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Lorenor°Zorro
Kapitän
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BeitragThema: Liebe trifft jeden 6/??   So 4 März - 19:50

   

Prolog - ist Liebe nur ein Traum ?

Sanfte
Hände strichen über Namis Beine, hinauf zu ihren Schenkeln, weiter zum
durchtrainierten Bauch... Ein Finger umkreiste zärtlich ihren Bauchnabel, auf
dem sich kurze Zeit später weiche Lippen wieder fanden. Langsam küssten sie sich
weiter aufwärts, vorbei an Namis wohlgeformten Brüsten, zu ihrem Hals, an dem
sie sich begierig festsaugten.
Die schlafende Schönheit kicherte.
"Hör
auf, das kitzelt!", flüsterte sie und blickte in die Augen der Person, die sie
verwöhnte.
"Aber ich liebe dich doch...", hauchte diese dann in Namis Ohr und
sah wieder in Namis wundervolle, kastanienbraune Augen.
"Ich liebe dich
auch...", murmelte Nami, ehe sie mit ihrer großen Liebe in einem endlosen Kuss
verschmolz.

Wohlige Wärme umgab Nami… Sie genoss solche Momente immer
wieder.
Nacht für Nacht, wenn sie träumte.
Ja, wenn sie träumte...
Denn
bereits jetzt wusste die junge Frau, dass, wenn sie die Augen öffnen würde, sie
nicht mehr diese Person sah, die sie so unendlich gern sehen wollte.
Sie
wusste schon jetzt, dass alles erneut einem Traum glich.
Genau so, wie sie
wusste, dass ihre Liebe nie ehrlich erwidert werden würde...
Aber vielleicht
werden einige Träume doch noch war...
Ein Lächeln bildete sich auf Namis
Lippen.
Ja, vielleicht geschehen noch Wunder...

Nami öffnete die Augen
und musste erst einmal blinzeln, da das Licht, welches durch das Bullauge in das
Zimmer fiel, ihre hellen Opale getroffen hatte. Leicht drehte sie sich zur Seite
und öffnete erneut ihre Augen, sah dabei durch ihres und Robins Zimmer. Es wurde
fast komplett in Sonnenlicht gehüllt. Nur noch die Bücherregale, neben der Luke
zum Oberdeck und der sich darunter befindenden Treppe, waren vom Schatten der
Nacht bedeckt. Als Nami die Bücherregale ansah, musste sie feststellen, dass
Robin seit dem letzten Aufenthalt auf dem Festland neue Bücher besaß. Doch auch
sie selbst nannte nicht gerade wenige Bücher ihr Eigen. Beide Frauen lasen
wirklich viel, auch wenn Nami zugeben musste, dass sie mit vielem was Robin las,
nichts anfangen konnte und sich fragte, was Robin daran als interessant empfand.
Jedoch… Robin war nun mal eine Archäologin, wieso sollte Nami diese Tatsache
stören? Dafür gab es keinen Grund, denn Robin blieb trotz allem eine attraktive
und interessante Frau.

Bei diesem Gedanken glitten Namis Augen zu dem
Bett ihrer Mitbewohnerin und sie musste feststellen, dass Robin wieder mal nicht
darin lag. Sie war wohl erneut früh wach gewesen und um Nami nicht zu wecken aus
dem Zimmer gegangen. Nami schätzte dies wirklich sehr, denn zusammen mit den
Jungs auf dem Schiff, die meist nur Lärm machten, konnte sie selten einmal
ausschlafen.

Doch trotzdem war sie ein wenig traurig. Denn sie liebte die
Tage, an denen sie frühmorgens mit Robin ein wenig redete. Meist unterhielten
sie sich über Themen von denen die Jungs nichts verstanden, da es ihnen zu
langweilig war oder sie das Thema nicht als wirklich Ernst empfanden und
wahrscheinlich einfach loslachen würden...
Doch mit Robin konnte sie über
wirklich Alles reden...
Kurz seufzte Nami angesichts der Tatsache, dass heute
anscheinend keiner dieser Tage war, warf dann aber doch ihre Bettdecke von sich
und setzte sich auf. Gemächlich streckte sie sich, stand auf und bewegte sich
auf ihren Kleiderschrank zu. Als sie ihn geöffnet hatte wollte sie schon nach
einem ihrer üblichen Outfits mit Rock und Shirt greifen, als ihr Blick dann doch
etwas Anderes traf.
Ein wunderschönes, weißes Trägerkleid, welches für solch
tolles Sommerwetter wie gemacht schien.
Schmunzelnd nahm sie den Kleiderbügel
samt Sommerkleid aus dem Schrank und betrachtete es. Ja, genau für dieses Kleid
hatte sie sich entschieden.

Nami zog sich um und betrachtete sich
anschließend im Spiegel. Wieder lächelte sie, als sie das Kleid mit einem Blick
bedachte.
"Perfekt...", flüsterte sie und drehte sich kichernd um sich
selbst.
Sie stoppte in ihrer Bewegung und musste daran denken wie eine
bestimmte Person auf dieses Kleid reagieren würde. Über Namis Wangen legte sich
bei diesem Gedanken ein Rotschimmer. Mit strahlendem Gesicht sah sie kurz auf
den Wecker und musste feststellen, dass es schon längst Zeit zum Frühstücken war
und die Anderen sicher bereits in der Kombüse saßen.

Also machte sich
Nami auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Vor der Tür hielt sie noch einmal an und
strich ihr Kleid glatt. Dann richtete sie ihren Blick wieder auf die Tür. Sie
griff nach der Türklinke, öffnete die Kombüsentür und betrat den Raum mit einem
fröhlichen "Guten Morgen!"

Kapitel 1:
Erkenntnisse



Es war ein Morgen wie jeder Andere...
Die
Crew der Strohhutbande saß im Gemeinschaftsraum und genoss ihr
Frühstück...
Zorro saß in seiner Ecke und versuchte den Lärm um sich herum so
gut wie möglich zu ignorieren, um etwas zu dösen...
Robin, die neben ihm saß,
trank ihren Kaffee und las ein Buch, in das sie schon seit einer schieren
Ewigkeit versunken schien...
Gegenüber von den Beiden saßen Lysop und
Chopper, die in ein Gespräch vertieft waren, das sich jedoch eher als eine von
Lysops Lügengeschichten herausstellte, in denen er wie immer der große Held
war...
Chopper, der naive Elch, vertraute seinem Freund natürlich blind und
so himmelte er Lysop für dessen großen Heldenmut unendlich an...
Ruffy, der
seine Chance dadurch kommen sah, schnappte sich jedoch die Teller von Lysop und
Chopper, wobei er nicht mit seinem Smutje gerechnet hatte...
Denn Sanji, der
wie immer während jeder Mahlzeit keine Ruhe hatte, bemerkte Ruffys Aktion und
bestrafte ihn selbstverständlich mit einem seiner berüchtigten Tritte, durch
dessen Wucht sein Käpt´n Lysop umwarf...
Durch dieses Desaster aufgepeitscht
entstand binnen weniger Sekunden ein heftiger Streit im Gemeinschaftsraum, der
jedoch eher einem intensiven Trainingskampf ähnelte...

Ja, bis zu dem
Zeitpunkt war alles wie an jedem Morgen sonst auch...
Bis zu diesem einem
Moment...
Jenem Moment, in dem sich die Tür öffnete...
Jenem Moment, in
dem das fröhliche "Guten Morgen!" Namis den Raum erhellte...
Jenem Moment, in
dem alles still wurde...

Nami stand in der Tür und schenkte ihren
Freunden ein besonders süßes Lächeln.
Alle Bewegungen, die bis zu ihrem
Erscheinen getätigt wurden, wirkten wie eingefroren, die Blicke nur auf sie
gerichtet.
Jeder hielt bei ihrem Anblick den Atem an.
Wirklich
jeder...





Mit offenem Mund starrte Sanji sein Crewmitglied
an. Er wusste zwar, dass sie wunderschön war, doch in diesem Kleid sah sie
einfach zu hinreißend aus.
Wenn er sie nun so sah, schlug sein Herz bis zum
Anschlag. Eigentlich war das nichts wirklich Überraschendes, da er immer
Herzklopfen bei Namis Anblick bekam, doch... dagegen war normales Herzklopfen
echt nichts. Denn jetzt hatte er wahrlich Angst sein Herz würde davon fliegen,
wenn er es nicht festhielt.
Also hob Sanji langsam seinen Arm und legte seine
Hand auf sein Herz, um es auf diese Weise wenigstens ein wenig zu
beruhigen.
"Was ist nur mit mir los? Warum schlägt mein Herz dermaßen heftig?
Etwa wegen Namis Anwesenheit? Warum hat es dann bisher nicht so geklopft? Und
wieso schlägt es bei Robin nicht in dem Ausmaß? Empfinde ich für Nami mehr, als
für Robin? Was fühle ich dann eigentlich für Robin? Ich habe für beide
geschwärmt, doch bei Robin hatte ich nie solches Herzklopfen. Was ist das bloß?
Bin ich etwa..."
Sanji spürte wie sein Herz bei den Gedanken an Nami
schneller schlug und wusste sofort bescheid.
‚Ich
bin...’





Zorro, eben noch fast am Einschlafen, schreckte
hoch, als er Namis Stimme hörte.
Und dann sah er sie. Sie, in diesem
Kleid...
Bei diesem Anblick musste Zorro schlucken.
Nami sah seiner
Meinung nach beeindruckend aus. Sie lebte nun schon fast seit Beginn der
Strohhutbandengründung inmitten dieser Meute, weshalb er sie auch gut kannte,
doch so hatte er sie noch nie erlebt. Sie strahlte übers ganze Gesicht und dazu
dieses Kleid… Zorro war sich seiner Gedanken nicht länger bewusst.
Die
langjährige Gefährtin wirkte so besonders, so anderes...
Erneut musste Zorro
schlucken, betrachtete immer noch Nami. Als sich ihre und seine Blicke für einen
Moment trafen wusste Zorro nicht wie ihm geschah.
Sein Herz drohte zu
zerreißen.
Er empfand schiere Sehnsucht danach Nami an sich zu drücken und
sie ewig in seinen Armen zu halten.
"Was denke ich nur? Nami in den Arm
nehmen? Was ist los mit mir? So etwas würde ich doch nie tun! Sie ist nur unsere
Navigatorin! Ich fühle rein gar nichts für sie! Doch was ist das dann für ein
Gefühl? Ich fühle mich so sehr zu ihr hingezogen, doch das ist falsch, das muss
falsch sein, das kann nur falsch sein! Wir sind nur Crewmitglieder! Oder etwa
nicht...? Sind wir mehr? Wir kennen uns so gut, helfen stets dem jeweils anderen
und nennen ungeheures Verständnis unser eigen… Wieso also sollten wir trotz alle
dem mehr als nur Crewmitglieder sein? Empfinde ich etwa mehr als nur
Freundschaft? "
Zorro betrachtete Nami, die sich neben seinen Käpt´n gesetzt
hatte und stellte fest, dass bereits seit einiger Zeit etwas anders war als
sonst. Ja, nun wusste er was es war.
‚Ich
bin...’





Seitdem Nami den Raum betreten hatte konnte Ruffy
nur noch sie anschauen. Als sie dann langsam auf ihn zutrat und sich auf dem
Platz neben ihm niederließ, musste sich Ruffy mit aller Macht dazu zwingen nach
unten zu schauen.
Ruffy merkte schnell wie in ihm qualvolle Hitze aufstieg,
als er Namis Anwesenheit spürte und so wedelte er sich mit seiner rechten Hand
etwas kühle Luft zu. Dabei sah er leicht aus dem Augenwinkel zu Nami hinüber,
merkte dabei sogleich, dass ihm noch wärmer wurde. Hastig sah er wieder in die
andere Ecke des Raumes.
"Was ist das bloß für eine unerträgliche Hitze? Warum
macht mich Namis bloße Anwesenheit so verrückt? Was ist das nur für ein Gefühl?
Warum werde ich in letzter Zeit in ihrer Gegenwart nur immer so merkwürdig? Wir
sind Freunde, doch ich verhalte mich wie ein Idiot. Aber warum nur? Warum fühle
ich mich in ihrer Gesellschaft so eigenartig? Mir ist, als würde mich Nami an
sich fesseln, doch zugleich fühle ich mich so unendlich frei, wie noch nie
zuvor. Und jetzt dieses Kleid... Sie erscheint in diesem Kleid unbeschreiblich
makellos. Doch warum denke ich auf einmal so über sie?"
Als Ruffy noch einmal
einen Blick zu Nami wagte blieb sein Herz fast stehen, denn sie lächelte ihn
zuckersüß an.
‚Ich bin...’





Bereits seit endlosen
Sekunden starrte Lysop Nami an und hielt die Luft bei ihrem Anblick an. Sein
Herz blieb bereits durch ihr Erscheinen stehen und wenn nicht, dann wäre es
wahrscheinlich schon längst zersprungen, denn Nami sah einfach zu bezaubernd
aus. Dieses Lächeln, welches sie Ruffy schenkte...
Einerseits würde er seinem
Käpt´n in diesem Moment gerne alles Mögliche antun, um selbst in den Genuss
eines solchen Lächelns zu kommen, andererseits aber konnte er sich nicht
bewegen. Allein ihre Anwesenheit ließ Lysop erstarren. Er konnte nur noch pure
Glückseeligkeit in ihrer Gegenwart spüren. Ein Gefühl, welches selbst seine
Seele zu berühren schien.
Tief in seinem Körper...
"Seit wann hege ich
solche Gefühle? Seit wann lässt mich Namis Gegenwart so erstarren? Ich weiß,
dass ich schon länger etwas fühle, doch was ist das nur? Noch nie war mein Drang
so stark sie einfach nur zu betrachten… Sollte es wirklich an diesem Kleid
liegen? Warum macht es mich so wahnsinnig? Nein, es nicht nur dieses Kleid, es
ist vor allem Nami. Ich spüre, dass etwas anders ist als sonst. Doch ist es
wirklich das?"
Lysop sog die Luft scharf ein, als er merkte, dass Nami ihn
fragte, ob es ihm gut ginge, da er ja so blass sei. Einfach nur nickend sah er
sie weiter an und dachte er würde gleich schmelzen. Nun war er sich total
sicher.
‚Ich bin...’





Mit glitzernden Augen betrachtete
Chopper Namis Antlitz und musste feststellen, dass er noch nie etwas Schöneres
gesehen hatte.
Ein Rotschimmer bedeckte Choppers Wangen und sein Körper
bebte. Er hatte sich im Moment einfach nicht unter Kontrolle. Es war so, als
würde sich sein Körper jeden Moment verselbstständigen und auf Nami stürzen.
Aber innerlich sträubte er sich dagegen, denn das wollte er auf gar keinen
Fall.
Oder etwa doch?
"Sie ist entzückend, überaus schön und wunderbar,
doch warum denke ich so? Nami ist doch nur eine sehr gute Freundin! Oder wünsche
ich mir etwa doch mehr? Warum zittert mein Körper nur so, wenn ich an sie denke?
Ist das etwa mehr als nur Freundschaft? Als was lässt sich das
bezeichnen?"
Chopper zuckte leicht zusammen, als er hörte wie Nami seinen
Namen sprach. Wie in Trance bekam er mit, dass Nami sagte er solle Lysop
untersuchen, da sie sich um ihn sorgte. Sprachlos sah er sie an und nickte dabei
kaum merklich mit seinem Kopf.
‚Ich bin...’





Eben war
Robin noch in ihr Buch vertieft, doch als sie Nami sah, konnte sie keinen klaren
Gedanken mehr fassen. Hingerissen von ihr und diesem Kleid konnte und wollte sie
nicht von der jungen Frau wegschauen, sie einfach weiter betrachten, bei allem
was sie tat, ihr Lächeln sehen und dabei schlicht weg glücklich sein.
Doch
allmählich schaltete sich Robins Verstand wieder ein und sie versuchte sich auf
das Buch in ihren Händen zu konzentrieren. Als sie jedoch wieder aufsah merkte
sie recht schnell, dass sie den Inhalt der Sätze nicht verstand und nur an Nami
denken konnte.
Robin sah wieder auf und musste bekennen, dass Nami extrem
göttlich aussah… fast wie ein Engel.
He, so wie sie sich jetzt um Lysop
sorgte konnte sie wirklich nur ein Engel sein!
"Mein weißer Engel... Warum
denke ich auf einmal so? Etwa, weil sie dieses Kleid trägt? Nein, das kann nicht
sein. Ehrlich gesagt ist es ein vertrautes Gefühl, schon öfter spielte meine
Seele diese Melodie, doch noch nie war sie so stark. Es ist ein dermaßen
beeindruckendes Gefühl, ich bekomme eine richtige Gänsehaut, wenn ich sie so
ansehe. Es ist wirklich merkwürdig."
Erneut versuchte Robin den Inhalt der
Sätze ihres Buches zu erfassen, doch als sie abermals an Nami denken musste
wurde ihr etwas bewusst.
‚Ich bin...’





Nun, als die
sechs Freunde Nami ansahen, wurde allen etwas bewusst... Sie wussten zwar alle,
dass es nicht an diesem Kleid lag, doch trotzdem hatte dieser Anblick etwas in
den Freunden bewirkt, dass sie etwas erkennen ließ, was sie schon lange fühlten.
Es mag sein, dass jeder das Wort anders definiert, doch das Gefühl ist immer
dasselbe...
Schmetterlinge im Bauch...
Rasendes
Herzklopfen...
Durcheinander geratene Gedanken...
Sprachlosigkeit...
So
standen sich alle ein, dass da etwas war...
Etwas
Ausschlaggebendes...

Und zwar die Liebe...

‚Ich bin in Nami
verliebt!?’

achja die story ist nicht nur von mir n' Kumpel hat mir auch n' paar tipps gegeben und so...
also wollte es nur mal erwähnt haben... damit nich irrgendwelche Komplikationen auftreten... naja ich bekomm auch ziemlich schnell n' schlechtes gewissen wenn ich den dank (falls es gut ankommt) allein einheimse ^^

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 5 März - 17:09

   
Kapitel 2: Was soll ich
tun?


"Chopper kannst du dich bitte um Lysop kümmern?", fragte
Nami den Schiffsarzt, der auf der anderen Tischseite saß. "Ich glaube, er hat
irgendetwas. Er ist so blass und schon die ganzen letzten Tage war er so still
und abwesend. Meinst du, du könntest ihn mal untersuchen?"
Noch immer sah
Chopper sie verträumt an und bekam kaum mit, dass sie mit ihm sprach. Als er es
dann registrierte riss er sich aus seinen Tagträumen und nickte eifrig.
Wie
schwierig es doch war zu merken, dass man für Nami mehr empfand, als bisher. Man
konnte sich kaum noch rühren und das Denken war sowieso nicht mehr
möglich.
Das wurde auch den anderen klar, die ebenfalls in ihrem Tun erstarrt
waren.
Lysop, der sich gerade noch unter Todesqualen von seinem Kampf mit
Ruffy vom Boden hatte aufrichten können, um sich an seinen Platz zu setzen,
bemerkte überhaupt nicht, dass er nur halb auf dem Stuhl saß und drohte jeden
Augenblick auf Zorros Schoß zu stürzen, der seit Namis Auftritt hellwach war und
wohl den ganzen weiteren Tag keinen Schlaf mehr finden würde.
Ruffy starrte
noch immer fasziniert zu seiner Sitznachbarin und obwohl er seine Hände schon
seit einer geraumen Zeit nicht mehr spüren konnte, da er sein Besteck so fest
hielt, dass seine Knöchel weiß hervortraten, konnte er nicht anders, als dieses
Geschöpf weiterhin anzusehen.
So erging es auch Sanji, der mit einer Pfanne
in der Hand direkt hinter seinem Kapitän stand, weil er noch vor gut drei
Minuten die Lust verspürt hatte, so kräftig wie möglich auf dessen Hinterkopf zu
schlagen, in der Hoffnung Ruffy würde die Hühnerkeule von Lysop, die er gerade
verschlungen hatte, wieder ausspucken.
Genau so wenig konnte Nico Robin sich
wieder auf ihr Buch über altantike Piratenschätze konzentrieren, von dem sie bis
vor Kurzem noch dachte, dass sie es nicht aus der Hand legen konnte. Stattdessen
achtete sie nur wie verzaubert auf die rosefarbenen Lippen Namis, die sich sanft
bewegten, während sie mit Chopper sprach.

Irritiert über das merkwürdige
Verhalten ihrer Mannschaftskameraden blickte Nami sich schließlich in der Runde
um und runzelte die Stirn. Was war bloß mit allen los, dass sie sich so
merkwürdig verhielten?
"Was habt ihr denn nur?", fragte Nami leicht säuerlich
darüber, dass sie scheinbar diejenige war, die durch ihr spätes Erscheinen im
Gesellschaftsraum etwas verpasst hatte. Finster blickte sie ihre Freunde an, in
der Hoffnung, dass das komische Getue dieser sich aufklären würde.
Doch die
anderen murmelten nur fast wie synchron "Nichts" und wandten sich mühevoll
wieder ihren eigentlichen Tätigkeiten zu, die aus kochen, essen, lesen und
schlafen bestanden.

