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11supernovae
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BeitragThema: Chris D Ian [6/?]   Di 10 Mai - 20:49

   

Meine erste FF!!! Kritik und Tipps SIND erwünscht
Viel Spaß beim lesen!!!

Kurze Anmerkung *……*
ist sozusagen eine gedankenblase

Die Geschichte des Piraten Chris D Ian
Langsam schloss er die Augen „Pirat also…. Das ist meine
wahre Berufung“

Vor 9 Jahren (13 Jahre nach Gol D. Rogers Hinrichtung

Es war eine stille wolkenverhangene Nacht in einem Dorf auf
einer Insel irgendwo im West Blue, bis ein lautes „Auaaaa…...verdammt!“ die
Ruhe zerstört. Der Verursacher war ein kleiner, neunjähriger Waisenjunge dessen Heim eine
schmale Höhle unter den Dielen der Dorfzimmerei war. „Ach verdammt, warum
vergesse ich immer dass die Decke hier nur so niedrig ist!“ Schmerzen pochten
durch seinen Schädel, krampfhaft tastete er die gepeinigte Stelle ab. „Och nee
das wird bestimmt ‚ne Beule“ Langsam robbte er aus seinem Versteck und lugte
aus dem Eingang. „Es ist ja noch nicht mal hell, warum bin ich aufgewacht?“.
Fluchend schob er sich aus der Höhle, richtete sich auf und atmete die nächtliche
frische Luft ein. *Ganz schön ruhig hier in der Nacht*, doch dann kam ihm die
etwas verdächtig vor. „Da leuchtet doch was am Horizont, kommt das aus dem
Nachbardorf, oder was meinst du Cashew?“ Ein kleiner Labrador Welpe kam aus der
Höhle gesprungen und kläffte ihn freudig an. „Pssst alle Leute schlafen, hör
auf sonst bekommen wir nur unnötig Ärger“, doch anstatt aufzuhören fing er an
zu knurren, was kurz darauf in ein gereiztes Bellen überging. „ Cashew hör auf
aus…AUS!!!“, doch da gingen schon die ersten Lichter an .Verdammt!!!“, er
wollte sich gerad umwenden, da sah er einen vorbei huschenden Schatten auf
einem der Dächer. „Was zum…?“, doch da stürmte schon einer der aufgebrachten
Dorfbewohner aus seinem Haus: „Du Lausebengel, halt gefälligst deine Töle unter
Kontrolle“, rief er.



Schon stürmten weitere verärgerte Leute aus ihren Häusern,
allen voranpreschend der Dorfschmied: „ Das war das letzte Mal, jetzt reicht es
endgültig, als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass wir tagsüber deine
Kapriolen ertragen müssen, gehst du uns jetzt auch noch nachts auf die Nerven!“.
Vom Halbkreis der sich inzwischen um den Jungen gebildet hatte kam gemurmelte
Zustimmung. *Warum hassen mich alle hier?? Nur weil ich ab und zu etwas zu
essen geklaut habe? Ich muss doch auch irgendwie überleben* „Grrrrrrrr!“, *Naja wenigstens ist Cashew auf meiner Seite*.
„Aufhören, was glaubt ihr eigentlich!“, erklang auf einmal eine Stimme hinter
dem Pöbel, „ihr müsst nicht immer den armen Jungen für alles verantwortlich
machen, er kann nichts dafür dass seine Eltern so früh gestorben sind!.“ Der
Tischler des Dorfes bahnte sich einen Weg durch die Menge und bewegte sich auf
den Jungen zu. „Verdammt, Kleiner ich hab dir doch schon so oft gesagt, dass du
keinen Ärger machen sollst.“



Den alten Tischler hatte Chris ganz vergessen, er war immer
für ihn da, und obwohl ihn die anderen dafür kritisch beäugten kümmerte er sich
um ihn. Der einzige Grund weswegen Chris nicht bei ihm einziehen durfte war die
Frau des Tischlers selbst. Sie hasste ihn, so wie die meisten der anderen Dorfbewohner auch.



Drohend zeigte der
Alte mit seinem Gehstock in den Halbkreis und sagte grimmig, „Wenn ihm auch nur
einer von euch ein Haar krümmt, dann bekommt er es mit mir zu tun!“ Das hatte
bisher immer funktioniert, aber diesmal war der Groll des Schmieds so groß, dass
er trotzdem auf den Jungen losging. Er stieß den Tischler zur Seite und wollte
gerade mit seiner Keule zum Schlag ausholen, als es plötzlich nicht weit vom
Dorf eine riesige Explosion gab.



Erschrocken hielt der Schmied in seiner Bewegung inne und
schaute mit schreckensweiten Augen in die Richtung, aus der der Krach gekommen
war. Auch Chris drehte sich um. Er sah das brennende Wrack eines Planwagens,
von dem man Schatten von Menschen flüchten sehen konnte. Fünf von ihnen rannten
in Richtung des Dorfes, doch auf einmal bellten die Mündungen von mehreren
Gewehren auf und die hinteren Drei überschlugen sich und blieben regungslos am
Boden liegen. Die anderen Zwei rannten noch schneller und im Schein der Lichter
des Dorfes, konnte man ihre angstverzerrten, rußverschmierten Gesichter sehen.
Aus unerfindlichen Gründen fing auch der vordere der beiden auf einmal an zu
straucheln und stürzte. Der letzte versuchte noch einmal alles aus sich herauszuholen und
rief aus Leibeskräften: „ Flieht! Es sind Piraten! Sie haben schon alle Dörfer
entlang der Küste zerst….!“. Der Rest des Satzes ging in einem Röcheln unter
und der Mann sank regungslos zu Boden und rührte sich nicht mehr. Der Grund
dafür war ein Wurfbeil, das sich durch den Rücken in sein Herz gebohrt hatte.



Langsam schälten sich ca.300 stämmige Körper aus der
Dunkelheit und konnten in die entsetzten Gesichter der langsam zurückweichenden
Dorfbewohner schauen. „Alle die nicht sterben wollen gehen in ihre Häuser
zurück!“, rief ein Hüne, der alle anderen aus seiner Crew um mindesten einen
Kopf überragte und einen riesigen Säbel auf dem Rücken trug. „Macht den Käpt’n
lieber nicht wütend!“, grölte ein weiterer Pirat. Der Hüne hatte das mit solch
einer markerschütternden Stimme gerufen, sodass die ohnehin schon verängstigten
Dorfbewohner nun entsetzt in ihre Häuser flüchteten.



