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Monkey_D_Michi
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 24 März - 18:17

   
Also das is eine sehr tolle geschichte lol!

super details und sehr gute ideen
du hast einen sehr schönen schreibstil - es lässt sich gut und flüssig lesen

ich hoffe es geht bald weiter Very Happy

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mo 18 Apr - 20:43

   
so, erstmal VIELEN DANK für diese lieben Kommentare x3 *gerührt ist*
Freu mich wirklich sehr darüber <3
und dann ein großes 'Tschuldigung, weil es so lange gedauert hat, dieses mal >.<
Aber ich hoffe, euch gefällt auch dieses Kapitel^^

Der Kampf

Team 2: Sanji, Zorro und Chopper

“Diese Verwandlung bewirkt bei dir wirklich ein Wunder, Sanji!“
Der kleine Elch beobachtete, wie Sanji in weiblicher Form, alle Gegner besiegte und sie zu Boden schickte. Dabei war es ihm auch kein Hindernis den Frauen eins zu verpassen.
„Sie haben euch schließlich nicht umsonst so lange beobachtet.“, bemerkte Ivankov, die neben den Strohhüten herlief. „Eure Schwächen wollten sie damit herausfinden. Mal schauen, ob sie es bei allen geschafft haben.“
„Beim Koch war das ja keine große Sache.“ Diesen Kommentar konnte sich Zorro einfach nicht verkneifen und natürlich reagierte Sanji auch dementsprechend gereizt.
„Halt die Schnauze, sonst kämpfst du gleich mit den Steinchen auf dem Boden, wenn ich mit dir fertig bin!“
Während sich die beiden stritten und die anderen ihnen schweigend folgten, kämpften sie sich natürlich weiter nach vorne durch.

Nur noch ein paar Meter trennten sie von ihrem Ziel und langsam wurde Kizaru ein wenig ungeduldig.
„Sollte die Bestie nicht schon hier sein? Na ja… dann bleibt noch ein wenig Zeit für uns, Yamakaji.“
Dieser schaute grimmig in die Masse des Kampfes und man sah ihm schon an, dass er heiß darauf war, selbst gegen die Piraten zu kämpfen.
„Admiral Kizaru, ich verstehe nicht, wieso Sie sie so nah kommen lassen. Unsere Truppen sind völlig falsch formatiert.“
„Das liegt an ihrer eigenen Sicherheit. Ich mein, von unseren Leuten sollen ja so wenig wie möglich sterben. Oder nicht?“
Doch Yamakaji war anscheinend nicht derselben Meinung, wie der Admiral. Denn er knurrte kurz, als er sah, dass die Strohhutpiraten nur noch wenige Meter von ihrem Ziel entfernt waren. „Wenn Sie schon nicht einschreiten, darf ich wenigstens?“
Etwas verwundert sah der Admiral seinen Kollegen an und zog die Augenbrauen dabei hoch. „Möchten Sie wirklich? Ich meine, vielleicht ist es gar nicht nötig.“
Doch das ernste Gesicht des Vizeadmirals sprach Bände, weshalb Kizaru dann auch nach gab. „Na schön, nur dann wird es nicht mehr so spannend sein.“
Eine Antwort bekam der gelbe Affe nicht mehr, denn Yamakaji war sofort von dem Schafott gesprungen und genau in der Menge von Marinesoldaten gelandet, die sich zu verteidigen versuchten. Kurz sah er sich die Lage aus dieser Perspektive an und hatte die Piraten auch schon gesichtet. Sie kamen direkt auf ihn zu. Doch anstatt auf sie zu warten, rannte er ihnen entgegen. Sein Drang zu kämpfen und diese Piraten endlich auszuschalten war immens und er drängte ihn dazu.

„Scheiße!“
„Was ist los?“, fragte Sanji die Transe, als diese geflucht hatte.
„Da ist grad einer dieser Vizeadmiräle runtergesprungen! Und der kommt auch noch hier her! Ich glaub, der will zu uns.“
„Natürlich will der zu uns!“, meckerte Sanji, während er einen Soldaten wegtrat. „Wir sind schließlich die Feinde!“
„Und wir führen hier alle an!“, ergänzte ihn noch Zorro, der mehrere Soldaten zu Fall brachte. „Bis jetzt kamen wir ja recht gut hier durch, aber jetzt wird’s um einiges anstrengender.“
„Ach, hast du etwa Angst vor einem Vizeadmiral?“ Und wiedermal begann der Streit zwischen Sanji und Zorro, den Chopper aber sofort unterband.
„Ihr beiden müsst weiter laufen!“
Der Schwertkämpfer sah den kleinen Elchen irritiert an, genauso wie Sanji. „Was?“
„Das Fellknäul hat Recht.“, musste Ivankov zugeben und erklärte den Verwirrten diese Entscheidung. „Überlegt mal, das da ist ‚nur‘ ein Vizeadmiral. Der da oben…“ Dabei zeigte er auf Kizaru, der noch auf dem Schafott stand. „… Der ist ein ganz anderes Kaliber. Der Elch und ich übernehmen den Vize und ihr beide das hohe Tier da oben. So ist die Chance höher, dass wir gegen sie bestehen.“
Sanji fand diese Idee ganz und gar nicht gut. Auch wenn Ivankov und Chopper sehr stark waren, so würden sie trotzdem gegen einen Vizeadmiral antreten. Ein sehr hoher Posten in der Marine und das sicherlich nicht ohne Grund.
Doch bevor Sanji etwas hätte erwidern können, hatte Zorro schon ernst geantwortet. „Klingt gut. So machen wir es.“
„Seit wann bestimmst du denn, Spinatbirne?“
Dieses Mal ging Zorro allerdings nicht auf Sanji’s Provokation ein und blieb gefasst und ernst zugleich. „Stell dir vor, dieser Vize verwickelt uns beide irgendwie in den Kampf. So sehr, dass wir nicht mehr voran kommen. Dann sind nur noch Ivankov und Chopper übrig und auch wenn die beiden sehr stark sind…“
„Wir können es niemals mit einem Admiral aufnehmen.“, beendete Chopper Zorro’s Satz und langsam dachte auch der Blonde intensiv darüber nach.
Sie mussten voran kommen, um jeden Preis und sie durften kein Risiko eingehen. „Ihr habt Recht. Dann machen wir es so.“
Als er diese Worte sprach, war Yamakaji schon gefährlich nahe gekommen, weshalb Sanji und Zorro nun ein wenig Abstand von Ivankov und Chopper nahmen, um so an dem Vize vorbeizukommen.
„Wir verlassen uns auf euch.“, rief Zorro noch, bevor die beiden Strohhüte in der kämpfenden Menge verschwunden waren.
Dem Vizeadmiral war dies natürlich nicht entgangen und er wollte die beiden abfangen, als sich Ivankov und Chopper ihm in den Weg stellten.
„Wohin des Weges, Süßer?“ Ivankov stand genau hinter Chopper, der den Vizeadmiral genauso entschlossen ansah, wie die Transe.
„Wir lassen dich hier nicht vorbei!“
Wütend sah Yamakaji hinter sich, wo er die beiden anderen rennenden Strohhüte leicht wahrnahm, drehte seinen Kopf dann allerdings wieder nach vorne. „Gut, dann erledige ich zuerst euch, Piratenpack.“


Team 3: Nami, Robin und Franky

Robin stand nun, mit der geretteten Hotaru und anderen Revolutionären in Mitte des Kampfplatzes, während Franky und Nami, mit ihren Helfern nach vorne rannten.
Was Onigumo mit Eisberg und Nojiko gemacht hatte, erzürnte die Navigatorin und den Schiffsbauer bis ins Unermessliche. Sie waren sauer und wollten ihre Angehörigen so schnell wie möglich, aus dieser Situation befreien.
„Nun bin ich ein wenig in Fahrt.“ Mit diesen Worten schritt Onigumo an Nojiko und Eisberg vorbei, die immer noch mit Schmerzen auf dem Boden lagen, und sah auf das Kampffeld hinab. „Egal wie lang Akainu’s Plan jetzt dauert, ich habe genug gewartet.“
Und nicht nur Onigumo schien kämpfen zu wollen. Auch der andere Vizeadmiral Momonga trat nun an den Rand des Schafotts. „Da bist du nicht der Einzige. Ich werde mitkommen. Umso schneller können wir diese Piraten ins Jenseits befördern.“
Bevor Doberman auch nur etwas entgegnen konnte, waren die beiden anderen schon herunter gesprungen und landeten gekonnt auf dem Boden.
Nojiko und Eisberg bekamen dies natürlich mit, als sie sich langsam aufrichteten und ebenfalls nach unten blickten. „Oh nein…“

„Scheiße, jetzt haben wir ein Problem.“ Als Franky und Nami nur noch wenige Meter von dem Schafott entfernt waren, standen die beiden Vizeadmiräle auf einmal vor ihnen und blockierten den Weg. „Die fehlen uns noch.“
„Früher oder später hätten wir sowieso gegen sie kämpfen müssen.“, bemerkte Nami und achtete genau auf eventuelle Bewegungen der beiden Männer. „Ich mache mir noch mehr Sorgen, um die ganzen Soldaten und Offiziere drum herum. Wenn die uns auch noch stören…“
Doch ein Revolutionär, der in der Nähe von Nami kämpfte, beruhigte sie in dieser Hinsicht ein wenig. „Achtet nicht auf die anderen. Konzentriert euch nur auf die beiden großen Tiere, den Rest machen wir.“
Das hörte sich doch gut an, dachten sich die beiden Strohhüte und machten sich zum Kampf bereit.


Team 1: Ruffy, Lysop und Brook

„Da hast du ja eine ganze Menge an Verstärkung zusammengetrommelt, Monkey D. Ruffy.“ Langsam zog Strawberry seine 2 Schwerter, bereit zum Kampfe und sah dabei seinen jungen Gegner an.
„Im Gegensatz zu euch, sind wir nicht unfair.“, platzte es auf einmal aus Ruffy heraus und ballte dabei die Fäuste. „Unschuldige Menschen einzusperren und hinzurichten ist einfach scheiße!“
Doch Strawberry ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, im Gegenteil. Er erklärte Ruffy sogar noch gelassen, seine Sicht der Dinge. „Einem Piraten zu helfen ist genauso ein Verbrechen, wie alle anderen. Da werden keine Ausnahmen gemacht.“
Und mit diesen Worten griff der Vizeadmiral auch schon an und Ruffy musste schnellst möglich ausweichen. Die Schnelligkeit mit denen Strawberry nämlich seine Schwerter schwang war beachtlich und so musste der Strohhut auch sofort Gas geben. Während er in die Luft sprang dehnte er seinen Arm nach hinten, um seinem Gegner eine ‚Gum Gum Pistole‘ zu verpassen. Dieser allerdings konnte geschickt ausweichen und sprang Ruffy sogar entgegen. Seine Schwerter bereit, holte er aus, um Ruffy von vorne zu treffen. Doch das konnte der Gummimensch gerade noch verhindern, indem er die Schwerter mit seinen Füßen und Händen abbremste.
Millisekunden danach schleuderte er die Waffen samt ihrem Besitzer zurück auf den Boden.
Eine Pause machten die beiden allerdings nicht, sondern stürzten sich direkt wieder aufeinander, denn besonders Ruffy hatte keine Zeit zu verlieren. Er musste diesen Kampf so schnell wie möglich beenden.

