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Ruffy der Rächer
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BeitragThema: Einheit 17   Mi 5 Okt - 12:09

   

Diese FF erzählt die Geschichte der tapferen Einheit 17:

Vor 800 Jahren war die Welt im Krieg versunken. Die Allianz der 20 Könige führt Krieg gegen das mächtige Königreich der D's.
Dieser Krieg lässt die ganze Welt den Atem anhalten. Nachdem alles zu eskalieren droht entschließen sich die 20 Könige in eine alles entscheidende Schlacht zu ziehen. Doch um diese zu gewinnen muss eine List her. So soll Einheit 17, später auch die "Einheit der Helden" genannt, geopfert werden.
Eine Geschichte voller Lügen, Intrigen und Kämpfe. Doch wo Dunkelheit ist, da ist auch Licht. Doch wird dieses Licht die "dunkle Zeit" überstehen? Lest es selbst!!!


Prolog



-800 Jahre vor Gold D. Rogers Hinrichtung-


Wir befinden uns in der Mitte der Welt


Es war tief in der Nacht. Der Regen prasselte heftig auf den prunkvollen Palast in der Mitte des riesigen Fords. Aus dem Palst drangen Festgeräusche. Walzerklänge vermischten sich mit wild durcheinander rufenden Stimmen.
Doch in der obersten Etage brannte zwar Licht, doch Stimmen oder andere Geräusche zu hören versucht man außerhalb der Etage vergebens.
Über die gesamte Etage erstreckt sich nämlich der Konferenzraum der "zwanzig Könige", die dieses Gebäude bauen ließen. Das taten sie nur zu einem Zweck:

Sie errichteten hier, in der Mitte der Welt, das Hauptquartier ihrer intriganten Allianz.

Nun besprechen sie im Konferenzraum, wie sie ihren großen Feind für immer aus den Geschichtsbüchern streichen können:

"Wir müssen sie mit dem nächsten Angriff komplett vernichten! Es darf nichts mehr schiefgehen. Diese D.'s lösen durch ihre wahnwitzigen Ideale Unruhe in allen Königreichen der Welt aus! Man hört, dass im Königreich Baltigo Umsturzpläne der Monarchie geschmiedet werden", rief König Carlos von Drumm aufgebracht.

Daraufhin tuschelten die übrigen aufgeregt miteinander. Alle möglichen Gefühlsregungen waren in den Gesichtern der Könige zu sehen. Der eine war zornig, ein anderer empört und in einegen Antlizen spiegelte sich das blanke Entsetzen und Angst wieder.

Als sich aber ein älterer Herr mit grauen, lockigen Haaren und einem wohlgenährten Bauch erhob, verstummte das Gemurmel.
"König Carlos hat Recht. Der Krieg gegen die D.'s dauert jetzt schon über 9 Jahre an! Dabei hatten wir uns schon vor dem Kriegsbeginn organisiert und unsere Allinaz gegründet. Unsere Truppen waren von Anfang an bereit und unsere Flotte hatten wir schon 10 Jahre vor Kriegsbeginn angefangen auszubauen. Alles war bereit. Unsere Pläne geschmiedet und unsere Truppen holten zum "vermeintlichen" Überraschungsangriff aus.
Wir waren uns damals bewusst, wie stark unser Gegner sein würde. Wir wussten auch was passieren würde, wenn wir diese verfluchten D.'s nicht mit einem Angriff komplett auslöschen würden. Und was ist passiert?, rief er mit dramatisch erhobener Stimme, genau das, was wir nicht wollten! Sie konnten unseren Überraschungsangriff abwehren und seitdem führen wir einen verdammt verlustreichen Krieg".
Er holte tief Luft und fuhr fort: "Wir sind zwanzig Königreiche, die sich gegen eines zusammengeschlossen haben und schaffen es nicht einmal ihnen nennenswerte Verluste zuzufügen! Wir haben die fünfzigfache Truppen-, und Flottenstärke, trotzdem haben wir noch nicht einen ihrer zwei Admiräle ausschalten können! Zwei Admiräle und ein General sind auf unserer Seite schon gefallen! Unsere einzige Chance, sie zu besiegen, ist jetzt gekommen! Sie haben sich dazu entschlossen, ihre allesvernichtenden Kriegsschiffe Pluton und Poseidon zu vernichten und die Pläne zu verstecken. Nach zwei komplett vernichteten Inseln sind und unserer weltweiten Hetzkampangne gegen sie sind sie endlich weich geworden! Unsere Falle hat zugeschnappt!" rief er euphorisch und fügte hinzu:"Unser geschätzter Freund, König Balduin aus dem fernen Königreich Lvneel, wird und jetzt seine genialen Pläne zur endgültigen Vernichtung der D.'s erläutern".

Dann setzte er sich und der Mann zu seiner Rechten erhob sich. Er war ein schlanker, kleiner Mann, mir einem schwaren Spitzbart und einem bösen Lächeln. Wie alle Versammelten dieses Saales trug er eine prunktvolle Krone auf seinem Haupt.