Nami, die nun noch verwirrter war drehte sich wieder
zu Chopper und Lysop um, um die Frage zu stellen, was los war, doch wurde sie
von Lysop unterbrochen, der sich eilig den kleinen Schiffsarzt schnappte und mit
einem gemurmelten "Ich werde mich von Chopper untersuchen lassen" die Küche
verließ. Fragend sah die Navigatorin den beiden nach.
Zwar hatte sie es
geschafft einer bestimmten Person eine Reaktion abzuverlangen, aber was war bloß
mit dem Rest der Bande los?





Nachdem die beiden im
Jungenschlafsaal angekommen waren setzten sie sich auf die Holzdielen und
starrten jeder für sich in ihren Gedanken versunken vor sich hin. Keiner äußerte
sich dazu und so überlegten sie nur, was sie als nächstes tun sollten.
Der
kleine Elch, Toni Chopper, der hilflos dem ihm unbekannten Gefühl ausgeliefert
war, das er seit Doc Bader nicht mehr kannte, beschloss sich einen Ratschlag bei
seinem besten Freund und Idol, Lysop, zu holen und fing somit als erster zu
reden an.
"Du, Lysop?"
Der bis dato in Tagträumen gefangene Kanonier hob
seinen Lockenkopf und sah Chopper fragend an. "Was ist denn?"
Unsicher
herumstotternd blickte Chopper wieder hinab und zog mit seiner Hufe Kreise auf
dem Holzboden.
"Ich hab da so ein Gefühl", nuschelte er schüchtern.
"Ei-
ein Gefühl?" Lysop schluckte und hatte Angst, dass Chopper wusste, was genau ihm
fehlte und weshalb er gelegentlich so schlapp war. Er hatte es ja schon geahnt,
da er immer nur dann seine Lebenskraft verlor, wenn sie in seiner Nähe war, aber
er wollte nicht, dass sie davon erfuhr. In dieser Bande durfte es keine
Beziehungen geben, die Unruhe mit sich brachten und somit das bis dahin perfekte
Klima zwischen allen zerstörte. Lysop wusste wirklich nicht, was passieren
würde, wenn Nami wüsste, dass der trottelige Lügenbaron sie liebte.
Wusste
etwa Chopper genau in dem Augenblick, dass Lysops Liebe zu Nami ihn so
schwächte? Und würde der menschenscheue Elch es der Kartographin sagen, weil er
nichts verheimlichen wollte?
Das durfte nicht passieren.
"Was für ein
Gefühl denn?", fragte Lysop erneut nach.
Sich den Zylinder ins Gesicht
ziehend, um so seine nun rot gewordene Nase zu verstecken, druckste Chopper
herum, bevor er gestand: "Es ist Nami."
Lysop stockte der Atem und seine
Augen weiteten sich. Sollte der kleine Elch etwa tatsächlich sein Geheimnis
gelüftet haben? Was sollte er jetzt nur tun?
"Ich- ich glaube, dass...",
stotterte Chopper weiter.
Verleugnen oder gestehen?
Gestehen oder
verleugnen?
Verleugnen? Die Liebe zu Nami? Niemals! Das wäre wie ein Verrat
an ihr selbst.
"Ich-", fing der Elch erneut an, wurde aber von Lysops
hysterisch, kreischender Stimme unterbrochen.
"Ja, ich liebe
Nami!"
Plötzlich war es still, nur, dass man Lysops hastigen Atem im
Schlafsaal vernehmen konnte.
Tränen sammelten sich in Choppers kleinen
Knopfaugen, die Lysop böse anfunkelten.
Erst dadurch wurde dem Schützen klar,
dass er seinen Freund falsch verstanden hatte und nur an sich selbst gedacht
hatte. "Chopper?", fragte er sanft nach und ging auf den kleinen Elch zu, doch
dieser stieß Lysop von sich und schrie: "Du lügst! Du lügst mich wieder an!
Immer lügst du mich an! Du bist gemein!"
Völlig in Rage verwandelte sich
Chopper erst in sein großes Ich, stieß Fässer um sich herum zu Boden und wurde
dann zu einem echten Elch, der wild mit seinen Hufen um sich trat, bevor er
wieder er selbst wurde und erschöpft auf dem Boden saß.

Vom oberen Deck
hörte man schnelle Schritte, die hastig näher kamen, als dann auch schon die
Luke geöffnet wurde und der Rest der Bande den Raum betrat.
"Was ist denn
hier passiert?", fragte Sanji leicht angesäuert, wobei er ausschließlich Lysop
fixierte. Doch dieser schüttelte nur den Kopf und murmelte: "Ich weiß es nicht.
Plötzlich ist Chopper ausgerastet und hat alles kurz und klein
geschlagen."
Also sahen nun alle zu dem am Boden kauerndem Elch und erhofften
sich von ihm eine Antwort, doch er starrte unablässig vor sich, als sei er ein
lebloses Kuscheltier.
Vorsichtig ging sein Freund erneut auf ihn zu und
wollte ihm die Hand reichen, als Chopper diese hart mit seiner Hufe wegschlug
und ihn finster ansah.
"Ich hasse dich!", murmelte er wütend.
"Aber
Chopper..." Lysop stockte der Atem, denn er war zutiefst verletzt von dem
Verhalten seines Freundes. Schließlich war der kleine Elch noch nie so
verletzend anderen gegenüber gewesen, die er mochte. Er war menschenscheu und
beleidigte andere unbeabsichtigt, wenn sie ihm zu nahe traten, aber niemals hat
er ihnen solchen Hass entgegengehalten.

"Was hast du getan?" Zorro sah
den Kanonier böse an, denn es war ihm unverständlich, dass Chopper so ohne
triftigen Grund reagieren würde.
Doch Lysop wusste kein Warum. Für ihn war es
ein Rätsel, weshalb Chopper plötzlich so negativ auf ihn reagierte, bis ihm
bewusst wurde, was genau er zuletzt zu dem Elch gesagt hatte. Seine Gedanken
überschlugen sich und automatisch blickte er zu Nami mit ihren kastanienbraunen
Seelenspiegeln und in ihm machte sich ein Verdacht breit.
Hatte Chopper nicht
gesagt, dass ER ein Gefühl hatte, dass mit Nami zusammenhing? Er hatte Lysop
dabei überhaupt nicht erwähnt. Nie hatte Chopper Andeutungen gemacht, dass er
davon wüsste, was Lysop fühlte. Nein, er sprach von sich.
Konnte es etwa
sein?
Fühlte Chopper etwas genau dasselbe für Nami, wie er?
Nein,
niemals!, dachte Lysop.

"Es reicht!", rief diesmal Ruffy zornig auf und
trat dabei heftig mit seinem rechten Bein auf den Boden. Es gefiel ihm als
Kapitän der Strohhutbande überhaupt nicht, dass Unruhe zwischen den Mitgliedern
seiner Mannschaft herrschte und so sah er die beiden ernst an. "Ihr reißt euch
sofort zusammen! Ihr seid Freunde, also benehmt euch auch so!"
Chopper sah
Ruffy bockig an, so dass der noch wütender über den Trotz des Elches
wurde.
"Wir sind ein Team und wenn wir zusammen kämpfen, müssen wir uns
darauf verlassen können, dass jeder für jeden bereit steht, um zu helfen! Ich
rate euch uns nicht hängen zu lassen, wenn es soweit kommt, denn sonst kriegt
ihr es mit mir zu tun!" Aufgebracht schnaufte der Kapitän und wartete
hoffnungslos auf eine Antwort der beiden, die ausblieb. "Und jetzt macht ihr
hier wieder klar Schiff. Mir ist egal, wer das war, aber ihr bringt das zusammen
in Ordnung!" Erneut sah er beide erbost an, bevor er den Raum, gefolgt von
Zorro, Sanji und Nico Robin, verließ.
Nami blieb einen kurzen Moment stehen
und sah ihrem Kapitän nach. Selten hatte sie ihn so autoritär und in Rage
gesehen, doch wenn Dissonanzen in der Mannschaft vorherrschten und so das
Gemeinwohl gefährdeten, so stand er dafür gerade und konnte selbst seine besten
Freunde mal anschreien.
Die Navigatorin blickte zu Chopper, der immer noch am
Boden saß, und überlegte, was wohl geschehen sein konnte. Er war noch nie so
abweisend. Selbst auf Drum war er wenigstens noch hilfsbereit und freundlich
gewesen. Nicht so sehr, wie später, aber nie war er so hart und störrisch wie in
diesem Moment gewesen.
Was konnte Lysop nur getan
haben?





Heimlich sah Lysop immer wieder zu dem kleinen
Elch hinüber, der im anderen Ende des Schlafsaals die Fässer wieder aufstellt,
während er selbst gerade eine der Hängematten wieder anbrachte.
Sollte er
Chopper fragen, was los war oder sollte er gleich aufs Ganze gehen und ihn auf
Nami ansprechen?
Gerade entschied er sich überhaupt endlich die Stille zu
durchbrechen, als der Elch auch schon das letzte Chaos behob und den Raum so
schnell wie möglich verließ, um von Lysop wegzukommen. Als die Luke sich hinter
dem Schiffsarzt schloss, setzte sich Lysop gekränkt in seine Schlafmatte und
dachte über das ganze Geschehen nach.
"Ach, Chopper, was soll ich bloß
machen?"





"Vertragen sie sich wieder?", fragte Nami nach,
als sie am Abend in den Essraum kam.
Sanji schüttelte den Kopf. "Lysop liegt
die ganze Zeit im dunklen Schlafraum und döst vor sich hin."
"Und Chopper
sitzt seit heute früh auf dem Hinterdeck und lässt nicht mit sich reden.",
murrte Zorro, der ebenfalls erst den Raum betreten hatte.
"Idioten!",
murmelte der Smutje und stellte allen ihre Mahlzeit vor die Nase, wobei er
Robins und Namis Teller extra dekorierte. Was niemandem auffiel war, dass Namis
Teller an diesem Tag selbst schöner verziert war als Robins.
Dankend nahm
Nami ihren Teller entgegen, ohne, zu Sanjis Leidwesen, weiter darauf zu achten,
bevor sie weiter nachforschte. "Habt ihr eine Ahnung weshalb das passiert ist?"
Sie schaute jeden an, doch keiner sah so aus, als wenn er einen geistreichen
Einfall hätte. Als sie schließlich Ruffy ansah bemerkte sie sofort, dass er
trotz dem üblichen Grinsen einen traurigen Blick hatte.
"Mach dir keine
Sorgen, Nami. Die kriegen sich schon wieder ein. Schließlich sind sie
Freunde!"
Sie nickte zustimmend, obwohl sie sich noch immer Gedanken um die
beiden machte.
"Ja, du hast Recht.", seufzte sie und entspannte sich wieder,
während der Schwarzhaarige neben ihr schon wieder zu essen
begann.

Trotzdem geisterte in ihrem Kopf immer noch die Frage nach dem
Warum. Sie verstand einfach nicht, was in den kleinen Chopper gefahren sein
mochte, dass er so sehr die Kontrolle über sich selbst verlieren konnte, dass er
kurzerhand das Jungenzimmer verwüstete und sogar zu seinem besten Freund sagte,
er würde ihn hassen?

Da sie ihren eigenen Gedanken nachhing, bekam die
junge Frau dieses Mal nicht mit, wie die anderen sie mit ihren besorgten Blicken
bedachten, da sie viel zu wenig zu sich nahm.





Allein saß
Chopper auf der Reling des hinteren Decks der Flying Lamb und sah hinauf zu den
Sternen. Damals auf Drum saß er oft so da und sah hinauf in die Lichter, in der
Hoffnung eines davon wäre Doc Bader, der wüsste, was er tun sollte. Auch jetzt
hoffte er auf eine Antwort.
Schon seit Stunden saß er so da.
Erst wartete
er darauf, dass es dunkel wurde, wobei ihm der stille Schwertkämpfer durch sein
Training hinter ihm Gesellschaft geleistet hatte, und dann sah er in den
finsteren Nachthimmel über sich.
Was soll ich tun?, fragte sich Chopper in
Gedanken. Soll ich mich bei Lysop entschuldigen? Ich will aber nicht. Andauernd
lügt er mich an und denkt ich würde ihm alles glauben. Ich will, dass er mich
auch ernst nimmt. Ständig sagt er, er sei ein großer Krieger und hätte so viele
Abenteuer erlebt, dabei sagt er doch nie die Wahrheit. Er ist feige und lässt
mich glauben, er sei ein tapferer Pirat der Meere. Er soll mich ernst nehmen,
denn auch ich bin ein Pirat und kämpfe. Auf Alabasta haben wir Mrs. Merry
Christmas und Mr. 4 gemeinsam besiegt. Warum also nimmt er mich nicht für voll?
Denkt er, nur weil ich kein Mensch bin, bin ich gleich nicht so ernst zu nehmen
wie einer? Doc Bader, auch ich habe Gefühle wie ein Mensch. Ich liebe! Ich liebe
Nami, doch als ich ihm, meinem besten Freund, davon erzählen wollte, schrie er,
dass er selbst sie liebt. Er lügt! Er lügt bestimmt wieder, so wie sonst auch.
Lysop lügt immer.
Als Chopper Schritte hinter sich vernahm, gab er seine
Gedankengänge auf und starrte einfach wieder nach oben.

"Chopper?",
fragte eine sanfte Frauenstimme und der kleine Elch gab seine Starre auf und
drehte sich um. Als er in Namis Augen sah, löste sich ein Knoten in seiner Brust
und Tränen stiegen in seine kleinen Augen.
"Nami", wimmerte er und sprang von
der Brüstung direkt in ihre Arme.
Sie war zwar überrascht, dass er sich so
einfach umarmen ließ, doch auch froh, dass er sich ihr in diesem Moment
anvertraute.

Eine lange Zeit weinte er seinen Frust in ihren Armen ab und
sie nahm es einfach stumm hin.
Als er sich schließlich beruhigt hatte, hielt
sie sich zurück ihn zu fragen, was Lysop denn nun getan hatte, denn sie merkte,
dass er selbst es schon sagen wollte und ihm nur noch der Mut dazu
fehlte.
Doch dann sprach er: "Lysop nimmt mich nicht
ernst."
"Warum?"
"Er lügt mich immer an."
Nami schwieg. Sie hätte nicht
gedacht, dass dies der Grund dafür war, denn immerhin war Lysop schon immer ein
Synchronlügner gewesen, doch jetzt, wo er es sagte, ergab es Sinn. Chopper
musste sich von Anfang an beweisen. Damals als er die Mensch-Mensch-Frucht
gegessen hatte, hatte er sozusagen eine Schwelle zwischen Elch und Mensch
betreten. Er konnte weder das eine noch das andere sein. Die Elche verstießen
ihn und die Menschen mieden ihn. Er musste sich schon immer anstrengen
dazuzugehören. Wahrscheinlich dachte er, dass er auch hier nicht ohne weiteres
akzeptiert werden würde und fühlte sich durch Lysops Flunkerei
angegriffen.
Wenn er doch nur verstand, dass genau das Lysops Wesen war.
Wahrscheinlich müsste er erst dessen ganze Geschichte wissen, ehe er verstehen
konnte, dass das Lügen ein Teil von Lysop war.

"Ich werde mal mit Lysop
darüber reden, Chopper.", murmelte sie ihm aufmunternd zu.
Der Elch hielt
inne und nahm Namis Nähe nun genauestens wahr.
"Ich verspreche es dir.",
sagte sie weiterhin, worauf Chopper knapp nickte und flüsternd die Worte "Ich
hab dich lieb, Nami" aussprach.
Nami lächelte. "Ich dich auch,
Chopper."
Sie lachte und wuschelte ihrem kleinen Kameraden durch sein
Fell.

Wie konnte sie auch ahnen, dass dieser seine Worte weitaus ernster
gemeint hatte, als sie sie verstand. Doch trotzdessen lächelte Chopper
wieder.
Wahrscheinlich hatte er sich einfach jemanden herbeigesehnt, der ihn
so akzeptierte, wie Doc Bader. Jemanden, der ihn lieb hatte und in den Arm
nahm.

Jemanden wie seine Freundin Nami.
kommis bitte

フo alias Soulmirror
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 21 Mai - 14:45

   
Wow da hast du dir aber echt Mühe gegeben^-^

Chopper ist total sweet,aber die Vorstellung mit Nami XD
Als ich angefangen habe zu lesen,hätte ich nicht erwartet das du Robin auch
noch in das Geschehen einbeziehst. Aber der Name des Theards sagt ja eigentlich alles^^

Mir sind auch noch keine Rechtschreibfehler aufgefallen,sowas passiert ja schnell mal.
Mir zumindest wenn ich schnell schreibe und nicht nochmal überfliege C:

Du hast die Charaktere auch sehr gut erfasst und ihr Handeln in den verschieden Situationen gut umgesetzt. Z.B: Wo sich alle zusammen in einem Raum befinden Wink

Von mir bekommt die Geschichte einen Daumen hoch^-^

Lg Jo



Zuletzt von フo am Mo 21 Mai - 18:25 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Hisoka
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 21 Mai - 15:53

   
Ich habe gerade viel zu tun und habe daher erstmal den ersten Teil gelesen ^^ Erst einmal ein großes Lob was die Sprache angeht. Nicht immer, aber häufig, gibst du dir mit den Formulierungen wirklich Mühe, und bewegst dich etwas abseits des üblichen Standard Vokabulars in FFs ^^ Das ist schon einmal sehr erfreulich. Dann die Wiedergabe ein und derselben Szene aus verschiedensten Blickwinkeln.....es wird offen gelassen in wen Nami denn nun eigentlich verliebt ist (ich habe da aber schon eine kleine Vermutung)....all das macht die Geschichte sehr interessant und auch ungewöhnlich ^^ Ich würde mich freuen hier noch mehr von dir zu lesen....


