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ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 9 Aug - 17:50

   
Danke!

Würd ja schon lange das nächste Kapitel raushauen, aber Urlaub ist vorbei^^
Sobald ich wieder Zeit finde, kommt neuer Stoff.

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 23 Aug - 1:58

   
so hab das Ganze noch nicht auf Formulierungsfehler überprüft, aber sollte größtenteils in Ordnung sein, will meine 2 Leser (falls sie überhaupt noch Interesse haben) nicht noch länger unnötig warten lassen

Kapitel 8: In der Arena

Ein neuer Tag ist angebrochen. „Einen wunderschönen Tag, wertes Publikum. Heute erleben sie ein Spektakel allererster Klasse. Unsere Gladiatoren, darunter seit langer Zeit wieder ein Mensch, werden für uns heute in dieser Arena um ihr Leben bangen. An dieser Stelle möchte ich einen Applaus für Raffzahn, den edlen Organisator dieser Veranstaltung.“ Die Menge jubelt. In einer Loge der Arena hat ein muskulöser Pitbull-Terrier Platz genommen. Es handelt sich um Raffzahn. Neben ihm stehen zwei förmlich gekleidete, schwarzhaarige Pitbulls. „Das wird ein Spektakel, findet ihr nicht auch?“, spricht der Muskulöse. „Ja, Boss Raffzahn. Es ist schon ewig her, dass ein Mensch hier kämpfen musste. Es wird amüsant anzusehen, wie er zerfleischt wird.“, wirft ihn sein Gefolgsmann zurück.

Währenddessen in den Katakomben der Arena: „Endlich, mein Schwert. Ich nun bereit für Kampf.“, sagt Barov, der sein gerade von der Waffenausgabe zurückerhaltenes Schwert in die Schwerthülle schiebt. Ein metallenes Klimpern hallt dadurch durch das Gemäuer. „Und du bist sicher, dass du uns hier rausholen kannst, Menschenschwertkämpfer?“, fragt der Pinscher, mit dem sich Barov in der Gefangenenzelle angefreundet hat. „Ich auf jeden Fall nicht aufgeben, ohne das zu versuchen.“, entgegnet ihm Barov. In den gefangenen Hunde, die an Barovs Seite kämpfen müssen, schimmert wieder ein Gefühl der Hoffnung auf. Allesamt stehen sie nun vor einem riesigen stählernen Gitterdurchlass, der ins Innere der Arena führt. „Bringt nun die Gefangen auf das Kampffeld.“, brüllt der Stadionsprecher, und nur wenige Sekunden später öffnet sich auch das Tor. Die zum Tode verurteilen Gefangen betreten, angeführt von Barov, die Arena. „Da ist also der Mensch, der gefangen genommen wurde, was? Der sieht ja bedrohlich aus.“, sagt Raffzahn, der Barov genau mustert, und seinen furchtlosen Blick sieht. „Sagt dem Sprecher, er soll nun das Metzel-Trio ankündigen. Mal sehen, was dieser Mensch drauf hat.“, gibt er nun einem seiner Handlanger weiter. Kurzer Zeit später tut der Sprecher auch schon das, was ihm befohlen wurde. „Mein liebes Publikum! Ich habe soeben die Befugnis bekommen, die Kontrahenten unserer mutigen Gladiatoren anzukündigen. Es handelt sich hierbei um niemand geringeren als das blutrünstige Metzel-Trio. Also bitte einen großen Applaus für Spike, Sting und Sero.“ Erneut ist das Publikum kaum im Zaum zu halten vor lauter tosendem Gebrüll.

Eine weitere Stahltür öffnet sich und drei weitere Kreaturen betreten das Kampffeld. Drei schwergepanzerte und mit Schwertern und Speeren bewaffnete Pitbulls lassen sich, während ihres Einlasses, vom Publikum bejubeln. „Siehst du auch, was ich sehe, Spike?“, fragt einer der drei. „Falls du den Mensch meinst, Sting, dann ja.“, erwidert der zweite. „Was für eine Ehre, einen Menschen in den Erdboden zu stampfen, nicht wahr, Brüder?“, so kommt der dritte zu Wort. „Lasst uns zur Tat streiten. Menschen zerfleischen sich ja nicht von selbst.“, so wieder Zweite, Spike, mit einem gehässigem Lachen am Ende. Ohne eine Miene zu verziehen, geht ihnen Barov entgegen. „Was hat er denn vor?“, fragen sich die anderen Gefangenen. „Er hat es wohl eilig mit dem Sterben, dann tun wir ihm halt den Gefallen.“, so bläst einer des Metzel-Trios zum Angriff. Sie attackieren Barov von drei Seiten, doch wenige Meter bevor sie ihn erreichen, blickt dieser kurz grimmig auf. Abrupt bleiben die Angreifer stehen, während sie Barov eingekreist haben. „Was habt ihr denn, Brüder?“, fragt Spike. „Der Kerl hat irgendwie was Angsteinflößendes. Ich kann mich nicht bewegen.“ „Mir ist der auch nicht ganz Geheuer. Mein Körper sträubt sich irgendwie, sich ihm zu nähern.“, geben ihm die anderen beiden zur Antwort. Synchron gehen die drei allen einige Schritte zurück. „Was haben die denn? Warum greifen sie nicht an?“, tobt Raffzahn in seiner Loge. „Tut endlich etwas, sonst mach ich euch persönlich Dampf!“, brüllt er zum Trio. „Raffzahn wird langsam wütend. Wir sollten bald loslegen.“, gibt Sero von sich. „Wenn ihr nichts dagegen, dann ich fangen an.“, unterbricht plötzlich Barov und zieht langsam sein Schwert. „Tu dir keinen Zwang an, Mensch. Ich wünsche dir einen netten Aufenthalt in den ewigen Jagdgründen.“, erwidert ihm Spike, der schließlich mit seinen Brüdern auch zu einem Schlag ausholt. „Endlich legen sie los. Dieser Mensch wird nicht lange stehen bleiben. Das Metzel-Trio sind immerhin ein paar meiner berüchtigtsten Krieger, die… WAS? Verdammt, was ist passiert?“, Raffzahn traut seinen Augen nicht, als er auf das Kampffeld blickt. Alle drei Mitglieder des Metzel-Trios liegen bewusstlos mit Schlitzwunden am Boden, während Barov wieder sein Schwert in die Scheide schiebt. „Hunde viel zu langsam und unachtsam.“, spricht Barov mit sich selbst. „Er hat es geschafft. Er hat das Metzel-Trio besiegt.“, jubeln die Gefangenen. „Solche Stümper. Schickt sofort Volmus in die Arena, er soll diesen Menschen unschädlich machen!“, befiehlt Raffzahn wutentbrannt seinen Schergen.

„Wie es aussieht, haben unsere Gefangenen das Metzel-Trio besiegt. Ich bitte nun um Applaus für deren nächsten Gegner, den unbeugsamen Hünen Volmus.“, sagt der Sprecher durch, worauf die Menge erneut aus dem Häuschen ist. Unmittelbar von Barov entfernt öffnet sich wieder eines der Stahltore. Die Silhouette eines riesigen Geschöpfes macht sich erkennbar. Es bewegt sich auf den Menschen zu und lässt mit seinen Schritten die Erde wackeln. Der Schwertkämpfer dreht sich gemächlich in dessen Richtung und erblickt einen weiteren, gigantischen Hund. Mindestens doppelt so groß, wie Barov selbst, steht sein neuer Gegner nun vor ihm. Unter der Rüstung befindet sich ebenso dickes Fell, auch die Schnauze ist sehr behaart, dennoch stechen die erzürnten Augen der Bestie heraus. „Ich mache dich platt, Mensch!“, ruft der Riesenhund und holt zu einem Schlag mit der Vorderpranke aus. Das Publikum staunt plötzlich. „Nicht einmal schlecht, Hund.“, spricht Barov, der zum Riesenerstaunen der Menge, den Schlag seines Gegners mit seiner Hand ablockt und ihn nun auf Distanz hält, indem er die Faust von Volmus mit seiner ausgestreckten Hand festhält. Mit aller Kraft versucht Volmus seine Pranke in die Richtung des Gegners zu bringen, doch in diesem Kräftemessen ist er klar unterlegen. Fest hält Barov die Pranke von Volmus im Griff. „Das ist doch kein normaler Mensch.“, sagt einer Gefangenen. „Ganz egal, was er ist. Es scheint, als hätte man ihn uns als Erlöser gesahnt.“, der Pinscher voller Hoffnung. „Lass meine Pfote los, Mensch.“, der wütende Volmus. „Wie du wünschen, Ungetüm.“, Barov tut ihm den Gefallen und weicht sogleich auch einen Schritt zur Seite, da sein pelziger Gegenüber durch das Auflösen des Händedrucks mit enormer Wucht nach vorne zu Boden stürzt. Die Menge lacht. „Er macht meine Krieger zum Gespött des Publikums.“, murmelt Raffzahn, der langsam außer sich vor Wut ist. Kurz darauf wirft einer seiner uniformierten Gehilfen einen riesigen Morgenstern in die Arena. „Hier Volmus. Nun mach den Typen endlich fertig.“, ruft er noch hinterher. „Gute Idee.“, erwidert dieser und schnappt sich den Morgenstern.

„Nun Schwertkämpfer, dein letztes Stündlein hat geschlagen.“, will er Barov nun erläutern, der aber relativ unbeeindruckt bleibt. Volmus rennt auf seinen Gegner zu und versucht mehrmals mit viel Schwung den Morgenstern in dessen Schädel zu rahmen, jedoch erfolglos, da Barov jedem Angriff gekonnt zur Seite ausweicht. „Nanu! Wo ist er denn abgeblieben?“, verwundert sucht der Koloss mit dem Morgenstern sein Zielobjekt, welches anscheinend spurlos verschwunden ist. „Ich sein hier, Ungetüm.“, gibt ihm Barov zur Antwort und zeigt sich. Er steht unmittelbar vor dem Ungetüm mit dem Blick in dieselbe Richtung. „‘Blood Sunset‘.“, blitzschnell, jedoch nicht zur Gänze, zieht er sein Katana aus und wieder in die Scheide. Einen Augenblick darauf zerbricht der Stab des Morgensterns in zwei Teile, und der kugelförmige Vorderteil fällt zu Boden, wodurch Volmus nur noch eine Hälfte des Stiels in der Hand hat. „Schlaf gut, Ungetüm.“, entrichtet Barov seinen Gegner, bevor er ihm die Schwertscheide beidhändig in den Magen rahmt. „Voll… auf… die… Milz!“, Volmus bricht ohnmächtig zu Boden. „Er hat ihn besiegt. Er hat ihn besiegt.“, freuen sich die Mitgefangenen. „Beeindruckend. Das ist kein gewöhnlicher Mensch. Er hat das Metzel-Trio und Volmus, den Hünen, alleine besiegt und hat sich dabei nicht mal angestrengt. Eventuell handelt es sich hier wirklich um den Erlöser.“, denkt sich speziell eine gefangene Dogge.

„Mir reicht es mit dir, Mensch. Los alle verfügbaren Soldaten und Krieger in die Arena. Ich will seinen Kopf rollen sehen.“, wütet Raffzahn der sämtliche seiner Einheiten auf das Schlachtfeld schickt. Kaum Zeit vergeht bis Barov und die anderen Gefangen von einer immensen Schar von uniformierten und in Rüstung gekleideten Pitbulls umstellt sind. „Du warst nicht schlecht, Mensch. Das muss ich wohl neidvoll anerkennen. Doch nun wirst du ein Opfer meiner gesamten Gefolgschaft. Über 100 professionell trainierte Arenakämpfer und nochmal genauso viel und mindestens so starke Söldner aus dem Dunkelland. Sie verarbeiten dich zu Hundefutter!“, will Raffzahn nun Barov klarmachen. Kampfbereit zieht Barov sein Schwert und bildet mit seinen Mitstreitern einen Kreis. Mit blutrünstigen Grimassen und fletschenden Zähnen umzingeln Raffzahns Schergen die Gladiatorentruppe.




Zuletzt von ElektechN9ne am Do 23 Aug - 22:45 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 23 Aug - 10:22

   
Hey ElektechN9ne

Ich finde es toll das du endlich wieder Zeit gefunden hast, um weiter zu schreiben. finaly

Aber ich finde das Warten hat sich wirklich gelohnt.
Ist wieder mal ein Spitzen Kapitel. lala
Echt cool wie Barov die vier Hunde platt gemacht hat. Der ist wirklich verdammt stark. hero

Hab auch nur wenige Fehler gefunden.

Zitat :
Unser Gladiatoren, darunter seit langer Zeit wieder ein Mensch, werden für uns heute in dieser Arena um ihr Leben bangen.

Ich glaube das müsste "unsere" Gladiatoren heißen. Wink

Zitat :
„Das ist doch kein normaler Mensch.“, sagt einer Gefangenen

sagt einer der Gefangenen. Klingt besser Smile

Ansonsten habe ich nur noch ein paar Kommafehler gefunden. Aber das waren wirklich nur wenige und nicht wirklich Nennenswert. Smile

Freu mich schon aufs nächstes Kapitel. ^^
Bin ein richtiger Fan deiner Geschichte geworden und werde sie ganz sicher auch bin zum Schluss verfolgen. ^^

LG Nico Robin

Onenami25
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 3 Sep - 13:47

   
Hey ElektechN9ne!