Er sprach:"Danke, geschätzter Myron, König von Nevareth. Da de D's ihre legendären Waffen bereits vernichtet haben, wie ich aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist es nun endlich soweit. Wir werden unseren letzten Admiral und unsere verbliebenen zwei Generäle in den Kampf schicken und die D.'s für immer aus den Geschichtsbüchern streichen! Ich habe bereits unsere ganze Flotte und unsere ganze Truppen dorthingeschickt", sagte er ruhig und reckte herausvordernd das Kinn.

Alle saßen wie erstarrt da. Keiner rührte sich. Die Empörung stand allen Königen, bis auf König Myron, ins Geschicht geschrieben.

König Balduin fuhr fort:"Ja, sie haben richtig gehört verehrte Majestäten. Ich habe bereits alle Truppen von unseren Stützpunkten abgezogen ohne auf einen Beschluss unseres ehrenhaften Komitees zu warten. Aber seinen sie unbesort, bevor ich nicht den endgültigen Befehl gebe, wird nichts passieren. Der Grund für mein eigenmächtiges Handeln ist nicht etwa Verachtung gegenüber dem königlichen Komitee. Ganz im Gegenteil! Ich habe Respekt vor jedem hier in diesem Raum, außer einem", fügte er mit einem bösen Lächeln hinzu.

Bervor empörtes Geschei aufbranden konnte fuhr er fort: "Ich habe deshalb alle Truppen in Bereitschaft versetzt, weil es einen Verräter unter uns gibt! Es muss einer aus unseren königlichen Reihen sein, denn wer hätte sonst die D.'s damals vor 9 Jahren vor unserem Überraschungsangriff warnen können? Es wussten nur wir und die Admiräle bescheid.
Glauben sie ernsthaft einer unserer Offiziere hätte seinen eigenen Angriff an die Gegner verraten? Nein! Es war einer der unseren! Aber empören sie sich nicht verehrte Herrschaften. Um diesen Umstand aus der Welt zu räumen habe ich meinen Plan entwickelt.
Alle unsere Schiffe und Einheiten stehen etwa einen Tag von dem Königreich der D's entfernt. Alle warten sie auf diesen einen Befehl, um alles zu vernichten, sagte er bedächtig".

Daraufhin kramte er eine goldene Teleschnecke aus seinem Gewand und legte sie vorsichtig auf seinen Tisch.

"Durch diese Teleschneke wird der Befehl gegeben, begann er zu erklären, da unsere Truppen nahe dem Feind sind können sie sofort losschlagen. Da ich jeden von ihnen respektiere, aber mir leider einem schmerzlichen Verrat von einem der Unseren bewusst bin, unterbreite ich Ihnen einen Vorschlag:
Wir stimmen hier und jetzt ab, wer für den Angriff ist. Ist die Mehrheit dafür, werde ich vor ihren erhabenen Majestäten den Befehl zum Angriff geben. Danach ist diese Konferenz beendet, doch der Verräter kann, wenn er den Feind vorwarnen will ihn nicht mehr rechtzeitig erreichen, da unsere gesamte Streitmacht ihnen dann schon viel zu nahe ist, als dass sie sich vorbereiten könnten. Was halten sie davon hochwohlgeborene Freunde"?

Sofort brach im ganzen Konferenzsaal Getuschel aus, anerkennendes Pfeifen war zu hören und einige klatschten sogar vor Begeisterung in die Hände.

Da erhob sich König Myron und klatschte abermals begeistert in die Hände und rief: "Habe ich zu viel versprochen? Mal wieder ein genialer Plan von meinem geschätzten Kollegen Balduin. Lasst uns abstimmen! Wer für den Plan ist möge seine Hand heben".

Sofort schnellten alle Hände nach oben. Keiner wollte der letzte sein oder unentschlossen wirken, schließlich würde man dann den Verräter in ihm sehen.

"Ich halte fest, dass alle für meinen Plan sind rief König Balduin zufrieden. Doch lasst uns noch eine wichtige Angelegenheit besprechen:
Der Feind ist stark, sehr stark. Wir müssen also mindestens eine Einheit als Ablenkung opfern. Während unsere einzelnde Einheit den straken Westen des Königreichs angreift, der am besten gegen Angeifer geschützt ist, fällt der Rest unserer gesamten Streitmacht vom schwachen Osten her ein und überrollt somit unseren Feind. Was halten sie davon"?

Anerkennendes Gemurmel ertönte.

"Gut, sagte Balduin, doch welche Einheit schicken wir bloß hin? Auch hier habe ich wieder, wenn ich sagen darf; eine brilliante Idee: Sie kennen alle unsere berühmt berüchtigte Einheit 17"?, fragte er und hob die Brauen.

Wieder erklang zustimmendes Gemurmel.