PS: Einziger Kritpunkt: Die Formatierung. Manchmal brichst du Sätze mitten in der Zeile ab, das hemmt den Lesefluss Wink

Mfg Hisoka

piecer
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 21 Mai - 16:06

   
Deine Geschichte finde ich wirklich sehr gut.
Du bist gut auf die Charaktere eingegangen und deine Geschichte ist mal was anderes als die
ganzen Kampfgeschichten.
Wo sind aber Brook und Franky?Kommen sie noch?
Ich lass mich mal überraschen Smile
Freu mich auf mehr von dir Wink

Nami-Chan
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 21 Mai - 21:29

   
ich finde sie auch sehr gut mal was anderes wie diese harten Kampfstorys wie piecer schon sagte (; als ich deine FF zum ersten mal sah dachte ich erstmal wooow das ist aber viel super mach weiter so freu mich schon auf brook (falls du ihn auch noch reinbringst) johohoho das wär echt hamma

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 21 Mai - 21:41

   
so hier das nächste Kapitel
Kapitel 3: Das Schloss ohne Wiederkehr
"Nami!!!" "Nami!!!"
"Ich komme Nami!!!"
"Ahhh!!!"
Plötzlich wachte Nami auf! Schweißperlen liefen ihr die Stirn runter. Stöhnend saß sie in in ihrem Bett und zitterte am ganzen Körper.
"Was für ein schrecklicher Alptraum!" Sie hatte Tränen in den Augen. Ihr Gesicht war Nassgeschwitzt. Die Bettdecke lag auf dem Boden und das Kissen war total zerwühlt. Aus dem Nachbarzimmer konnte man Wasser laufen hören. Nami sah sich im Zimmer um. Sie sah immer noch die schrecklichen Bilder ihres Alptraums. Das laufende Wasser war nun nicht mehr zu hören und Robin kam aus dem Badezimmer.
"Geht es dir gut", fragte sie besorgt, ich hab dich stöhnen hören?"
"J-ja schon gut, ich hatte nur einen Alptraum." antwortete sie und versuchte dabei zu lächeln.
"Dann ist ja gut, komm es gibt bald Frühstück!"
"Ja ich geh erstmal Duschen, ich bin total nass geschwitzt."
Als Robin das Zimmer verlassen hatte sah sich Nami erneut um, bevor sie nun endlich aufstand und Richtung Badezimmer läuft. Immernoch von ihrem Traum verängstigt, sah sie sich vorsichtig im Badezimmer um bevor sie es betrat. Langsam lief sie zur Dusche und drehte das Wasser auf. Sie zog sich aus und stieg in die Dusche. Das heiße Wasser traf auf ihren verschwitzten Körper, so das sie einen Moment zusammenzuckte. Sie wusch sich die Haare und shampoonierte sich den Körper von den Brüsten bis zu den Füßen ein. Nach dem sie sich wieder sauber fühlte stellte sie das Wasser ab und trat aus der Dusche hervor. Sie bindete sich ein weißes Handtuch um und machte sich vor dem Spiegel die Haare. Anschließend zog sie sich ein orangenen Rock und ein gestreiftes Trägertop an und ging nach draußen.
Diesmal war es kein so schöner Tag. Der Himmel war bewölkt und es nießelte leicht. Nami zog sich schnell ihren blauen Pullover über und ging zum Gemeinschaftsraum. Sie hatte ein wenig Angst, Angst davor Sanji zu sehen, was er wohl sagen würde nachdem was gestern geschehen war. Sie öffnete die Tür.
Alle Augen richteten sich auf sie, sahen sie an.
Als sie sich umschaute sah sie nur das übliche Bild. Sanji stand am Herd, Ruffy aß, Zorro schlief, Robin laß ein Buch und Lysop und Chopper alberten herum.
"Ihr habt euch wohl wieder vertragen? Das freut mich!" sagte sie zu den beiden.
"Ja, Lysop hat mir erzält warum er immer lügt, ich verstehe das jetzt."
Nami lächelte die beiden an und setzte sich neben Ruffy. Sanji servierte ihr ihr Früstück. Alle erwarteten das übliche Süßholzgeraspel des Blonden Koches doch es kam nichts.
Er sagte nur:"Hier Nami lass es dir schmecken." und lächelte sie an.
Sie lächelte zurück und begann zu essen. Nach einem kurzen Moment des Schweigens ging alles wieder seinen gewohnten Gang. Doch eines hatten sie alle im Hinterkopf, Nami!
Nachdem sie alle gefrühstückt hatten gingen alle außer Nami und Ruffy nach draußen. Der Regen hatte inzwischen nachgelassen und die Sonne schien leicht.
Nami saß am Tisch und laß die Zeitung. Ruffy saß wie üblich vor dem Kühlschrank und versuchte das Schloss vor dem Kühlschrank zu knacken.
Er versuchte es mit seinem Mund aufzubeißen aber auch damit hatte der Gummischädel kein Glück.
"Land in Sicht!!!" rief Lysop auf einmal von draußen.
"Ah na endlich." sagte Nami zu Ruffy, der aber schon lange nach draußen warschwunden war. Sie ging ihm hinterher.
"Juhuu!!! Endlich eine Insel!!!" schrie Ruffy.
"Dann kann ich endlich frische Zutaten kaufen, unsere Vorräte sind bald aufgebraucht!" sagte Sanji.
Nami steuerte das Schiff an einen kleinen Strand von dem ein Weg weiter ins innere der Insel führte.
"Zorro! Wirf den Anker aus!" rief Nami ihm zu.
"Ja!" Er nahm den Anker und warf ihn ins Wasser doch dabei fiel ihm etwas auf. Das Wasser sah eigenartig Grüh aus. Doch er dachte sich nichts weiter dabei und ging mit den anderen von Bord.
Sie gingen den Weg der vom Strand ins Landesinnere führte entlang.
"Hey Miss Navigatorin, wie heißt diese Insel hier denn? fragte Robin.
"Laut der Karte ist das hier die Insel Waterland, eine sehr berühmte Insel."
"Und wofür ist die so berühmt?" fragte Ruffy.
"Für ihr Wasser!" sagte Sanji.
"Die Flüsse und Bäche in Waterland sind berühmt dafür das sie das sauberste und leckerste Wasser der Welt führen. Das Wasser von Waterland wird auf der ganzen Welt verkauft weswegen die Bewohner hier alle sehr wohlhabend sind! Wenn wir uns ein paar Fässer von diesem Wasser holen können, könnte ich meine Suppen noch leckerer machen!" träumte er vor sich hin.
Chopper sah sich um und bemerkte die Wälder um sich herum. Alle Pflanzen und Bäume sahen verwelkt und krank aus. Um den Weg herum wuchs kein Gras. Und nirgendwo waren Tiere zu sehen.
"Es riecht komisch hier!" sagte Chopper.
"Nach Tot und Krankheit. Seit ihr sicher das hier alles so sauber ist?"
"Ja jetzt wo du es sagst, hier sieht wirklich alles eher krank aus als gesund. Was hier wohl passiert sein mag?" fragte Lysop.
Sie gingen weiter den Weg entlang, bis sie an einer Bank vorbei kamen. Auf dieser saß ein Mann mit einer Kapuze über dem Kopf und starrte ununterbrochen auf den Boden.
"Endschuldigung, wissen sie was mit den Pflanzen und Tieren passiert ist?" fragt Nami den Fremden.
Doch er antwortete nicht.
"Haben sie mich gehört ich hab gefragt was mit..."
Plötzlich fiel der Mann seitlich auf die Bank. Seine Kapuze rutschte herunter und es zeigte sich das es ein Skelett war.
"...Ahhhh!!!" schrie Nami und sprang vor Schreck in Zorros Arme.
"Hey das ist doch bloß ein blödes Skelett!" sagte er zu Nami.
"Achja, ich hätte mich fast zu Tode erschreckt!!!" schrie sie ihn an.
Robin und Chopper betrachteten das Skelett.
"Hmm es sind keine Einschusslöcher oder Schnittwunden zu sehn er wurde also nicht getötet!" sagte Robin.
"Aber woran ist er dann gestorben?" fragte Sanji.
"Er ist verdurstet!" sagte Chopper leise.
"Was verdurstet, Nami ich dachte wir wären hier auf Waterland! Wie kann man denn da verdursten?" fragte Lysop.
"Woher soll ich das Wissen!!!..."
"Hey seht mal hier! Er hatte diesen Zettel in der Tasche."
Sie zeigte ihnen einen kleinen Zettel auf dem Stand:"Willkommen in Rivertown, der Stadt des Wassers..." Der Rest des Zettels war nicht mehr vorhanden. Es sah aus als wäre er verbrannte oder verätzt worden.
Die Strohhüte gingen weiter den Weg entlang.
"Was ist hier bloß passiert, ob es in Rivertown wohl auch so aussieht?" befürchtete Lysop.
Lange liefen sie durch ein lebloses Ödland. Keine Gräser oder Tiere waren zu sehen. Alles war wie ausgetrocknet.
Letztendlich kamen sie in Rivertown an. Doch dort sah es noch viel schlimmer aus. Die Straßen waren leergefegt. Es war unheimlich ruhig dort. Nur ein gelegentliches Knallen das endstand wenn Fensterklappen durch den Wind gegen eine Wand schlagen war zu vernehmen.
"Man das ist ja eine richtige Geisterstadt! Vielleicht sollten wir zurück zum Schiff gehen und uns vom Acker machen!?" sagte Lysop ängstlich.
Doch der Rest der Bande war bereits auf dem Weg in Richtung Stadtmitte.
"Seht euch mal die Häuser an", sagte Robin, sie sehen aus als wären sie... geschmolzen."
"Geschmolzen? Was könnte den Häuser schmelzen?" fragte Zorro.
"Tja das ist mir auch ein Rätsel!"
"Haaaaaalloooooo, ist hier jemand?" rief Ruffy durch die Straßen.
Totenstille zog sich durch die Hauptstraße der Stadt. Sie Verlief geradewegs durch die ganze Stadt in Richtung eines Berges. Ein Berg auf dem ein gewaltiges schwarzes Schloss stand, das von der Stadt gut zu sehen war.
"Wooooow, seht euch das riesige Schloss dahinten an!" rief Ruffy begeistert."Ist das Cool!"
"Und seht mal dort, ein Wasserfall der direkt in den Hof des Schlosses fällt!" sagte Robin.
"Oh man das müssen wir uns ansehn!" sagte Ruffy.
"Ja vielleicht kann uns dort jemand verraten was hier passiert ist." antwortete Nami.
Plötzlich klapperte es links von ihnen.
"Achtung! Wir sind nicht allein!" sagte Zorro.
Dabei stupste er leicht mit dem Daumen sein Schwert aus der Scheide. Bewegungslos stehen die Strohhüte da und lauschen jedem kleinsten Geräusch.
Auf einmal sprang ein Junge aus einem Fass heraus.
"Hier Piratengesindel!!!" schrie er und warf ein Messer genau in Richtung Ruffys Kopf.
"Achtung Ruffy!!!" schrie Lysop.
"Ähh was?"
"Uno Fleur!"
Robin ließ eine Hand aus Ruffys Rücken wachsen und fing das Messer im letzten Moment ab.
"Was ist das?!" rief der Junge ängstlich und versuchte weg zu rennen.
"Seis Fleurs, Clutch!"
6 Arme ließ Robin jetzt am Körper des Jungen wachsen, die ihn fest hielten, so das er sich nicht mehr bewegen konnte.
"D-danke Robin!" sagte Robin.
"Schon gut." antwortete sie.
Lysop ging zu dem Jungen.
"Bist du verrückt mit Messern nach uns zu werfen!!!" schrie er ihn an.
"Ihr dreckigen Piraten hab es nicht anders verdient!"schrie er zurück.
"Bitte lasst ihn gehen!"
Ein Mann kam aus einem der Häuser gerannt. Er warf sich vor dem Jungen auf den Boden.
"Ich flehe euch an lasst ihn gehen, ich übernehme die Verantwortung für das was er getan hat! Hier nehmt das Geld und bringt es zu Jesper! Aber bitte lasst den Jungen gehen!
Verwundert fragte Ruffy:"Jesper? Wer ist dieser Jesper?"
Der Mann schaute zu Ruffy auf.
"Was, gehört ihr etwa nicht zu Jespers Piratenbande?
"Nein, wir sind nicht von hier. Wir sind gerade erst hier angekommen" , sagte Nami, "Geht ihr

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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 14:49

   
Also ich finde die Gesschichte echt spannent Very Happy wann gehts weiter ?! Smile Ich habe zwar gerade erst zuende gelesen aber ich finde den Stil echt super von der Geschichte .Also von mir bekommst du respekt Smile

Nami^^

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 16:22

   
ja also ich hab ja gerade erst das neue Kapitel geschrieben also brauch ich noch ein bisschen aber danke das es euch gefällt ich schreibe immer erst auf word damit ich auch ja keine Fehler mache xD naja das nächste Kapitel kommt so ca. in einer Woche ^^ pfeif

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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 16:53

   
Find ich wieder gut.
Da wird ein bisschen spannung aufgebaut.
Kann mir schon vorstellen,wen Nami man Smile
Freu mich aufs nchste

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 20:10

   
Kapitel: Kapitel 4: Eine ruhige Nacht? (teil 1/2)
Einige ruhige Stunden vergingen in dem Gasthaus. Halb 1 schlug die Uhr, die neben dem Fenster aufgehängt als einziges noch zu hören war. Zorro schlief auf der Bank des Gästezimmers vor sich hin. Und auch von der oberen Etage waren nur Schlafgeräusche zu hören. Schnarchen, ticken,... bis auf diese kleinen Geräusche war es im ganzen Haus still. Nur Nami lag schlaflos in ihrem Bett und starrte in Gedanken vertieft an die Decke ihres Zimmers. Sie versuchte zu schlafen doch sie konnte nicht. Unruhig wälzte sie sich in ihrem Bett, bis sie schlussendlich aufstand und zu ihrem Fenster ging. Ein leichter Sturm wehte durch die staubigen Gassen der Stadt. Eine Zeit lang sah sie aus dem Fenster den toten Bäumen zu, wie sich im starken Wind bogen.
"Hmm..hmm!" kam es plötzlich von Robin.
Nami erschrak als sie sich in ihrem Bett drehte. Einige Sekunden fasste sie sich an die Brust um ihr Herz zu beruhigen. Anschließend zog sie sich ihre Jacke über und ging aus dem Zimmer. Sie schloss langsam die Tür um Robin nicht aufzuwecken. Auch an den Zimmer der anderen ging sie nur mit leisen Schritten vorbei. Doch das morsche Holz des Bodens knarrte als sie darauf entlang lief. Das weckte Zorro auf.
"Hmm?" brummte leise und sah mit einem Auge in Richtung der Treppe. Wieder knarrte es aus dieser Richtung und er hörte Schritte. Er versuchte das Ticken der Uhr, das ihm auf einmal viel lauter vorkam zu überhören und konzentrierte sich auf die Treppe. Er lauschte den leisen, schon fast schleichenden Schritten, die sich immer mehr näherten. Jetzt sah er, wie Nami langsam die Treppe herunter kam.
Die beiden schauten sich in die Augen. Zorros Herz raste.
Nami sagte leise:"Stört es dich wenn ich mich neben dich setze?"
Zorros Herz machte freudensprünge doch er versuchte cool zu bleiben.
"Nein nein setz dich ruhig!"
Nami nickte lächelnd und kam auf ihn zu. Er schaute auf den Platz neben ihm.
"Hier die Bank ist etwas kalt." sagte er, zog sein T-Shirt aus und lag es auf den Platz.
"Ist dir dann nicht kalt?" fragte sie als sie sich setzte.
"Nein, das bin ich gewohnt. Warum läufst du denn mitten in der Nacht alleine hier rum?"
"Ich konnte nicht schlafen", sagte sie leise,"Und irgendwie macht mir das hier alles ein wenig Angst."
"Hmm..."
"Wenn du schlafen willst gehe ich auch wieder!" sagte sie.
"Nein nein ich bin sowieso nicht Müde."antwortete er.
Zorro wurde nervös. Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete Zorro seine wunderschöne Flamme. Er war innerlich überglücklich als er neben ihr saß. Sie saßen sehr eng neben einander. Sanft berührten sich ihre Ellenbogen. Unauffällig legte er langsam seinen Arm auf die Lehne der Bank hinter Nami.
"Wann wollen wir eigentlich wieder weiterfahren?" fragte Zorro.
"Keine Ahnung, ich werde morgen mit Ruffy reden. Ich will so schnell wie möglich wieder hier weg. Ich hab so ein schlechtes Gefühl hier."
Zorro fing leicht an zu stottern:" Naja ähh,... mach dir keine Sorgen... ich beschütze dich schon."
Sie drehte sich um und schaute ihm in die Augen. Dieser Blick machte Zorro verrückt. Zuvor schossen ihm noch tausende Gedanken durch den Kopf, doch jetzt galten sie alle nur ihr. In ihren Augen spiegelte sich sein Gesicht wieder. Wie vernarrt starrte er ihre Augen an. Plötzlich sah er sie leicht zittern.
"Ist dir kalt?" fragte er.
"Es geht schon sagte." sagte sie leise.
Sie rückte weiter zu Zorro und lehnte sich mit verschrenkten Armen an ihn. Zorro erstarrte. Wie festgefroren saß er da und regte sich nicht.
"Ist irgendwas?" fragte sie ihn.
"N-Nein!" mehr brachte er vor Aufregung nicht heraus.
Sie kuschelte sich an ihn und legte ihren Kopf auf seine Brust. Kurz zuckte er, als ihn Namis Haare leicht kitzelten. Sie schmiegte sich an seinen muskulösen Körper.
"Das stört dich doch nicht, oder?" fragte sie ihn sanft.
"N-Nein, wenns dir gefällt..."
"Na dann ist ja gut."
Sie schloss langsam die Augen.
"Schläfst du?" fragte Zorro nach einigen Minuten.
Doch nichts kam zurück. Nur ihr leises Atmen war in dem dunklen, von Stille durchzogenen Raum zu hören. Ihr Atmen und das übliche Ticken der Uhr. Doch das Ticken und überhaupt irgendetwas anderes was in diesem Moment geschah hatte für ihn keinerlei Bedeutung. Er dachte nur noch an Nami und genoss diesen Moment mit ihr allein. Er lehnte seinen Kopf leicht auf ihren. Sanft kuschelte sie sich im Schlaf an ihn. Langsam schloss nun auch Zorro seine Augen und schlief wenige Momente später auch ein.

so und der Rest folgt ^^ boring

piecer
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 20:19

   
Wieder mal gut.
So langsam bin ich mir nicht mehr sicher ob ich erraten
hab wen Nami mag.
Mach weiter so.Ich freue mich auf den nächsten Teil

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Di 22 Mai - 20:35

   
hahaha tja das ist ja auch schwer zu erraten Wink vlt steckt da ja auch nur ein trick dahinter der ist es am ende nur ein traum? ^^ tja wer weiß xD trd danke das es dir gefällt ^^

mfg Zorro

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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Sa 26 Mai - 23:24

   

Kapitel 4: Eine ruhige Nacht? (teil 2/2)
"Zorro?!"
"Zorro!!!"
"Wahh!!!" erschrak er als Lysop ihn weckte.
"Man was ist de..." plötzlich realisierte er das er alleine auf der Bank lag. Er sah sich hektisch im Zimmer um.
"Hast du Nami gesehen?" fragte Lysop.
"Ähh, nein." sagte Zorro. Seine Gefühle zu Nami waren ihm peinlich den anderen gegenüber weshalb er nichts davon sagte das sie in der Nacht bei ihm war. Doch trotzdem war Nami nirgends zu finden. Er stand auf und sah sich im Haus um. Die ganze Strohhutbande suchte nach Nami. Auch draußen war sie nirgends zu finden.
"Das kann doch nicht sein!" dachte er als er sich auf der Straße umsah.
"Sie ist nirgends zu finden!"
Er ging wieder ins Haus und fragte Sanji:"Habt ihr sie gefunden?"
"Nein, sie ist nirgends zu finden. Wenn ihr etwas zugestoßen ist! Bist du sicher das du nichts mitgekriegt hast?"
"Verdammt nochmal ich hab gepennt!!!" schrie er Sanji an.
"Ist ja gut man, reg dich ab!" sagte er.
"Hey Leute seht mal hier!" rief Lysop. Er hatte einen Zettel gefunden der draußen an die Tür genagelt wurde.
"Was steht den da?" fragte Sanji.
Lysop las den Zettel vor:"*Räusper*"


"Hey ihr Versager!
Wenn ihr eure kleine Freundin sucht, die haben wir mitgenommen.
Sie hätte sich halt nicht so alleine draußen rumtreiben sollen. Harharhar!
Wenn ihr sie lebend wieder sehn wollt würde ich euch raten euer gesammtes Geld und eure Ladung an uns zu übergeben.
Wir kommen Morgen noch einmal hier vorbei und dann erwarten wir das das Zeug abholbereit da steht sonst könnte es passieren das der süßen etwas passiert.
Und wehe ihr macht irgendwelche mätzchen dann ist die kleine fällig und ihr ebenso!
Mit unfreundlichen Grüßen
Rage, zweiter Offizier von Jespers Piratenbande."


Geschockt standen die Strohhüte bewegungslos da als sie hörten das ihr Navigator gekidnappt wurde. Besonders Zorro war wie gelähmt. Er machte sich Vorwürfe.
"Oh verdammt, das kann nicht sein! Warum habe ich nicht auf gepasst?! Ich hätte meine Gefühle im halten sollen. Es ist alles meine Schuld!"
"Was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein!!!" schrie Ruffy.
"Damit lass ich ihn nicht davon kommen, wir müssen sie retten!!!"
Wie bessesen stürzte er aus der Tür des Hauses und rannte in das Stadtzentrum.
"Warte Ruffy, du weißt doch garnicht wo sie sie hingebracht haben!" rief Lysop.
"Da gibt es nur eine Möglichkeit!" sagte der alte Mann.
"Er hat sie ganz sicher auf sein Schloß gebracht. Und ich rate euch das ihr ihm lieber geben solltet was er von euch verlangt. Der Kerl ist skrupellos."
"Pahh, wir werden Nami auch so retten! Wir stürmen seine dähmliche Burg und holen sie daraus!" rief Sanji.
Zorro stand noch immer mit leerem Blick da.
"Hey Säbelrassler, komm schon wir müssen Nami retten!"
"Ja ich komm ja schon."
Sie stürmten alle nach draußen und rannten in Richtung Schloß.
Alle waren wild endschlossen Nami zu retten.


"Das darf doch nicht war sein!", dachte Zorro, "Ich hab mich zu sehr von meinen Gefühlen ablenken lassen. Dieser Fehler darf mir nie wieder passieren. Sie bedeutet mir nichts. Sie ist nur unser Navigator. Unser Bandenmitglied. Unser...Kumpel. Trotzdem ist es meine Schuld das sie gefangen genommen wurde. Doch ich mache das wieder gut und rette sie."


"Nami sitzt bestimmt irgendwo einsam in diesem Schloss und weint sich die Augen aus!" ,dachte Sanji, "Wenn dieses Schwein ihr etwas angetan hat mache ich kurzen Prozess mit ihm! Ich würde mir das nie verzeihen wenn ihr etwas zugestoßen ist. Ich kann ohne sie nicht leben! Ich rette sie!"


"Oh man, Säure?", dachte Lysop, "Das wird sicher gefährlich! Aber das ist egal ich muss ihr helfen. Sonst kann ich ihr süßes lächeln das mir jede Nacht den Schlaf raubt vielleicht nie wieder sehn. Nein das lasse ich nicht zu!!! Ich muss meinen Mut zusammen nehmen! Ich rette sie!"


"Wie kann er das nur tun?", dachte Chopper, "Sie ist meine Freundin! Sie war immer so nett zu mir und hat mich wie einen normalen Menschen behandelt. Ihr wunderbares Lachen hat mich immer aufgeheitert wenn ich mal traurig war! Ich rette sie!"


