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SakuraDLie
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BeitragThema: Wie Ruffy wirklich zu Ace kam   Di 26 Apr - 10:09

   
Ja, und noch ein One Shot. Wieder aus dem letzten Jahr und wieder zu Weihnachten, aber ich hoffe das stört niemanden.
Viel Spaß beim Lesen!


Ace blickte auf den Teller vor sich. Er war überfüllt mit wohlriechenden Weihnachtsplätzchen. Verstohlen blickte sich der 5-jährige um. Niemand war zu sehen.
Gerade wollte er sich den ersten Keks schnappen, als...
Der Junge hatte die Augen geschlossen, seine ausgestreckte Hand ruhte beinahe auf einem Plätzchen und aus seiner ,von Sommersprossen umgebenden, Nase drang eine kleine Blase.
Ace war eingeschlafen.

Deck the halls with bought of holly,
Fa la la la la la, la la la la.
Tis the season to by jolly,
Fa la la la la la, la la la la.

Erst als sanfte Weihnachtsmusik an seine Ohren drang, kehrte der Junge aus seiner Traumwelt zurück.
Seine Hand schnappte sich den Keks und Ace wollte ihn gerade in den Mund stecken, als ihn Dadan davon abhielt.
„Die sind erst für nachher! Also Finger weg!“, brüllte sie und gab Ace eine Kopfnuss.
Dieser starrte sie an, wie ein unschuldiges Kätzchen und rieb sich die dicke Beule. Um seinen Kopf kreisten ein paar Sterne.
Dass er nicht an die Kekse durfte, wusste der schwarz-haarige eigentlich, aber trotzdem versuchte er es jedes Weihnachten aufs neue.

Don we now our gay apparel,
Fa la la, la la la, la la la.
Troll the ancient Yuletide carol,
Fa la la la la la, la la la la.

Ace wandte seinen Blick zum großen Wohnraum der WG. Diese schmückten gerade allem Anschein nach den Raum und es schien ihnen Spaß zu machen.
Jedes Jahr war es das gleiche.
Erst der Weihnachtsputz, der immer so unendlich lange dauerte. Danach das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, dann ein Spaziergang an der frischen Luft und erst dann gab es das Essen.
Die Geschenke kamen erst danach.

See the blazing Yule before us,
Fa la la la la la, la la la la.
Strike the harp and join the Chorus.
Fa la la la la la, la la la la.

„Du hilfst jetzt den anderen. Los!“, sagte Dadan.
Ace nickte. Die Plätzchen konnte er sich erstmal aus dem Kopf schlagen.
Niedergeschlagen ging Ace in den Wohnraum und bekam sogleich eine Nikolaus Mütze aufgesetzt.
„Die steht dir kleiner.“, meinte einer der WG-Bewohner von Dadan.
Es war Magura. Er war etwas kleiner als Dadan, war aber so ziemlich der einzige der es schaffte sie einigermaßen zu beruhigen, wenn sie sauer war.
Aber jetzt sang er munter mit Dogura Deck the halls...
Ace schmunzelte. Seit er hier war, konnte ihn so gut wie gar nichts mehr überraschen. Das einzige was noch zum Glück des schwarz-haarigen fehlte, war ein kleines Geschwisterchen.

Follow me in merry measure,
Fa la la, la la la, la la la.
While I tell of Yuletide treasure,
Fa la la la la la, la la la la.

Ja, ein Geschwisterchen. Schon seit einigen Jahren wünschte er sich eins. Ohne einen gleichaltrigen oder zumindest jemanden, der nur etwas jünger oder älter war, machte es einfach keinen Spaß. Das hatte er schon früh bemerkt. Irgendwann hatten die Erwachsenen einfach keine Lust mehr und gingen ihren anderen Beschäftigungen nach und ließen ihn alleine.
Traurig blickte Ace auf den gefliesten Boden.
Jedes Jahr hatte er an den Weihnachtsmann geschrieben, doch nie hatte er ein Geschwisterchen bekommen.
Warum, wusste er nicht.

Fast away the old year passes,
Fa la la la la la, la la la la.
Hail the new, ye lads and lasses,
Fa la la, la la la, la la la.

„Komm Ace, du darfst den Stern auf den Baum stecken“, rief ihm Dogura zu und hielt ihm das glitzernde Teil hin.
Ace hob den Kopf und zwang sich zu einem Lächeln. Er ging zu dem kleinen Mann, nahm den Stern und kletterte dann auf die Leiter, um den Stern auf die Spitze des Baums zu stecken.