"Ich denke diese Einheit wäre am Besten für diesen Auftrag geeignet, rief König Balduin, sie ist unsere stärkste, aber auch problematischste Einheit. Sie besteht zu gleichen Teilen aus den besten Männern aller unserer Königreiche, somit entsteht mit der Opferung schonmal kein ungleicher Truppenverlust für eines unserer geliebten Königreiche.
Außerdem hat sich der Kommandant der Einheit schon öfter geweigert unsere Befehle auszuführen und uns gar in Frage gestellt!
Wir werden dieses lästige und alle anderen unserer Probleme mit meinem Plan los! Was meinen ihre Majestäten"?

Diesemal brachen die Königlichen in Jubel aus.

"Dann werde ich jetzt die Anweisungen an unseren Truppen geben", rief König Balduin über den Jubel hinweg, der darufhin sofort verstummte.
Alle sahen gespannt auf den König von Lvneel, der die Befehle über die goldene Teleschnecke gab.
Nach diesem Akt rief besagter König:"Verehrte Majestäten, schon morgen früh, wenn wir uns aus unseren Betten erheben, ist der Feind geschlagen und wir können endlich das tun, was wir schon fast 20 Jahre planen:

Morgen werden wir endlich unsere lang ersehnte Weltregierung gründen"!!!

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So, das war der erste Teil meiner Fanfiction. Ich habe hier einmal etwas anderes ausprobiert.
Gefällt dieser Prolog mehreren Leuten(die das dann auch sagen), führe ich diese Fanfiction fort.
Ist dies nicht der Fall, belasse ich es dabei jede Woche ein neues Kapitel meiner Tiger-Piratenbande reinzustellen

mfg Ruffy

P.S. Ich werde wahrscheinleich erst wieder in zwei Wochen was schreiben können, da ich ab Samstag für ne Woche nicht da bin.



Zuletzt von Ruffy der Rächer am Mo 19 Dez - 19:54 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Einheit 17   Mi 5 Okt - 23:27

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Deine neue Story ist echt interessant und schön geschrieben!

Auch deine eigene Theorie über das Thema gefällt mir sehr gut!

Du hast zwar noch ein paar Rechtschreibfehler, aber das ist nicht so schlimm!

Ich würde mich freuen, wenn du eine Fortsetzung schreibst! Wink




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BeitragThema: Re: Einheit 17   Fr 7 Okt - 19:51

   
Hey Ruffy der Rächer...

Bin mal zufällig über deine Geschichte gestolpert !!^^

Für den Prolog ist das schon mal nicht schlecht...

Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen und war aufeinmal am ende

schade eigentlich..

ich freu michschon auf dein nächstes kapitel !!

mfg

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Sa 29 Okt - 13:01

   

Kapitel 1


-Wir befinden uns am Versammlungsort der gesamten allierten Streitmacht-

-Es ist mitten in der Nacht und bis auf ein paar Nachtpatrouillen regt sich Nichts-

Admiral Nelson, ein großgewachsener Mann mit blonden Haaren und einer Narbe quer über seinem Nasenbein, lag in seiner Kajüte, döste und hing dabei seinen Gedanken nach:

Er hatte vom ehrwürdigen König Balduin aus Lvneel das Oberkomando über die gesamte Streitmacht der königlichen Allianz erhalten! Sogar die beiden Generäle waren ihm nun unterstellt. Sie hatten aber auch nie so großen Einfluss wie die Admiräle gehabt. Die Landtruppen mussten ja sowieso von seinen Seemännern von Insel zu Insel gebracht werden. Extra ein Amt, dass über die Trupen an Land das Oberkommando hatte, einzurichten, war seiner Meinung nach sowieso unnötig gewesen. Schließlich bestanden die Landtruppen zum Großteil aus Seemännern.
Doch damals hatte der Rat der Könige unbedingt auf das Amt des Generals bestanden.
Da seine Admiralskollegen Beide in der letzten Seeschlacht ertrunken waren, war nun er, Admiral Nelson, offiziell der alleinige Oberbefehlshaber der gesamten Streitmacht!
Dieser Umstand gefiel ihm sehr. Ein gieriges Lächeln stahl sich auf sein Gesicht.
König Balduin hatte ihm nämich verraten, dass, wenn die D's besiegt waren, die königliche Alliaz sich alle Länder der Welt einverleiben und eine Weltregierung gründen würde!
Daraufhin würde die riesige Streitmacht der Allianz noch weiter ausgebaut werden, mit ihm an der Spitze. Admiral Nelson würde zum Großadmiral Nelson werden und die gesamte Streitmacht führen. Die Landtruppen würden dann in die Flotte eingegliedert und die Generäle vollkommen entmachtet werden!