Einige Männer, darunter der Bürgermeister, der Müller und
der Schmied, kamen aber wieder kurz darauf bewaffnet heraus gestürmt und
formierten sich auf dem Dorfplatz. Nur der Junge verharrte, denn der Tischler
lag immer noch am Boden. „Chris“, keuchte er, „versteck dich, ich schaff das
schon!“. „Aber ich kann dich doch nicht einfach hier liegen lassen“, erwiderte
der Junge verzweifelt. Währenddessen waren die Piraten immer näher gekommen.
„Der Alte will unsere Anweisung wohl nicht befolgen“, spottete der Kapitän,
„ich glaube er ist der erste von euch der diese Nacht stirbt!!!“ Mit
gemächlichen Schritten ging er auf die beiden zu, da sprang auf einmal Cashew
dazwischen und knurrte den Piraten an. Dieser trat den Hund einfach zur Seite
und ging weiter. Der Hund flog mit einen herzzerreißenden Jaulen gegen eine
Hauswand und blieb liegen. „Neiiin !!!!! Casheeew!!!“, rief Chris und rannte
auf den Hünen zu. „Oho… sieht so aus als würde der Kleine als erstes ins Gras
beißen wollen!“ Der Junge stolperte auf dem halben Weg und als er wieder aufsah
zischte auch schon der Säbel auf ihn herab…


Fortsetzung folgt....



Zuletzt von 11supernovae am Do 31 Jan - 19:55 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Di 10 Mai - 21:22

   

Hi 11supernovae^^

Ich finde, das ist ein Super Einstand mit deiner Geschichte! Mir gefällt sie wirklich sehr gut!

Es macht Spaß sie zu Lesen und du hast genau im richtigen Moment das Kapitel beendet, das macht Lust auf mehr!

Ich bin echt gespannt, wie es weitergeht! Wink

Melchisedek
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Di 10 Mai - 21:34

   

wie mein Vorgänger schon sagte, finde ich die FF auch sehr gut Smile

Gut ist auch, dass du wenige Rechtschreibfehler bzw. keine gemacht hast und das sich die Geschichte sehr flüssig und gut lesen lässt.

Aber keine Geschichte ist perfekt und deswegen schadet ein bisschen Kritik nicht Smile
Mir kam nämlich der Übergang vom vorletzten zum letzten Abschnitt etwas zu schnell und es überrumpelt einen sozusagen. Aber sonst sind die Übergange gut gelungen.

Freue mich schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass sie genauso gut wird.

Mfg

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   So 15 Mai - 22:00

   
Hast es reingestellt cool ^^ Müssen auch mal wieder an unser FF weiterschreiben x)

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 16 Mai - 7:54

   
Also ich finde das mal eine sehr gute Story so was hatten wir glaube ich noch nie.

Wie schon gesagt wurde machst du wenig Rechtschreibe Fehler und deine übergänge kommen auch immer im richtigen Moment Wink

Weiter so, freue mich schon auf das nächste Kapitel!!!

Hiru
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BeitragThema: Supi!!!!!!!!!!   Di 17 Mai - 17:25

   
ich find den ff echt cool! ihrrgend wie klingt das echt total nach dir. schreib schnell weiter oder besser gesagt übertrag den Sch*** endlich in word und stell ihn rein. Hop hop hop (rechtschribfehler können behalten werden hab LRS und kein bock)

11supernovae
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BeitragThema: Kapitel 2   Mo 23 Mai - 19:03

   
So, erstmal wollte ich sagen : DANKE dass die FF euch so gut gefällt!!!

2. Sorry, dass ich euch so lange warten lassen hab, ich werd mich ab jetzt bemühen wöchentlich ein Kapitel reinzustellen.

Also viele Spaß beim lesen:






Kapitel 2



Chris hatte bereits mit seinem Leben abgeschlossen, doch
dann geschah…. nichts! Vorsichtig öffnete er die Augen und blickte nach oben
auf den Säbel, der kaum eine Fingerbreite von seinem Kopf entfernt war.
Erstaunt sah er in das schweißüberströmte, angestrengte Gesicht des Hünen, der
entsetzt auf einen Punkt hinter dem Jungen zu blicken schien. Langsam dreht
Chris den Kopf und folgte dem Blick. Jetzt konnte er auch die Ursache dafür
sehen, dass er nicht schon lange tot war. Zwei Finger hielten die Klinge an Ort
und Stelle. Diese gehörten zu einer großen, in einem schwarzen Kapuzenmantel
eingehüllten Gestalt.



Grüne Augen stachen aus der scheinbar undurchdringlichen
Dunkelheit seiner Kapuze hervor, und er sprach mit spöttischer Stimme: „ Ihr
seid ja mal tolle Piraten… ! Mordend und plündernd über eine Insel ziehen und
dann nicht mal eine vernünftige Wache beim eigenen Schiff aufstellen! Naja,
jetzt habt ihr das Problem auf einer Insel festzusitzen, auf der ich mich
befinde!“ „Lügner als ob du es geschafft
hättest meine Wachen zu überwältigen!!!“ „Du glaubst dass ich dich anlüge? Dann
war es also nicht euer Schiff, dass in einer, vom Meer aus nicht einsehbaren
Bucht in der Nähe der Marinebasis dieser Insel lag??“ „Du dreckiger….“, doch
weiter kam der Hüne nicht, denn im selben Moment: „ Ach und ehe ich es
vergesse“, mit einem Ruck entwand er dem Piraten die Klinge, „ dein Spielzeug
nehm ich lieber an mich bevor du damit noch jemanden verletzt! …und dann gibt
es noch etwas“ , der Blick des Fremden verfinsterte sich. „Ich kann es
überhaupt nicht leiden, wenn jemand ein Kind bedroht!!!“ Diese Worte sprach der
Fremde mit einer derartig bedrohlichen Stimme, dass der Hüne erschrocken
zurückstolperte.



