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SakuraDLie
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BeitragThema: Seven Waters [7/25?]   Mo 1 Aug - 17:41

   

So, endlich habe ich es geschafft mal meine Law FanFiktion anzufangen und möchte diese auch direkt mit euch teilen.
Damit ihr schon mal auf den Geschmack kommt, hier mal eine kurze Beschreibung:

Ein Geheimnis, von dem keiner weiß, das niemand erfahren soll. Nalani hütet es wie sonst nichts. Um jeden Prei soll es geheim bleiben, doch was, wenn dieses Vorhaben durch das eigene Gefühlsleben in Gefahr gerät?


Und hier geht es jetzt direkt los mit dem ersten Kapitel: Command disregard

Erschöpft ließ ich mich bäuchlings ins Bett fallen. Ich wäre sofort in der wundersamen Traumwelt versunken, gäbe es da nicht diesen nervigen Typen, der blöderweise mein Käpt'n war.
Trafalgar Law blickte mich ruhig an, aber in seinen Augen lag noch etwas anderes, was ich nicht identifizieren konnte.
Ich schluckte und die Müdigkeit verschwand fast zur Gänze.
„Wo warst du solange, Nalani?“, fragte er und ich hörte deutlich den bedrohlichen Unterton in seiner Stimme.
„Weg“, antwortete ich knapp.
Für eine lange Diskussion hatte ich einfach keine Nerven mehr.
„Das habe ich auch bemerkt. Es war abgemacht, dass sich alle bei Sonnenuntergang beim Schiff einfinden. Die anderen haben sich Sorgen gemacht.“
„Und du nicht?“
Irritiert starrte mich mein Gegenüber an.
„Ich meine, du bist mein Käpt'n, da solltest du dich wohl um deine Mitstreiter sorgen.“
„Es ist besser, wenn wir dieses Gespräch morgen fortführen.“
Law verschwand aus dem Raum und ließ mich verwundert zurück.

Am nächsten Morgen schleppte ich mich zur Kombüse. Ich fühlte mich schrecklich. Wahrscheinlich sah man mir meine Müdigkeit deutlich an.
Viele meiner Kameraden saßen bereits dort und aßen freudig.
Hungrig atmete ich den wohligen Geruch der warmen Pfannkuchenstapel ein.
Als ich mich an den Tisch setzte, verstummten alle Gespräche und das Essen wurde auch eingestellt.
Gähnend schaute ich mich um. Was hatten sie? Sollte ich wirklich so schlimm aussehen?
Einzig der Koch bewegte sich noch und stellte mir mein Essen vor die Nase. Gierig stopfte ich mir mehrere große Stücke mit Apfelmus in den Mund.
„Ah, du bist wach.“, sagte jemand plötzlich direkt neben meinem Ohr.
Ich keuchte und rang nach Luft, hatte es dieser jemand doch geschafft, dass ich mich verschluckte.
„In fünf Minuten in meiner Kabine.“
Immer noch röchelnd versuchte ich Shachi klar zu machen, dass ich etwas zu trinken brauchte. Er verstand das aber nicht und lachte nur.
Grimmig nahm ich mir einfach sein Getränk und trank es aus.
Erleichtert konnte ich dann wieder Luft holen.
„Ähm Lani, fünf Minuten sind um.“, meldete sich Bepo zu Wort.
„Ich heiße nicht Lani!“, keifte ich zurück.
„'Tschuldigung.“
Bepo verbeugte sich deprimiert.
„Tut mir Leid. Ich bin einfach nur müde.“
„Schon gut. Die fünf Minuten sind vor zwei Minuten schon um gewesen.“
„Oh. Ach, Law kann warten. Ich hab Hunger.“
Der Eisbär blickte mich mit einem Blick an, der sagte: „Wenn du jetzt nicht gehst, wird das schlimm ausgehen für dich.“
Ich seufzte und erhob mich. Nachdem ich an den anderen vorbei gegangen war, hatte jeder einen Pfannkuchen weniger.

Nach einiger Zeit erreichte ich dann relativ zufrieden Laws Kajüte.
Ohne anzuklopfen, trat ich ein.
Trafalgar Law saß an seinem Schreibtisch und führte Logbuch.
„Du bist zu spät.“, sagte er ohne aufzublicken.
„Ich bin fast erstickt!“, erwiderte ich.
„Aber auch nur fast. Wärst du erstickt, wäre es was anderes.“
„Dich interessieren deine Nakama also wirklich nicht!“
„Das habe ich nie gesagt.“
Law drehte sich um. Jetzt konnte ich ihm in die dunklen Augen sehen.
„Was hast du gestern Abend solange gemacht, dass du einen direkten Befehl missachtest?“, fragte er.
Ich knurrte leicht. Musste er jetzt unbedingt diese Frage stellen?
Natürlich musste er. Er war der Käpt'n.
„Also?“, hakte der Chirurg des Todes nach.
„Ich wurde verfolgt. Von Kopfgeldjägern. Das hat ein bisschen gedauert die abzuhängen.“
Mein Gegenüber zog eine Augenbraue hoch. Anscheinend hatte er gemerkt, dass ich etwas verheimlichte.
„Es waren viele. Insgesamt waren bestimmt so an die hundert Stück.“, versuchte ich mich aus der Affäre zu ziehen.
„Normalerweise hast du keine Probleme mit denen.“
„Diesmal aber schon“
Unmerklich schluckte ich. Wie sollte ich da wieder rauskommen, ohne mein Geheimnis zu verraten?
„Wie dem auch sei, Hwan hat mir gesagt, dass du bislang alle monatlichen Check-Ups geschwänzt hast. Die musst du nachholen, am besten sofort.“
Während Law das sagte, umrundete er mich einmal. Er musterte mich von oben bis unten.
„Jetzt? Sofort?“
Law nickte.
„Nein. Ohne mich. Das kannst du dir abschminken.“, sagte ich dann mit fester Stimme.
„Das war keine Bitte.“
„Ich weiß. Aber ich werde diesem Befehl nicht Folge leisten.“
„Wenn das so ist. Wo hättest du denn gerne deine Nase? Am Hintern? Oder vielleicht doch lieber am Fuß?“
Ich öffnete den Mund, um etwas zu sagen, schloss ihn aber direkt wieder. Was sollte ich darauf erwidern?
„Na? Ich warte auf eine Antwort.“, sagte Law und hatte wieder dieses gefährliche Lächeln aufgesetzt.
Ich musste jetzt ganz genau darauf achten, was ich sagte. Angestrengt überlegte ich.Vielleicht sollte ich ihm jetzt schon mit meiner wahren Natur konfrontieren...
Nein! Innerlich haute ich mir selbst ein Brett vor den Kopf. Wie kam ich nur auf diese Idee? Nein. Er würde noch warten müssen, ehe er das erfuhr, was keiner wusste.
„Du kannst mir keine Angst einjagen, Trafalgar Law.“, sagte ich dann schließlich.
„Ach nein?“
Law war ganz dicht an mich ran getreten. Es trennten uns noch einige Zentimeter, aber er war mir so nah, wie nie zu vor. Und sein Gesicht kam immer näher.
Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss und das auch noch vor dem Käpt'n.. Es gab eindeutig nichts peinlicheres.
„Nein.“, stammelte ich nach einer unangenehmen Stille.
„Dennoch wirst du die Untersuchungen nachholen müssen, Nalani.“, entgegnete der Chirurg des Todes. „Aber nochmal zurück zu gestern Abend. Aufgrund deiner Befehlsmissachtung wirst du die nächste Woche keinen Landgang haben und das ganze Schiff putzen.“
„Wenn es weiter nichts ist...“, sagte ich schon, da ich nur mit halbem Ohr zugehört hatte. „Warte mal. EINE WOCHE? KEIN LANDGANG? PUTZEN? Spinnst du?“
Böse blickte ich zu ihm hinauf. In diese tiefen, unergründlichen grauen Augen. Da fiel mir gerade auf, dass er wunderschöne Augen hatte. Verträumt und völlig abwesend mit den Gedanken, starrte ich ihn an.
„Genug gestarrt?“, riss er mich schließlich aus meinem Tagtraum.
„Ähm.. was.. ja...“, murmelte ich schnell.
„Und überleg das nächste mal, bevor du so mit deinem Käpt'n redest. Das gibt noch zusätzlich Küchendienst.“
„Du hast echt einen an der Klatsche.“, nuschelte ich.
„Hast du was gesagt?“, fragte Law mit scharfen Unterton.
Ich lächelte ihn zuckersüß an und antwortete: „Natürlich nicht, Käpt'n.“
„Du kannst dann gehen. Oder willst du noch etwas sagen?“
Law stand direkt neben mir. Ich spürte seinen warmen Atem auf meinem Hals. Eine Gänsehaut breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Wieder wurde ich rot im Gesicht und konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Was machte Law mit mir? Sollte ich mich... Nein. Aber was, wenn doch?
Ich konnte nicht leugnen, dass er verdammt gut aussah und eigentlich war er ja auch sehr charmant. Vor allem seine Augen konnten einen fesseln, wie sonst nichts.
Mein Herz klopfte stärker gegen meinen Brustkorb. Was war nur los mit mir?
Schließlich erkämpften sich meine Gedanken, doch die Oberhand.
„Du perverser Idiot!“, rief ich ihm noch an den Kopf, ehe ich zügig durch die Tür verschwand.


