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*Robinmaus*
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BeitragThema: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)   Mo 23 Apr - 21:52

   

Zur kurzen Erklärung:

Die Aufgabe bestand darin, einen One Shot zu einem frei gewählten Thema zu verfassen.
Ihr habt abgestimmt und diese Geschichte zum Sieger gekührt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

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Wiedersehen mit La Boum

Das sanfte Rauschen der Wellen schien unerträglich laut zu sein. Auch die Tatsache, dass die Sonne hoch am Zenit stand und kein Wölkchen am Himmel zu sehen war interessierte keinen der Strohhüte.
Langsam kam ein großes rotes Gebirge in Sicht.
„Die Redline! Seht nur Leute, die Redline. Wir sind da! Wir sind endlich da!“, rief Ruffy von seinem Lieblingsplatz am Bug der Thousand Sunny.
Lautes Getrampel war überall an Bord zu vernehmen. Die gesamte Mannschaft hatte sich nun um den Kapitän versammelt und blickte gespannt dem immer größer werdenden Massiv entgegen.
„Yo-ho-ho-ho-ho! Ich kann es kaum erwarten. Nach über sechzig Jahren bin ich also an diesen Ort zurückgekehrt. Ich bin wieder da La Boum, so wie ich es dir versprochen habe“, während seines letzten Satzes schien Brook ganz sentimental zu werden. Er hatte seine Geige seit Tagen auf Hochglanz poliert und hielt diese nun in der Hand, um im richtigen Moment das Lied „Binks Sake“ anstimmen zu können.
„Ach Brook“, lachte Nami über das Verhalten ihres Kameraden. „Wenn wir das Tempo weiterhin beibehalten, sind wir in ungefähr zwanzig Minuten am Kap der Zwillinge. Wenn du möchtest, dann bitte doch Franky darum, die Fahrt ein wenig zu beschleunigen.“
„Ach ja, diese Möglichkeit hatte ich vollkommen vergessen. Ehm Franky?“, wand sich der Musiker fragend um.
„Du brauchst mich nicht erst fragen du altes Knochengestell. Wie du siehst, habe ich bereits das Soldier Dock System betätigt. Also dann... Soldier Dock System Channel Zero. Cola-Schaufelrad-Power los!“

„Krokus! La Boum“, riefen Ruffy und Brook immer wieder wie aus einem Munde.
An Land sah ein älterer Mann langsam von seiner Zeitung auf und erblickte das bereits geankerte Schiff. „Ist das etwa?“, raunte er langsam. „Ja, das ist es! Das Symbol auf der Flagge. Das gehört dem Strohhut und seiner Bande. Sie haben ihr Versprechen also gehalten.“

„Strohhut! Du hast dein Versprechen gehalten. Schön, dass ich dich und deine Mannschaft hier begrüßen kann. Hm?“, fragend drehte Krokus den Kopf in Richtung Brook, welcher mit Ruffy als erstes an Land gegangen war.
„Wer ist das Skelett?“, fragte der Wächter des Kaps.
„Yo-ho-ho-ho-ho! Wie schön es doch ist dich wieder zu sehen, Krokus. Auch ich habe mein Versprechen gehalten und bin hierher zurückgekehrt. Wie du weißt ist mein Name...“ Das Ende des Satzes wurde von einem lautem Schrei verschluckt:
„Ah!!! Das Skelett kann ja sprechen! Was ist das denn??? Ein Geist?“
„Was? Ein Geist? Wo?“
„Na du!“, rief Krokus entsetzt zurück.
„Hä? Ach so, du hast mich ja seit meinem Tod nicht wieder gesehen. Also dann, wie ich eben schon sagen wollte, ich bin es, Brook.“
„Roaar. Roaar“, meldete sich jetzt auch La Boum. Der riesige Wal war aus den Tiefen des Ozeans aufgetaucht und hatte seine Freunde bereits wieder erkannt.
„Oh. La Boum. Wie wunderbar dich wieder zu sehen. Erinnerst du dich noch an mich? Ach, wahrscheinlich hast du mich anders in Erinnerung, aber das hier wirst du sicher noch kennen.“
Der Musiker der Strohhutpiraten begann sodann auf seiner Geige zu spielen und sang:

Käpt'n Binks will einen Rum
Ich bringe ihm die Flasche drum
Und der Wind weht übers Meer, das lieben wir so sehr
Die Sonne gleich im Meer versinkt
Von Fern der Ruf der Vögel klingt
Hoch am Himmel kreisen sie und singen uns ein Lied...