Der Grund dafür kämpfte nur ein paar Meter von den beiden entfernt gegen den Anführer der Revolutionäre.
„Es ist einfach unfassbar, wie stark sie geworden ist…“, murmelte Dragon zu sich selbst, als ein weiterer Schlagabtausch der beiden wieder mit einem unentschieden geendet hatte.
Die Bestie, in die sich Alicia verwandelt hatte, stand kampflustig vor Dragon und beobachtete ihn eingehend.
Anscheinend war wirklich nichts der alten Alicia in dieser Bestie vorhanden. Es war eine reine Tötungsmaschine, die auf alles und jeden losging. Ob Freund, Familie oder Feind. Der Revolutionär wollte ihr schließlich auch nicht zu sehr zusetzen. Die Kraft dafür hatte er, doch er wusste nicht, ob sie solche Angriffe auch überleben würde.
Bevor Dragon allerdings weiter nachdenken konnte, hatte sich das lilane Monster wieder in Bewegung gesetzt und sprang nun auf ihn zu, ihre scharfen Krallen dabei bereit haltend. Sie wollte Dragon wirklich umbringen und ihr schien es ungemein Spaß zu machen.
Ihm blieb keine andere Wahl, als sie so zu verletzten, dass sie bewusstlos wurde. Das war die einzige Chance, auch wenn es schmerzhaft für sie werden würde.
„Tut mir leid, Alicia.“, sprach Dragon eher in einem Flüsterton, bevor er ausholte und die Bestie in ihrer Bewegung, mit einem Hieb in den Magen stoppte.
Dieser Schlag war so schnell und stark gewesen, dass das Monster nicht hatte reagieren können und nun, durch die Wucht ein wenig auf Abstand gedrückt wurde. Ihre Fußkrallen bohrten sich allerdings in die Erde, weshalb sie schnell wieder zum Stehen kam.
Knurrend sah Alicia wieder auf, mit erzürntem Blick und ihren Bauch haltend. Jedoch brauchte sie nicht lange, bis sie sich wieder gefasst hatte und wieder gerade vor ihm stand.
Kurz knackte sie mit ihren langen Fingern, als sie auf einmal die Zähne fletschte und von einer Sekunde auf die andere verschwunden war.
Dragon behielt trotzdem die Nerven, sah sich vorsichtig um und parierte nur knapp einen Tritt von ihr, als sie wieder auftauchte. Das war ein weiterer großer Nachteil dieser Teufelsfrucht, die Schnelligkeit! Nur unter großer Konzentration konnte er ihren Bewegungen folgen.
Doch so sehr es Dragon selbst wehtat, seine Frau nun zu verletzen. Es war notwendig.
In einem passenden Augenblick hielt er sie wieder in einer Art Luftgefängnis fest, das sich allerdings nur ein paar Zentimeter vom Boden erhob. So waren die beiden Gegner auf der gleichen Augenhöhe und Dragon holte aus, um Alicia einen kräftigen Schlag in den Magen zu verpassen.
Ihr Kopf senkte sich, als sie kurz dunkles, lilanes Blut spuckte und anscheinend geschwächt wirkte. Ein paar Blutstropfen trafen Dragon’s Handrücken. Für viele Gegner, die er getroffen hatte, hatte dieser Schlag schon das Ende bedeutet. Alicia allerdings hob ihren Kopf wieder langsam und sah ihn nun mit einem todesbringenden Blick an. Ihren ganzen Körper umgab eine starke Aura, die nichts Gutes verhieß.
Doch bevor sich Alicia hätte aus dem Gefängnis befreien können, schlug Dragon noch einmal zu. Es fiel ihm sichtlich schwer, seine Geliebte so zuzurichten, denn bei dem Schlag kniff er gequält die Augen zusammen. Es musste aber sein und je mehr die Bestie geschwächt wurde, desto schneller war Alicia wieder frei.

Akainu’s Aufmerksamkeit ruhte währenddessen auf den beiden letzten Piraten, die sich den Weg auf das Schafott kämpften. Der Admiral machte sich aber nicht die Mühe und lief ihnen entgegen. Nein, er wartete auf der Plattform und behielt somit alles im Auge.
Dass bei einem eventuellen Kampf die Gefangenen sterben könnten, war ihm dabei egal. So oder so würden alle ihr Leben verlieren, für die er es geplant hatte. Wie sie sterben würden, das war ihm dabei gleich.
„Jetzt müssen wir aufpassen.“, sagte Brook, als sie langsam auf die Spitze des Schafotts zukamen. Keine Sekunde später standen sie auf der erhöhten Fläche. Zwischen Akainu und den Strohhüten hockten die beiden Gefangenen, Kaya und Brook. Als diese sahen, dass Lysop und Brook auf einmal auf dem Schafott standen, erhellten sich ihre Gesichter und in ihnen keimte die Hoffnung erneut auf.
„Lysop!“ Kaya war überglücklich ihren Schützen zu sehen und auch wenn er eine ernste Miene wegen Akainu zog, so war auch er froh, die Blonde zu sehen.
„Keine Sorge, Kaya. Wir holen euch hier raus. Wir müssen nur eben das Magma-Männchen erledigen.“
„Große Worte, für so einen Angsthase.“ Mit einer dunklen Stimme und kaltem Blick ging Akainu nun auf die beiden Strohhüte zu, die sich sofort kampfbereit machten. „Du bist einer der schwächsten, in der Bande.“
„Und wenn schon.“, entgegnete die Langnase nur und zog seine Kabuto aus dem Gürtel. „Für dich reicht’s allemal.“
Brook zog sein Schwert und beäugte den Admiral vor ihm genau. Dabei überlegte er genau, wie sie gegen ihn kämpfen könnten. Er war ein Admiral, mit unheimlich starken Teufelskräften. Außerdem waren Kaya und der kleine Brook noch auf der Plattform, weshalb sie umso vorsichtiger sein mussten.
Eine wirklich verzwickte Lage, die es irgendwie galt zu meistern.
Von einer auf die andere Sekunde ließ Akainu plötzlich seine Faust zu Magma werden und er feuerte einen heißen Ball in Richtung der Retter. Durch Lysop’s guten Augen und Reflexen und Brook’s Schnelligkeit und leichtem Körper, konnten sie rechtzeitig zur Seite springen. Auf dem Boden zwischen den beiden, in die Stelle der Ball eingeschlagen hatte, schmorrte nur noch ein Loch im Holz.
Die Gefangenen bekamen bei der Kraft des Admirals ein wenig Angst, besonders der kleine Brook zitterte.
„Yohohoho. Keine Sorge, kleiner Mann.“
Verwundert sah Brook Jr. in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Das Skelett stellte sich wieder aufrecht hin und hielt Akainu seine Schwertspitze entgegen.
„Du bist hier schnell draußen, hab keine Angst.“
Auch wenn er dieses Skelett mehr als gruselig fand und er es nicht kannte, so schöpfte der Junge neuen Mut und das Zittern seines Körpers legte sich ein wenig. Anscheinend konnte er sich auf diese leute wirklich verlassen.
„Bereit, Lysop?“, fragte Brook und hielt den Griff seines Schwertes feste.
„Bereit wie nie zuvor, mein Freund“, antwortete Lysop und mit diesen Worten sprang das Skelett an Akainu vorbei, zog dabei das Schwert an dessen Körper entlang. Als er sich hinter dem Admiralen befand, blickte er über seine Schulter und sah, wie sich die Schnittwunde mit Magma füllte und sie sich wieder schloss.
„Hoffnungslos.“, entkam es Akainu nur und feuerte auf einmal gleichzeitig ‚Magma-Pistolen‘ nach hinten und vorne, um die Strohhüte zu treffen.
Wie zuvor weichten sie auch dieses Mal aus, wechselten dann allerdings wieder direkt in den Angriff.

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mo 18 Apr - 23:56

   
Ich finde deine Fortsetzung der Hammer vorallem wegen den vielen spannenden Kämpfe...

Das wegen der verzögerung geht schon in Ordnung xD

Hoffe aber das du diesesmal etwas schneller mit der Fortsetzung bist Wink

PS: Du bist einer der besten Autoren im Fanfiction!!!

MacSanji99
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Di 19 Apr - 5:22

   
Wieder eine klasse Fortsetzung. Freu mich aufs nächste Kapitel.

Ruffy "Fähnchen schwenk"

XfaultierchenX
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Di 19 Apr - 18:21

   
super!!!^^
das wird ja immer spannender
hoffe du schreibst schnell weiter
. ich freu mich schon auf den nächsten teil <3

Monkey_D_Michi
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Di 19 Apr - 22:55

   
Ein echt klasse kapitel Wink
schön viele kämpfe - und dann auch noch spannende Very Happy

Weiter so!
ich freu mich auf weitere kapitel Laughing

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 20 Apr - 16:57

   
Ganz ehrlich? Ich bin echt überrascht von euren Kommentaren und ich freu mich wirklich SEHR!
adrian helscher schrieb:
PS: Du bist einer der besten Autoren im Fanfiction!!!
*rot werd* Dankeschön >///<
Und da ihr mich so angespornt habt, hier das nächste Kapitel Very Happy

Das Treffen

Was hatte sie getan? Ein ganzes Dorf… vernichtet.
Das Dorf in dem sie gelebt hatte, war einfach weg und sie hatte keinerlei Erinnerungen daran.
Auch nach knapp einem Monat, nachdem dieses kleine Dorf ausgelöscht worden war, hatte sie keine Antworten darauf. Sie ahnte nur, dass es mit ihr zu tun hatte.
Doch was hatte ein 10 jähriges Mädchen bloß getan, dass ihr Heimatdorf in Schutt und Asche lag?
Leicht und warm blies der Wind durch ihre schwarzen, schulterlangen Haare, während sie nachdenklich auf das Meer blickte.
Nicht nur ihr damaliges Heimatdorf hatte sie verlassen. Auch der gesamten Insel hatte sie den Rücken gekehrt. Dessen Bewohner hatten furchtbare Angst gehabt und sie auf einmal ‚Bestie‘ gerufen.
Dabei wusste sie einfach nicht, was geschehen war.
War sie es wirklich gewesen, die ihr eigenes Dorf ausgelöscht hatte? Und wenn ja, wieso hatte sie keine Erinnerungen daran? Wie hatte sie das gemacht?
„Hey, kleine Maus.“
Schockiert schlugen ihre Augen auf und sie drehte sich hastig um. Auf dem Felsvorsprung befand sich noch jemand. Eine junge Frau, Anfang 20 vielleicht, mit orangenen langen Haaren, die sie neugierig ansah.
Doch anstatt zu antworten, sprang das schwarzhaarige Mädchen auf, stellte sich in eine Abwehrhaltung und beäugte die Ältere eingehend.
„Hey, keine Angst. Ich will dir doch nichts tun.“ Mit einem freundlichen Lächeln sah sie die Kleine an. „Ich hab dich hier noch nie gesehen. Bist du neu auf dieser Insel?“
Weiterhin bekam die junge Frau keine Antwort, weshalb sie sich aber nicht abwimmeln ließ. „Wie heißt du denn?“
Schweigen. Das Mädchen würde ihr nichts sagen und deshalb versuchte sie es anders. „Ich bin Rouge und ich lebe hier auf dieser Insel.“
Anscheinend brachte dies ebenfalls nichts, denn das schwarzhaarige Mädchen behielt ihren ernsten Blick bei. Ihr Gesicht war mit ein paar Kratzern versehen und auch ihr ganzer Körper, sowie ihre Kleidung zeigte Spuren von Erde und stachelnden Sträuchern.
„Was ist denn mit dir passiert?“
Auch wenn das Mädchen wahrscheinlich nicht geantwortet hätte, so erklang wenigstens ein anderes Geräusch, als Rouge’s Stimme. Es war ein Knurren… das Knurren eines Magens.
Schlagartig regte sich die Mimik in dem Gesicht des Mädchens und sie wurde rot um die Nase, als sie sich den Bauch hielt.
„Oh je, da hat aber jemand Hunger.“
Ohne auf die Reaktion der Kleinen zu warten, ging Rouge auf das Mädchen zu, stellte sich hinter sie und schob sie nach vorne. „Da du nichts sagst, kannst du ja auch nichts entgegensetzen, wenn wir zu mir gehen und was essen.“