„Oh man, Penguin hat schon wieder gewonnen!“, meinte Shachi niedergeschlagen.
„Tja, mein Guter. Das Schicksal mag mich eben lieber als dich.“
Breit grinsend schnappte sich der junge Mann seinen Gewinn. Ganze 2.500 Berry hatte er jetzt alleine schon von Shachi gewonnen. Von Bepo kamen noch 1.250 dazu.
Die Tür zum Gemeinschaftsraum wurde mit einem mal aufgemacht. Hinein kam ein junges Mädchen mit zum Teil blonden, zum Teil braunen Haaren. Ihre Wangen zeigten einen unnatürlichen rot Ton.
„Nalani, was hast du? Geht’s dir nicht gut?“, wollte Bepo direkt wissen.
„Soll ich Law holen?“, fragte nun auch Jean Bart.
„Bleibt mir bloß mit diesem Idioten weg.“, zischte das Mädchen und kuschelte sich an Bepo, der noch immer auf dem Boden saß.
„Aber...“
„Kein Wort.“ Wütend funkelte Nalani Shachi an, der erschrocken etwas zurückwich.
Nach kurzer Zeit wandten sich alle schon wieder ihren Beschäftigungen zu.
Die einundzwanzig jährige blickte abwesend aus dem Bullauge auf der gegenüberliegenden Seite des Raums. Immer noch kuschelte sie sich an den großen Eisbären, der mit seinen Nakama weiterhin Karten spielte.
Ihre eisblauen Augen fixierten einen vorbei schwimmenden Fisch. Er war nicht sonderlich groß, erstrahlte dafür aber in einem hellen Gelb. Das Gleiche Gelb, in dem auch das U-Boot der Heart-Piraten gestrichen war.
Je länger Nalani so nach draußen guckte, desto müder wurde sie. Langsam fielen ihr die Augen zu und sie versank in der Traumwelt.

„Verdammt!“, diesmal war es Penguin der verloren hatte und einen Teil seines Geldes wieder an Bepo geben musste.
Shachi hatte immer noch kein Glück beim Karten spielen und war nach der siebzehnten Runde mürrisch ausgestiegen, mit der Begründung er wolle Wäsche waschen.
Der Mann mit der schwarzen Mütze konnte sich ein Lachen nicht verkneifen. Obwohl er sehr gut mit dem rot-haarigen befreundet war, so erfreute es ihn doch immer wieder, dass er im Karten spielen so viel besser war.
„Hey. Kann ich mitspielen?“
Casquette hatte sich zu den beiden auf den Boden gesellt und wartete nun auf die Antwort, während er seinen Blick schweifen ließ. Lange war er noch nicht in der Crew, erst vor drei Wochen war er zu ihnen gestoßen.
Er hatte kurze braune Haare und trug wie die anderen auch einen weißen Overall mit dem Zeichen der Bande.
Kurz blieb sein Blick an der Schlafenden hängen, wanderte dann aber zu den Karten, die Penguin gerade austeilte.
Mittlerweile hatte sich Jean Bart in den Steuerraum verzogen, so dass nur noch die vier im Gemeinschaftsraum waren.
Sie spielten noch einige Zeit, aber irgendwann, waren auch sie eingeschlafen, wie Law feststellte.
Er war fertig mit seinem Logbucheintrag und wollte sehen wo die anderen waren.
Bei dem Anblick der sich ihm bot, musste er unwillkürlich lächeln. Es sah aber auch zu gut aus, wie sie da lagen und schliefen.
Nalani hatte sich eng an Bepo gekuschelt und lag halb auf diesem, während Penguin und Casquette auf Nalanis Beinen lagen. Einer der beiden war am Sabbern.
Allerdings konnte Law nicht erkennen, wer von beiden. Sie lagen so dicht beieinander, dass man schon fast meinen könnte, sie würden sich küssen.
Süffisant lächelnd trat der groß gewachsene junge Mann näher an seine Crew Mitglieder heran. Dann bückte er sich zu ihnen hinunter.
„Aufstehen.“, sagte er laut.
Drei der vier machten Anstalten sich zu erheben, nur die vierte wollte noch nicht. Sie drehte sich mit dem Rücken zu Law. Dieser wiederholte seine Aussage direkt über ihrem Ohr.
„Ruhe!“, war ihr Kommentar, ehe eine Faust angeflogen kam.


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So, ich hoffe euch hat es gefallen. Würde mich über Kommentare freuen =)
LG Sakura



Zuletzt von SakuraDLie am Fr 20 Jan - 21:26 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mo 8 Aug - 11:54

   
Mir gefällt die FF bisher, ich bin gespannt, wie es mit Nalani weitergeht.

Auch frag ich mich, wieso hier noch niemand nen Kommentar abgegeben hat! Surprised

Auf jeden Fall: Schreib weiter!

catch ya later, sylar

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mo 8 Aug - 15:56

   
Da muss ich mich Syl anschließen^^

Gut geschriebene Story find ich, sehr gut zu lesen und holpert auch an KEINER EINZIGEN Stelle cheers

Schreib auf jeden Fall weiter.

Mfg 11supernovae

SakuraDLie
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mo 8 Aug - 20:52

   

Puh, und ich dachte schon, die Geschichte würde hier keinem gefallen
*erleichtert ausatme*
Hier gibt es dann extra für euch beide Kommi Schreiber das nächste Kapitel.
Viel Spaß damit!


Ende Kapitel 1
„Aufstehen.“, sagte er laut.
Drei der vier machten Anstalten sich zu erheben, nur die vierte wollte noch nicht. Sie drehte sich mit dem Rücken zu Law. Dieser wiederholte seine Aussage direkt über ihrem Ohr.
„Ruhe!“, war ihr Kommentar, ehe eine Faust angeflogen kam.


Law sah sie nicht mehr rechtzeitig kommen. Frontal wurde er auf der Nase getroffen. Wer konnte denn schon ahnen, dass einen die eigenen Nakama schlugen, wenn man sie weckte?
Der schwarz-haarige fiel auf seinen Hintern und schüttelte etwas benommen den Kopf. Vorsichtig fasste er an seine Nase. Als er seine Hand wieder runter nahm, war ein roter Fleck auf eben dieser.