"Zum ersten mal in meinem Leben habe ich richtige Freunde!", dachte Robin, "Sie sind alle so freundlich zu mir besonders Nami! Sie versteht mich einfach am besten. Sie würde sicher auch alles dafür tun um mich zu retten. Nein ich lasse sie nicht im Stich. Ich rette sie!"


Ruffy der schon aus dem anderen Ende der Stadt gerannt ist steht nun kurz vor dem Schloß.
"Nami! Ich habe dich schon damals vor Arlong gerettet.", sagte Ruffy zu sich, "Ich würde es jederzeit wieder tun. Du bist so eine wundervolle Frau und gehörst zu uns! Du gehörst... zu mir! Ich lasse nicht zu das dir jemand weh tut. Dieser Jesper wird dafür bezahlen glaub mir Nami. Wir brauchen dich. Ich brauche dich. Ich rette dich!!!"
"HÖRST DU MICH NAMI!!! ICH RETTE DICH!!!"

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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:19

   
Also wann folgt er Smile

Es ist eine schöne Geschichte und ich habe alles sofort durchgelesen!
Das du es offen hältst in wen Nami verliebt ist ist echt eine gut Taktik von dir.
Man will unbedingt wissen in Wen sie ist und liest weiter Wink
Ich habe auch schon einen Typen von dem ich es gern hatte das er mit Nami zusammenkommt :p

Ich hätte da aber mal eine frage: wieviele Kapitel hast du vor zu schreiben und da scheint doch irwas zu fehlen seit wann sind sie in einem Geisterschloss o.O
Hast du was vergessen hier hin zu machen oda wie :-?

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:24

   
oops ja ich hab was vergessen ^^ sry also hier nochmal alle kapitel zur übersicht ^^:

Fanfic: One Piece - Die Liebe trifft jeden
Kapitel: Prolog: Ist die Liebe nur ein Traum?

Sanfte Hände strichen über Namis Beine, hinauf zu ihren Schenkeln, weiter zum durchtrainierten Bauch... Ein Finger umkreiste zärtlich ihren Bauchnabel, auf dem sich kurze Zeit später weiche Lippen wieder fanden. Langsam küssten sie sich weiter aufwärts, vorbei an Namis wohlgeformten Brüsten, zu ihrem Hals, an dem sie sich begierig festsaugten.
Die schlafende Schönheit kicherte.
"Hör auf, das kitzelt!", flüsterte sie und blickte in die Augen der Person, die sie verwöhnte.
"Aber ich liebe dich doch...", hauchte diese dann in Namis Ohr und sah wieder in Namis wundervolle, kastanienbraune Augen.
"Ich liebe dich auch...", murmelte Nami, ehe sie mit ihrer großen Liebe in einem endlosen Kuss verschmolz.
Wohlige Wärme umgab Nami… Sie genoss solche Momente immer wieder.
Nacht für Nacht, wenn sie träumte.
Ja, wenn sie träumte...
Denn bereits jetzt wusste die junge Frau, dass, wenn sie die Augen öffnen würde, sie nicht mehr diese Person sah, die sie so unendlich gern sehen wollte.
Sie wusste schon jetzt, dass alles erneut einem Traum glich.
Genau so, wie sie wusste, dass ihre Liebe nie ehrlich erwidert werden würde...
Aber vielleicht werden einige Träume doch noch war...
Ein Lächeln bildete sich auf Namis Lippen.
Ja, vielleicht geschehen noch Wunder...
Nami öffnete die Augen und musste erst einmal blinzeln, da das Licht, welches durch das Bullauge in das Zimmer fiel, ihre hellen Opale getroffen hatte. Leicht drehte sie sich zur Seite und öffnete erneut ihre Augen, sah dabei durch ihres und Robins Zimmer. Es wurde fast komplett in Sonnenlicht gehüllt. Nur noch die Bücherregale, neben der Luke zum Oberdeck und der sich darunter befindenden Treppe, waren vom Schatten der Nacht bedeckt. Als Nami die Bücherregale ansah, musste sie feststellen, dass Robin seit dem letzten Aufenthalt auf dem Festland neue Bücher besaß. Doch auch sie selbst nannte nicht gerade wenige Bücher ihr Eigen. Beide Frauen lasen wirklich viel, auch wenn Nami zugeben musste, dass sie mit vielem was Robin las, nichts anfangen konnte und sich fragte, was Robin daran als interessant empfand. Jedoch… Robin war nun mal eine Archäologin, wieso sollte Nami diese Tatsache stören? Dafür gab es keinen Grund, denn Robin blieb trotz allem eine attraktive und interessante Frau.
Bei diesem Gedanken glitten Namis Augen zu dem Bett ihrer Mitbewohnerin und sie musste feststellen, dass Robin wieder mal nicht darin lag. Sie war wohl erneut früh wach gewesen und um Nami nicht zu wecken aus dem Zimmer gegangen. Nami schätzte dies wirklich sehr, denn zusammen mit den Jungs auf dem Schiff, die meist nur Lärm machten, konnte sie selten einmal ausschlafen.
Doch trotzdem war sie ein wenig traurig. Denn sie liebte die Tage, an denen sie frühmorgens mit Robin ein wenig redete. Meist unterhielten sie sich über Themen von denen die Jungs nichts verstanden, da es ihnen zu langweilig war oder sie das Thema nicht als wirklich Ernst empfanden und wahrscheinlich einfach loslachen würden...
Doch mit Robin konnte sie über wirklich Alles reden...
Kurz seufzte Nami angesichts der Tatsache, dass heute anscheinend keiner dieser Tage war, warf dann aber doch ihre Bettdecke von sich und setzte sich auf. Gemächlich streckte sie sich, stand auf und bewegte sich auf ihren Kleiderschrank zu. Als sie ihn geöffnet hatte wollte sie schon nach einem ihrer üblichen Outfits mit Rock und Shirt greifen, als ihr Blick dann doch etwas Anderes traf.
Ein wunderschönes, weißes Trägerkleid, welches für solch tolles Sommerwetter wie gemacht schien.
Schmunzelnd nahm sie den Kleiderbügel samt Sommerkleid aus dem Schrank und betrachtete es. Ja, genau für dieses Kleid hatte sie sich entschieden.
Nami zog sich um und betrachtete sich anschließend im Spiegel. Wieder lächelte sie, als sie das Kleid mit einem Blick bedachte.
"Perfekt...", flüsterte sie und drehte sich kichernd um sich selbst.
Sie stoppte in ihrer Bewegung und musste daran denken wie eine bestimmte Person auf dieses Kleid reagieren würde. Über Namis Wangen legte sich bei diesem Gedanken ein Rotschimmer. Mit strahlendem Gesicht sah sie kurz auf den Wecker und musste feststellen, dass es schon längst Zeit zum Frühstücken war und die Anderen sicher bereits in der Kombüse saßen.
Also machte sich Nami auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Vor der Tür hielt sie noch einmal an und strich ihr Kleid glatt. Dann richtete sie ihren Blick wieder auf die Tür. Sie griff nach der Türklinke, öffnete die Kombüsentür und betrat den Raum mit einem fröhlichen "Guten Morgen!"



Kapitel: Kapitel 1: Erkenntnisse

Es war ein Morgen wie jeder Andere...
Die Crew der Strohhutbande saß im Gemeinschaftsraum und genoss ihr Frühstück...
Zorro saß in seiner Ecke und versuchte den Lärm um sich herum so gut wie möglich zu ignorieren, um etwas zu dösen...
Robin, die neben ihm saß, trank ihren Kaffee und las ein Buch, in das sie schon seit einer schieren Ewigkeit versunken schien...
Gegenüber von den Beiden saßen Lysop und Chopper, die in ein Gespräch vertieft waren, das sich jedoch eher als eine von Lysops Lügengeschichten herausstellte, in denen er wie immer der große Held war...
Chopper, der naive Elch, vertraute seinem Freund natürlich blind und so himmelte er Lysop für dessen großen Heldenmut unendlich an...
Ruffy, der seine Chance dadurch kommen sah, schnappte sich jedoch die Teller von Lysop und Chopper, wobei er nicht mit seinem Smutje gerechnet hatte...
Denn Sanji, der wie immer während jeder Mahlzeit keine Ruhe hatte, bemerkte Ruffys Aktion und bestrafte ihn selbstverständlich mit einem seiner berüchtigten Tritte, durch dessen Wucht sein Käpt´n Lysop umwarf...
Durch dieses Desaster aufgepeitscht entstand binnen weniger Sekunden ein heftiger Streit im Gemeinschaftsraum, der jedoch eher einem intensiven Trainingskampf ähnelte...
Ja, bis zu dem Zeitpunkt war alles wie an jedem Morgen sonst auch...
Bis zu diesem einem Moment...
Jenem Moment, in dem sich die Tür öffnete...
Jenem Moment, in dem das fröhliche "Guten Morgen!" Namis den Raum erhellte...
Jenem Moment, in dem alles still wurde...
Nami stand in der Tür und schenkte ihren Freunden ein besonders süßes Lächeln.
Alle Bewegungen, die bis zu ihrem Erscheinen getätigt wurden, wirkten wie eingefroren, die Blicke nur auf sie gerichtet.
Jeder hielt bei ihrem Anblick den Atem an.
Wirklich jeder...
Mit offenem Mund starrte Sanji sein Crewmitglied an. Er wusste zwar, dass sie wunderschön war, doch in diesem Kleid sah sie einfach zu hinreißend aus.
Wenn er sie nun so sah, schlug sein Herz bis zum Anschlag. Eigentlich war das nichts wirklich Überraschendes, da er immer Herzklopfen bei Namis Anblick bekam, doch... dagegen war normales Herzklopfen echt nichts. Denn jetzt hatte er wahrlich Angst sein Herz würde davon fliegen, wenn er es nicht festhielt.
Also hob Sanji langsam seinen Arm und legte seine Hand auf sein Herz, um es auf diese Weise wenigstens ein wenig zu beruhigen.
"Was ist nur mit mir los? Warum schlägt mein Herz dermaßen heftig? Etwa wegen Namis Anwesenheit? Warum hat es dann bisher nicht so geklopft? Und wieso schlägt es bei Robin nicht in dem Ausmaß? Empfinde ich für Nami mehr, als für Robin? Was fühle ich dann eigentlich für Robin? Ich habe für beide geschwärmt, doch bei Robin hatte ich nie solches Herzklopfen. Was ist das bloß? Bin ich etwa..."
Sanji spürte wie sein Herz bei den Gedanken an Nami schneller schlug und wusste sofort bescheid.
‚Ich bin...’
Zorro, eben noch fast am Einschlafen, schreckte hoch, als er Namis Stimme hörte.
Und dann sah er sie. Sie, in diesem Kleid...
Bei diesem Anblick musste Zorro schlucken.
Nami sah seiner Meinung nach beeindruckend aus. Sie lebte nun schon fast seit Beginn der Strohhutbandengründung inmitten dieser Meute, weshalb er sie auch gut kannte, doch so hatte er sie noch nie erlebt. Sie strahlte übers ganze Gesicht und dazu dieses Kleid… Zorro war sich seiner Gedanken nicht länger bewusst.
Die langjährige Gefährtin wirkte so besonders, so anderes...
Erneut musste Zorro schlucken, betrachtete immer noch Nami. Als sich ihre und seine Blicke für einen Moment trafen wusste Zorro nicht wie ihm geschah.
Sein Herz drohte zu zerreißen.
Er empfand schiere Sehnsucht danach Nami an sich zu drücken und sie ewig in seinen Armen zu halten.
"Was denke ich nur? Nami in den Arm nehmen? Was ist los mit mir? So etwas würde ich doch nie tun! Sie ist nur unsere Navigatorin! Ich fühle rein gar nichts für sie! Doch was ist das dann für ein Gefühl? Ich fühle mich so sehr zu ihr hingezogen, doch das ist falsch, das muss falsch sein, das kann nur falsch sein! Wir sind nur Crewmitglieder! Oder etwa nicht...? Sind wir mehr? Wir kennen uns so gut, helfen stets dem jeweils anderen und nennen ungeheures Verständnis unser eigen… Wieso also sollten wir trotz alle dem mehr als nur Crewmitglieder sein? Empfinde ich etwa mehr als nur Freundschaft? "
Zorro betrachtete Nami, die sich neben seinen Käpt´n gesetzt hatte und stellte fest, dass bereits seit einiger Zeit etwas anders war als sonst. Ja, nun wusste er was es war.
‚Ich bin...’
Seitdem Nami den Raum betreten hatte konnte Ruffy nur noch sie anschauen. Als sie dann langsam auf ihn zutrat und sich auf dem Platz neben ihm niederließ, musste sich Ruffy mit aller Macht dazu zwingen nach unten zu schauen.
Ruffy merkte schnell wie in ihm qualvolle Hitze aufstieg, als er Namis Anwesenheit spürte und so wedelte er sich mit seiner rechten Hand etwas kühle Luft zu. Dabei sah er leicht aus dem Augenwinkel zu Nami hinüber, merkte dabei sogleich, dass ihm noch wärmer wurde. Hastig sah er wieder in die andere Ecke des Raumes.
"Was ist das bloß für eine unerträgliche Hitze? Warum macht mich Namis bloße Anwesenheit so verrückt? Was ist das nur für ein Gefühl? Warum werde ich in letzter Zeit in ihrer Gegenwart nur immer so merkwürdig? Wir sind Freunde, doch ich verhalte mich wie ein Idiot. Aber warum nur? Warum fühle ich mich in ihrer Gesellschaft so eigenartig? Mir ist, als würde mich Nami an sich fesseln, doch zugleich fühle ich mich so unendlich frei, wie noch nie zuvor. Und jetzt dieses Kleid... Sie erscheint in diesem Kleid unbeschreiblich makellos. Doch warum denke ich auf einmal so über sie?"
Als Ruffy noch einmal einen Blick zu Nami wagte blieb sein Herz fast stehen, denn sie lächelte ihn zuckersüß an.
‚Ich bin...’
Bereits seit endlosen Sekunden starrte Lysop Nami an und hielt die Luft bei ihrem Anblick an. Sein Herz blieb bereits durch ihr Erscheinen stehen und wenn nicht, dann wäre es wahrscheinlich schon längst zersprungen, denn Nami sah einfach zu bezaubernd aus. Dieses Lächeln, welches sie Ruffy schenkte...
Einerseits würde er seinem Käpt´n in diesem Moment gerne alles Mögliche antun, um selbst in den Genuss eines solchen Lächelns zu kommen, andererseits aber konnte er sich nicht bewegen. Allein ihre Anwesenheit ließ Lysop erstarren. Er konnte nur noch pure Glückseeligkeit in ihrer Gegenwart spüren. Ein Gefühl, welches selbst seine Seele zu berühren schien.
Tief in seinem Körper...
"Seit wann hege ich solche Gefühle? Seit wann lässt mich Namis Gegenwart so erstarren? Ich weiß, dass ich schon länger etwas fühle, doch was ist das nur? Noch nie war mein Drang so stark sie einfach nur zu betrachten… Sollte es wirklich an diesem Kleid liegen? Warum macht es mich so wahnsinnig? Nein, es nicht nur dieses Kleid, es ist vor allem Nami. Ich spüre, dass etwas anders ist als sonst. Doch ist es wirklich das?"
Lysop sog die Luft scharf ein, als er merkte, dass Nami ihn fragte, ob es ihm gut ginge, da er ja so blass sei. Einfach nur nickend sah er sie weiter an und dachte er würde gleich schmelzen. Nun war er sich total sicher.
‚Ich bin...’
Mit glitzernden Augen betrachtete Chopper Namis Antlitz und musste feststellen, dass er noch nie etwas Schöneres gesehen hatte.
Ein Rotschimmer bedeckte Choppers Wangen und sein Körper bebte. Er hatte sich im Moment einfach nicht unter Kontrolle. Es war so, als würde sich sein Körper jeden Moment verselbstständigen und auf Nami stürzen. Aber innerlich sträubte er sich dagegen, denn das wollte er auf gar keinen Fall.
Oder etwa doch?
"Sie ist entzückend, überaus schön und wunderbar, doch warum denke ich so? Nami ist doch nur eine sehr gute Freundin! Oder wünsche ich mir etwa doch mehr? Warum zittert mein Körper nur so, wenn ich an sie denke? Ist das etwa mehr als nur Freundschaft? Als was lässt sich das bezeichnen?"
Chopper zuckte leicht zusammen, als er hörte wie Nami seinen Namen sprach. Wie in Trance bekam er mit, dass Nami sagte er solle Lysop untersuchen, da sie sich um ihn sorgte. Sprachlos sah er sie an und nickte dabei kaum merklich mit seinem Kopf.
‚Ich bin...’
Eben war Robin noch in ihr Buch vertieft, doch als sie Nami sah, konnte sie keinen klaren Gedanken mehr fassen. Hingerissen von ihr und diesem Kleid konnte und wollte sie nicht von der jungen Frau wegschauen, sie einfach weiter betrachten, bei allem was sie tat, ihr Lächeln sehen und dabei schlicht weg glücklich sein.
Doch allmählich schaltete sich Robins Verstand wieder ein und sie versuchte sich auf das Buch in ihren Händen zu konzentrieren. Als sie jedoch wieder aufsah merkte sie recht schnell, dass sie den Inhalt der Sätze nicht verstand und nur an Nami denken konnte.
Robin sah wieder auf und musste bekennen, dass Nami extrem göttlich aussah… fast wie ein Engel.
He, so wie sie sich jetzt um Lysop sorgte konnte sie wirklich nur ein Engel sein!
"Mein weißer Engel... Warum denke ich auf einmal so? Etwa, weil sie dieses Kleid trägt? Nein, das kann nicht sein. Ehrlich gesagt ist es ein vertrautes Gefühl, schon öfter spielte meine Seele diese Melodie, doch noch nie war sie so stark. Es ist ein dermaßen beeindruckendes Gefühl, ich bekomme eine richtige Gänsehaut, wenn ich sie so ansehe. Es ist wirklich merkwürdig."
Erneut versuchte Robin den Inhalt der Sätze ihres Buches zu erfassen, doch als sie abermals an Nami denken musste wurde ihr etwas bewusst.
‚Ich bin...’
Nun, als die sechs Freunde Nami ansahen, wurde allen etwas bewusst... Sie wussten zwar alle, dass es nicht an diesem Kleid lag, doch trotzdem hatte dieser Anblick etwas in den Freunden bewirkt, dass sie etwas erkennen ließ, was sie schon lange fühlten. Es mag sein, dass jeder das Wort anders definiert, doch das
Gefühl ist immer dasselbe...
Schmetterlinge im Bauch...
Rasendes Herzklopfen...
Durcheinander geratene Gedanken...
Sprachlosigkeit...
So standen sich alle ein, dass da etwas war...
Etwas Ausschlaggebendes...
Und zwar die Liebe...
‚Ich bin in Nami verliebt!?’