Sie hatte es wirklich durchgezogen. Diese Frau hatte sie einfach mitgenommen und ihr etwas zu Essen gegeben, das auch noch verdammt gut war.
Aber warum machte sie das? Sie kannte sie doch gar nicht und alle anderen hatten Angst vor ihr. Wieso sie nicht?
„Und? Hat’s geschmeckt?“ Lächelnd saß die junge Frau am Ende des Esstisches, sah neben sich zu ihrem Gast.
Nur kurz und kaum zu bemerken nickte das kleine Mädchen, sah derweil aber auf den Boden.
„Freut mich.“ Während sie sich erhob, nahm sie die Teller vom Tisch mit und stellte sie auf die Küchenzeile, die sich im gleichen Raum befand.
Ohne weiter etwas zu sagen, geschweige denn zu fragen, begab sich Rouge ans Spülen und das kleine Mädchen saß still auf ihrem Stuhl.
Diese Stille war eigenartig und diese Frau war es auch. Nur vorsichtig wanderte der Blick der Kleinen zu der jungen Frau, die mit dem Rücken zu ihr stand.
„Keine Angst, ich frag dich nicht weiter.“, sagte die Hausbesitzerin auf einmal. „Du scheinst viel durchgemacht zu haben.“
Nur kurz war die Schwarzhaarige aufgeschreckt, war aber erstaunt von den Worten dieser Frau. Sie war wirklich sehr nett und fürsorglich.
Doch ihre Gedanken weiter sortieren konnte die Kleine nicht, da es auf einmal an der Tür klopfte. Dies ließ das Mädchen mehr aufschrecken und etwas ängstlich sprang sie vom Stuhl auf.
„Keine Angst.“, flüsterte Rouge ruhig und zeigte auf eine Holztüre. „Versteck dich kurz. Ich seh‘ eben nach.“
Ohne Widerworte huschte das Mädchen in den gezeigten Raum und lehnte die Türe an, bis auf einen kleinen Spalt, durch den sie hindurch sah.
Erst dann ging Rouge zur Tür und öffnete diese lächelnd. „Ja?“
Vor ihr stand ein groß gewachsener Mann in Marineuniform und hinter ihm standen ein paar Marinesoldaten, die ihn anscheinend begleiteten.
„Was will denn die Marine hier?“
„Entschuldigen Sie die Störung. Mein Name ist Vizeadmiral Garp.“, sprach der Mann vor ihr und zeigte ihr einen Ausweis der Marine. „Wir sind auf der Suche nach jemandem und wir bräuchten Ihre Hilfe.“
„Wird jemand vermisst?“
Bei diesen Worten nickte Garp und erklärte weiter. „So in etwa. Ein kleines Mädchen wird gesucht. Sie hat schwarze Haare und ist ungefähr so groß.“ Dabei zeigte er die Körpergröße mit seiner Hand. „Sie hat auf der Nachbarinsel ein komplettes Dorf vernichtet und ist danach geflohen.“
Verwirrt zog Rouge eine Augenbraue hoch und stemmte die Hände in die Hüften. „Ein Mädchen… hat ein Dorf vernichtet? Wie soll das denn funktionieren? Seit ihr euch da sicher?“
„Natürlich.“, antwortete Garp. „Sie ist sehr gefährlich und deshalb müssen wir sie schnellst möglich festnehmen. Haben Sie sie gesehen?“
Da erinnerte sich Rouge an die Erzählungen von 2 Inselgästen, die von der Nachbarinsel gekommen waren. Sie hatten etwas von einem kleinen, lilanen Monster erzählt, dass ein Dorf dem Erdboden gleichgemacht hatte. „Ein schwarzhaariges kleines Monster? Nicht dass ich wüsste.“ Dabei verschränkte Rouge die Arme und lehnte sich an den Türrahmen. „Ich lebe alleine hier. Schon seit Jahren, das können Sie alle Bewohner des Dorfes fragen.“
„In Ordnung. Aber wenn Sie etwas bemerken, sagen Sie uns bitte Bescheid.“
„Natürlich. Schönen Tag noch.“ Mit einem Lächeln winkte sie der Marine noch, bevor sie die Tür schloss und einen Seufzer losließ.
Anscheinend musste sie erst einmal die neuen Informationen verarbeiten, denn sie bemerkte nicht, wie das Mädchen, das die ganze Unterhaltung mitbekommen hatte, die Tür nun wieder öffnete und erstaunt heraus trat.
Diese Frau hatte erfahren, was sie getan hatte und trotzdem geschwiegen. Seit der Zerstörung ihres Dorfes und der Flucht empfand das schwarzhaarige Mädchen wieder mal ein warmes Gefühl in ihrer Brust und sie fing an, leise zu weinen.
Da Rouge mit dem Rücken zu ihr, an der Küchentheke, stand, bemerkte sie nicht, wie das Mädchen leicht am Rock der Frau zupfte und mit nassen Augen zur verwunderten Rouge hochsah.
„Alicia.“
„Was?“
„Ich bin Alicia.“, sagte das Mädchen leise und mit einer typischen kindlichen Stimme.
Verwunderung breitete sich in Rouge’s Gesicht aus, als sie runter sah und in die Augen von Alicia blickte. Doch je mehr sie die Kleine ansah, desto sicherer wurde sie sich in ihrer Entscheidung, der Marine nichts zu sagen.
Vorsichtig legte sie eine Hand auf Alicia’s Kopf und streichelte leicht darüber. „Und du sollst ein Monster sein? Dass ich nicht lache. Die Marine wird auch immer verrückter.“

Das war damals mit Alicia geschehen. Durch die Teufelskraft hatte sie ein Dorf ausgelöscht und ihre Heimat verloren. Doch Rouge hatte hinter diese Fassade gesehen und das kleine Mädchen aufgenommen.
Ihr erstes Treffen war nun 4 Jahre her und auf Rouge’s Wunsch hin, blieb Alicia auch bei ihr wohnen. Half ihr im Haushalt und bei der Arbeit mit ihrem Blumengarten, den sie hatte.
Alicia war nun bereits 14 Jahre alt und die ganze Zeit hatte sie niemand als ‚das Monster‘ enttarnen können. Rouge hatte den Dorfbewohnern ihrer Heimat erzählt, dass das Mädchen ein Waisenkind aus dem benachbarten Dorf wäre und sie wirklich niemanden hätte, was ja auch im Großen und Ganzen stimmte. So war Alicia zu einem der ihren geworden und mit jedem Tag war sie offener und fröhlicher geworden.
An die Marine hatte sie die ganze Zeit nicht mehr gedacht und anscheinend hatten sie die Suche nach ihr aufgegeben.
„Alicia?“ Rouge kam aus dem kleinen Häuschen, dass das Zuhause der beiden geworden war und lächelte den Teenager fröhlich an. „Kommst du mit mir in die Stadt? Ich bräuchte noch ein paar Sachen.“
Mit einem Nicken hakte sich das schwarzhaarige Mädchen bei der älteren ein. „Klar!“
Und zusammen gingen sie den Hügel hinunter, auf dem das Häuschen lag, um in das Dorf zu gelangen.
Die Straßen waren voll und überall hörte man die Leute über bestimmte Preise diskutieren.
„Morgen Rouge, morgen Alicia.“, erklang auf einmal eine Stimme von der Seite, die von einem dicklichen, grinsenden Bäcker kam.
„Morgen!“, kam es von den beiden synchron, als sie dem Bäcker winkten und fröhlich weitergingen.
Die Dorfbewohner verstanden sich alle miteinander und nur sehr selten gab es Streit. Es war einfach nur friedlich in dieser Gemeinde.
„Was musst du denn besorgen?“, fragte Alicia.
„Na, wir brauchen doch noch was zu Essen für heute.“, grinste Rouge zurück, wobei ihr Gesicht durch ihre Sommersprossen noch freundlicher wirkte. „Auf was hättest du denn heute Hunger?“
Während Alicia überlegte, sah sie wieder nach vorne auf die Straße. Plötzlich durchfuhr sie ein gedanklicher Blitz, als sie stehen blieb.
„Was hast du?“
Mit zittriger Hand zeigte Alicia in die Menge der Menschen, in der man den Kopf des Vizeadmiralen Garp erkennen konnte. Durch die Entfernung und die Menschenmasse hatte er die Kleine und Rouge allerdings noch nicht erkannt.
„Scheiße. Was macht der hier?“ Ohne weiter nachzudenken, drückte die Ältere Alicia hinter sich. „Lauf Richtung Wald. Ich hol dich nachher auf der Lichtung ab. Komm erst raus, wenn du meine Stimme hörst.“
„Aber…“
„Nichts aber.“ Rouge ließ keine Widerrede gelten und drückte Alicia weiter weg. „Jetzt geh schon. Wenn sie dich sehen, wird es Probleme geben.“
Zaghaft nickte Alicia, drehte sich um und rannte in die Richtung, aus der sie gekommen waren. In der Deckung der Menschenmasse konnte sie sich fast unbemerkt bewegen und nach ein paar Minuten war sie am Ende des Dorfes angekommen.
*Wieso sind die hier?*, ging es ihr durch den Kopf, als sie sich in den Wald aufmachte. Durch diesen führte nur ein begehbarer Pfad, auf dem Alicia nun ihr Tempo ein wenig drosselte. „Wieso…? Bin ich etwa so gefährlich?“
Doch auf einmal hörte sie Stimmung, genau vor sich. Ihre Augen wurden größer und durch die Angst, es könnte die Marine sein, konnte sie sich kaum bewegen. Und als sie 6 Männer in weißer Uniform sah, erschrak sie noch mehr. Ihr Körper bewegte sich keinen Millimeter, sie hatte die Kontrolle verloren.
„...Das Mädchen war vor 4 Jahren doch auch nicht hier.“
„Stimmt schon, aber ist halt ein Befehl.“
„Und ich will Vizeadmiral Garp nicht verärgern.“
Sie wollte verschwinden, so schnell wie möglich. Aber es bewegte sich nichts… als sie auf einmal von der Seite gepackt und in ein Gebüsch gezehrt wurde. Kurz darauf spürte sie eine Hand, die sich auf ihren Mund legte, sodass sie nicht schreien konnte.
Erst als nach ein paar Minuten die Männer nicht mehr zu hören waren, löste sich die Hand von Alicia’s Mund und sie atmete erleichtert auf.
„Danke…“, hauchte sie kaum hörbar. Sie hockte auf dem Boden, ihre Beine zitterten immer noch, als sie dann doch hochblickte, um wenigstens das fremde Gesicht zu sehen.
Es war ein Junge, vielleicht ein oder zwei Jahre älter als sie, mit schwarzen Haaren und einem leichten Lächeln. „Alles klar bei dir?“
Nur zaghaft nickte Alicia, als sie ihre Beine dann doch zwang, aufzustehen. Als sie so vor dem Jungen stand, sah sie, dass er einen Kopf größer als sie war. „Wer…“
„Du bist Alicia, stimmt’s?“, sagte der Junge auf einmal und sah sie leicht grinsend an. „Du wirst von der Marine gesucht.“
Mit einem verängstigten und geschockten Blick trat sie einen Schritt zurück. „Das weißt du?“
„Ja klar. Mein Vater sucht schon eine ganze Weile nach dir.“, antwortete der Junge und ließ sich plötzlich an einem Baum nieder. „Keine Angst, ich sag ihm nichts.“
Was hatte dieser Junge gerade gesagt? Mein Vater sucht nach dir? „I…ist dein Vater bei der Marine?“
„Monkey D. Garp heißt er.“, antwortete der Junge, sah allerdings nur mit einem Auge zu Alicia, die immer noch recht versteinert gegenüber von ihm stand. „Aber wie ich schon sagte, ich sag ihm nichts. Du kannst dich also beruhigen.“
„Aber warum?“ Nur langsam kniete sich Alicia hin und beobachtete den Jungen vor sich. „Warum hilfst du mir?“
„Na ja.“ Er verschränkte die Arme hinter dem Kopf und sah in Richtung der Baumkronen, nach oben. „ich fand es eigenartig, dass die Marine ein Kind jagt. Du bist jünger als ich und sollst doch so gefährlich sein?! Als mich mein Vater dieses Mal mitgenommen hat, fand ich die Gelegenheit passend, diese ‚Bestie‘ mal kennenzulernen.“ Sein Blick wanderte wieder zu ihr, als er wieder anfing zu grinsen. „Und du bist keinesfalls gefährlich. Also sollte dich die Marine auch nicht gefangen nehmen.“
Die Anspannung in ihr verschwand mit jedem Wort, das er sagte und irgendwann fing auch Alicia an zu lächeln. Sie beugte ihren Oberkörper ein wenig nach vorne, als sie auf einmal ein leises „Vielen Dank“ aussprach.
„Kein Problem. Unschuldige sollten nie eingesperrt werden und außerdem…“ Plötzlich stand der Junge auf und klopfte sich ein wenig den Schmutz aus der Kleidung, bevor er sich wieder gerade hinstellte. „…manchmal geht mein Vater mir echt auf die Nerven. Ich soll ja ein großer Marineoffizier werden und Gerechtigkeit auf der See schaffen.“
„Wird dein Vater dann nicht sauer sein, wenn du mir hilfst?“
Grinsend reichte der Schwarzhaarige ihr die Hand, damit er sie auf die Beine ziehen konnte. „Er muss es ja nicht erfahren. Ich glaube, sonst wär er wirklich sauer, haha.“ Kurz sah er aus dem Gebüsch, zog seinen Kopf dann aber wieder zurück. „Die Luft scheint rein zu sein. Ich bring dich noch nach Hause, wo wohnst du?“
Etwas erstaunt zeigte Alicia in die Richtung von Rouge’s Haus, woraufhin die beiden sich auch auf den Waldpfad begaben und den Wald verließen.
Während sie neben ihm herging, beobachtete sie ihren ‚Retter‘ ein wenig. Eigenartig war er ja irgendwie schon. Schließlich war er der Sohn eines Vizeadmirals und half gerade jemandem, der von diesem gesucht wurde.
„Ähm… du weißt zwar meinen Namen.“, fing Alicia auf einmal an, als sie nebeneinander herliefen. „Aber wer bist du?“
„Oh.“ Etwas erstaunt schlugen seine Augen auf und er kratzte sich am Hinterkopf. „Tut mir leid, ich bin Dragon.“