Wiedermal ein klasse Kapitel!
Wie Barov sie plattgemacht hat, war echt klasse!
Du kannst Kämpfe so gut beschreiben kawaii

Ich freu mich schon auf das nächste Kapitel Smile

MfG Onenami25

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 4 Sep - 16:21

   
So, dieses Mal ist das Kapitel (leider) sehr lang geworden, allerdings passiert darin auch einiges. Hoffe, es gefällt ein paar, die sich da jetzt durchquälen. Habe versucht die Handlung etappenweise in die Absätze zu gliedern, so dass man nicht alles am Stück lesen, um durchzublicken. Würde mich über etwas Feedback freuen und nochmal Sorry wegen der Länge, aber ein längeres Kapitel muss ja nicht unbedingt was Negatives sein^^

Kapitel 9: Ein neuer Feind zeigt sich

„Und du denkst wirklich, dass es eine gute Idee war, sich gefangen nehmen zu lassen?“, fragt Diana Trice, während die beiden von einer ritterlichen Armeen, angeführt von Sir Bernando, eskortiert werden. „Natürlich. Wir haben ja noch die Leuchtpistole, vergessen? Wir sollten sie erst abschießen, wenn wir dort sind, von wo aus wir notfalls gerettet werden müssen.“, erklärt ihr Trice. „Oh, verstehe. Nur ich habe nicht vor gerettet zu werden.“ „Ich auch nicht. Aber es lässt sich vielleicht nicht vermeiden. Dieser Bernhardiner ist immens stark. Vermutlich hätte sogar Barov mit ihm einige Probleme.“, so die Diskussion der beiden. „Wo willst du uns eigentlich hinbringen, Ritter?“, ruft noch Trice nach vorne. „Ich bringe Euch in das Schloss des Königs. Von dort aus wird der hohe Rat entscheiden, was mit Euch geschieht.“, erwidert Sir Bernando. „Wenn das nicht der Offizier des ersten Bataillons, Sir Bernando, ist.“, ruft eine Stimme aus der Nähe. Der Ritter dreht sich in die Richtung, von die Laute kamen. „Seht nur der Offizier des zweiten Bataillons ist auch hier.“, ruft einer aus der Eskorte. „Welch erfreuliche Überraschung. Sir Plutonius, du bist wohlerhalten von deiner geheimen Mission zurück.“, sagt der Bernhardiner, als er plötzlich erkennt, von wem die Laute kamen. Eine ebenfalls ritterlich gekleidete Dogge, die mit zwei Schwertern bewaffnet ist, steht nun vor ihm. „In der Tat, mein Freund. Und dies habe ich diesen beiden Menschen hier zu verdanken.“, die Dogge zeigt auf zwei Männer, die neben ihm stehen. Es handelt sich um Barov und Gio. „Was Menschen?“, erschrocken zückt Sir Bernando sein Schwert. Barov tut es ihm gleich. Die beiden sehen sich argwöhnisch an. „Nun sehen wir ja, ob unser müder Schwertkämpfer Probleme mit diesem Ritter hat.“, sagt Diana und stupst Trice an. „Wovon redest du?“, fragt dieser. „Na, sieh mal dorthin.“, sie verweist auf den Schauplatz der frisch entflammten Konfrontation. „Barov? Und Gio steht auch daneben. Wie kommen die hierher?“, fragt sich der Eismann. Noch bevor es zu einem Schlagabtausch kommt unterbindet Sir Plutonius den Kampf zwischen seinem Freund und Barov. „Was hast du mit diesen Mensch zu schaffen, Plutonius?“, will Bernando nun wissen. „Geduld, mein Freund. Ich werde es dir erzählen.“, erwidert die Dogge. „Hey Barov, Gio! Befreit uns bitte!“, schreit Diana zu ihren zwei Mitstreitern. „Das sind doch Diana und Trice dort drüben.“, bemerkt Gio schließlich. „Sind das Eure Freunde?“, hackt Plutonius nach. „Allerdings. Wenn wir sie befreien…“ – „… sie uns sicher helfen bei Schlacht.“, unterbricht Barov Gio, der soeben antworten. „Jetzt fängt der auch damit an.“, seufzt Gio innerlich. „Ich verstehe. Wenn das so ist, dann lasst die beiden Menschen frei.“ „Moment! Zuerst will ich wissen, was dir während deiner Mission widerfahren ist, dass du solche Befehle erteilst.“, ein Gespräch zwischen den zwei Offizieren ist ausgebrochen. „Keine Angst, mein Freund. Wir können sie ruhig losbinden. Ich erzähle dir die Geschichte auf dem Weg zum Schloss. Wir haben ohnehin wenig Zeit.“ So kommt es, dass Sir Plutonius die Geschichte erzählt.

Was in der Arena geschah:

Umzingelt von schier hunderten Gegner ist Barov mit seinen Mitgefangen zum Kampf gezwungen. „Oh Nein! Warum tut dieser Raffzahn so was?“, fragt sich der kleine Pinscher, der doch nur nachhause will. „Die anderen Gefangen sind leichte Beute. Das sind alles Bauern oder einfache Dorfbewohner, also keine Gegner für mein gesamtes Krieger-Ensemble. Und der Mensch kann unmöglich gegen 200 Gegner gewinnen. Haha.“, Raffzahn freut sich in seiner Loge auf ein Blutbad. „Verdammt viele Gegner hier sind, doch ich muss versuchen.“, eifrig beginnt Barov das feindliche Geschwader zu bekämpfen. Er läuft geradewegs auf einen Haufen Pitbulls zu. „‘Howlin‘ Beast‘“, mit einem kraftvollen Schnitt erzeugt er eine messerscharfe Windböe, die kontinuierlich schneller werdend auf seine Feinde zufliegt. Auch das markante, immer lauter werdende Geräusch tritt erneut auf. „Schwertangriffe, die Geräusche machen? Was ist das für ein Verrückter?“, fragt sich einer aus der Pitbullgruppe, ohne zu bemerken, dass der Angriff schnurstracks auf ihn und seine Mitstreiter zufliegt. Lediglich ein lautes Schreien aus mehreren Stimmen ertönt noch, als es dann schließlich zum Aufprall kommt. „Die ersten Sieben erledigt.“, ruft Barov seiner Attacke ebenfalls noch hinterher, jedoch merkt er dabei nicht, dass sich ein Pitbull mit Morgenstern ihn von hinten attackiert. „Verdammt!“, denkt sich der Mensch noch, als er bemerkt. Gerade als der Hund zum einem verheerenden Angriff ausholen kann, trifft ihm etwas von der Seite und er stürzt zu Boden. Barov erkundigt sich, was das gewesen sein könnte, und sieht einen Pfeil, der in der Brust des Morgensternträgers steckt. „Ich dachte schon, du brauchst meine Hilfe hier gar nicht mehr, so wie du deine Gegner in der Arena auseinandergenommen hast.“, sagt eine Stimme. Eine Hand klopft auf Barovs Schulter, welches sich darauf auch sofort umdreht. „Oh, Maskenmann. Du kommen gerade Recht.“, sagt der Schwertkämpfer, der seinen Mitstreiter, Gio, erblickt. „Ein einfaches Dankeschön hätte es auch getan.“, sagt der Illusionist, der sich mit einem Bogen bewaffnet, ebenfalls der Armee von Raffzahn stellt.

„Was noch ein Mensch? Wo kommt der her? Wie kommt der hier rein?“, Raffzahn ist empört und brüllt seine zwei uniformierten Schergen an, die zusammen mit Raffzahn die einzigen sind, die sich nicht direkt in der Arena befinden. „Ich habe keine Ahnung, Boss. Der erschien einfach aus dem Nichts, wie so eine Art Magier.“, stümmelt er der Handlanger zurück. „Was sind das nur für Monster, diese Menschen? Ich habe mir die immer viel schwächer vorgestellt.“, muss sich Raffzahn gestehen. „Aber egal, ob ein Mensch oder zwei. Sie haben trotzdem keine Chance gegen eine 200 Mann Armee, haha.“, fügt aber noch hinzu. Währenddessen sind Gio und Barov, die Rücken an Rücken stehen, bereits wieder von Pitbulls umgeben. „Seid ihr bereit für ein klein wenig Magie?“, fragt Gio und erhält verblüffte Blicke zur Antwort. Plötzlich baut er seinen Bogen mit ein paar blitzschnellen Hand- und Fingerbewegungen wieder zu einem Gehstock um. „Den brauch ich momentan nicht.“, sagt der Illusionist und lässt den Gehstock auf magische Weise verschwinden, indem er den Stock, zwischen beiden Handflächen eingepresst hält, und seine Hände zusammenklatscht. „Seht nur dieser Mensch kann zaubern.“, sagen die anderen Gefangenen. „Nun zu euch.“, sagt Gio, der mit ernster Miene seine Gegner ansieht. Mit geballter Faust läuft er auf sie zu, bis er wenige Schritte vor ihnen auf die für ihn typische Weise verschwindet. „Wo ist der hier?“ „Hat er sich jetzt etwas selbst weggezaubert?“, fragen sich ein paar der Pitbulls. „Ich bin direkt vor euren feuchten Hundenase. ‚Phantom Orchester‘.“, hören sie ein Stimme sagen, bis plötzlich einer nach dem anderen, wie von einem Kinnhaken getroffen, erst durch die Luft und dann zu Boden fliegen. Nachdem alle Pitbulls aus der Gruppe beinahe ohnmächtig am Boden liegt, taucht plötzlich Gio in deren Mitte auf und sagt: „Keine Zauberei, aber die Macht der Illusion.“ Kurz darauf lässt er auch wieder seinen Gehstock erscheinen, was große Einschüchterung seitens der anderen Pitbulls aufkommen lässt. Auch Barov konnte mit seiner Schwertkunst weitere unzählige Gegner besiegen und in die Flucht schlagen. Die letzten kampffähigen bringt er mit einem grimmigen Blick dazu, ihre Beine in die Hand zu nehmen. „Die ‚Naturelle Präsenz‘ klappt also auch bei einer Vielzahl dieser Hunde. Er hat nicht mal einen Kratzer, obwohl er mindestens doppelt so Hunde besiegt hat wie ich. Der Kerl ist einfach unfassbar.“, analysiert Gio, der nun langsam wieder zu Barov zugeht.

„Sie haben alle meine Krieger besiegt? Die sind schlimmer als Lupius, dieser Schweinehund!“, ärgert sich Raffzahn, bis er plötzlich eine tiefe, raue Stimme vernimmt. „Ich würde aufpassen, was ich sage, wenn ich an deiner Stelle wäre, Raffzahn.“ Die zwei Bodyguards von Raffzahn machen sie bereit kampfbereit, während ihr Boss nur überrascht in den Schatten blickt. Er hört, wie sich jemand nähert und beginnt langsam zu zittern. „Was denn? Freust du dich nicht etwa mich zu sehen?“, spricht die Gestalt im Schatten, die immer näher rückt. „W-w-was w-w-willst du hier?“, brüllt Raffzahn sie an. „Ich wollte nur wissen, was mein Lieblingssklavenhändler so treibt, und außerdem ist mir zu Ohren gekommen, dass du einen Menschen gefangen genommen hast. Ich bin wirklich sehr enttäuscht darüber, dass ich es nicht aus deinem Mund gehört habe, Raffzahn.“, antwortet die Gestalt. Langsam tritt sie ins Licht hervor. Ein großer, aufrechtstehender Rottweiler mit einem Nieten besetzten Halsband steht nun vor Raffzahn und seinen zwei Schergen. Er ist mit einer großen Streitaxt, die er mit einem Lederband auf seinen Rücken geschnallt hat bewaffnet. Mit einem Blick voller Bösartigkeit sieht er Raffzahn an. „Weißt du? Lupius hat etwas Großes vor. Und es ist wirklich störend, wenn so kleine Möchtegerngauner, wie du es einer bist, ständig die königliche Garde ins Dunkelland locken.“, erläutert der Rottweiler. „W-w-wie meinst du das?“, will Raffzahn wissen. „Ein Bataillon der Garde ist auf den Weg hierher. Anscheinend hast du jemanden gefangen genommen, der wichtiger ist als du denkst.“ „U-u-und bist du hier u-u-um mir zu h-h-helfen?“, fragt Raffzahn beim Rottweiler nach. „Nein.“, Raffzahn erschreckt. „Ich weiß nicht, wen oder was du gefangen genommen hast, dass die Garde so eine große Eskorte hierher schickt. Ist mir aber auch egal. Ich bin aus einem anderen Grund hier.“ „Und welchen Fragen darf?“, langsam löst sich die Einschüchterung bei Raffzahn und er schnauzt seinen Gesprächspartner an. „Wie vorhin gesagt, es nervt Lupius, wenn wegen dir immer die Garde hier herumstreunt. Deshalb bin ich hier um dich umzulegen.“, sagt der Rottweiler mit bösem Blick und hämischen Lächeln, während er die Axt zieht. „Tötet ihn!“, befiehlt Raffzahn seinen Schergen, die daraufhin auch schon energisch losstürmen. „Lächerlich.“, gibt der Rottweiler von sich, bevor er einen der Schergen mit einem Hieb der Streitaxt eiskalt in Zwei teilt und den anderen am Hals packt und ihn erwürgt. „Haha. Hast du echt gedacht, dass zwei deiner Schergen gegen mich reichen? Du hast wohl vergessen, wer ich bin. Gegen mich bräuchtest du hunderte deiner dümmlichen Personenschützer.“, sagt er, während er den erwürgten Pitbull in die Richtung von Raffzahn schmeißt. „Dann wirst du am Menschen deinen Spaß haben. Der hat soeben 200 meiner Männer ausgeschaltet.“ „Du machst mich neugierig. Ich glaube, ich werde wirklich einen Blick auf den Menschen riskieren, nachdem…“ – ein Todesschrei ertönt aus Raffzahns Loge – „… kaltgemacht habe.“

Barov und Gio hören den Schrei. „Was war das?“, fragt sich Gio, bis er plötzlich sieht, wie der Rottweiler aus Raffzahns Loge hüpft. „Man hat mir nur von einem Menschen erzählt.“, gibt dieser mit seiner tiefen, grimmigen Stimme von sich. „Diese Hund sehr stark.“, bemerkt Barov, worauf ihn Gio etwas verblüfft ansieht. „Na, wer will zuerst von euch sterben?“, unterbricht der Rottweiler. „Ich bin gespannt, ob du außer große Töne zu spucken auch noch was drauf hast. ‚Phantom Punch‘.“, sagt Gio, der auf zu seinen neuen Gegner und auf halber Strecke verschwindet. Der Rottweiler ist kurz erstaunt. „Gar nicht mal so schlecht, nur du musst etwas früher aufstehen, wenn du mich austricksen willst.“, der schwarze Hund dreht sich leicht zur Seite und holt zu einem kräftigen Schlag in die Luft aus. Ein schmerzerfülltes Stöhnen seitens Gio, der plötzlich direkt im Schlagradius auftaucht, und eine volle Breitseite in die Magenhöhle bekommt. „Mag sein, dass dieser Trick gegen die verblödeten Pitbulls geklappt hat, aber im Gegensatz zu dieser minderen Rasse, muss ich meinen Gegner nicht sehen. Meine Nase, sowie meine Ohren, sind viel besser ausgeprägt im Vergleich zu diesen Promenadenmischungen.“, äußert der Rottweiler, während Gio verkrampft zu Boden fällt. „Na das war ja ein relativ kurzes Vergnügen, Mensch.“, fügt er hinzu und visiert mit seiner Streitaxt den am Boden liegenden Gio an. „Verdammt.“, denkt sich Barov, der sein Schwert zückt und eingreifen will, aufgrund der Entfernung aber wenige Chancen hat, Gio zu retten. Der Rottweiler holt aus und lässt seine Axt auf Gio niederpreschen. „Was?“, fragt er sich, also sein Schlag im letzten Moment ausgebremst wurde. Er blickt ans Ende seiner Streitaxt und erkennt eine Dogge, die den Angriff mit zwei Schwertern verhindern konnte. „So, so. Deshalb ist also ein ganzes Geschwader von Soldaten auf den Weg hierher.“, bemerkt der Rottweiler. „Sind sie also hier um ihren Offizier abzuholen. Stimmt’s oder habe ich Recht, Sir Plutonius.“ „Eigentlich wollten wir die Sklaven befreien. Ich hätte nicht gedacht, dass wir auf jemanden, wie dich hier treffen.“ Der Rottweiler und Dogge unterhalten sich.

