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Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   So 30 Dez - 18:58

   
Endlich ein lang ersehntes Duo dieser Art...auf sowas hab ich mich gefreut!
Schreibstil wie gewohnt, keine Mängel, Spannung war ein bisschen...non-existent, aber bei solchen Chaps...passiert das nun mal.
Die Generäle gefallen mir...erwarte da Top-Kämpfe!

Unhol D. Jimmy
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 31 Dez - 16:09

   
Sooo Kapitel 13 und 14 durch
wie ich dir schon sagte erinnern die verschiedenen formen der magie, die in kapitel 13 beschrieben werden, stark an hxh, was aber nichts schlechtes ist, da du die magietypen hier gut beschreibst und auch noch raum für spekulationen offen lässt!
genauso wie ich es mag Very Happy

kapitel 14 zeichnet sich durch einen guten schreibstil aus
du hast es spitze hinbekommen nicht den überblick über die verschiedenen schauplätze zu verlieren, so dass man der story gut folgen konnte beim lesen
weiter so!

ich rieche ne menge coole kämpfe in den nächsten kapiteln Smile

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 2 Jan - 23:06

   
So, neues Jahr, neues Kapitel - passt doch Very Happy
Hier das letzte "Setup-Kapitel" - wenn man es so nennen will - hab mich drum bemüht, dass es auch schon hier etwas mehr zur Sache geht, und ich hoffe, dass es mir doch gut gelungen.
So nun ohne viel Gequatsche, das Kapitel:

Kapitel 15: Konfrontationen

„Leg dich gefälligst mit jemanden an, der so groß ist wie du!“, hallt es durch den Gang, durch den Jumbo geschleudert wurde. „Was war das?“, denkt sich der überraschte Gio, der nun auch wieder gelandet ist, aber keine Ahnung hat, was gerade passiert ist. Vor Wut schnaubend steht Diana noch mit ausgestreckter Faust vor der zertrümmerten Tür zum Gang. „Ist das Dampf?“, fragt sich Lady Canizia, die verblüfft den kompletten Angriff mit angesehen hat, und Dianas Faust mustert. „Interessant. Nur ich denke, dass das für die Speckschwarte nicht ganz gereicht hat.“, kommentiert nun Bone, der sich wieder aus seinem Schneidersitz erhebt, und seinen Knochen für etwaige Angriff bereit macht. Genervt dreht sich Diana zu ihm. „Dieser Bone scheint von Dianas Angriff überhaupt nicht überrascht zu sein, was ich von mir nicht behaupten kann. Sind die Generäle echt so stark?“, so Gio, der Bones Reaktion nicht nachvollziehen kann. „Bis jetzt ist dein Kumpane aber allerdings noch nicht aufgestanden.“, teilt Diana den Dunkellandgeneral mit. „Eile war noch nie seine Lieblingseigenschaft. Aber keine Sorge, er wird schon noch aufstehen. Bis dahin kannst du dich ja an mir etwas austoben, junges Fräulein.“, wieder streicht sich Bone die Zunge über die Lippen und fletscht danach mit seinen scharfen Zähnen. „Los! Zeig mir, was du drauf hast.“, lädt Diana ihn zum Angriff ein und geht in eine Verteidigungsposition.

„Nichts lieber als!“, der schwarze Hund holt mit seiner Knochenkeule zu einem Schlag auf Diana aus, doch noch bevor sich Diana davor schützen kann, geht Gio dazwischen und blockiert den Schlag mit seinen Gehstock. „Du hast dir deinen Gegner schon ausgesucht, Diana. Den Kerl hier, nehme ich mir vor.“, sagt der Illusionist, was Diana auch sofort, wenn auch wehmütig, einsieht. „Ganz schön große Töne, die du da spuckst, Maskenmann.“, unterbricht Bone das Gespräch. Er holt zu weiteren Schlägen mit dem Riesenknochen aus, denen Gio aber geschickt ausweichen kann. Der General schlägt tiefe Kerben in die Fliesen des Saales. Als nächstes holt der General zu einem Schwung aus, der Gio aber aufgrund einer zu weiten Distanz nicht erreicht. Bone scheint das allerdings wenig zu stören, und er holt zu einem weiteren derartigen Angriff aus. „Was hat er vor? Er doch gesehen, dass seine Keule für einen solchen Angriff zu kurz ist?“, denkt sich Gio verblüfft, bis er plötzlich einen starken Schmerz in der Beckengegend wahrnimmt und niederstürzt. Er schreit schmerzerfüllt auf. „Was? Ist die Keule etwa größer geworden?“, fragt sich der Abenteurer, als er plötzlich die Ursache für den Schmerz sieht. „Du scheinst überrascht. Dabei war das gerade erst der Anfang, Freundchen. ‚Bone Hammer‘!“, sagt Bone in seiner gehässigen Tonlage und springt hoch empor und holt zu einem Schlag mit seiner Keule aus, die während des Herabschlagens am oberen Ende jedoch immer größer wird, und wie ein riesiger Hammer auf den Boden Richtung Gio knallt, der große Mühe hat diesem Manöver noch rechtzeitig auszuweichen. „Das muss Equipmentmagie sein. Er hat seine Keule einfach während des zweiten Schlages verlängert. So konnte er mich also treffen. Ich muss auf der Hut sein.“, analysiert Gio, während sein Gegner nur gehässig kichert.

„Lady Canizia, bringen Sie sich in Sicherheit und nehmen sie Lord Smus mit. Ich halte währenddessen Jumbo auf.“, befiehlt Diana den Adel, der ihr aber sofort Gehorsam leistet. Lady Canizia hebt den Rauhaardackel auf, und verlässt mit ihm den Saal, wo Gios Kampf mit Bone gerade voll im Gange ist. Diana begibt sich in den Gang, durch den sie vorhin Jumbo geschleudert hat. „Wo ist der Kerl hin? So ein Koloss kann sich doch nicht einfach in der Luft auflösen?“, denkt sie sich, während sie Ausschau nach dem Mastiff hält. „Ein Loch…?“, so ihr Gedankengang, als sie abrupt vor einem stehen bleibt. Plötzlich beginnt der Boden unter ihren Füßen zu beben. „Habt dich!“, hört man Jumbo rufen. Die Fliesen, auf denen Diana steht, zerbrechen, und Jumbo schraubt sich direkt unter der Abenteurerin aus dem Boden. Um auszuweichen macht sie ebenfalls einen Sprung, doch der Riesenhund hat genug Schwung, um sie einzuholen und ihr eine volle Breitseite mit seiner Pranke zu verpassen, dass sie gegen die Decke geschleudert wird, und diese sogar durchbricht. Jumbo und springt ebenfalls eine Etage höher, da er allerdings nicht durch Öffnung passt, die Dianas Körper beim Durchbruch erzeugt hat, entsteht durch seine voluminöse Statur ein noch viel größeres Loch in der Decke. Diana, die im oberen Raum bereits auf den Boden gelandet ist, sieht wie Jumbo zu ihr hinauf stoßt und beginnt, sich wieder aufzurappeln. So stehen sie nun wieder Auge um Auge gegenüber, zwischen ihnen der von Jumbo erzeugte Krater.

„Du nimmst dir den Typ vor, der auf das Schiff aufpasst!“, dröhnt Lupius‘ Stimme im Kopf einer Gestalt, die sich dem Schiff nähert. Es ist dieselbe Gestalt, die vor kurzem mit Lupius gesprochen hat. „Ah, da ist er ja.“, denkt sie sich, als sie endlich Käpt’n Thunder erspäht, der wie angekündigt auf dem Schiff Wache schiebt. „Verdächtig ruhig hier. Bevor ich auf das Schiff kam, habe ich gesehen, welche Ausmaße diese Schlacht in der Stadt vor dem Schloss angenommen hat. Warum hat man keine Dunkellandsoldaten hier her geschickt? Dieser Garten ist mehr oder weniger eine offene Schwachstelle.“, rätselt der Käpt’n, während der Rauch aus seiner Pfeife nur so rausqualmt. Plötzlich fliegt ein kugelförmiges Objekt direkt an seinem Kopf vorbei und schellt am Masten, nicht ganz zerstörungslos, auf. „Was war das?“, fragt sich Eric Thunder und dreht sich blitzartig um. „Ein Schneeball?“, so sein erster überraschter Gedanke als er das Wurfgeschoss identifiziert. Weitere mutmaßliche Schneebälle kommen in seine Richtung geflogen. „‘Mjollnir Hammer: Polar Wind Wall‘!“, nach einem kräftigen Hammerhieb auf einen der Schnellbälle entsteht ein Kraftfeld, das auch die anderen Schneebälle zum Stehen und schließlich auch zum Runterfallen bringt. Nun vernimmt der Abenteurer eine Gestalt, die auf die Reling des Schiffs gesprungen ist. „Gar nicht mal so übel.“, sagt die Gestalt, bevor der Käpt’n sich nach ihrer Identität erkundigen kann. Es ist ein großer, schneeweißer Husky mit strahlenden dunkelblauen Augen. Er trägt lediglich eine weite Hose in Camouflage, und auf den Armen jeweils einen Armring. „Du bist einer der Dunkellandgeneräle, huh?“, pöbelt ihn der Käpt’n grimmig an. „Oh, du bist anscheinend gut informiert. Das erspart Zeit. Mein Name ist Jack Whuskey, und ich bin, wie du bereits richtig erkannt hast, ein Dunkellandgeneral. Du weißt bestimmt auch, warum ich hier bin, stimmt’s?“, fragt der weiße Hund nach. „Ja. Aus irgendeinem stumpfsinnigen Grund wollt ihr euch mein Schiff unter die Pfote reißen. Das haben die Schakale schon ausgeplaudert.“, offenbart der Käpt’n. „Du warst also dabei, als die Totenpriester versucht haben, dieses Vorhaben in die Tat um zu setzen. Ihr habt sie ja ganz schön lächerlich gemacht, die beiden sind wirklich sauer.“ „Was? Die beiden leben also noch?“, erzählt Jack, woraufhin beim Käpt’n ein katastrophaler Gedanke aufkommt. „Wie dem auch sei. Jetzt werde ich dieses Schiff ein für alle Mal zu kapern, und ich verspreche dir, dass dies zu verhindern eine Höllenfahrt für dich wird.“, kündigt Jack an, und begibt sich in Angriffsposition. „Versuch es, Köter, aber ich werde dir zeigen, wo der Hammer hängt!“

„Gaze, was ist passiert?“, fragt Kazimir den blutüberströmten Windhund, der plötzlich vor seinen Füßen auf den Boden landet. Die Frage bleibt jedoch aufgrund unbeantwortet. „Er ist bewusstlos. Mist. Was ist da drin passiert?“, will der Schamane wissen und blickt ahnungslos in den dunklen Dschungel vor ihm. „Khihi!“, ein Kichern ertönt. Kazimir erschreckt und nimmt eine Verteidigungspose ein. „Unmöglich!“, denkt sich der Abenteurer. Ihm läuft ein kalter Schauer über den Rücken, als er nun sieht wie Anuh und Bhis aus dem Gebüsch kommen. „Dieser Knappe ist zwar schnell gewesen, aber in Sachen Kampfkraft war uns leider meilenweit unterlegen.“, entgegnet Anuh. „Ihr Bastarde! Wie konntet ihr meine Attacke nur mit solch leichten Schaden überstehen?“, fragt der Schamane die Totenpriester, die aus dem letzten Kampf lediglich ein paar Kratzer mitgenommen haben. „Damit du jetzt nicht dumm sterben wirst, erkläre ich dir, wie so was funktioniert. Wir beherrschen nicht nur die Totenpriestermagie, die uns erlaubt Aura durch unsere Sicheln zu manifestieren, sondern noch eine zweite Fähigkeit, die sich ‚Black Quartz Skin‘ nennt. Durch sie können wir durch unsere Aura auf der Hautoberfläche konzentrieren, und unsere Haut dadurch für kurze Zeit stahlhart werden lassen.“ „Genau. Khihi!“, antwortet Anuh, was durch Bhis unterstützt wird. „So ist das also. Deshalb konnte der eine auch meinen Schwerthieb ohne einen Kratzer überstehen. Das muss eine Variante sein, wie man seine physische Aura nutzen kann.“, schlussfolgert Kazimir. „Egal. Diese Nummer zieht kein weiteres Mal bei mir. Ich werde euch nun endgültig den Gar ausmachen.“, brüllt der Schamane die Schakale an und macht sich kampfbereit.