Schläfrig öffnete nun ich auch meine Augen richtig. Und erschrak.
Vor mir auf dem Boden saß mein Käpt'n. Mit blutiger Nase. Und ich hatte meine Faust erhoben, auf welcher ebenfalls etwas der roten Substanz zu sehen war.
Ich hatte ihn geschlagen. Mitten ins Gesicht.
Ein Teil von mir freute sich tierisch, dass ich diesem Idioten gezeigt hatte, dass ich mir nicht alles gefallen ließ. Der andere hingegen war aber schon dabei sich die Folgen auszumalen.
Nein, ich wollte auf keinen Fall, dass ich irgendein Körperteil nachher am Hintern hatte.
Mit der Zeit realisierte auch Law, was passiert war.
Sein Blick wurde ausdruckslos, doch seine Augen strahlten diese bedrohliche Ruhe aus, die mir so viel Angst einjagte.
Die Ruhe vor dem Sturm.
Ich sackte ein ganzes Stück in mich zusammen. Und schluckte.
Law starrte mich an. Das bedrohliche in seinen Augen wich nun Wut. Er durchlöcherte mich mit seinem Blick. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich sicherlich schon einige Male gestorben.
Langsam robbte ich auf dem Boden ein Stück nach hinten.
„W..Willst du... Brauchst du ein Taschentuch?“, fragte ich, um diese peinliche Stille zu beenden.
„Das wäre nicht schlecht.“, antwortete er scharf.
Mit zittrigen Händen holte ich eine Packung Papiertaschentücher aus meiner Hosentasche und gab sie ihm.
„Was zitterst du denn so?“ Law hatte die Packung angenommen und hielt sich nun eines an die Nase.
Um eine Antwort zu geben, war ich viel zu nervös, weshalb ich es lieber direkt ließ und stattdessen versuchte ein unschuldiges Lächeln auf meine Lippen zu zwängen. Leider klappte das nicht so gut, wie ich wollte.
Indessen hatte sich mein Käpt'n erhoben und blickte jetzt auch noch von oben auf mich herab. Was für ein peinliches Gefühl!
Wieder stieg mir die Röte ins Gesicht.
„Du hast ziemlich hart zugeschlagen, dass muss ich dir lassen.“, meinte er schließlich.
Zaghaft lächelte ich. Zuschlagen konnte ich schon immer gut. Was vielleicht aber auch daran lag, dass ich früher nie verstanden hatte, wie Türen funktionierten und diese dann immer aufgeschlagen hatte. Ziemlich gutes Training für so was.
Wieder entstand eine unangenehme Atmosphäre, in der sich die meisten anderen Crew Mitglieder verkrümelten. Einzig Bepo blieb da.
Diesem blieb aber auch nichts anderes übrig, da ich noch immer halb auf ihm drauf lag.
Trafalgar Law trat einen Schritt näher. Noch immer blutete seine Nase, aber nicht mehr so stark.
Auf einmal hielt er mir seine Hand hin und grinste.
Er grinste?
Warum um alles in der Welt grinste der Typ jetzt? Ich hatte ihm voll eine verpasst. Eigentlich sollte er mich wütend in den Boden starren und nicht doof grinsen.
Erwartungsvoll schaute mich der Größere von uns beiden an. Anscheinend war er nicht sauer auf mich, was mich aufatmen ließ. Trotzdem zögerte ich ehe ich seine Hand ergriff.
Rasch zog er mich auf die Beine. Etwas unsicher stand ich vor ihm und wandte meinen Blick gen Boden. Auf gar keinen Fall wollte ich ihm in die Augen sehen, nicht jetzt, wo meine Gedanken eh schon durcheinander genug waren.
„Geht es dir nicht gut? Du siehst blass aus.“ Ich hatte das Gefühl, dass in Laws Stimme so was wie Besorgnis mit schwang.
Verwundert hob ich meinen Kopf. Eine meiner Strähnen fiel mir ins Gesicht. Es war eine der Blonden, der braune Teil meines Haares war weiter hinten.
Unbeholfen strich ich sie mir hinters Ohr. Kurz strich meine Hand noch an diese eine Stelle hinter meinem Ohr. Sie wurde noch immer ausreichend von meinen Haaren verdeckt. Das war auch gut so.
Ich hatte nicht gemerkt, wie Law noch näher gekommen war. Erst als ich eine kalte Hand auf meiner Stirn spürte, erwachte ich aus meiner Trance. Manchmal war es wirklich nicht gerade gut, dass ich so tief in Gedanken versinken konnte.
„Deine Temperatur ist erhöht. Du solltest dich hinlegen.“, sagte er.
„Wie?“
Meine Gedanken waren noch immer nicht ganz da, wie auch, wenn da so ein Typ vor einem steht und einen besorgt mustert.
Oh man. Ich hatte schon wieder diese Gedanken. Im Geiste haute ich mir schon wieder ein Brett vor den Kopf. Warum hatte ich nur diese Gedanken?
„Du hast erhöhte Temperatur.“, wiederholte sich der Chirurg des Todes.
„Oh.“, mehr brachte ich nicht zustande.
„Ich werde dich zum Krankenzimmer bringen.“
Ich war immer noch völlig abwesend, so dass er mich schon fast hinter sich her schleifen musste.
Widerwillig kehrte ich dann aber auch aus der Traumwelt zurück. Vor dem großen Fenster war ein Buckelwal vorbei geschwommen, der mich an meine Kindheit erinnert hatte. Eine einzige Träne bahnte sich den Weg über meine Wange.

Im Krankenzimmer ließ Law dann mein Handgelenk los und wies auf das Bett, welches in der hinteren Ecke des kleinen Raumes stand.
Ich verstand nicht, was er wollte und warf ihm einen fragenden Blick zu.
Law seufzte, sagte dann aber: „Du sollst dich da hin setzten.“
„Bist du denn gar nicht sauer auf mich?“, wollte ich wissen.
Er drehte den Kopf zu mir. Ich stand noch immer an der gleichen Stelle. Keinen Millimeter hatte ich mich bewegt.
„Nein. Warum sollte ich?“
„Vielleicht ist es dir ja noch nicht aufgefallen, aber ich habe dich geschlagen.“, entgegnete ich ihm nun mit festerer Stimme. „Und warum hast du eigentlich so blöd gegrinst?“
Ja, endlich waren meine Gedanken wieder in der Gegenwart.
„Nur so. Immerhin weiß ich jetzt, dass es kein Fehler war, eine Frau in die Crew aufzunehmen.“
„Willst du damit etwa andeuten, Frauen seien schwach?“ Jetzt war ich es, die ihn durchdringend anstarrte. „Nimm das sofort zurück, oder....oder...“
„Oder was?“
„Oder ich werf dich ins Wasser.“
Ich grinste schon siegessicher, als er lachend sagte: „Du kriegst mich doch gar nicht hoch gehoben. Außerdem sind wir in einem U-Boot.“
„Verdammt.“, murmelte ich.
Mit der flachen Hand haue ich mir auf die Stirn. Law hat sich inzwischen wieder zu mir gedreht und hielt ein silbernes Schälchen in der Hand. Wo hatte er das denn her? Wo war ich hier überhaupt?
„Ähm, wo sind wir? Ich war doch gerade noch im Gemeinschaftsraum.“
„Wir befinden uns im Krankenzimmer. Ich hab dich hergebracht, weil du blass aussahst und erhöhte Temperatur hast.“
Davon hatte ich ja gar nichts mitbekommen. Ich sollte mir wirklich abgewöhnen, meine Gedanken einfach so schweifen zu lassen. Angestrengt überlegte ich. Aber das letzte wo dran ich mich erinnerte war, dass er mein Handgelenk gepackt hatte.
„Oh.“, gab ich sichtlich verwundert von mir.
„Hinsetzen“, befahl er dann.
Im ersten Moment wollte ich mich widersetzen, doch dann entschied ich, dass es reichte dem Käpt'n heute schon eine verpasst zu haben.
Also schlurfte ich auf das Bett zu und ließ mich auf den Hintern fallen.

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mo 8 Aug - 21:13

   

Hey SakuraDLie,

Endlich bin ich mal dazu gekommen dein Geschichte zu lesen.
Ich finde sie ist sehr schön geschrieben und man hat echt Spaß am lesen...

Was Nalani wohl für ein Geheimnis verbirgt ?
Auch das sie in Law verknallt zu sein scheint finde ich gut, ich glaube sowwas könnte ich niemals glaubhaft rüberbringen.

Mach weiter so... Ich freue mich schon auf nächste Kapitel

lg

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mo 8 Aug - 23:15

   
Hi SakuraDLie^^

Oh, ich muss wohl deine Geschichte übersehen haben! Surprised

Mir gefällt deine Story sehr gut! Dein Schreibstil ist echt Klasse! Mach bitte weiter so! cheers

Über das Geheimnis von Nalani habe ich mir auch schon Gedanken gemacht! Was es wohl sein mag? scratch

Sie scheint darüber hinaus auch in Law verliebt zu sein, ist sich aber ihren Gefühlen noch nicht so bewußt! Embarassed

Bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich schon auf das nächste study !

