Jaquento. Den Namen habe ich schon einmal gehört. Ist das nicht ein berühmter Piratenkapitän aus einer Legende. Es heißt doch, dass der Piratenkapitän Jaquento einmal im Jahr aus dem Nirgendwo auftaucht und einen Raubzug macht der seinesgleichen sucht! Er soll jedes Mal ganze Inseln plündern! Gold, Rum Proviant, alles soll er rauben. E heißt, dass er die Inseln ausraubt und nur die Frauen und Kinder mit Nichts zurücklässt. Angeblich ist Kapitän Jaquento mit dem Teufel im Bunde. Nach seinem Tod soll er mit dem Teufel einen Pakt geschlossen haben: Dafür, dass er als unsterblicher weiterleben darf, muss er jedes Jahr einmal einen Raubzug machen und dem Teufel seine gesamte Beute geben. Es heißt, niemand sei seinen diabolischen Kräften gewachsen!", berichtete Sonja.
Nach diesen Worten musste Mr. Fletcher sich vor Lachen den Bauch halten. Als er sich wieder beruhigt hatte erwiderte er: "Ja, genau den Jaquento meine ich. Der alte Haudegen hat sich ja echt einen miesen Ruf eingefangen. Mädchen, du sollst doch nicht immer alles glauben was die Märchenomas erzählen. Ich kenne Jaquento persönlich und glaub mir, er ist nicht mit dem Teufel im Bunde. Unsterblich ist er erst Recht nicht. Wie kann man sich nur so einen miesen Ruf einfangen. Seiner scheint ja noch schlimmer als der von Crow zu sein" , meinte Mr. Fletcher.
"Und ich dachte immer es wäre nur eine Legende", gestand Sonja.
"Glaub mir, Schätzchen, Jaquento ist eine Legende, aber eine Lebende! Von seinen Raubzügen habe ich auch schon hier im East Blue gehört, aber das ihr daraus gleich solche Schauermärchen macht, war mir nicht bekannt. Ich sag es mal so, Jaquento ist ein echter Teufelskerl! Wer den besiegt kann sich schon fast auf dem Level der vier Kaiser wissen! Seine "Raubzüge" macht er seit ungefähr seit zehn Jahren, wobei man diese eher Beutezüge nennen sollte, da er ausschließlich die Marine und andere Piraten erledigt und sich dann ihre Sachen nimmt. Er tötet aus Prinzip niemanden und würde nie die Zivilbevölkerung angreifen. Wenn ihr mehr wissen wollt müsst ihr Crow oder Jaquento selbst finden", erklärte Mr. Fletcher.

"Leute, lasst Mr. Feltcher doch mal seine Kurzfassung zu Ende bringen", sagte Tiger bestimmend.

"Danke, Junge. Also nachdem wir geflohen waren trafen wir uns alle gelegentlich in der Neuen Welt wieder und kämpften gegeneinander. Dein Großmeister, Duma, und ich wir waren ungefähr gleichstark. Wir hatten uns zu Erzrivalen erklärt, während kein Monat verging, in dem Crow und Jaquento sich nicht die Köpfe einschlugen und dabei jedes Mal fast eine ganze Insel auseinandernahmen. So kam es, dass wir vier uns binnen eines Jahres einen Namen in der Neuen Welt machten. Ein jeder von uns galt sogar als Anwärter der nächste Kaiser zu werden. Nur die Kaiser, Falkenauge, Shanks, der damals noch kein Kaiser war und die sieben Samurai waren uns gewachsen. Knapp ein halbes Jahr bevor sich dein Großmeister zurückzog, schaffte ich es ihn zum ersten und einzigen Mal zu besiegen. Als der Großmeister dann noch gegen Shanks verlor und dieser somit Kaiser wurde, traf ich ihn zum letzten Mal. Er sagte, er wolle sich zurückziehen und die nächste Generation ausbilden. Außerdem meinte er, dass er versagt hätte und seinen Platz in der Prophezeiung jetzt wüsste", erzählte Mr. Fletcher mit einem wehmütigem Lächeln auf dem Gesicht.

"Du meinst die Prophezeiung, die du uns vorhin genannt hast?", fragte Tiger gespannt.

"Genau die. Nur das ihr noch nicht die ganze Prophezeiung kennt. Aber ihr werdet sie kennen, wenn ihr soweit seid. Wie auch immer. Nach seinen Worten zog sich der Großmeister zurück und ich zerbrach mir den Kopf darüber, welche Rolle ich spielen könnte, wenn ich überhaupt eine spielte. Ich suchte Jaquento auf und sprach mit ihm darüber. Nach diesem Gespräch befragten wir den Kommandanten. Er riet uns das Schicksal herauszufordern, was wir dann auch taten. Es war ein langer Kampf. Fast eine ganze Woche bekämpften Jaquento und ich uns, auf der Suche nach unserem Platz in dieser Welt. Schließlich gewann Jaquento. Ich zog mich mit der ganzen Beute, die ich in meinen ganzen Jahren als Pirat gemacht hatte, hier in den East Blue zurück und ließ mir diese Insel aufschütten. Jaquento hingegen begann mit seinen jährlichen Raubzügen. So zog ich mich vor 10 Jahren hierher zurück, um euch zutreffen. Nur das ich es damals noch nicht wusste", beendete Mr. Fletcher seine Ausführung.