Als Großadmiral würde er also die gesamte Exekutive der Weltregierung anführen!! Die Exekutive hatte auch schon einen Namen und eine Aufgabe: Sie würde "Marine heißen und für Gerechtigkeit auf der Welt einstehen. So würde jeder die Weltregierung als Beschützer und nicht als Besetzer ansehen. Mit der Zeit würden die D's in Vergessenheit geraten und die Weltregierung würde das Normalste der Welt werden. Als Admiral Nelson so darüber nachdachte wurde ihm klar, wie genial der Plan des König Balduin war. Schon in ein paar Jahren könnte die Weltregierung selbstverständlich sein. Nein, dachte er, sie würde auf jeden Fall selbstverständlich werden. Er, als Großadmiral, würde dann ein sehr hohes Tier mit enormer Macht sein. Bei diesen Gedanken lächelte er böse.

Er wäre auch fast eingeschlafen, wenn da nicht plötzlich sein Oberleutnant in seine Kajüte hereingestürmt wäre und aufgergt rief: "Admiral Nelson! Ich bitte vielmals um Verzeihung, aber seine Majestät, König Balduin der Geniale, hat soeben die Operation "Buster Call" über die goldene Teleschnecke angeordnet!!!

Sofort war der Admiral auf den Beinen. "Wer weiß bis jetzt bescheid?", fragte er sofort nach. "Nur ich und Korvettenkapitän Hong, wir haben den Befehl direkt von König Balduin bekommen und Ihnen ist dieser Befehl auch direkt mitzuteilen, deshalb sind nur sie Informiert worden. Sie sind der einzige der die Befugnis hat diesen Befehl auszuführen, Sir, beeilte sich der Oberleutnant zu sagen. Er wollte noch zu weiteren Standartfloskeln ansetzten, doch der Admiral unterbrach ihn: "Gut. Ist Einheit 17 ausgewählt worden?, fragte er auf seinem Weg zur Brücke. "Ja, Sir, antwortete sein Untergebener schlicht. "Noch besser! Endlich werde ich diesen lästigen Kommandant Drake los", bei diesen Worten rieb sich der Admiral die Hände.

Auf der Brücke angekommen ließ der Admiral dem Korvetenkapitän und den anderen Anwesenden nicht einmal die Chance zu einer Begrüßungsfloskel anzusetzen. Er nahm sich gleich die große Teleschnecke und gab den Befehl zum Aufbruch. Drei Sekunden später war das Lager der allierten Truppen in hellem Aufruhr. Überall hörte man Sirenen heulen, Soldaten die sich kampfbereit machten und von A nach B rannten, um das Lager abzubauen.

Mitten in diesem Aufruhr stand Admiral Nelson auf seinem Schiff und rieb sich zufrieden die Hände. "Soo, endlich kommen wir zum Hauptakt. Aber vorher muss ich meinem geschätzten Kollegen Drake und seinen Kumpanen die Hiobsbotschaft überbringen", bei diesen Worten lächelte er böse. Sehr böse.

-Ein paar Minuten zuvor im abgelegensten Teil des Lagers-

Kommandant Drake von Einheit 17 war wach. Er hatte dieses dumpfe Gefühl, dass sich in dieser Nacht die Ereignisse überschlagen würden. Es war irgendwie schon komisch. Es war eine warme, angenehm ruhige Nacht. Bis auf die Patrouillen aus dem Lager schien alles zu schalfen. Es könnte so friedlich sein, dachte Drake.
Doch die habgierigen Könige der Allianz holten zum letzten Schlag aus. So viel hatte er inzwischen rausgefunden. Admiral Nelson hatte ihm schadenfroh verkündet, wie der Plan ungefähr aussehen sollte.Wenn denn die Mehrheit der Könige dafür war.

Doch für König Balduin aus Lvneel war es mit König Myrons Unterstützung nie sonderlich scher gewesen, die Könige nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. König Myron war in der Versammlung der angesehenste, denn er besaß Macht, Geld und war ein angesehener Mann. Zudem kamen seine Intelligenz und seine besondere Rednergabe. Eine sehr gefährliche Mischung! Mit König Balduin, der allgemein ein fragwürdiges Ansehen hat, in seinem Rücken hat Myron den Krieg quasi alleine geführt. Die restlichen Könige waren, bis auf eine Ausnahme, sowieso Schwachköpfe, die sich nur um ihr eigenes Wohl sorgten.