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Di 9 Aug - 13:44

   
na endlich mal n paar kommentare^^

hab ichs mir doch gedacht, dass die ff bisher bloß übersehen wurde

eine gelungene fortsetzung

ich freu mich auf weitere chapter

catch ya later, sylar

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Di 9 Aug - 15:49

   
Hi SakuraDLie^^

Ich finde deine FF wirklich toll Smile
Bin mal gespannt was Nalanis Geheimnis ist und wie sich ihre Liebe entwickelt!

mach weiter so, freu mich schon auf das nächste Kapitel Wink

SakuraDLie
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 12:33

   
Danke für die vielen netten Kommentare. Es ist immer wieder schön zu wissen, dass meine Geschichten Leuten gefallen =)
Ui, ihr meint sie ist in Law verknallt? Hm, das war eigentlich nicht beabsichtigt, aber wenn es so rüber kommt. Da machen sich meine Charaktere dann öfters schon mal selbstständig... Naja, ihr könnt da noch was erleben *fies grins*

Extra für euch hab ich hier das dritte Kapitel.
Viel Spaß!


Kapitel 3: Again?

Ende Kapitel 2
Also schlurfte ich auf das Bett zu und ließ mich auf den Hintern fallen.


Law stellte das metallene Schälchen auf einen kleinen Tisch neben dem Bett ab und nahm etwas heraus.
„Zieh dein Shirt aus.“
„Nein.“, kam es wie aus der Pistole geschossen. Ich würde mich doch nicht vor einem Mann entkleiden, auch wenn er Arzt war.
Seufzend schüttelte Law den Kopf. Sollte ich es etwas geschafft haben, dass er sich demnächst ziemlich stark aufregte?
„Warum nicht?“, fragte er ruhig.
„Darum!“, erwiderte ich und streckte ihm die Zunge raus.
„Dann krempel wenigstens den linken Ärmel nach oben.“
Ein ungutes Gefühl machte sich in mir breit. Er hatte wohl doch nicht etwa vor mir Blut abzunehmen? Oder etwa doch?
Stockend krempelte ich meinen Ärmel bis zum Ellenbogen nach oben.
„Noch ein Stück.“
Ich machte keine Anstalten auch nur im Ansatz diese Anweisung zu befolgen. Soll er es doch selber machen, wenn er unbedingt mein Blut anzapfen wollte.
Schon packte Law mein Handgelenk und schob den Ärmel meines dunkelblauen Shirts weiter nach oben, dann nahm er wieder das Band in die Hand, das er schon zuvor gehalten hatte.
Er band es mir um den Oberarm, etwa eine halbe Handbreite über dem Ellenbogen. Kurz tastete er noch über die Beuge, ehe er sich Handschuhe überzog.
Ich rutschte währenddessen von einer Pobacke auf die andere. Es war das erste mal, dass mir jemand Blut abnehmen wollte. Außerdem hatte ich diese ganzen spitzen Nadeln und Kanülen noch nie leiden können. Sie waren einfach viel zu spitz.
„Du musst still sitzen, sonst wird das nichts. Es würde dir nur weh tun.“
Augenblicklich saß ich still. Ich rührte nicht mal mehr einen Finger und auch hatte ich das Atmen eingestellt, denn wie man weiß, bewegt man dabei ja den Brustkorb.
„Du kannst ruhig weiter atmen. Es geht nur darum, dass du dich nicht zappelst oder den Arm bewegst.“, erklärte er ruhig und konzentriert.
Erleichtert stieß ich die Luft aus. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn ich diese hätte weiterhin anhalten hätte müssen.
Er nahm einen Tupfer in die Hand und strich über die Beuge, dann wischte er sie mit einem anderen ab.
Dies wiederholte er, aber beim zweiten Mal wartete er bis das Desinfektionsmittel getrocknet war und wischte es dann sauber von oben nach unten ab.
Jetzt griff er in das Schälchen und holte eine lange Kanüle hervor. Er führte sie zu meinem Arm, tastete noch mal kurz und stach dann zu.
Mein Körper verkrampfte sich. Verdammt hatte das Zustechen weh getan. Vorsichtig wanderte ein Blick zu meinem Arm. Es befand sich bereits ein bisschen Blut im Plastikschlauch.
Um mich von diesem Bild abzulenken, ballte ich meine rechte Hand zur Faust und schloss die Augen.
Meine Fingernägel bohrten sich vermutlich schon ins Fleisch, so fühlte es sich zumindest an.
'So Nalani, du denkst jetzt an ein saftiges, zartes, großes Steak und riechst diesen verführerischen Duft. Du schmeckst die würzige Soße auf deiner Zunge. Das Fleisch zergeht mühelos. Dir läuft immer mehr Wasser im Mund zusammen und du nimmst noch ein großes Stück in den Mund. Dieser herrliche Geschmack.'
Meine rechte Hand hatte sich auch wieder entspannt. Sie hing schlaff neben meinem Oberkörper.
Ein wohliges Brummen entkam meiner Kehle. Auch mein Magen fing an Geräusche zu machen, immerhin musste es Mittagszeit oder zumindest Essenszeit sein.

„Fertig.“, riss mich auf einmal ein durch den Raum schwirrender Bariton aus den köstlichen Essensfantasien.
Verwundert öffnete ich meine Augen. Vor mir stand er und blickte mich erwartungsvoll an.
„Kannst du den Tupfer noch einige Minuten auf deine Beuge drücken? Und lass ja den Arm gestreckt.“
Es war mehr ein Befehl als eine Frage.
Erst jetzt spürte ich den Druck an meinem linken Arm. Mit einer Hand hielt Law noch den Tupfer auf das Einstichloch gedrückt. In seiner anderen hielt er die Kanüle, bei dessen Anblick sich mein Magen etwas zusammen zog.
Ich nickte und drückte auf den Tupfer. Law hatte sich abgewandt und die Kanüle beseitigt.
Schon wieder so eine Stille. Wie ich es hasste! Mussten alle auf diesem Schiff ständig schweigen?
„Kann ich jetzt gehen?“
„Nein“, kam die schlichte Antwort.
„Wieso nicht?“
„Weil ich das sage.“
„Das ist keine Begründung!“, warf ich ihm an den Kopf.
„Ich bin der Käpt'n hier.“, sagte er und warf mir einen seiner berühmt berüchtigten Mörderblicke zu.
Am liebsten hätte ich meine Arme schützend vors Gesicht gehalten, aber das ging ja leider Gottes nicht. Warum hatte ich ihn denn nicht aufgehalten, als er mir das Blut abnehmen wollte?
Wieder knurrte mein Magen, dieses Mal aber um einiges lauten, so dass Law mich amüsiert musterte.
„Hast wohl hunger.“
„Ja. Lässt du mich jetzt gehen?“
Ich zog einen Schmollmund und blickte ihn von unten an. Dazu klimperte ich noch etwas mit meinen Wimpern. Es war wirklich von Vorteil, wenn man eine Frau war.
Das ließ ihn aber ziemlich unbeeindruckt und er sagte: „Nein. Erst wenn ich fertig bin.“
„Hä?“
Konfus kratzte ich mich am Hinterkopf. War er denn noch nicht fertig?
„Ich sagte doch, du sollst den Tupfer auf die Wunde drücken. Was ist daran so schwer zu verstehen?“
Tatsächlich lag der Tupfer auf dem Boden und ein kleiner roter Punkt prangte in meiner Ellenbeuge.
„Tut mir Leid. Hab nicht drauf geachtet.“, entgegnete ich lächelnd.
„Na gut.“, meinte Trafalgar dann und klebte ein Pflaster auf das Einstichloch.
„Bist du jetzt fertig?“
So langsam konnte ich nicht mehr ruhig sitzen und begann wieder von einer Backe auf die andere zu rutschen.
„Du hast ja richtig Hummeln im Hintern.Und nein, ich bin noch nicht fertig. Ich habe da noch ein paar Fragen.“
Der Mützenträger lehnte sich an die gegenüberliegende Wand und wartete anscheinend auf meine Reaktion.
„Fragen? Über mich?“
Mein Gegenüber nickte, dann begann er: „Was sind das für Dinger hinter deinen Ohren? Die sehen aus wie Kiemen.“
„Ich weiß nicht, was du meinst.“, sagte ich sofort.
Verdammt, dann hatte er sie also doch bemerkt! Ich musste eindeutig besser aufpassen. Diesem Kerl entging anscheinend nichts.
„Das glaube ich schon. Aber gut, nächste Frage. Warum sträubst du dich so gegen die Check-ups?“
Law hatte die Arme vor der Brust verschränkt und musterte mich mit strengen Blick. Keine Sekunde ließ er mich aus den Augen. Er beobachtete ganz genau jede meiner Bewegungen, egal wie klein sie auch waren.
„Das geht dich nichts an!“, entgegnete ich, fügte dann aber noch hinzu: „Darf ich das eigentlich nochmal machen? Das hat irgendwo Spaß gemacht.“
Hoffentlich klappte das mit dem Themawechsel.
„Wenn du das Blutabnehmen meinst, ja. Aber nicht jetzt. Um noch mal auf die Frage...“
„Das mein ich doch gar nicht!“, unterbrach ich ihn.
„Was dann?“ Fragend zog er eine Augenbraue hoch.
„Darf ich dich nochmal schlagen?“
Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Trafalgar Law, dem Rookie aus dem North-Blue, mit einem Kopfgeld von 200 Millionen Berry, den die Marine nur 'Chirurg des Todes' nannte, der in jeder Situation Ruhe bewahrte, entwichen die Gesichtszüge!