„Alicia!“ Freudig kam Rouge angerannt, als sie die beiden Kinder erblickte. Sie nahm sie direkt in die Arme und lächelte. „Bin ich froh…“ Doch ihre Freude wechselte auf einmal in Sekunden schnelle auf Wut um und sie ließ Alicia los. „Wo warst du, kleines Fräulein. Ich hab auf der Lichtung gewartet.“
„Tut mir leid.“, entschuldigte sich Alicia, jedoch trug sie immer noch ein Lächeln im Gesicht. Denn sie wusste, dass Rouge’s grimmiges Gesicht nur eine Fassade war und sie in Wirklichkeit Angst um die Kleine gehabt hatte. „Die Marine ist mir auf einmal begegnet.“ Bei diesen Worten drehte sich Alicia ein wenig um und blickte zu Dragon, der etwas hinter ihr stand. „Dragon hat mir geholfen und mich vor ihnen versteckt.“
„Wirklich?“ Erstaunt blickte Rouge den Teenager an und bemerkte doch eine freundliche und ehrliche Mimik in seinem Gesicht. „Da bin ich aber froh. Vielen Dank, Dragon.“
„Gerne.“, antwortete er, hatte aber noch Bedenken, wegen der Marine. „Was ist mit der Marine? Suchen sie immer noch die Stadt nach ihr ab?“
Doch zum Glück schüttelte Rouge den Kopf. „Garp hatte mich wiedererkannt und mich direkt ausgefragt. Aber nicht nur ich, sondern jeder Dorfbewohner hatte gesagt, dass sie ein kleines Mädchen mit mächtigen Kräften nicht kennen. Die Bewohner kennen Alicia’s Teufelskräfte genauso wenig, wie ich. Für uns ist sie ein kleines, fröhliches Mädchen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und da sie zu uns gehört, haben sie sie auch nicht als mögliche Bestie gesehen. Zum Glück wissen die nicht, wie das Mädchen heißt, das ein ganzes Dorf vernichtet hat. So konnten sie auch mit dem Namen Alicia nichts anfangen. Sie suchen jetzt noch den Wald auf der anderen Inselseite ab und werden dann wieder abreisen.“
Erleichtert seufzte Alicia und lächelte ein wenig. „Bin ich froh.“
„Dann haben wir ja nochmal Glück gehabt.“, grinste Dragon. „Aber wenn sie bald abreisen, dann sollte ich mich langsam zum Schiff begeben.“
Rouge war etwas verwirrt, denn sie kannte die Vergangenheit des Jungen nicht. Doch Alicia sah etwas traurig zu ihrem ‚Retter‘ und nickte dann aber.
„Vielen vielen Dank für deine Hilfe. Du hast was gut bei mir.“
Lächelnd winkte Dragon und drehte sich um, um zu gehen. „Bestimmt komm ich irgendwann mal drauf zurück. Bis bald, Alicia.“
„Sehen wir uns denn irgendwann wieder?“
Und bevor Dragon ganz von dem Hügel verschwunden war, drehte er sich noch einmal kurz um, hielt den Daumen hoch und nickte. „Versprochen. Pass solang gut auf dich auf.“
Während Garp’s Sohn den Weg zum Schiff ging, sahen die beiden Frauen ihm hinterher.
„Ein netter Junge.“, entkam es Rouge. „Solche sollte es mehr auf der Welt geben.“
Nickend stimmte Alicia ihr zu und blickte noch lange in die Richtung, in der Dragon verschwunden war.

„Dragon! Wo zum Teufel warst du?“ Mit den Händen in den Hüften stand Garp am Hafen und erwartete seinen Sohn, der nun endlich erschien. „Wir hätten deine Hilfe bei der Suche gebrauchen können.“
„Hab ich doch.“, entgegnete er und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Ich war im Wald suchen. Hab sogar ein paar deiner Soldaten da gehört, wenn du mir nicht glaubst.“
Doch Garp schlug seinem Sohn ohne Vorwarnung auf den Kopf, wo sich sekundenschnell eine Beule bildete. „AUA!“
„Wie ich dich kenne, hast du an einem Baum gepennt. Und jetzt rauf mit dir, wir haben nur auf dich gewartet.“ Dabei zeigte Garp auf das Schiff hinter sich.
Grummelnd ging Dragon seinem Vater hinterher, als dieser mit normaler Stimme weitersprach. „Dragon, wenn du Gerechtigkeit auf See bringen willst, musst du ein wenig Einsatz zeigen. Sonst wird das nichts.“
Zu diesem Satz sagte der Junge gar nichts und erst als sie an Deck waren und Garp für ein paar Planungen gerufen wurde, grinste Dragon seinem Vater hinterher. Sein Blick schweifte langsam über das Schiff, in Richtung Rouge’s Haus, dass von dem Schiff nicht zu sehen war. „Hm… Ich glaub, heute hab ich was für die Gerechtigkeit auf dieser Welt getan.“


Und diese beiden kämpften nun, Jahre später, gegeneinander. Er kämpfte um ihr Leben, zurück in der Welt, aus der sie kam.
Schon so oft hatte er ihr zugesetzt und immer noch hatte die Bestie Besitz von ihr ergriffen.
„Alicia! Jetzt komm endlich zu dir!“ Mit einem letzten Schlag traf er wiedermal in ihren Magen, woraufhin die lilane Bestie dieses Mal keinen Mucks mehr machte und all ihre Körperteile schlaff herunterhingen.
Ein wenig außer Puste sah er die Bestie in dem Luftgefängnis an, hoffte einfach nur darauf, dass er sie nicht zu sehr verletzt hatte. Aus ihrem Mundwinkel lief lilanes Blut und ihr Körper war übersät von Wunden. Doch auf einmal bemerkte der Revolutionär, wie die Haarfarbe der Bestie wieder dunkler wurde und ihr ganzer Körper sich wieder verwandelte. Ihre Haut wurde wieder blasser, der lange Schweif verschwand und ihre Krallen zogen sich zu normalen Fingern zurück.
„Endlich…“, hauchte Dragon, als er die Veränderungen wahrnahm. Es war vorbei.
Plötzlich bewegte sich Alicia’s Kopf langsam wieder nach oben, während Geräusche der Anstrengung ihre Kehle verließen. Doch als Dragon die Augen seiner Frau sah, wusste er, dass sie zurück war.
Unter körperlichen Schmerzen und kaum hörbar sprach Alicia das erste Mal, nach Jahren, wieder zu ihrem Mann. „Jetzt…hast…du…mich…wieder…gerettet…“
Immer noch lief ihr Blut aus dem Mundwinkel und sie schien sehr schwach zu sein. Deshalb ließ Dragon sein Gefängnis auch nur langsam verschwinden und er nahm sie direkt vorsichtig in die Arme. „Es tut mir leid, dass ich dich so verletzen musste.“
„Schon…gut…“, antwortete Alicia nur und lächelte einfach nur zufrieden. Ihre körperliche Verfassung ließ ein zufriedenes Lächeln eigentlich nicht zu, denn alles in ihrem Körper schmerzte. Aber sie war endlich da, wo sie über ein Jahrzehnt sein wollte.

~*~

So, jetzt ein paar Punkte zur Erklärung xD

1. JA! Ich hab mal einen Lauf gehabt. Gestern Abend bis um 1 Uhr und dann vorhin noch 2 Stunden geschrieben Very Happy Mich hats nichts losgelassen^^

2. Tja, die liebe Rouge. Ich weiß, dass die reale Story dadurch etwas verändert wird, aber ich mag diese Vorstellung einfach sehr und die reale Story wird noch weiter verändert werden Smile Ich hoffe ihr mögt es trotzdem ._. xD

3. Ich habe keine Ahnung wie Dragon als kleiner Kerl aussieht. Vielleicht so wie Ruffy?! Oder doch anders?! Ich weiß es nicht.

4. Ich musste das Alter von Alicia nochmal verändert, weils sonst mit dem 2. Vergangenheitskapitel nicht hinaut (hups, gespoilert xD) Aber nein, im Anschluss kommt jetzt erstmal wieder ein 'Kampfkapitel'

5. Wie wird wohl Akainu nun auf diese Tatsache reagieren. Seine schöne Waffe gibt es nicht mehr o.o

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 20 Apr - 17:24

   
Das ging aber schnell - SUPER Franky

Daumen hoch Very Happy
ein super vergangenheitskapitel
das is doch portgas d rouge oder?
das is echt ne klasse idee Laughing
Dragon wird ruffy wahrscheinlich ähnlich gesehen haben

weiter so! ich freu mich riesig aufs nächste kapitel

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 20 Apr - 17:26

   
@Monkey_D_Michi schrieb:
das is doch portgas d rouge oder?
korrekt Very Happy die liebe mama von ace Very Happy

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 20 Apr - 17:42

   
super kapitel!
super das es so schnell ging!
und die geschichte wird immer (supererer XD) besser! Smile
freu mich schon auf's nächste kapitel^^

MacSanji99
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 20 Apr - 19:51

   
Ein tolles Kapitel hat echt spass gemacht es zu lesen.