Sing we joyous, all together,
Fa la la la la la, la la la la.
Heedless of the wind and weather,
Fa la la la la la, la la la la.

Das erste Weihnachtslied dieses Jahres verstummte. Ace wusste was jetzt kam.
Es war Zeit für das gemeinsame schmettern von Weihnachtsliedern.
Doch zuerst mussten sich die Bewohner auf ein Lied einigen.
„Wie wärs mit Jingle Bell Rock?“, fragte Magura.
„Nein, ich bin für Santa Claus is coming to town!“, rief Dogura dazwischen.
„Dieses Jahr sollte Ace mal entscheiden, was wir singen.“, merkte Dadan an.
„Ich?“ Verwundert blickte Ace die ältere, dickere Frau mit den lockigen Haaren an. Er hatte sich all die Jahre immer raus gehalten aus der Sache. Aber jetzt musste er wohl oder übel ein Lied vorschlagen.
„Ich bin für Utae! Jingle Bell.“, antwortete der 5-jährige schnell.
Es war sein liebstes Weihnachtslied.
„In Ordnung, also dann das.“, schloss Dadan.
Die vier unterschiedlichen Personen stellten sich nebeneinander auf und nahmen Ace in die Mitte.
Dann begann die Schmetterei.

Umi wo watari
Kumo wo koete
Fune ha susumu
Yume no hou e
Tatashii ika kao
Atsumete morat
Tatashii nakomo no tsukuri kata sa

JINGLE BELL! JINGLE BELL! MERRY CHRISTMAS!
Kore ga konya no okurimono sa III!
JINGLE BELL! JINGLE BELL! HAPPY NEW YEAR!
Owaranai i uta kikoeruhazu!

Einen Moment mussten sie nicht singen. Ace genoss die Melodie des Liedes. Würden sie zur Zeit nicht sein Lieblingslied singen, wäre ihm wie schon so oft ziemlich langweilig geworden. Aber so hatte er auch seinen Spaß.

Yuki no kuni mo (Yuki no kuni mo)
Suna no kuni mo (Suna no kuni mo)
Fune ha susumu (Fune ha susumu)
Yume no you ni (Yume no you ni)
Aitai hito (Aitai hito)
Omoidaseba (Omoidaseba)
Utagoe ha yagate nagare hoshi sa!

JINGLE BELL! JINGLE BELL! MERRY CHRISTMAS!
Tabi ha itsudemo matsuri nanosa III!
JINGLE BELL! JINGLE BELL! HAPPY NEW YEAR!
Kimi mo i ikoto okoru you ni! HEY!

JINGLE BELL! JINGLE BELL! MERRY CHRISTMAS!
Kore ga ....

Das Lied wurde von einem Klopfen an der Tür unterbrochen. Dadan sowie Ace blickten auf. Dann stoppte der kleinere die Musik und ging zur Tür.
Das Klopfen wurde lauter und eindringlicher.
Ace rollte mit den Augen. Nicht mal an Heilig Abend hatte man seine Ruhe. Irgendwer störte immer.
Als der schwarz-haarige die Tür geöffnet hatte, überraschte es ihn doch, wen er da sah.
Vor ihm stand ein bekannter von Dadan.
„Dadan, Garp ist da!“, rief er deshalb zum Wohnzimmer hinüber.
Der große, breitschultrige Mann mit den grauen Haaren schob Ace beiseite und trat einfach ein. Hinter ihm dackelte ein kleiner Junge her. Er trug einen Strohhut und hatte schwarze Haare.
„Dadan ich muss mit dir reden.“, sagte Garp mit einem unüberhörbaren Befehlston in der Stimme.
„Dann gehen wir in die Küche. Wer ist das?“ Fragend zeigte Dadan auf den kleinen Jungen.
„Das ist mein Enkel Ruffy.“, entgegnete Garp knapp.

