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Sidari Yumanara
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BeitragThema: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   So 16 Sep - 11:25

   
Soo, ich will euch meine fanfiction nicht vorenthalten^^ da aber allein ein kapitel schon um die 8 pc-seiten umfasst, werde ich jedes kapitel in kleinere teile unterteilen^^ Ich hoffe sie gefällt euch... mir persönlich gefallen die späteren kapitel besser, aber egal^^

Erstmal zur Hauptperson:
Spoiler:
 

Die Geschichte beginnt irgendwo im East Blue:

Kapitel 1: Willkommen zu Hause
Teil 1: Ein alter Freund
Spoiler:
 
Teil 2: Tut mir leid, Ruffy!
Kapitel 2: Eine schlechte Entscheidung?
Kapitel 3: Alabasta
Kapitel 4: Crocodiles Verrat Neu!!!



Zuletzt von Sidari Yumanara am Di 16 Jul - 18:46 bearbeitet, insgesamt 11 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   So 16 Sep - 11:46

   
Hey Manga-fan ^^

Das mit den ewig langen Kapiteln kenne ich auch. ^^
Geht mit ganz genauso xD

Die Geschichte gefällt mir bisher richtig gut. Auch wenn noch nicht all zu viel passiert ist. xD
Aber ich bin mir sicher, dass kommt noch. ^^
Grundlegende Fehler habe ich jetzt nicht gefunden. Wink
Ich weis auch gar nicht was ich noch großartiges schreiben soll.

Ich freue mich schon auf weitere Kapitel ^^

MfG Nico Robin

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Mi 19 Sep - 18:04

   
Hier habt ihr das ende des ersten kapitels... ich weiß, es ist noch nicht sonderlich interessant, aber ich hoffe trotzdem irgendwer liest es durch^^

Kapitel 1
Teil 2: Tut mir leid, Ruffy!