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 21 Apr - 10:55

   
Ja das war echt ein super Kapitel (obwohl ich Rückblicke in die Vergangenheit weniger mag Wink)
Ich glaube das Dragon etwa so ausgesehen hat wie Ruffy...
Ich freu mich schon aufs nächste Kapitel und auf die vielen spannenden Kämpfe, ich bin ein Fan dir xD

Eine Frage noch: Schreibst du jedes Kapitel zuerst auf Word und dann kopierst du es hierrein oder wie machst du das wegen den Schreibfehlern??

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 21 Apr - 11:04

   

adrian helscher schrieb:
Eine Frage noch: Schreibst du jedes Kapitel zuerst auf Word und dann kopierst du es hierrein oder wie machst du das wegen den Schreibfehlern??

Ich schreibe jedes Kapitel erst auf Word, da ich auch mal ein paar Tage für ein Kapitel brauche XD Und ich stelle die STory auf 3 Plattformen hoch, daher ist das Kopieren echt praktisch Very Happy

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mo 25 Apr - 19:10

   
@Huhu Luffy-chan^^

Sorry, das ich mich jetzt erst wieder mal zu Wort melde! Sad

Deine Fanfiction ist echt der Hammer! Du kannst super spannend schreiben und es wird nie langweilig! Ich liebe deine Geschichte und freue mich auf das nächste Chapter!

Bin dein größter Fan! I love you


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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   So 1 Mai - 11:22

   

ich danke euch so sehr für die lieben kommentare x3
das spornt mich noch weiter an und ich denke, dass ich heute noch das nächste kapitel schon anfangen werde xD
aber hier erstmal kapi 11 Very Happy

Kapitel 11: Die nächste Runde

Team 3: Nami, Robin und Franky

„Ich übernehm den mit den vielen Armen.“, bemerkte Franky und knackte ein wenig mit den Fingern. „Ist dir das recht?“
Mit ernster Miene hielt die Navigatorin ihren Klimataktstock bereit und beobachtete die beiden Männer sehr genau. „Ist mir recht. Sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.“
„Haha. Ich muss sagen, du hast ganz schön Selbstvertrauen in deine Kräfte.“
„Um hier zu gewinnen brauchen wir nicht nur das. Vorallem brauchen wir Glück.“ Nun wurde Nami ernster und das leichte Lächeln, das sie zuvor gehabt hatte, war verschwunden. „Wir kämpfen schließlich gegen 2 Vizeadmiräle.“
Auch Franky war sich dieser Sache bewusst, doch versuchte er einfach diese Tatsache auszublenden und diese Typen einfach als ‚normale‘ Gegner anzusehen, die es galt zu besiegen.
Als wäre ein Startschuss gefallen, sprangen auf einmal die beiden Vizeadmiräle auf die Strohhüte zu, die sich sofort zu wehren wussten.
Nami erstellte mit einer Bewegung mit dem Klimataktstock ein Trugbild von sich, das Momonga, statt Nami, vernichtete. Währenddessen griff Onigumo mit 2 seiner Spinnenarmen Franky an, der sich jedoch zu verteidigen wusste und nur einen Unterarm brauchte. Mit dem anderen schlug er gleichzeitig auf den Boden unter sich, um diesen ein wenig zum erschüttern zu bringen. Onigumo konnte sich aber schnell wieder sammeln, nutzte die kleine Erschütterung sogar zu seinem Vorteil. Die Felsen, die sich aus dem Boden gelöst hatten, schleuderte er nun in Franky’s Richtung, der allerdings auch diesen Angriff abwehrte.

„Sie sind stark…“, murmelte Doberman, als er das Szenario auf dem Boden beobachtete. „Wie lange sie wohl durchhalten werden…“
Nojiko’s und Eisberg’s Ausdrücke in den Gesichtern waren allerdings weniger gespannt, sondern eher gequält. Und das lag nicht an den Schmerzen, die sie nun verspürten. Es war die Tatsache, dass ihre Angehörigen nun doch gegen die Vizeadmiräle kämpften und diesen Kampf konnten sie einfach nicht gewinnen. Es waren schließlich Vizeadmiräle, sie trugen den Titel nicht umsonst.
Die Konzentration völlig auf den Platz gerichtet, bemerkten die 3 aber nicht, dass ihnen schon geholfen wurde, genau in dieser Sekunde, bis auf einmal etwas klimperte. Dieses Geräusch ähnelte dem von Schlüsseln….
Schockiert drehte sich Doberman um, erblickte plötzlich, wie eine Hand den Schlüssel für die Handschellen von seinem Stuhl genommen hatte und nun festhielt.
„Was zum…“ Doch Doberman wusste, wem diese Hand gehörte. Deshalb nahm er sein Schwert und griff diese Hand an, die allerdings den Schlüssel an Doberman vorbei warf, genau hinter ihn. So griff er die Hand ohne den Schlüssel an, die allerdings auch wieder im Boden verschwand.
„Nico Robin.“ Kaum hatte er diesen Namen ausgesprochen, spürte er auf seinem Rücken, dass da etwas aus diesem wuchs und sich um seinen Hals legte. Zeitgleich packte eine weitere Hand seine Hand mit dem Schwert und führte sie zu seiner Kehle.
„Du hättest besser auf mich Acht geben sollen.“, erklang es auf einmal und verwirrt blickte sich der Vizeadmiral um, sah aber niemanden.
Die Stimme kam aus einem gewachsenen Mund, der sich in dem Boden unter ihm befand. „Während Nami und Franky die beiden beschäftigen, nutze ich die Zeit und befreie die beiden anderen Gefangenen.“
„Moment mal…“, stotterte Nojiko und sah entsetzt die fielen Arme, die aus Doberman’s Körper wuchsen. „Was…“
„Das ist die Fähigkeit von Nico Robin.“, erklärte Eisberg, der diese Fähigkeit schon zu kennen schien. Denn er war nicht entsetzt, sondern erleichtert.
Nico Robin’s Körper befand sich in Sicherheit, geschützt von Revolutionären und Hotaru an ihrer Seite, konzentrierte sie sich allein auf die Geschehnisse auf dem Schafott. Sie konnte schließlich nicht einfach reglos am Boden zusehen und Franky und Nami die Arbeit selbst machen lassen. Durch ein Auge, das aus einer Stuhllehne gewachsen war, konnte sie auch alles mit verfolgen und auch reagieren.
So hielt sie Doberman in ihrer Gewalt und schloss gleichzeitig die Fesseln von Nojiko, mit dem geklauten Schlüssel auf.
Es brauchte viel Energie, um so viele Hände aus dieser Entfernung zu steuern, weshalb Robin Nojiko den Schlüssel gab, als diese befreit war.
Durch den Mund auf dem Boden erklärte sie: „Übernimm du. Es wird immer schwieriger, die Kontrolle zu behalten.“
Blitzschnell nahm Nami’s Schwester die Schlüssel und schloss damit Eisberg’s Handschelle auf, der sich überglücklich erhob. „Endlich…“
Doberman konnte sich keinen Millimeter bewegen, was er auch versuchte und in welche Richtung er seinen Körper bog. Es funktionierte rein gar nichts. Jetzt wünschte sich der Vizeadmiral wirklich, dass Akainu’s Waffe endlich in Erscheinung trat.

Team 2: Sanji, Zorro und Chopper

Ohne auch nur eine weitere Sekunde zu warten sprang Yamakaji seinen beiden Gegnern entgegen.
„Überlass das mir.“, kam es von Ivankov, woraufhin Chopper zur Seite sprang und keine Sekunde später Yamakaji’s Schwert auf Ivankov traf, der die Waffe gekonnt mit den Händen stoppte.
Diese Situation empfand Chopper für sehr passend, um einzugreifen. Er verwandelte sich in seine Rentierform mit gewaltigen Oberarmen und griff Yamakaji mit diesen an. Versucht diesem Schlag auszuweichen, ließ er sein Schwert los und wich nach hinten zurück. Doch Ivankov ließ ihm keine Ruhepause, schmiss das Schwert bei Seite und attackierte ihn mit seinen Transenangriffen.
„Ihr verdammten Piraten…“ Etwas getroffen, doch noch lang nicht geschwächt, stellte sich Yamakaji wieder aufrecht hin und beäugte die Piraten vor sich. „Ihr seid wie Ratten! Eine Plage!“
„Wie nett, willst du jetzt Kammerjäger spielen?“ Mit gespielt schmollendem Gesicht legte Ivankov seine Hände an die Hüften. „Weißt du denn nicht, dass Ratten echt schlaue Tiere sind? Und sie können überall überleben, sie sind sehr anpassungsfähig. Wie wir…“
Etwas irritiert sah Chopper zu der Transe und zog eine Augenbraue hoch. Das war kein Kampf, das war eher ein Kaffeeklatsch, zumindest für die Transe. „Ivankov. Wir sollten diesen Vizeadmiralen schnellst möglich besiegen und hier nicht rumstehen!“
„Immer mit der Ruhe, Fellknäul. Das packen wir schon. Dieser Kerl kann nicht so klar denken, wie wir.“
„Hä?“ Nun war Chopper noch verwirrter als zuvor, denn Yamakaji war schon wieder dabei sich sein Schwert zu schnappen und anzugreifen.
„Seine Sicht wird durch seine Wut und seinen Zorn geblendet. Deshalb wird er Fehler machen. Und außerdem…“, erklärte Ivankov, als er auch schon dem ankommenden Schwert auswich. „Schau dir diesen grimmigen Kerl an und betrachte uns! Du bist zum knuddeln niedlich und ich bin hübsch, also werden wir auch gewinnen!“
„Was hat das denn damit zu tun?“, brüllte Chopper, der dann doch ziemlich aus der Fassung war. Doch kämpfte er gleichzeitig gegen Yamakaji.
„Na, die Guten sind immer hübsch oder niedlich und gewinnen am Ende immer.“

„Renn schneller, Prinzesschen!“
„Halt die Schnauze und lauf selbst!“
Zorro ließ sich auch in dieser Situation nicht den Spaß vermiesen, Sanji doch mit seinem neuen Körper zu ärgern. „Willst du nicht immer so bleiben? So bist du uns wenigstens nützlicher.“
„Jetzt halt endlich die Fresse oder ich stopf sie dir!“
Die Revolutionäre, die um sie herum kämpfen, bekamen natürlich alles mit, genauso wie die Marine. Und alle fragten sich, wie die beiden in so einer Situation bloß so einen Mist schwafeln konnten. Es herrschte erbitterter Kampf auf diesem Schlachtfeld, da war doch keine Zeit zum streiten!
Doch kaum waren die beiden mit ihrem Streit am Ende, hatten sie auch das Schafott erreicht und blickten nun auf das hohe Gerüst hinauf.
„Was meinst du, kommt Kizaru freiwillig?“, fragte Sanji und zündete sich eine Zigarette an.
„Ich denke nicht, wird müssen wohl hoch.“, antwortete Zorro und steckte seine Schwerter weg, um besser springen zu können. „Aber dann müssen wir gut auf die Gefangenen aufpassen.“
„Alles klar.“ Als hätte es den Streit nicht gegeben, unterhielten sich die beiden normal über die weitere Vorgehensweise und wie sie die Gefangenen am besten beschützten konnten.
Und wie auf Kommando sprangen sie die dicken Eisenträger des Schafotts hoch, um schneller nach oben zu gelangen.
Oben angekommen wurden sie auch schon von Kizaru herzlich empfangen, neben ihm die drei hockenden Gefangenen.
„Die Strohhüte. Willkommen.“
„So Äffchen, die Spielstunde ist vorbei. Jetzt geht’s nach Hause.“ Sanji war sichtlich aufgebracht. Allein schon der Anblick von Jeff, der überall kleinere Kratzer hatte, ließ ihn wütend werden.
„Also wenn, dann heißt es gelbes Äffchen, soviel Zeit muss sein.“
Doch Zorro zog schon seine Schwerter, während Sanji seine Zigarette wegwarf und sich beide somit auf den Kampf vorbereiteten.
„Egal ob du nun rot, gelb oder grün bist. Wenn wir mit dir fertig sind, bist du nur noch mit blauen Flecken übersät.“ Als Sanji jedoch angreifen wollte, war Kizaru schon verschwunden. Er befand sich nun genau hinter Zorro, der allerdings schnell genug reagierte und Kizaru’s Tritt mit seinen Schwertern mit Leichtigkeit parierte.
Während der Koch mit seiner Schnelligkeit den Angriffen von Borsalino auswich, so wehrte Zorro sie mit den Schwertern ab. Durch die Kräfte, die dabei freigesetzt wurden, lösten sich einzelne Teile des Bodens und flogen mit hoher Geschwindigkeit durch die Luft.
„Hey ihr beiden.“, rief ihnen auf einmal Kuleha zu, die sich vor einem Holzstück geduckt hatte. „Passt bitte auf, hier sitzen noch Zuschauer!“
Ein kurzer Blick von Sanji reichte und er begriff, dass es nicht mehr so weiter gehen konnte. Wenn sie so weiter kämpfen würden, würden die 3 früher oder später zu Schaden kommen, also mussten sie vorher von dem Schafott runter. Doch wie?