Kapitel: Kapitel 2: Was soll ich tun?
"Chopper kannst du dich bitte um Lysop kümmern?", fragte Nami den Schiffsarzt, der auf der anderen Tischseite saß. "Ich glaube, er hat irgendetwas. Er ist so blass und schon die ganzen letzten Tage war er so still und abwesend. Meinst du, du könntest ihn mal untersuchen?"
Noch immer sah Chopper sie verträumt an und bekam kaum mit, dass sie mit ihm sprach. Als er es dann registrierte riss er sich aus seinen Tagträumen und nickte eifrig.
Wie schwierig es doch war zu merken, dass man für Nami mehr empfand, als bisher. Man konnte sich kaum noch rühren und das Denken war sowieso nicht mehr möglich.
Das wurde auch den anderen klar, die ebenfalls in ihrem Tun erstarrt waren.
Lysop, der sich gerade noch unter Todesqualen von seinem Kampf mit Ruffy vom Boden hatte aufrichten können, um sich an seinen Platz zu setzen, bemerkte überhaupt nicht, dass er nur halb auf dem Stuhl saß und drohte jeden Augenblick auf Zorros Schoß zu stürzen, der seit Namis Auftritt hellwach war und wohl den ganzen weiteren Tag keinen Schlaf mehr finden würde.
Ruffy starrte noch immer fasziniert zu seiner Sitznachbarin und obwohl er seine Hände schon seit einer geraumen Zeit nicht mehr spüren konnte, da er sein Besteck so fest hielt, dass seine Knöchel weiß hervortraten, konnte er nicht anders, als dieses Geschöpf weiterhin anzusehen.
So erging es auch Sanji, der mit einer Pfanne in der Hand direkt hinter seinem Kapitän stand, weil er noch vor gut drei Minuten die Lust verspürt hatte, so kräftig wie möglich auf dessen Hinterkopf zu schlagen, in der Hoffnung Ruffy würde die Hühnerkeule von Lysop, die er gerade verschlungen hatte, wieder ausspucken.
Genau so wenig konnte Nico Robin sich wieder auf ihr Buch über altantike Piratenschätze konzentrieren, von dem sie bis vor Kurzem noch dachte, dass sie es nicht aus der Hand legen konnte. Stattdessen achtete sie nur wie verzaubert auf die rosefarbenen Lippen Namis, die sich sanft bewegten, während sie mit Chopper sprach.
Irritiert über das merkwürdige Verhalten ihrer Mannschaftskameraden blickte Nami sich schließlich in der Runde um und runzelte die Stirn. Was war bloß mit allen los, dass sie sich so merkwürdig verhielten?
"Was habt ihr denn nur?", fragte Nami leicht säuerlich darüber, dass sie scheinbar diejenige war, die durch ihr spätes Erscheinen im Gesellschaftsraum etwas verpasst hatte. Finster blickte sie ihre Freunde an, in der Hoffnung, dass das komische Getue dieser sich aufklären würde.
Doch die anderen murmelten nur fast wie synchron "Nichts" und wandten sich mühevoll wieder ihren eigentlichen Tätigkeiten zu, die aus kochen, essen, lesen und schlafen bestanden.
Nami, die nun noch verwirrter war drehte sich wieder zu Chopper und Lysop um, um die Frage zu stellen, was los war, doch wurde sie von Lysop unterbrochen, der sich eilig den kleinen Schiffsarzt schnappte und mit einem gemurmelten "Ich werde mich von Chopper untersuchen lassen" die Küche verließ. Fragend sah die Navigatorin den beiden nach.
Zwar hatte sie es geschafft einer bestimmten Person eine Reaktion abzuverlangen, aber was war bloß mit dem Rest der Bande los?
Nachdem die beiden im Jungenschlafsaal angekommen waren setzten sie sich auf die Holzdielen und starrten jeder für sich in ihren Gedanken versunken vor sich hin. Keiner äußerte sich dazu und so überlegten sie nur, was sie als nächstes tun sollten.
Der kleine Elch, Toni Chopper, der hilflos dem ihm unbekannten Gefühl ausgeliefert war, das er seit Doc Bader nicht mehr kannte, beschloss sich einen Ratschlag bei seinem besten Freund und Idol, Lysop, zu holen und fing somit als erster zu reden an.
"Du, Lysop?"
Der bis dato in Tagträumen gefangene Kanonier hob seinen Lockenkopf und sah Chopper fragend an. "Was ist denn?"
Unsicher herumstotternd blickte Chopper wieder hinab und zog mit seiner Hufe Kreise auf dem Holzboden.
"Ich hab da so ein Gefühl", nuschelte er schüchtern.
"Ei- ein Gefühl?" Lysop schluckte und hatte Angst, dass Chopper wusste, was genau ihm fehlte und weshalb er gelegentlich so schlapp war. Er hatte es ja schon geahnt, da er immer nur dann seine Lebenskraft verlor, wenn sie in seiner Nähe war, aber er wollte nicht, dass sie davon erfuhr. In dieser Bande durfte es keine Beziehungen geben, die Unruhe mit sich brachten und somit das bis dahin perfekte Klima zwischen allen zerstörte. Lysop wusste wirklich nicht, was passieren würde, wenn Nami wüsste, dass der trottelige Lügenbaron sie liebte.
Wusste etwa Chopper genau in dem Augenblick, dass Lysops Liebe zu Nami ihn so schwächte? Und würde der menschenscheue Elch es der Kartographin sagen, weil er nichts verheimlichen wollte?
Das durfte nicht passieren.
"Was für ein Gefühl denn?", fragte Lysop erneut nach.
Sich den Zylinder ins Gesicht ziehend, um so seine nun rot gewordene Nase zu verstecken, druckste Chopper herum, bevor er gestand: "Es ist Nami."
Lysop stockte der Atem und seine Augen weiteten sich. Sollte der kleine Elch etwa tatsächlich sein Geheimnis gelüftet haben? Was sollte er jetzt nur tun?
"Ich- ich glaube, dass...", stotterte Chopper weiter.
Verleugnen oder gestehen?
Gestehen oder verleugnen?
Verleugnen? Die Liebe zu Nami? Niemals! Das wäre wie ein Verrat an ihr selbst.
"Ich-", fing der Elch erneut an, wurde aber von Lysops hysterisch, kreischender Stimme unterbrochen.
"Ja, ich liebe Nami!"
Plötzlich war es still, nur, dass man Lysops hastigen Atem im Schlafsaal vernehmen konnte.
Tränen sammelten sich in Choppers kleinen Knopfaugen, die Lysop böse anfunkelten.
Erst dadurch wurde dem Schützen klar, dass er seinen Freund falsch verstanden hatte und nur an sich selbst gedacht hatte. "Chopper?", fragte er sanft nach und ging auf den kleinen Elch zu, doch dieser stieß Lysop von sich und schrie: "Du lügst! Du lügst mich wieder an! Immer lügst du mich an! Du bist gemein!"
Völlig in Rage verwandelte sich Chopper erst in sein großes Ich, stieß Fässer um sich herum zu Boden und wurde dann zu einem echten Elch, der wild mit seinen Hufen um sich trat, bevor er wieder er selbst wurde und erschöpft auf dem Boden saß.
Vom oberen Deck hörte man schnelle Schritte, die hastig näher kamen, als dann auch schon die Luke geöffnet wurde und der Rest der Bande den Raum betrat.
"Was ist denn hier passiert?", fragte Sanji leicht angesäuert, wobei er ausschließlich Lysop fixierte. Doch dieser schüttelte nur den Kopf und murmelte: "Ich weiß es nicht. Plötzlich ist Chopper ausgerastet und hat alles kurz und klein geschlagen."
Also sahen nun alle zu dem am Boden kauerndem Elch und erhofften sich von ihm eine Antwort, doch er starrte unablässig vor sich, als sei er ein lebloses Kuscheltier.
Vorsichtig ging sein Freund erneut auf ihn zu und wollte ihm die Hand reichen, als Chopper diese hart mit seiner Hufe wegschlug und ihn finster ansah.
"Ich hasse dich!", murmelte er wütend.
"Aber Chopper..." Lysop stockte der Atem, denn er war zutiefst verletzt von dem Verhalten seines Freundes. Schließlich war der kleine Elch noch nie so verletzend anderen gegenüber gewesen, die er mochte. Er war menschenscheu und beleidigte andere unbeabsichtigt, wenn sie ihm zu nahe traten, aber niemals hat er ihnen solchen Hass entgegengehalten.
"Was hast du getan?" Zorro sah den Kanonier böse an, denn es war ihm unverständlich, dass Chopper so ohne triftigen Grund reagieren würde.
Doch Lysop wusste kein Warum. Für ihn war es ein Rätsel, weshalb Chopper plötzlich so negativ auf ihn reagierte, bis ihm bewusst wurde, was genau er zuletzt zu dem Elch gesagt hatte. Seine Gedanken überschlugen sich und automatisch blickte er zu Nami mit ihren kastanienbraunen Seelenspiegeln und in ihm machte sich ein Verdacht breit.
Hatte Chopper nicht gesagt, dass ER ein Gefühl hatte, dass mit Nami zusammenhing? Er hatte Lysop dabei überhaupt nicht erwähnt. Nie hatte Chopper Andeutungen gemacht, dass er davon wüsste, was Lysop fühlte. Nein, er sprach von sich.
Konnte es etwa sein?
Fühlte Chopper etwas genau dasselbe für Nami, wie er?
Nein, niemals!, dachte Lysop.
"Es reicht!", rief diesmal Ruffy zornig auf und trat dabei heftig mit seinem rechten Bein auf den Boden. Es gefiel ihm als Kapitän der Strohhutbande überhaupt nicht, dass Unruhe zwischen den Mitgliedern seiner Mannschaft herrschte und so sah er die beiden ernst an. "Ihr reißt euch sofort zusammen! Ihr seid Freunde, also benehmt euch auch so!"
Chopper sah Ruffy bockig an, so dass der noch wütender über den Trotz des Elches wurde.
"Wir sind ein Team und wenn wir zusammen kämpfen, müssen wir uns darauf verlassen können, dass jeder für jeden bereit steht, um zu helfen! Ich rate euch uns nicht hängen zu lassen, wenn es soweit kommt, denn sonst kriegt ihr es mit mir zu tun!" Aufgebracht schnaufte der Kapitän und wartete hoffnungslos auf eine Antwort der beiden, die ausblieb. "Und jetzt macht ihr hier wieder klar Schiff. Mir ist egal, wer das war, aber ihr bringt das zusammen in Ordnung!" Erneut sah er beide erbost an, bevor er den Raum, gefolgt von Zorro, Sanji und Nico Robin, verließ.
Nami blieb einen kurzen Moment stehen und sah ihrem Kapitän nach. Selten hatte sie ihn so autoritär und in Rage gesehen, doch wenn Dissonanzen in der Mannschaft vorherrschten und so das Gemeinwohl gefährdeten, so stand er dafür gerade und konnte selbst seine besten Freunde mal anschreien.
Die Navigatorin blickte zu Chopper, der immer noch am Boden saß, und überlegte, was wohl geschehen sein konnte. Er war noch nie so abweisend. Selbst auf Drum war er wenigstens noch hilfsbereit und freundlich gewesen. Nicht so sehr, wie später, aber nie war er so hart und störrisch wie in diesem Moment gewesen.
Was konnte Lysop nur getan haben?
Heimlich sah Lysop immer wieder zu dem kleinen Elch hinüber, der im anderen Ende des Schlafsaals die Fässer wieder aufstellt, während er selbst gerade eine der Hängematten wieder anbrachte.
Sollte er Chopper fragen, was los war oder sollte er gleich aufs Ganze gehen und ihn auf Nami ansprechen?
Gerade entschied er sich überhaupt endlich die Stille zu durchbrechen, als der Elch auch schon das letzte Chaos behob und den Raum so schnell wie möglich verließ, um von Lysop wegzukommen. Als die Luke sich hinter dem Schiffsarzt schloss, setzte sich Lysop gekränkt in seine Schlafmatte und dachte über das ganze Geschehen nach.
"Ach, Chopper, was soll ich bloß machen?"
"Vertragen sie sich wieder?", fragte Nami nach, als sie am Abend in den Essraum kam.
Sanji schüttelte den Kopf. "Lysop liegt die ganze Zeit im dunklen Schlafraum und döst vor sich hin."
"Und Chopper sitzt seit heute früh auf dem Hinterdeck und lässt nicht mit sich reden.", murrte Zorro, der ebenfalls erst den Raum betreten hatte.
"Idioten!", murmelte der Smutje und stellte allen ihre Mahlzeit vor die Nase, wobei er Robins und Namis Teller extra dekorierte. Was niemandem auffiel war, dass Namis Teller an diesem Tag selbst schöner verziert war als Robins.
Dankend nahm Nami ihren Teller entgegen, ohne, zu Sanjis Leidwesen, weiter darauf zu achten, bevor sie weiter nachforschte. "Habt ihr eine Ahnung weshalb das passiert ist?" Sie schaute jeden an, doch keiner sah so aus, als wenn er einen geistreichen Einfall hätte. Als sie schließlich Ruffy ansah bemerkte sie sofort, dass er trotz dem üblichen Grinsen einen traurigen Blick hatte.
"Mach dir keine Sorgen, Nami. Die kriegen sich schon wieder ein. Schließlich sind sie Freunde!"
Sie nickte zustimmend, obwohl sie sich noch immer Gedanken um die beiden machte.
"Ja, du hast Recht.", seufzte sie und entspannte sich wieder, während der Schwarzhaarige neben ihr schon wieder zu essen begann.
Trotzdem geisterte in ihrem Kopf immer noch die Frage nach dem Warum. Sie verstand einfach nicht, was in den kleinen Chopper gefahren sein mochte, dass er so sehr die Kontrolle über sich selbst verlieren konnte, dass er kurzerhand das Jungenzimmer verwüstete und sogar zu seinem besten Freund sagte, er würde ihn hassen?
Da sie ihren eigenen Gedanken nachhing, bekam die junge Frau dieses Mal nicht mit, wie die anderen sie mit ihren besorgten Blicken bedachten, da sie viel zu wenig zu sich nahm.
Allein saß Chopper auf der Reling des hinteren Decks der Flying Lamb und sah hinauf zu den Sternen. Damals auf Drum saß er oft so da und sah hinauf in die Lichter, in der Hoffnung eines davon wäre Doc Bader, der wüsste, was er tun sollte. Auch jetzt hoffte er auf eine Antwort.
Schon seit Stunden saß er so da.
Erst wartete er darauf, dass es dunkel wurde, wobei ihm der stille Schwertkämpfer durch sein Training hinter ihm Gesellschaft geleistet hatte, und dann sah er in den finsteren Nachthimmel über sich.
Was soll ich tun?, fragte sich Chopper in Gedanken. Soll ich mich bei Lysop entschuldigen? Ich will aber nicht. Andauernd lügt er mich an und denkt ich würde ihm alles glauben. Ich will, dass er mich auch ernst nimmt. Ständig sagt er, er sei ein großer Krieger und hätte so viele Abenteuer erlebt, dabei sagt er doch nie die Wahrheit. Er ist feige und lässt mich glauben, er sei ein tapferer Pirat der Meere. Er soll mich ernst nehmen, denn auch ich bin ein Pirat und kämpfe. Auf Alabasta haben wir Mrs. Merry Christmas und Mr. 4 gemeinsam besiegt. Warum also nimmt er mich nicht für voll? Denkt er, nur weil ich kein Mensch bin, bin ich gleich nicht so ernst zu nehmen wie einer? Doc Bader, auch ich habe Gefühle wie ein Mensch. Ich liebe! Ich liebe Nami, doch als ich ihm, meinem besten Freund, davon erzählen wollte, schrie er, dass er selbst sie liebt. Er lügt! Er lügt bestimmt wieder, so wie sonst auch. Lysop lügt immer.
Als Chopper Schritte hinter sich vernahm, gab er seine Gedankengänge auf und starrte einfach wieder nach oben.
"Chopper?", fragte eine sanfte Frauenstimme und der kleine Elch gab seine Starre auf und drehte sich um. Als er in Namis Augen sah, löste sich ein Knoten in seiner Brust und Tränen stiegen in seine kleinen Augen.
"Nami", wimmerte er und sprang von der Brüstung direkt in ihre Arme.
Sie war zwar überrascht, dass er sich so einfach umarmen ließ, doch auch froh, dass er sich ihr in diesem Moment anvertraute.
Eine lange Zeit weinte er seinen Frust in ihren Armen ab und sie nahm es einfach stumm hin.
Als er sich schließlich beruhigt hatte, hielt sie sich zurück ihn zu fragen, was Lysop denn nun getan hatte, denn sie merkte, dass er selbst es schon sagen wollte und ihm nur noch der Mut dazu fehlte.
Doch dann sprach er: "Lysop nimmt mich nicht ernst."
"Warum?"
"Er lügt mich immer an."
Nami schwieg. Sie hätte nicht gedacht, dass dies der Grund dafür war, denn immerhin war Lysop schon immer ein Synchronlügner gewesen, doch jetzt, wo er es sagte, ergab es Sinn. Chopper musste sich von Anfang an beweisen. Damals als er die Mensch-Mensch-Frucht gegessen hatte, hatte er sozusagen eine Schwelle zwischen Elch und Mensch betreten. Er konnte weder das eine noch das andere sein. Die Elche verstießen ihn und die Menschen mieden ihn. Er musste sich schon immer anstrengen dazuzugehören. Wahrscheinlich dachte er, dass er auch hier nicht ohne weiteres akzeptiert werden würde und fühlte sich durch Lysops Flunkerei angegriffen.
Wenn er doch nur verstand, dass genau das Lysops Wesen war. Wahrscheinlich müsste er erst dessen ganze Geschichte wissen, ehe er verstehen konnte, dass das Lügen ein Teil von Lysop war.
"Ich werde mal mit Lysop darüber reden, Chopper.", murmelte sie ihm aufmunternd zu.
Der Elch hielt inne und nahm Namis Nähe nun genauestens wahr.
"Ich verspreche es dir.", sagte sie weiterhin, worauf Chopper knapp nickte und flüsternd die Worte "Ich hab dich lieb, Nami" aussprach.
Nami lächelte. "Ich dich auch, Chopper."
Sie lachte und wuschelte ihrem kleinen Kameraden durch sein Fell.
Wie konnte sie auch ahnen, dass dieser seine Worte weitaus ernster gemeint hatte, als sie sie verstand. Doch trotzdessen lächelte Chopper wieder.
Wahrscheinlich hatte er sich einfach jemanden herbeigesehnt, der ihn so akzeptierte, wie Doc Bader. Jemanden, der ihn lieb hatte und in den Arm nahm.
Jemanden wie seine Freundin Nami.
"Freundin"?
Dieses Wort hatte für den kleinen Elch eine völlig neue Bedeutung.
"Freundin!"
"Ja, wir sind Freunde, wir alle sind Freunde! dachte er Nami hinterherschauend."
Sie ging die Treppe herunter, hielt aber am unteren Ende einen Moment inne und schaute auf das Meer hinaus. Die See war ruhig. So ruhig, das sie ihr Spiegelbild auf dem schon fast unheimlich glatten Wasser sehen konnte! Als sie in den Himmel schaute sah sie eine kleine Wolke, die sich langsam vor die Sonne schob. Eine kühle Brise wehte durch ihr Haar. Sie schaute wieder ins Wasser und sah sich selbst in dem Kleid. Das Kleid von dem sie nicht ahnte, was es bei ihren Crewmitgliedern auslöste.
Nach einigen Minuten, die sie nun auf das Meer hinausschaute, merkte sie immer weitere kühle Brisen.
"Brr, mir ist kalt." sagte sie leise zu sich selbst und bemerkte die Gänsehaut die sie bekam. "Ich geh mich schnell umziehen und dann rede ich mal mit Lysop!"
Sie lief in Richtung ihrer Kajüte als sie Zorro sah, der an die Reling angelehnt saß und sie anschaute. Sie lächelte ihm zu, öffnete Tür und ging in ihr Zimmer!
Wieder fing sein Herz an zu klopfen.
"Hmm!" schnaubt er nur leise und versuchte an etwas anderes zu denken.
Doch ihr süßes lächeln wollte ihm einfach nicht aus dem Kopf gehn. Normalerweise schläft er nach ein paar Minuten an der Reling ein doch jetzt saß er schon fast eine halbe Stunde hellwach da und konnte nur an sie denken.
"Warum geht sie mir nicht aus dem Kopf?" fragte er sich in Gedanken versunken.
"Was ist nur los mit mir? Liegt es an dem Kleid?"
"Nein das kann es nicht!" widersprach er sich nun selbst.
Doch was war es dann?
Er stand auf und lehnte sich auf die Reling.
Hegte er wirklich solche Gefühle für sie? Mochte er sie vielleicht schon immer? Mochte sie ihn auch?
Fragen, die er sich zum ersten mal stellte, obwohl sie nun schon so lange zusammen unterwegs waren! Sie haben viel zusammen erlebt. Wenn es darauf ankam waren sie immer füreinander da! Sie waren immer die besten Freunde.