„Wie dem auch sei. Wenn du schon hier bist, gibt es auch keinen Grund, warum ich dich nicht festnehmen sollte.“, offenbart die Dogge und greift den Rottweiler an. Dutzende prallen ihre zwei Schwerter mit der Streitaxt des Gegners zusammen, während bei die beiden im Kreis rotieren. Nach einigen Schlagabtauschen springt die Dogge am Rotweiler vorbei und kreuzt die Arme. „Verdammt, ich war unachtsam.“, realisiert der Rottweiler und rahmt seine Streitaxt* mit der mittleren Spitze voraus in den Boden, sodass sie wie ein Schild vor ihm Sand steckt. Wenige Augenblicke danach kreuzen sich genau dort zwei Windströme, die durch das Zerschneiden von Luft entstehen. „‘Crusader Flag‘.“, spricht die Dogge, von der der Angriff ausging. Barov, der den Kampf die ganze Zeit beobachtet hat, ist erstaunt. „Interessante Technik. Wie Dogge das gemacht?“, fragt er sich. Der Rottweiler zieht währenddessen seine Axt wieder aus dem Boden. „War nett mit dir zu plaudern, Plutonius. Aber ich fürchte, ich muss gehen, bevor dein Bataillon hier auch noch aufkreuzt.“ „Ich glaube nur nicht, dass ich dich flüchten lassen kann.“ „Das habe ich bereits befürchtet, aber ich mache dir diese Aufgabe etwas leichter. ‚ Charon's Obol‘.“, mit einem kräftigen Axthieb schneidet der schwarze Hund die Luft um sich herum, und lässt somit einen messerscharfen Windstrom auf die Gefangen zufliegen. „Du Bastard!“, ruft die Dogge und eilt zu den Sklaven, um den Angriff zu verhindern, während sich der Rottweiler aus dem Staub macht. „Mist. Ich schaffe es nicht rechtzeitig.“, denkt sich die ritterliche Dogge. Die Gefangenen schreien um ihr Leben, doch kurz bevor sie der Windstrom erreicht, schmeißt sich Barov mit seinem Schwert vor sie und pariert den Angriff. „Vielen Dank, Mensch!“, so die Geretteten. „Auch von mir ein herzliches Dank, Fremder. Erlaube mir, mich vorzustellen. Mein Name ist Sir Plutonius, meines Zeichens Offizier des zweiten Bataillons der königlichen Garde. Ihr habt mir sehr geholfen mein Unterfangen, die Sklaven hier zu befreien, in die Tat umzusetzen. Als Dank würde Sie und Ihren maskierten Freund liebend gern auf das königliche Schloss einladen. Es gäbe da eine Angelegenheit, in der uns Eure Stärke durchaus willkommen wäre. Eine Eskorte der Garde wird uns hier jeden Moment abholen.“ „Ich einverstanden.“, sagt Barov ohne langes Grübeln.

„Und das sind wir auf Euch gestoßen, Sir Bernando.“, sagt Sir Plutonius, der nun dem Bernhardiner-Ritter die gesamte Geschichte erzählt hat. „Ich verstehe. Ihr seid ihm also begegnet.“, antwortet dieser. „Der rechten Hand von Lupius. Dem Höllenhund, Zerberus.“

* So in etwa und in einem größeren Format sieht Zerberus' Streitaxt aus:
Spoiler:
 

Noch 'ne Frage, wollt ihr, dass ich so wie Onenami25 eine kleine Preview für das nächste Kapitel verfasse?
Wäre ansich kein Problem und ich persönlich finde die Idee auch ganz gut.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 4 Sep - 17:04

   
Hey ElektechN9ne

NEUES KAPITEL kawaii
Natürlich musste ich es mir sofort durchlesen. ^^
Und ich muss sagen: "Wiedermal ein spitzen Kapitel"
Echt spannend. *-*
Barov und Gio haben es den Hunden echt gezeigt fight
Echt richtig klasse und ich freue mich natürlich wie immer auf das neue Kapitel. nasenbluten

Fehler an sich habe ich nur wenige gefunden.
Aber habe da trotzdem mal was.

Zitat :
Wie kommen die hierher?“, fragt sich der Eismann.

Eismann Very Happy Klingt lustig. Wenn man nicht weis warum es hier geht könnte man jetzt denken da steht einer der Eis verkauft Very Happy

Zitat :
Der erschien einfach aus dem Nichts, wie so eine Art Magier.“, stümmelt er der Handlanger zurück.

Ich möchte dir das jetzt nicht als falsch anrechnen. Kann ja auch sein das das mit Absicht so ist. Aber müsste das nicht "stammelt" heißen?

Zitat :
„Und welchen Fragen darf?“, langsam löst sich die Einschüchterung bei Raffzahn und er schnauzt seinen Gesprächspartner an.
ich weis nicht ob das einen bestimmen Grund hat aber "Und welchen wenn ich fragen darf?" klingt besser Wink

Naja wie schon gesagt freue mich schon wahnsinnig auf das nächste Kapitel. *-*

mfg Nico Robin

P.s.
Zitat :
Noch 'ne Frage, wollt ihr, dass ich so wie Onenami25 eine kleine Preview für das nächste Kapitel verfasse?
Wäre ansich kein Problem und ich persönlich finde die Idee auch ganz gut.

Das musst du natürlich nicht machen. Also ich empfinde es nicht als zwingend notwendig, aber wenn du das machen willst wäre das natürlich auch cool ^^

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 18 Sep - 22:09

   
Ich werde Oda nie mehr kritisieren, weil er mal eine Woche pausiert! Jetzt wo ich mich bemühe selbst regelmäßig, was rauszubringen und auch noch große Versprechungen mache, merk ich wie behindert es ist, wenn einfach viele Dinge dazwischen kommen. Möchte mich noch mal entschuldigen, dass dieses Kapitel solange auf sich warten ließ. Hoffe, es gefällt dennoch!
Edit: Schlecht eingeteilt von mir, normalerweise hätte das das neunte Kapitel sein sollen (von der Länge her) und das 10te dafür etwas länger^^ ungünstig, dass das ausgerechnet das zehnte Kapitel ein Set-Up-Kapitel geworden ist, aber dafür gibt es hier bereits einige Infos, die relevant für die nächsten Arcs sein werden.

Kapitel 10: Brenzlige Situationen

In einer Aula des Schlosses, wohin Trice, Diana, Barov und Gio von den beiden Offizieren hingebracht wurden:

„Nun habt ihr uns hier her gebracht. Jetzt würde auch gerne wissen, weshalb. Und es wäre auch nett, wenn ihr uns mal, was mit diesen Lupius und Zeberus auf sich hat.“, fragt Trice die Ritter Bernando und Plutonius. „Außerdem sind noch zwei unserer Freunde auf dem Schiff, das wir in einer Bucht notlanden mussten.“, fügt Gio hinzu. Sir Bernando, der lässig mit den Armen verschränkt mit dem Rücken an einer Marmorsäule lehnt, antwortet ihnen: „Keine Sorge. Der Offizier des dritten Bataillons ist bereits auf den Weg zu eurem Schiff, ansonsten könnte es dort brenzlig werden, wenn Lupius‘ Späher es entdecken. Alles Weitere erklären wir euch, sobald der König und seine beiden Berater hier sind. Es dauert bestimmt nicht mehr lange.“ Die vier Abenteuer sind von dieser Antwort zwar augenscheinlich nicht begeistert, aber ihnen bleibt wohl keine Wahl, als die momentane Lage so hinzunehmen, wie sie ist. Gio geht langsam zu Barov hin, der ebenfalls an einer Marmorsäule lehnt, allerdings sitzend, während er ein Nickerchen macht. „Hey Barov, Entschuldigung noch mal, dass ich deine Warnung über diesen Zeberus ignoriert hab. Ich wäre wohl nicht mehr hier, gäbe es diese Dogge nicht.“ Barov öffnet langsam die Augen und schaut Gio grimmig an. „Schon gut. Ich auch nicht gedacht, dass Hund so stark. Aber schwarze Hund stärker, als Dogge.“ „Was? Aber er ist doch geflohen.“, erwidert Gio auf Barovs Antwort verwirrt. „Ja, aber nicht wegen Dogge. Schwarze Hund hat Angriff zuerst nicht bemerkt, und trotzdem abgeblockt. Und er konnte fliehen, obwohl Dogge, ganze Gruppe Soldaten und wir beide gegen ihn alleine haben gekämpft.“ „So habe ich die Situation gar nicht betrachtet.“ „Ich kämpfen wollen alleine gegen ihn. Es mich kränkt, ihn entkommen haben zulassen.“, so das Gespräch zwischen den beiden. Plötzlich öffnet sich das große Tor der Aula. Drei weitere schreiten in den Raum hinein. Zwei Männer und eine Frau. Die vier Menschen schauen erst mal verwundert und interessiert auf.

In die Aula kommen nun ein formidabel gekleideter Irischer Wolfshund mit Krone und Zepter. Ein prächtiger Diamantring ziert eine Kralle seiner rechten Pfote. An seiner Seite stolzieren ein adrett im Anzug gekleideter Rauhaardackel mit Monokel und Gehstock, sowie eine modisch angezogene Pudeldame mit einer Baskenmütze. „Eure Hoheit, König Richard Perroherz! Werter Lord Smus, Lady Canizia!“, begrüßt Sir Bernando die Drei und verbeugt sich, eine Tat, die ihm Sir Plutonius gleich tut. „Danke für den herzlichen Empfang, meine Freunde.“, erwidert der irische Wolfshund, welcher der Herrscher dieses Landes ist. „Das sind also die Menschen, von denen berichtet wurde? Der eine schläft ja sogar.“, fragt der Rauhaardackel, Lord Smus, während er überrascht zu den vieren blickt. „Keine Sorge. Alle vier sind wahrlich große Krieger, die bereit sind unserem Land in dieser Schlacht zu helfen.“, mit diesen Worten will Sir Bernando die Abenteurer verteidigen. „Verzeiht uns, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals für irgendetwas zugestimmt haben, geschweige denn zu einer Schlacht. Ihr habt uns hierher geschleppt, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, warum ihr das tut. Und nun sollen wir euch aus heiterem Himmel in einer Schlacht beistehen?“, unterbricht Trice das Gespräch. Bernando setzt ein geschocktes und enttäuschtes Gesicht auf. „Es kommt vielleicht etwas plötzlich, aber wir würden Eure Hilfe wirklich willkommen heißen.“, ein Versuch seitens Plutonius, Trice samt Konsorten noch umzustimmen. „Haltet ein, Sir Plutonius. Wir können niemanden dazu zwingen, unsere Schlacht zu schlagen.“, besänftigt König Richard die Situation. „Ich bleibe!“, ruft nun Barov in die Runde, woraufhin er verwunderte Blicke aller Beteiligten erntet. „Was redest du da Barov? Selbst, wenn wir wollten, können wir hier an keiner Schlacht teilnehmen. Hast du vergessen, dass wir nach Aura Terra suchen?“, Trice mit ernster Miene. „Aura Terra?“, denkt sich der König, als er plötzlich die Worte von Trice hört. „Ich bleibe trotzdem. Ich gesehen hab in der Arena so viel Leid. Ich nicht können wegreisen mit ruhigem Gewissen, wenn diese Sache unverändert bleibt.“, entgegnet Barov dem Eisbändiger, welche ein erschrockenes Gesicht aufsetzt und über etwas nach zu grübeln beginnt. „Leid? Eine Terrorherrschaft?“, denkt sich Trice, der sich an die Tyrannei erinnert, die damals sein eigenes Volk heimgesucht hat. „Na gut. Ich helfe Euch.“, sagt Trice mit einem dezenten Grinsen. „Es wäre eine Schande für mein Volk, wenn ich erneut wieder so eine Schreckensherrschaft zulasse, obwohl ich es hätte verhindern können.“, schießt in dieser Zeit durch den Kopf. „Ich kämpfe auch an Eurer Seite. Sir Plutonius hat mir das Leben gerettet, daher…“ „… schließe ich mich Euch an!“, sagt Diana, nachdem sie Gios Rede unterbricht, der darauf frustriert reagiert. „Das ist wirklich wunderbar. Wir danken Euch vielmals.“, entgegnet Lady Canizia. „Sehr gut. Es gibt einige Dinge, die wir besprechen müssen. Ich würde vorschlagen, wir überlegen uns in einem Besprechungsraum für das Erste eine Strategie. Wir müssen ohnehin warten, bis eure anderen zwei Freunde hier eingetroffen sind.“, bringt nun Sir Bernando in die Runde ein, woraufhin der Rest nickend zustimmt.