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 12:57

   
Wieder ein tolles Kapitel Smile

bin mal gespannt drauf was Law dazu sagt
und wie es weitergeht!

freu mich schon auf das nächste Kapitel Wink

Gast
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 13:28

   
diesmal ist ja nicht so viel passiert

kiemen? oha na was das wohl bedeutet^^

ja, mal sehen, wie law darauf reagiert Very Happy

catch ya later, sylar

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 13:44

   
Ein weiteres gutes Kapitel von dir, auch wenn ich es etwas seltsam finde wie man beim Blutabnehmen an essen denken kann Zorro

Naja hoffentlich findet Nalani ihre Nase später dann nicht am Hintern oder so xD

Ich freu mich schon aufs nächste Kapitel^^ DAUMEN HOCH cheers

SakuraDLie
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 14:02

   
@11supernovae: Irgendwie muss man sich doch ablenken. Und wenn der Autor Hunger hat und der Charakter auch, dann kommt halt sowas bei raus =)
Aber das Ablenken klappt ja...

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 10 Aug - 23:44

   
Hi SakuraDLie^^

Wieder mal ein schönes Kapitel! Gefällt mir! Brook

Der Dialog zwischen den beiden ist echt witzig! Very Happy

Law bemerkt bei Nalani Kiemen hinter den Ohren, da bin ich mal gespannt, was da noch kommt! Surprised

Freue mich schon auf das nächste study !

SakuraDLie
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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Sa 13 Aug - 22:37

   

So, ich will euch dann hier auch das vierte Kapitel präsentieren.
Es ist ein wenig kürzer als die vorherigen, aber das war absicht
Dann möchte ich mich noch ganz herzlich für die ganzen netten Kommentare bedanken.
Ich freue mich jedes mal über welche =) Aber Kritik und Verbesserungsvorschläge werden auch gerne gesehen.
Dann viel Spaß beim Lesen!

PS: Wahrscheinlich merkt man, dass ich beim Schreiben hunger hatte... Leider hat Ruffy da ganz schön auf mich abgefärbt.... =)


Ende Kapitel 3

Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Trafalgar Law, dem Rookie aus dem North-Blue, mit einem Kopfgeld von 200 Millionen Berry, den die Marine nur 'Chirurg des Todes' nannte, der in jeder Situation Ruhe bewahrte, entwichen die Gesichtszüge!



Doch schnell fasste er sich wieder. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn er dieses Gesicht noch ein paar Minuten länger gehabt hätte.
„Ich denke, du kennst die Antwort auf diese Frage selber, Nalani.“, sagte Law ruhig.
Betrübt nickte ich. Mein Käpt'n wusste wirklich, wie er mir meine Laune kaputt machen konnte.
Law trat näher an das Bett heran, dann spürte ich eine kalte Hand auf meiner Stirn.
„Deine Temperatur ist immer noch erhöht. Du solltest dich hinlegen.“
„Ich hab aber Hunger!“, gab ich zurück.
„Du kannst nachher was essen. Jetzt ruhst du dich aus.“
„Wenn ich aber nicht will?“
Auch wenn er mein Käpt'n war, war ich ebenso hungrig. Da konnte er machen, was er wollte. Ich würde keinen einzigen Befehl mehr befolgen, obwohl ich das ja schon selten tat.
„Das war ein Befehl, Nalani.“, meinte Law.
„Na und? Ich habe Hunger und werde jetzt was essen gehen und du kannst nichts dagegen machen.“
Ich sprang von dem Bett auf und ging zur Tür.
Auf einmal wurde ich umgerissen, dann küsste ich auch schon den hölzernen Boden.
„Du gehst nirgendwo hin, außer ins Bett.“
„Dafür musst du aber auch von mir runter gehen“, gab ich zurück.
Was dachte der sich? Sich einfach so auf eine Dame drauf setzen!
Law sagte nichts und blieb weiterhin auf meinem Rücken sitzen. Entnervt stütze ich meinen Kopf auf einer Hand ab, was sich allerdings als schwieriger herausstellte als vorher gedacht.
Vor allem wenn ein gut 75kg schwerer Kerl auf einem sitz.

Ich weiß nicht wie lange, wir dort auf dem Boden waren und uns angeschwiegen hatten, jedenfalls wurde mit der zeit eines meiner Beine taub.
„Law, stehst du auf? Mein Bein wird taub.“
Immer noch keine akustische Reaktion des anderen. Das einzige was er tat, war, dass er sein Gewicht ein wenig verlagerte und nun wieder Blut in mein taubes Bein fließen konnte.
Na super. Immerhin war es auf dem Boden nicht kalt. Das hätte mir echt noch gefehlt.
Um mich wenigstens etwas von der misslichen Lage abzulenken, beschloss ich einfach mal eine kleine Konservation anzufangen: „Wann erreichen wir die nächste Insel?“
„In fünf Tagen. Aber du hast Landgangverbot.“, antwortete er.
„Das weiß ich auch.“, murmelte ich.
„Warum fragst du dann?“
„Darf man nicht mal mehr neugierig sein?“
Wieder breitete sich diese Stille aus. Wir schwiegen uns an, wie schon so oft. Diese Stille war nicht unbedingt angenehm, aber unangenehm war sie auch nicht wirklich.
Mein Blick schweifte durch den Raum. Es war nur ein kleiner Raum. Für ein Krankenzimmer war er aber eigentlich ganz nett eingerichetet.
In einer der Ecken stand ein Bett, daneben ein kleiner Tisch. Gegenüber befand sich ein Regal, welches alle möglichen Folianten und Bücher über Medizin und die Behnadlung von Wunden enthielt.
Dann gab es in dem Raum noch einen Schreibtisch in der Nähe des Regals. Über eben jenen hing noch ein Schrank mit Medikamenten und allem anderen möglichen Zeugs.
Schließlich blieb mein Blick an dem kleinen Waschbecken neben der Tür hängen.
Unwillkürlich musste ich lächeln. Mit diesem Waschbecken verband ich meine allererste Erinnerung hier an Board.

Damals war ich gerade mal 19 Jahre alt gewesen. Ich lebte noch auf einer kleinen Winterinsel am Anfang der Grand Line. Nicht oft kamen Schiffe her. Laut meinem Vater war es die Route, die am wenigsten benutzt wurde, von denen die zum Sabaody Archipel führten.