Team 1: Ruffy, Lysop und Brook

Akainu’s große Waffe, die alles hätte zerstören sollen, war deaktiviert worden. Denn die Besitzerin der Bestien-Frucht war, durch die vielen Wunden und der Erschöpfung ohnmächtig geworden.
Und obwohl um ihn herum gekämpft wurde, brachte Dragon Alicia in aller Ruhe zu einem sicheren Felsen, an den er seine Frau anlehnte.
„Ruh dich aus.“, flüsterte er, bevor er sich wieder erhob. „Du hast viel durchgestanden. Nun sind wir dran.“
Damit meinte er nicht nur sich, sondern auch Ruffy und seine Crew, die sich immer noch gegen die Marine behaupteten.

Ruffy und Strawberry hatten sich die ganze Zeit nicht aus den Augen gelassen, kämpften erbittert gegeneinander. Beide atmeten sie schneller als sonst. Doch Strawberry schien weitaus erschöpfter zu sein, als der Strohhutkapitän.
Die beiden waren so in ihren Kampf vertieft gewesen, dass Ruffy auch nicht mitbekommen hatte, wie Dragon gegen Alicia gekämpft und sie schließlich zurück geholt hatte.
„Jetzt lass mich endlich vorbei!“, schrie Ruffy, als er einen weiteren Sprung nach vorne machte und seinen rechten Arm dabei dehnte.
„Nie im Leben, Strohhut!“
Doch da hatte der Vizeadmiral die Rechnung ohne Ruffy gemacht. In seinem Schlag lag dieses Mal so viel gesammelte Kraft, dass er sogar den Schutz von Strawberry’s gekreuzten Schwertern durchbrach und er ihn mitten in den Bauch traf.
Einige Meter flog der Vizeadmiral, bis er schließlich mit einem lauten Geräusch auf dem Boden aufprallte. Er versuchte unter Schmerzen und mit letzter Kraft aufzustehen, doch er war am Ende seiner Kräfte und er konnte nichts dagegen tun. Sein Körper bewegte sich nicht mehr und seine Lunge schien immer mehr Sauerstoff zu benötigen, so schnell war seine Atmung.
Auch Ruffy war außer Puste, doch legte er keine Pause ein. „Du bist stark…“, gab Ruffy zu, als er zu dem erschöpften Mann sah. „Aber wir sind stärker als ihr und wir haben ein wichtiges Ziel!“
Strawberry wollte etwas antworten, wenn ihm auch die Wörter dafür noch fehlten. Jedoch auch dafür war seine Kraft zu gering. Er konnte einfach nicht mehr weiter.
Der Strohhut nahm einen tiefen Luftzug, bevor er sich hastig umsah, um die Situation auf den neuesten Stand zu bringen. Immer noch kämpften all die Revolutionäre gegen die Marine und der Kampf war in dichten Rauch und Qualm gehüllt. So sehr sich Ruffy auch anstrengte, er konnte weder Dragon, noch seine Mutter irgendwo entdecken.
Doch plötzlich erblickte er einen kurzen Moment lang, den großen Oberkörper seines Vaters und wo er war, da konnte Alicia nicht weit fern sein.
Unbedingt wollte er zu ihnen laufen und seinem Vater helfen, Alicia wieder zur Besinnung zu bringen. Jedoch wanderten seine Gedanken zu seinen Freunden, die nun oben auf dem Schafott kämpften. Und ihr Gegner war kein geringerer als Akainu selbst. Auch wenn es ihm schwer fiel, ließ er von seinen Eltern ab und rannte Richtung Schafott, wo Lysop und Brook seine Unterstützung gut gebrauchen konnten. Außerdem hatte er mit dem Admiralen noch eine Rechnung zu begleichen…

Zum Glück hatte die Marine nur Alicia die speziellen Handschellen angelegt und die der anderen waren normal. Denn so konnten sich die Strohhüte sicher sein, dass sie kaputt gehen konnten.
„Brook, du musst die beiden befreien.“, sagte Lysop auf einmal, als sie beide, völlig erschöpft, Akainu gegenüber standen. Schon mehrere Male waren sie seinen Magma-Angriffen ausgewichen, er hatte sie auch manchmal leicht getroffen. Doch selbst verletzt, hatten sie ihn nie.
„Was? Und was wird aus dem?“ Der Musiker war schockiert über den Befehl des Schützen, dieser ließ aber keine Widerworte gelten.
„Ich halte ihn solange hin. Die beiden müssen befreit werden, sonst nichts. Denk dran.“
„Ja, aber…“
„Brook!“ Lysop’s Stimme war bestimmend und anders als all die Abenteuer zuvor. Er meinte es wirklich bitter ernst, weshalb Brook nur nickend zustimmte. „Viel Glück mein Freund.“
Akainu, der dem Gespräch natürlich beiwohnte, bekam jedes Wort mit und musste dadurch nur lachen. „Was? Ihr habt nicht mal zusammen eine Chance gegen mich und jetzt willst du allein gegen mich kämpfen? Du bist verrückt. Deine Freunde werden hier nicht lebend rauskommen, genauso wenig wie ihr!“ Mit diesen Worten formte sich seine Hand aus Magma zu einem riesigen heißen Ball, dessen Magma ein wenig auf den Boden tropfte. Die Luft um seine Faust wurde immer heißer und wirkte wie die Wüstenluft in Alabasta in der Mittagszeit.
„Nun geh schon, Brook!“ So schnell, wie Lysop das Skelett bei Seite geschubst hatte, so schnell war auch Akainu vor gesprungen. Doch verfehlte er sein Ziel, Brook, der durch Lysop’s kräftigen Schubser und sein leichtes Gewicht weiter flog, als ein normaler Mensch.
Er war etwas irritiert, fasste sich aber schnell wieder, als er nur ein paar Meter vor sich die beiden Gefangenen erblickte. „Moment, ich helfe euch.“
Kaya sowie der kleine Brook wussten nicht, wie sie normal auf ein sprechendes Skelett reagieren würden. Doch diese Situation ließ nichts anderes zu, als sich zu freuen. Schließlich befreite er sie.
Als der Strohhut bei den beiden angekommen war, sahen sie erst, wie groß er war, besonders seine langen Beine. Allerdings hockte er sich zu den beiden runter, da sie immer noch auf den Boden knieten, und zog währenddessen sein Schwert.
„Keine Panik, gleich seid ihr frei.“, beruhigte er sie und entfernte mit einem schnellen Zug die Schellen an Kaya’s Handgelenken.
Freudig begutachtete die junge Frau ihre freien Hände und strahlte über das ganze Gesicht. „Vielen Dank.“
Als das Skelett sich dem Kleinen zuwenden wollte, bemerkte er allerdings eine Bewegung hinter sich, weshalb er inne hielt und die Befreiung erstmal stoppte. Akainu hatte eine Fontäne aus Magma abgefeuert, die nun direkt auf die 3 zukam. Die beiden anderen konnten nicht so schnell reagieren, wie Brook sie sich schon genommen hatte und zur Seite gesprungen war. Den kleinen Brook hielt er unterm Arm und Kaya hatte er an seinen Oberkörper ran gezogen, damit sie besser ausweichen konnten.
Sauer begegnete Brook’s Blick dem von Akainu, der sich zu den Gefangenen umgedreht hatte. „Ich habe doch gesagt, ihr kommt hier nicht raus. Nicht lebend!“
„Hey, hier spielt die Musik, Magma-Heini!“, erklang es plötzlich von Lysop, der sich, sehr geschwächt und verletzt, wieder vom Boden erhob und sicher Akainu entgegenstellte. „Und ich habe gesagt, dass ich mich um dich kümmer. Kein anderer.“ Seine Waffe bereit haltend, kramte er kurz in seiner Tasche, bevor er neue Munition rausholte und sie genau auf Akainu abfeuerte. „Nun mach schon Brook, befrei den Kleinen!“
Dieser wurde gleichzeitig von dem Skelett auf den Boden gesetzt und bekam erstmal einen kleinen Schock. Hatte er sich verhört, oder hatte er das Skelett gerade ‚Brook‘ genannt. Trug das Skelett etwa den gleichen Namen, wie er? Er und… sein Großvater?
Der Blick des Kleinen wanderte zu dem Skelettgesicht empor, als dieses auch seine Fesseln durchschnitt und ihn somit befreite.
„So, kleiner Mann. Ihr seid frei. Nun schnell weg hier!“
Konnte es sein, dass dieses Skelett vielleicht sein… sein Großvater war? Aber das war unmöglich, dieser war tot! Aber im Grunde war das Skelett es auch, wenn auch nicht so richtig. Plötzlich wurde der Kleine aber aus seinen Gedanken gerissen, weil ihn Kaya an der Hand nahm und mit ihm ans andere Ende des Schafotts lief. Brook wollte ihnen hinunter helfen, als Lysop plötzlich noch etwas rief.
„Bring sie zur Sunny!“ Die Langnase war völlig außer Puste, überall voller Wunden und Akainu schien noch nicht mal zu schwitzen. „Mach schon!“
Als Kaya diese Worte hörte, drehte auch sie sich um und war entsetzt. „Nein, Lysop.“
„Hört auf zu diskutieren. Runter mit euch! Ich werd nachkommen.“ kam es von Lysop, der wieder seine Kabuto bereit machte. „Keine Angst, Kaya. Dieses Mal ist es keine Lüge! Ich komme wirklich nach, versprochen und jetzt macht, dass ihr runterkommt!“
Schweren Herzens und mit Tränen in den Augen nickte sie, drückte den kleinen Brook näher an sich und sah auf den Boden vor ihnen hinab.
„Ich helfe dir, sobald ich sie in Sicherheit gebracht habe.“, rief Brook noch, bevor er sich hinter die beiden anderen stellte und seine Arme um sie schlang. „Gut festhalten, jetzt geht’s runter.“ Und mit einem Sprung entkamen sie dem Schafott und fielen in die Tiefe.

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   So 1 Mai - 12:18

   
Das war wieder ein Hammer Kapitel kann nur das gleiche sagen wie Leztes mal, hoffe das deine Geschichte noch lange dauert und das der nächste Teil scon bald raus kommt.

MonkeyIDIRuffy
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   So 1 Mai - 15:16

   
Hi Luffy-chan^^

Mir hat dieses Kapitel wieder sehr gut gefallen! cheers

Deine Story ist einfach nur der Hammer! Hoffentlich dauert sie noch lange!