„Was sagst du da? In Raffzahns Arena waren zwei Menschen, die seine gesamte Armee besiegt haben?“, ruft eine raue Stimme in einen düsteren Raum hinein. „Ja, so war es. Einer der beiden ist in der Lage sich unsichtbar zu machen. Ich konnte ihn nur besiegen, da sein Geruch so markant war. Der andere ist ein Schwertkämpfer, der einen meiner Angriffe mühelos abwehren konnte. Ich muss leider vorzeitig verschwinden, da Plutonius mit seiner ganzen Armada aufgekreuzt ist.“, entgegnet eine andere Stimme, welche Zerberus gehört, der in einem erhellten Teil des Raumes auf einer Ledercouch Platz genommen hat. „Seltsam. Einer unserer Späher hat mir berichtet, dass eine Bande von Menschen mit einem fliegenden Schiff in einer Bucht hier zu Land gegangen ist. Vermutlich gehören die zwei in der Arena auch zu dieser Schiffsbesatzung. Aber was noch seltsamer ist, dass ich bereits vor längerer Zeit eine Trupp hingeschickt habe, der noch nicht zurückgekehrt ist.“, erwidert nun die raue Stimme erneut. „Ich fürchte, wir haben diese Menschen von Anfang an unterschätzt. Das sind keine gewöhnlichen Leute. Eventuell gehören sie zu der neuen Instanz, die die Armee der vereinigten Königreich ins Leben gerufen hat.“, so wieder Zerberus. „Nein. Dafür sind sie von der falschen Seite gekommen. Die Bucht, in der sie vor Anker sind, liegt in Richtung des Felsklippenpasses. Ich glaube kaum, dass sie so einen Umweg nehmen würden, vor allem nicht wenn diese neue Instanz tatsächlich existiert und so stark ist, wie es die Gerüchte behaupten.“ Zerberus grübelt, nachdem er diese Worte gehört hat. Nach kurzer Denkzeit sagt er: „Da sind diese Menschen also wirklich über den Felsklippenpass gekommen. Auf jeden Fall, wird eine Hand voll Krieger aus unseren Truppen wohl nicht gegen sie bestehen können. Ich sehe mir die Sache selbst an.“ „Nein Zerberus. Ich brauch die hier für etwas Anderes. Ich schicke jemand anderen hin. Die zwei haben sich ohnehin schon darüber beschwert, dass sie in letzter Zeit kaum Blut gerochen haben.“, sagt die raue Stimme, woraufhin Zerberus zu grinsen beginnt. „Du willst also tatsächlich die zwei Totenpriester hinschicken?“, fragt er nach. „Ich bin kein Diktator. Ich kann sie ja unmöglich davon abhalten, wenn sie dorthin wollen.“, so der Zweite. „Wie du wünscht. Ich leite es in die Wege, Lupius.“

„‘Desert Razor‘!“, ruft Kazimir und verwandelt erneut Sandringe zu Rasierklingen, die er auf eine Schar von bewaffneten schwarzen Hunden feuert. „‘Mjollnir Hammer: Walhalla Knockin‘!“, auch Käpt’n Thunder holt zu einem Hammerschwung auf eine Reihe von solchen aus, auf denen sich daraufhin die Elektrizität entlädt. „Wo kamen die denn plötzlich her? Solche aufrechtstehenden, sprechenden Hunde habe ich ja noch nie gesehen.“, fragt Kazimir den Käpt’n. „Ich auch nicht. Aber wir sind auch die ersten, die den Felsklippenpass überquert haben.“, antwortet dieser. „Ihr solltet nicht so viel quatschen, und uns lieber das Schiff überlassen!“, ruft ein weiterer schwarzer Hund mit Rüstung und Schwert, der auf die beiden zuläuft. „Ihr wollt also mein Schiff? Da müsst ihr Köter aber früher aufstehen! ‚Mjollnir Hammer: Storm Hoofbeat‘!“, aus der Drehung holt Käpt’n Thunder zu einem gigantischen Hammerschwung aus, und lässt somit in Windeseile einen Blitz entladen, der den angreifenden Hund frontal trifft und so mehrere Meter über Bord schleudert. „Sie sind immer für eine Überraschung gut, Käpt’n.“, schmeichelt ihm daraufhin der Schamane. Beide riskieren nun einen Blick über die Reling um zu sehen, wie viel Gegner sich dort noch tummelten. „Da ist ja noch ein ganzer Haufen.“, äußert Kazimir, als er sieht, dass sich dort unten noch eine ganze Eskorte versammelt hat, die jederzeit angreifen könnten. „‘Alsatian Helix‘!“, ertönt plötzlich eine Stimme. Wie dem aus nichts bewegt sich eine weitere Kreatur an der Eskorte vorbei und kommt zwischen ihnen und dem Schiff, mit einem Schwert in der Hand, zum Stehen. Kaum eine Sekunde danach beginnt sich um die feindliche Truppe eine Spirale zu bilden, in der die schwarzen Hunde gefangen sind, und im Kreis herumgeschleudert werden. Dieses Spektakel dauert einige Sekunden an, bis die sich darin befindenden Kreaturen in alle Richtungen geschleudert werden. „Wie hat er das mit einem Schwert gemacht?“, fragen sich die zwei Menschen auf dem Schiff. „Gestatten, mein Name ist Artos, meines Zeichens Offizier des dritten Bataillons.“, sagt die Gestalt. Es handelt sich dabei um einen Schäferhund in einer Offizierskluft, und einer weißen Mütze, die den Schriftzug ‚Garde‘ trägt.

Kapitel 11 Preview:
 

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 19 Sep - 20:51

   
Hey ElektechN9ne

Ich kann dich gut verstehen. Ist manchmal gar nicht so einfach ein Kapitel pünktlich bzw. schnell zu liefern. Very Happy Aber ich nehme es dir ganz sicher nicht übel. Kommt ja auch oft etwas dazwischen, es ist ja nicht so, dass man den ganzen Tag Zeit dafür hast. Wink

Nun zur Geschichte. ^^
Wieder mal ein spitzen Kapitel *-*
Ich habe schon beinahe vergessen, dass da ja noch zwei auf dem Schiff waren Very Happy
Aber Hauptsache, du hast es nicht vergessen. ^^

Ich freue mich wie immer eigentlich auf dein nächstes Kapitel. ^^

MfG Nico Robin

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 27 Sep - 20:01

   
*dezenter Push, bevor das nächste Kapitel kommt*

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 13 Okt - 10:42

   
Hey Elek (:

Ich bin nun auch dazu gekommen dein neues Kapitel zu lesen. Ich habe in letzter Zeit viel Stress, weswegen meine FF auch pausiert ._.

Dein neues Kapitel hat mir mal wieder gefallen. Du kannst so gut schreiben! Deine Art gefällt mir. Sie ist anders als von denen hier im Forum. So „erwachsen“ oder wie man es auch nennen soll xD

Diese Insel intressiert mich sehr. Mal sehen was du uns noch preisgibst. Ich bin schon gespannt (:


3 Passagen im Text haben mich aber gestört:


Zitat :
Die vier Abenteurer sind von dieser Antwort zwar augenscheinlich nicht begeistert, aber ihnen bleibt wohl keine Wahl, als die momentane Lage so hinzunehmen, wie sie ist.

„Abenteurer“ nicht „Abenteuer“
Ich denke das war ein kleiner Flüchtigkeitsfehler^^

Zitat :
„Wie du wünschst. Ich leite es in die Wege, Lupius.“

„wünschst“ nicht „wünscht“
Entweder ist das ein Flüchtigkeitsfehler, oder er spricht wirklich so =D

Zitat :
Wie aus dem nichts bewegt sich eine weitere Kreatur an der Eskorte vorbei und kommt zwischen ihnen und dem Schiff, mit einem Schwert in der Hand, zum Stehen.


„Wie aus dem nichts“ nicht „Wie dem aus nichts“ du hast „dem“ und „aus“ vertauscht xD


Lg One


Ps: Ich erwarte freudig das nächste Kapitel :3

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 13 Okt - 21:24

   
Danke für das Feedback, One Smile

Zum Thema "wünsch(s)t":
ich glaub, ich rede echt so ^^
wusste bisher echt nicht, dass da noch ein "s" hingehört, aber man lernt nie aus (hat sich das also wieder mal bestätigt^^)

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 22 Nov - 18:28

   
So, nach einer nicht allzu kurzen Abstinez melde ich mich mit Kapitel 11 zurück. Viel Spaß.
Kommentare und Feedback sind wie gehabt nicht unerwünscht. Smile

Kapitel 11: Die Totenpriester

Mit einem hohen Sprung befördert sich Artus an das Deck des Schiffs. Mit seinem Schwert an der Hüfte geht er wortlos an Käpt’n Thunder und Kazimir vorbei, welche für diesen Vorfall vorerst nur Staunen übrig haben. „Wie er hat er das gemacht?“ „Ich habe noch nie so eine Schwerttechnik gesehen. Beeindruckend.“, denken sich die beiden Abenteurer. Nach einem kurzen Moment der Besinnung meldet sich der Käpt’n zu Wort. „Ich weiß zwar nicht, wie du das eben angestellt hast, aber was mir persönlich viel wichtiger ist, ist die Frage, was du hier zu suchen hast.“ Artus stutzt ein wenig. „Achja stimmt. Ihr könnt ja gar nicht wissen, warum hier bin. Einige eurer Freunde befinden sich im Schloss des Königs. Dieser Insel steht ein Krieg unüberschaubaren Ausmaßes bevor, und sie haben zugestimmt, uns zu unterstützen. Ich wurde hier hergeschickt, um euch sicher zum Schloss zu bringen.“, antwortet der Ritter. Überrascht und leicht erzürnt, über die Tatsache, dass die anderen im Namen aller für eine Kooperation mit der königlichen Garde zugestimmt haben, können sich Kazimir und der Käpt’n schwer im Zaum halten. „Äußerst interessant, Hunderitter. Allerdings kann ich mich nicht erinnern, euch bei irgendeinem Krieg unter die Arme zu greifen.“, schnauzt der Käpt’n den Schäferhund an. „Selbiges gilt auch für mich.“, sagt Kazimir mit gereizter Stimmlage. „Wartet! Wartet! Mir ist schon klar, dass wir euch nicht dazu zwingen können, allerdings ist im Schloss um einiges sicherer als hier im Grenzgebiet.“, versucht Artus die beiden zu besänftigen. „Grenzgebiet?“, fragt Thunder neugierig nach. „Ja. Diese Küste ist weit von Dunkelland entfernt. Ein Arial auf dieser Insel, welches wir noch nicht in den Griff bekommen haben. Und ungünstiger Weise braut sich dort nun auch ein Aufstand an, angeführt von den schrecklichsten Kreaturen, die diese Insel je hervorgerufen hat. Diese Hunde dort gehören auch dieser Aufstandsbewegung an.“, erklärt der Ritter und zeigt mit seiner Pfote auf die Angreifer von vorhin, die vor dem Schiff bewusstlos am Boden liegen. „Klingt zwar sehr schauderhaft, allerdings hast du ja gesehen, dass wir keinerlei Probleme hatten, diese Hunde zu besiegen.“, erwidert Kazimir. „Das sind ja auch nur kleine Fische. Abtrünnige Kleinkriminelle. Nichts im Vergleich zu ihren Vorgesetzten, den fürchterlichen Generälen von Dunkelland.“, antwortet Artus mit besorgter Mimik. Der Käpt’n will sich dazu nun auch noch mal äußern, bricht seine Rede aber prompt ab, als er bemerkt, dass Artus – wie ein Pfeil – an ihm vorbei sprintet und hoch in die Luft springt.

„‘Big Bark‘!“, ruft er, während er sein Schwert zieht und mit ihm einen heranfliegenden Felsbrocken abwehrt und in Zwei teilt. Überrascht laufen die beiden Menschen zur Reling, um zu sehen, was da vor sich geht. „Wo wir gerade von den Generälen sprechen.“, brummt Artus, der sich sofort nach seiner Landung in eine Angriffsposition begibt. Alle drei blicken in Richtung Wald, wo langsam zwei dunkle Gestalten Schritt für Schritt hervortreten. „Was für ein Frevel, uns nicht zu berichten, dass auch ein Offizier hier ist. Nicht wahr?“, sagt einer der beiden. „Du sagst es, Bruder. Hier liegt der Geruch von Tod und Versagen in der Luft. Diese Handlanger sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Khihi.“, erwidert der andere. „Wer sind die beiden?“, fragt Kazimir, der vom Schiff aus zu Artus runterhüpft. „Zwei der Dunkellandgeneräle. Die beiden Totenpriester, Anuh und Bhis.“, gibt dieser beunruhigt zur Antwort. Nachdem auch der Käpt’n sich zu den beiden gesellt hat, starren alle drei gespannt in die Richtung der neuen Gegner, die immer näher kommen. Vor den Abenteurern und Artus stehen nun zwei pechschwarze, aufrechtstehende Schakale, die jeweils ein Nemes-Kopftuch tragen. Um den Hals tragen beide eine funkelnde Goldkette, wovon eine mit roten und die andere mit blauen Edelsteinen bestückt ist. An den langen, dünnen Beinen tragen sie Fußschmuck in Form von goldenen Ringen, einer am rechten Bein, der andere am Linken. Sie sind bewaffnet mit armlangen, extrem scharfen Sicheln, wovon einer der beiden sie in der rechten, und der andere in der linken Hand trägt. „Khihi. Hat uns der Boss echt nur wegen zwei läppischen Menschen hierher geschickt?“, sagt der Schakal mit der roten Kette, der den Fußschmuck und die Sichel an der linken Seite trägt. „Beruhige dich, Bhis. Wir sind in erster Linie sowieso wegen dem Schiff hier.“, erwidert der andere. „Du hast Recht, Anuh. Ich habe mich nur zu sehr auf ein Blutbad gefreut. Nun bin ich etwas enttäuscht, dass wir nur drei Gegner vorgefunden haben. Khihi.“ „Ihr seid ganz schön überheblich geworden. Ich kann mich nicht entsinnen, wann ihr das letzte Mal einen Sieg gegen einen Offizier feiern konntet.“, ruft ihnen Artus zu, was bei den Schakalen auf provozierte Gesichtsausdrücke stoßt. „Und wenn ihr mein Schiff wollt, müsst er erst einmal an mir vorbei, ihr Köter.“, fügt der Käpt’n hinzu. Anuh und Bhis werden daraufhin immer wütender.

„In eurer misslichen Lage solch große Töne zu spucken, ist wieder mal typisch für Sie, Offizier Artus.“, sagt Anuh und springt mit enormer Geschwindigkeit, welche für die drei Protagonisten kaum mit zu verfolgen ist, von seinem Standort direkt vor Artus und holt zu einem Angriff mit der Sichel aus. Komplett überrascht und nur ganz knapp kann der Ritter den Angriff mit seinem Schwert abwehren. Abgelenkt von diesem Manöver bemerkt der Käpt’n nicht, dass Bhis einen Angriff aus dem Sprung auf ihn gestartet hat. „Du solltest dich besser auf deine Gegner konzentrieren, Mensch.“, sagt der Schakal und holt zu einem Sichelhieb aus. Total von diesem Angriff überrumpelt, schafft der Käpt’n es nicht auszuweichen. Wenige Sekunden danach merkt er allerdings, dass er nicht verwundet wurde. Als er nun einen Blick nach vorne wagt, sieht er wie Kazimir mit einem Schwert die Sichel von Bhis abgeblockt hat. „Du solltest dich auch lieber auf deine Gegner konzentrieren, bevor du siegessicher zu einem Schlag ausholst.“, sagt der Schamane zum schwarzen Schakal. „Wo kommt plötzlich dieses Schwert her?“, fragt sich Bhis, der galant mit einem Rückwärtssalto wieder Distanz zwischen Kazimir und ihm aufbaut. „‘Alsatian Helix ‘!“, ruft Artus um ebenfalls einen Abstand zwischen Anuh und ihm zu erzeugen. Wie bereits beim ersten Mal lässt er durch seinen Schwertstreich eine sich im Kreis wirbelnde Spirale entstehen, die alles in ihrer unmittelbaren Umgebung herumschleudern lässt. Doch durch den Einsatz seiner immensen Geschwindigkeit und präzisen Sprüngen durch das Auge des Sturms, schafft es Anuh allerdings mühelos, sich von diesem Attacke zu entziehen. Kazimir und Bhis, sowie Artus und Anuh stehen sich nun wieder Auge um Auge auf einige Meter gegenüber. „Käpt’n, ich glaube, es ist doch keine schlechte Idee, vorerst das Angebot unserer neuen Freundes anzunehmen. Wie lange brauchen Sie um das Schiff flugbereit zu machen?“, fragt Kazimir. „Ich halte das auch für das Klügste im Moment. Ein paar Minuten. Fünfzehn, vielleicht zwölf.“, entgegnet Thunder. „Gut. Wir versuchen solange unsere Gäste im Schach zu halten, aber beeilen Sie sich.“ „Alles klar. Viel Glück, Junge!“, so der Käpt’n, der sich wieder auf das Schiff begibt um es abflugbereit zu machen.