"Wie meinst du das, um uns zu treffen?", fragte Tiger.
"Es ist meine Bestimmung, dass ich euch hier treffe. Ich bin hier, um euch zu prüfen und euch die Prophezeiung zu erzählen, zumindest den ersten Teil. Und ich werde euch auf eure Reise vorbereiten", erklärte Mr. Fletcher.
"Inwiefern vorbereiten?", wollte Duma wissen.
"Ich teile mit euch mein Wissen soweit es nötig ist, ich werde euch Vorräte und alles was ihr sonst noch braucht zur Verfügung stellen", antwortete Mr. Fletcher.
"Eine Frage habe ich da noch. Wenn mein Großmeister so stark ist, warum hat er sich dann von Hasan vergiften lassen und war mir dann gengenüber so schwach? Er hat doch bestimmt niemals ein Gegengift gebraucht, oder?", fragte Duma.
"Ach, die Geschichte mit den Assassinen. Ich habe darüber in der Zeitung gelesen, dass der berüchtigte Meisterassassine Hasan samt seiner Leute besiegt und anschließend von der Marine abgeführt wurde. Zwei junge Männer, einer davon Schwertmeister des Dojos auf Ken der andere ein unbekannter Held, hatten Hasan zur Strecke gebracht. Also wart ihr das", sagte Mr. Fletcher.
"Hey, ich bin nicht nur ein Held sondern eine Pirat und ich bin auch nicht unbekant sondern Red D. Tiger", empörte sich Tiger.
"Die Marine weiß wer du bist, glaub mir. Die können nur keinen D. zum Helden machen. Aber wie dem auch sei. Dein Großmeister, Duma, hätte Hasan im Handumdrehen besiegen können. Das Gift sollte kein Problem für ihn gewesen sein, er wollte euch beide lediglich testen. Die Stadt war niemals ernsthaft in Gefahr, aber dein Großmeister kann seine Identität nicht so leichtfertig offenbaren. Schießlich gehört er zu den meistgesuchten Piraten der Welt!", erklärte Mr. Fletcher.
"Eine Frage hätte ich noch", sagte Sonja.
"Sie erwähnten vorhin etwas vom "Kommandanten". Was hat es mit ihm auf sich", fragte Sonja.
"Das, junge Frau, wirst du schon früh genug erfahren", sagte Mr. Fletcher mit verschwörerischer Miene.

"Mr. Fletcher, was hat das, was sie uns erzählen mit den Ereignissen von vor 10 Jahren zu tun?", fragte Tiger.

"Das ...", wollte Mr. Fletcher gerade sagen, als er plötzlich eine ihm so bekannte, mächtige Aura spürte.

"Meine Dame, meine Herren, sehr verehrter Herr Affe, ich spüre gerade eine mächtige Aura die auf uns zukommt. Und sie weiß genau wo wir sind und wer wir sind", sagte Mr. Fletcher, stand auf und blickte mit besorgter Miene zu Tiger: "Er kommt!!!"

Währenddessen näherte sich einige Seemeilen weiter ein großes Schiff der künstlichen Insel.




Sooo, das war das 10., wie ich finde sehr misslungene Kapitel. Ich muss zugeben, dass ich sehr unzufrieden mit diesem Kapi bin, aber das nächste wird besser (zumindest actionreicher).
Ich hoffe es hat trotzdem gefallen und ich empfehle jedem, der meine andere FF (Einheit 17) noch nicht gelesen hat, es zu tun da bald beide Geschichten etwas miteinander zu tun haben.

Liebe Grüße Ruffy Very Happy

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   So 17 Jun - 13:24

   
Hey Ho Smile
Das war ja mal ne Menge neuer Lesestoff!
Ich bin gespannt, wie du die beiden FFs miteinander verbinden willst. Fletchers Prophezeiung schien irgendetwas mit einer "verlorenen Einheit" zu tun zu haben...
Ich warte schon wieder gespannt auf das nächste Kapitel!

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mo 18 Jun - 11:36

   
Man ich hab jetzt echt alle deine Kapitel an einem Tag durchgelesen und ich liebe diese Fanfiction. Sie ist einfach genial und ich freue mich schon auf das nächste Kapitel !

Sakiko<3
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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande   Mo 18 Jun - 12:06

   
so hab gerade damit begonnen sie zu lesen und ich muss echt sagen das die geschichte hammermäßig gut ist ! icj freue mich schon auf das nächste kapitel

mfg sakiko monkey 9



 

Schnellantwort auf: Die Geschichte der Tiger-Piratenbande

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