„Hier wurde irgendwo Zerberus gesichtet.“, erklärt Sir Bernando seinen Mitstreiter Barov. „Gut. Danke für Herbringen, Rest schaff ich alleine.“, mausert sich Barov, und streckt seinen Arm vor Bernandos Brust, als er mit ihm weiter marschieren will. „Bist du wahnsinnig geworden? Wir reden hier von einer der größten Bestien, die auf dieser Insel existieren. Es wäre Selbstmord, wenn ich dich alleine gegen ihn antreten lasse.“, schreit der Ritter den Schwertkämpfer an, der das Ganze aber relativ unbeeindruckt auffasst. „Ihr müsst mich nicht mehr suchen. Ich habe euch schon gefunden.“, hören die beiden plötzlich eine Stimme sagen, worauf sie sich sofort umdrehen. Vor ihnen steht Zerberus samt einer Gruppe von zehn weiteren Dunkellandsoldaten. „Siehst du? Willst du etwa gegen elf Gegner gleichzeitig antreten?“, fragt Bernando nun nochmal nach, als er sieht, dass Barov nun auch zahlenmäßig stark im Nachteil wäre, wenn er alleine kämpfen würde. Als er sich gerade zum Abenteurer wenden will, bemerkt er aber, dass dieser bereits zum Angriff losgestürmt ist. „Schnappt ihn euch!“, befiehlt Zerberus seiner Truppe, auf die Barov geradewegs zu rennt. „Alles klar, General!“, erwidern die Gefolgsleute und starten einen Gegenangriff. Wenige Meter vor der Konfrontation hebt Barov mit einem Sprung vom Boden ab, und fliegt nun knapp über den Boden auf seine Gegner zu. Während dieses Vorganges zieht er auch sein Schwert. Als er sich mittendrin im Getümmel der feindlichen Soldaten befindet, ruft Barov: „‘Killer Instict‘!“. Die Soldaten werden in riesige kreisförmige Spirale gezogen, die Barov durch einen Schwertstreich erzeugt hat. Sie wirbelt es eine kurze Zeit lang in die Luft, bis sie danach kampfunfähig zu Boden stürzen. Dieser Angriff beeindruckt selbst den Höllenhund Zerberus, welcher sich danach mit seiner Streitaxt bereit macht. „Diese Attacke erinnert mich an Artus ‘Alsatian Helix‘, nur um einiges kraftvoller. Ich vertraue diesen Menschen. Er kann Zerberus besiegen!“, denkt sich der Ritter. „Gut! Kümmer‘ dich um Zerberus! Ich werde zurück in die Stadt gehen, und dort meine Männer unterstützen. Viel Glück, du wirst es brauchen!“, ruft Bernando Barov zu, und macht sich aus den Staub. „Dann sind es also nur noch wir beide, was?“, so der grimmige Zerberus. „Ich lange nach Gegner wie dir gesucht, Hund.“, erwidert Barov plump, und richtet sein Schwert für einen Angriff aus.

Währenddessen auf der Dachterrasse des Schlosses:
„Sämtliche Soldaten wurden in die Stadt geschickt, um die Bevölkerung zu beschützen, wie Sie es befohlen haben, Eure Hoheit!“, erstattet Plutonius Bericht. Neben ihm befinden sich König Perroherz, Sir Artus und Trice auf der Terrasse. „Danke sehr, Plutonius. Ihr müsst wissen, mir liegt nichts mehr am Herzen als die Einwohner dieser Insel.“, erklärt der König. „Keine Sorge. Auf die königliche Armee können Sie sich verlassen. Wir werden den Geschöpfen aus Dunkelland endgültig das Handwerk legen.“, verkündet Plutonius und ballt seine erhobene Faust zusammen. Plötzlich landet ein schwer verwundeter Soldat vor ihren Füßen. „Mit solchen Mimosen wollt ihr euch gegen meine Armee verteidigen? Für meinen Geschmack etwas naiv.“, sagt plötzlich eine raue Stimme, die den König samt seinen Offizieren schlagartig dazu bringt sich erschrocken umzudrehen. Nur Trice macht dies etwas gelassener, da er im Gegensatz zu den anderen nicht bemerkt, was gerade geschieht. Eine Blutspur führt vom Soldaten weg zu den Füßen einer düsteren Gestalt. Die Offiziere ziehen ihre Schwerter. „Du Schuft!“, beschimpft der König die Gestalt. „Wie ärgerlich. Anscheinend haben Eure Hoheit zwei meiner Leute wohl knapp verpasst. Das hat dir ein paar Minuten mehr Lebenszeit eingeräumt, Perroherz.“, bemerkt die Gestalt zynisch, als sie bemerkt, dass auch der König vor ihr steht. „Ist das der, für den ich ihn halte?“, fragt Trice gelassen in die Runde. „Ja. Das ist er.“, antworten die Offiziere sehr nervös und angespannt. „Na warte, du Gauner. Wir schicken dich auf direkten Weg in die Hölle, Lupius!“, fügen sie hinzu und starten einen Angriff.

Kapitel 16:
 

Chirurg des Todes
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 5 Jan - 21:06

   
Hier kommt die versprochene Bewertung.

Kapitel 1


Zitate:

Zitat :
Ich garantiere niemanden, dass er diese Reise überlebt, geschweige denn, dass wir – falls wir überhaupt zurückkommen – dies unbeschadet tun.
Irgendwie klingt der Satz nicht so gut. Die Ausdrücke die du benutzt sind zwar cool, aber ich finde hier passen sie nicht so.
Alternativ: Ich garantiere niemanden, dass er er diese Reise heil übersteht geschweige denn zurückkehrt.

Zitat :
Dieses Schiff wird sich auf einen Kurs begeben, welcher den uns bereits bekannten Kreaturen, Stürmen und unzähligen noch unbekannten Gefahren ausliefern kann.
Ein Kurs der etwas ausliefert. Ich finde das klingt etwas seltsam. Auch mit dem "bekann" und "unbekannt" ist es erst verwirrend. Damit meinst du ja, dass die schlimmen Dinge die man kennt passieren, aber auch die schlimmen Dinge die man nicht kennt. Finde aber deine Formulierung nicht so gelungen. Statt "ausliefern" vllt "auftreffen" / "begegnen" etc.
Beispiel: Dieses Schiff wird sich auf einen Kurs begeben, welcher mit tückischen Gefahren ausgestattet ist wie brutale Kreaturen, wilde Stürme, doch auf dieser Reise erwarten uns weitere unzählige Gefahren, auf die wir gewappnet sein müssen.
Danke für die Anmerkung Sidari, war gerade noch am Drüberschauen, da ich's jetzt einfach mal schnell abgesendet habe. Ich editier gerne noch tausendmal Beiträge, nachdem ich sie abgeschickt hab. o:

Zitat :
„Dieser Kerl ist wohl kein Freund der ermunternden Worte, findest du nicht?“, fragt einer der Passagiere in einem dunkelbraunen Mantel mit Pelzkapuze seinen Stehnachbar.
Dieser Passagier "fragt" eher nicht, auch wenn da ein Fragezeichen hinten steht. Es ist eher eine spöttische Bemerkung, es ist keine ernstgemeinte Frage auf die er unbedingt eine Antwort will. Also klar will er die Meinung eines anderen, aber die Hauptbetonung im Satz ist eher, was der Kapuzenträger von den Worten des Kapitäns hält. Ich glaub du weißt was ich meine. ^^
Alternativvorschläge wären "lacht" / "meint" / "murmelt" / "macht [..] eine Bemerkung".

Zitat :
Ich scheue keine Gefahr und kann den Leuten, die es tun, nur dasselbe raten wie der Kapitän.“, gibt dieser, welcher in typisch farbenprächtiger, orientalischer Bekleidung und einem Turban angezogen ist, als Antwort.
Ich würde sagen, dass der Mann es nicht nur als Antwort gibt, sondern auch etwas an den Kapitän richtet, also etwas lauter sagt damit alle wissen, dass er Mut hat und sich nicht vor der Reise fürchtet. Kannst du vllt irgendwie noch hinzufügen.

Du schreibst danach direkt bei der Ansprache weiter. Ich finde du solltest noch kurz beschreiben, dass der Kapitän einen prüfenden Blick in die Runde wirft und erst weiter redet, als er keinen Funken Angst oder Zweifel sieht.
Zitat :

...in fremde Weiten ist.
Meinst du hier nicht eher "Welten"? Bin mir aber nicht sicher.

Zitat :
Hierbei handelt sich um ein im Aufbau gewöhnliches Schiff....
Finde ich etwas unglücklich formuliert. "um ein im" nacheinander ist nie gut, erst nach mehrmaligem Lesen versteht man es. Vielleicht gibt's ne bessere Lösung.

Zitat :
...dem weltweit renommierten Schiffsbauer und Abenteurer, Eric Thunder....
Das Komma vor "Eric Thunder" ist glaube ich überflüssig, da Schiffsbauer und Abenteuer sozusagen der Titel ist.

Zitat :
es ist das größte Model seiner Art und ist eigens von ihrem Kapitän, dem weltweit renommierten Schiffsbauer und Abenteurer, Eric Thunder, für diese Reise zur sagenumwobenen Schatzinsel, Aura Terra, konstruiert worden.
Joa, das Wort "konstruiert worden" gefällt mir nicht so in dem Zusammenhang. Vielleicht eher "errichtet worden".

Zitat :
Während das Schiff seine ersten Seemeilen zurücklegt, beschließt der Kapuzenträger von vorhin seine Mitreisenden etwas besser kennenzulernen
"Der Kapuzenträger von vorhin", das ist etwas sehr ungenau gesagt. Eher "Der Kapuzenträger, der eben die spöttische Bemerkung gemacht hat" o. Ä.
Und das "kennenzulernen" gefällt mir auch nicht so. Wie wäre es mit "näher zu mustern / betrachten", da im Folgenden die Personen ja auch beschrieben werden. Oder du findest ein anderes Wort.
Beispiel: Während das Schiff seine ersten Seemeilen zurücklegt, beschließt der Kapuzenträger, der eben die spöttische Bemerkung über den Kapitän gemacht hat, seine Mitreisenden näher zu mustern. Es schadete nie, etwas mehr über seine Begleiter zu wissen.

Zitat :
doch bevor er aussprechen kann, täuscht sie einen Tritt in sein Gesicht an, den sie erst unmittelbar vor seinen Augen abbricht.
Die Beschreibung ist mir etwas zu trocken. Man erfährt nicht richtig, dass sich Trice erschreckt. Du könntest ja noch beschreiben wie er den Hauch von Luft spürt, oder wie seine Augen zucken o. Ä.

Zitat :
„Schon gut. Ich werde es mir zu Herzen nehmen. [Hier sollte noch was hin] Mein Name ist übrigens Trice.“, er reicht ihr die Hand.
Ich würde beim Reden von ihm noch eine Geste einbauen. Wenn man sagt "Schon gut." blockt man eher schnell ab, hebt die Hände zum Gegenüber mit provozierend abwinkender Art nach dem Motte "chill down" xD
Ich hoffe du verstehst was ich meine.

Zitat :
Sag mal, kennst du jemanden auf dem Schiff?
Besser: 1. Sag mal, bist du eigentlich schon mit jemandem hier auf dem Schiff bekannt?
2. Sag mal, kennst du schon einen der Passagiere des Schiffes?

Also mehr drauf andeuten mit Wörtern wie z.B. "schon".

Zitat :
„Nein. Ich bin alleine hier, wobei der Typ dort drüben mit dem Turban. ...."
Dazwischen würde ich wieder ne Pause machen.
Beispiel: "Nein. Ich bin alleine hier. Wobei....", ihr Blick suchte den Raum ab und fand schnell sein Ziel. "Dort drüben, mit dem Turban." Sie zeigte auf den TURBANMAN [hier kommt dann noch eine Beschreibung aus der Sicht von Trice hin], ?der gerade das und das macht?. "Sein Name ist...."

Zitat :
„Darf ich dir auch eine Frage stellen, Trice?“, fragt Diana.
Joa, ein bisschen mehr kanst du schon noch beschreiben WIE sie fragt. Zögernd, höflich....

Zitat :
„Na klar doch.“
Hier ist es eher Geschmackssache, aber mir würden andere Varianten mehr gefallen:
1. "Nur zu."
2. "Selbstverständlich"

Ersteres würde besser zu Trice passen.

Zitat :
„... .Bist du auch so jemand, der sein Leben für Geld auf’s Spiel setzt?“
Wieder etwas, das mir stilistisch nicht gefällt, ist aber nur eine Kleinigkeit. Das Wort "jemand" gefällt mir hier nicht ganz.
Besser: „... .Bist du auch so einer, der sein Leben für Geld auf's Spiel setzt?"

Zitat :
Ich bin der Einzige, der das überlebt hat. Und ich muss wohl nicht erläutern, dass ich mich rächen werde, nur muss ich stärker werden, deshalb mach ich das hier mit, es ist für mich Training.
Du solltest mehr Pausen in den Wörtlichen Reden machen um das ganze etwas ausführlicher zu machen.
Beispiel: "Ich bin der Einzige, der das überlebt hat." Eine schmerzende Trauer durchfuhr ihn bei der Erinnerung, doch er hatte gelernt sie zu unterdrücken. "Und ich muss wohl nicht erläutern, dass ich mich rächen werde, nur muss ich stärker werden, deshalb mach ich das hier, es ist für mich Training."
Zitat :
Und ich muss wohl nicht erläutern, dass ich mich rächen werde,....
Ich finde zwar gut, das du versuchst dich umfangreich auszudrücken, aber hier passt das Wort "erläutern" gar nicht rein. Es geht um Rache. Das kann man nicht so verharmlosen, auch nicht wenn man optimistisch ist. Du machst den Grund von Trice weshalb er die große Reise antritt ziemlich kurz und unbedeutend, das nimmt die ganze Spannung weg. Ich würde den ganzen Satz verändern.
Beispiel: Und plötzlich flackert Wut in seinen Augen, Willensstärke und Furchtlosigkeit. Mit fester Stimme fährt er fort: "Ich werde sie rächen, auch wenn es das letzte ist was ich tue. Doch dafür muss ich Stärke erlangen, unendliche Stärke. Für mich ist das nicht nur eine Reise. Es ist für mich der Weg um mein Ziel zu erreichen - unbesiegbar zu werden." Trice bemerkte wie ernst er geworden war und wieviel er von sich verraten hat. Er lächelt Diana freundlich an, der entspannte Ausdruck kehrt zurück und breitet sich wieder auf seinem Gesicht aus. "Das Geld interessiert mich nicht. Wie sieht’s bei dir aus?"