„Ein Rückzug? Heute wohl keine Lust, dich mit Ruhm zu bekleckern, was Artus?“, fragt Anuh provozierend. „Es gibt nun mal Wichtigeres, als zwei Spinner die Leviten zu lesen.“, entgegnet der Offizier allerdings genauso provokativ. „Ich fürchte, damit werde ich nicht weit kommen.“, sagt Kazimir zu sich selbst und wirft sein Schwert in die Luft. Kurz darauf zerfällt es zu Sand, der in Kazimirs Hände runterrieselt. „Hiermit sollte es eher klappen.“, nach einer ruckartigen Handbewegung verwandelt sich der Sand plötzlich in zwei Scimitar-Schwerter. „Hast du das gesehen, Anuh? Dieser Mensch kann Sand in Schwerter verwandeln. Ich frage mich, wie er das macht. Khihi.“, sagt der wiederholt verblüffte Bhis. „Schamanenmagie?“, fragt Artus seinen Kampfpartner. „Oh. Du kennst diese Art von Magie?“, erwidert Kazimir erstaunt. „Ja. Vor etwas längerer Zeit war schon mal eine Bande von Menschen auf dieser Insel. Einer von ihnen beherrschte ebenfalls eine ähnliche Kraft. Aber wir sollten uns lieber um die beiden da kümmern, und danach erst Erinnerungen austauschen.“, so Artus, der sich nun vollends in seine Kampfposition begibt. „Ist wohl besser so.“, sagt Kazimir, der nun auch kampfbereit ist. „Na dann wollen wir mal loslegen. Dieser Kampf scheint ja interessanter zu werden, als zuerst vermutet.“, spricht Anuh, der sich in eine Sprungposition begibt. „Ich bin gespannt, wie dieser Sandzauberer schmeckt. Khihi.“, entgegnet ihm sein Bruder, Bhis, der es ihm gleich tut. Wie von der Tarantel gebissen, springen die beiden in die Höhe. „Pass auf. Die beiden sind verdammt ausgefuchst.“, warnt Artus.

Anuh und Bhis begeben sich im weiter nach oben, bevor sie zum Sturzflug ansetzen. Blitzschnell fliegen die beiden, zielgerichtet auf Artus und Kazimir, Richtung Boden. „Macht euch auf was gefasst. ‚Holy Anch‘!“, ruft Anuh, der gleichzeitig mit seinem Bruder weniger Meter über den Boden zu einem Sichelhieb ansetzt. Dies passiert so schnell, dass sie die Luft um sich zerschneiden, und eine messerscharfe Windböe entsteht. Durch die Überschneidungen der beiden Sichelhiebe, kreuzen sich die Windböe, und lassen somit eine weitere, größere Böe in Form eines Anch-Symbols entstehen, welches kompromisslos auf deren Gegner saust. „‘Big Bark‘!“, „Sultan’s Destiny‘!“ Der Hundeoffizier und Kazimir versuchen diesen Angriff mit ihren eigenen Schwertstreichen zu blockieren, indem sie der Böe entgegen rennen und die Luftschnitte direkt mit ihren Schwertern parieren. Mit Müh und Not, sowie sehr viel Einsatz gelingt dieses Vorhaben. Der Aufprall dieser Attacken hat jedoch eine gewaltige Druckwelle zur Folge, welche die Büsche und Bäume in der unmittelbaren Umgebung rascheln lässt. Einen kurzen Moment danach landen auch wieder die beiden Schakale am Boden. Doch ohne viel Worte zu verlieren, stürzen sich auf die beiden Schwertkämpfer. Anuh auf Artus. Bhis auf Kazimir. Die Sicheln prallen mehrmals mit den Schwertern aufeinander, bis plötzlich zum Stillstand kommt, da sich die Waffen verkantet haben. „Gar nicht mal so schlecht. Khihi.“, sagt Bhis, der mit Kazimir um die Oberhand im Kampf rivalisiert. „Ein verzweifelt Versuch, Menschen zu engagieren, um Lupius‘ Vormarsch zu verhindern.“, entgegnet Anuh zu Artus, die sie ebenfalls um jeden noch so kleinen Kampfvorteil duellieren. „Hm. Wenn es ein verzweifelter Versuch ist, warum versucht ihr dann alles Mögliche um dies zu vereiteln?“, antwortet Artus.

Nach einiger Zeit, in der niemand die Oberhand im Kampf übernehmen konnte, lösen sich die Kämpfer voneinander und suchen wieder die Distanz. „Sieben Minuten sind bereits vergangen. Doch diese Kerle sind verdammt stark. Bisher konnten wir deren Angriffen nur blocken und noch keinen ernsthaften Gegenangriff starten.“, denkt sich Kazimir, der bereits etwas geschlaucht vom Kampf ist. „Na gut. Gehen wir es an, Artus.“, sagt er plötzlich zu seinem Partner. „Wie meinst du das?“, fragt dieser verwundert. „Wir starten eine Gegenoffensive!“ „Na dann mal viel Glück. Ich war schon etwas enttäuscht.“, unterbricht sie Anuh. „Kannst du deinen Spiralenangriff auch in eine Richtung ausführen, oder sie nur in einem gewissen Umkreis anwenden?“, fragt der Schamane. „Theoretisch müsste ich sie auch in eine Richtung anwenden können, allerdings habe ich das noch nie versucht.“ „Egal. Probieren müssen wir es auf alle Fälle. Irgendwie müssen wir denen ja mal Einhalt gebieten. Feuer deinen Angriff direkt auf meinen Rücken ab.“, so das Gespräch der beiden. Artus springt zurück in Richtung des Schiffes, und stützt sich danach sofort wieder am Bug ab um Schwung für seinen Sprung aufzubauen. Während er in die Richtung von Kazimir fliegt, beginnt er sich zu drehen und startet erneut eine ‚Alsatian Helix‘-Attacke, die sich dieses Mal aber fortlaufend in eine Richtung bewegt und nicht kreisförmig. Die Spirale bewegt sich direkt auf Kazimir zu, der unmittelbar, bevor sie ihn erreicht hochspringt um ins windstille Auge der Spirale zu gelangen. Zusammen mit Artus‘ Attacke bewegt er sich nun mit enormer Geschwindigkeit auf die beiden Schakale zu. „Was haben die vor?“, fragt sich Bhis. „Keine Ahnung, Bruder. Aber wir sollten aufpassen, das ist immerhin die Spezialattacke des Offiziers.“, entgegnet Anuh. Kurz bevor die Spirale die beiden Totenpriester erreicht, schaffen sie es, dank ihrer schnellen Sprünge, auf die Seite auszuweichen. „Das kann es doch nicht gewesen sein. Irgendetwas ist hier seltsam.“, so Anuh bedenklich, bis ihm plötzlich ein Gedanke aufkommt. „Pass auf, Bhis! Das war nur ein Ablenkungsmanöver.“, ruft er seinen Bruder zu. Diese reagiert daraufhin aber überrascht und unvorbereitet, als plötzlich Kazimir unmittelbar vor ihm auftaucht. „‘Devastatin‘ Scimitar Sabres‘!“, der Schamane holt mit beiden Waffen zu einem Schwertstreich aus und trifft Bhis frontal, welcher daraufhin durch die Wucht des Schlages in den nächsten Baum geschleudert wird. „Bhis! Na warte, Mensch. Das zahl‘ ich dir heim!“, ruft der wütend gewordene Anuh, der dadurch allerdings nicht realisiert, dass auch Artus zu einem Gegenangriff ausholt. „Etwas Konzentration würde dir nicht schaden, Totenpriester.“, nach einem Sprung vor Anuh, rahmt der Offizier sein Knie in die Magengegend des Schakals, der daraufhin auf die Knie fällt. „‘Battering Ram Smash‘!“, nach einer Drehung um die Achse, holt nun auch der Ritter zu einem Schwertstreich aus, der an Stelle eines Windschnittes allerdings eine Druckwelle erzeugt, die Anuh gegen einen Felsbrocken knallen lässt.

Nachdem Artus und Kazimir ihrer Angriffe ausgeführt haben, springen beide einige Meter zurück und landen Rücken an Rücken in der Mitte des Schlachtfeldes. „So gefällt mir der Kampf schon eher.“, sagt Kazimir mit einem Grinsen.

Kapitel 12:
 

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Fr 23 Nov - 18:51

   
Hey ElektechN9ne

Zum Glück hast du mich nochmal an das neue Kapitel erinnert, sonst wäre mir hier wirklich etwas entgangen. *-* Das Kapitel war mal wieder total klasse!
Ich hatte irgendwo einen Fehler gefunden, aber ich finde ihn nicht mehr wieder. Surprised
Naja dein Glück würde ich mal sagen. Very Happy
Wie auch immer. Ein richtig schöner Kampf der beiden gegen die Todespriester. Die Kämpfe wirken bei dir immer so echt. Kannst die echt super schreiben. Ich denke auch mal die kommen so gut rüber, wegen den Attacken-Namen. Smile

jedenfalls wieder mal ein supiiiii Kapitel. Very Happy
Bin schon gespannt auf das nächste Kapitel. Frage mich ja ob die das Schiff mal noch zum fliegen bringen oder nicht. xD

MfG Nico Robin

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   So 25 Nov - 18:39

   
Gelungene FanFiktion!
Auch wenn sich, wie Onenami schon sagte, öfter mal Fehler einschleichen, aber das tut der Geschichte keinen Abstrich, hab jetzt in etwa drei Tagen die Kapitel nachgelesen und freu mich schon sehr auf Kapitel 12.

Unhol D. Jimmy
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 27 Nov - 23:05

   
ich hab die geschichte mal am stück gelesen (puh... ^^) und immer ne kleine "momentaufnahme" verfasst
das war das mindeste was ich als feedback geben konnte nachdem ich gesehn hab wie viel mühe du dir gegeben hast

kapitel 1

ich fands nen bisschen zu plötzlich wie diana und trice patner werden ^^ so nach dem motto "ja wir haben beide scheiße erlebt, lass uns mal zusammentun"
nen bisschen fehlt mir auch die aktion am anfang
ansonsten gut erzählt, will auch nicht zu viel meckern Very Happy
der kapitän ist cool ^^

kapitel 2

gefällt mir schon sehr viel besser Smile man kann erste einblicke in die fähigkeiten der charaktere gewinnen
trice ist wohl aokiji nachempfunden mein one piece guckender kollege wa? Very Happy
und kazimir crocodile ^^
die aktionkurve geht auch steil nach oben
diana stell ich mir momentan so vor wie tifa von final fantasy 7 falls du die kennst ^^
auch nen schöner cliffhanger am ende

kapitel 3

gefällt auch gut und hält die spannung aufrecht
ich war eig nie nen fan von illusionisten-kämpfern aber gio scheint ganz cool zu sein ^^
nebenbei find ich die erzählweise witzig in diesem kapitel, besonders die unterbrechungen von gios aktionen
meine lieblingsfigur ist bisher ganz kla der unbekannte passagier Very Happy
wieder guter cliffhanger

kapitel 4

sehr gut erzählt
ich konnte mir richtig gut die passenden bilder beim mitlesen vorstellen zur story
nur zorro... ähh den unbekannten passagier hab ich mir anders vorgestellt ^^ aber ist ja deine geschichte Very Happy
bisher sagt mir seine art zu reden nicht zu
das kapitel zeigt dass du die kampfszenarien schonmal sehr gut darstellen kannst
macht lust auf mehr Smile

kapitel 5

wieder gut erzählt
man kann dem kampfgeschehen bestens folgen
nur den kreis zur beratung am anfang fand ich nicht so gut angesichts der tatsache dass nen riesiger greif hinter einem wütet ^^
aber gut das sind nur kleinigkeiten
du hast echt nen händchen für solche geschichten
freu mich schon auf die nächsten kapitel

kapitel 6

auch die kapitel in denen nicht gekämpft wird gestalltest du lesenswert
die detaillierte erzählweise gefällt sehr gut
und schön für gio dass wenigstens barov ihn nicht unterbricht ^^

kaptel 7

finde die idee mit den rüstungtragenden flohzirkus ganz oke, sagt mir aber nicht zu 100% zu
hätte zwar was anderes erwartet auf der insel aber so bleibst wenigstens überraschend ^^
naja du hast ja auch nen hund ne ;D
ich muss hier mal wieder die gute erzählweise loben Very Happy das hast du echt raus
freue mich schon auf barovs arenakampf

kapitel 8

ein sehr cooles kapitel wobei mir langsam auffällt, dass trice ne ecke zu kurz kommt ^^
würde mir mehr szenen von ihm wünschen
ansonsten kann ich mich nur wiederholen, sehr gut beschriebene kämpfe und top lesefluss der nie langweilig wird
auf ins nächste kapitel ^^

kapitel 9

auch in diesem kapitel nimmt die spannung nicht ab
ich hab mir beim lesen schon die ganze zeit gedacht was du noch für hunde in die geschichte mit einbringen könntest
zerberus finde ich da ne sehr gute idee!
sonst wie gehabt gut erzählt
hoffe jez kommt endlich mal nen bisschen mehr trice ins spiel ^^

kapitel 10

cooles kapitel
man erfährt endlich was kazimir und der kapitän machen
und diese neue instanz hört sich sehr interessant an, ich finds gut, dass du nicht direkt erklärt hast worum es sich da handelt sondern erstmal raum für spekulation offen lässt
gut erzählt blablabla weitergehts ^^

kapitel 11

mal wieder nen sehr gelunger kampf
wie schon oft genug hier erwähnt wurde kannste die kämpfe sehr gut erzählen
und die attackennamen sind cool Smile
auch schön zu sehen wie du versucht kombinationen aus den angriffen der charaktere zu basteln
weiter so!