Die beiden Erwachsenen waren schon vor einiger Zeit in der Küche verschwunden und hatten Ruffy bei Ace gelassen.
Da jetzt keiner auf sie beide acht gab -Dogura und Magura waren wieder munter am singen und schmückten den Raum noch mehr- konnten sie sich ohne große Probleme über die gut duftenden Zimt Plätzchen im Flur her machen.
Der ältere der beiden staunte nicht schlecht, als er sah, wie viele auf einmal der Kleine in den Mund bekam. Das schaffte nicht mal er und er war schon ein guter Esser. Ein Vielfraß, wie Dadan ihn auch öfters schon mal nannte.
„Ich will mehr von den Plätzchen! Die sind lecker!“, rief der kleine Ruffy.
„Sch sch!“, versuchte Ace ihn dazu zu bringen, ruhig zu sein.
Der mit Sommersprossenversehene ahnte, was passieren würde, wenn der Kleine weiterhin so rum schreien würde. Dadan und Garp würden kommen und sie beide, vor allem aber Ace, würden bestraft werden mit irgendwas.
Fieberhaft überlegte der Größere, wie er das denn nun vermeiden konnte.
Die Lösung des Problems wurde ihm aber abgenommen, als er bemerkte wie der kleinere mit dickem Bauch auf dem Boden lag und schlief.
Ace stieß erleichtert die angehaltene Luft aus.
Er wollte sich einen Keks nehmen, aber seine Hand griff ins Leere. Mit großen Augen stellte Ace fest, dass kein einziges Plätzchen mehr übrig war.
Anscheinend hatte Ruffy alle aufgegessen, als er am denken gewesen war. Ace schüttelte den Kopf. Wie sollte so jemand kleines so viel Essen können? Aber der volle, runde Bauch des Kleineren sprach dafür, dass er wirklich alle Plätzchen verdrückt hatte.
Ace tippte den jüngeren vorsichtig an.
Sofort kam Regung in den kleinen Körper. Er schlug die Augen auf und starrte Ace mitten ins Gesicht.
„Sag mal, hast du alle Plätzchen gegessen?“, fragte ihn Ace jetzt.
„Ja, und die waren total lecker!“ Ruffy grinste ihn breit an.
Dann, ganz plötzlich fing Ace an zu lachen. Irritiert wurde er von Ruffy angeschaut, ehe er einfach mit lachte.
„Ihr scheint euch ja gut zu amüsieren.“, sagte Garp, der wieder den Flur betreten hatte.
„Ruffy wird von heute an bei uns wohnen.“, erklärte Dadan.
„Cool!“, riefen Ace und Ruffy im Chor. „Endlich hab ich einen kleinen Bruder!“, fügte Ace noch hinzu.
„Gut, dann dürft ihr euch jetzt die Kekse nehmen.“
Ace und Ruffy schauten sich an. Ihre Blicke sagten mehr als tausend Worte. Wie auf ein geheimes Zeichen hin, liefen sie aus dem Flur.
„Was? Die Kekse sind weg! Ihr beide habt sie gegessen!“, rief Dadan aus und hechtete ihnen hinterher.
Die beiden Jungen fanden das ganze aber eher lustig und lachten die ganze Zeit beim wegrennen.

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Wie Ruffy wirklich zu Ace kam   Di 26 Apr - 12:52

   
Haha echt gute Story immer wieder diese Lieder und deine Perspektive wie Ruffy und Ace sich trafen ist mal etwas anders als die in der echten One Piece Story...
Haha jetzt feiern die gerade Weinachten, Ruffy ist das Geschenk von Ace xD

Zorro&Sanji
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BeitragThema: Re: Wie Ruffy wirklich zu Ace kam   Sa 30 Apr - 19:14

   
Coole Story, passt zwar nicht zum echten One Piece (es war weder Weinachten als Ruffy zu Ace kam und Ace freute sich auch nicht über Ruffys Kommen, aber die Geschichte heißt ja auch wie Ruffy WIRKLICH zu Ace kam!), ist aber trotzdem, genial!

SakuraDLie
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BeitragThema: Re: Wie Ruffy wirklich zu Ace kam   Sa 30 Apr - 19:31

   
@ Zorro&Sanji: ich weiß, dass es komplett anders ist, als im normalen One Piece. Aber zu meiner Verteidigung: 1. wusste ich noch nicht, wie Ruffy zu Ace gekommen war, als ich die Story geschrieben habe und 2. basiert die Geschichte auf einem Wichtelwunsch und es wurde sich halt gewünscht, dass Ruffy so zusagen Ace Weihnachstgeschenk ist
Aber trotzdem danke für deinen Kommentar =)



 

Schnellantwort auf: Wie Ruffy wirklich zu Ace kam

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