Lediglich König Jonathan von Alabaster setzte sich in der Allianz für Menschlichkeit ein. Er war gegen die Aufopferung von Truppen oder gar unschuldigen Zivilisten. Hätte König Jonathan sich nicht gegen diese Verschwendung von Menschenleben eingesetzt, hätten Balduin und Myron mit ihren rücksichtslosen Manövern währscheinlich schon vor ein paar Jahren den Krieg für sich entschieden.
Leider dauerte der Krieg den Königen nun schon zu lange, sodass sie, mit ihrem neuesten Plan, eine ganze Einheit der allierten Truppen aufopfern würden. Admiral Nelson hatte Drake schadenfroh davon berichtet. Es war Drake völlig klar, dass den Königen die Wahl nicht schwerfallen würde. Wahrscheinlich stimmten sie gerade in dieser Stunde dafür, dass seine Einheit geopfert werden würde.
Drakes Einheit vertrat nämlich die freie Meinungsäußerung und das Recht zu wissen, warum sie überhaupt kämpften. Das wussten nämlich nur die Könige und Oberbefehlshaber der Streitmacht. Doch den normalen Soldaten und ihren Kommandanten wurde der Grund des Krieges nicht mitgeteilt. Die zwanzig Könige hatten vor fast zwanzig Jahren einfach alle ihre Streitkräfte in die Mitte der Welt gezogen und sie dann zehn Jahre lang auf den Krieg vorbereitet. Ohne einen Grund zu nennen!
Den meisten Soldaten reichte es aus, dass die Könige immer wieder beteuerten, dass der Krieg notwendig sei und sie für eine gute Sache kämpften. Drake war damals, vor 19 Jahren, als General der Truppen des Königreichs Baltigo zur allierten Streitmacht beordert worden. Er wurde, wegen seiner immensen Kampfkraft, zum Kommandanten der stärksten Einheit ernannt.

Anfangs glaubte auch er daran, dass die D's die Weltherrschaft übernehmen wollten und sie deshalb bekämpft werden müssten. Doch nach und nach zweifelte er immer mehr an dieser Geschichte. Die D's hatten sich bisher überwiegend passiv verhalten und nie Zivilisten oder andere Königreiche bedroht. So zweifelte er immmer mehr an dem Sinn dieses Krieges, der die ganze Welt erschütterte.
Drake hatte sich, während des Krieges, mit jedem Einzelnen seiner der Einheit angefreundet und dadurch waren sie im zu einer "wirklichen Einheit" geworden. Zur berühmt berüchtigten Einheit 17! Sie alle zeichneten sich durch ihre Kampfkraft und Ausdauer aus. Mit der Zeit teilten immer mehr Kämpfer seiner Einheit die Meinung, dass dieser Krieg sinnlos war.
Doch ihre Könige sprachen dann immer mit ihnen und versuchten sie zu überzeugen, wie wichtig dieser Krieg war. Das die Könige sich dazu herabließen mit ihnen persönlich zu reden, war die größte Ehre die man als Soldat erfahren konnte. Drakes König beteuerte ihm immer wieder, dass die D's nur taktisch klug vorgingen, um nach dem Krieg leichter die Weltherrschaft an sich zu reißen. Drake und seine Männer waren nach diesen Gesprächen immer hin,- und hergerissen.

Doch dies hielt sie nicht davon ab Aktionen, wie Befehlsverweigerung gegenüber dem Admiral oder Infragestellung der königlichen Anweisungen durchzuziehen. Dafür achteten sie alle anderen Einheiten und mit der Zeit wurden sie dafür auf der ganzen Welt berühmt. Alle anderen Einheiten müssten bei solchen Aktionen um ihr Leben fürchten, nur Einheit 17 nicht. Durch ihre enorme Kampfkraft waren sie unentbehrlich für die gesamte Allinaz. Alle anderen Einheiten bewunderten sie für ihre physische und mentale Stärke. Ihr Ruf eilte ihnen vorraus!

Admiral Nelson dagegen träumte nur von so einem Ruf und war dementsprechend eifersüchtig auf die Einheit. Deswegen hatte er Drake auch so schadenfroh verkündet, dass höchstwahrscheinlich Einheit 17 als Ablenkung herhalten musste. Denn nach dem letzten Gefecht, das unmittelbar bevorstand, würde Einheit 17 nicht mehr gebraucht werden. Außer den D's gab es niemanden, der nur auch den Hauch einer Chance gegen die allierte Streitmacht hatte. Dass Einheit 17 die D's wohl am längsten beschäftigen könnte war nur ein positiver Nebeneffekt. Die Könige wollten endlich ihre Problemeinheit loswerden, um die sich die Hochwohlgeborenen persönlich hatten kümmern müssen.

Drake seufzte. Er hatte es im Gefühl! Noch in dieser Nacht würde der Befehl zum Angriff kommen.

Gerade als der Kommandant am einschlafen war, heuelten die Sirenen los und Drake vernahm, wie Admiral Nelson den Befehl zum Angriff gab.
Sofort waren Drake und seine Einheit auf den Beinen. Sie packten ihre Sachen zusammen und machten ihr Kriegsschiff einsatzbereit. Während des Aufruhrs öffnete sich plötzlich der Himmel und ein Blitz tarf genau neben Kommandant Drake ein. Da stand er, der Admiral der gesamten Steritmacht. Admiral Nelson!
"Hallo Drake, seid ihr bereit? Die Könige haben sich entschieden. Sie werden euch opfern!", rief Nelson schadenfroh. " Es war uns von Anfang an bewusst", engegnete Drake kühl. "Ist ja auch egal. Die Hauptsache ist, dass ihr bald alle tot seid," fuhr Nelson mit einem höhnischen Grinsen fort. "Ihr werdet in exakt drei Minuten ablegen und mit diesem Eternalport werdet ihr genau vor der Hauptstadt der D's ankommen," daraufhin gab Nelson dem Kommandanten den Eternalport und sagte zum Abschluss:" Haltet die D's so lange wie möglich auf, ich hoffe du erfährst einen grausamen Tod, Darke. Wehe dir, wenn du dich weigerst, du weist was dann passiert." Der Ausdruck im Gesicht des Admirals war grausam. "Viel Erfolg beim sterben!", nach diesen Verhägnisvollen Worten verschwand der Admiral so schnell, wie er gekommen war.