Aber bevor dieser dann auch nur noch eine weitere Reaktion
zeigen konnte, war der Vermummte auf einmal verschwunden, und an seiner Stelle
flatterten ein paar schwarze Federn durch die Luft. Doch für Verwunderung blieb
keine Zeit, denn kaum ein Wimperzucken später, flog der Pirat, durch einen Tritt
ins Gesicht in die Luft befördert, über die Köpfe seiner Gefolgsleute in die
Dunkelheit der Nacht davon. Die restlichen Piraten konnten nicht einmal mehr
auf den Gedanken kommen zur Offensive überzugehen, da war der Fremde auch schon
unter ihnen und schlug oder kickte einen nach dem andreren, oder mehrere
zugleich, aus dem Lichtkegel des Dorfes.



Dann wurde es ruhig.



Der erste der die Fassung wiedererlangte war der
Bürgermeister des Dorfes: „Fremder,… ich weiß gar nicht, wie ich das je wieder
gut machen kann,… du hast unser Dorf gerettet… .“ „Hmm, gute Frage! Habt ihr
hier vielleicht ein Pub oder ein Wirtshaus?“ „Natürlich!“ „Ok, dann gebt mir
allen Alkohol der dort gelagert ist und lasst mich dann in Ruhe trinken!“ Der
Bürgermeister schaute ihn zwar recht verdutzt an, akzeptierte die Bitte aber.



Der Fremde war schon auf dem Weg zur Herberge, als ihn der
Schmied ihn anhielt. „Noch eine Frage Fremder! Wer bist du?“ „Oh, ich hab mich ja noch gar nicht
vorgestellt! Mein Name ist Kyojoga, aber die meisten Leute kennen mich wohl als
den „Vagabund“ “. „Der…Der….Der
Vagabund!!!?“, ehrfürchtig wich der Schmied zurück. Noch einmal erhob Kyojoga
seine Stimme: „Ach ja, und bevor ich es
vergesse… ich habe noch einen Wunsch!“ Die Dorfbewohner, die sich allmählich
wieder aus ihren Häusern gewagt hatten, sahen ihn fragend an. „Ich möchte, dass
ihr den Jungen ab jetzt besser behandelt, und euch um ihn kümmert!“ Mit diesen
Worten ließ er die verdatterten Dorfbewohner stehen und verschwand im
Wirtshaus.



Langsam bewegten sich alle Augenpaare in Richtung des
Jungen, der inzwischen neben seinem Hund kniete und verzweifelt nach einem
Lebenszeichen suchte. Diesmal war es der Arzt des Dorfes, der das Schweigen
durchbrach: „Schnell, jemand muss mir helfen Gorn in mein Haus zu bringen, und
nachschauen ob jemand von den Flüchtlingen noch lebt“ , denn der alte Tischler
lag immer noch an derselben Stelle, wo er vom Schmied umgestoßen wurde. Nach
einer kurzen Pause fügte er dann noch hinzu: „ Und bringt bitte auch jemand den
Hund zu mir!“ Chris war erstaunt. *Hätte der Fremde nichts gesagt, hätten sie
Cashew bestimmt einfach liegen lassen*, dachte er und folgte dem Schmied
der den Hund zum Haus des Arztes trug.



Als er angekommen war, lag der Alte schon auf einem der
Betten und der Doktor tastete seinen Brustkorb ab. Danach gab dieser seinen
Helfern Anweisungen und wandte sich dem
Jungen zu. „Dann kümmer ich mich jetzt mal um deinen Hund. Cashew heißt er,
oder?“ „Ja“, antwortete Chris leise, einerseits, weil er sich sorgen um seinen
Hund machte, und andererseits, weil er dem neuen Frieden noch nichts so ganz
traute. Zusammen mit dem Doc ging er zu dem Tisch auf dem auf den man Cashew
gelegt hatte. Der Arzt wollte den immer noch bewusstlosen Hund gerade genauer
begutachten, als dieser mit einem lauten „Waff!“ erwachte, sodass alle, die um
den Tisch herumgestanden hatten erschrocken zurückstolperten.



Knurrend sah der Hund sich um, bis er Chris entdeckte, der
ihn freudig anlächelte. Der Versuch von Cashew aufzuspringen und zu Chris zu
rennen, misslang allerdings schon im
Ansatz, da er mit der vorderen Pfote umknickte. „Oh, oh, dass sieht nach einem
Bruch aus“, sagte der Arzt, „ Chris halt ihn bitte fest, ich hab keine Lust von
ihm gebissen zu werden, während ich ihn behandle!“ Chris ging zu Cashew und
streichelte ihm beruhigend den Kopf: „Keine Sorge, er will dir nichts tun, er
möchte dir nur helfen.“



Nachdem der Arzt das Bein des Hundes geschient und verbunden
hatte, ging er wieder in Richtung des Tischlers, aber Chris hielt ihn nochmal
an: „ Danke dass sie sich um Cashew gekümmert haben, und“ , er schaute zu Gorn
, „ist es sehr schlimm?“ „Das kann ich noch nicht sagen, bisher weiß ich nur,
dass 3 Rippen gebrochen sind.“ „Können sie ihn wieder gesund machen?“ „Ich
werde mein bestes versuchen, und jetzt raus, ich will keine Zeit mehr
verlieren!“ Chris verabschiedete sich mit einem Nicken und verließ das Haus.