Fazit:

dir ist eine sehr spannende geschichte gelungen durch deine ausführliche und detailreiche erzählweise
lass dich nicht durch die wenigen kommentare und feedback entmutigen
du hast echt nen talent für sowas und solltest weitermachen
einen fan mehr hast du schonmal! Very Happy
freue mich auf die nächsten kapitel

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 27 Nov - 23:14

   
Heyho Kameraden...

boah, dieses Mal bin ich mit der Ausbeute mehr als zufrieden Smile echt krass, erstmal fettes Danke...

an Nico, da sich wirklich jedes Kapitel liest und jedes Mal ein Kommi schreibt Smile

an Quentin, da er meiner Bitte so schnell nachgekommen ist

... genauso wie Jimmy, der auch noch ein megakrasses Monsterfeedback dagelassen hat (!)

echt hammer, vielen Dank nochmal Smile
sowas beflügelt jemanden dann doch etwas mehr 8-)

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 28 Nov - 22:05

   
Kapitel 12: Der Countdown läuft

Rücken an Rücken beobachten Artus und Kazimir ganz genau, was in ihrer Umgebung vor sich geht. Plötzlich hören sie, wie einige Felsbrocken weggeschleudert werden. Artus blickt fällt auf den Felsen, in den Anuh vorhin reingeschmettert ist. Er sieht, wie die Felsbrocken beiseitegeschoben werden, und Anuh langsam wieder aufsteht und sich den Staub von der Schulter wischt. „Mist! Ich habe gehofft, dass er nach diesem Schlag zumindest ohnmächtig wird.“, denkt sich der Offizier. Auch Kazimir legt verstärktes Augenmerk auf den Waldrand, wo Bhis vorhin gegen einen Baum gekracht ist. Kaum eine Sekunde später erblickt er auch schon, dass der Schakal von dort aus wieder auf ihn zugeht. Bhis hält sich während dieses Ganges mit seiner rechten Pfote auf dem Magen. „Kein Blut? Meine Schwerter müssten dieses Vieh eigentlich fast in Zwei geteilt haben. Das sind immerhin die schärfsten Klingen, die ich erzeugen kann. Was sind das für Kreaturen?“, fragt sich der Schamane. Auch Bhis blickt in Richtung seines Kontrahenten. „Das war knapp. Hätte ich nicht in letzter Sekunde meine Fähigkeiten eingesetzt, hätte das ein ziemlich grober Schlitzer werden können.“, denkt sich der Totenpriester und blickt ehrfürchtig auf die Stelle, die Kazimir attackiert hat. „Wie nervtötend. Ihr zwei Quälgeister legt es wohl wirklich darauf an, hier draufzugehen, was?“, ruft nun der zornige Anuh in die Stille. „Du hast wohl noch nicht mitgekriegt, dass sich das Blatt inzwischen gewendet hat.“, reagiert Artus darauf. „Wenn du dich da mal nicht täuscht.“, erwidert Anuh und begibt sich in eine Kampfposition. „Es wird Zeit, euch zu zeigen, was die Dunkellandgeneräle wirklich drauf haben. Khihi.“, auch Bhis macht sich bereit.

„Vier Minuten noch. Solange müssen wir sie nur noch hinhalten. Vorausgesetzt die Flucht klappt reibungslos.“, denkt sich Kazimir, der sich in eine Verteidigungsposition begibt. „Macht euch auf was gefasst. ‚Dark Jackal‘!“, sagen die Schakale im Chor und erzeugen durch Sichelhiebe jeweils einen schwarzen Schakal aus ihrer Aura, die ihr auf ihre Gegner zu sprinten. „Was zur Hölle…?“, fragt sich Kazimir, der von einem dieser Schakale überraschend attackiert und in die Schulter gebissen wird. Daraufhin verschwindet die Aura. Noch überrumpelt von diesem Angriff bemerkt Kazimir nicht, dass Bhis hinter ihm steht. „Was ist los? Damit hast du wohl nicht gerechnet, Sandmännchen? Khihi.“, der Schakal holt zu einem Sprungkick aus und tritt Kazimir mit der enormen Kraft, die die Totenpriester in den Beinen haben, gegen die Rippen, worauf der Schamane einige Meter weggeschleudert wird. „‘Big Bark‘!“, Artus schafft es mit einem Schwertstreich den ‚Dark Jackal‘ zu halbieren, welcher daraufhin verschwindet. „Gar nicht schlecht, Offizier. Aber dieses Mal hast du deinen Gegner nicht im Auge behalten.“, spricht Anuh zu ihm, der kopfüber hinter Artus in der Luft erscheint. Mit ausgestrecktem Bein schraubt sich Anuh Richtung Boden und verpasst so Artus einige harte Tritte in den Rücken. Kurz vor dem Aufprall stützt sich der Schakal mit seiner linken Hand vom Boden ab und springt neben Bhis. Artus fällt nach dem Angriff des Totenpriesters auf die Knie, währenddessen sich Kazimir langsam wieder aufrichtet.

„Was war das vorhin? Wie habt ihr das gemacht?“, ruft Kazimir den Schakalen fragend entgegen, die daraufhin erst mal neckisch grinsen. „Da du sowieso bald nicht mehr unter uns weilst, erkläre ich es dir ausnahmsweise.“, antwortet Anuh. „So gut wie jedes Lebewesen trägt eine Kraft in sich, die man Aura nennt. Und so wie es viele verschiedene Lebewesen gibt, gibt es auch unendlich viele Möglichkeiten die Aura zu nutzen. In unserem Fall können wir unsere Aura in Form von Schakalen materialisieren. Das ist die berüchtigte Totenpriester-Magie. Im Prinzip verhält sich ziemlich ähnlich zu deiner Sandzauberei, nicht wahr?“, führt er fort. „Ich verstehe. Diese Totenpriester-Magie ist also nichts anderes, als eine spezielle Form von Schamanenmagie. Beunruhigend, dass also auch die Dunkellandgeneräle in der Lage sind, solche Kräfte zu nutzen, auch wenn es nicht mal Menschen sind. Ich schätze, in diesem Teil der Welt ist es irrelevant, welcher Spezies man angehört. So gut wie jedes Lebewesen, das nicht komplett triebgelenkt ist, besitzt also die Gabe, Aura zu nutzen. Keine Nachricht, die mich sonderlich erheitert.“, Kazimir setzt sich aus den bisher ergatterten Fakten seine Theorie zusammen. Während Kazimir aufgeklärt wurde, konnte sich auch Offizier Artus wieder aufrappeln. Mit gezogenem Schwert stellt er sich neben Kazimir, und stellt sich somit Angesicht zu Angesicht Anuh und Bhis. „Kazimir, das Schiff ist in einer Minute abflugbereit. Sieh zu, dass du unsere Gäste langsam abschüttelst!“, ruft der Käpt’n dem Schamanen zu. „Langsam wird es brenzlig.“, denkt dieser sich daraufhin. „Sehr gut. Wird wohl langsam Zeit für den Endspurt, damit uns der alte Mann dann ins Dunkelland chauffieren kann, nachdem er das Schiff zum Laufen gebracht hat.“, so Anuh, der ein siegessicheres Lächeln aufsetzt. „Soweit lasse ich es nicht kommen!“, wirft im Kazimir entgegen.

Erneut prallen Kazimirs Schwerter mit einer der Sicheln zusammen, dieses Mal ist Anuh sein Kontrahent. „Ich bin dein Gegner, schon vergessen?“, haucht ihm Bhis ins Ohr, der plötzlich neben dem Schamanen erscheint und ebenfalls zu einem Sichelhieb ansetzt. Dies wird allerdings von Artus unterbrochen, der die Sichel mit seinem Schwert pariert. Wieder folgt ein Schlagabtausch dem Nächsten. „Jetzt Artus!“, ruft der Sandmagier. „‘Alsatian Helix‘!“, während alle vier Kämpfer in einem engen Radius zusammen stehen, startet der Offizier seine berüchtigte Spiralenattacke. Die Totenpriester sind dadurch abgelenkt und bemerken nicht, dass sie im Zuge dieses Manövers ihre Gegner wieder Richtung Schiff begeben. Kurz bevor sie das Schiff erreichen, springt Artus auf die Schultern seines Partners um Starthilfe für einen kraftvoller Sprung auf das Deck zu erlangen. Dort angekommen flüstert er dem Käpt’n etwas ins Ohr. Kazimir stellt sich in einer Angriffshaltung vor den Bug des Schiffs. „‘Holy Anch‘!“, mit ihrer Windschnittkombination schaffen es die Schakale letztendlich den Angriff des Offiziers abzuwehren. „Was haben die vor?“, fragt sich Anuh, der nun Kazimir vor dem Bug stehen sieht. „Vielleicht so eine Art Selbstmordattentat. Khihi.“, erwidert Bhis. Ohne mit der Wimper zu zucken, rennen die Schakale unaufhaltsam auf den Schamanen zu, während sie wieder Aura in ihren Sicheln bündeln. Kurz bevor sie ihr Ziel allerdings erreichen, springt der mittlerweile schon etwas lädierte Kazimir in die Luft. Auf der Höhe der Reling lässt er seine Schwerter zu Sand zerfallen, welchen er vor sich in der Luft ausstreut. Nach einer windigen Handbewegung materialisiert sich dieser Sand zu einer Eisenplatte, die der Schamane als Sprungbrett nutzt, um sich noch höher in die Luft zu schrauben. In der Zwischenzeit setzen auch die Totenpriester zum Sprung an. Nachdem Kazimir bereits weitere Höhenmeter erreicht hat, springt plötzlich Käpt’n Thunder in die Luft und holt zu einem kräftigen Hammerschlag auf die Eisenplatte aus. „‘Mjollnir Hammer: Ragnarök‘!“, ungebändigt lässt er seinen Hammer auf die Platte donnern, worauf sich dort elektrische Ströme entladen. In Folge dessen schießen aus der Unterseite der Platte riesige Blitze den Boden hinab, direkt Anuh und Bhis entgegen, die deshalb ihren Absprung erstmals verzögern müssen. Die Blitze preschen Richtung Boden und erzeugen dort aufgrund der geringen Distanz zwischen diesem und der Platte sogar kleine Krater. Die Schakale beweisen jedoch wieder mal enormes Geschick und totale Körperbeherrschung, indem sie diesen Angriffen gekonnt ausweichen. Auch Eric Thunder nutzt nun die Eisenplatte als Sprungbrett, um wieder auf das Schiff zu gelangen. „Wir legen jetzt ab. Leg los!“, ruft er noch zu Kazimir hoch, bevor er sich hinter das Steuerrad klemmt. „Alles klar. ‚Sepulchre Plundering‘!“, ruft Kazimir, der Sand aus allen seinen Taschen um sich gestreut, der nachdem der Abenteurer ruckartig beide Hände - mit der Handinnenfläche nach unten gerichtet - Richtung Boden bewegt, ebenfalls diese Richtung einschlägt und zum Boden hinunter fliegt. Während des Fluges verwandeln sich die Sandwolken nach und nach in scharfe Waffen, die den Totenpriester entgegenkommen. Schwerter, Dolche, Sperre, Morgensterne und nahezu jede Waffe, die Kazimir schon einmal materialisiert hat. Der Einschlag lässt nicht lange auf sich warten. Anuh und Bhis werden unter einen gigantischen Eisenmenge begraben, welche aber sofort von einer Staubwolke, die durch den Aufprall entstanden ist, umhüllt wird, so dass sich die drei Protagonisten kein genaues Bild machen können, ob ihr Plan funktioniert hat. „Sehr beeindruckend. Ich muss von Glück sprechen, dass ich hier wart, anderseits hätte ich die Totenpriester wohl nicht lang in Zaum halten können.“, bedankt sich Artus bei dem Käpt’n und Kazimir, der gerade von der Luft aus auf dem Deck des Schiffes gelandet ist. „Schon gut. Lass uns nur so schnell wie möglich zu den anderen fliegen.“, antwortet der Schamane bescheiden, bevor er sich doch vor Ermüdung erst mal auf den Rücken fallen lässt.

„Vorwärts Leute! Ihr habt ja gehört, was Lupius gesagt hat.“, befiehlt Zerberus einer Brigade von Rottweilern, die im Vergleich zu ihn allerdings bei weitem nicht so groß und stramm gebaut sind. Sie befinden sich in einem dunklen Wald. „Ja, General Zerberus!“, erwidert die Gruppe, die wie ihr Vorgesetzter ebenfalls mit Äxten bewaffnet sind. „Bald wird es so weit sein. Unsere Truppen werden die komplette Insel samt dem Königreich von diesen närrischen Perroherz in ihrer Gewalt haben.“, schwärmt Zerberus, während mit einem brachialen Streitaxthieb beinahe eine ganze Baumallee fällt. „Ich frage mich allerdings, ob Anuh und Bhis bereits das Schiff in ihrer Gewalt gebracht haben. Ich habe noch keine Meldung darüber gehört.“ Dieser Gedanke geht der rechten Hand von Lupius durch den Kopf, während man im Hintergrund das Fällen weitere Bäumen - durch die Hände seiner Untergebenen - hört.

Kapitel 13:
 



Zuletzt von ElektechN9ne am Fr 7 Dez - 1:14 bearbeitet, insgesamt 3 mal bearbeitet
Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 28 Nov - 22:20

   
Soooooo, nachdem du mich ja mit deinem Kapitel unbedingt vom Schreiben abgehalten hast, seh ich mich ja gezwungen, was zu kommentieren.

Also erstmal, immer wieder mal Worte vergessen, bin da jetzt aber zu faul zum Suchen, hab ja selber noch zu tun. Inhaltlich aber kann man wieder mal nichts sagen. Das Thunder wohl einen Auftritt kriegt, war abzusehen, umso schöner, dass es dennoch spannend eingebaut wurde. Besonders das noch ungewisse Schicksal der Schakale interessiert!

Der Umschwung auf Zerberus hingegen war zwar nett und "nice-to-know"...doch fand ich das etwas zu wenig Info, da wieder mal das Problem: Es ist halt Text und kein Manga, da wär das besser rübergekommen, denkt man aber bildlich, hast du ein super Ende hingelegt.

Also kann ich sagen...ich freu mich schon auf Kapitel 13!

EDIT: Okay, so gefällt das alles schon mehr, auch der Spoiler ist dir gut gelungen, Vorfreude +3!

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 1 Dez - 19:26

   
ich bin mir sicher, hier geht noch etwas mehr *schnorr* *schnorr*

Unhol D. Jimmy
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 5 Dez - 23:27

   
wieder mal nen gelungenes kapitel
die kombinationen der attacken gefallen mir hier besonders, das zeigt, dass du dir viele gedanken machst über den verlauf eines kampfes und nicht einfach attacke auf attacke folgen lässt
btw ich hoffe mal auf nen gegenfeed für meinen überarbeiteten text im bc
ist auch nicht so ganz so viel zu lesen wie hier zb Very Happy
der spoiler macht laune auf mehr!
achja und die idee mit der aura hat ich übrigens auch in ähnlicher art Very Happy wieder ne gemeinsamkeit in unseren geschichten ^^

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 6 Dez - 19:39

   
Hey ElektechN9ne

Da hat man mal keine Zeit online zu kommen und dann so was... ein spitzenmäßiges neues Kapitel ist on. xD
Aber da du mir ja schon sagtest, dass du schon ziemlich weit mit dem 12. Kapitel bist war das ja nur eine Frage der Zeit. xD
Okay nun zum Kapitel.
Was soll ich da großartig sagen, außer das es mir mal wieder super gefallen hat? ^^
Ich finde du hast die Kampfatmosphäre von dem letzten Kapitel klasse übernommen und weiter geführt.