In Drakes Gesicht spiegelte sich Verzweiflung. Der einzige Grund, warum Drake und seine Männer sich opferten, waren ihre Familien. König Balduin hatte alle Familienmitglieder jedes einzelnen Mannes von Einheit 17 gefangen genommen. Würden sie quer schiessen, würde der Admiral persönlich jeden Familienangehörigen der Einheit umbringen. Drake war sich sicher, dass dies keine leere Drohung war. Balduin, Myron und Nelson waren grausame Menschen. So blieb Einheit 17 nichts anderes übrig, als nach drei Miunten die Segel zu setzen und in Richtung der Hauptstadt der D's aufzubrechen. Schweren Herzens machten sich die mutigen Männer in ihren Tod auf.

-In der Palstanlage des König der D's-

Ein Mann mittleren Alters mit einem korpulenten Körperbau, mit langen, schwarz gelockten Haaren und einem gestutzten schwarzen Bart schlich, in ein langes schwarzes Gewand gehüllt, durch einen geheimen unterirdischen Gang.
Unter einer weiten Kapuze verbarg er sein Gesicht. Würde er die Kapuze vom Kopf ziehen, könnte man sein böses Lächeln erkennen.


Das war das erste Kapitel meiner neuen FF. Ich hoffe es gefällt euch, auch wenn keine Action drin ist. Dieses Kapitel dient zur "Erklärung" der Umstände, 800 Jahre vor Rogers Tod.
Aber keine Sorge Intrigen und Geheimnisse werden noch aufgedeckt. Außerdem wird der Ursprung der Piraten erklärt!
Man darf sich also auf die Folgenden Kapitel freuen.
mfg Ruffy Laughing



Zuletzt von Ruffy der Rächer am Do 10 Nov - 20:59 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Einheit 17   Di 1 Nov - 17:08

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Eine sehr interessante und spannende Fortsetzung deiner Story! Sie ist wieder sehr gut geschrieben! Gefällt mir einfach!

Warum heißt der Kommandant von Einheit 17 auch Drake? Ist er ein Vorfahre von X. Drake?

Bin schon gespannt, was noch so passiert! Freue mich auf die Fortsetzung...

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Di 1 Nov - 18:59

   
Ich habe ihm den Namen aus einem ganz bestimmten Grund gegeben. Du wirst es noch erfahren. Diese FF bleibt durch ihre vielen Geheimniss spannend, also kann ich es dir jetzt noch nicht verraten. Aber wenn du jedes Kapitel liest, wirst du schon noch darüber stolpern. Wink

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Di 27 Dez - 23:58

   
Super die Fanfiction!
Ich hoffe, du schreibst noch weiter!?

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Fr 30 Dez - 15:33

   
Kapitel 2:

-Eine Gefängnisinsel im Calm Belt-

Die Insel auf der wir uns befinden wird gerade komplett ummauert. Unterirdisch laufen geheime Experimente ab und in der Mitte der Insel steht ein großes graues Gefängnis. Im obersten Stockwerk des Gefängnisses befindet sich das Büro des Direktors. Er sitzt gerade an seinem massigen Schreibtisch und wälzt die Liste der neuen Insassen. Ihm gegenüber sitzt ein mittelgroßer blonder Mann in einem weißen Anzug, der gerade hektisch auf ihn einredet:

"Hektor, es ist von äußerster Wichtigkeit, dass die Familien von Einheit 17 in die unterste Etage des Gefängnisses gebracht werden! Wenn sie entkommen, wird womöglich der ganze Plan zu nichte gemacht!!! Willst du etwa derjenige sein, an dem dieser Krieg scheitert?!" Hektor schaute nun zornig auf und rief: " Zweifelst du etwa an meinen Fähigkeiten? Vergiss nicht wen du vor dir hast, Jerry!" Jerry hob beschwichtigend die Hände und sagte: "Entschuldige, Hektor. Natürlich weiß ich, zu welcher Spezialeinheit du gehört hast und dass deine Kräfte dementsprechend weit über die eines Menschen hinausreichen, ich mache mir einfach nur sorgen. Was ist, wenn du plötzlich in den Rat einberufen wirst? Dann ist dieses Gefängnis schutzlos." Hektor sah ihn durchdringend an: "Das Hauptquartier liegt nur eine Tagesreise entfernt, außerdem haben die Könige den Plan bereits in Gang gesetzt. Der Rat wird erst wieder nach dem Krieg tagen und dann sind die Familien von Einheit 17 völlig unwichtig. Du machst dir zu große Sorgen, Jerry." Jerry seufzte: "Ich wollte meine Trumpfkarte eigentlich nicht ausspielen, aber der Rat hat mich damit beauftragt, dir zu sagen, dass sie morgen tagen werden und du dich noch Heute auf den Weg machen sollst. Desweiteren haben sie angeordnet, dass ich solange das Gefängnis leiten soll. Ich werde dann gleich nach deiner Abreise die Familien in die unterste Etage bringen lassen."