Doch wollte er mehr als nur Freundschaft? Und wenn, warum wird es ihm erst jetzt klar, jetzt, wo sie dieses wundervolle Kleid trägt.
Auf einmal tippte jemand ihm auf die Schulter:"Hey Zorro!"
Blitzschnell zuckte er zusammen, herausgerissen aus seinen Gedanken nahm er erst nach einigen Sekunden war das Sanji ihn ansprach!
"Musst du mich so erschrecken, Löffelschwinger?!" fragte er leicht sauer.
"Ich hab dich gerade eben gerufen aber du hast nicht reagiert, Mooskopf!" entgegnete Sanji.
Normalerweise wäre es jetzt auf die übliche Keilerei der beiden hinausgelaufen, doch diesmal war es anders. Eine kurze Zeit lang schwiegen sie beide, bis Sanji endlich wieder etwas sagt.
"Hast du auch schon gesehen, wie bezaubernd Nami heute aussieht?"
Zorro, der immer noch aufs Meer hinausschaut, durchfährt ein leichter Schock.
"Was meinst du?" fragt er leicht nervös.
"Sie ist so wunderschön heute! Dieses Kleid... sie ist wie ein Engel!"
"Paah, ist mir doch egal!" endgegnet er Sanji hart, doch er bemerkt wie er sich selbst anlügt! Natürlich war es ihm aufgefallen! Doch er wollte nicht als weich hingestellt werden.
Leise sagt Sanji:"Mein Herz bleibt fast ststehen wenn ich sie sehe...ich glaube ich... liebe sie!"
Geschockt hält Zorro den Atem an. Schweigend standen sie beide da. Eine unerträgliche Ruhe legte sich um die beiden.
"Es ist anders als sonst." dachte Zorro. "Diese Ernsthaftigkeit in seiner Stimme... es war anders als sonst. Anders als sonst wenn er Nami umschwärmte. Noch nie hatte er so ernst über dieses Thema gesprochen!
Er meint es ernst!"
Beide standen nichtssagend da, nur ein plötzlichen Knarren des Holzes löste die beiden aus ihrer Lähmung. Sanji lehnte sich nun gegen den Mast und zündete sich eine Zigarrette an!
Einige Minuten vergangen. Der kühle nachmittagliche Wind wehte nun immer stärker. Kleine Wellen bildeten sich auf dem bis jetzt so spiegelglatten Wasser.
Langsam ging Sanji in Richtung Küche!
"Ich äh..." stotterte Zorro plötzlich um Sanji aufzuhalten.
"Ich... Ich li..., sie ist heut wirklich schöner als sonst!" Kaum gesprochen bereute Zorro diesen Satz schon und erwartete einen spottenden Spruch von dem sonst so coolen Koch. Doch er sagte nichts. Er lächelte nur kurz und ging dann in die Küche.
"Es ist anders als sonst!" sagte er nun wieder leise zu sich selbst.
Noch immer lag Lysop in Gedanken versunken auf seiner Hängematte und starrte an die Decke.
Er dachte ununterbrochen an sie. Seine Gefühle für sie waren ihm schon lange bewusst, doch so stark wie heute, seit er sie in diesem Kleid gesehen hatte, waren sie noch nie. Er fühlte sich noch gestärker zu ihr hingezogen als sonst.
Und was war mit Chopper los? Wieso ist er so aufgerastet? Er hatte Angst gehabt der kleine Elch habe sein Geheimnis herausgefunden, doch er hat nur über sich selbst gesprochen.
Lysop drehte seinen Kopf auf die Seite und sah aus den Bullauge. Die See wurde immer unruhiger. Große Wellen endstanden auf dem Wasser und ein starker Wind wehte, doch trotzdem schien die Sonne. Ein heller Lichtstrahl zog sich durch das dunkle Zimmer genau auf Lysops Gesicht. Er kniff die Augen, von dem Lichtstrahl geblendet zusammen, machte sie langsam wieder auf und plötzlich sah er genau in Namis bezauberndes Gesicht. Er erschrack sich so sehr das er von seiner Hängematte runterfiel.
"Autsch, meine Nase!" seufzte er.
"Hihihi, kicherte Nami, hab ich dich erschreckt?"
Erst jetzt realisierte er richtig wer vor ihm stand. Plötzlich fing sein Herz an zu rasen. Er sah ihr tief in ihre Augen und hörte ihre bezaubernde Stimme und war hingerissen. Sie war so wunderschön. Doch ihm viel auf das sie nicht mehr das Kleid an hatte. Sie trug jetzt eine braune 7/8 Hose und einen blauen langärmlichen Pullover. Doch selbst jetzt noch war sie unwiederstehlich. Es hatte also nichts mit dem Kleid zutun. Vielleicht war es nur der Tropfen der das Fass zum überlaufen brachte.
"Ähh... nein wie kommst du darauf. Du jagst mir doch keinen Schrecken ein! Ha, du hättest mich damals sehn müssen als ich 12 war und..."
"Ich wollte mit dir über Chopper reden!" unterbrach sie ihn mit einer ruhigen Stimme.
Sie setzten sich beide auf die Hängematte dicht nebeneinander, so nah das sich ihr Arme berührten. Lysops Herz stand kurz davor zu zerspringen.
"Ha... Hat er sich wieder beruhigt?" fragte er mit einer unterdrückt nervösen Stimme.
"Ja, aber hat mir gesagt das du gemein wärst weil du ihn immer anlügst!"
Sie sagte:"Er versteht nicht warum das tust, er kennt deine Vergangenheit nicht und kann nicht verstehen was das Lügen für dich bedeuted hat."
"Ach so ist das." antwortete Lysop.
"Kannst du nicht bitte mit ihm reden, damit er wieder fröhlich wird?" fragte Nami mit einer zuckersüßen Stimme. Eine so bezaubernde Stimme das Lysop es ihr garnicht abschlagen konnte.
"A..äh...aber na klar mach ich das!"
"Danke, du bist ein Schatz!" sagte sie und umarmte ihn.
Lysop fühlte wie warm ihm wurde, das er rot im Gesicht wurde. Er fühlte sich prächtig. Er wollte sie auch so gerne umarmen doch er traute sich nicht. Nami stand auf und ging wieder nach draußen. Doch erst nach einigen Minuten beruhigte sich sein Herz wieder. Er stand auf und folgte ihr.
An Deck war es nun wieder wie jeden Tag. Jeder ging seiner alltäglichen Beschäftigung nach. Robin saß auf einem Stuhl und war in Buch vertieft während Sanji neben ihr stand und ihr einen Tee eingießte. Zorro stand auf dem oberen hinteren Teil des Schiffes und stemmte Gewichte. Und Ruffy saß auf üblich auf der Gallionsfigur und sah aufs Meer hinaus.
Nami war froh das wieder alles in Ordnung war, nachdem sich heute früh alle so komisch benommen haben. Sie ging die Treppe hoch und lehnte sich leicht über das Geländer vor dem Gemeinschaftsraum. Sie sah sich eine Karte an und berechnete ihre aktuelle Position. Lysop kletterte den Hauptmaßt hoch und sah sich mit einem mit seiner Brille um.
"Weit und breit kein Land zu sehn!" rief er Nami zu.
Sie rief:"Hey Ruffy könntest du nicht mal nachsehn ob wir endlich die Insel ansteuern?"
Der süße Klang ihrer Stimme verzauberte Ruffy und er rief:"Natürlich, mach ich sofort!"
Er sprang von der Gallionsfigur runter und rannte zum Haupmast. Seine Arme dehnte er bis hoch zum Masten und hielt sich dort fest.
"GUM-GUM-RAKETE!!!" Er flog blitzschnell Meter weit in die Luft und schaute sich um.
Pötzlich sah er, weit entfernt am Horizont eine kleine Insel, bis er schließlich wieder runterviel, genau auf Sanji der mal wieder Robin mit Gedichten zusäuselte.
"Kannst du nicht aufpassen Gummischädel!? Er kickte Ruffy so, das er gegen die Wand unter Nami flog.
Nami musste lachen. Sanjis Wut war sofort verflogen und er winkte Nami, weit mit den Armen rumwedelnd, zu.
"Und haßt du eine Insel gesehen Ruffy?" fragte sie.
"Ja, aber sie ist noch ganz schön weit weg."
"Gut, dann müßten wir Morgen irgendwann da sein, danke Ruffy!" lächelte sie ihn an.
"Ach das war doch nicht der Rede wert!" sagte er übertrieben laut und kratzt sich lächelnd am Hinterkopf bis er wieder in Richtung Gallionsfigur lief.
"Wieso bin ich nur so komisch wenn sie mit mir redet?" dachte er sich.
"Ich werde immer nervös und bekomme kaum ein anständiges Wort raus! Sie ist so wunderschön!"
Jetzt konnte er wieder nur an sie denken. Er drehte sich oft um, nur um sie anschauen zu können. Der kühle Wind brachte ihr Orange-rötliches Haar zum flattern wodurch sie noch schöner wirkte. Eine lange Zeit starrte er sie an bis sie es bemerkte und ihn anlächelte. Er drehte sich schnell um, um nicht zu zeigen das er rot wurde. Sein Herz schlug Purzelbäume und wieder musste er sie einfach ansehn. Die Sonne schien nun wieder sehr stark und es wurde schön warm. Nami zog ihren blauen Pullover und legte ihn auf das Geländer.
Jetzt hatte sie nur noch ihr sehr freizügiges blaues Flecktarnmustriges Top an. Ruffy war überwältigt. Und auch die anderen Crewmitglieder blicktem immer wieder zu Nami. Ihre weiblichen Reize zogen Ruffy magisch an. Er wollte am liebsten zu ihr gehn und sie umarmen. Sie küssen. Doch er versuchte schnell diese Gedanken wieder zu verdrängen.
"Das wäre falsch, oder?" dache er sich.
Wir sind doch alle beste Freunde. Aber er wusste tief in seinem inneren das er mehr wollte als nur Freundschaft.
"Ich darf mich nicht in sie verlieben!" sagte er zu sich selbst. Das würde alles verändern. Wie würden die anderen darauf reagieren?
Der Strohhutjunge wusste nicht was er von seinen Gefühlen halten sollte.
Robin, die bis jetzt verbissen versucht hat sich auf ihr Buch zu konzentrieren, legt es beiseite und schlürft einen Drink den ihr Sanji hergezaubert hat.
"Machst du mir bitte auch einen Drink?!" ruft Nami Sanji zu als sie sich zu Robin setzt.
"Ich fliege liebste Nami!!!" kommt es in dem üblichen verliebten Ton zurück.
Jetzt wendet sie sich Robin zu.
"Na genug gelesen?" lächelt sie ihr zu.
"Ja ich bin heute etwas unkonzentriert, also lass ich es lieber für heute."
Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen, ist Robin nicht nervös in Namis Nähe, obwohl auch sie ein komisches Gefühl im Magen hat.
"Dein Kleid heute Morgen war wirklich wunderschön."
"Danke, aber es war mir vorhin doch zu kalt, aber jetzt ist es ja wieder schön warm." antwortet sie Robin.
"Warum waren denn die Jungs heute so komisch?" fragt Nami.
"Hihi ich glaube sie waren auch von dem Kleid überwältigt!" antwortet Robin.
"Ach komm hör auf, lächelt Nami, wir sind alle nur Freunde.
"Naja wenn du meinst."
Sanji kommt das Geländer runtergerutscht und umschwärmt Nami.
"Hier meine liebe, lass es dir schmecken!"
"Danke Sanji! *schlürf* "Ahh, wow der ist wirklich lecker!"
Er geht wieder in Richtung Küche. Robin sieht Nami lächelnd zu, wie sie ihren Drink genießt. Wieder ist da dieses komische Gehühl in ihr. Sie war sich nicht ganz im klaren was sie davon halten sollte. Würden die anderen Crewmitglieder sich so in Namis Nähe fühlen wäre das verständlich, dachte Robin, doch wieso hegt sie diese Gefühle für sie? Sie hat Gefühle für eine andere Frau. Dies schien der sonst so schlauen Archäologin unbegreiflich. Und was würden die anderen dazu sagen? Würde alles seinen gewohnten Gang gehen, oder würden die anderen sie anders behandeln als sonst?
Dieses Gedanken machten Robin ein wenig Angst. Sie versuchte sich ein wenig abzulenken.
"Sag mal Nami, hast du bisjetzt in den anderen immer nur... gute Freunde gesehen"?
Verwundert sieht sie zu Robin rüber.
"Wie kommst du darauf?"
"Naja, ich hab dich ab und zu im Schlaf reden hören. Du sehnst dich nach einem richtigen Freund oder?
Nami wird rot vor scham. Es war ihr peinlich das Robin dadas mitbekommen hat.
"Ich ähh..., also..."
"Keine Angst, das muss dir nicht peinlich sein, ich verstehe das. Manchmal sehne ich mich auch nach jemanden. Jemanden, dem ich alles erzählen kann, dem ich vertrauen kann... der mich liebt. Und den ich liebe!"
Namis Scham war verflogen. Sie hatte eine neue Seite in Robin entdeckt. Eine für Robin so untypische Seite.
"Aber was ist mit dir, fragte Robin, Sanji beispielsweise, er umschwärmt dich wo er nur kann, und tut alles für dich aber das scheint dir egal zu sein?"
Nami antwortet:"Es ist mir nicht egal, nur ich hab nie an sowas ernstes Gedacht."
Nach diesen Worten kehrt schweigen zwischen den beiden ein. Robin setzt ihre Sonnenbrille auf und schließt die Augen. Die Sonne scheint nun sehr stark. Nami nimmt ihre Sonnencreme und reibt sich langsam damit ein. Von Schultern bis zu den Händen herunter. Anschließend cremt sie ihren Hals ein, streicht sich sanft über die Brüste herunter bis zum Bauch und cremt ihren Bauch ein.
Zorro, der gerade mit einem Handtuch um den Hals gehängt die Treppe runter kommt, will sich an der Reling etwas ausruhen als Nami ihn ruft:"Hey Zorro, würde es dir was ausmachen mir den Rücken einzucremen?"
Er schluckt.
"Ähh..., ja wenns sein muss!"
Nami legt sich auf den Bauch auf ihren Liegestuhl und knöpft sich langsam ihr blaues Flecktarnmustriges Top hinten auf.
Zorro cremt ihr langsam von die Schultern und den rücken ein, wobei er fast einen Herzinfarkt kriegt. Ihre wunderschöner Rücken glänzte durch die Sonnencreme wunderschön in der Sonne. Zorro macht immer weiter damit sie einzucremen, obwohl es schon lange genug war, doch er konnte einfach nicht aufhören ihre Haut zu berühren.
Er fühlte sich so wohl dabei, vielleicht sogar noch wohler als Nami selbst bis sie dann letztendlich genug hat.
"Hey ich will keine meterdichte Sonnencremeschicht auf der Haut!" sagt sie kichernd.
"Ähh tut mir leid Nami."
"Hihi, danke Zorro!" Sie knöpft ihr Top wieder zu und legt sich wieder auf den Rücken.
"Du ähh... siehst ähh toll... aus, naja du weißt schon!" sagt er nervös und geht dann schnell weg.
"Wow, danke Zorro." antwortet sie verwundert.
Sowas war sehr untypisch für Zorro. Seit wann macht er mir denn komplimente?
Mit diesem Gedanken schläft Nami auf ihrer Liege ein.
"Nami?"
Eine leise, sanfte Stimme wollte Nami aus dem Land der Träume holen.
"Nami!"
Es war eine vertraute Stimme, sie klang sehr liebevoll und sanftmütig.
"Nami, wach auf!"
Die Neugierde in Nami wurde immer stärker. Sie wollte wissen wer da so sanft ihren Namen rief. War es endlich ihre große Liebe? Ihre große Liebe, die sie so oft im Traum gesehen hatte? Träumte sie vielleicht immer noch? Sie spürte eine leichte Gänsehaut. Es war kalt. Ein eisiger Wind berührte ihre Haut.
"Nami?"
Sie wollte es wissen, die Stimme erforschen, sehen, wer sie aus ihrem Traumland holen wollte. Langsam öffnete sie die Augen. Sie blickte in ein Auge. Ein tief schwarzes Auge. Sie rieb sich die Augen um endlich zu realisieren wer da vor ihr stande. Jetzt machte sie die Augen weit auf und erkannte endlich wer sie weckte.
"Na schön geschlafen." fragte die sanfte Stimme.
Namis konnte ihr Herz pochen hören.
"Sanji?" fragte sie leise.
"Na endlich bist du wach, ich hab mir schon Sorgen gemacht."
Sie schaute Sanji an, welcher sich vor sie hingehockt hatte um sie sanft zu wecken. Er hockte vor und schaute ihr in ihre bezaubernden Augen. Und sie schaute ihm in sein Auge, das nicht von seinen Haaren verdeckt war. Ein paar Sekunden lang sahen sie sich an. Doch sie sagten nichts. Sie sahen sich einfach nur an, warteten, auf die jeweilige Reaktion des anderen. Sanji spürte wieder wie sein Herz auf Hochtouren schlug. Er sah ihre wunderschönen Augen, ihre kleine süße Nase, ihre vollen roten Lippen, mit denen er am liebsten sofort in ewiger Liebe verschmelzen wollte. Jetzt war er sich ganz sicher. Er liebte sie. Er liebte sie mehr als alles andere auf der Welt, würde alles für sie tun, sogar für sie sterben.
"Sanji, tust du mir einen Gefallen?" fragte sie leise, schon fast flüsternd.
"Was denn?"
"Darf ich deinen Pony zu Seite schieben?"
Ein leichter Schock durchfuhr seinen Körper. Sie wollte sein zweites Auge sehn.
"Ich habe dein zweites Auge noch nie gesehen, darf ich es denn sehen?"
Ein Konflikt wütete in Sanjis innerem. Sie wollte es wissen. Wissen was er versteckte. Was er niemals zeigte. Es war eins seiner größten Geheimnisse.
"Ich ähh...!" stotterte er leise.
"Ist etwa was damit?" fragte sie sanft.
"Ich habe es noch niemandem gezeigt, es ist mein Geheimnis, es soll eigentlich niemand kennen weil es mir... peinlich ist."
"Bitte", fragte sie unwiederstehlich süß, "ich sag es auch niemanden, ich versprechs."
Er dachte eine Zeit lang darüber nach. Doch als er sah wie sie ihn anlächelte, konnte er einfach nicht anders. Sie lag so süß vor ihm und schaute ihm ununterbrochen in die Augen, da konnte einfach nicht anders.
"Okay." sagte er leise.
Sie hob ihr linke Hand und führte sie in Richtung Sanjis Gesicht. Leicht streichelte sie seine Stirn und schob seine blonden Haare zur Seite.
Ihr lächeln verschwand plötzlich als sie leicht den Kopf hob um genauer hinzuschauen. Sanji wurde rot im Gesicht. Er schämte sich, und hatte Angst vor Namis Reaktion. Was würde sie wohl sagen. Würde sie lachen. Er fürchtete sich davor das sie ihn auslacht. Über sein Auge lacht. Über sein... blaues Auge.
Sein linkes Auge war blau, blau wie das Meer auf dem die Crew ihre Abenteuer erlebte. Blau wie der Himmel, den sie jeden Tag sahen wenn sie nach oben schauten.
Er hielt den Atem an.
Langsam legte sie ihren Kopf wieder auf ihre Liege. Eine Weile noch betrachtete sie sein Auge. Nur für ein paar Sekunden. Doch Sanji kam es so vor als würde er schon stundenlang hier hocken. Sanft führte sie ihre Hand von dem Auge weg und legte sie an seine Wange, so dass seine Haarstrehnen wieder vor sein Auge schnellten. Sie streichelte langsam mit dem Daumen seine Wange und lächelte ihn an.
"Es ist wunderschön!"
Blitzartig löste sich sein Scham in Luft auf und räumte den Platz für Dankbarkeit.
"Danke!" flüsterte ihr zu.
Ihre Gesichter waren sich jetzt sehr nah. Er spürte leicht ihren Atem in seinem Gesicht. Er wünschte sich das dieser Moment ewig anhielt. Er wollte nichts sagen oder tun. Er wollte ihr nur weiter in die Augen schaun und ihre Hand spüren. Sie fuhr mit ihrer Hand durch seine Haare und schränkte jetzt die Arme vor ihren Brüsten zusammen.
Leise flüstert sie:"Mir ist kalt!" und fing an zu zittern.
Da wurde Sanji plötzlich klar warum er sie überhaupt geweckt hat. Es war bereits abends.
"Ich wollte dich zum essen holen weil es schon abend ist. Ausserdem wollte ich nicht das du dich erkältest."
Er zog sein schwarzes Jackett aus und lag es drauf.
"Kommst du?" fragte er wieder mit leisen, sanften Stimme mit der er sie geweckt hatte.
Sie nickte nur ohne etwas zu sagen. Sanji stand auf und ging in Richtung Gemeinschafttsraum, hielt aber auf der Treppe wieder an und sah wie Nami sich sein Jackett überzog. Einen Moment lang sahen sie sich lächelnd von weiten an, bis sie endlich aufstand und Sanji in den Gemeinschaftsraum folgte.
Den Rest des Abends sagte keiner der Strohhüte auch nur ein Wort. Schweigend assen sie zu abend und gingen dann alle wortlos zu Bett.
Alle lagen schlaflos in ihrem Bett und dachten über den vergangenen Tag nach. Ein Tag an dem eigentlich nichts passierte und doch soviel geschehen ist.
Besonders Sanji lag unruhig da und war auch der Letzte der nun endlich seine Ruhe fand.