Ich freue mich auf die Fortsetzung... Wink

MacSanji99
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   So 1 Mai - 23:44

   
Mir gefiel dieses Kapitel genau wie die vorherigen richtig gut. Ich freue mich auf das Nächste.

Ruffy "Fähnchen schwenk"

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mo 2 Mai - 16:53

   
ich fand das kapitel auch spitze
die ganzen kämpfe uns so
und außerdem hast du es trotzdem noch lustig geschrieben ---> toll ^^

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Mi 4 Mai - 22:50

   
hammer story *sternchen statt augen hab* eine der besten FF's auf dieser seite! weiter so^^

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 16 Jun - 10:12

   
so, hier ist endlich das nächste kapitel xD
ich hatte da total die blockade und dann kam noch die reperatur vom rechner dazu -.- xDDD
tut mir leid^^

Kapitel 12: Die Befreiung

Team 3: Nami, Robin und Franky

Doberman konnte es nicht fassen. Er war überlistet worden und nun befreite die blauhaarige Gefangene den Bürgermeister von Water 7 ohne große Mühe.
„Danke.“, nickte Eisberg der jungen Frau zu und sah zu dem gefesselten Vizeadmiral. „Er ist vollkommen bewegungsunfähig.“
„Geht nach unten!“, kam es auf einmal aus dem erscheinenden Mund Robin’s der sich vor den Füßen der beiden befand. „Klettert das Schafott runter. Keine Angst, die Revolutionäre werden euch beschützen.“
Zuerst sträubten sich die ehemaligen Gefangenen, sahen sich aber dann entschlossen an. Sie sahen das Schafott herunter, bevor sie sich aufmachten dieses herunterzuklettern.
Doberman konnte derweil nur zusehen, gefesselt durch Robin’s Teufelskraft.

Nami und Franky kämpften währenddessen gegen die beiden anderen Vizeadmiräle Onigumo und Momonga, wobei die beiden Strohhüte große Mühe mit ihnen hatten.
Nami’s Atmung war etwas beschleunigt, während sie Momonga gegenüber stand, ihren Klimataktstock dabei schützend vor sich haltend. „Lange halten wir das nicht aus.“
„Müssen wir aber.“, entkam es Franky, der Onigumo gerade einen Stoß versetzte und wieder auf Abstand gebracht hatte. „Solang, bis die beiden da oben frei sind.“
Nur aus dem Augenwinkel erkannte Nami, wie 2 Personen plötzlich das Schafott herunter kletterten, weshalb sie langsam ihren Kopf in die Richtung drehte. Schlagartig öffneten sich ihre Augen und sie grinste. „Franky!“
„Was?“
Doch anstatt eine Antwort zu geben machte Nami nur eine kurze Kopfbewegung, die den beiden Vizeadmirälen auf die Distanz nicht auffiel.
So wanderten auch Franky’s Augen in die Richtung des Schafotts und zu seiner Erleichterung erblickte er Eisberg und Nojiko. *Genial! Sie sind frei!*
Nun war er wieder voller Tatandrang und auch die Navigatorin sprühte vor lauter Energie.
„Dann lass uns die beiden schnell besiegen, Schwester.“

„Die Gefangenen sind frei!“, schrie auf einmal ein Revolutionär, als er sah, wie Nojiko und Eisberg angerannt kamen. Allerdings mussten sie stehen bleiben, da Soldaten ihnen den Weg versperrten.
Der Revolutionär, der zuvor gerufen hatte, gab seinen Kollegen ein Zeichen, woraufhin die störenden Soldaten zu Boden fielen und die Revolutionäre zufrieden nickten.
„Danke…“, entkam es Nojiko kaum hörbar. Die ganze Situation ließ sie eher die Luft anhalten, da sie Angst hatte, beim Atmen irgendetwas zu übersehen und dadurch einen Fehler zu machen.
„Wir begleiten euch.“, sagte einer der Revolutionäre auf einmal und trat näher an die beiden. „Macht euch keine Sorgen, wir bringen euch hier raus. Folgt uns.“
Von den Revolutionären geschützt rannten Nojiko und Eisberg in die Richtung, in der sich Robin mit Hotaru befand und auf die beiden warteten.
„Nico Robin.“, entkam es Eisberg, als sie bei der Archäologin ankamen.
Diese nickte lächelnd und war erleichtert, dass nun alle des Schafotts C befreit waren. „Gut, ihr 3 müsst sofort zur Sunny. Ein paar der Revolutionäre begleiten euch zum Schutz. Ich muss hier noch helfen.“ Mit diesen Worten schob sie die kleine Hotaru vor sich, zu Nojiko und Eisberg.
Doch das kleine Mädchen drehte sich verängstigt um und hielt sich an Robin’s Rock fest. „Du musst mitkommen, Robin. Bitte. Ich will nicht allein gehen.“
„Hör zu,“, mit sanfter Stimme beugte sie sich zu ihr herunter und legte ihre Hand auf Hotaru’s Kopf. „ich komme so schnell wie möglich nach. Aber ich muss meinen Freunden hier noch helfen. Verstehst du? Also mach dir keine Sorgen.“
Hotaru schniefte kurz, nickte dann aber und ließ den Rock von Robin los.
„Keine Angst, ich komme so schnell wie es geht nach. Und bleib immer nah bei den beiden, okay?“
„Ja.“, antwortete sie und ging zu Nojiko, die ihre Hand nach der Kleinen ausgestreckt hatte.
Mit ernstem Blick sah Robin zu ein paar Revolutionären, die mit ihren Waffen bereit standen. „Wir vertrauen sie euch an. Wehe ihnen passiert etwas. Bringt sie zu unserem Schiff.“
„Jawohl.“, erklang es synchron und die Beschützer liefen los, in ihrer Mitte die 3 ehemaligen Gefangenen.
Nojiko und Eisberg drehten sich dabei nochmal kurz um, um zu Franky und Nami zu blicken. Sie kämpften immer noch gegen die Vizeadmiräle, würden allerdings nun Unterstützung durch Robin bekommen, die sich schon auf den Weg gemacht hatte.


Team 2: Sanji, Zorro und Chopper

„Ihr seid wirklich Parasiten.“
„Zuerst sind wir Ratten, dann Parasiten. Entscheid dich mal, Schätzchen.“ Ivankov stand vor dem Vizeadmiralen Yamakaji und Chopper fiel auf, dass der Vizeadmiral ganz schön außer Puste war.
Ivankov hatte Recht gehabt: Er hatte so sehr auf Wut und Power gesetzt, dass er nun ziemlich erledigt war und nie im Leben die beiden zusammen besiegen würde.
„Was meinst du, kleiner Kerl, sollen wir?“ Neugierig und mit seinen großen Augen sah die Transe zu Chopper runter, der wiederum nickte.
„Das schaffen wir!“

Derweil versuchten Zorro und Sanji sich gegen Kizaru zu behaupten. Doch dies schien weitaus schwieriger zu sein, als sie gedacht hatten.
Kein einziges Mal trafen ihre Attacken, immer war Kizaru vorher verschwunden gewesen oder er hatte die Angriffe mit seinem Tritt abgewehrt. Auch die Strohhüte waren schnell genug, um dem Admiralen auszuweichen. Doch über kurz oder lang, musste jemandem die Power ausgehen.
„Befrei die 3.“, kam es plötzlich von Sanji, weshalb Zorro etwas entgeistert schaute.
„Was?“
„Sprech ich Spanisch? Befrei die 3, zum Donnerwetter! Ich weiß nicht, wie stark das Material der Fesseln ist, aber du sagst doch immer, dass du alles durchschneiden kannst, oder?“
Ihr Ziel war es, die Gefangenen zu retten, also nickte Zorro nur und drehte sich schnellst möglich um, um zu den dreien zu rennen.
„Hier geblieben, Lorenor Zorro.“
Doch bevor Kizaru ihm folgen konnte, hatte sich Sanji in den Weg gestellt und sein Bein angriffsbereit etwas angehoben. „Hey, ich bin dein Gegner.“ Leider war seine Selbstsicherheit nach außen hin nur gespielt, denn der Koch wusste, dass er allein ganz schöne Schwierigkeiten mit dem Admiralen bekommen würde.

„Hey, der Schwertheini.“, rief Kuleha freudig und sah, genauso wie die beiden anderen, wie Zorro sein Schwert zog und Kuleha’s Fesseln sofort durchschnitt.
„Zorro, bin ich froh dich zu sehen.“, entkam es Koshiro, den Zorro als zweites befreite und auf die Beine half.
„Geht es Euch gut, Meister?“, fragte der Schwertkämpfer, als ihm sein Meister aber zu nickte.
„Ich danke dir.“
Während Zorro auch Jeff befreite und dieser sich erhob, hörten die 4 einen Schmerzensschrei von Sanji, der sich leicht die Seite seines Bauches hielt. Kizaru hatte ihn anscheinend getroffen, wenn auch nur leicht gestreift. Doch reichte dies schon aus, dass Sanji anfing zu bluten.
Dadurch ließ sich der Koch allerdings nicht aus der Ruhe bringen und stand keine Sekunde später wieder bereit zum Kampf.
„Dieser Depp…“, knurrte Zorro und sprintete sofort los, um Sanji zu helfen.
Dadurch geriet allerdings Kizaru’s Aufmerksamkeit in die Richtung und er sah, wie die Gefangene sich frei zu bewegen schienen. „Na super, daran hat nur Akainu schuld. Seine Waffe hat Verspätung.“
Ohne, dass die 3 Gefangenen etwas bemerkt hatten, war Kizaru verschwunden und wollte sie angreifen. Doch Zorro hatte den Angriff pariert und stellte sich so in den Weg des Admirals. „Nicht so schnell.“
Keine Sekunde später war Sanji neben Zorro aufgetaucht und sah sauer zu dem Admiral. Allerdings richtete er sein Wort an Jeff und die anderen beiden. „Jeff!“
Dieser horchte natürlich auf, verwundert, was sein Schützling zu sagen hatte, in so einer Situation.
„Ihr müsst hier runter und vorallem müsst ihr von der Marine weg!“
„Moment mal, ohne euch?“, fragte Jeff etwas entsetzt, doch Sanji ließ ihn nicht weiterreden.
„Ihr habt doch sicher die Transe da unten gesehen. Lauft zu ihr, sie bringt euch weg!“ Während Sanji aber mit Jeff gesprochen hatte, hatte er Kizaru keine Sekunde aus den Augen gelassen, der immer noch versuchte, einen Weg an den beiden Strohhüten zu finden.
„Aber…“
„Dieses Mal hat die Schmalzlocke mal Recht!“, rief Zorro und ließ somit ein Widerspruch der anderen nicht zu. „Lauft vom Schafott und zu unserem Schiff. Wir kommen nach.“
Leicht fiel den dreien die Entscheidung nicht, doch gaben sie nach und liefen zum Rand des Schafotts, um endlich von diesem runterzukommen.
Es dauerte nicht lange, bis sie auf dem Kampfplatz angekommen waren und sich nun in Mitte der Kämpfe befanden. Natürlich blieben sie nicht unentdeckt, weshalb ein paar Soldaten auf sie zukamen und erneut festnehmen wollten.
Jeff allerdings reagierte schnell und trat so schnell wie ein Blitz zu, woraufhin der Gegner auf dem Boden lag. „Meint ihr, ich lass mich nochmal einsperren? Und außerdem… Was denkt ihr, von wem ‚Schwarzfuß Sanji‘ seine Tricks hat, hm?“
Kuleha blieb ebenfalls nicht untätig und schnappte sich eine Eisenstange, die sie ihren Gegnern über die Rübe zog. „Haha, endlich können wir auch mal was tun.“
Und obwohl Koshiro nicht mehr der Jüngste war, bewegte er sich mit hoher Geschwindigkeit und wich so den Angriffen aus. Dabei entwendete er einem Soldaten sein Schwert und schlug ihn nieder. Seine Bewegungen und Angriffe waren fast geräuschlos.
„Also! Wenn sie schon mit den Kleinen nicht klarkommen, wie soll’n sie es erst mit ihren Lehrern aufnehmen?“, lachte Kuleha, als sie grinsend den Stab in die Luft warf und wieder auffing.