Zitat :
„Ich brauch das Geld um eine Operation meines Vaters zu bezahlen, er leidet unter einer schweren Krankheit. Wie wär’s wenn wir uns zusammen tun? Ich sehe, wir haben beide gute Beweggründe das hier zu überstehen, und zu zweit haben wir wohl deutlich bessere Chancen. Partner?“, nun reicht Diana Trice die Hand, welcher mit einem Lächeln im Gesicht und dem Wortlaut „Partner!“ einschlägt. Die beiden quasseln noch etwas mit einander, während das Schiff stur seinen Kurs folgt.
Ein bisschen mehr Zögern und Misstrauen hätte hier nicht geschadet. Geht mir etwas zu schnell und einfach.

Zitat :
Ihm tut es die mutige Wunschbesatzung gleich,....
Ich verstehe was du meinst, nur hast du hier wieder seltsam formuliert.
Besser: Die Wunschbesatzung tut es ihm gleich,....
Wenn du es etwas drehst, wird es verständlicher.

Zitat :
Ihm tut es die mutige Wunschbesatzung gleich, wobei sich viele einen Anruf von Angst nicht verkneifen können.
Wiedersprüchlich, mutig und gleichzeitig total Angst haben. Die solltest die Besatzung wohl eher als "neu" und nicht als "mutig" bezeichnen.


Inhalt & Idee:

Du hast aufjedenfall eine Idee gewählt mit der du dich auskennst. Damit meine ich das dein Schreibstil dazu passt, deine Wortwahl. Diese Befehle oder Lobe sind sehr typisch und die hast du sehr gut gemacht.
„Käpt’n Thunder, das Schiff ist bereit zum Ablegen, Sir!“
„Hervorragende Arbeit, Seemann. Abtreten!“
„Aye, Aye, Sir!“
Deine Charakter machst du auch unterschiedlich und beschreibst sie, auch wenn das noch etwas ausführlicher geht. Besonders gefällt mir der Kapitän des Schiffes, besonders wie er auf den Sturm reagiert. Wie ein erfahrener Mann, der mit offenen Armen das Abenteuer erwartet.
Aber wie dir schon an den Zitaten aufgefallen ist, solltest du bei Gesprächen passende Lücken lassen, um die Atmosphäre etwas aufzubauen und der Gespräch etwas mehr Tiefe geben, damit es nicht nur so ein belangloses Zeug wird, verstehst du?
Mir gefällt das erste Kapitel. Die meiste Kritik bezieht sich auch nur auf Kleinigkeiten beim Schreibstil, die Länge ist nur etwas abschreckend. Auf deine anderen Kapitel werde ich ein andernmal eingehen, der Post ist lang genug. xD



Liebe Grüße

Chirurg des Todes



Zuletzt von Chirurg des Todes am Sa 5 Jan - 22:00 bearbeitet, insgesamt 6 mal bearbeitet
Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 5 Jan - 21:14

   
@Chirurg des Todes schrieb:

Zitat :
Dieses Schiff wird sich auf einen Kurs begeben, welcher den uns bereits bekannten Kreaturen, Stürmen und unzähligen noch unbekannten Gefahren ausliefern kann.
Ein Kurs der etwas ausliefert. Ich finde das klingt etwas seltsam. Auch mit dem "bekann" und "unbekannt" ist es erst verwirrend. Damit meinst du ja, dass die schlimmen Dinge die man kennt passieren, aber auch die schlimmen Dinge die man nicht kennt. Finde aber deine Formulierung nicht so gelungen. Statt "ausliefern" vllt "auftreffen" / "begegnen" etc.
Beispiel: Dieses Schiff wird sich auf einen Kurs begeben, welcher mit tückischen Gefahren ausgestattet ist wie brutale Kreaturen, wilde Stürme, doch es erwarten uns weitere unzählige Gefahren, die uns nichteinmal in unseren Albträumen verfolgen, auf dieser Reise.

ich will chirus supertolle kritik jetzt nicht kritisieren, aber ich finde das "auf dieser reise" ganz am ende von chirus vorschlag kann auch weg kommen...kannst dich ja selbst entscheiden, wie es besser klingt...

lg dari-chan

P.S: sry aber für deine ganze FF Kritik haate ich grad keine zeit, aber sie folgt auf jeden fall!!!

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   So 6 Jan - 1:25

   
wow, wow und nochmals wow! danke für das fette Megafeedback, Chirug!

kann viele der Kritikpunkte nachvollziehen, und werd sie auch so gut wie möglich zu Herzen nehmen, wobei das erste Kapitel meiner Meinung auch das schwächste ist, Pilot halt^^

den Charakteren konnte ich deshalb nicht so viel Tiefgang geben, da mir bei der FF die zukünftigen Geschehnisse wichtiger sind, und ich deren Vergangenheit und Beweggründe erst überwiegend im Laufe der Story aufrollen lassen wollte. Ist wohl ein großes Kriterium bei der FF, seh ich auch durchaus ein.

Aber ich werde solche Mankos in Zukunft berücksichtigen und versuchen, sie eleganter zu verpacken! Auf jeden Fall nochmal Danke!

@ SidariYumanara: danke, freut mich =)

Sylar
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 8 Jan - 22:59

   
sou ich hab jetzt ma den ersten arc gelesen und kommentier ihn ma kurz^^.

von der story bisher ganz interessant, nur muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin Very Happy am anfang sah es so aus als wäre das mal ne richtige mannschaft und nicht nur n kleines team aber naja darunter soll meine bewertung ma nich leiden (*so eine story auf meine to-do-list setz*)

wie du kazimir vorstellst gefällt mir, stückchenweise mehrüber nen charakter erfahren macht es viel einprägsamer, als wenn man gleich mit fakten bombardiert wird.

auch gefiel mir zu anfang der running gag, dass der illusionist seine pointen nie vollenden kann, aber ich hätte es subtiler gelassen, also wie am anfang wenn er was erklärt und dann wer anders die auflösung einwirft. das auch sachen wie "das is dein..." "...untergang" von anderen vollendet werden lässt es mir persönlcih zu gewollt erscheinen. es ergibt für mich auch nich so viel sinn, wenn jemand sowas sagt dann "untergang!" einzuwerfen. schraub das lieber etwas zurück.

die namen der charaktere (außer kazimir) und der angriffe sind nich ganz nach meinem geschmack Surprised klar englisch klingt cool, aber hier stört es die atmosphäre imo. es gibt meiner meinung nach doch genug stimmungsvollere namen besonders für den fantasy-bereich.

ein paar sachen wirken inhaltlich komisch auf mich:

1. gargoyles: hab ich richtig verstanden, dass die illusionen nicht angegriffen und haben selber auch nichts gemacht? sehr verdächtig^^ aber wieso bemerkt er dann besonders, dass der captn und der andere auf ne andere art ignoriert worden sind? warum ruft keiner der anderen im kampf um hilfe von den illusionen? warum greift der captn nich ein wo doch ein paar leute da sterben?

übrigens besonders an der stelle schade, dass nich noch mehr überleben, wäre ne gute chance gewesen weitere chars einzuführen^^

2. greif: balancing zwischen den chars scheint etwas unausgewogen, ich hoffe ma es belastt den verlauf der geschichte nicht^^ ich hatte erst gedacht/gehofft, dass der typ der wächter wäre, das hätte stil gehabt Surprised der greif scheint nicht physisch anzugreifen, dass is etwas komisch und wäre imosanter gewesen. der schlag des illusionisten lässt den riesigen kopf sogar wanken? das erscheint mir für nen illusionisten stark Surprised

vom schreibstil her gefällt mir die basis, aber das gesamtbild wird doch von einigen, ich nenn es mal ausflügen in ein anderes sprachmillieu getrübt, was schade ist. es gibt einfach ein paar sachen die "abgehoben" wirken (evtl editier ich hiermal beispiele rein, wenn gewünscht)

naja ma sehn wie sich das entwickelt^^ ich les weiter wenn ich zeit hab Very Happy



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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 9 Jan - 5:59

   
Hi Sylar, erstmal auch an dich ein fettes Dankeschön Smile

deine Kritik lässt mich erstmal schlucken Very Happy
aber ein paar Sachen leuchten mir aber ein!

dennoch paar Stellungnahmen:

Mannschaft: Die Gargoyles waren mehr oder weniger eine Probe, ob die Passagiere auch stark genug für diese Reise sind, daher hat der Käpt'n nicht angegriffen... das war zumindest der Grundgedanke. Und mit einer kleineren Truppe von Charas lässt sich die Story meiner Meinung nach besser lenken, aber zu Beruhigung, an Charas wird es der FF im weiteren Verlauf nicht mangeln Smile Wink

Illusionist: Ja, jetzt wo du mir so ein Beispiel nennst, hab ich den Bogen mit dem Running Gag wohl etwas überspannt. Werd das künftig auf Pointen und Kernaussagen beschränken!
Habe ich geschrieben, dass ein Charakter bemerkt, dass der Käpt'n und Barov von den Gargoyles auf andere Weise ignoriert worden sind? Die Begründung dafür ist jedenfalls, dass die Illusionen im Prinzip gar keine Aura ausstrahlen, und die anderen zwei eben diese spezielle Gabe haben.

Greif: Das Charakterballancing ist bewusst etwas unterschiedlich, ist bei vielen Animes ja nicht anders. Allerdings seh ich durchaus ein, dass es etwas zu markant hervorgehoben wurde.

Sprachwechsel: Ist vielleicht ne Geschmackssache, aber mir gefallen die englischen Attackennamen imo besser. "Scar of Nature" klingt einfach cooler, als "Narbe der Natur", etc^^ aber wenn sie wirklich unstimmig sein sollten, und die Atmossphäre sehr trüben, überleg ich mir da natürlich ne Alternative.

Hoffe, du liest weiter und nochmal vielen Dank Smile

Sylar
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 9 Jan - 11:09

   
sou negativ is das feedback doch garnich Very Happy und war ja auch nur kurz Razz

@ElektechN9ne schrieb:
Die Gargoyles waren mehr oder weniger eine Probe, ob die Passagiere auch stark genug für diese Reise sind, daher hat der Käpt'n nicht angegriffen... das war zumindest der Grundgedanke.

naja das es ne methode ist die mannschaft "auszusieben" is ja klar^^ aber die leute da ohne ne reaktion zu zeigen sterben zu lassen, charkterisiert den kapitän ja auch schon ein stück weit. sicher wenn sie gegen die gargoyles nicht ankommen, können sie es mit stärkeren gegnern erst recht nicht aufnehmen, aber sie deshalb bewusst an der stelle dem tod zu überlassen ist eventuell nicht die eleganteste methode, die der cap'n wählen konnte. es mag allerdings durchaus zu ihm passen, dafür is zu dem zeitppunkt recht wenig bekannt. soll heißen der punkt ist wie viele andere sachen die ich (auch bei anderen geschichten) anmerke nicht unbedingt schlecht oder zu ändern, aber zu bedenken.

@ElektechN9ne schrieb:
nd mit einer kleineren Truppe von Charas lässt sich die Story meiner Meinung nach besser lenken, aber zu Beruhigung, an Charas wird es der FF im weiteren Verlauf nicht mangeln

joa ne kleine mannschaft macht es einem leichter^^ und es ist auch nich schlimm, aber es hatte halt erst den anschein, als würde hier ma was anderes kommen^^ charas generell meine ich auch nich ich bezieh mich bloß auf die mannschaftsgröße. der großteil der mannschaft könnte also durchaus "blaß" bleiben und nur randmäßig erwähnt werden oder abschnittsweise vom erzähler "begleitet" werden. hat dann halt nen angenehmeren umfang, vorausgesetzt natürlich, dass man die umsetzung dann noch gut hinkriegt Wink

@ElektechN9ne schrieb:
Habe ich geschrieben, dass ein Charakter bemerkt, dass der Käpt'n und Barov von den Gargoyles auf andere Weise ignoriert worden sind? Die Begründung dafür ist jedenfalls, dass die Illusionen im Prinzip gar keine Aura ausstrahlen, und die anderen zwei eben diese spezielle Gabe haben.

@ElektechN9ne schrieb:
„Käpt’n! Können Sie … uns … bitte erklären … warum … sie und … dieser Typ dort … nicht von … en Gargoyles … attackiert worden … sind.“, so Trice wieder.
...
„Das trifft … vielleicht auf sie und … den Kerl dort zu … doch ihre Besatzung wurde … von den … Gargoyles nicht mal … realisiert.“, langsam kommt Trice wieder zu Kräften.

hier hebt er erst die beiden hervor und sagt bloß "nicht angegriffen" und spricht danach von "nicht realisiert" als es um die mannschaft geht. entweder ist das schlecht ausgedrückt oder es war wirklich ein massiver unterschied, den du dann beschreiben solltest, oder es ist so formuliert, weil du unbedingt den auftritt des illusionisten einleiten wolltest? wenn ja, dann hätte man das auch imo geschickter lösen können.
die erklärung dafür hattest du schon klar rübergebracht^^

@ElektechN9ne schrieb:
Das Charakterballancing ist bewusst etwas unterschiedlich, ist bei vielen Animes ja nicht anders. Allerdings seh ich durchaus ein, dass es etwas zu markant hervorgehoben wurde.

finde ich garnich ma^^ is ne interessante sache so einen unterschied einzubringen, aber auch hier ist vorsicht geboten, denn man kann sich mit sowas leicht ins gehege kommen und damit dann der geschichte schaden. es ist nämlich nicht immer leicht soetwas vernünftig zu beschreiben, wenn man spannung erzeugen will und die gruppe nicht immer splitten will oder nur auf gegner treffen lassen, die das selbe gefälle untereinander aufweisen.