Hektor sprang zornig von seinem mächtigen Stuhl auf. Sein Gesicht lief rot an und eine Zornesfalte ließ ihm zusammen mit seiner enormen Körpergröße wie ein Monster wirken. Jerry wich zurück und fiel dabei vom Stuhl. Der aufgebrachte Hektor brüllte: "Du schleimiger Bastard! Nur weil du der Bote des Rates bist, lasse ich mir noch lange nichts von dir sagen! Nur wenn der Vorsitzende des Rates, mein geschätzter König Myron mich dazu zwingen würde, würde ich dir dieses Gebäude überlassen! Weißt du überhaupt wie wichtig dieses Gefängnis ist? Es ist zwar noch im Bau, aber trotzdem schon das größte Gefängnis der Welt! Die Schwerverbrecher, die hier gefangen gehalten werden, sind allesamt Monster! Einige von ihnen mussten von mir, Nelson und Drake zusammen besiegt werden, weil wir alleine zu schwach waren! Sie sind zwar ausgehungert und werden unter menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten, doch wenn einer von ihnen ausbräche hätte selbst ich Probleme ihn wieder wegzusperren! Du kleiner Wicht würdest dieses Gefängnis nicht einmal eine Stunde leiten können!"

So ging es noch einige Minuten weiter, bis Hektor rief: "Außerdem traue ich dir nicht! Ich kaufe dir deine Geschichte nicht ab. Normalerweise schickt der Rat immernoch einen Brief mit, der mir beweist, dass du die Wahrheit sagst." Jerry hatte sich wärhrend Hektors Wutausbruch immer kleiner gemacht und bei seinem letzten Satz lief ihm ein eiskalter Schauer über den Rücken. Sofort antwortete er: "Der Rat hat gesagt, es müsse dieses Mal sehr schnell gehen. Es sei so dringend, dass ich mich sofort ohne den Brief aufmachen sollte."

Hektors Wut war weitesgehend abgekühlt, sodass er nun ruhig erwiederte: "Ich glaube dir immernoch nicht. Ich werde dir auch mein Gefängnis nicht anvertrauen..." "Dein Gefängnis?! Habe ich mich da gerade verhört?! Dieses Gefängnis ist Eigentum der Allianz!", unterbrach ihn Jerry aufgebracht. Doch ein eiskalter Blick Hektors genügte, um Jerry ruhig zu stellen. Er fuhr fort: " Mein Schüler wird mein Gefängnis in meiner Abwesenheit leiten. Er ist im Gegensatz zu dir in der Lage, diese Einichtung für 2 oder 3 Tage zu leiten. Außerdem wirst du mit mir kommen, denn ich traue dir nicht über den Weg. Also mach dich für Heute Abend um 9 Uhr abreisefertig. Wir werden mit meinem Schiff zum Hauptquartier fahren.", mit diesen Worten ging Hektor an Jerry vorbei. Doch bevor er die Schwelle in den Flur überschritt fügte er noch hinzu: "Ach, übrigens Jerry, solltest du mich noch einmal in Frage stellen, stirbst du!", mit diesen eiskalten Worten verließ einer der stärksten Krieger der königlichen Allianz sein Büro.

-Eine halbe Stunde vor Hektors Aufbruch-

Hektor hatte bereits alle Vorkehrungen für seine Abreise getroffen. Er war auf seinem Schiff und gab seinem Schüler letzte Anweisungen, auf was dieser in seiner Abwesenheit achten sollte: "Es ist von äußerster Wichtigkeit mich auf dem Laufenden zu halten, Hannibal. Sobald etwas passiert, kontaktierst du mich sofort mit der Teleschnecke, die ich dir gegeben habe. Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache. Jerry hat irgendwas geplant.", sagte Hektor.

Sein Schüler, Hannibal, stand seinem Meister gegenüber und hörte diesem genau zu.

"Und pass auf, dass den Familien von Drakes Einheit kein Haar gekrümmt wird", flüsterte Hektor. "Du machst dir zu viele Sorgen, Meister. Ich stimme dir zwar zu, dass Jerry etwas plant, doch du weißt wie stark ich bin. Ich werde alles im Griff haben", sagte Hannibal gelassen.