Zitat :
Auch Kazimir legt verstärkte auf den Waldrand, wo Bhis vorhin gegen einen Baum gekracht ist.

Ich glaube da hast du ein Wort vergessen. ^^
Ich habe zwar öfters mal ein paar Stellen gefunden an denen du Wörter vergessen hast aber leider habe sie nicht mehr alle gefunden. xD
Naja aber an der Qualität der Geschichte es hat es nichts geändert, die ist immer noch super. Smile

Die Vorschau auf Kapitel 13 hat mich neugierig gemacht.
Bin schon gespannt, wie das auf der Insel noch weiter geht. ^^

MfG Nico Robin

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 12 Dez - 16:07

   
an einem solch historischem Datum wie den 12.12.2012 kann ich mir nicht die Gegelenheit nehmen lassen, ein Kapitel zu veröffentlichen...

Dieses Mal leider mit etwas viel Theorie, aber ich kam nach langem Grübeln zum Entschluss,
dass lieber mal etwas mehr erklärt wird - anstatt mit einer schwammigen Erklärung Verwirrung zu stiften.
aber selbstverständlich ist noch Platz frei für eure Spekulationen!

Nichtsdestotrotz wünsch ich euch viel Spaß und Kommentare, Kritiken und Heiratsanträge sind wie immer gern gesehen.

Kapitel 13: Aura

Auf dem Deck des Schmetterlingsschiffs, ein paar Stunden nach dem Kampf gegen die Totenpriester:
„Da vorne ist das Schloss. Wir sind gleich da.“, sagt Artus, der mit seiner Pfote in Richtung der prachtvollen Königsresidenz zeigt. „Gibt es auch einen Schlossgarten? Wir brauchen einen geeigneten Platz zum Landen.“, hackt der Käpt’n nach. „Natürlich. Der Garten befindet sich hinter dem Schloss. Dort gibt es genug Platz für das Schiff.“, erläutert der Offizier. „Ob es den anderen gut geht?“, fragt sich Kazimir. Wie es Artus vorgeschlagen hat, landet das Schiff im Schlossgarten. Ohne Zeit zu verlieren marschieren die drei in das Gebäude hinein. Der Käpt’n mit einem gewohnten flotten Schritt, während Gangart der beiden anderen eher an Humpeln erinnert, da der Kampf wohl unweigerlich Folgen mit sich zog. Auf direkten Weg begeben sie sich in den Besprechungsraum, wo bereits alle anderen warten.

Sie betreten den Raum und stoßen erst mal auf Stille. Der König, Lord Smus und Lady Canizia sitzen zusammen mit den zwei Offizieren, Diana und Gio an einem großen Tisch. Barov lehnt mit den Rücken an einer Säule, während er im Schneidersitz ein Nickerchen abhält. Unweit davon entfernt hat sich Trice auf einer Couch niedergelassen. Abgesehen von Barov werfen alle ihren Blick auf die drei Ankömmlinge. „Käpt’n Thunder! Kazimir!“, ruft Diana, die froh darüber ist die beiden zu sehen, und bricht somit das Schweigen. „Offizier Artus. Schön, dass Ihr wieder hier seid.“, entrichtet der König seinem Ritter. „Vielen Dank, eure Hoheit.“, entgegnet dieser. „Ihr seht verletzt aus, Artus. Was ist passiert?“, fragt Sir Bernando nach, während Diana nun auch ihre Mitstreiter mustert. „Du auch, Kazimir! Hast du gekämpft?“, will nun auch sie wissen. „Ja. Wir hatten das Vergnügen, zwei dieser Dunkellandgeneräle kennen zu lernen.“, erläutert Kazimir. „War da etwa auch ein großer schwarzer Hund mit einer Streitaxt dabei?“, so Gio, den sofort Zerberus dabei in den Sinn kommt. Nach dem diese Frage in Raum geworfen wird, spitzt auch Barov die Ohren und richtet seine Auge auf den Schamanen. „Nein, es waren…“ „… die Totenpriester, Anuh und Bhis.“, unterbricht Artus Kazimir, der soeben seine Freunde aufklären wollte, aber nicht wirklich wusste, wie er anfangen sollte. „Immerhin ist es dieses Mal nicht mir passiert.“, unterhält sich Gio mit sich selbst. „Anuh und Bhis, sagst du?“, hackt Sir Plutonius nach. „Ja. Und ich muss gestehen, dass die beiden viel stärker waren, als ich es mir je erhofft habe.“ „So ging es mir bei Zerberus auch. Die Zeit, die es so still um die Dunkellandgeneräle war, müssen sie wohl mit intensivem Training verbracht haben. Wir haben wirklich zu spät erkannt, was sich da im Dunkelland zusammengebraut hat.“, gesteht sich die Dogge nach dem Gespräch mit Artus ein. „Moment mal. Heißt das, dass es neben diesem Lupius und Zerberus noch mehr solche Monster gibt?“, unterbricht der Illusionist, den allein beim Gedanken daran etwas mulmig wird. „Damit liegst Ihr richtig. Mit Lupius eingeschlossen gibt es sieben Dunkellandgeneräle. Dazu kommen noch ihre unzähligen Handlanger und Schergen.“, gibt Bernando als Antwort. „Dann kann das Ganze ja noch heitern werden.“, befürchtet Gio lautstark. „Sind diese Generäle echt so stark?“, wirft Trice in die Runde, da er noch keinem General begegnet ist. „Mich hat ihre Kraft ehrlich gesagt wirklich überrascht.“, antwortet Kazimir. „Ich habe zwar einige Attacken auf sie gestartet, allerdings hatten sich nicht mal einen Kratzer. Im Gegenzug haben sie dafür meine Rippen geprellt. Und was mich am Meisten überrascht hat, ist dass sie Schamanenmagie anwenden konnten.“, führt er fort, worauf die restlichen Abenteurer im Chor mit einem „Was?“ antworten.

„Dazu kann ich Euch wohl einiges sagen.“, erhebt der König das Wort. Gespannt fallen alle Augen auf ihn. „In Eurer Heimat ist es wohl eine Seltenheit, dass jemand so etwas wie Schamanenmagie beherrscht?“, fragt der König, was auch prompt bejaht wird. „Nun gut. Es ist hier zwar auch keine Selbstverständlichkeit, dass solche Fähigkeiten jeder beherrscht, aber im Prinzip wäre es jedem Lebewesen möglich. Es hat alles mit der sogenannten Aura zu tun. Allerdings ist das Ganze sehr kompliziert.“, fährt er fort. „Ich schätze, wir sollten uns das Ganze dennoch anhören. Hab die Vermutung, dass jede noch so kleine Info hier überlebenswichtig sein kann.“, Trice will mehr wissen. „Nun gut. Wie ich bereits erwähnt habe, existiert in jedem Lebewesen eine Kraft, die man Aura nennt. Diese gliedert sich in eine physische und eine mentale Aura, Körper und Geist wenn man es so sagen will. Die mentale Aura ist ausschlaggebend für die Fähigkeit eines Lebewesens. Meist hängt sie von der Umgebung und den Verhältnissen, in der dieses Lebewesen aufgewachsen ist, ab. Sie ist von Stamm zu Stamm individuell und lässt sich nicht verändern. Mittlerweile ist aber schon so viel darüber bekannt, dass man sie grob, jedoch nicht zur Gänze, gliedern kann.“ Gespannt warten nun alle auf die folgende Erläuterung von König Perroherz. „Zu einem gibt es die sogenannte ‚Bändigermagie‘. Sie hat sich zu einer Kraft etabliert, welche sich viele der aufstrebenden Krieger in dieser Welt zu Nutzen machen.“ „So wie du, Trice.“, ergänzt Bernando die Erklärung des Königs. „Dann existiert noch die vorhin besprochene Schamanenmagie. Die Fähigkeiten, die einem Nutzer dieser Kraft zur Verfügung stehen, sind zwar durchaus variabel, dennoch besteht unter ihnen eine große Gemeinsamkeit. Im Gegensatz zur Bändigermagie können Schamanen nicht ihren eigenen Körper in ein spezifisches Element verwandeln.“ Nach dieser Ansprache richten sich alle Augen auf Kazimir, der sich wie folgt dazu äußert: „Dem ist nichts mehr hinzu zufügen. Im Vergleich zu Trice kann ich nicht meinen Körper in Sand oder Eisen verwandeln.“ „Dann gibt es da noch sogenannte ‚Equipmentmagie‘. Darüber muss ich nicht viel Worte verlieren, die besten Beispiele dafür sind unsere drei Offiziere.“ „Käpt’n Thunder und Barov verwenden auch diese Art von Aura.“, dieses Mal vollendet Diana die Erläuterung des Königs. „Auch wenn diese Erklärung naheliegend wäre, so hege ich doch meinen Zweifel, dass sie komplett der Wahrheit entspricht.“, denkt sich Plutonius, während er seinen Blick Richtung Barov schwenkt. „Ich zähle wohl auch zu den…“ – „Equipmentmagiern.“, will Gio einwerfen, jedoch kommt ihm der Käpt’n zuvor, woraus wieder eine selbst bemitleidende Gestik seitens Gios resultiert. „Falsch.“, unterbricht Plutonius, der dieses Mal seinen Verdacht nicht für sich behält. „Deine Kraft weist zur Ähnlichkeiten zur ‚Equipmentmagie‘ auf. Allerdings unterscheidet sie sich davon, dass du mit den Gegenständen, die du zum Kampf verwendest, eher die Mittel zum Zweck und keine Waffen. Diese Art von Aura nennt sich ‚Manipulationsmagie‘.“, klärt die Dogge auf. „Da ist wohl was Wahres dran. Ich verwende zwar ebenfalls Waffen, wie zum Beispiel den Bogen in meinem Spazierstock, allerdings benutze ich für derartige Angriffe nicht meine Aura.“, gesteht sich Gio ein. „Die nächste Variation der Aura nennt sich ‚Verwandlungsmagie‘. Wie der Name schon sagt, erlaubt sie einem Nutzer, seine äußere Erscheinung spezifisch zu verändern. Parallel dazu existiert die ‚Habitusmagie‘. Ihr Kennzeichen ist es, dass viel der angewandten Aura hauptsächlich in physische Bewegungs- und Kraftabläufe investiert werden um deren Effekte zu maximieren.“, so der König. „Mein Knappe Gaze und die imposante Dame in eurer Crew sind Nutzer dieses Typen.“, fügt Bernando dazu. „Wie bereits anfangs erwähnt habe, ist noch nicht alles über die mentale Aura bekannt, und ich bin mir sicher, dass es noch andere Auratypen gibt. Jedoch will ich euch die letzte mir bekannte Art nicht vorenthalten. Sie ist die mysteriöseste von allen. Man nennt sie ‚Emphasenmagie‘. Viel ist über sie nicht bekannt, aber einige der stärksten Akteure dieses Zeitalters sind Nutzer dieser Kraft.“, kommt der König zum Abschluss.

„Bändiger-, Schamanen-, Equipment-, Manipulations-, Verwandlungs-, Habitus- und Emphasenmagie also. Ein ganz schöner Haufen an möglichen Fähigkeiten, die uns zum Verhängnis werden könnten.“, sagt Trice bedenklich. „Ist ja wirklich sehr interessant, eure Hoheit. Aber was hat es nun mit der physischen Aura auf sich?“, fragt nun Käpt’n Thunder. „Wobei ich schon einen Verdacht habe, um was es sich dabei handeln könnte.“, so sein weiterer Gedankengang. „Nun gut ich erzähle Euch alles, was ich darüber weiß, wobei das nicht wirklich viel ist.“, bedauert der König. „Die physische Aura ist im Gesamtbild etwas einheitlicher, als die mentale Aura, wobei sich dort ebenfalls individuelle Charakteristiken herauskristallen können. Aber im Groben kann man sagen, dass sie die Aufgabe hat die mentale Aura nach außen zu tragen.“ „Ich verstehe. Das heißt die ‚Naturelle Präsenz‘ ist also eine…“ – „… Form der physischen Aura.“, schlussfolgert der Illusionist, bis er ihm der Käpt’n erneut unterbricht. Auch die restlichen Abenteurer sind über diese Information erstaunt, freuen sich jedoch darüber, dieses Wissen jetzt zu besitzen.

Als nun auch Lord Smus etwas zur Diskussion beitragen will, stürmt plötzlich ein ritterlich gekleideter Schäferhund in den Raum. „Eure Hoheit, Zerberus und seine Schergen randalieren im nördlichen Teil der Stadt.“, berichtet dieser. „Was erzählst du da, Wachmann?“, fragt der erschrockene Lord Smus. „Nachdem sie sämtliche Bäume im Wald gefällt haben, sind sie auf die Stadt übergegangen und scheuen keine zivilen Schäden.“, fährt der Wachmann fort, bis er einen Rempler von Barov verpasst bekommt, der an ihm vorbei die Tür rausgehen will. „Wo willst du hin, Barov?“, fragt Gio nach. „Ich noch haben offenes Rechnung mit Hund.“, gibt ihm dieser zur Antwort, während er kampfbereit und mit strenger Miene seine Hand zum Schwertgriff führt. „Aber das ist noch nicht alles, eure Hoheit. Auch im Westen der Stadt ist zu Randalen gekommen, allerdings noch nicht bekannt, wer dafür verantwortlich ist.“, erläutert der Wachmann weiter. „Das sehe ich mir an.“, sagt Kazimir und steht auf. „Wartet! Nicht so voreilig, werte Freunde. Egal wie sehr wir Eure Hilfe zu schätzen wissen, ist es nicht mit meinem Gewissen vereinbar, dass ihr Euch um alles kümmert. Sir Bernando begleitet Barov.“, verkündet der König. „Wie Ihr wünscht, Sire.“, entgegnet der Bernhardiner. „Ich möchte vorschlagen, dass Gaze den Schamanen begleitet. Er könnte ihn am Schnellsten in die westliche Region der Stadt bringen.“, fügt er noch hinzu. „Einverstanden!“, so Perroherz. Nur wenige Sekunden später waren Bernando, Barov und Kazimir auch schon verschwunden. „Eure Hoheit, Sir Artus und ich würden gerne die Wachposten inspektieren und gegeben falls die Wachposten verstärken. Ein Angriff auf das Schloss scheint nicht unwahrscheinlich.“, bietet Plutonius seinen König. „So soll es sein. Ich kann allerdings nicht erlauben, dass sich hier mehr Soldaten aufhalten als in der Stadt. Das Wohl des Volkes macht ein Königreich aus, und nicht das Wohl des Königs.“ „Ich komme auch mit. Ich schmelze noch, wenn ihr noch länger rumsitzt.“, gibt Trice bekannt, der von seinem Platz aufsteht und erstmals die Fingerknochen knacken lässt. „Ich werde nach meinem Schiff sehen. Diese räudigen Schakale haben es ja auch darauf abgesehen.“, so der mürrisch klingende Käpt’n. „In dem Fall werden Gio und ich erst mal hier bleiben, und Lady Canizia und Lord Smus beschützen, sollte es zu einem Angriff auf das Schloss kommen.“, verkündet Diana. „Gut. Dann ist ja alles geklärt. Dann lasst Uns gehen.“, erwidert der König und verlässt mit den beiden Offizieren und Trice den Saal.