Plötzlich hörte er ein lautes „Wiff!“ hinter sich, und
drehte sich um , „ oh, tschuldigung, ich hatte ganz vergessen, dass du gerade
nicht so schnell bist!“ Mitleidig sah er zu, wie der Hund sich abmühte auf drei
Beinen zu ihm aufzuschließen. „Ich glaub ich trag dich besser den Rest der
Strecke“, meinte Chris und hob ihn vorsichtig vom Boden. „So, und jetzt möchte
ich unbedingt nochmal den Fremden sehen… Kyojoga heißt er glaub ich“, sagte er
mehr zu sich als zu Cashew und rannte in Richtung des Wirtshauses, doch als er
ankam, wurde er schlagartig ernüchtert: die Tür war abgeschlossen. Als er sich
umschaute, fiel sein Blick auf eine Gruppe von Dorfbewohnern, die unter dem
Schmiedevordach um ein Feuer herumsaßen und diskutierten. Ohne lange zu zögern,
rannte er zu ihnen hin und sprach den ersten an, den er erkannte: „Hey,
Schmied, warum ist das Wirtshaus abgeschlossen, da ist doch Kyojoga drin, oder?“
Mürrisch sah der Schmied auf: „Er hat gesagt, wir sollen die Tür abschließen,
weil er heute Nacht von Niemanden gestört werden will, von Niemanden!!!“, und sah dem Jungen dabei
direkt in die Augen. Dann fügte er mit einer etwas weicheren Stimme hinzu: „ Im
Übrigen, du kannst mich Jarvis nennen“, und er wandte sich wieder von ihm ab.
*Seltsam, jeder andere hätte sich doch feiern lassen, und der Fremde lässt sich
lieber im Wirtshaus einschließen. Dann setzt ich mich halt davor und warte so
lange, bis er wieder rauskommt*. Chris ging, mit Cashew auf den Armen,
zurück. Er hatte sich zwar vorgenommen
nichtmehr zu schlafen, aber die Müdigkeit übermannte ihn dann doch.







Fortsetzung folgt….



Zuletzt von 11supernovae am Di 24 Mai - 15:46 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Melchisedek
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 23 Mai - 19:24

   
Eine sehr gelungene Fortsetzung.

Mir gefällt auch, dass du diesmal die Übergänge besser gestaltet hast und es somit noch flüssiger und besser lesbar ist.
Auch fand ich die Beschreibung des mysteriösen Mannes seht gelungen, denn man konnte sich diese Szene sehr gut bildlich vorstellen.

Aber ein bisschen Kritik kommt auch diesmal wieder Smile
Ich finde nämlich, dass man die Umgebung noch etwas besser beschreiben könnte und somit auch die Gefühle der einzelnen Personen. Aber dies ist meist auch gut gelungen, wäre aber vllt. noch etwas fetallierter möglich.

So das wars Smile

Mfg

FarFromOver
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 23 Mai - 19:59

   
Wirklich gute Fanfiction Very Happy Das Kapitel gefällt mir und vorallem, dass meine Figur vorkommt.

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 23 Mai - 21:10

   
Auch mir gefällt das sehr gut bis her.
vllt slltest du die kampszenen noch etwas mehr ausformulieren und nich von generell schlägen und tritten sprechen, aber ansonsten habe ich keine wirklichen kritikpunkte gefunden.
aber ne woche wartezeit Surprised

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 23 Mai - 21:41

   
Hi 11supernovae^^

Ich finde deine Geschichte echt sehr gut! Die Fortsetzung ist dir gelungen, auch das Auftauchen des mysteriösen Kyojoga hat mir gefallen! Was es wohl mit ihm auf sich hat?

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung! Wink

Hiru
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BeitragThema: geil   Di 24 Mai - 16:42

   
ich mag den Kyojoga irgend wie und der ff ist geil super das du weiter geschrieben hast.

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BeitragThema: Kapitel 3   Mo 30 Mai - 20:50

   
Also erstmal: DANKE dass euch die FF so gut gefällt.... ich werde versuchen in nächster Zeit mindestens 2 Kapitel pro Woche rauszubringen.... und wenn ihr mich im Chat seht schreibt sofort: "Solltest du nicht an deiner FF sitzen?" Also vielen Dank schonmal im vorraus^^


Kapitel 3



Chris wurde geweckt, als eine kleine, nasse Zunge quer über
sein Gesicht glitt. „Och Cashew, ich hab grad so schön geträumt!“. Er hatte
sich ausgemalt auch so stark wie Kyojoga zu sein, Städte und Dörfer vor bösen
Piraten retten und dann königlich belohnt zu werden. Langsam öffnete er die
Augen: „Verdammt, es ist ja schon fast Mittag!“, rief er entsetzt, als er sah
wie hoch die Sonne schon stand. Voller schlechter Vorahnungen drehte er seinen
Kopf in Richtung Gasthaustüre, die natürlich schon offen stand. * Verdammt *.
Und mit einem Blick in den Schankraum wusste er, dass der Fremde bereits weg
war. Der ganze Fußboden war bedeckt mit leergetrunkenen Flaschen. *Wie kann man
nur so viel von dem Zeug vertragen?*



Chris hatte einmal einen Becher Sake getrunken, er konnte
sich nur noch daran erinnern, wie er torkelnd versucht hatte in sein Versteck
zu kommen und sich dabei gefühlte 1000 mal den Kopf angeschlagen hatte.



„Du suchst bestimmt diesen Kyojoga Kleiner“, kam die Stimme
von Jarvis aus einer dunklen Ecke des Schankraumes, „der ist heute Morgen
Richtung Wald aufgebrochen. Er hat gesagt, dass er hier etwas vermutet, dass er
schon seit Jahren sucht.“ „Oh, vielen Dank.“ „Keine Ursache, Junge…. Äh Chris.“
Voller Verwunderung, dass der Schmied ihn beim Namen angesprochen hatte, wandte
er sich um und wurde gleich darauf wieder überrascht. „Gorn!!!“, voller Freude
rannte Chris auf den alten Mann zu, „ geht es dir wieder gut?“ „Hmm ja, ich
denke schon, auch wenn der Arzt gesagt hat, dass ich mich etwas schonen soll.
Man so was wie gestern hat es hier schon lange nicht mehr gegeben.“ „Naja, toll
war das ja nicht gerade.“ „Ein Glück
dass du zur Zeit kurz nach Gold Rogers Tod noch nicht auf der Welt warst,
dagegen war das Gestern harmlos. Wenn ich doch nur nicht so alt wäre, dann
hätte ich denen ordentlich eingeheizt!“ Chris konnte es sich bildlich
vorstellen, wie der Alte nur mit einem Knüppel ausgerüstet, auf die Piraten
eindrischt.