Derweil erledigten Chopper und Ivankov Vizeadmiral Yamakaji, wenn auch mit großer Mühe. Doch irgendwann konnte der Vizeadmiral nicht mehr gegen die beiden bestehen, deren Angriffe wirklich stark waren, sodass er durch Chopper’s letzten Tritt endgültig umkippte.
Während sich Chopper wieder in seine kleine Form zurückverwandelte, wanderte Ivankov’s Blick zur Seite und erstaunt pfiff er einen kleinen Ton. „Hey, wen haben wir denn da? Hey, Wollknäul, dreh dich mal um.“
„Ich bin kein Wollknäul!“, kam es empört von Chopper, der sich sauer umgedreht hatte. Doch keine Sekunde später entspannten sich seine Gesichtszüge und erhellten sich sogar, als er Kuleha und die beiden anderen sah. „Doc Kuleha!“
Erleichtert lief der Elch zu ihnen und wurde von Kuleha sogleich leicht in die Arme geschlossen. „Doc, dir geht’s gut!“
„Chopper. Du kleiner Chaot. Du bist großartig.“
„Ich störe nur ungern…“, kam es von Ivankov, der auf das Schafott zeigte. „…aber ich glaube, unsere Hasen brauchen deine Hilfe.“
Sofort nickte Chopper, sah zu Kuleha und blickte dann wieder zu der Transe. „Bringst du sie bitte zum Schiff? Ich muss helfen.“
„Aber sicher doch.“, antwortete die Transe und grinste. „Lauf schon, ich kümmere mich um alles.“
„Super, danke.“ Bevor sich Chopper aufmachte, Zorro und Sanji zu helfen, wendete er sich noch kurz an Kuleha. „Ich komm ganz schnell nach. Und dann muss ich dir ganz viel erzählen.“
„Ich bin schon gespannt.“, rief ihm Kuleha hinterher, als der kleine Elch in Richtung des Schafotts lief, um seinen Freunden zu helfen.
Jeff und Koshiro hatten sich währenddessen verwirrt angesehen, da sie noch nie einen sprechenden Elch gesehen hatten. Besonders keinen, der dazu noch kämpfte.


Team 1: Ruffy, Lysop und Brook

Es war nicht leicht, sich gegen Akainu zu wehren und dessen Angriffen auszuweichen. Doch Lysop gelang es immer und immer wieder, sodass er das Magma des Admirals nicht abbekam.
Allerdings ging dem Schützen so langsam die Puste aus, auch wenn er eine gute Kondition hatte.
„Du bist ganz schön lästig…“, entkam es Akainu und sein grimmiger Blick beobachtete Lysop genau.
Dieser stellte sich gerade wieder von einem Ausweichmanöver gerade hin und holte dabei tief Luft. „Tja, du wirst mich auch nicht so schnell los.“
„Hm… werden wir ja sehen.“, bemerkte der rote Hund nur, streckte seine Hand aus und ließ eine Magmapistole nach vorne schnellen.
Kurz vor knapp konnte Lysop noch zur Seite springen und dabei auf den Boden vor Akainu seine Munition schießen, auf dem plötzlich eigenartige Pflanzen wuchsen, die dem Admiralen die Sicht versperrten.
Davon ließ er sich jedoch nicht beeindrucken und ließ die Pflanze mit seiner Teufelskraft verbrennen. Zumindest wollte er das, aber die Blätter und Stränge der Pflanze fuchtelten weiter vor ihm herum. Aus einer Knospe wuchs außerdem ein riesiges Maul einer fleischfressenden Pflanze, die sogar anfing den Admiralen anzubrüllen.
„Mittagessen, Kleines!“, erklang Lysop’s Stimme von Außerhalb, woraufhin das Maul der Pflanze sich auf Akainu stürzte.
Dieser hatte aber nicht vor, der Snack dieses Ungetüms zu werden, weshalb er gekonnt auswich und nach hinten sprang. An seinem Gesicht konnte man allerdings erkennen, dass er recht irritiert war, wieso er sie nicht hatte verbrennen können.
„Damit hast du wohl nicht gerechnet, was?“ Hinter der Pflanze, die zwischen dem Admiralen und Lysop stand, erhob sich nun dieser und grinste. „Die Oberfläche dieser Pflanze ist geschützt vor jeglicher Art von Wärme und Hitze. Dazu zählen auch Feuer und dein geliebtes Magma. Und… sie hat großen Hunger.“
Der Schütze war unheimlich war, dass er auf dem Bown Archipel gelandet war, denn an diesem Ort gab es Pflanzen und Tiere, die praktische Eigenschaften hatten.
Wieder entkam ein Brüllen aus dem Maul des Ungetüms und es wollte Akainu abermals angreifen.
„Verstehe…“, grummelte der rote Hund nur, hielt seinen linken Arm nach vorne und ließ es zu, dass die Pflanze in diesen hinein biss.
Völlig perplex und irritiert starrte der Schütze zu dem Admiralen und verstand die Welt nicht mehr. Wieso hatte er sich freiwillig in den Arm beißen lassen, da war doch was faul.
Keine Sekunde später wusste Lysop auch warum, denn plötzlich riss sich die Pflanze von ihrem Mittagessen los und schrie vor Schmerzen. Akainu hatte sie von innen angegriffen und sie so verbrannt. Im Inneren besaß sie keinen Schutz gegen die Wärme und Hitze feindlicher Angriffe.
Sauer biss sich Lysop auf die Unterlippe und musste beobachten, wie seine Pflanze zur Seite kippte und anscheinend besiegt war.
„Scheiße…“
„Das nennst du einen Angriff? Das ist Kinderkram.“ Akainu ging einen Schritt nach vorne und sah Lysop immer noch mit diesem kalten und boshaften Blick an.
Als Akainu seinen Arm hob, um einen weiteren Magmaschwall zu produzieren, griff Lysop nach seiner Black Kabuto, um sich zu bewaffnen. Auch wenn er nicht so recht wusste, wie er den nächsten Angriff verhindern wollte. *Was mach ich denn jetzt?*
„Einer erledigt.“, sagte Akainu nur und ließ das Magma nach vorne schnellen.
Eigenartigerweise machte Lysop keine Anstalten auszuweichen oder einen Gegenangriff zu leisten, was Akainu doch ein wenig irritierte. Hatte er etwa mit seinem Leben schon abgeschlossen?
Doch Lysop fing plötzlich an zu grinsen und sah Akainu direkt in die Augen. „Ich hab dich lang genug beschäftigt.“
Wie aus dem Nichts wurde Akainu von der Seite geschlagen und flog ein paar Meter, bis ans andere Ende des Schafotts.
Mit einem Lächeln im Gesicht sah ihm Lysop hinterher, wendete dann allerdings seinen Blick auf eine Person, die ein wenig neben ihm landete. „Alles geklärt da unten, Captain?“
Mit leichtem Grinsen erhob sich Ruffy und sah zu seinem Schützen. „Jep, jetzt ist der dran. Danke fürs Ablenken.“
„Kein Thema.“, meinte er und zuckte mit den Schultern. „Aber wärst du ein wenig später gekommen, dann hätte ich ihn besiegen müssen.“
Lachend, da Ruffy den typischen Witz von Lysop dahinter sah, nickte dann. „Klar.“
Ein Brummen, das eindeutig von Akainu kam, ließ sie ihre Unterhaltung beenden und zu dem Admiral blicken, der sich gerade wieder erhob und sich mit dem Handrücken das Blut aus dem Mundwinkel wischte. „Da passt man einmal nicht auf…“
Als Ruffy den Admiralen sah, mit diesem bösartigen Blick und seiner allgemein dunklen Mimik, erinnerte er sich wieder an den Tag von Ace‘ Tod. Genau so hatte Akainu damals auch geschaut und er hat einfach getötet, ohne eine Miene zu verziehen.
„Hey du! Wir haben noch ne Rechnung offen, Lavalampe.“
Leicht grinste Akainu, allerdings war es ein recht fieses Grinsen, das auch nichts Gutes verheißen konnte. „Monkey D. Ruffy. So sieht man sich wieder. Du scheinst ziemlich sauer zu sein, oder?“
Sauer war gar kein Ausdruck für das, was Ruffy gerade fühlte. „Das mit Ace war eine Sache, auch wenn ich dir das nie verzeihen werde. Aber du hast Unschuldige benutzt, um uns zu ködern!“
„Ja, ein guter Plan, meinst du nicht?!“ Kurz zuckte Akainu mit den Schultern und schien auf seinen Plan recht stolz zu sein. „Es sind doch nur ein paar Menschenleben, die man opfert. Wenn es dabei um die Gerechtigkeit geht, ist das ein geringes Opfer.“
„WAS?“ Ruffy verstand es nicht. Er wusste, dass Akainu Anhänger der absoluten Gerechtigkeit war. Allerdings erschütterte ihn diese Aussage trotzdem. „Bist du total bescheuert? Sie haben doch nichts damit zu tun, was wir machen!“
„Das ist nicht richtig. Sie stehen mit euch in Verbindung und tolerieren somit nicht nur die Piraterie, sondern unterstützen sie sogar. Somit sind sie zwar noch keine aktiven Täter, aber Mitschuldige. Außerdem ist es nur ein kleiner Preis sie umzubringen, um euch zu fangen. Wenn man eine Handvoll Leute umbringt und somit Piraten fangen kann, verhindert man, dass diese Banden weiteren Schaden anrichten. Dazu zählt auch das verletzen und töten von Zivilisten und das wären dann viel mehr, als die Leute, die wir für die Gefangennahme umbringen mussten.“
Es war hoffnungslos mit Akainu darüber zu reden, das bemerkten auch Ruffy und Lysop.
„Du hast einen totalen Schaden!“, schrie Ruffy und machte sich bereit zum Kampf. „Wie mein Großvater früher sagte: Dann muss ich dir das eben rein prügeln, damit du es verstehst!“
Auch Lysop machte sich bereit und auch wenn er schon recht erschöpft war, Ruffy würde er jetzt nicht allein lassen. Ja, Ruffy war stark, aber er hatte es mit einem Admiral zutun und niemand wusste, wie stark dieser wirklich war.

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 16 Jun - 16:57

   
tolles kapitel!
sehr spannend und gut geschrieben
das warten hat sich definitiv gelohnt =)
mach weiter so Wink

MonkeyIDIRuffy
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Do 16 Jun - 23:11

   
Hi Luffy-chan^^

Yeah, endlich ein neues Kapitel! Ich habe schon so lange darauf gewartet! cheers

Diese Story ist einfach der Hammer, das kann man gar nicht anders beschreiben!

Sehr viel Spannung und Action in diesem Kapitel! Auch der Szenenwechsel zu den einzelnen Gruppen gefällt mir sehr! Weiter so!

Freue mich schon auf die Fortsetzung... Wink

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Fr 17 Jun - 10:33

   
Auch deine 2te Story finde ich echt klasse freue mich auch hier auf die tolle Fortsetzung, welche uns schon bald erwarten wird!!!
Schreibfehler machst du eig. wenige bis keine^^

MLG Helscher

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BeitragThema: Re: Dead or Alive? Ich will sie tot!   Fr 17 Jun - 11:04

   
Juhuuuuu cheers endlich eine Fortsetzung^^

Die Story ist echt toll. Lysop VS Akainu wer hätte das gedacht^^

Jetzt bin ich mal gespannt wie Ruffy sich so schlägt!!!



 

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