@ElektechN9ne schrieb:
Ist vielleicht ne Geschmackssache, aber mir gefallen die englischen Attackennamen imo besser. "Scar of Nature" klingt einfach cooler, als "Narbe der Natur", etc^^ aber wenn sie wirklich unstimmig sein sollten, und die Atmossphäre sehr trüben, überleg ich mir da natürlich ne Alternative.

englisch klingt nunmal leicht "besser" und "cooler", einfach weil es für den deutschsprachigen raum n ausbruch aus dem normalen ist. aber man sieht es zu oft (ich zumindest) und da ist es sehr schön wenn man da fantasievollere namen sieht als ein "Käpt'n Thunder" "Käptn Donner" klingt hier sicher komisch (ich meinte aber auch nicht, dass du sie plump übersetzen sollst Wink ), aber da du dich hier (beim kapitän) schon bei nordischen sagen bedienst, warum den zweig nicht weiterverfolgen? es ist durchaus möglich, dass die namen nur mich stören, aber ich hab sowas einfach schon zuoft gesehen^^ bei kazimir könnte man die attacken zb ins arabische (oder ne andere orientalische sprache) zu übersetzen und es dann so zu schreiben


also weiterlesen werde ich wohl aber ich weiß noch nicht wann, wegen zeit und sou Very Happy

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 9 Jan - 15:24

   
Okay, alles klar!
Die Attacken vom Käpt'n sind eh aus der nordischen Mythologie abgeleitet, aber halt auch auf Englisch :/ aber wird mir da jetzt definitiv was überlegen!

Dass mit der Illusionsmannschaft war wohl wirklich ungünstig formuliert.
die FF hatte allgemein Anfangsschwierigkeiten, aber will mich nicht in Ausreden flüchten, und gebe auch gerne zu, dass hier und da Mist gebaut hab.

Aber ich glaube - und das können wohl einige Leser bestätigen - behaupten zu können, dass sie mit pro Kapitel etwas besser wird. gsd^^

Freut mich, dass du noch weiterlesen willst - eilt ja nicht Very Happy

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 12 Jan - 14:47

   
Hey ElektechN9ne

Ich habe habe meinen Augen nicht getraut, da schaut man hier nichts ahnend mal wieder vorbei und dann gleich zwei neue Kapitel zum Lesen. O.o
Okay um ehrlich zu sein, habe ich mir die beiden Kapitel schon vor etwas längerer Zeit durchgelesen allerdings auf meinem Handy und da ist das mit dem Einloggen und Kommi schreiben immer etwas naja nicht so schön. xD
Aber ich bin wirklich begeistern, wie viele inzwischen deine Geschichte lesen. Ich glaube da ist es auch nicht so schlimm, wenn meine Kommentare jetzt immer ein Stückchen brauchen und auch nicht sonderlich lang werden. ^^

Und nun zu den zwei Kapiteln. Ich bin der Meinung es wurde schon genug Kritik geübt und ich will das ja auch nicht noch einmal alles wiederholen. xD
Also meiner Meinung nach sind das wieder zwei super Kapitel. Einige kleine Fehler haben sich zwar wieder eingeschlichen aber ansonsten habe ich nicht zu bemängeln. xD
Die Kämpfe hast du gut beschrieben ohne den Überblick darüber zu verlieren. Deine Schreibweise ist auch immer noch klasse, was einem leicht dem Geschehen folgen lässt.

Wirklich spannend und ich freue mich schon auf die folgenden Kapitel. Wink
Und keine Angst meine Kommis kommen, wenn auch Wochen später. Razz

MfG Nico Robin

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 12 Jan - 16:42

   
@Nico Robin x3 schrieb:

Und keine Angst meine Kommis kommen, wenn auch Wochen später. Razz

da mach ich mir keine Sorgen, du genießt mein Vertrauen Smile

Auch dir herzlichen Dank für die Mühen und das Feedback! Darfst aber ruhig öfter bei Skype vorbei schauen Very Happy


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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 17 Jan - 20:31

   
Kapitel 16: Dianas wahre Kraft

Blutspuckend liegen Artus und Plutonius, die beiden Offizieren, am Boden. „Wie zur Hölle hat er das gemacht?“, fragt sich Plutonius, in dem immenses Grauen aufkommt, wenn er an das Szenario von gerade eben denkt. „So stark ist er also geworden? Da geht was nicht mit rechten Dingen zu.“, so der Gedanke von Artus, der auch nur das Bild vor Augen hat, wie ihr Gegner sie vorhin mit jeweils einem Prankenschlag zu Boden gestreckt hat. Derjenige, der dies getan hat, tritt nun langsam aus dem Schatten hervor, geradewegs auf König Perroherz zu, begleitet von diabolischen Kichern und Lachen. „Was hast du nur vor?“, wirft ihm der König fragend entgegen. Sein Puls erhöht sich sekündlich. Vor seinen Augen erscheint ein großer, grauschwarzer Wolf mit fletschenden Zähnen. Eingekleidet in einer schwarzen Lederjacken, die sich nur durch die silbernen Knöpfe aus dem schwarzen Farbschema abhebt. Um den Hals trägt er eine ebenfalls silberne Kette, um die Arme mit Nieten bestückte Lederbänder. Der Blick ist düster, und spiegelt reinen Groll und Verachtung wieder. Schritt für Schritt nähert er sich dem König. Er zieht seinen rabenschwarzen Schwanz, der in der Mitte einen leichten Silberstich hat, nach sich. Weiterhin fletschende Zähne und ein bösartiges Grinsen. „Sagt schon! Was hast du vor, Lupius?“, fragt der König nochmal, doch mittlerweile steht die Gestalt schon wenige Meter vor ihm. „Was ich vorhabe, Perroherz? Ist das denn noch immer nicht klar erkennbar? Ich will dieses verdammte Königreich brennen sehen!“, gibt Lupius ihm mit hasserfüllter Stimme zur Antwort, was er mit seinem Schauder erweckenden Lachen noch unterstützt. Diese Antwort erweckt einen angewiderten und wütenden Gesichtsausdruck seitens des Königs. „Aber zuerst werde ich wie versprochen, dich von deinem Leben erlösen.“, fügt der von Groll erfüllte Wolf hinzu, und will den König attackieren. „Das werde verhindern.“, ruft Trice und tritt nun auch in Aktion.

„Mein Bauch tut weh. Du bist grob.“, entgegnet Jumbo Diana, die ihn vor wenigen Momenten mit einem harten Schlag durch den Gang geschleudert hat. „Ich kann auch nicht gerade behaupten, dass das gerade eben eine Wohltat für den Körper war.“, antwortet Diana, deren Körper durch den Aufprall mit der Decke einige Schrammen mit sich brachte. „Der Boss meinte, dass ihr Menschen ihm nur Probleme macht. Deswegen freut er sich bestimmt, wenn ich dich platt mache.“ „Na dann viel Glück dabei!“, blitzschnell springt die Kämpferin über das Loch und landet vor Jumbos Füßen, die sie ihm jedoch genauso schnell mit einem Seitwärtskick von den Boden wegreißt, und ihm somit ins Schwanken bringt. „‚Crane Peck Puncture‘!“, mit einem weiteren Sprung begibt sie sich auf Bauchhöhe des schwankenden Kolosses und schlägt mehrmals mit ihren ausgestreckten Hand- und Fußspitzen auf die Wampe des Riesen ein, was seinen Fall zu Boden erheblich beschleunigt. Nach ein, zwei Metern Fallstrecke stürzt Jumbo zu Boden, und Diana landet wenige Schritte vor ihm. „Na warte!“, schnaubt der Hüne und richtet sich wieder auf. Er holt zu einem Prankenhieb Richtung Diana aus, die diesem Angriff mit einem Sprung ausweicht, nachdem sie anschließend auf Jumbos Pranke landet. „Du bist schnell, Mensch!“, gesteht der Mastiff Diana wütend ein. „Oder du einfach einen Tick zu langsam. ‚Giraffe Long Side Kick‘!“, mit einem Satz begibt sich die Abenteurerin auf Kopfhöhe ihres Gegners und holt zu einem gewaltigen Tritt gegen seine Schläfe aus, der Jumbo quer durch den Raum gegen die nächste Mauer krachen lässt. Der Gigant befreit sich allerdings schnell von den Mauertrümmern und steht sogleich auch wieder auf. „Deswegen hat Bone-san mir den Helm geschenkt. Er hat gesagt, dass es zwar unmöglich schlimmer werden kann, wenn mir jemand auf den Kopf schlägt, aber sicher ist sicher. Bone-san ist so fürsorglich.“, erzählt Jumbo. „Mist! Warum kann er sich immer noch bewegen? Das Monstrum ist zäher, als ich vermutet habe. Jeder andere würde schon längst nicht mehr aufstehen. Zumindest war es bisher auf der anderen Seite des Felsklippenpasses immer so. Ich muss schleunigst zusehen, dass der Kerl keinen Schritt mehr macht.“, denkt sich Diana, die mittlerweile schon etwas aus der Puste ist. Ohne lange zu überlegen startet sie erneut einen Angriff auf Jumbo. Nach einem Sprung über das Loch rennt sie auf den Hünen zu, und holt zuversichtlich zu einem Schlag in die Magengrube aus. Dieses Mal jedoch schon wesentlich erschöpfter. „Das klappt nicht zwei Mal.“, kommentiert der Riese und holt zu einem Schlag aus, der Diana frontal trifft und auf die andere Seite des Raumes in eine Säule schleudert. Mit einem gewaltigen Sprung, den man einen solch trägen Koloss gar nicht zutraut, springt er direkt vor die Säule, in die Diana geflogen ist. „‘Giant Paws Clash‘!“, mehrmals schlägt Jumbo mit seinen riesigen Pranken auf die Abenteurerin ein, so dass das ganze Schloss zu beben beginnt. „Oh. Jumbo scheint sich gerade auszutoben. Deine kleine Freundin tut mir fast schon leid.“, merkt Bone an, der sich nicht allzu weit entfernt einen Kampf mit Gio liefert, woraufhin er nur verärgerte Blicke seitens des Illusionisten erntet.

Mit einem Tritt gegen die am Boden liegende Diana, die von dessen Angriffe sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, befördert Jumbo sie gegen die nächste Wand, wo sie unsanft aufprallt und blutspuckend am Boden liegen bleibt. Wieder begibt sich Jumbo mit einem dynamischen Sprung vor sie und holt zu einem erweitert Schlag aus, dem die Kriegerin nur haarscharf mit einem Sprung zur Seite ausweichen kann. Obwohl tierische Schmerzen ihren ganzen Körper durchfahren, rappelt sie sich angestrengt auf. „Ich darf hier und jetzt einfach nicht verlieren. Das würde er mir nie verzeihen. Genauso wenig könnte ich mir das selbst verzeihen.“, denkt sie sich, während sie wieder kampfbereit macht. „Du bist taff, Mensch. Aber das wird dir nichts nützen.“, entgegnet ihr Jumbo, der erstaunt darüber ist, dass Diana noch stehen kann. „Jetzt bist du fällig!“, brüllt der Mastiff und springt vor Diana, um für einen Schlag von oben herab auszuholen. „‘King Cheetah Twist‘!“, um die eigenen Achse drehend weicht die Abenteurerin den Angriff aus, und schraubt sich in Genickhöhe des Hünen. Dort stoppt sie die Drehungen mit einem brachialen Tritt auf Jumbos Nacken, der daraufhin mit der Schnauze voraus in den Boden gerammt wird. Unweit davon entfernt kommt Diana wird am Boden auf. Ein stechender Schmerz durchfährt wieder ihren ganzen Körper, als sie mit den Füßen am Boden landet. Ohne ihr auch nur eine Verschnaufpause zu gönnen, erhebt sich Jumbo und startet einen Gegenangriff in Form eines Prankenschlags, dem die erschöpfte Diana nicht ausweichen kann. Sie wird brutal an die nächste Mauer geschleudert, wodurch sie ihren Verletzungen noch mal erheblich verschlimmern. An die Rippen fassend, von denen allem Anschein nach einige gebrochen sind, fällt sie auf die Knie. Diana kann sich nur mit letzter Kraft vor der Ohnmacht schützen. Plötzlich fällt in die Blutlache vor ihr eine Träne. „Es tut mir unendlich leid, Vater.“, weinend spricht Diana diesen Satz vor sich hin.

Es ist Frühling. Auf einer grasgrünen Wiese in einem japanischen Garten, der mit kleinen Teichen und einige Bäumen geschmückt ist, liefern sich zwei Personen einen Kampf. „Wir kämpfen noch einmal. Dieses Mal benutze ich nur den Zeigefinger.“, sagt ein älterer Mann in einem Kampfkimono und hebt besagten Finger. „Einverstanden. Dieses Mal werde ich dich besiegen, Sensai!“, antwortet die zwölfjährige Diana, die ebenfalls einen Kampfkimono trägt, und macht sich kampfbereit. Nach wenigen Schlagabtäuschen zwischen den beiden, stürzt Diana allerdings zu Boden. „War wohl nichts mit dem Gewinnen, oder?“, fragt der Mann nun nach. Dabei lächelt er glücklich, und strahlt über das ganze Gesicht. „Ich kann meine Beine nicht mehr bewegen. Wie machst du das, Sensai?“, will Diana nun von ihrem Lehrer wissen, ohne auch nur einen Funken Wehmut über die Niederlage zu versprühen. Der Mann tippt die Beine von Diana kurz mit seinem Zeigerfinger an, und setzt sich auf eine Holzbank, die unter einem Kirschblütenbaum ein paar Meter von Diana entfernt ist. „Setz dich zu mir, Diana.“, ordert der ältere Mann an. Etwas verwundert, dass sie so schnell ihre Beine wieder bewegen kann, leistet Diana dieser Aufforderung Folge. „Weißt du, Diana, jeder Klan hat über die Jahre seine eigenen Fähigkeiten entwickelt, um die, die sie lieben, zu beschützen. Unser Klan hat sich dabei oft am Tierreich orientiert, und viele Techniken danach benannt.“, erklärt der Mann, während im Teich hinter ihnen ein Frosch nach einer Fliege schnappt. „Aber eine Kopie von irgendetwas, kann niemals das Original ersetzen. Diese Kampfstile kann jeder mit viel Training erlernen, daher vererbt unser Klan von Generation zu Generation eine einzigartige Gabe. Mit Hilfe dieser Gabe ist es unserem Klan möglich Techniken einzusetzen, die sonst niemand anders beherrschen kann.“, führt er fort und steht auf. Er hebt wieder seinen Zeigefinger, und stoßt damit mit etwas Schwung gegen den Kirschblütenbaum, woraufhin wenige Sekunden eine Vielzahl an Vögeln und Schmetterlinge die Baumkrone fliegend und mit leichtem Aufruhr verlassen. „Auch du, Diana, besitzt diese Gabe. Und irgendwann wirst auch diese Techniken einsetzen können, wenn nicht sogar perfektionieren. Hast du das verstanden?“, fragt der Lehrmeister Diana, und lächelt dabei immer noch voller Freude. „Ja, das habe ich, Sensai!“, antwortet Diana fasziniert, und scheint dabei ebenfalls sehr glücklich und sorglos. „Ich sagte dir doch schon, dass du mich nicht ständig Sensai nennen sollst.“ „Alles klar, Paps!“ – so das weitere Gespräch dabei, das mit großem Gelächter beiderseits abgeschlossen wird.