Aber dann besann er sich wieder auf seine Frage: „ Sag mal,
weißt du eigentlich was mit Jarvis los ist? Er ist auf einmal so freundlich zu
mir.“ „Also das ist so… . Kurz nachdem du eingeschlafen bist, kam dieser
Kyojoga nochmal aus der Schenke und hat Jarvis, den Müller und den
Bürgermeister zu sich geholt. Seitdem verhalten sie sich alle drei irgendwie
anders. Keine Ahnung was er mit ihnen besprochen hat, aber als sie wieder
herauskamen haben sie die toten Flüchtlinge begraben und sich dann jeder
irgendwo an einen Tisch gesetzt. Die anderen beiden sitzen so wie Jarvis schon den
ganzen Tag an ihren Tischen und trinken wie Löcher, und sprechen mit
niemanden.“ „Kann es sein, dass er sich genau diejenigen gesucht hat, die bei
Problemen immer die Ersten sind, die mich beschuldigen?“ „ So etwas hab ich mir
auch schon überlegt. Könnte ja sein.“ „Hmm…., naja egal. Weißt du vielleicht in
welche Richtung Kyojoga gegangen ist?“ „Du willst ihn ernsthaft suchen?“ „Klar,
ich will mich bei ihm bedanken, er hat mir das Leben gerettet!“ „Ok, wie du
meinst. Er ist in Richtung Berge in den Wald gelaufen, aber mach dir keine
Hoffnung, er ist schon seit Sonnenaufgang unterwegs.“ „Ach, das ist kein
Problem, ich bin schnell und kenn mich im Wald aus!“, sagte Chris und rannte
gleich zu seinem Versteck.



Als er wieder herauskam, hatte er einen hölzernen Stab
dabei, der ihn etwa um einen Kopf überragte. In das Holz waren feine silberne
Fäden eingearbeitet, und im Zentrum des Stabes schimmerte ein goldenes „D.“.
Chris wusste nicht was dieser Buchstabe bedeutete, er wusste nicht einmal woher
dieser Stab stammte. An seinem 8. Geburtstag hatte er einfach vor seiner Höhle
gelegen. „Wiff!“ „Nein Cashew, ich glaube mit deiner Verletzung solltest du
lieber hier bleiben. Außerdem, irgendjemand muss ja auf unsere Höhle
aufpassen!“ Der Hund fing an zu fiepen. „ Cashew, diesmal nicht! Bleib hier!“
Langsam humpelte der Labrador zum Höhleneingang und legte sich schnaufend
davor. *Gut, das wäre geklärt*, Chris verfiel in einen leichten Trab, *Jetzt
muss ich nur noch Kyojoga einholen*. Fest entschlossen verschärfte er sein
Tempo noch etwas und näherte sich dem Wald.



Da er schon einige Erfahrung im Fährtenlesen hatte, weil
Cashew und er schon so einiges Mal dazu gezwungen waren jagen zu gehen, fand er
auch bald Kyojoga‘s Spur. Während er dem
Pfad folgte, wurde der Wald immer dichter und dichter, bis man schließlich nur
noch ab und zu die Sonne durch das Blätterdach schimmern sah. Das seltsame war,
dass die Spur die ganze Zeit schurgerade verlief und nur ab und zu einen Bogen
um einen Baum machte. Stunde um Stunde verging, und als die Fährte dann das
erste Mal eine Lichtung kreuzte, konnte Chris sehen, dass es bereits dämmerte.
Mittlerweile hatte Chris aufgehört zu rennen und massierte seinen
rebellierenden Magen. *Mist, ich doch tatsächlich vergessen was zu essen
mitzunehmen*. Durst hatte er keinen, weil der Pfad immer wieder in die Nähe
eine Quelle gekommen war. Doch langsam verlor er auch die Geduld *Jetzt lauf
ich schon den halben Tag durch diesen beschissenen Wald und die Spur wird
einfach nicht frischer, rennt der etwa auch?“



Langsam trottete er den Pfad weiter, und es schien eine
Ewigkeit zu dauern, doch plötzlich brach die Fährte am Fuß einer Steilwand
abrupt ab. „Hä? Wie jetzt?“ Er schaute sich um,
doch der Pfad ging zu keiner Seite weiter. Chris begutachtete die Wand
genauer: *Abgeschliffener Sandstein… . Wie ist der da hochgekommen?
Gesprungen?* Wütend trat er gegen die massive Klippe. *Toll, jetzt bin ich den
ganzen verdammten Weg gelaufen, nur um dann vor so einer blöden Wand zu
stehen…*, doch auf einmal holte ihn ein bedrohliches knurren aus seinen
Gedanken. Seine hand schnellte zu seinem Stab und er wirbelte herum….



Fortsetzung folgt….

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 30 Mai - 22:36

   
Cooles Kapitel Very Happy Bin schon gespannt aufs nächste Kapitel Very Happy

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 30 Mai - 22:59

   
Hi 11supernovae^^

Wieder mal ein klasse Kapitel! Gefällt mir echt gut! Mache weiter so!

Bin schon gespannt, wie es weitergeht! Wink

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Di 31 Mai - 7:04

   
Das war ein Super Kapitel Wink
Weiter so!!!

MLG Helscher

Hiru
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BeitragThema: cool   Di 31 Mai - 17:23

   
Mann ich will wißen was passirt aber das kpi ist geil und denk an denn kuchen!!!!!!!

Melchisedek
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Di 31 Mai - 18:03

   
schönes Kapitel Smile

ich finde deine Art zu schreiben sehr angenehm zu lesen, man kann ihr leicht folgen und es ist einfach möglich sie zu verstehen.
Außerdem finde ich gut, dass du einen Cliffhanger am Ende eingebaut hast und somit Spannung für das nächste Mal erzeugst.