Zuletzt von Lorenor°Zorro am So 27 Mai - 0:48 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Onenami25
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:43

   
Ist nicht so schlimm ist mir nur aufgefallen weil es aufeinmal so einen geschichtssprung kam Razz

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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:47

   
Ich hoffe das es bald weiter geht Smile)
Es ist sehr spannend ih will wissen was es mit allen auf sich hat und ob die alle wirklich verliebt sind oder ob das nur ein trick ist Wink

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:48

   

Kapitel: Kapitel 3: Das Schloss ohne Wiederkehr
"Nami!!!" "Nami!!!"
"Ich komme Nami!!!"
"Ahhh!!!"
Plötzlich wachte Nami auf! Schweißperlen liefen ihr die Stirn runter. Stöhnend saß sie in in ihrem Bett und zitterte am ganzen Körper.
"Was für ein schrecklicher Alptraum!" Sie hatte Tränen in den Augen. Ihr Gesicht war Nassgeschwitzt. Die Bettdecke lag auf dem Boden und das Kissen war total zerwühlt. Aus dem Nachbarzimmer konnte man Wasser laufen hören. Nami sah sich im Zimmer um. Sie sah immer noch die schrecklichen Bilder ihres Alptraums. Das laufende Wasser war nun nicht mehr zu hören und Robin kam aus dem Badezimmer.
"Geht es dir gut", fragte sie besorgt, ich hab dich stöhnen hören?"
"J-ja schon gut, ich hatte nur einen Alptraum." antwortete sie und versuchte dabei zu lächeln.
"Dann ist ja gut, komm es gibt bald Frühstück!"
"Ja ich geh erstmal Duschen, ich bin total nass geschwitzt."
Als Robin das Zimmer verlassen hatte sah sich Nami erneut um, bevor sie nun endlich aufstand und Richtung Badezimmer läuft. Immernoch von ihrem Traum verängstigt, sah sie sich vorsichtig im Badezimmer um bevor sie es betrat. Langsam lief sie zur Dusche und drehte das Wasser auf. Sie zog sich aus und stieg in die Dusche. Das heiße Wasser traf auf ihren verschwitzten Körper, so das sie einen Moment zusammenzuckte. Sie wusch sich die Haare und shampoonierte sich den Körper von den Brüsten bis zu den Füßen ein. Nach dem sie sich wieder sauber fühlte stellte sie das Wasser ab und trat aus der Dusche hervor. Sie bindete sich ein weißes Handtuch um und machte sich vor dem Spiegel die Haare. Anschließend zog sie sich ein orangenen Rock und ein gestreiftes Trägertop an und ging nach draußen.
Diesmal war es kein so schöner Tag. Der Himmel war bewölkt und es nießelte leicht. Nami zog sich schnell ihren blauen Pullover über und ging zum Gemeinschaftsraum. Sie hatte ein wenig Angst, Angst davor Sanji zu sehen, was er wohl sagen würde nachdem was gestern geschehen war. Sie öffnete die Tür.
Alle Augen richteten sich auf sie, sahen sie an.
Als sie sich umschaute sah sie nur das übliche Bild. Sanji stand am Herd, Ruffy aß, Zorro schlief, Robin laß ein Buch und Lysop und Chopper alberten herum.
"Ihr habt euch wohl wieder vertragen? Das freut mich!" sagte sie zu den beiden.
"Ja, Lysop hat mir erzält warum er immer lügt, ich verstehe das jetzt."
Nami lächelte die beiden an und setzte sich neben Ruffy. Sanji servierte ihr ihr Früstück. Alle erwarteten das übliche Süßholzgeraspel des Blonden Koches doch es kam nichts.
Er sagte nur:"Hier Nami lass es dir schmecken." und lächelte sie an.
Sie lächelte zurück und begann zu essen. Nach einem kurzen Moment des Schweigens ging alles wieder seinen gewohnten Gang. Doch eines hatten sie alle im Hinterkopf, Nami!
Nachdem sie alle gefrühstückt hatten gingen alle außer Nami und Ruffy nach draußen. Der Regen hatte inzwischen nachgelassen und die Sonne schien leicht.
Nami saß am Tisch und laß die Zeitung. Ruffy saß wie üblich vor dem Kühlschrank und versuchte das Schloss vor dem Kühlschrank zu knacken.
Er versuchte es mit seinem Mund aufzubeißen aber auch damit hatte der Gummischädel kein Glück.
"Land in Sicht!!!" rief Lysop auf einmal von draußen.
"Ah na endlich." sagte Nami zu Ruffy, der aber schon lange nach draußen warschwunden war. Sie ging ihm hinterher.
"Juhuu!!! Endlich eine Insel!!!" schrie Ruffy.
"Dann kann ich endlich frische Zutaten kaufen, unsere Vorräte sind bald aufgebraucht!" sagte Sanji.
Nami steuerte das Schiff an einen kleinen Strand von dem ein Weg weiter ins innere der Insel führte.
"Zorro! Wirf den Anker aus!" rief Nami ihm zu.
"Ja!" Er nahm den Anker und warf ihn ins Wasser doch dabei fiel ihm etwas auf. Das Wasser sah eigenartig Grüh aus. Doch er dachte sich nichts weiter dabei und ging mit den anderen von Bord.
Sie gingen den Weg der vom Strand ins Landesinnere führte entlang.
"Hey Miss Navigatorin, wie heißt diese Insel hier denn? fragte Robin.
"Laut der Karte ist das hier die Insel Waterland, eine sehr berühmte Insel."
"Und wofür ist die so berühmt?" fragte Ruffy.
"Für ihr Wasser!" sagte Sanji.
"Die Flüsse und Bäche in Waterland sind berühmt dafür das sie das sauberste und leckerste Wasser der Welt führen. Das Wasser von Waterland wird auf der ganzen Welt verkauft weswegen die Bewohner hier alle sehr wohlhabend sind! Wenn wir uns ein paar Fässer von diesem Wasser holen können, könnte ich meine Suppen noch leckerer machen!" träumte er vor sich hin.
Chopper sah sich um und bemerkte die Wälder um sich herum. Alle Pflanzen und Bäume sahen verwelkt und krank aus. Um den Weg herum wuchs kein Gras. Und nirgendwo waren Tiere zu sehen.
"Es riecht komisch hier!" sagte Chopper.
"Nach Tot und Krankheit. Seit ihr sicher das hier alles so sauber ist?"
"Ja jetzt wo du es sagst, hier sieht wirklich alles eher krank aus als gesund. Was hier wohl passiert sein mag?" fragte Lysop.
Sie gingen weiter den Weg entlang, bis sie an einer Bank vorbei kamen. Auf dieser saß ein Mann mit einer Kapuze über dem Kopf und starrte ununterbrochen auf den Boden.
"Endschuldigung, wissen sie was mit den Pflanzen und Tieren passiert ist?" fragt Nami den Fremden.
Doch er antwortete nicht.
"Haben sie mich gehört ich hab gefragt was mit..."
Plötzlich fiel der Mann seitlich auf die Bank. Seine Kapuze rutschte herunter und es zeigte sich das es ein Skelett war.
"...Ahhhh!!!" schrie Nami und sprang vor Schreck in Zorros Arme.
"Hey das ist doch bloß ein blödes Skelett!" sagte er zu Nami.
"Achja, ich hätte mich fast zu Tode erschreckt!!!" schrie sie ihn an.
Robin und Chopper betrachteten das Skelett.
"Hmm es sind keine Einschusslöcher oder Schnittwunden zu sehn er wurde also nicht getötet!" sagte Robin.
"Aber woran ist er dann gestorben?" fragte Sanji.
"Er ist verdurstet!" sagte Chopper leise.
"Was verdurstet, Nami ich dachte wir wären hier auf Waterland! Wie kann man denn da verdursten?" fragte Lysop.
"Woher soll ich das Wissen!!!..."
"Hey seht mal hier! Er hatte diesen Zettel in der Tasche."
Sie zeigte ihnen einen kleinen Zettel auf dem Stand:"Willkommen in Rivertown, der Stadt des Wassers..." Der Rest des Zettels war nicht mehr vorhanden. Es sah aus als wäre er verbrannte oder verätzt worden.
Die Strohhüte gingen weiter den Weg entlang.
"Was ist hier bloß passiert, ob es in Rivertown wohl auch so aussieht?" befürchtete Lysop.
Lange liefen sie durch ein lebloses Ödland. Keine Gräser oder Tiere waren zu sehen. Alles war wie ausgetrocknet.
Letztendlich kamen sie in Rivertown an. Doch dort sah es noch viel schlimmer aus. Die Straßen waren leergefegt. Es war unheimlich ruhig dort. Nur ein gelegentliches Knallen das endstand wenn Fensterklappen durch den Wind gegen eine Wand schlagen war zu vernehmen.
"Man das ist ja eine richtige Geisterstadt! Vielleicht sollten wir zurück zum Schiff gehen und uns vom Acker machen!?" sagte Lysop ängstlich.
Doch der Rest der Bande war bereits auf dem Weg in Richtung Stadtmitte.
"Seht euch mal die Häuser an", sagte Robin, sie sehen aus als wären sie... geschmolzen."
"Geschmolzen? Was könnte den Häuser schmelzen?" fragte Zorro.
"Tja das ist mir auch ein Rätsel!"
"Haaaaaalloooooo, ist hier jemand?" rief Ruffy durch die Straßen.
Totenstille zog sich durch die Hauptstraße der Stadt. Sie Verlief geradewegs durch die ganze Stadt in Richtung eines Berges. Ein Berg auf dem ein gewaltiges schwarzes Schloss stand, das von der Stadt gut zu sehen war.
"Wooooow, seht euch das riesige Schloss dahinten an!" rief Ruffy begeistert."Ist das Cool!"
"Und seht mal dort, ein Wasserfall der direkt in den Hof des Schlosses fällt!" sagte Robin.
"Oh man das müssen wir uns ansehn!" sagte Ruffy.
"Ja vielleicht kann uns dort jemand verraten was hier passiert ist." antwortete Nami.
Plötzlich klapperte es links von ihnen.
"Achtung! Wir sind nicht allein!" sagte Zorro.
Dabei stupste er leicht mit dem Daumen sein Schwert aus der Scheide. Bewegungslos stehen die Strohhüte da und lauschen jedem kleinsten Geräusch.
Auf einmal sprang ein Junge aus einem Fass heraus.
"Hier Piratengesindel!!!" schrie er und warf ein Messer genau in Richtung Ruffys Kopf.
"Achtung Ruffy!!!" schrie Lysop.
"Ähh was?"
"Uno Fleur!"
Robin ließ eine Hand aus Ruffys Rücken wachsen und fing das Messer im letzten Moment ab.
"Was ist das?!" rief der Junge ängstlich und versuchte weg zu rennen.
"Seis Fleurs, Clutch!"
6 Arme ließ Robin jetzt am Körper des Jungen wachsen, die ihn fest hielten, so das er sich nicht mehr bewegen konnte.
"D-danke Robin!" sagte Robin.
"Schon gut." antwortete sie.
Lysop ging zu dem Jungen.
"Bist du verrückt mit Messern nach uns zu werfen!!!" schrie er ihn an.
"Ihr dreckigen Piraten hab es nicht anders verdient!"schrie er zurück.
"Bitte lasst ihn gehen!"
Ein Mann kam aus einem der Häuser gerannt. Er warf sich vor dem Jungen auf den Boden.
"Ich flehe euch an lasst ihn gehen, ich übernehme die Verantwortung für das was er getan hat! Hier nehmt das Geld und bringt es zu Jesper! Aber bitte lasst den Jungen gehen!
Verwundert fragte Ruffy:"Jesper? Wer ist dieser Jesper?"
Der Mann schaute zu Ruffy auf.
"Was, gehört ihr etwa nicht zu Jespers Piratenbande?
"Nein, wir sind nicht von hier. Wir sind gerade erst hier angekommen" , sagte Nami, "Geht ihr immer so freundlich mit Gästen um?"
"Es tut mir Leid! Ich dachte ihr gehört auch zu diesen Mistkerlen!" sagte der Junge.
"Wen meint er?" fragte Ruffy den Mann.
Kommt mit rein ich erklär euch alles drinnen. Hier ist es zu gefährlich. Robin ließ den Jungen los und sie gingen alle in eines der verlassenen Häuser. Sie setzten sich alle an einen großen Tisch.
"Also was ist hier los?", fragte Nami, "Und wer ist dieser Jesper?"
"Jesper ist der Kerl der in dem Schloss oben bei dem Berg lebt. Vor ein paar Monaten war das hier noch die prächtige Stadt Riverpool. Damals lebten wir von dem Verkauf des Kristallklaren Wassers das der Fluss Riverlake uns bescherte. Er läuft direkt an der Ostseite unserer Stadt entlang. Angeblich ist am oberen Ende des Wasserfalls eine heilige Quelle die das reinste Wasser der Welt führt. Doch seit dieser Mistkerl Jesper hier vor ein paar Monaten aufgetaucht ist veränderte sich alles. Er überfiel im Schutze der Nacht unsere Stadt, raubte alles, zerstörte alles und nistete sich dann in dem bis Dato verlassen Schloss ein!"
"Aber wieso sehen die Häuser so komisch aus, was hat er gemacht!" fragte Nami.
"Das liegt an der Teufelsfrucht die er gegessen hat. Die Säure-Frucht. Alles was seinen Körper berührt verätzt sofort. Deshalb wird er auch oft "Jesper der Unnahbare" genannt.
"Man wa-wa-was für ein schrecklicher Kerl! sagte Lysop zitternd."
Der Mann erzählte weiter:"Ja er ist ein Monster, er hat den Fluss oben am Berg in seine Burg umgeleitet! Das restliche Wasser das hier unten bei uns ankommt hat er mit Hilfe seiner Kräfte in tödliche Säure verwandelt!"
"S-Säure?" wunderte sich Chopper.
"Ja, deswegen sind die ganzen Bäume hier krank und nirgendwo wächst mehr auch nur eine Pflanze! Seit dem haben wir auch nichts mehr zu trinken. Aber ab und zu schickt Jesper ein paar seiner Leute hier runter um uns für Wucherpreise normales Wasser zu verkaufen! Es ist einfach schrecklich! Deshalb hat der kleine Mike hier euch angegriffen. Er dachte ihr seit Jespers Leute die uns Wasser verkaufen wollte. Wir können es uns langsam nicht mehr leisten es von Jesper zu kaufen, deswegen wollte er euch überfallen! Unsere Lage ist hoffnungslos! Ein paar von den Stadtbewohnern sind auch schon los gegangen und wollten Jesper vertreiben doch sie kehrten bis jetzt nicht zurück!"
"Wir können euch etwas von unserem Wasser geben." sagte Nami.
"Was, das würdet ihr wirklich tun?"
"Na klar, aber das wird auch nicht billig!" grinste Nami.
"Aber wir haben doch gar kein Geld mehr!"
"Ja ja, schon gut, war nur ein Scherz. Ruffy, Sanji? Holt ihr bitte ein paar Fässer Wasser vom Schiff?" fragte sie.
"Jawohl!" riefen sie gleichzeitig und liefen los. Doch leider war die Tür nur breit genug für einen von ihnen.
"Hey mach Platz Ruffy,... du trittst mir auf meinen Fuß Sanji,..."
"Ach diese Vollpfosten!!!" sagte Nami.
Langsam wurde es Nacht. Ruffy und Sanji waren immer noch unterwegs das Wasser von der Flying Lamb zu holen. Der Rest der Strohhüte warteten nichtstuend auf sie. Zorro schlief draußen vor der Tür des Hauses und der Rest der Truppe war im Haus. Plötzlich kamen zwei Fremde die Hauptstraße entlang gelaufen. Suchend schauten sie sich in allen Häusern der Stadt um. Als sie die Hauptstraße entlang gehend an dem Haus vorbeikamen, in dem sich die Strohhüte befanden, sahen sie Zorro schlafend vor der Tür des Hauses liegen.
"Hey sie mal der Kerl da."
"Den hab ich hier noch nie gesehen!"
"He, aufwachen!" tippten die zwei Fremden Zorro an.
Er hebte den Kopf:"Häää!!!"
"Sag mal bist du neu hier?" fragte einer der beiden.
"Ja, was geht dich das an?!" antwortete Zorro.
"Du weißt wohl nicht das man hier bezahlen muss wenn man sich in dieser Stadt aufhält!"
Die beiden Fremden hielten Zorro ihr Schwert an den Hals.
"Wer sagt das?!" fragte Zorro.
"Jesper, du Kröte!!!"
Die beiden holten mit ihren Schwertern aus.
"So Jesper also hä!" grinste Zorro diabolisch.
Er sprang blitzartig zur Seite, so das die beiden mit ihren Schwertern gegen die Holzwand des Hauses schlugen.
Zorro zog eins seiner Schwerter und hielt es in Richtung der beiden Piraten.
"Na dann kommt doch und holt euch eurer Geld!"
"Wer werden dir wohl mal ein wenig Respekt beibringen müssen, Bürschchen!!!" riefen sie und stürmten auf ihn zu.
Zorro nahm seine anderen zwei Schwerter hinzu.
"3 Schwerter Stil..., elegant weicht Zorro den vielen Schwerthieben der beiden Angreifern aus,... Klingenwolfgleiten!!!"
Völlig unversehrt kam Zorro hinter den beiden zum stehen.
Mit großen Wunden in der Brust klappten die beiden Piraten zusammen während Zorro langsam seine Schwerter zurücksteckte.
"Ahh...verdammt!!!" riefen sie zu Boden gehend.
"Hmm, Anfänger!"
Gelangweilt ging er wieder zu seinem Schlafplatz und legte sich wieder schlafen!
In diesem Moment kamen Ruffy und Sanji mit den Wasserfässern zurück.
"Hey Schwertfuchtler! Was sind das da für Kerle!?" rief Sanji.
"Was ist schon wieder los!?" fragte er genervt.
"Ich hab gefragt was das da für Typen sind die da rumliegen!?"
"Gäähn..., ach das, die wollten Geld oder so, keine Ahnung *schnarch*!"
"Oh man...!" sagte Sanji und ging mit Ruffy und den Fässern ins Haus.
"Endlich Ruhe!" dachte Zorro.
"Hey Zorro, kuck mal was ich hier habe!" rief Lysop als er angerannt kam.
"Grrr..., was denn Lysop!?" fragte Zorro drohend.
"Ähh, ach... ähh nichs!" sagte Lysop ängstlich und ging schnell ins Haus.
"Man, nicht mal ein bisschen pennen kann man hier!"
"Hey Zorro komm mal bitte rein!" rief Nami aus dem Haus.
"ACH, VERDAMMT NOCHMAL HIER!!!"
Er sprang auf und kickte gegen einen Stein um sich abzureagieren. Dieser traf einen der beiden am Boden liegenden Piraten genau am Kopf, als er sich gerade aufrappeln wollte.
"Oh man ich...*BUMM*... ahh!!!"
Lachend ging Zorro ins Haus hinein.
Im Haus saßen die Strohhüte bei dem Mann am Tisch. Zorro setzte sich auf eine Bank die an einer Wand stand.
"Ich möchte euch vielmals für das Wasser danken das ihr uns gebracht habt, deswegen möchte ich euch als Gegenleistung anbieten heute Nacht hier zu bleiben", sagte der Mann, bitte nehmt meine Gastfreundschaft an, das ist das Mindeste was ich für euch tun kann!"
Nami überlegte einige Zeit.
"Was sagst du Ruffy?"
"*mampf* wbrahs? fragte er mit Essen vollgestopft.
Nami schlug die Hand vor den Kopf und sagte:"Oh man, ja wir bleiben gerne es ist eh schon zu spät um zum Schiff zurück zu gehen!"
"Ihr werdet es nicht bereuen!" sagte der Mann.
"*Gäähhn*.., ja es ist schon spät ich geh gleich ins Bett!" sagte Lysop.
"Dann kommt", antwortete der Mann,"Ich zeige euch eure Zimmer!"
Der Mann ging mit den Strohhüten die Treppe hinauf, nur Zorro blieb auf seiner Bank sitzen.
Er sah sich um und sagte:"Hmm, na endlich hab ich meine Ruhe!"


Kapitel: Kapitel 4: Eine ruhige Nacht?