Emotional ungerührt von der weinenden Diana startet Jumbo erneut einen Angriff. Er begibt sich vor sie, und holt wieder zu einem seiner berüchtigten Riesenprankenhiebe aus. Erbarmungslos schlägt er auf sie ein, doch plötzlich kommt seine Pfote unmittelbar vor Dianas verheultem Gesicht zum Stehen. „Was ist mit meinem Körper los? Ich kann mich nicht bewegen.“, vernimmt der Mastiff. Grinsend – trotz blutverschmierter, aufgeplatzter Lippen – rafft sich Diana langsam, mit dem Erinnerungsszenario von vorhin im Kopf, wieder auf. „Endlich. Ich dachte, ich werde den Zeitpunkt nicht mehr erleben, indem du zum Stillstand kommst.“, haucht sich erschöpft. „Wie meinst du das? Wenn ich mich nicht bewegen kann, dann kann ich auch nicht weiter kämpfen.“, hackt Jumbo hohlköpfig nach. „Du bist wohl echt nicht das hellste Kerlchen unter der Sonne, was? Aber ich erklär’s dir. ‚Crane Peck Puncture‘ ist eine Spezialkampftechnik, bei der ich mit einem Teil meiner Aura in Form von hauchdünnen Nadeln, die Meridiane meiner Gegner direkt attackieren kann. Dies kann dann unter Umständen zu einer Lähmung führen. Allerdings habe ich die Wirksamkeit dieser Technik überschätzt, und es hat durch dein immenses Körpervolumen erheblich länger gedauert, als bei einem Menschen.“, erläutert Diana schnaufend, die ihre letzten Kräfte bündelt, worauf Jumbo aber nur verwirrt blickt und schweigt. „Ich seh‘ schon, es hat wenig Sinn gemacht, dir das zu erklären. Vielleicht verstehst du ja das: eine weitere Spezialtechnik, die du bereits spüren durftest, ist die ‚Water Bomb‘. Dabei kommt mir deine Masse gerade recht, da ich bei dieser Attacke meine Aura in einem ringförmigen Impuls in deine Körper schicke. Und da dein Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht, gerät dieses Wasser in Wallung und bewegt sich mit dem Auraimpuls mit.“ Wieder kapiert Jumbo kein Wort, und versucht er fluchend und sehr erbittert sich von der Lähmung zu befreien. Kurz seufzend setzt Diana nun zum entscheidenden Schlag an. „Wie dem auch sei, ich werde versuchen, dir meinen letzten Schlag trotzdem zu erklären, da wissen sollst, woran du gescheitert bist“ „Und eine Menge Herzblut darin steckt.“, sagt Diana und führt ihren Dialog im Kopf weiter. „Ich werde eine Technik einsetzen, die die Effizienz der ‚Crane Peck Puncture‘ und die Wucht der ‚Water Bomb‘ besitzt. Du hast das letzte Mal, die Bewohner dieser Insel tyrannisiert, Dickerchen. ‚Roused Swarm of Birds‘!“ „Neiiinn! Tu das bitte nicht!“, winselt Jumbo, als er das mögliche Ausmaß der Attacke realisiert. Diana spreizt ihre Arme leicht seitwärts vom Körper ab, und rahmt ihre offenen Handinnenflächen nach einer halben Körperdrehung, die sie benutzt, um Schwung aufzubauen, Jumbo in den Magen. Die reingedrückte Masse bewegt sich – wie einst bei der ‚Water Bomb‘ – in Form eine Welle fort, allerdings sind dieses Mal um ein Vielfaches mehr Wellen zu sehen, die gegenseitig aufeinandertreffen, und so wieder neue Welle entstehen lassen. Nach einigen Sekunden ist auf Jumbos gesamten Körper ein Interferenzmuster zu sehen. „Was geht hier? Du bist verrückt!“, der Mastiff ist verwundert, da noch nichts passiert ist, sein gesamter Körper aber von schier unendlich viele Wellen durchfahren wird. „Sag Tschüss, Dickerchen!“, haucht Diana leise, und entfernt ihre Hände von Jumbos Bauch. Nur einen Bruchteil einer Sekunden später, hebt sich der Körper des Hünen langsam von Boden ab. Mit enormer Geschwindigkeit wird er plötzlich Richtung Mauer geschleudert, und dreht sich dabei im Uhrzeigersinn, und schlägt gleichzeitig Rückwärtssaltos. Durch das extreme Karacho, mit dem er durch die Luft geschleudert wird, durchbricht er die Wand, und fliegt nach draußen. Diana, deren Körper vom Kampf sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, steht aus vielen Wunden blutend im Raum. „Danke, Paps!“, haucht sie ganz leise, und fällt daraufhin vor lauter Erschöpfung bewusstlos um.

„Du hättest Bernando lieber hier lassen sollen. Er ist zwar auch kein ernsthafter Gegner für mich, aber auf jeden Fall stärker, als dein maskierter Freund.“, pöbelt Zerberus, erntet dadurch aber desinteressierte Blicke von Barov. „Apropos maskierter Freund, wo hast du ihn denn eigentlich gelassen? Ich hoffe, doch nicht im Schloss. Denn dort wird er unweigerlich auf Bone oder Jumbo treffen, sobald die den König erledigt haben. Und ich hoffe für ihn, dass es nicht Bone ist. Da wäre er bei mir besser aufgehoben, denn ich hätte ihm einen schnellen, schmerzlosen Tod verschafft. Aber für Bone sind Dinge wie Mitgefühl und Gnade nichts weiter, als bedeutungslose Fremdwörter.“, erzählt der Rottweiler weiter. Barov greift in die Innentasche seiner Jacke, und scheint seinem Gegner gar nicht zugehört zu haben. „Was macht er da? Ignoriert er mich?“, fragt sich Zerberus und erzürnt etwas. Barov zieht einen Flachmann aus seiner Jacke, und nimmt einen anständigen Schluck daraus. Danach wirft er ihn zu Zerberus rüber. „Was ist das? Willst du mich vor dem Kampf vergiften?“, fragt dieser überrascht nach. „Wodka. In meiner Heimat wir stoßen damit an auf gute Kämpfe.“, antwortet der Schwertkämpfer. „Na wenn das so ist. Alte Traditionen sollte man ja in Ehren halten.“, erwidert der schwarze Hund, und nimmt ebenfalls einen Schluck, nachdem er kurz am Flachmann roch, um sich davon zu überzeugen, dass es nur Wodka ist. Daraufhin wirft er den Flachmann zurück zu Barov, der ihn wieder in der Innentasche einsteckt. Zerberus meldet sich nochmal zum Wort, bevor die Auseinandersetzung beginnt: „Eins noch. Ist dir aufgefallen, wie gut man den Mond heute sieht, nachdem meine Ergebenen und ich den Wald hier niedergerottet haben? Das wird ein romantischer Tod für dich… und die gesamte Bevölkerung dieser Insel.“

Kapitel 17:
 

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 4 Feb - 15:13

   
hier herrscht ja ne größere Flaute, als im Calm Bet Very Happy

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 9 Feb - 0:57

   
*FrischenWindreinbring*

So, nachdem ich auch schon ewig am sechsten Kapitel schreib und das morgen hoffentlich online stellen kann, erstmal Feedback an meinen ersten Stammleser.

Ich kann nur sagen, me gusta, ein Kapitel, das ordentlich Freude auf mehr macht, besonders, da es mit Barov endet und einen großartigen Kampf beinhaltet hat, den ich sogar nach fast drei Wochen noch im Kopf habe.

Also, wie gewohnt weitermachen und endlich neues schreiben

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 14 Feb - 23:47

   
so dieses Mal ein etwas längeres Kapitel, aber wollte den Kampf des Illusionisten nicht splitten - dafür fand ich zu gut durchdacht. *selbstlob*
Hoffe es gefällt euch. Die Länge des Kapitels bleibt aber (zu eurer Beruhigung) eine Ausname Very Happy

Kapitel 17: Ein knochenharter Gegner

„Aber zuerst werde ich wie versprochen, dich von deinem Leben erlösen.“, brüllt Lupius, und ist im Begriff den König zu attackieren. Mit einem enormen Satz springt er in die Richtung von Perroherz und will mit seinen fletschenden Zähnen eine tödliche Bisswunde zufügen. Verwundert kommt er plötzlich zum Stehen. Trice ist zwischen Lupius und dem König gesprungen, und hat die Attacke des Wolfes abgewehrt, indem er ihn in seine Schulter beißen hat lassen. „Haha. Du Narr! Wie leichtfertig du deinen Arm gerade riskiert hast, ist ja schon beinahe bedauerlich.“, merkt Lupius spottend mit Trice‘ Schulter im Maul an, und beißt kräftiger zu. Plötzlich zerfällt die Schulter von Trice zu Eis, und er kann sich aus Lupius‘ Maul befreien. Kurz darauf zersetzt er sich in viele, winzige Eiskristalle. „Oh, das ist wohl eine dieser Bändigermagien. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Aber auch das wird dieses schäbige Königreich nicht vor seinem Untergang retten können.“, offenbart Lupius, der mittels Seh- und Geruchssinn versucht, den verschwundenen Trice zu lokalisieren. „Wenn du dich mal nicht täuscht! Nimm das!“, ruft ihm Trice entgegen, und manifestiert sich hinter Lupius aus den Eiskristallen. Er setzt zu einem Seitwärtskick an, und lässt – während seine Fuß dem Wolf immer näher kommt – einen dicken Eisklumpen um seinen Fuß entstehen. Ohne die Möglichkeit dieser Attacke ausweichen zu können, lässt sich Lupius vom Tritt am Hals treffen, und wankt zu den Burgzinnen der Dachterrasse. „Das war unglaublich. Dieser Mensch hat es tatsächlich geschafft, Lupius etwas Einhalt zu gebieten.“, bewundert König Perroherz den Abenteurer. „So ein Bastard. Ich habe die Bändigermagie komplett unterschätzt.“, denkt sich der Wolf, und springt auf eine der Burgzinnen, um die Situation etwas besser im Sichtfeld zu haben, doch genau in diesem Moment wird Jumbo, ein Stockwerk tiefer, durch Dianas Attacke durch die Schlossmauer geschleudert, und Lupius kommt aufgrund der daraus resultieren Erschütterung leicht ins Taumeln. „Du bist aber ziemlich unachtsam für jemanden, der ein Königreich stürzen will. ‚Eiskometenkarambolage‘!“, wie aus dem Nichts taucht Trice vor dem taumelnden Lupius auf, und verpasst ihm eine volle Breitseite mit einer riesigen Eiskugel, die er um seine Faust gebündelt hat. Der Wolf kann diesem Angriff nicht standhalten, und wird durch die Kraft des Schlages in die Flugbahn von Jumbo geschleudert. Noch bevor die beiden auf den Boden aufkommen, spricht Trice zum König: „Vorerst seid Ihr in Sicherheit, aber ich bezweifel‘, dass das schon alles war. Ich werde Lupius nun ein für alle Mal auf Eis legen.“ Von einer Burgzinne aus setzt Trice zu einem Sturzflug an, und folgt Lupius.

„Sprich dein letztes Gebet, Mensch!“, brüllt Anuh, und attackiert Kazimir mit seiner Sichel. Dieser weicht jedoch geschickt durch einen Sprung zur Seite aus. „Vergiss nicht, dass du zwei Gegner vor dir hast. Khihi.“, hinter Kazimir taucht plötzlich Bhis auf, der ebenfalls zu einem Sichelhieb ausholt. Der Schamane duckt sich nach hinten, um den Angriff zu entgehen, erfolgreich. Nach einem weiteren Sprung, baut der Abenteurer die Distanz zwischen ihm und den Totenpriestern aus. „Erstaunlich. Der Kerl hat sich seit unserem letzten Kampf verbessert. Und das obwohl der noch gar nicht so lange her ist.“, analysiert Anuh. „Nun bin ich an der Reihe.“, kündigt Kazimir an, und bündelt Sand in seiner Handfläche. „Ich werde es mit den Scimitar-Schwertern versuchen.“, so sein weiterer Gedankengang. Er manifestiert den Sand. „Du bist zwar besser geworden, Mensch, aber ich finde, du kannst dir die Überheblichkeit nicht leisten, uns nur mit einem Schwert gegenüber zu treten.“ „Wirklich sehr naiv von dir. Khihi.“, entgegnen die Schakale, nachdem Kazimir seine Technik angewandt hat. Der Abenteurer wird daraufhin langsam bleich. Mit zittrigen Händen hält er ein Schwert, das er gerade erschaffen hat. „Verflucht! Ich habe meinen ganzen Sand im letzten Kampf verbraucht, und hatte noch keine Gelegenheit ihn wieder aufzufüllen. Mein restlicher Sand hat gerade mal für ein Schwert gereicht. Das ist schlecht. Mit nur einem Schwert kann ich die beiden unmöglich besiegen. Ich muss mir schleunigst etwas einfallen lassen.“, die ein oder andere Schweißperle tropft inzwischen von Kazimirs Stirn. Noch im Unklaren, wie er jetzt handeln soll, begibt er sich mit seinem Schwert in Angriffshaltung, bewahrt jedoch die Distanz fürs Erste Aufrecht.