Zwar waren im letzten Absatz ein paar vergessene Wörter und ich habe noch nie einen Hund " Wiff" bellen gehört, denn ich dachte die machen immer " Wuff", aber ich hoffe das du auf jedenfall weiterschreibst Smile

So das war dann mal wieder meine Kritik^^

Mfg

Gast
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Di 31 Mai - 20:22

   
ja ich kenn das zwar schon und hab auch schon gesagt, wie ich finde, aber hier nochmal: gefällt mir sehr gut, is gut geschrieben und ich will wissen wie es weiter geht

catch ya later, sylar

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BeitragThema: Kapitel 4   So 5 Jun - 21:26

   
So eine Ankünigung (ich hoffe ich kanns einhalten)

Ich werde diese Woche jeden Tag ein neues Kapitel rausbringen (und wenn es um 23 Uhr ist^^)

Kapitel 4





*Oh verdammt!* Vor Chris stand nicht nur ein Wolf, sondern
ein ganzes Rudel. *Ein oder zwei Wölfe hätten es doch auch schon getan, aber
gleich der halbe Wald?* Schon sprang der erste Wolf zähnefletschend auf ihn zu.
Mit einer schnellen Drehung wich Chris dem Sprung aus und führte einen präzisen
Hieb gegen die Schnauze des Wolfes. Benommen von der Heftigkeit des Schlages,
versucht der Wolf sich wieder aufzurappeln, was Chris aber mit einem
Rückhandschlag in die Rippen verhinderte. Kaum rührte sich der Getroffene nicht
mehr, flog auch schon der Nächste auf ihn zu. Da Chris keine Zeit mehr hatte
mit seinem Stab Schwung zu holen, rammte er ihn in den Boden, sodass dessen
Ende auf die Kehle des heran sausenden Wolfes zielte. Dieser prallte mit voller
Wucht auf das plötzlich entstandene Hindernis. Ein laut vernehmbares Knacken
war zu hören und der Wolf schlug regungslos auf dem Boden auf. Die verbliebenen
Wölfe, die sich inzwischen ihrer leichten Beute beraubt sahen, sammelten sich,
um gemeinsam zum Angriff übergehen zu können.



Inzwischen ca. 1 km vom Schauplatz des Kampfes entfernt:
„Irgendwo muss doch diese verdammte Höhle sein! Wehe der Typ in Lougetown hat
mich angelogen!“ Kyojoga stand schon das zweite Mal vor einer Felswand, und
diesmal machte er nicht die Anstalten einfach daran hochzufliegen. *Ich hab
alle Anweisungen befolgt! Er hat doch gesagt: „ Vom Dorf im Zentrum der Insel
aus, immer geradeaus in Richtung des höchsten Berges“, und dann noch irgendwas
mit „Öffne die Pforte aus Stein“. Soll ich etwa die Klippe zertrümmern?! Hmm,
ich geh am besten zurück ins Dorf und frag nach. Irgendjemand kennt bestimmt
die Legenden der Insel, oder kennt sich zumindest im Wald aus* Er trat noch
einmal wütend gegen die Felswand und wich fluchend der dadurch ausgelösten Gerölllawine
aus. *Verdammt seit ich diesen Blue betreten hab läuft nichts mehr so wie es
sollte. Erst kollidier ich fast mit dem Schiff von Admiral Senghok, dann säuft
mir mein Floß ab und zu guter Letzt bin ich vielleicht nur durch eine Lüge
hierhergekommen* Er wandte sich von der Wand ab und machte sich auf den
Rückweg. *Ich wäre schneller, wenn ich fliegen würde* Kurz vor der Verwandlung
überlegte er es sich dann aber nochmal * Lieber nicht, bei meinem Pech überseh
ich dann vielleicht noch einen Hinweis am Boden* Schnell vorankommen wollte er
aber natürlich trotzdem, und er verwandelte sich in…… .



Ein etwas später vernahm er auf einmal verdächtige
Geräusche. *Kampflärm!?*, durchzuckte es sein Hirn und er beschleunigte seine
Schritte. Einige Augenblicke danach stand er auch schon an der Klippe, die er
vor kurzem überquert hatte, und spähte von deren Rand. Er konnte seinen Augen
nicht trauen. Dort unten sah er, wie der Junge, den er Vortags vor den Piraten
gerettet hatte, mit einem ganzen Wolfsrudel kämpfte. Zwei lagen bereits zu
seinen Füßen, und einem dritten versetzte er gerade einen elegant ausgeführten
Schlag in den Nacken, sodass auch dieser zusammenbrach. *Hmm, irgendwie kommt
mir der Kampfstil bekannt vor, wenn ich bloß wüsste woher…*, dachte sich Kyojoga
und verfiel in Gedanken. Dabei bemerkte er nicht , dass Chris, nachdem er den vierten Wolf mit
der Spitze seines Stabes niedergestreckt hatte, immer näher an die Wand
gedrängt wurde.



*Verdammt langsam wird es eng, sie koordinieren ihre
Angriffe jedes Mal mehr*. Dabei sah Chris auf den zerfetzten Ärmel seiner Jacke
herab, und betrachtete flüchtig die langen, blutenden Kratzer die an seinem
linken Arm entlang verliefen. Schon sprang ein weiterer Wolf auf ihn zu und der
junge schaffte es gerade noch ihn mit dem Stab von seinem Hals fernzuhalten.
Diesen kurzen Moment der Unachtsamkeit nutzte ein anderer , indem er Chris
Deckung umging und nach dessen rechter Hand schnappte. Und er traf. Der Schmerz
trieb Chris Tränen in die Augen und sein Griff um den Stab lockerte sich. Schon
entriss ihm ein dritter Wolf mit einem Ruck den Stab und Chris war entwaffnet.
*Verdammt, jetzt bin ich verloren* Jeglicher Mut hatte sich inzwischen in
Todesangst verwandelt, er versuchte weiter zurückzuweichen doch dann hatte er
auch schon die Felswand im Rücken. Er sah wie sich der vorderste der Wölfe zum
Sprung bereitmachte und schloss mit seinem Leben ab.



Auf einmal hörte er ein schmerzerfülltes Jaulen vor sich.
*Was zur,….* Ein schwarzer Wolf wütete unter seinen Artgenossen. *Moment mal,
irgendwas stimmt mit seinem Fell nicht, sind das Federn!?* Gerade versetzte er
dem der ihm am nächsten Stand mit beiden Hinterläufen einen Tritt, sodass
dieser gegen die Felswand geschleudert wurde und liegen blieb. Die übrigen
Wölfe hatten inzwischen genug gesehen um zu wissen, dass sie gegen den
Neuankömmling nicht ankommen konnten und verließen fluchtartig den Ort des
Geschehens.