„Roaar. Roaar“, brummte La Boum vergnügt und stimmte die nächste Strophe mit einem tiefem Brüllen an.

Die Nachmittagssonne bewegte sich schon langsam den Horizont hinab, als der Geruch von gebratenen Fleisch und anderen Leckereien über das Land des Zwillingskaps wehte.
„Essen ist fertig!“, rief Sanji. Er hatte Berge an köstlichen Salaten, Nachspeisen und Fleischgerichten zubereitet, welche sich auf einem von Franky auf die Schnelle angefertigten riesengroßen Holztisch befanden.
Ruffys Ausschrei: „Das sieht ja fantastisch aus, Sanji. Superlecker!“, war der Startschuss für ein berauschendes Fest am Meer mit Blick auf die weiter sinkende Sonne. Je weiter die Zeit voran schritt, desto ausgelassener feierten die Strohhüte, Krokus und La Boum, welcher ganz außer sich, seine Freunde wieder zu sehen immer wieder laute Brüller der Freude vernehmen ließ.
Mit Hereinbruch der Nacht tanzten Ruffy, Franky, Lysop und Chopper auf dem Tisch nach einer improvisierten Choreografie zu den Tönen von Brooks Gesang und der Musik. Zorro saß am Tisch und becherte einen Krug Bier nach dem Anderen mit Krokus. Sanji führte einen kleinen Tanz für Nami und Robin auf. Daraufhin ließ Zorro das Wort „Schwachkopf“ fallen.
„Was hast du gesagt, du Spinatschädel mit drei stumpfen Klingen? He?“, reagierte der Smutje der Bande.
„Ich habe rein gar nichts gesagt du Idiot“, meinte Zorro zwischen zwei Schlucken Bier.

Der Mond stand bereits hoch am nächtlichen Himmel und die Feiernden schliefen tief, als sich leise Schritte Richtung Wasser bewegten.
„La Boum“, hauchte Brook sanft seinem alten Freund zu. „Es tut mir so Leid, dass ich dich so lange hab warten lassen. Ich hoffe du kannst mir verzeihen. Ach je, jetzt weine ich auch noch La Boum. Obwohl ich ja gar nicht weinen kann, da ich nur noch aus Knochen bestehe.
Yo-ho-ho-ho-ho!“, der Musiker wurde schnell wieder ernst und sprach nun leise mit dem Wal über den Verbleib seiner ehemaligen Mitstreiter, die allesamt auf der Grand Line ihren Tod gefunden hatten.

Nach zwei Wochen vor Anker am Kap der Zwillinge legten die Strohhüte zu Beginn eines sonnigen Morgens unter vielen Tränen und dem lauten Gedröhn La Boums ab und machten sich auf den Weg zu einem neuen Abenteuer.
„Macht es gut, Strohhüte! Bis zum nächsten Mal am Kap. Wir warten auf euch“, rief Krokus zum Abschied und winkte der Thousand Sunny und ihren Bewohnern zu bis sie am Horizont verschwanden.



Ich würde mich sehr über Rückmeldungen und Tipps freuen.