Zu dieser Zeit im Schloss:
Mehrmals prallen Gios Gehstock und Bones Knochen erbarmungslos aufeinander. Beide Kontrahenten versuchen sich im direkten Nahkampf einen Vorteil zu verschaffen, jedoch kann sich bisher noch kein wirklich durchsetzen. „Wenn es so zu keiner Entscheidung kommt, dann vielleicht so. ‚Skelett Boomerang‘!“, aus der Drehung schleudert Bone seinen Knochen mit ordentlich Tempo Richtung Gio, der jedoch ausweichen kann, indem er sich duckt. „Ganz schön blöd, seine einzige Waffe wegzuwerfen.“, spottet der Illusionist, der sich wieder vom Boden erhebt. „Nur halb so blöd, wie einen Angriff des Gegners frühzeitig für beendet zu erklären.“, stichelt Bone zurück, und fängt an zu grinsen, als er an Gios Gesichtsausdruck ablesen kann, wie sein Körper von Schmerz durchfahren wird. „W-was w-war das?“, fragt sich der Abenteurer, als plötzlich den Schmerz spürt. Er dreht sich um und erkennt, wie der Knochen an ihm vorbei zieht, und wieder von Bone gefangen wird. „W-wie kann das sein?“, versucht er herauszufinden. „Du warst unachtsam. Mein Knochen kann nämlich ganz schnell, seine Flugbahn ändern, weißt du?“, erklärt ihm Bone. „Verdammt. Während ich mich wieder aufgerappelt habe, hat sein Knochen die Richtung geändert, und hat mich dieses Mal von hinten erwischt. Ich Idiot.“, gesteht sich Gio ein. „Machst du schon schlapp? Ich habe mir ehrlich gesagt, um Einiges mehr erhofft.“, verkündet der Dunkellandgeneral, und rennt auf Gio zu. Er holt zu einem frontalen Schlag mit dem Knochen aus, dem der Illusionist aber entgehen kann, indem er sich nach hinten duckt. „Das wird dir nichts nützen!“, dieses Mal versucht es Bone mit einem Schlag von oben herab. Gio kann dem entrinnen, indem er zur Seite springt. Die Wucht vom Knochenschlag zertrümmert dabei den Boden, auf den der Abenteurer vor kurzem noch stand. „Willst du kämpfen oder wegrennen, du Angsthase?“, schnaubt der wütende Hund, der sichtlich verärgert davon ist, dass sein Gegner nun direkten Konfrontationen aus dem Weg gehen will. „Wie dem auch sei, Mensch. Versuch doch bitte, diesem Angriff zu entgehen, haha. ‚Staubtrockener Knochentaifun‘.“, der General beginnt sich mit ausgetreckten Knochen blitzschnell zu drehen. Nach wenigen Augenblicken erzeugt er somit einen Wirbelsturm, dessen Epizentrum Bone selbst bildet. Die Säulen und Innendekorationen, die der unmittelbaren Nähe dieses Wirbelsturms stehen, werden langsam spröde und fragil. „Was für abgefahrene Fähigkeiten dieser Kerl besitzt. In diesem Zustand kann er der Luft sogar ihre Feuchtigkeit entziehen. Ich muss mir schnell eine passende Gegenoffensive einfallen lassen, sonst wird das ein bitteres Ende nehmen.“, grübelt Gio. „Na, was willst du jetzt machen, du nutzloser Mensch?“, brüllt Bone aus dem Taifun heraus, und steuert mit zerstörerischem Ausmaß Richtung Gio zu. „Ich hoffe, dass du dir nicht alle Knochen brechen wirst, denn ich will danach noch etwas mit dir spielen.“, so wieder der General, der nun unmittelbar vor Gio ist, und ihn auch prompt in seinen Taifun zieht. Während der Illusionist in der Umlaufbahn des Sturms herumgewirbelt wird, verschwindet er nach und nach. „Was? Das war er gar nicht?“, fragt sich der schwarze Hund, und hält nun nach seinem Gegner Ausschau. „Sieh mal nach oben, du Köter!“, ruft der Abenteuer, der sich direkt über dem Taifun befindet. „Ein Taifun ist zwar eine bedrohliche Sache, jedoch nicht wenn man sich im windstillen Auge des Sturms befindet, nicht wahr?“, fügt er hinzu, und springt zu Bone ins Zentrum der Attacke. Flink umschlingt er den Knochen mit dem Hacken seines Gehstocks, und schafft es somit ihm Bone zu entreißen. Die Waffe wird dadurch einige Meter von den beiden weggeschleudert, und der Wirbelsturm löst sich auf. „Was hast du vor?“, will der General nun wissen. „Ohne deinen Knochen wirkst du irgendwie nur halb so stark. Ich will nur testen, ob das auch wirklich der Fall ist. ‚Phantom Punch‘!“, Gio holt zu einem geraden Schlag aus, verschwindet jedoch kurz vor dem Körperkontakt, und taucht neben Bone wieder auf, so dass er ihn nun einen Schlag an ungedeckten Wange verpassen kann. Der Dunkellandgeneral bekommt die volle Breitseite ab, und wird von der Wucht des Angriffes einige Meter weggestoßen, und landet unsanft am Boden.

„Doppelgänger also, huh?“, motzt Bone, der sich wieder aufrappelt. „So etwas in der Art, ja. Aber mittlerweile nun egal. Ich habe deinen Knochen von dir entfernt. Meinen nächsten Angriffen bist du offen ausgeliefert.“, erwidert Gio. „Achja, mein Knochen.“, der General streckt seine Pfote aus, und fängt damit seinen Knochen, der wie von Geisterhand auf ihn zufliegt. Der Illusionist erschreckt erstmals. „Wäre ja zu schön gewesen. Aber ich konnte ja davon ausgehen, dass dieser Kampf einer meiner Härtesten sein wird. Als ich gesehen habe, mit welchen Mühen Barov den Angriff von Zerberus abgewehrt hat, war mir schon klar, dass diese Dunkellandgeneräle noch einmal ein ganz anderes Kaliber als meine bisherigen Gegner sind. Dazu kommt noch der erschöpfte Anblick von Kazimir und dem Käpt’n. Selbst die beiden konnten nur mit Hilfe eines Offiziers den Kampf gegen die Generäle gerade mal so für sich entscheiden. Keine guten Aussichten, muss ich sagen. Und das Alarmierendste an den ganzen Geschehnissen hier war Dianas seltsame Spezialtechnik. Ihre Hände haben ja beinahe geglüht. Sie muss ihren Gegner wohl als sehr stark eingeschätzt haben, wenn sie so eine Technik zurückgreift. Aber zum Glück bin ich ein Illusionist. Wenn ich keine Tricks auf Lager habe, wer sonst, huh? Seine Knochenmagie scheint zwar äußerst vielseitig zu sein, aber es gibt bestimmt Wege, diesen Typ Schachmatt zu setzen.“, philosophiert Gio vor sich und versucht, sich ein Strategie zurecht zu legen. „Dann lass uns weiterspielen, Mensch. Ich bin gespannt, ob du mir noch mehr entgegenzusetzen hast, oder ob du mit deinem Repertoire bald am Ende bist. ‚Axt des Grabräubers‘!“, während Bone zu einem Schlag mit seinem Knoche ausholt, nimmt dieser die Form einer großen Axt an, mit der er anschließend zuschlägt. Der Abenteurer schafft es diesen stürmischen Angriff auszuweichen, dabei wird die Säule, vor der er sich befand, zum Alternativziel und wird zerschnitten. „Oh Backe! Das Ding besteht zwar nur aus einem Knochen, schneidet aber trotzdem wie eine echte Axt. Langsam kommen immer mehr unbekannte Faktoren ins Spiel.“, beunruhigt studiert Gio die Taktiken und Angriffsschemen seines Gegners ein. Ununterbrochen attackiert der General seinen Gegner weiter, der es bisher jedoch stets schafft, rechtzeitig auszuweichen. Ein weiterer Fehlschlag von Bone zertrümmert wieder eine große Fläche des Fußbodens. Gio weicht aus, und versteckt sich hinter einer Säule. Er greift suchend in seine Tasche. Er erfühlt ein kleines Fläschchen. „Gut. Ich habe es also dabei. Damit könnte mein Plan funktionieren. Leider brauch ich dazu auch meine neue Technik, die ich bisher alles andere als perfektioniert habe. Aber ich muss es zumindest versuchen.“, schwört sich der Illusionist, und ballt seine Faust fest zusammen. Der zerstörungswütige General sucht währenddessen nach Gio, indem er alles im Saal kurz und klein schlägt. Plötzlich vernimmt er leise Schritte. Der Abenteurer tritt siegessicher grinsend. vor ihm. „Was gibt es da so blöd zu glotzen, Mensch?“, pöbelt der Hund. „Das wirst du gleich sehen.“, erwidert Gio.

„‘Debüt des Phantoms‘!“, der Illusionist wirft eine Rauchbombe auf den Boden, um sich für in eine Rauchschwade zu hüllen. „Was wird das?“, fragt sich in der Zwischenzeit sein Gegner. Langsam treten zwei Gestalten aus dem Rauch. „Welcher billige Trick soll das denn jetzt schon wieder werden?“, will sich der leicht verwunderte Bone nun erkunden. Vor ihm steht Gio nun in doppelter Ausführung. Der einzige Unterschied, der einen dabei jedoch sofort ins Auge sticht, ist, dass der zweite Gio die halbe Maske auf der rechten Gesichtshälfte trägt. Ansonsten ähneln sich die beiden wie ein Ei dem anderen, von der Sohle bis zum Scheitel. „Du wurdest soeben Zeuge der hohen Kunst der Illusionen. Das ist mein neustes und bisher bestes Kunststück, das ist die…“ – „… ‚Entfesselung des Phantompendant‘!“, kündigt Gio seinen neue Technik an, wird jedoch ganz unverdrossen von seinem Doppelgänger unterbrochen. „Und so etwas meinte ich, als ich sagte, dass diese Technik noch weit davon entfernt ist, perfekt zu sein.“, seufzt der bedrückte Illusionist still vor sich. „Denkt der Typ wirklich, dass zweimal auf den gleichen Trick reinfalle? Seine Illusionen sind zwar sehr realitätsgetreu, aber sind können mich nicht direkt attackieren. Er benutzt sie nur um vor seinen wahren Angriff abzulenken. Das heißt im Klartext so lange ich mich auf ihn konzentriere, kann er keinen weiteren Treffer landen. Tja, blöd gelaufen.“, reimt sich Bone im Kopf zusammen, und macht sie mit seinem Knochen angriffsbereit. Währenddessen zieht Gio, wie auch sein Doppelgänger, eine Taschenuhr aus seiner Anzugstasche. „Zeitabgleich.“, ruft das Original mit der Maske auf der linken Seite des Gesichts, woraufhin er und sein Partner beide auf die Uhr blicken. „Gut. Ich habe 60 Sekunden Zeit, um diesen General zu überwältigen. Länger kann ich diese Technik leider nicht aufrechterhalten. Diese Minute muss also reichen.“, denkt sich der Illusionist, und macht sich ebenfalls bereit, genauso wie sein Ebenbild. „Dann legen wir mal los.“, sagt der Doppelgänger und stürmt auf Bone zu. „Wie ich es gesagt habe. Er schickt seine Kopie in den Kampf um mich abzulenken. Ich habe also vorerst nichts zu befürchten.“, so der Dunkellandgeneral, bis in plötzlich ein Schmerz durch den Körper fährt. „Was…?“, Bone traut seinen Augen nicht, als er bemerkt, dass die Illusion ihm gerade einen Kinnhaken verpasst, der zu seiner großen Verwunderung sehr schmerzhaft ausfällt. Verwundert taumelt er einige Schritte zurück. „So einfach lässt du dich treffen? Da hätte ich mir meine große Show aber sparen können.“, spricht der Abenteurer in das Ohr des Hundes, als er neben ihm erscheint, und ihm einen Tritt gegen die Schläfe verpasst. Der General jault vor Schmerz auf. „Wie macht er das?“, wundert sich Bone, der durch den Tritt erneut einige Meter weiter taumelt. „Abra!“ – Gio und seine Illusion begeben sich beide vor Bone und verpassen ihm einen Schlag in die Magengrube, worauf dieser einknickt. „Kadabra!“ – über Kreuz hüpfend entfernen sie die beiden nun wieder von ihrem Gegner, und rennen auf eine der Säule im Saal zu. Gio umkreist die Säule von links und sein Doppelgänger von rechts, danach rennen die beiden wieder auf Bone zu, der ihnen eingeknickt und schmerzerfüllt den Rücken kehrt. Plötzlich blitzt auf der zurückgelegten Laufstrecke der beiden etwas auf. Es ist ein Faden, den sie bei ihrem ersten Angriff um ihren Kontrahent gespannt haben, und der nun dafür sorgt, dass Bone mit Rücken voraus gegen die Säule schleudert, um die sie den Faden weiter gespannt haben. Unsanft wird der General somit in das Steinkonstrukt gepresst. „SIMSALABIM!“ – erneut ändern die zwei Illusionisten die Richtung, und wenden sich nun wieder sprintend Bones Vorderseite zu. Mit der Wucht, die sie durch den Anlauf aufbauen konnten, verpassen die beiden den vorübergehend bewegungsunfähig gemachten Hund eine volle Breitseite, so dass dieser sehr laut aufjault und noch weiter in die Säule hinter ihm, die durch die enorme Kraft der Schläge bereits von oben herab zu bröckeln beginnt, gepresst wird. Mit einem eleganten Sprung zurück, distanzieren sich die beiden Abenteurer nun von der Säule, die wenige Sekunden später komplett auf Bone niederstürzt.