Chris der nicht wusste ob er jetzt in Sicherheit war oder
nicht, hatte sich inzwischen seinen Stab wieder geholt und richtete diesen
kampfbereit in die Richtung, wo er den seltsamen Wolf zuletzt gesehen hatte.
Seine Augen weiteten sich: Dort wo der Wolf gestanden hatte stand auf einmal...
„Kyojoga!?“. „Oh du kennst meinen Namen. Und wie heißt du?“ „Ähm“, mehr brachte
er nicht zu Stande, immer noch sichtlich verwirrt über den Umstand, dass
anstelle des Wolfs auf einmal ein Mensch da stand. „Ach ja, bevor du mich
weiter so entgeistert anschaust…. Ich war der Wolf.“ „Ja aber,… wie hast du das
gemacht?“ „Hast du schon mal von den Teufelsfrüchten gehört? Ich hab eine
gegessen.“ *Gehört schon, aber ich hab noch nie eine in Action gesehen…
Wahnsinn!* „Hey“,riss ihn Kyojoga`s Stimme aus seinen Gedanken , „du hast mir
immer noch nicht gesagt wie du heißt!“ „Oh, natürlich…., ich heiße Chris.“
Kyojogas Hirn arbeitete fieberhaft * Chris? Ich kannte einen Chris D Jack, kann es sein dass….* „Chris? Dein Name
ist doch sicher noch länger oder?“ „, nein ich heiß Chris… . Einfach nur Chris,
von einem längeren Namen weiß ich nichts.“



*Der Kampfstil kam mir vorher auch schon so bekannt vor,
außerdem ist auf dem Stab ein „D“ eingeprägt, ich bin mir fast sicher, dass er
der Sohn von…. * , doch in diesem Moment unterbrach Chris seinen Gedankengang:
„Ich wollte mich noch bei dir bedanken“ „Was?“ „Dafür dass du mich jetzt schon
zweimal gerettet hast.“ „Kein Problem Kleiner. Ach Übrigens, kennst du dich
hier im Wald etwas aus? Weißt du irgend etwas von einer Höhle?“ „Höhle…. .
Nein, ehrlich gesagt war ich noch nie so tief in diesem Wald. Aber wir können
ja den alten John fragen, der wohnt schon seit ich denken kann hier im Wald.“
Chris bemerkte bei der Erwähnung des Namens „John“, ein aufleuchten in
Kyojoga`s Augen. „Hast du John gesagt? Meinst du Alistar D John?“ „Ja! Kennst
du ihn?“ Er antwortete nicht sondern sagte sofort: „Bring mich bitte zu ihm“
*Die Reise in diesem Blue hat zwar beschissen angefangen, aber wenn es wahr ist
was der Junge sagt, war es das allemal wert*



Fortsetzung folgt…….



Zuletzt von 11supernovae am Mo 6 Jun - 10:17 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 6 Jun - 6:46

   
Das war wieder ein hammer Kapitel!!!

Du willst jeden Tag Eins rausbringen?^^
Na dann viel Glück!!
Freue mich schon Wink

MLG Helscher

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 6 Jun - 6:53

   
gut geschrieben und ich hoffe die Fortsetzung kommt wirklich jeden Tag Very Happy

Aber wenn du mit dem Admiral Senghok meinst, ist es realistischer oder soll das eine frei erfundene Person sein?

Aber wie gesagt hoffe auf eine schnelle Fortführung Smile

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 6 Jun - 12:20

   
ma sehen, ob du es schaffst zeitlich aufzuschließen Very Happy

ich lass mich überraschen

evtl sollte ich zu zwei pro tag übergehen Razz

das chap finde ich übrigens wieder ganz gut

catch ya later, sylar

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BeitragThema: Re: Chris D Ian [6/?]   Mo 6 Jun - 20:50

   
Hi 11supernovae^^

Das war ein echt Super Kapitel! Die Story gefällt mir sehr! Mache bitte weiter so!

Ich würde mich freuen, wenn du jeden Tag ein Kapitel veröffentlichst! Da hast du dir ja was vorgenommen! Surprised

Bin gespannt auf die Fortsetzung...Wink





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BeitragThema: Kapitel 5   Di 7 Jun - 17:43

   

Sorry, dass es gestern kein Kapitel mehr gab, aber FarFrom war nicht da, weil ich muss natürlich, da ich seinen Hauptcharakter verwende das Kapitel erst genemigen lassen^^
Ich hoffe es gefällt eucht trotzdem^^

Und @ Eustass : Ja ich meinte wirklich Senghok^^ ich wusste bloß nicht wie er geschrieben wird xDD


Kapitel 5



Es war dunkel geworden und der Mond schimmerte schwach durch
das Blätterdach des Waldes, als sie eine Lichtung mit einer kleinen Hütte
betraten. Aus dem Fenster drang der warme einladende Schein eines Kaminfeuers.
„Wir sind da!“, sagte Chris und wollte an die Tür klopfen, doch Kyojoga hielt
ihn zurück: „Warte Kleiner, lass mich das machen!“ Chris sah ihn fragend an,
doch Kyojoga grinste nur und holte tief Luft: „John, du alter Knacker komm
raus!!!“ Von drinnen kam ein dumpfes: „ Ich zeig dir gleich wer hier alt ist!“,
und die Türe öffnete sich. Heraus trat ein ungefähr 60 Jahre alter Mann mit
grauen Rastalocken, die ihm bis zu seinem schwarz-gelb karierten Hemd reichten.
Dazu trug er wach eine gelbe Dreiviertelhose und schwarze Sandalen. Mit leicht
wütendem Blick musterte er zuerst Chris und dann Kyojoga. Bei diesem jedoch
stolperte er zurück als hätte er einen Geist gesehen: „Du….Du…. Du lebst?!?“
„Würde ich sonst vor dir stehen“, antwortete der Angesprochene grinsend.
„Stimmt!“ Beide fielen sich lachend in die Arme. Als sie wieder auseinander
gingen sagte John immer noch lachend: „Ich hatte dir das mit dem ewigen Leben
noch nie ganz geglaubt, aber das hier ist jetzt die Bestätigung. Mein Gott, du
bist kein bisschen gealtert!....“, doch Kyojoga brachte ihn mit einem Blick zum
verstummen, der zu sagen schien „Nicht vor dem Jungen“. „Also gut kommt rein!“