Ich unterbrach meine Gedanken, als meine Nase einen besonderen Geruch ausmachte.
„Riechst du das auch?“, fragte ich.
„Was meinst du?“
„Hm, wie soll ich den Geruch erklären? Es riecht auf jedenfall essbar.“
Law seufzte. Ich zuckte nur unbeholfen mit den Schultern, ehe ich mich wieder dem Geruch zuwendete.
Er kam mir unglaublich bekannt vor. In gewisser Weise roch es nach Kräutern, aber auch nach etwas intensiven und herzhaften. Es erinnerte mich an Käse, besser gesagt an Gouda.
Mir lag die Antwort auf meine Frage schon auf der Zunge, aber ich wollte nicht darauf kommen. Innerlich raufte ich mir die Haare. Ich kannte diesen Geruch, aber woher?
Dann, auf einmal, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Käsesoße!
Ohne lang zu überlegen, oder überhaupt auf den Typ zu achten, der da auf mir saß, sprang ich auf und lief promt vor die Tür.
Benommen prallte ich ab und musste mich kurz neu orientieren. Dann aber flitze ich direkt durch die Tür und zur Kombüse.
Wenn es Käsesoße gab, dann gab es mit sicherheit auch Tortelini. Und die ließ ich mir auf gar keinen Fall entgehen!

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Sa 13 Aug - 23:56

   
Hi SakuraDLie^^

Ein weiteres tolles Kapitel!
man merkt wirklich, dass du hunger hattest Very Happy
aber es gefällt mir trotzdem!

mach weiter so,
freu mich schon auf das nächste Kapitel Smile

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 14 Aug - 11:53

   
Hi SakuraDLie^^

Eine tolle Fortsetzung, wenn auch diesmal nicht sonderlich viel passiert ist!

Nalani scheint ständig Hunger zu haben! Die ist ja voll verfressen! Laughing

Befehle vom Kapitän werden auch nicht befolgt, das ist ja ein Früchtchen! Very Happy

Freue mich darauf, wenn es mit der Story weitergeht!

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 14 Aug - 13:02

   
Gut das du weiterhin das Niveau von Kapitel 1 hältst^^

Ein Kritikpunkt: Wenn du schon zu 'nem Rückblick ansetzt, wieso führst du ihn dann nich weiter aus?

Bin schon gespannt aufs nächste Kapitel.... und vorallem auf die Reaktion von Law.... wie lange der das wohl noch mit sich machen lässt scratch

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 14 Aug - 14:29

   
@11supernovae: Das war Absicht... Irgendwie muss man seine Leser doch auf die Folter spannen. Außerdem ist ja auch erklärt, warum der Rückblick so plötzlich endet.. Tja, was Käsesoße alles bewirken kann Razz

Und an alle anderen: Vielen Dank für die Kommentare!

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 14 Aug - 18:14

   
spannende kapitel schreib schnell weiter Very Happy alle warten schon gespannt ^^ ich find du schreibst super Smile

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 31 Aug - 19:27

   
So, nach etwas längerer Wartezeit präsentiere ich hier das 5. Kapitel!
Ich hoffe es gefällt euch genauso gut wie die anderen. Ich persönlich finde, es ist das beste Kapitel bis jetzt. Aber mal sehen, was ihr sagt.
Viel Spaß beim Lesen!

Ende Kapitel 4
Wenn es Käsesoße gab, dann gab es mit sicherheit auch Tortelini. Und die ließ ich mir auf gar keinen Fall entgehen!


„Huch, Nalani. Was machst du hier? Das Essen ist doch noch gar nicht fertig.“, richtete sich der junge Koch der Bande an mich.
Verwundert blickte er mich an. Gerade eben war ich voller Elan durch die Tür gerannt, welche – zu meinem Glück – nach innen aufging.
„Aber es riecht doch so gut.“, sagte ich mit gierigen Blick.
Raik, so lautete der Name des Kochs, seufzte und fuhr sich mit einer Hand durch die kurzen, blonden Haare. Seine grünen Augen fixierten abwechselnd das Essen und mich.
Schließlich grinste er und meinte: „Vielleicht ist ja doch schon etwas fertig, aber nur, wenn du gar nicht mehr warten kannst.“
Meine Augen wurden größer, blickten Raik bittend an.
„Ich kann nicht mehr warten. Für etwas Tortelini und Käsesoße würde ich alles tun!“, sprudelte es aus mir heraus.
„Wirklich alles?“
Begierig nickte ich. Unruhig trat ich auf der Stelle rum.
„Wenn das so ist, könnte ich ja mal eine Ausnahme machen. Sofern du dafür meinen Putzdienst übernimmst.“
Raik nahm einen Teller aus dem Schrank und stellte ihn auf der Küchenzeile ab. Dann wandte er sich dem Topf mit den Tortelini zu.
„Moment mal. Ich soll deinen Putzdienst übernehmen? Spinnst du? Ich muss doch jetzt schon das Ganze Schiff putzen!“, fuhr ich ihn an.
„Wirklich?“, fragte er keck nach.
„Ja!“, gab ich die leicht verzweifelt klingende Antwort.
„Tja, dann gibt es wohl keine extra Portion für dich.“ Schulterzuckend nahm der Koch den Topf vom Herd.
„Aber ich...“
Ich war näher an Raik herangetreten und stand jetzt genau vor ihm.
Unschuldig und traurig blickte ich zu ihm auf, denn mein Gegenüber war mindestens zwei Köpfe größer als ich.
„Raik-san, dass kannst du einer armen, jungen Frau doch nicht antun! Willst du das ich verhunger?“
„Versuch ruhig die Nummer mit dem Hundeblick, die zieht bei mir nicht, Kleine.“, antwortete Raik und wuschelte mir durch die Haare.
„Ich bin nicht klein.“, murmelte ich beleidigt.
Raik schmunzelte.
„Kannst du schon mal den Tisch decken? Dann kann ich die anderen zum Essen rufen.“
Ich streckte ihm die Zunge raus und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Na gut, dann bekommen die anderen halt die Extra Portion. Eigentlich sollte das mein Dank werde, weil du mich letztens vor meinem sicheren Tod bewahrt hast. Aber wenn du nicht willst, dann kann ich dir auch nicht helfen.“
„Eine Extra Portion für mich?“
Der Blonde nickte.
Augenblicklich fiel ich ihm um den Hals, auch wenn ich seinen Hals nicht wirklich erreichte.
„Hey! Was habe ich dir getan, dass du mich gleich erwürgst?“, gab Raik gespielt empört von sich.
„Raik-san! Du bist der Beste Koch, den ich kenne.“
Der vierundzwanzig-jährige hielt sich eine Hand an den Hinterkopf und lachte, als ich mich auf Zehenspitzen stellte und ihm einen Kuss auf die Wange gab.
Netterweise hatte er sich etwas zu mir herunter gebeugt.
Nach etlichen Minuten löste ich mich dann vo ihm und sagte: „Also ich decke den Tisch und du trommelst die anderen zusammen.“
Raik nickte, konnte aber nicht ganz die Röte verbergen, die sich auf seinen Wangen breit gemacht hatte.
Freudig hüpfte ich zum Schrank. Nahm die Teller und verteilte sie auf dem großen Tisch aus Mahagoni. Danach holte ich noch das Besteck und die Gläser.
Zufrieden setze ich mich auf meinen Platz und wartete. Und wartete. Und wartete.
Was machen die so lange?
Ungeduldig erhob ich mich und ging zur Tür. Ich wollte diese gerade öffnen, als mein Hinterteil bekanntschaft mit dem Boden machte. Mal wieder.
„Türen mögen dich wohl nicht sonderlich.“, grinste Penguin und hielt mir seine Hand hin.
Grummelnd nahm ich sie an, ließ mich hochziehen und begab mich wieder auf meinen Platz.
Als Raik dann aber das Essen auf den Tisch stellte, war meine schlechte Laune so gut wie verflogen.
„Also gut Jungs, haut rein.“, hatte der Koch lächelnd von sich gegeben, als er die ganzen hungrigen Gesichter seiner Nakama gesehen hatte.
Streng blickte ich ihn an.
„Schon gut. Und Mädels.“
Meine Freunde warfen sich förmlich auf das Essen. Auch ich ließ mir das nicht zweimal sagen und langte ordentlich zu.