Gio blickt erneut auf seine kleine, goldene Taschenuhr. „Gut, noch 30 Sekunden.“, so sein Gedankengang. „Du widerlicher Menschenbastard. Du hast mich soeben sehr wütend gemacht. Du sollst nun das volle Ausmaß meiner Grausamkeit kennen lernen, du Wurm!“, die Säulenbrocken, die auf Bone niedergestützt sind, werden in alle Richtungen des Raums geschleudert. Als sich das Furore und der Staub legen, gibt es die Sicht auf den Dunkellandgeneral frei, der seinen Knochen in seiner Pfote rotieren lässt, um den Schutt um ihn zu beseitigen. Er schnauft wütend. „Du bist also schon bereit für Runde Zwei?“, fragt Gio rhetorisch, und läuft mit seinem Doppelgänger auf den schwarzen Hund zu. „Spuck nur weiter deine große Töne! Im Endeffekt wird es dir ja doch nichts nützen. Nimm das!“, Bone lässt den Knochen in seiner Hand zu einer riesigen Keule wachsen, und weicht daraufhin sogleich den ersten Gio aus, und attackiert den zweiten mit einem kräftigen Keulenschlag in den Magen. Schmerzerfüllt schreit der Illusionist auf, und wir durch die Wucht des Schlages geradewegs in die nächste Wand geschleudert. Geschwind lenkt Bone seinen Blick auf den anderen Gio, welcher sich aber jedoch schon drauf und dran ist, sich in Luft aufzulösen. „Es scheint, als hätte ich wohl den Richtigen erwischt.“, so sein Gedankengang. „Woher wusstest du, dass ich der Richtige war?“, haucht Gio plötzlich, während er sich blutspuckend aus dem Geröll befreit. „Nennen wir es einfach mal Instinkt.“, antwortet Bone. „… und außerdem habe ich ein paar Worte mit Zerberus gewechselt, bevor ich hierher marschiert bin. Er hat mir schon im Vorfeld erzählt, dass einer der Menschen Illusionen erzeugen kann, dies kann man allerdings mit einer guten Nase ganz leicht unterbinden.“, so die Wahrheit, die der General aber vorerst für sich behält. Der Illusionist fällt währenddessen auf die Knie, und stützt sich mit einer Hand auf dem Boden ab, um sich vor dem Umfallen zu bewahren. „Machst du etwa schon schlapp?“, so der General zynisch. „Zum Glück konnte ich das Phantompendant noch kurz vor meinen Aufprall auflösen. Das heißt, ich habe noch ein kleines Pensum an Aura, um noch einen zu erzeugen. Das wird eine verdammt enge Kiste.“, schlussfolgert Gio, der sich langsam wieder aufrichtet. „Lass uns den Kampf endlich beenden. Mir reicht es langsam mit dir.“, kommentiert Bone launisch, und rammt seine Knochenkeule in den Boden. „Was hat er vor?“, erschreckt der Abenteurer. „So sehr es mich auch kränkt, es zuzugeben, aber deine Attacken haben ganz schön gesessen. Daher wäre es eine Schande, dich nicht mit meiner Geheimtechnik zu töten, Mensch.“, erzählt der General, und reißt sich den Knochenanhänger von seinem Hals. In wenigen Sekunden lässt er ihn auf die Größe seines alten Knochens heranwachsen. Auch Gio erzeugt in der Zwischenzeit erneut einen Doppelgänger. Die Kontrahenten sehen sich angeeifert in die Augen.

„Dann lass es uns zu Ende bringen!“, brüllt der Hund, und rennt auf den Abenteurer zu, der ihm allerdings den halben Weg abnimmt, indem er sich ebenfalls samt Doppelgänger auf seinen Gegner zubewegt. Bone holt mit der Keule aus, um den beiden den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Doch der Illusionist und sein Doppelgänger schaffen es, dies mit einem Sprung zu verhindern. Die beiden landen, und holen sofort Schwung für einen weiteren Sprung – dieses Mal jedoch zurück in die Richtung, von der sie gekommen sind. Dabei berühren beinahe exakt an derselben Stelle, wo Gio vorhin fast kollabierte, wieder den Boden, und trennen sich. Einer der beiden bleibt dort stehen, und der andere läuft in einem großen Bogen um ihren Gegner herum. „Will er mich etwa wieder mit seinem Doppelgänger ablenken? Ich weiß, dass wenn ich den Richtigen der beiden treffe, sich der andere auflöst. Und zu dumm für ihn, dass mir meine Nase verrät, dass der Richtige direkt vor mir steht. Blöd gelaufen, würd ich sagen.“, analysiert der General. „Denkst du tatsächlich, ich falle auf denselben Trick nochmal rein, Mensch? Nein! Ganz im Gegenteil, du bist voll in meine Falle getappt. ‚Kalter Knochenrohbau – Tempel der Gebeine‘!“, ruft Bone siegessicher. Plötzlich beginnen sich riesige Knochen mit spitzen Enden aus dem Boden herauszubohren. Unausweichlich wird der Gio, der stehen blieb, von ihnen eingeschlossen. „Nun leide, mein kleiner Freund, leide!“, schnaubt Bone lautstark mit wahnsinniger Stimme. Die Knochengerippe um Gio ziehen sich immer enger zusammen, bis sie ihn letztendlich – wie einen Käfig – völlig ohne Luftraum umschließen. „Ich höre dich gar nicht winseln. Tu mir doch bitte den Gefallen, bevor ich dich ein für alle Mal zerquetsche!“, so wieder der scheinbar ausgeflippte Bone. „‚Entfesselung des Phantompendant‘!“, hört der Hund plötzlich eine Stimme sagen, doch als er sich in die Richtung drehen will, von der das Geräusch kam, merkt auch schon, wie er von einer Person im Würgegriff gehalten wird. Er erkennt im Blickwinkel, dass Gio ist, der ihn plötzlich so stark würgt, dass er seinen Knochen fallen lassen muss. „Ich bin auch dafür, dass wir den Kampf nun endlich beenden.“, sagt ein weiterer Gio und tritt hinter einer Säule hervor. „Was? Wie ist das möglich? Wie hast du das geschafft? Ich war mir hundertprozentig sicher, dass ich den richtigen in den ‚Tempel der Gebeine‘ eingeschlossen habe.“, so der überwältigte Bone. „Und auch wenn du dir zweihundertprozentig sicher gewesen wärst, wärest du ebenfalls komplett falsch gelegen. Ich habe mir gedacht, dass du dich auf deine Nase verlassen wirst, da das schon ein Dunkellandgeneral vor dir getan hat, um mir einen Treffer zu verpassen. Daher musst ich deine Nase austricksen.“, erklärt Gio, und zeigt mit seinen Finger auf den Knochenkäfig, woraufhin Bone seinen Blick in diese Richtung wendet. Gerade als er dies tut, verwandelt sich der darin eingeschlossene Illusionist in ein kleines Fläschchen. In exakt das Fläschchen, nach dem Gio vor dem Kampfbeginn in seiner Tasche wühlte. „Was…? Parfüm…?“, der General völlig entgeistert. „Richtig. Ich habe kurz vor unserem letzten Schlagabtausch nur so getan, als würde ich zusammenbrechen, um das Parfüm richtig zu platzieren. Danach musste ich mich nur noch in Sicherheit bringen, und eine meiner Illusionen, die übrigens nur ein Trugbild und kein schlagkräftiger Phantompendant war, über das Parfüm stellen. Ich war mir nämlich sicher, dass du die nach deiner Nase orientieren wirst, wenn du die Auswahl hast, welchen deiner Gegner du nun attackierst.“, erläutert der Illusionist weiterhin, was Bone nur noch wütender macht. „Du mieser Wurm! Und was hast du jetzt vor? Du hast nicht die Kraft mich zu erledigen. Sobald deine Phantompendant sich auflöst, was bestimmt ziemlich bald sein wird, mache ich dich platt.“, ruft er aufgebraust. „Körperlich bin ich dir unterlegen, da gebe ich dir Recht. Aber was wäre ich für Illusionist, wenn ich meine Show nicht mit einem richtigen Kracher beende.“, antwortet der Abenteurer daraufhin, und nimmt seinen Hut vom Kopf. „Du hast auch Recht, was mein Phantompendant angeht. Er löst sich in weniger als 10 Sekunden auf, aber das reicht vollkommen für meine letzte Nummer, glaub mir.“, führt er fort, und schraubt den Zylinder an das Ende seines Gehstocks, so dass die Unterseite des Huts Richtung Bone zeigt, als er das fertige Werkstück gegen seinen Kontrahent richtet. Aus dem Inneren der Kopfbedeckung beginnt es plötzlich hell zu schimmern und zu glühen. „Was? Nein! Tu das nicht! Man kann ja darüber reden.“, winselt und bettelt der einst so taffe Bone nun seinen Gegner an. „Zu spät, Bone! Ich lege dir hier und jetzt das Handwerk. Außerdem ist es immer unglaublich schwer, Freiwillige für diesen Trick zu finden. ‚Die Kanonenkugel aus dem Hut: Zylindervollmantelgeschoss‘!“, das grelle Schimmern vor dem Zylinder wird immer intensiver, bis plötzlich zeitgleich mit einem lauten Knall eine leuchtende Kanonenkugel herausgeschossen kommt, die Bone frontal trifft. Kurz davor löst sich das Phantompendant auf, doch dem General bleibt keine Zeit, diesem Angriff zu entwischen. Dank der enormen Wucht des Geschosses bahnt sich samt ihren blinden Passagier den Weg durch die Wand, die dabei ebenfalls einen erheblichen Schaden erleiden muss. Auch Gio wird durch die enorme Wucht des Abschusses gegen die nächste Wand hinter ihm gepresst. Noch in derselben Haltung, in der er sein provisorisches Geschütz verwendete, fällt er sitzend zu Boden. Einige Rauchschwaden entweichen in der Zwischenzeit aus dem Zylinder. „Ich schätze, ich brauche einen neuen Hut.“, haucht er vor sich hin. „Oh Mann, wie ich es vermisst habe, eine meiner Pointen selbst zu erzählen.“, fügt freudejauchzend – trotz starker Schmerzen, die durch den Kampf davon tragen muss – hinzu.



Zuletzt von ElektechN9ne am Mo 25 März - 22:41 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Fr 15 Feb - 0:24

   
@ElektechN9ne schrieb:
Heyho ma Boi,

hast ja dieses Mal echt einen litarischen Schinken abgeliefert, was mich nicht abhalten konnte, mir das Ganze zu Gemüte zu führen.

Um es mal so zu beginnen, der Kampf war dann ja wirklich ein klein wenig länger, aber nichts desto trotz mit Spannung geladen, leider viel zu wenig Captain Thunder, ich hoffe, das ändert sich bald!

Trice hat da ja einiges gegen einen plötzlich nicht mehr so souveränen Lupius abgeliefert und Kazimir schafft die zwei Schakale bestimmt auch nocht auf elegante Art und Weise.