„Boss Lupius. Es sind nun alle auf ihren Posten.“, sagt eine raue Stimme in einen dunklen Raum hinein. „Hervorragend!“, antwortet eine weitere Stimme. Laute Schritte sind aus dem dunkeln Raum zu hören, als ob eine große Gestalt Richtung Ausgang gehen würde. Die Silhouette einer großen, haarigen Gestalt nähert sich unaufhaltsam, der Person am Eingang, die vorhin in den Raum schrie. „Wollen sie etwa jetzt schon in Aktion treten, Boss?“, fragt die Person am Eingang, welche ebenfalls eine überdurchschnittlich groß gebaute, fellige Erscheinung ist. Die grimmige Gestalt aus den Rauminneren legt eine ihre grauschwarzen Pranken auf die Schulter des Berichterstatters und spricht: „Ja, mein Freund. Es wird Zeit dieses Königreich in Schutt und Asche zu legen.“ Dieser Ansage wird mit einem diabolischen Lachen am Ende noch mehr Nachdruck verliehen.

Kapitel 14:
 

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 12 Dez - 20:59

   
So, Mr. N9ne...neues Kapitel, neues Kommentar.

Inhaltich...viel Infos zur Aura, durchaus interessant, leider geriet der Trubel um das Land der Hunde etwas in den Hintergrund, leider, aber umso mehr hast du die Spannung auf folgendes aufbauen können.

Zum Abschluss...ein paar Fehler waren drin, die ich aber zu faul bin aufzuzählen.

Freu mich aber auf jeden Fall auf Neues!

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 22 Dez - 15:40

   
Hey ElektechN9ne

Oh man ich lasse mir irgendwie immer mehr Zeit mit dem Kommentieren.
Du darfst mich gern mit einem Knüppel erschlagen wenn das wieder vorkommt. -.-
Ist ja nicht mehr auszuhalten mit mir, und das bei so einem informativen Kapitel.

Eine Menge Informationen über die Aura, finde ich gut. Dadurch ging zwar ein wenig die Spannung flöten, aber solche Kapitel müssen schließlich auch mal sein. Und es ist ja auch nicht so, dass dadurch deine Geschichte verschlechtert wurde. xD

Es waren zwar wieder ein paar Fehler drin aber, die waren nicht so dramatisch. Smile

Ich freue mich schon auf das nächste Kapitel.
Die Vorschau klingt ja schon mal vielversprechend. ^^

MfG Nico Robin

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 25 Dez - 19:46

   
Vielen Dank für das Feedback und die Kommentare.
Freut mich, dass es trotz der vielen Theorie gut angekommen ist =)

und ohne euch länger auf die Folter spannen zu wollen, hier Kapitel 14!

Kapitel 14: Unerwünschter Besuch

Sir Bernando traut seinen Augen nicht, als er zusammen mit Barov das Schloss verlässt. Die Stadt, die sich vor dem Schloss befindet, wird gerade von unzähligen Dunkellandsoldaten in Form von bewaffnet und gepanzerten Pitbulls und Rottweilern. „Das darf nicht wahr sein.“, haucht der Ritter schockiert. Er zieht sein Schwert und macht sich bereit für eine Auseinandersetzung mit den Unholden. Auch Barov scheint einem Kampf nicht abgeneigt. Gerade als die beiden losstürmen wollen, klopft jemand auf Bernandos Schulter. „Wir regeln das schon, Offizier!“, sagt ein Soldat aus dem ersten Bataillon, dessen Aussage vom Gebrüll der restlichen Einheit noch Nachdruck verliehen wird. Sichtlich gerührt von der Loyalität seiner Männer, nickt der Ritter nur zustimmend und macht sich mit Barov auf den Weg Richtung Norden. „Los Männer! Zeigen wir diesen Dunkellandpappnasen, dass sie sich mit dem falschen Bataillon angelegt haben!“, brüllt der Soldat von vorhin zum Angriff und rennt mit seiner Brigade Richtung Stadt. Dort angekommen beginnt auch schon der Schlagabtausch mit ihren Feinden. Das Aufprallen zweier Schwerter und aggressives Knurren übernehmen die Geräuschkulisse und der Krieg nimmt seinen Lauf.

In der Zwischenzeit bahnen sich Kazimir und Gaze im Westen ihren Weg durch das Dickicht. „Einen ganz schönen Dschungel habt ihr auf eurer Insel.“, merkt Kazimir an. „Das täuscht nur ein wenig. Diese Dschungelstreifen ist relativ schmal und wuchert auch nur an den Seiten des Flusses Nixus, der Hell- und Dunkelland voneinander trennt. Nachdem Dschungelstreifen auf der anderen Seite des Flusses beginnt auch schon die Dunkellandwüste.“, klärt ihn Gaze auf. „Ach, so ist das. Und ich hab mich schon über die seltsame Vegetation gewundert.“, antwortet der Schamane daraufhin. Während Kazimir seine Mühe hat, sich durch den Dschungel zu plagen, legt Gaze ein sehr hohes Tempo vor und macht öfter mal eine Pause, damit der Abenteurer nachkommen kann. „Du bist ja ganz schön flink unterwegs.“, sagt Kazimir, während er nach Luft ringt. „Ja, ich bin ein Windhund und zusätzlich noch ein Habitustyp. Meine Geschwindigkeit ist sozusagen die daraus resultierende Fähigkeit.“, erklärt Gaze. „Wenn du nichts dagegen hast, würde ich schon mal voraus zum Fluss laufen und dort auf dich warten.“, fügt er hinzu. „Das halte ich für eine gute Idee. Ich beeile ich mich.“, antwortet der Schamane und sieht zu, wie Gaze blitzschnell in der Dunkelheit des Dschungels verschwindet.

Währenddessen im Schloss:
„Das ist ein Skandal! Draußen herrscht der Krieger, und der König will sich auch noch in dieses Getümmel stürzen. Er ist wahnsinnig geworden, sein Leben so einfach aufs Spiel zu setzen.“, beklagt sich Lord Smus lautstark, während im Kreis läuft. „Beruhige dich, Liebster. Sir Plutionus und Sir Artus sind ja mit ihm gegangen. Die beiden werden ihn schon beschützen.“, versucht Lady Canizia in zu besänftigen. „Beruhigen? Im Anbetracht unserer Situation ist Beruhigen wohl das Letzte, was ich momentan tun kann.“, tobt der Grauhaardackel weiter. „Ihr vergesst wohl, dass Trice auch mit dem König mitgegangen ist. Glaubt mir, bei ihm ist Euer König schon in Sicherheit.“, mischt sich Gio ins Gespräch ein. „Genau. Da wird schon nichts schief gehen.“, fügt Diana hinzu. „Hoffen wir das Beste.“, so Lord Smus etwas bedrückt.

„Denkst du, dass wir hier richtig sind, Bone-san?“ „Natürlich, du Hohlbirne. Es gibt nur ein Schloss in diesem Königreich. Wie sollen wir da falsch sein, ha? Kannst du mir das bitte erklären?“ „Du bist wirklich schlau, Bone-san!“ „Halt die Klappe!“ – so ein Gespräch zweier skurriler Gestalten vor dem Hintereingang des Schlosses. „Der Boss war sehr präzise, was unseren Auftrag anbelangt, also lass uns keine Zeit verlieren.“, sagt eine der beiden Gestalten mit einer gehässigen Stimme, woraufhin die andere Gestalt mit einem kräftigen Schlag die Schlosstür zerstört. „Gut gemacht, Dickerchen. Dann lass uns mal loslegen.“, so wieder die gehässige Stimme. Die beiden Unbekannten betreten daraufhin das Schlossinnere.

„Was war das?“, schreit Lord Smus auf, als er das gewaltsame Eindringen an der Hintertür realisiert. „Ich habe…“ – „… auch etwas gehört.“, so Gio, der dann aber abrupt von Diana unterbrochen wird. „Das kam von der Hintertür. Da bin ich mir sicher.“, sagt Smus. „Ich sehe besser mal nach dem Rechten.“, beruhigt Gio die anderen und geht Richtung Saaltür. „Was kann das nur gewesen sein?“, fragt sich der Illusionist, bis plötzlich die Saaltür, wenige Schritte bevor er sie erreicht hat, aufgeschlagen wird und nach innen vor seine Füße fällt. Erschrocken springen die restlichen Personen im Saal auf. „Ding Dong. Hat hier jemand einen ermordeten König bestellt?“, fragt nun wieder die gehässige Stimme. „Ich dachte, wir müssen den König ermorden, Bone-san.“, so die zweite Stimme vorhin, die sehr dumpf und tief klingt. „Natürlich müssen wir das, du Schwachkopf. Das war gerade ein Witz.“ „Oh verstehe. Du bist echt lustig, Bone-San.“ „Klappe halten!“ – das weitere Gespräch der beiden. „Oh nein. Das sieht nicht gut aus.“, sagt der zitternde Lord Smus. „Wieso wer sind die beiden? Etwa diese Dunkellandgeneräle?“, fragt Diana neugierig nach. „Ja. Der Typ links ist Bone, ein Krimineller, der für seine Erbarmungslosigkeit bekannt ist. Und das rechts daneben ist Jumbo, zwar nicht das hellste Kerlchen, aber so stark, dass man wohl ein ganzes Bataillon bräuchte, um ihn zu besiegen.“, erläutert Lord Smus. Diana und Gio mustern den unerwünschten Besuch nun genau.

Den Hund, den Lord Smus als Bone identifiziert hat, war ein um die zwei Meter großer, schwarzer, kurzhaariger Hund, der ein schelmisches Grinsen auf den Lippen trägt, und sich das Kichern damit partout nicht verkneifen kann. Er ist oberkörperfrei und trägt nur eine knielange, zerrissene Jean. Um den Hals baumelt eine Kette mit einem Knochenanhänger, des Weiteren trägt er einen großen Knochen, ebenfalls um die zwei Meter lang, als Waffe bei sich, den über die Schulter geworfen trägt (siehe unten). Der zweite Hund, Jumbo, ist ein kolossaler Mastiff-Hund, dessen Größe die von Bone nochmal um zwei Meter übertrifft. Er betritt geduckt den Raum, damit er unter die Türschwelle passt. Bis auf seine pelzige, riesengroße Erscheinung ist allerdings nichts Auffälliges an ihm zu erkennen. Seine Bekleidung beschränkt sich ebenfalls nur auf eine knielange Jean, die im Gegensatz zu Bone allerdings noch nicht im zerrissenen Zustand ist, und einem Wikingerhelm mit zwei kleinen Hörnern.

„Ich sehe den König nirgendwo. Ist er etwa nicht hier?“, fragt Bone in die Runde. Die Antwort darauf ist allerdings nur betretendes Schweigen. „Aber wenn der König nicht hier ist, dann können wir ihn ja gar nicht umlegen, Bone-san.“, sagt Jumbo. „Ach wirklich, Schlabberpacke? Sag, bist du da alleine drauf gekommen?“, so Bone zynisch. „Ja, Bone-san!“, die Antwort des schwerfälligen Mastiffs, woraufhin sich Bone nur mit seiner Pfote auf die Stirn klatscht. „Dann müssen wir uns die Zeit wohl anders vertreiben, Dickerchen.“, fügt er noch hinzu, nachdem er sich im Schneidersitz auf den Boden bequemt hat. „Der König ist nicht hier. Verschwindet also wieder.“, schreit Lady Canizia ängstlich die beiden Generäle an. „Oh, was sehen meine Äugelein denn da? Die bildhübsche Lady Canizia. Ich glaube, ich weiß nun, was ich in der Zwischenzeit mache, bis mir der König über den Weg läuft.“, sagt Bone, der sich die Zunge über die grinsenden Lippen wischt. Die Pudeldame begibt sich darauf in eine nervöse, ängstliche Körperhaltung. „Wagt es ja nicht, ihr auch nur ein Haar zu krümmen, ihr Gauner!“, schreit Lord Smus aufgebracht und springt Bone attackierend an, doch noch bevor er auch nur in seine Nähe kommt, verpasst ihn Jumbo einen Hieb mit seiner riesigen Pranke. Der Rauhaardackel wird dadurch geradewegs in eine Säule geschleudert, die er durch die enorme Wucht des Hiebes auch durchbricht, bis ihn schließlich die Wand abbremst, und er bewusstlos zu Boden fällt. „Liebster!“, schreit Lady Canizia auf.

„Na warte, du Riesenbaby, das wirst du noch bereuen.“, denkt sich Gio und springt nun ebenfalls auf Jumbo zu. Als er gerade in der Luft einen Angriff vorbereiten will, bevor er die Distanz verkleinert, sieht er wie plötzlich Diana vor dem Riesen erscheint. Sie springt auf Bauchhöhe und holt zu einem Schlag aus, bevor sie ihre Faust in die Magengrube von Jumbo schlägt. Dies geschieht mit einem solchen Tempo, dass Jumbo überhaupt keine Chance hat darauf entsprechend zu reagieren, und Bone das ganze Manöver viel zu spät bemerkt. „‘Water Bomb‘!“, ruft Diana, während sie mit voller Kraft ihre Faust in Jumbos Körper reindrückt. Kurz darauf verdrängt sich die von Diana reingedrückte Masse und bewegt sich – wie eine Welle – auf dem Körper von Jumbo, bis sich der wellenförmige Kreis auf seinen Rücken wieder schließt. „Ha?“, denkt sich der Hüne, als er nach diesem Vorgang plötzlich vom Boden abhebt, und mit enormen Karacho Rückwärtspurzelbäume schlagend den Gang, durch den er hergekommen ist, zurückkatapultiert wird. „Leg dich gefälligst mit jemanden an, der so groß ist wie du!“, ruft ihm Diana, nach ihrer Landung, nach.

Randnotiz:
Bone hält in etwa so seinen Knochen:
Spoiler:
 

Kapitel 15:
 



 

Schnellantwort auf: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)

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