Einige ruhige Stunden vergingen in dem Gasthaus. Halb 1 schlug die Uhr, die neben dem Fenster aufgehängt als einziges noch zu hören war. Zorro schlief auf der Bank des Gästezimmers vor sich hin. Und auch von der oberen Etage waren nur Schlafgeräusche zu hören. Schnarchen, ticken,... bis auf diese kleinen Geräusche war es im ganzen Haus still. Nur Nami lag schlaflos in ihrem Bett und starrte in Gedanken vertieft an die Decke ihres Zimmers. Sie versuchte zu schlafen doch sie konnte nicht. Unruhig wälzte sie sich in ihrem Bett, bis sie schlussendlich aufstand und zu ihrem Fenster ging. Ein leichter Sturm wehte durch die staubigen Gassen der Stadt. Eine Zeit lang sah sie aus dem Fenster den toten Bäumen zu, wie sich im starken Wind bogen.
"Hmm..hmm!" kam es plötzlich von Robin.
Nami erschrak als sie sich in ihrem Bett drehte. Einige Sekunden fasste sie sich an die Brust um ihr Herz zu beruhigen. Anschließend zog sie sich ihre Jacke über und ging aus dem Zimmer. Sie schloss langsam die Tür um Robin nicht aufzuwecken. Auch an den Zimmer der anderen ging sie nur mit leisen Schritten vorbei. Doch das morsche Holz des Bodens knarrte als sie darauf entlang lief. Das weckte Zorro auf.
"Hmm?" brummte leise und sah mit einem Auge in Richtung der Treppe. Wieder knarrte es aus dieser Richtung und er hörte Schritte. Er versuchte das Ticken der Uhr, das ihm auf einmal viel lauter vorkam zu überhören und konzentrierte sich auf die Treppe. Er lauschte den leisen, schon fast schleichenden Schritten, die sich immer mehr näherten. Jetzt sah er, wie Nami langsam die Treppe herunter kam.
Die beiden schauten sich in die Augen. Zorros Herz raste.
Nami sagte leise:"Stört es dich wenn ich mich neben dich setze?"
Zorros Herz machte freudensprünge doch er versuchte cool zu bleiben.
"Nein nein setz dich ruhig!"
Nami nickte lächelnd und kam auf ihn zu. Er schaute auf den Platz neben ihm.
"Hier die Bank ist etwas kalt." sagte er, zog sein T-Shirt aus und lag es auf den Platz.
"Ist dir dann nicht kalt?" fragte sie als sie sich setzte.
"Nein, das bin ich gewohnt. Warum läufst du denn mitten in der Nacht alleine hier rum?"
"Ich konnte nicht schlafen", sagte sie leise,"Und irgendwie macht mir das hier alles ein wenig Angst."
"Hmm..."
"Wenn du schlafen willst gehe ich auch wieder!" sagte sie.
"Nein nein ich bin sowieso nicht Müde."antwortete er.
Zorro wurde nervös. Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete Zorro seine wunderschöne Flamme. Er war innerlich überglücklich als er neben ihr saß. Sie saßen sehr eng neben einander. Sanft berührten sich ihre Ellenbogen. Unauffällig legte er langsam seinen Arm auf die Lehne der Bank hinter Nami.
"Wann wollen wir eigentlich wieder weiterfahren?" fragte Zorro.
"Keine Ahnung, ich werde morgen mit Ruffy reden. Ich will so schnell wie möglich wieder hier weg. Ich hab so ein schlechtes Gefühl hier."
Zorro fing leicht an zu stottern:" Naja ähh,... mach dir keine Sorgen... ich beschütze dich schon."
Sie drehte sich um und schaute ihm in die Augen. Dieser Blick machte Zorro verrückt. Zuvor schossen ihm noch tausende Gedanken durch den Kopf, doch jetzt galten sie alle nur ihr. In ihren Augen spiegelte sich sein Gesicht wieder. Wie vernarrt starrte er ihre Augen an. Plötzlich sah er sie leicht zittern.
"Ist dir kalt?" fragte er.
"Es geht schon sagte." sagte sie leise.
Sie rückte weiter zu Zorro und lehnte sich mit verschrenkten Armen an ihn. Zorro erstarrte. Wie festgefroren saß er da und regte sich nicht.
"Ist irgendwas?" fragte sie ihn.
"N-Nein!" mehr brachte er vor Aufregung nicht heraus.
Sie kuschelte sich an ihn und legte ihren Kopf auf seine Brust. Kurz zuckte er, als ihn Namis Haare leicht kitzelten. Sie schmiegte sich an seinen muskulösen Körper.
"Das stört dich doch nicht, oder?" fragte sie ihn sanft.
"N-Nein, wenns dir gefällt..."
"Na dann ist ja gut."
Sie schloss langsam die Augen.
"Schläfst du?" fragte Zorro nach einigen Minuten.
Doch nichts kam zurück. Nur ihr leises Atmen war in dem dunklen, von Stille durchzogenen Raum zu hören. Ihr Atmen und das übliche Ticken der Uhr. Doch das Ticken und überhaupt irgendetwas anderes was in diesem Moment geschah hatte für ihn keinerlei Bedeutung. Er dachte nur noch an Nami und genoss diesen Moment mit ihr allein. Er lehnte seinen Kopf leicht auf ihren. Sanft kuschelte sie sich im Schlaf an ihn. Langsam schloss nun auch Zorro seine Augen und schlief wenige Momente später auch ein.
"Zorro?!"
"Zorro!!!"
"Wahh!!!" erschrak er als Lysop ihn weckte.
"Man was ist de..." plötzlich realisierte er das er alleine auf der Bank lag. Er sah sich hektisch im Zimmer um.
"Hast du Nami gesehen?" fragte Lysop.
"Ähh, nein." sagte Zorro. Seine Gefühle zu Nami waren ihm peinlich den anderen gegenüber weshalb er nichts davon sagte das sie in der Nacht bei ihm war. Doch trotzdem war Nami nirgends zu finden. Er stand auf und sah sich im Haus um. Die ganze Strohhutbande suchte nach Nami. Auch draußen war sie nirgends zu finden.
"Das kann doch nicht sein!" dachte er als er sich auf der Straße umsah.
"Sie ist nirgends zu finden!"
Er ging wieder ins Haus und fragte Sanji:"Habt ihr sie gefunden?"
"Nein, sie ist nirgends zu finden. Wenn ihr etwas zugestoßen ist! Bist du sicher das du nichts mitgekriegt hast?"
"Verdammt nochmal ich hab gepennt!!!" schrie er Sanji an.
"Ist ja gut man, reg dich ab!" sagte er.
"Hey Leute seht mal hier!" rief Lysop. Er hatte einen Zettel gefunden der draußen an die Tür genagelt wurde.
"Was steht den da?" fragte Sanji.
Lysop las den Zettel vor:"*Räusper*"
"Hey ihr Versager!
Wenn ihr eure kleine Freundin sucht, die haben wir mitgenommen.
Sie hätte sich halt nicht so alleine draußen rumtreiben sollen. Harharhar!
Wenn ihr sie lebend wieder sehn wollt würde ich euch raten euer gesammtes Geld und eure Ladung an uns zu übergeben.
Wir kommen Morgen noch einmal hier vorbei und dann erwarten wir das das Zeug abholbereit da steht sonst könnte es passieren das der süßen etwas passiert.
Und wehe ihr macht irgendwelche mätzchen dann ist die kleine fällig und ihr ebenso!
Mit unfreundlichen Grüßen
Rage, zweiter Offizier von Jespers Piratenbande.
Geschockt standen die Strohhüte bewegungslos da als sie hörten das ihr Navigator gekidnappt wurde. Besonders Zorro war wie gelähmt. Er machte sich Vorwürfe.
"Oh verdammt, das kann nicht sein! Warum habe ich nicht auf gepasst?! Ich hätte meine Gefühle im halten sollen. Es ist alles meine Schuld!"
"Was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein!!!" schrie Ruffy.
"Damit lass ich ihn nicht davon kommen, wir müssen sie retten!!!"
Wie bessesen stürzte er aus der Tür des Hauses und rannte in das Stadtzentrum.
"Warte Ruffy, du weißt doch garnicht wo sie sie hingebracht haben!" rief Lysop.
"Da gibt es nur eine Möglichkeit!" sagte der alte Mann.
"Er hat sie ganz sicher auf sein Schloß gebracht. Und ich rate euch das ihr ihm lieber geben solltet was er von euch verlangt. Der Kerl ist skrupellos."
"Pahh, wir werden Nami auch so retten! Wir stürmen seine dähmliche Burg und holen sie daraus!" rief Sanji.
Zorro stand noch immer mit leerem Blick da.
"Hey Säbelrassler, komm schon wir müssen Nami retten!"
"Ja ich komm ja schon."
Sie stürmten alle nach draußen und rannten in Richtung Schloß.
Alle waren wild endschlossen Nami zu retten.
"Das darf doch nicht war sein!", dachte Zorro, "Ich hab mich zu sehr von meinen Gefühlen ablenken lassen. Dieser Fehler darf mir nie wieder passieren. Sie bedeutet mir nichts. Sie ist nur unser Navigator. Unser Bandenmitglied. Unser...Kumpel. Trotzdem ist es meine Schuld das sie gefangen genommen wurde. Doch ich mache das wieder gut und rette sie."
"Nami sitzt bestimmt irgendwo einsam in diesem Schloss und weint sich die Augen aus!" ,dachte Sanji, "Wenn dieses Schwein ihr etwas angetan hat mache ich kurzen Prozess mit ihm! Ich würde mir das nie verzeihen wenn ihr etwas zugestoßen ist. Ich kann ohne sie nicht leben! Ich rette sie!"
"Oh man, Säure?", dachte Lysop, "Das wird sicher gefährlich! Aber das ist egal ich muss ihr helfen. Sonst kann ich ihr süßes lächeln das mir jede Nacht den Schlaf raubt vielleicht nie wieder sehn. Nein das lasse ich nicht zu!!! Ich muss meinen Mut zusammen nehmen! Ich rette sie!"
"Wie kann er das nur tun?", dachte Chopper, "Sie ist meine Freundin! Sie war immer so nett zu mir und hat mich wie einen normalen Menschen behandelt. Ihr wunderbares Lachen hat mich immer aufgeheitert wenn ich mal traurig war! Ich rette sie!"
"Zum ersten mal in meinem Leben habe ich richtige Freunde!", dachte Robin, "Sie sind alle so freundlich zu mir besonders Nami! Sie versteht mich einfach am besten. Sie würde sicher auch alles dafür tun um mich zu retten. Nein ich lasse sie nicht im Stich. Ich rette sie!"
Ruffy der schon aus dem anderen Ende der Stadt gerannt ist steht nun kurz vor dem Schloß.
"Nami! Ich habe dich schon damals vor Arlong gerettet.", sagte Ruffy zu sich, "Ich würde es jederzeit wieder tun. Du bist so eine wundervolle Frau und gehörst zu uns! Du gehörst... zu mir! Ich lasse nicht zu das dir jemand weh tut. Dieser Jesper wird dafür bezahlen glaub mir Nami. Wir brauchen dich. Ich brauche dich. Ich rette dich!!!"
"HÖRST DU MICH NAMI!!! ICH RETTE DICH!!!"


so ich hoffe ihr seit nicht nich all zu sauer auf mich ^^ weil ich es falsch gamacht habe Razz

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 0:49

   
joa ich arbeite gerade am 5. Teil... ^^

Onenami25
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 1:09

   
Supa freu ich mich schon drauf Wink

Wie viele sollen es eig werden hast du schon eine vorstellung?

Sanjiforever
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 1:21

   
So alles durch gelesen super echt top arbeit. Mir gefällt OP als Roman und diese Liebrsgeschichte ist echt super ich muss wissen wie es weiter geht.

Onenami25
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 1:24

   
Da stimme ich sanji zu echt gute Arbeit Wink

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   So 27 Mai - 1:53

   
HEHE danke aber so genau weiß ich noch nicht wie viele kapietel ich schreibe ...

Lorenor°Zorro
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BeitragThema: Re: Liebe trifft jeden 6/??   Mo 28 Mai - 20:09

   
so das neue Kapitel ist da !!!

Kapitel: Kapitel 5: Das Gesicht des Feindes

"Hey aufstehen!!!" rief eine grausame Stimme.
Langsam kam Nami zu sich. Sie spürte wie sie auf kalten, feuchten Boden lag und begann sofort zu zittern. Ohne die Augen zu öffnen tastete sie am Boden herum. Ihr ganzer Körper schmerzte durch das lange liegen auf dem harten Boden. Sie versuchte sich hinzusetzen und öffnete langsam die Augen. Sie erschrak plötzlich als sie feststelle das sie in einem engen Raum mit Gitter saß. Auf der anderen Seite der Gitter stand eine Person die im Schatten nicht zu erkennen war.
"Hehe, endlich bist du wach, der Chef wartet schon auf dich, hmpf!" sprach die grausame Stimme die von der im Schatten stehenden Person kam.
"Wo..., wo bin ich?" fragte Nami.
"Tja meine Süße unser Chef Jesper mag es nunmal nicht wenn fremde sich in unsere Geschäfte einmischen, hmpf!" sagte die Stimme, "Und so kleine süße Mädchen wie du sollten Nachts auch nicht alleine drausen herumstolzieren!"
Plötzlich fiel Nami wieder ein wie sie in der letzten Nacht aus dem Haus gegangen war. Das war das letzte woran sie sich erinnern konnte.
"Was wollte ihr von mir?!" fragte sie laut.
"Das wirst du schon sehn, hmpf!"
Er kramte in seiner Tasche und zog einen kleinen Schlüssel heraus womit er die Tür von Namis Zelle aufschloss. Nami erkannte ihre Chance und griff an ihren Oberschenkel nach ihrem Klimataktstock doch er war weg.
"Was, wo ist mein..."
"Suchst du vielleicht das hier?" sagte die Person und holte Namis Klimataktstock aus der Tasche.
"Hmpf, komisches Ding ich konnte damit nichts anfangen, aber ich behalt es trotzdem lieber mal, hehe!"
Wütend griff Nami zwischen ihr Brüste, zog ihren Bö heraus, setzte ihn schnell zusammen und schlug auf die Person ein.
"Gib ihn mir zurück!" rief sie während sie zuschlagen wollte.
Plötzlich verschwand er und stand sofort hinter Nami.
"W-Was war das?!" fragte sie geschockt und drehte sich um.
"Hmpf ,was ist wolltest du mich nicht gerade schlagen? fragte er grinsend.
Geschockt sah sie in nun endlich sein Gesicht. Er trug eine Sonnenbrille und ein Schwarzes Kopftuch.
"Wie hast du das gemacht?" fragte Name.
"Hmpf darüber brauchst du dir keine Gedanken machen meine Süße, jetzt bring ich dich erstmal zu Jesper, der wartet schon sehnsüchtig auf dich, hehe!"
Von einer Sekunde zur nächsten verschwand er blitzartig und stand wieder hinter Nami und verschnürrte ihre Hände mit einem Seil.
"Verdammt wie machst du das?!", fragte Nami wütend, "Und wieso hast du auf einmal ein Seil in der Hand, das hing doch gerade noch dort an der Wand."
Sie versuchte heftig sich zu wehren, doch plötzlich zog er ein grün schimmerndes Schwert und hielt es Nami an den Hals.
"Ich würde dir raten dich jetzt in Bewegung zu setzen und mit zu kommen sonst könnte dir noch was passieren."
Zitternd vor Angst stimmte Nami zu.
"Ok ich geh ja schon!" sagte sie ängstlich.
Sie gingen einen langen, schmalen Gang entlang an dessen Ende eine Metalltür zu sehen. Aus dem Augenwinkel heraus sah sich Nami ihren Feind genau an. Er trug eine schwarze Hose und schwarze Schuhe. An seinem linken Bein hatte er 2 Schwerter hängen die in einer sonderbaren Halterung festgemacht waren. Sie schimmerten beide in einem gefährlich aus sehenden Gift-grün. Am Oberkörper trug er nichts und so konnte
Nami sehen das auf seinem rechten Arm in großen schwarzen Buchstaben RAGE tätowiert war.
Sie gingen durch die Metalltür und kamen in einen Raum in dem mehrere Personen waren. Einer von ihnen war ein Fischmensch stand mit verschrenkten Armen an eine Wand legt. Der andere hatte eine Lederjacke an auf der in Grün herunterlaufenden Buchstaben JESPER stand. Er hatte kurze grüne Haare und nur Ledersachen an.
"Hallo, da seit ihr ja endlich, hehehe!" sagte Jesper.
Bei Ruffy...
"Hmm wie komm ich bloß in dieses Schloss rein?" fragte er sich als er vor dem riesigen Eingangstor des Schlosses stand.
"So wirds wohl funktionieren!"
Er dehnte seine Arme nach oben, packte das obere Ende des Schlosses und schnellte nach oben.
"Gum-Gum Rakete!!!"
Meterweit flog er nach oben.
"Ahh das war zu weit!!!" schrie er während er über das Schloss hinaus zischte und genau gegen eine Säule flog die neben dem Wasserfall, der durch eine Kanalisation in der Burg führte.
"Puuh das war knapp." sagte Ruffy.
Doch plötzlich bekam die Säule Risse und stürtzte genau in den Wasserfall. Ruffy saß auf der Säule und rutschte direkt in die Kanalisation hinein.
"Wuuhuu das ist super!!!" halte es aus der Kanalisation.
Der Rest der Strohutbande war nun auch endlich am Tor angekommen. Sie hatten Ruffy von weiten beobachtet doch sie hatten keine Zeit um sich über die Dummheit ihres Kapitäns aufzuregen.
"Man das ist ja ein riesiges Tor!", sagte Lysopp, "Wie sollen wir denn da rein..."
"Mouton Shot!"
Sanji trat das riesige Tor mit einem Tritt auf und schleuderte es bis ans andere Ende des Hofes der Burg.
"Oh, das hat sich wohl erledigt."
Wieder bei Nami...
Der Knall des des Eingangstores war bis ins Schloss zu hören.
"Hmm, was war das?" fragte Jesper
"Masao, los sieh nach!"
"Natürlich Boss!" antwortete der große Stachelrochen-Fischmensch.
"Hehe, das werden wohl deine kleinen Freunde sein. Hoffentlich sind sie schlau genug das Lösegeld für dich dabei zu haben. Aber wenn ich es mir recht überlege ist das eh egal, wir werden sie ja dann trotzdem fertig machen!"
"Ihr Schweine!", schrie Nami ihn an, "Ruffy wirds dir schon zeigen!"
"Du meinst also das er gegen meine Kräfte ankommt? Aber du hast schon Recht er wird nicht gegen mich verlieren denn ich wette Masao macht gerade alle deinen kleinen Freunde fertig also wird er garnicht dazu kommen gegen mich zu kämpfen! Rage?!"
"Was is!?" fragte er genervt.
"Los geh aufs Dach und sag mir wie viele es sind." befahl er seinem 2. Offizier.
"Hmpf, wenns sein muss!"
Blitzschnell war er verschwunden und stand nur wenig Sekunden sofort wieder an der selben Stelle.
"Hmpf, es sind genau 5, eine Schwarzhaarige Frau, ein blonder Kerl, ein Kerl mit einer langen Nase, ein Hirsch-Gorilla und einer mit ... 3 Schwerter, der kommt mir irgendwie bekannt vor!
"Was, wo ist denn Ruffy?" dachte Nami.
"Nur 5?", wunderte sich Jesper, "Ha dann wirds ja noch einfacher als ich dachte!"
"Bitte beeilt euch Leute!" flüsterte Nami sich zu.
Wieder im Hof der Burg...
Die Strohhutbande kämpften gegen viele von Jespers Bande doch sie hatten keine Probleme diese zu besiegen.
"Los wir müssen weiter!" rief Zorro und rannte los.
"Ähhm Zorro wieso rennst du dann wieder zum Ausgang?" wunderte sich Lysopp.
"Was wieso ist hier auf einmal wieder der Ausgang?" fragte sich Zorro.
Plötzlich kam eine der riesigen Säulen angeflogen die den Hof der Burg zierten. Sanji sprang in die Luft und kickte sie in eine andere Richtung.
"Verdammt woher kam die Säule geflogen." fragte er.
Sie schauten Richtung Eingang der Burg und sahen dort Masao stehen.
"Nicht schlecht!" sagte er und schaute Sanji dabei an.
Masao war ein sehr ruhiger Stachelrochen-Fischmensch, der einen Schwarzen Kampfanzug trug.
"Es tut mir leid aber ihr seit hier nicht willkommen, ich muss euch leider töten!" sagt er ruhig.
"Pah uns töten willst du, das ich nicht lache, sag mir lieber wo ihr Nami hingebracht habt!" rief Sanji.
"Sie ist in unserer Gewalt, wenn du sie retten willst musst du allerdings erst an mir vorbei!"
Masao nahm eine Kampfposition ein.
"Mit dem größten Vergnügen!!!" schrie Sanji und rannte auf den Fischmenschen zu.
"Hey Sanji, jetzt warte doch mal!" schrie Lysopp doch er war nicht auf zu halten.
"Nimm das Gretenhaini, Anti-Manner Kick Course!!!"
Er spang und flog mit gestrecktem Bein auf Masao zu. Masao aber wich Sanjis Kick aus, packte ihn an seinem ausgestreckten Bein und warf ihn hoch in die Luft. Sanji flog senkrecht nach oben und kam wieder zurück. Masao ging in Kampfposition. Sanji flog mit dem Bauch nach unten direkt auf Masao zu.
"Lächerlich, 100 Ziegel Brecher!!!"
Er schlug ihm direkt in den Magen.
"Sanji!!!" schrie Chopper.
Masao packte Sanji nun am Hals und warf ihn einen Teich im Hof der Burg.
"So ein schwächling!"
Sanji kam wieder aus dem Wasser und zog sich an Land. Er hielt sich auf dem Boden liegend die Hände an den Bauch. Chopper rannte los um nach Sanji zu sehen.
"Oh man, das ist die selbe Attacke wie von diesem Fischmenschen damals bei Arlong!", dachte Sanji, "Aber der hier ist viel stärker als der von damals!"
Nach einigen Sekunden stand Sanji wieder auf und zündete sich eine Zigarette an.
"Leute, geht ihr schon mal vor und rettet Nami, ich kümmere mich um diese Fischfresse hier!"
"Aber Sanji wir sollten dir lieber helfen!" sagte Chopper.
"Jetzt macht schon wir dürfen keine Zeit verlieren!" rief Sanji.
"Also gut!" riefen die Strohhüte und rannten zum Eingang der Burg.
Doch Masao stand immer noch vor dem Eingang.
"Tut mir leid aber ich kann euch leider nicht durchlassen!" sagte Masao.
"Hey hier spielt die Musik!!!"
Sanji sprang auf Masao zu und trat ihn mit Escalope vom Eingang weg. Er flog direkt in die Mauer die um den Hof der Burg herum gezogen war. Jetzt war der Weg für die Strohhüte frei und sie rannten in die Burg. Nur Sanji blieb draußen um weiter gegen Masao zu kämpfen.
Bei Ruffy...
"Juhuu, weiter!!!" schrie er während er die Kanalisation auf der Säule herunter



 

Schnellantwort auf: Liebe trifft jeden 6/??

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