Nachdem John Chris‘ Wunden versorgt und ihn ins Bett geschickt
hatte, da dieser ziemlich erschöpft aussah, setzte er sich mit Kyojoga an den
Tisch vor dem Kamin. „Du hast es also geschafft…“, begann er. „Du weißt doch,
dass ich nicht so leicht zu töten bin, auch wenn es damals ziemlich knapp
gewesen ist, aber bevor wir darüber reden… . Ich hab da noch eine Frage
bezüglich des Jungen… .“



Währenddessen im Schlafzimmer: Chris lag mit offenen Augen
im Bett und konnte nicht einschlafen. *Jetzt wo ich mich bei ihm bedankt habe
müsste ich eigentlich zufrieden sein. Aber mir gehen die Andeutungen die
Kyojoga mit meinem Namen gemacht hat einfach nichtmehr aus dem Kopf* Langsam
wanderten seine Augen zur Tür die eine Fingerbreite offenstand. *Hmm, ich
wüsste zu gerne was die reden. John scheint den Fremden ja gut zu kennen… und
außerdem wüsste ich gerne was er4 mit „ewiges Leben“ gemeint hat*



Vorsichtig stand er auf und schlich sich zur Tür. „…. Dann
ist er also wirklich der Sohn von Jack? Hab ich es doch gleich gewusst! Der
Kampfstil ist einzigartig“ , hörte er Kyojoga sagen. „Rate mal woher er den
Stab hat“, sagte John lachend. „Ach von dir hat er den Stab. Ich hab mich schon
gewundert. Da ist das „D“ auf dem Stab, und der kennt nicht mal seinen
vollständigen Namen! Wie ich dich kenn weiß er nicht mal von wem er ihn hat!“ „Richtig!
Ich kann mich wegen meinem Kopfgeld nicht in der Öffentlichkeit zeigen,
deswegen wohn ich auch hier im Wald. Aber du musst schon zugeben, der Stab ist
mir gut gelungen.“ „Ja ich glaube er ist es wert von einem so großen Talent
getragen zu werden, denn der Junge kommt
genau nach seinem Vater. Da fällt mir ein: Wo ist Jack eigentlich?“ „Hmm, also
das ist so…. nachdem wir dich verloren haben, sind wir erstmal noch 5 Jahre auf
der Grand Line herumgeirrt, bis wir dann schließlich zurück in den West Blue
gefunden haben. Die meisten tauchten wegen ihren Kopfgeldern unter und die
Jahre vergingen. Die Gruppe die noch bei
mir war, darunter auch Jack, schlossen sich kurz nach Gol D. Rogers Tod den neu
entstandenen Revolutionären an. Jack
ging noch nicht aufgrund seiner großen Liebe Alicia. Dann vor 9 Jahren folgte
er dem Ruf der Revolution. Da er ein Kind erwartete bat er mich auf es acht zu
geben, denn er wusste dass Alicia die Geburt nicht überleben würde. Und so kam
es das Chris als Waise geboren wurde, denn ich musste in den Wald flüchten, da
mein Kopfgeld es nicht zuließ friedlich im Dorf zu wohnen. Mitnehmen konnte ich
ihn nicht, da es der letzte Wunsch der Mutter war, dass ihr Sohn in ihrem
Geburtsdorf aufwächst.“ „Und wie kommt es dann, dass die Dorfbewohner ihn wie
den letzten Dreck behandeln?“ „Das liegt daran, dass sein Vater ein Pirat war
und dann auch noch zum Feind der Weltregierung wurde, daran konnte auch die
liebenswerte Mutter nichts mehr ändern.“



„Nun gut, der eigentliche Grund warum ich hier bin ist
die….“ „….Höhle der Offenbarung“, unterbrach ihn der Alte. „Woher weißt du
davon?“ „Nun ja, in der Hoffnung, dass du es doch überlebt haben könntest,
wollte ich dich bei deiner Suche unterstützen, und habe angefangen
Informationen zu sammel, nachdem wir in Mary Joa kläglich versagt hatten.“ „Ihr
habt nicht versagt! Ihr hattet keine Chance, selbst ich hatte keine Chance,
wir….“ Doch John unterbrach ihn : „ Naja wie auch immer, ich habe
herausgefunden, dass es diese Höhle gibt, und habe sie Aufgesucht. Frag mich
nicht wie, ich kann mich selbst nicht mehr erinnern was genau passiert ist,
doch als ich sie verließ, hatte ich auf einmal alle Informationen die ich
brauchte. Aber ich warne dich, dass was ich herausgefunden habe ist zwar nur
sehr verschwommen, und es gibt keine genauen Details, aber es wird dein
gesamtes bisheriges Leben auf den Kopf stellen…“ „Ok, sprich weiter, ich denke
ich bin bereit dafür!“ „Also gut… Wie alt bist du, hast du gesagt?“ „246 Jahre…“
„Und genau an diesem Punkt beginnt das Ganze. Du bist nämlich viel älter! Deine
Spur reicht bis ins verlorene Jahrhundert zurück!“



„Das ist doch unmöglich!“ , Kyojoga fasst sich benommen an
den Kopf und setzt sich, „Ich weiß, ich hab meine Kindheit verloren und das
erste Treffen mit einer Person, die ich kenne, war seinen Angaben nach etwa 14
Jahre davor. Also vor 260 Jahren. Aber das ich davor schon 700 Jahre gelebt
haben soll?“ Er schüttelt den Kopf. „ Du weißt, das es mehr gibt, von deiner
Sorte, oder?“, der Alte schaut Kyojoga in die Augen. „Ja.“ „Wie viele?“ „Zwei.“ "Das sind noch nicht alle. Es
gibt mehr von euch ,und ihr alle habt einen Teil der wahren Geschichte in euch.
Ihr seid lebendige Porneglyphen!“ „Also, genug für heute, du musst auch mal
schlafen. Gib zu, du hast seit du hier im Blue bist, nicht einmal ein Auge zu
getan." ,John rümpft die Nase.,"und du hast dir einen kleinen Schluck
genehmigt. Naja, ich erzähl dir morgen den Rest, Aber mach dich drauf gefasst, diesmal musst du
noch weiter gehen als Mary Joa. Unicorn."



Fortsetzung folgt….



Zuletzt von 11supernovae am Di 7 Jun - 17:49 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet


 

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