Bevor Hektor etwas erwiedern konnte, kam Jerry mit seiner gesamten Crew auf das Schiff. "Wir können jetzt los", sagte Jerry ungeduldig. Er war bemüht seine Nervosität zu verbergen. "Nun gut, Hannibal, geh jetzt. Wir setzen segel", verkündete Hektor.

Nachdem sie losgefahren waren machte Hannibal sich zu den Zellen der Familien von Einheit 17 auf. Er hatte eine Mission zu erfüllen. Eine von allerhöchster Priorität!

-Währenddessen auf der Außenmauer der Insel-

Snake stand mit seiner Einheit auf der Mauer und schaute sich um. Es dämmerte bereits und die Scheinwerfer vom Hauptturm leuchteten die Insel ab. Als der Schein der Scheinwerfer an die Stelle kam, an der Snake und seine Leute standen, waren sie bereits verschwunden. Genauer gesagt waren sie gesprungen. Snake schätzte die Höhe auf ca. 200m ein. Das war für seine Spezialeinheit kein Problem. Sie rollten sich am Boden elegant ins Gebüsch nahe der Mauer ab.

Nach ein paar Sekunden hatte Snake die Lage erfasst:

Zwischen dem Gebüsch und dem Hauptturm in der Mitte war ein großer gepflasterter Platz. Auf diesem Platz standen noch vier kleine, dreistöckige Wachtürme. Sie waren symmentrisch angeordnet und standen je in einer der vier Himmelsrichtungen. Damit waren die kleinen Wachtürme die einzige Möglichkeit sich unbemerkt dem Hauptturm zu nähern. Doch der dem Gebüsch nächste Wachturm, der Westturm, war nochmal gute 500m vom Gebüsch entfernt. Außerdem patroullierten die Wachen direkt am Gebüsch und an den Wachtürmen in einem ca. 100m großem Abstand. Die Wachen gingen immer zu zweit und waren mit einer einheitlichen Uniform sowie einem Gewehr ausgestattet. Vor den Wachen brauchten sich Snake und seine Einheit zwar nicht zu fürchten, doch schon so früh entdeckt zu werden, könnte für ihr Vorhaben echt lästig werden.

So gab Sanke seinen Leuten schließlich das Zeichen für Operation 9.

Seine zehn Leute teilten sich in Zweiergruppen auf und huschten von Gebüsch zu Gebüsch näher an die Wachen heran. Sie verschmolzen quasi mit den Schatten. Snake schmunzelte. Er hatte seine Leute gut ausgebildet. Doch Zeit sich zu freuen blieb ihm nicht. Es kamen gerade zwei Wachen an dem Gebüsch vorbei, an dem Snake sich versteckt hatte. Er ging den Kampf in seinem Kopf durch:

Die Wachen auf einen halben Meter herankommen lassen. Dann aus dem Gebüsch dem Vorderen die Stimmbänder mit einem Würgegriff lähmen. Bevor der andere Alarm schlägt einen Tritt zwischen die Beine verpassen. Der vordere setzt nun zu einem Kinnhaken an. Wegducken. Ein kräftiger Schlag gegen die Leber. Solaplexus bearbeiten. Abschließend das Genick brechen. Die zweite Wache hat sich erholt und zielt mt dem Gewehr auf meinen Kopf. Gewehr mit einem kräftigen Hieb entzwei spalten, bevor ein auffälliger Schuss abgegeben werden kann. Die Wache versucht nun erneut Alarm zu schlagen. In Schwitzkasten nehmen, Nase und Mund zu halten, bevor Alarm geschlagen wird. Solange die Luft abdrehen, bis die Wache erstickt.

Sanke zog diesen Kampf wie geplant durch, sodass zwei Minuten später die beiden toten Wachen im Gebüsch lagen. Snake zog sich schnell eine der Uniformen an, bevor er zum Westturm huschte.

Währenddessen kam Hannibal mit gezücktem, blutverschmiertem Schwert bei den Gefängniszellen der Familien von Einheit 17 an.

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Fr 30 Dez - 20:37

   
da hat wohl jemand scherlock holmes gesehen Very Happy

Wieder ein gutes Kapitel

mach weiter so

mfg

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BeitragThema: Re: Einheit 17   Sa 31 Dez - 17:01

   
Hey Ruffy der Rächer^^

Schön, das du deine Story fortsetzt! Es ist ja schon eine Weile her und ich hatte die Befürchtung, das du sie nicht weiter schreibst!

Das neue Kapitel hat mir wieder sehr gut gefallen!

Der Schreibstil ist wie immer Klasse, ebenso deine Beschreibungen zu Orten und Personen!

Hannibal hat bestimmt ein Auftrag von ganz oben bekommen, die Familien der Einheit 17 auszulöschen! Bin gespannt, ob es noch verhindert werden kann! Genauso gespannt bin ich bei Snake und seiner weiteren Vorgehensweise!

Freue mich schon sehr auf das nächste study !



 

Schnellantwort auf: Einheit 17

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