Freu mich schön auf die nächsten Kapitel.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 19 März - 18:48

   
Da ich auf liebevolle, überhaupt nicht penetrante Weise, darum angehalten wurde, meinen Arsch wieder hochzukriegen, hier Kapitel 18! ^^

Kapitel 18: Kampf um das Schiff

Im Schlossgarten, wo das Schiff der Abenteurer deponiert ist:
„Als ob ich mein Schiff euch räudigen Kötern überlassen würde!“, posaunt Käpt’n Thunder lautstark hinaus, und stürmt auf Jack zu, der sich auf die Reling gesetzt hat. Eric holt zu einem Hammerschlag aus, dem der Huskey jedoch mühelos ausweichen kann. Abrupt bremst der Käpt’n seinen Angriff ab, da er sonst die Reling seines eigenen Schiffes zerschlagen hätte. „Was für ein Dilemma?“, merkt der Dunkellandgeneral an, was der Abenteurer mit einem fragenden Murren erwidert. „Da wir wohl beide das Schiff haben wollen, wäre es ungeschickt, es während dem Kampf zu zerstören. Vor allem für uns, da wir vermutlich nicht in der Lage sind, es auch wieder sachgerecht zu reparieren.“, erklärt Jack. „Und du denkst, dass ich zu euren Gunsten jetzt Rücksicht nehme?“, so der Käpt’n mit verhöhnendem Unterton. „Ich kann mich natürlich nicht darauf verlassen, aber es ist doch bestimmt auch in deinem Interesse, dass das Schiff heil bleibt. Aus welchem Grund hättest du sonst, vorhin deinen Angriff abgebrochen? Aber ich werde das Risiko, dass du irgendwelche Dummheiten machst, sowieso nicht eingehen. ‚Blizzardpatrouille‘!“, Schrauben drehend springt Jack auf den Käpt’n zu, während aus seinem Fell zahlreiche Schneeflocken heraus dringen, die sich binnen kurz Zeit zu einem verheerenden Blizzard entwickeln, dessen Epizentrum Jacks rotierender Körper ist. Überrascht von einem derartigen Angriff, ist es dem Käpt’n unmöglich auszuweichen. Der Huskey trifft den Abenteurer frontal, indem er selbst - wie ein Torpedo - auf ihn zugeschossen kommt. Vollkommen unvorbereitet für diese Attacke, wird der Käpt’n von Deck geschleudert, und landet erst ein gutes Stück vom Schiff weit entfernt, nicht ganz unsanft auf dem Boden. Wenige Schritte von ihm entfernt, kommt Jack wieder zum Stehen. Nur wenige Sekunden danach, legt sich auch der Blizzard wieder. Verärgert murrend richtet sich der Abenteurer, der sichtlich keine großen Schäden von der Attacke davon trägt, wieder auf. „Nicht einmal ein Rippenbruch? Mann, bist du vielleicht ein zäher Brocken. Ich muss mich wohl mehr anstrengen, um dich klein zu kriegen.“, analysiert Jack, der augenscheinlich darüber verwundert ist, dass sein Kontrahent seinen Angriff so verletzungsfrei überstanden hat. Kurz darauf zückt er aus seiner Tasche eine Whiskeyflasche, von der er auch einen anständigen Schluck nimmt. „Was für eine lästige Art, Aura einzusetzen. Aber nachdem dein eigener Körper sich nicht in Schnee verwandelt hat, bist du wohl kein Bändigungstyp. Also bleiben als einzige plausible Möglichkeiten nur noch Schamanen- oder Manipulationsmagie übrig.“, schlussfolgert der mürrische Schiffsbesitzer. „Du bist ja richtig aufgeklärt, und hast vollkommen Recht. Ich kann mich selbst nicht in Schnee verwandeln. Ich kann nur mein Fell dahingehend manipulieren, dass es sich zu einer Schneewolke verwandelt, die ganz nach meinem Belieben schneien kann. Du bist wohl offensichtlich ein Equipmenttyp, und an den Nahkampf gebunden. Rechne dir also nicht allzu große Chancen aus, denn gegen mich bist du damit klar im Nachteil.“, erläutert der General siegessicher, und begibt sich in eine Angriffspose. „Sei da mal lieber nicht so voreilig, Köter.“, fügt Eric hinzu, und holt aus seinem Mantel einen langen metallenen Stab hervor, den er an den Griff seines Hammers schraubt, um dessen Reichweite zu erhöhen.

„Wie sagt man so schön? Wer nicht hören will, muss fühlen. ‚Blockbuster‘!“, mit einem gewaltigen Satz begibt sich der Huskey in die Höhe. Dort holt er zu einer Drehung aus, woraufhin sich eine riesige Schneekugel um seine Rute manifestiert, die er mit einem weiteren Drehung auf Eric abfeuert. Der Käpt’n stutzt kurz, bevor er das Geschoss mit nur einem kräftigen Hammerhieb in viele kleine Schneebälle zerspaltet. „Hat er etwa die Wucht hinter seinen Attacken erhöht?“, fragt sich der weiße Hund verwundert, während er seinen Gegner genau beobachtet, welcher sich nun auch in die Höhe begeben hat. „Bisher hält sich deine Überlegenheit aber sehr in Grenzen.“, so der Abenteurer, der nun in kurzer Distanz zu Jack steht, und zu einem weiteren Schwung mit seinem Hammer ausholt. Durch blitzschnelles Zurücklehnen kann der General jedoch einem Kopftreffer, der fatal hätte enden können, beinahe schon mühelos ausweichen. „Jetzt bist du dran!“, kommentiert der Käpt’n und holt zu einem weiteren Angriff aus. „Mist. Sein erster Angriff war lediglich ein Ablenkungsmanöver, um eine ungedeckte Stelle von mir zu eruieren. Außerdem hat er die Reichweite seines Hammers erhöht, um so erstens mehr Power in seine Angriffe legen zu können und zweites, was wohl viel entscheidender ist, mich auch auf mittlerer Distanz anzugreifen. Was ist das bloß für ein wahnsinniger alter Knacker?“, realisiert Jack angesichts seiner prekären Lage. „‘Schneebarrikade‘!“, in letzter Sekunde schafft es der General eine Wand aus Schnee an der Stelle zu erzeugen, die Käpt’n Thunder ins Visier genommen hat. Trotzdem hat der Angriff noch so viel Wucht, dass es den weißen Hund mit viel Karacho Richtung Boden schleudert. Kurz vor dem Aufprall gelingt es ihm allerdings, die vermeidlichen Verletzungen, die durch den harten Aufprall entstehen würden, durch seine Schneebarrikade auf ein Minimum zu reduzieren. Sichtlich total verärgert rappelt er sich auf, während in der Zwischenzeit der Käpt’n ebenfalls wieder am Boden landet. „Deine Fähigkeit scheint ja sehr nützlich zu sein, wenn es darum geht, sich selbst vor dem Schlimmsten zu bewahren.“, merkt der Thunder spöttisch an. „Mach nur deine Witze, Opa. Ich gebe zu, ich habe dich von Anfang an vollkommen unterschätzt. Du bist kein gewöhnlicher Mensch. Aber jetzt machen ich ebenfalls ernst.“, tobt Jack mit ungehaltenen Unterton. Er nimmt erneut seine Whiskeyflasche und trinkt sie ungezügelt beinahe komplett aus. „Der Alkohol wird noch dein Ende bedeuten.“, funkt der Käpt’n dazwischen, jedoch erschreckt er, als er sieht, wie sich sein Kontrahent nach dem ungehemmten Konsums des Gesöffs sichtlich verändert. Jacks Fell stellt sich auf, so dass es an den Anblick eines wütenden Wolfes erregt. Auch sein zuerst eher lockerer Gesichtsausdruckt geht langsam in den Blick einer tollwütigen Bestie über. „So, dann lass uns doch mal sehen, wie stark du wirklich bist, Mensch.“, so der General mit verrückter, beinahe schon angsteinflößenden Stimme.

Zorngeleitet stürmt der Huskey auf seinen Gegner geradewegs zu. „Ein Direktangriff? Etwas offensichtlich, oder?“, unbeeindruckt schwingt der Käpt’n seinen Hammer, um Jacks Angriff, sobald dieser unmittelbar vor ihm steht, zu vereiteln. Doch als er dies in die Tat umsetzen will, trifft er statt seinem Gegner nur einen Schneeball mit seiner Waffe. „Was?“, so Eric erstaunt. Als er seinen Blick suchend nach oben wendet, entdeckt er seinen scheinbar wahnsinnig gewordenen Gegner wieder, der mit psychopathischen Lachen bereits seinen eigenen Angriff gestartet hat. „Du hast mich gefunden. Leider zu spät. ‚Schneebombardement‘!“, wie zuvor erzeugt Jack riesige Schneebälle, die auf seinen Kontrahent erbarmungslos herniederprasseln. Mit großer Mühe schafft es der Abenteurer die ersten mit Hilfe seines Hammers zu zerschlagen, doch irgendwann wird ihm die Menge der Geschosse zu viel und er wird getroffen, und von den Schneemassen untergraben. „Na also geht doch.“, so der wild gewordene Jack, als er wieder am Boden landet. „Aber nur um sicher zu gehen, dass du keine weiteren Dummheiten machst. ‚Lawinenbarrikade‘!“, der Huskey lässt immense Schneemassen aus seinem Fell schneien, die um ihn und dem unter dem Schneeball begrabenen Abenteurer einen gigantischen Wall entstehen lassen. „Ich hoffe, du holst dir keine Verschnupfung, während ich mir dein Schiff unter die Pfote reiße. Haha.“, lacht Jack verrückt und zynisch, während er nach oben springt, und alle paar Meter ein kleines Schneepolster erscheinen lässt, an dem erneut Schwung für einen weiteren Zwischensprung holt, um die kolossale Höhe des Walles überwinden zu können. Kurz bevor er das obere Ende der Schutzmauer, spürt er plötzlich, wie sich etwas hinter ihm näher. Er dreht sich um, und erschreckt bei dem Anblick. Die große Schneekugel, die vorhin noch Eric begraben hat, nähert sich ihn nun unaufhaltsam. Wehrlos ist es ihm unmöglich diesem Geschoss in der Luft auszuweichen, und gerät mit ihr auf Kollisionskurs. Rabiat wird der Hund gegen den, von ihm einst geschaffenen, Wall gedrückt, und stürzt daraufhin zu Boden. „Wo nimmst du alter Bastard bloß solche Kräfte her?“, regt sich der verrückt gewordene Jack auf, und richtet seinen Blick zum Käpt’n. „Man braucht nicht viel Kraft, um ein Schiff zu entwerfen, allerdings braucht man Kraft, wenn man das Schiff dann auch selbst bauen will.“, entgegnet der Käpt’n und entledigt sich seines Mantels. Darunter kommt ein stählerner, muskulöser Körper zum Vorschein, der durch das weiße Unterhemd des Käpt‘n hervorsticht. Auch seine Oberarme ziert ein spektakulärer Bizeps. Er greift seinen Hammer, und macht sich auf einen weiteren Kampf gefasst. Auch Jack macht sich, untermalt von einem wütenden Knurren, fertig für einen weiteren Schlagabtausch.

Währenddessen auf der Dachterrasse:
Lupius, der durch eine Erschütterung von der Burgzinne gefallen ist, sieht sich in der Luft um. „Ist das etwa Jumbo?“, so ein Gedankengang, als er seinen schwerfälligen Untergebenen erspäht, der durch Dianas Spezialtechnik durch die Luft geschleudert wird. Lupius stoßt sich in der Luft ab, um seine Richtung zu ändern, und steuert nun geradewegs auf den Mastiff zu. Mit enorm viel Wucht landet er auf den Buch des Hünen, was dazu führt, dass dieser kometenhaft Richtung Boden stürzt. Dort angelegt springt der Wolf von seinem Gefolgsmann, der beim Aufprall einen Krater hinterlassen hat, ab. Wenige Sekunden später landet auf Trice wenige Schritte von Lupius entfernt. Kaum einen Augenblick später fliegt der ohnmächtig gewordene Bone, der von Gios Zylinderkanone getroffen wurde, einige Meter von den beiden vorbei, und kracht geradewegs in einen Baum. Sichtlich genervt ballt der Wolf seine Pranke. „Solche Versager.“, knirscht er wütend. „Mist! Das ist die Attacke mit der er vorhin die Offiziere ausgeschaltet hat.“, realisiert Trice, als er Lupius genau mustert, und begibt sich in Verteidigungspose. Um die Pranke des zornigen Wolfes bildet sich ein dünner Film von grünlicher Aura, die etwas Bedrohliches ausstrahlt. „Tut mir wirklich leid, Jumbo, aber ich kann Nichtsnutze nun mal nicht gebrauchen. ‚Kemono Dageki‘!“, der Anführer der Dunkellandarmee holt zu einem erbarmungslosen Schlag gegen Jumbo aus, bleibt jedoch kurz, bevor er diesen mit der Faust trifft, stehen. Die Aura, die sich vorhin um seine Pranke gebildet hat, jedoch wird durch die Schlagbewegung beschleunigt und prasselt auf das vermeidliche Zielobjekt nieder. Der bewegungsunfähige Jumbo wird durch die Aura unsanft weiter in den Boden gepresst, und auch der Krater erhöht durch die Kraft dieses Angriffes seinen Radius. Ein Blutfluss fließt nun in Richtung von Lupius Beinen, der sich aber aus dem Krater mit einem gekonnten Sprung manövriert, bevor ihn Jumbos Blut berührt. Den Eisbändiger packt dabei die Wut. Er kann nicht ruhig bleiben, als er sieht, wie sein Kontrahent einfach einen seiner wehrlosen Freunde angreift. „Du siehst etwas blass aus, Mensch. Hast du etwa was Falsches gegessen?“, fragt der Wolf zynisch nach. „Du Mistkerl, das war dein eigener Verbündeter. ‚Eiskometenkarambolage‘!“, brüllt der aufgebrachte Abenteurer, und lässt erneut eine Eiskugel um seine Faust entstehen, die er dieses Mal aber auf direkten Weg Richtung Lupius schleudert. „Verbündete, sagst du? Wer gegen ein paar wertlose Menschen verliert, hat nicht das Recht einer meiner Verbündeten zu sein.“, argumentiert der Wolf, und blockt die Attacke seines Gegners mit seiner Faust ab, so dass sie ihre Flugbahn ändert, und nun Kurs auf den bereits besiegten Bone macht, der die volle Breitseite dieser Attacken abbekommt. Trice erzürnt das nur noch mehr. „Wirf mal einen Blick Richtung Horizont.“, so der Wolf, was der Abenteurer dann auch gespannt in die Tat umsetzt. Er sieht einen bereits zum Aufgehen beginnenden Mond. „Sobald der Mond heute seinen Höchststand erreicht hat, erlange ich das Maximum meiner Kräfte. Aber ich bemerke bereits jetzt schon, wie immer mehr Kraft meinen Körper durchströmt. Mach dich auf einen schmerzvollen Tod gefasst, Mensch!“ Mit diesen Worten kündigt Lupius seine Morddrohung an, während nun bereits sein ganzer Körper von der Aura bedeckt ist, mit der er vorhin Jumbo angriff.

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 19 März - 20:06

   
Heyho ma Boi, das Kapitel hat mich natürlich wieder überwältigt, bei Kämpfen bist du eindeutig der talentiertere Schreiber, schade nur, dass es nicht länger war..aber du hast mir ja versprochen, beim nächsten Teil schneller zu sein^^



 

Schnellantwort auf: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)

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