Zuletzt von *Robinmaus* am Di 24 Apr - 19:26 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
Yuusato
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BeitragThema: Re: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)   Di 24 Apr - 16:10

   
Also doch nach sechzig Jahren ^^ also ich habe es gut gefunden und habe sogar mal Gänsehaut bekommen. Auch wie du die Dialoge mit Franky und Brook, Sanji und Zorro geleitet hast perfekt ^^ , naja da auch jünger mit lesen nicht so Wörter wie Zenit(h) verwenden wen man einfach senkrechtschreibt passt ja auch oder grad aus oder sowas xD aber gefällt mir das auch so etwas eingebaut hast ^^ oder halt einen Stern setzen und unten beschreiben sonst könntest ja viele nachfragen bekommen ^^ und wer ja auch schade wenn man dan, die Geschichte wegen solchen Artikulationen/Ausdrücke nicht versteht aber klasse ganz toll super hab ich gleich 2 mal gelesen ^^

Lg Yuusato

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BeitragThema: Re: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)   Di 24 Apr - 18:32

   
Ich finde deine Geschichte sehr gut!!!
Wie Aceboy (Yuusato) gesagt hat, hast du die Dialoge perfekt gemacht.

Ps: Hab auch für dich gestimmt gehabt Smile

Lilian239
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BeitragThema: Re: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)   Di 24 Apr - 18:59

   
Ich finde deine Story auch sehr gut. Du hast wirklich ein Talent dafür den Ablauf so zu beschreiben, dass sich der Leser ein gutes Bild vom Geschehenem machen kann. Es hat sich flüssig lesen lassen. Mir gefällt dein Stil und deine Wortwahl. Es wirkt nicht zu hoch aufgesetzt aber auch nicht zu schlicht. Würd ich so beibehalten. Wink

Die Dialoge fand ich sehr authentisch. Könnte mir wirklich vorstellen, dass es so abläuft. Und ich hätte wahrscheinlich, auch ohne dass du die Namen der SHB dazugeschrieben hättest, jeden einzelnen erkannt.
Schön, dass du nicht versucht hast alle Charaktere bzw. Mitglieder der SHB in die Dialoge zu quetschen. Meistens wird man ihnen dann nicht gerecht.

Hast verdient gewonnen und werde auf jeden Fall noch mehr von dir lesen.


Chirurg des Todes
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BeitragThema: Re: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)   So 30 Sep - 16:58

   
Ganz gute Geschichte, aber hat mich jetzt nicht beeindruckt.

Zitat :
Das sanfte Rauschen der Wellen schien unerträglich laut zu sein. Auch die Tatsache, dass die Sonne hoch am Zenit stand und kein Wölkchen am Himmel zu sehen war interessierte keinen der Strohhüte.
Schöne Wortwahl, aber nicht logisch. Dieses "auch" muss bedeuten, dass beide Sachen (Wellen und Sonne) die Strohhüte nich interessiert. Aber dann passt das Wort "unerträglich" nicht. Unerträglich kann es nur für einen Menschen sein. Also ist es unerträglich laut, aber die Strohhüte interessiert es nicht, oder wie? Das finde ich verwirrend. Auch dieses "schien unerträglich zu sein" ist komisch. Wie soll es so scheinen xD Es könnte nur so scheinen, wenn die Strohhüte auf diese unerträglichen Geräusche reagieren.

Die Idee ist nicht unbedingt originell, aber gut gewählt. Doch ich finde es enttäuschend. Das jahrelange Versprechen, Brook und La Boum. Sie haben sich so darauf gefreut, einander so sehr vertraut und gelitten! Und was schreibst du hier? Sie haben nicht mal ein Gespräch, sondern es geht gleich zum Essen. Mir fehlten die Emotionen.

Sehr gut fande ich die Gespräche. Du hast gut gewählt, die Navigatorin sagt, wie lange sie es noch bis zum Ankommen brauchen, Franky über die Schnelligkeit, und Brook hat seinen typischen Style. Du hast die Eigenschaften der Charaktere sehr gut übernommen, das ist wirklich eine Leistung. Auch sind die Gespräche immer aufeinander aufgebaut und reagieren immer auf das, was davor gesagt wurde.



Liebe Grüße

Chirurg des Todes



 

Schnellantwort auf: Wiedersehen mit La Boum (Siegergeschichte des FF-Wettbewerbes Nummer 1/2012)

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