„Wo ist denn eigentlich Law-san?“, fragte ich nach einer Weile mit vollem Mund.
„Er meinte, er müsse noch was erledigen und kommt dann nach.“
Penguin zuckte mit den Schultern und widmete sich wieder seinem vollen Teller.
Ob er wohl sauer auf mich ist? Hm, Grund genug hätte er ja. Ach verdammt. Ich werd aus diesem Typen wohl nie schlau!
Innerlich raufte ich mir die Haare.
„Sag mal Kleine, woher hast du gewusst, dass das Essen fertig ist?“, fragte der Blonde irgendwann.
„Ich habs gerochen.“
„Gerochen?“ Perplex starrte er mich mit seinen schmalen, grünen Augen an. „Das würde ja heißen, deine Nase wäre besser, als die von Bepo.“
„Kann ich auch nichts dran ändern.“
„Entschuldigung.“, kam es vom anderen Ende vom Tisch.
Sofort sprang ich auf und rannte zu dem Eisbären.
„Das muss dir doch nicht leid tun. Oh mein Gott. Du bist so verdammt süß, wenn du das sagst!“, quieckte ich und knuddelte Bepo.
„Wenn ihr das fortsetzen wollt, dann doch bitte ein einer Kajüte und nicht in der Küche.“, erklang plötzlich eine ruhige Stimme.
Ich wandte mich zu ihrem Ursprungsort. Dort stand Trafalgar Law im Türrahmen und blickte amüsiert zu seinem Vizen und mir herüber.
Mit hochroten Kopf, der einer Tomate Konkurenz machte, löste ich mich von dem kuscheligen Bären und ging ein paar Schritte zur Seite.
Law hatte sich von der Tür abgestoßen und sich nun an den Tisch gesetzt, wo ihm Raik auch direkt eine Portion vorsetzte.
Langsam näherte ich mich dann wieder meinem Stuhl und ließ mich nieder. Leider Gottes hatte es das Schicksal aber so gewollt, dass Laws Platz leider direkt neben meinem lag.
Während des gesamten Essens gab ich kein Wort mehr von mir und hielt meinen Blick gesenkt.

Als ich fertig war, wollte ich mich erheben, wurde aber aufgehalten.
„Wenn ich mich recht entsinne, hast du Küchendienst.“, sagte Law.
„Heute ist aber doch Shachi dran, Käpt'n.“, warf Casquette ein.
„Nein. Nalani hat sich bereit erklärt die ganze Woche durch euren Dienst mit zu übernehmen.“
„Ich dachte, das war ein Scherz.“, brachte ich mühsam hervor.
Mein Sitznachbar schüttelte den Kopf.
„Hey, danke Nalani. Bist echt 'ne gute Freundin.“, riefen einige meiner Nakama und verließen den Raum.
Wie nett von denen, dachte ich sarkastisch.
Jetzt befanden sich nur noch Raik, Law und Jean Bart im Raum.
Seufzend begab ich mich zu Raik, der bereits den Tisch abgeräumt hatte. Dort drückte er mir ein Tuch in die Hand mit dem Kommentar: „Mach du den Abwasch.“
Widerwillig nahm ich mir die kleine Trittbank, stellte mich darauf und tauchte meine Hände in das schaumige Wasser.
Hinter mir hörte ich wie Law und Raik über irgendetwas diskutierten. Vermutlich ging es um den Proviant.

Immer wieder verließ ein Seufzer meinen Mund. Aber immerhin musste ich jetzt nur noch das Geschirr abtrocknen und den Tisch abputzen.
Seufzend ließ ich den Kopf hängen.
Ich hatte wirklich nicht gedacht, dass Law das ernst gemeint hatte. Bei ihm konnte man sich aber eigentlich nie wirklich sicher sein. Er war so undurchschaubar. Viel redete er nicht und auch sonst war er verschlossen. Nichts oder nur ganz wenig gab er von sich Preis.
Das einzige was ich über ihn wusste war, dass er ein Jahr jünger ist als ich, Pirat ist, der sein Kopfgeld auf jeden Fall verdient hat, und Arzt ist. Nicht einmal seine Heimatinsel hatte er bislang mit auch nur einem Wort erwähnt.
Wieder verließ ein Seufzen meinen Mund. Heimat. Was ist das?
Ich hatte nie eine wirliche Heimat. Schon immer war ich auf dem Meer unterwegs gewesen. Anfangs noch mit meiner Mutter, aber später alleine.
Wieder ein Seufzen.
„Was ist denn mit dir los, Kleine?“, fragte plötzlich Raik. Er war leise hinter mich getreten.
„Ach nichts. Mich nervt nur diese Arbeit hier.“, entgegnete ich. „Außerdem sollst du mich nicht Kleine nennen.“
„Hm, dann wundert es mich, dass du einen Hocker brauchst, um an die Spüle zu kommen, wenn du doch nicht so klein bist.“
„Was kann ich dafür, dass du so ein Riese seien musst.“, sagte ich patzig.
Etwas schweres fand seinen Platz auf meinem Kopf und wuschelte einmal kräftig durch meine Haare.
„Jetzt lachst du wieder über mich.“
Ein Lächeln huschte über meine Lippen.
„Nein. Ich doch nicht. Ich hab doch mitbekommen was du beim Käpt'n angerichtet hast mit deiner Faust.“
Verlegen grinste ich und knetete nervös meine Hände.
Das hatte ich ja schon fast vergessen. Eigentlich müsste ich mich dafür noch entschuldigen. Aber auch nur eigentlich.
„Das hast du also mitbekommen. Wer noch?“
„Hm, ich glaube es hat sich mittlerweile auch schon rumgesprochen. Heißt, es müsste schon die ganze Crew wissen.“
„Oh verdammt.“, murmelte ich und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.
„Was macht ihr beide da drüben? Nalani, wehe du verdrehst meinen Jungs den Kopf. Ich brauch die noch, wenn ich Piratenkönig werden will“
„Aber ich...“
Ich hatte Law meinen Blick zugewandt. Sofort verlor ich mich wieder in diesen sturmgrauen Augen.
Mein Herz pochte schneller. Was musste er auch so verdammt heiß aussehen?
„Raik, Bart, lasst uns alleine.“
Laws angenehmer Bariton schwirrte zu meinen Ohren und riss meine Gedanken unsanft in das Hier und Jetzt.
Die beiden Männer gehorchten und verließen den Raum.
Erst jetzt regte sich auch Law. Gemächlich näherte er sich mir.
„Was ist los, Law-san?“, fragte ich, das schlimmste ahnend.
„Das war nicht nett, was du vorhin gemacht hast. Dafür muss ich mir noch eine angemessene Strafe überlegen.“, hauchte er.
Mein Herz machte einen Hüpfer. Kurz hatte ich das Gefühl, es würde aufhören zu schlagen.
Nur wenige Zentimeter trennten mein Gesicht von dem meinen Käpt'ns.

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Mi 31 Aug - 20:43

   
Hey SakuraDLie^^

Super, endlich geht deine Story weiter! cheers

Das neue Kapitel hat mir sehr gut gefallen! Bitte weiter so!

Ein schöner Cliffhanger am Ende des Chapters, da bin ich ja jetzt mal gespannt, was da passiert! Surprised

Freue mich schon auf das nächste study !

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   Do 1 Sep - 11:50

   
Hi SakuraDLie^^

Ein echt tolles Kapitel
hat mir sehr gefallen
bin mal gespannt wie es weiter geht^^

mach weiter so,
freu mich schon auf das nächste Kapitel Smile

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 11 Sep - 15:34

   

So, ich habe endlich mal das nächste Kapitel fertig. Es ist zwar nicht so lang geworden, wie ich es wollte, aber eigentlich mag ich es sogar. Naja, lest selbst
Falls einer von euch einen Namen für das Kapitel hat, ich nehme gerne vorschläge an.


Ende Kapitel 5
Mein Herz machte einen Hüpfer. Kurz hatte ich das Gefühl, es würde aufhören zu schlagen.
Nur wenige Zentimeter trennten mein Gesicht von dem meinen Käpt'ns.


„A..A..Aber... ist es nicht schon Strafe genug, dass ich hier alles putzen darf?“, stammelte ich.
Was musste er auch so dicht vor mir stehen?
Laws Grinsen wurde breiter. Und er schüttelte den Kopf.
Ein Seufzen verließ schon wieder meinen Mund. War denn heute Seufztag?
„Was muss ich denn dann noch machen, bis du endlich zufrieden bist, du arroganter, perverser...“
Weiter kam ich nicht, denn Law unterbrach mich: „Ganz einfach. Du lässt zu, dass ich dir mein Zeichen verpasse. An eine Steller meiner Wahl.“
Süffisant grinsend wartete der Größere auf meine Reaktion und die sollte er bekommen.
Ungewollt war ich einen Schritt nach hinten getreten. Leider hatte ich dabei außer Acht gelassen, dass ich immer noch auf dem Hocker stand.

Ich fiel. Schloss meine Augen. Wartete auf den schmerzhaften Aufprall. Aber der blieb aus. Stattdessen fingen mich zwei starke Arme auf. Ein kurzer Schrei verließ meine Kehle.
Langsam öffnete ich meine Lider wieder. Trafalgar Law hatte mich aufgefangen und hielt mich jetzt wie eine Braut in seinen Armen.
„Du solltest vorsichtiger werden.“, sagte er belustigt, dann wurde er ernster. „Aber wenn ich dich hier schon mal so schön habe, dann kann ich dir auch jetzt gleich mein Zeichen verpassen. Es ist höchste Zeit, dass du es bekommst.“
„Ich will aber nicht.“, brachte ich mühsam hervor.
Ich wollte kein Tattoo, das wollte ich noch nie. Und schon gar nicht wollte ich eines an eine Stelle, die er sich aussucht.
„Lass mich runter!“
Wild zappelte ich in seinen Armen, aber loslassen tat er mich nicht.
„Wenn du jetzt nicht sofort aufhörst zu zappeln, kann ich für nichts garantieren.“, kam es bedrohlich von dem Schwarz-haarigen.
„Dann lass mich runter.“, gab ich leise von mir.
Auch wenn ich meinem Träger nicht in die Augen schaute, spürte ich seinen stechenden Blick auf mir. Am liebsten wäre ich in der nächsten Versenkung verschwunden. Oh bitte lieber Boden, öffne dich, damit ich in dir verschwinden kann, dachte ich.
„Du würdest dich doch sofort verkrümeln.“
Konnte der jetzt schon Gedanken lesen?
„Kannst du jetzt schon meine Gedanken lesen?“, kam es auch promt aus meinem Mund.
Ich sollte mir angewöhnen, nicht alles Gedachte auszusprechen.
„Nein. Aber darauf kann ich auch gut verzichten. Ich möchste wirklich nicht wissen, was in deinem Hirn vor sich geht.“
„Und du wirst mich jetzt immer noch nicht runter lassen?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Nein.“
Wie konnte so ein kleines Wort nur meine gesamte Hoffnung zerstören?
„Würdest du auf einen Kompromiss eingehen?“
„Das kommt ganz darauf an.“
„Ich verspreche mitzukommen, wenn ich wenigstens entscheiden darf, wohin das Tattoo kommt.“
„Nein, wenn du mitkommst, sind alle deine Strafen aufgehoben.“
Verdammt. Zwickmühle. Zum einen würde ich gerne alle Strafen los sein, aber ich will auch nicht, dass Law entscheidet an welche Stelle das Tattoo kommt.
„Du bist gemein.“, murmelte ich.
„Ich bin Pirat, vergiss das nicht.“
„Toll. Ich auch. Und trotzdem bin ich sehr viel netter als du.“
„Ach wirklich? Wenn du doch so nett bist, warum hast du mich dann geschlagen?“
„Du hast mich geweckt. Ich hatte da gerade so einen tollen Traum.“
„Das ist kein Grund seinen Käpt'n zu schlagen.“
„Willst du mir jetzt eine Moralpredigt halten?“
„Nein, jetzt will ich dir ein Tattoo stechen.“
Law ließ mich runter. Nicht gerade sanft plumpste ich auf einen Stuhl. Dann blickte ich mich in dem Raum um.
Wir befanden uns im Tattoowier Raum.
„Scheiße! Das hast du doch mit Absicht gemacht!“, warf ich ihm vor.
„Was glaubst du denn?“
Gerade wollte ich zu einer Schimpftirade ansetzen, als sich Law wieder mir zuwandte.
In seinen Händen hielt er eine Schablone, die sein Zeichen zeigte.
„Mal sehen, wo wir das hinmachen.“
Dieses undefinierbare Grinsen in Trafalgars Gesicht jagte mir mehrere Schauer über den Rücken.
„Wie wäre es mit der Wade?“, fragte er.
„Nein, alles nur nicht auf die Beine.“, schoss es aus mir heraus.
„Sollte ich nicht entscheiden, wo es hinkommt?“
„Nei.. Ja... Aber bitte nicht auf meine Beine, Law-sama.“
„Ach auf einmal kriegst du Angst?“
„Ich... nein... ja... ich...“
Na super, kein vernünftiger Satz wollte meinen Mund mehr verlassen.
„Wenn das so ist, dann werde ich deinen Rücken nehmen.“
Warum bekam ich zunehmends ein schlechteres Gefühl?
„Shirt aus und umdrehen.“, befahl der Chirurg.
„Ich will nicht.“
„Warum?“ Trafalgar Law war zwar sehr geduldig, aber auch die hatte ein Ende.
„Böse, aua Nadel.“
Wow, super Nalani. Sehr geistreicher Kommentar.
Law musste lachen.
Moment mal. Er lachte? Ging denn jetzt schon die Welt unter?
„So ist das also. Du hast also Angst vor Nadeln. Du wirst sie gar nicht sehen.“, grinsend setzte sich Trafalgar auf einen Drehhocker. „Ich wiederhole mich nur ungern. Shirt ausziehen und umdrehen.“
Nicht einmal durch mein flehendes Gesicht ließ er sich erweichen. Geschlagen drehte ich mich um und zog dann das blaue Shirt aus.
„Warum nicht gleich so?“
„Weil du ein arrogantes, eingebildetes, perverses, sadistisches, stures, unsensibles Arschloch bist.“, nuschelte ich.
„Hast du was gesagt?“
„Nein. Nein, ich habe nichts gesagt. Nein kein Wort kam über meine Lippen.“
„Hm. In Ordnung. Setz dich richtig hin, mit dem Rücken zu mir.“, gab er weiter Anweisungen.
Bedenklich tat ich, was er sagte.
Kurz darauf spürte ich, wie er meinen BH öffnete.
„Was wird das, Law-san?“
„Der Verschluss ist im Weg.“
Irgendwie erleichterte es mich, dass es nur das war.
Dann wurde es auf einmal kalt auf meinem Rücken. Leicht zuckte ich zusammen.
„Ich desinfeziere nur.“
Unwillkürlich krallte ich mich in dem Stuhl fest.
„Entspann dich.“ Kurz herrschte Stille, dann meinte Law: „Schade, die Schablone ist zu klein. Dann muss ich es halt so machen.“
„Wie die Schablone ist zu klein?“
„Oder viel mehr dein Rücken ist zu groß.“
„Wie groß willst du das denn machen?“ Jetzt bekam ich entgültig Panik.
„Es soll den ganzen Rücken bedecken.“, gab Law von sich, während er mit einem Stift auf meinem Rücken etwas malte.
Warum hasste mich das Schicksal so sehr? Was habe ich falsch gemacht?
„Hab ich da nicht noch ein Wort mitzusprechen?“ Meine Stimme war ungewollt höher als sonst.
„Oh, da kriegt wohl jemand Panik. Und nein, du hast kein Mitspracherecht.“
Ich will hier weg, schrie die Stimme in meinem Kopf.

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BeitragThema: Re: Seven Waters [7/25?]   So 11 Sep - 16:37

   
Hey SakuraDLie^^

Schön, das es wieder eine Fortsetzung gibt! cheers

Das Kapitel hast du wieder sehr gut geschrieben! Es hat mir gefallen!

Die Auseinandersetzung zwischen Nalani und Law sind einfach göttlich! Very Happy

Bin schon gespannt, wie es im nächsten study weitergeht!



 

Schnellantwort auf: Seven Waters [7/25?]

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