Während wir durch die Stadt liefen, erzählte mir Tashigi von den vielen Piraten, die bereits auf Logue Town aufkreuzten und wie viele davon Smoker festgenommen hatte. Langsam machte ich mir Sorgen um Ruffy und die anderen. Wie sollten wir wieder weitersegeln? Nach einer weiteren viertel Stunde, machte ich mir klar, dass ich zu Ruffy und den anderen zurückgehen musste. „Smoker, Tashigi? Es war wirklich cool dich wieder zusehen und dich kennenzulernen, aber ich glaube ich sollte langsam gehen. Die anderen warten sicherlich schon.“, sagte ich zu den beiden. Smokers Blick haftete auf mir. „Na schön. Machs gut. Vielleicht sehen wir uns ja bald wieder.“ „Wahrscheinlich schneller als du denkst.“, murmelte ich leise. „Danke für alles. Macht’s gut.“. Damit drehte ich mich um und lief in Richtung Hafen. Gerade noch zur rechten Zeit, denn genau in diesem Moment begegnete Ruffy Smoker, und fragte ihn nach dem Weg. Doch das bekam ich nicht mehr mit. Ich lief in Richtung Hafen. Nach einer Weile traf ich auf Nami, Lysop und Sanji. Sanji und Lysop trugen einen gewaltigen Elefantenthunfisch auf den Schultern. Sanji erklärte mir, dass er ihn bei einem Kochwettbewerb gewonnen hatte. Plötzlich kam Zorro angerannt. „Hey, habt ihr Ruffy gesehen? Ich hab ihn verloren.“. Auf einmal kamen Menschenmassen aus der Stadt gerannt. Sie riefen wild durcheinander: „Oh Nein, Käpten Buggy!“ „Und Alvida mit der Eisenkäule!“ „Wir sind verloren!“ „Was machen wir jetzt?“. Erschrocken starrten wir uns an: „BUGGY?!!“ Das konnte nicht sein. Zorro, Sanji und ich rannten los in Richtung Stadtmitte. Wir mussten Ruffy finden. Während ich rannte zog ich mir schnell meine Kapuze über. Ich schluckte. Die Marine würde sicherlich auch vor Ort sein. Nun würde Smoker doch herausfinden, dass ich Piratin war. Und das schon so schnell. Wir kamen zur Stadtmitte. Eine kleine Menschenmasse versammelte sich angsterfüllt um das Schafott. Darauf stand Ruffy, wie wir unscharf erkennen konnten. Neben, sowie vor dem Schafott standen ein paar Kapuzengestalten. Die dünne Gestalt vor dem Schafott war anscheinend Alvida. Daneben standen Buggy, Moji, Kabaji und der Rest der Buggy-Piraten. Rings um den großen Platz standen Gebäude. Ein Gebäude, welches direkt neben uns stand, hatte einen kleinen Balkon. Aus den Augenwinkeln konnte ich ein paar Marinesoldaten auf dem Balkon erkennen. Darunter waren auch Smoker und Tashigi. Während ich ihn unbemerkt anstarrte, bemerkte ich gar nicht, wie Zorro und Sanji losrannten und gegen die Piraten kämpften. Währenddessen saß Ruffy in der Falle. Er lag auf dem Schafott, über ihm Buggy mit einem großen Schwert. Er wollte ihn gerade köpfen, als es blitzte und er getroffen wurde. Das Schafott kippte um. Ruffy stand auf, während Buggy k.o. auf dem Boden lag. Nun mussten wir nur noch die restlichen Piraten besiegen. Ich stürmte zu Zorro und Sanji. Ich zog mein Schwert, da ich meine Teufelskräfte nicht benutzen wollte. Das wäre viel zu auffällig. Als die Piraten besiegt waren, kamen Marinesoldaten angerannt. Wir kämpften weiter. Ein Soldat nach dem anderen fiel zu Boden. Plötzlich bemerkte ich, dass Smoker nicht mehr auf dem Balkon stand. Er und die anderen traten aus dem Gebäude. Diesen einen Moment der Unaufmerksamkeit sollte ich später bereuen. Während ich zum Balkon geschaut hatte, baute sich hinter mir ein großer Soldat auf. Im letzten Moment bemerkte ich ihn, drehte mich blitzschnell um und durchschnitt ihn mit meinem Schwert. Durch diese schnelle Reaktion fiel meine Kapuze vom Kopf. Meine weißen Haare fielen mir auf die Schultern. Ich wollte mich in Deckung begeben, aber Smoker hatte mich schon gesehen. Er, Tashigi und die anderen schauten mich erstaunt an. Ich drehte mich weg. Plötzlich stand Smoker vor mir. „Ich hatte es mir schon gedacht. Also ist das Gerücht war. Die Schneeflocke der Marine ist eine Piratin. Ich habe es immer verleugnet, aber es ist wohl doch war.“ Enttäuscht sah er mich an. „Komm schon Sidari, erledige ihn!“, rief Zorro rüber, „Danach können wir abhauen. Die anderen warten schon beim Schiff.“. Ich zögerte. Ich wollte Ruffy und die anderen auf keinen Fall im Stich lassen, aber meinen besten Freund angreifen konnte ich auch nicht. „Tut mir leid... Ruffy!“, sagte ich traurig. Ruffy, Sanji und Zorro starrten mich entsetzt an. „Das ist nicht dein Ernst?!! Sidarilein?“, rief Sanji. Smoker grinste: „Tut mir leid, Leute. Sieht so aus, als bliebe sie ihrer Familie treu.“ „Was meinst du damit?“, fragte Ruffy. „Hat Sidari euch das nicht gesagt? Ihr Vater arbeitet für die Marine, genauso wie früher ihr Großvater.“, erklärte Smoker. Ruffy wurde sauer: „HALT DEINE KLAPPE!!! Ich lass nicht zu, dass du uns Sidari wegnimmst!“, schrie er Smoker an. „Gum-Gum... TORPEDO!!!“. Ruffy griff an, doch Smoker konnte ausweichen. „WHITE SNAKE!!“. Die Schlange aus Rauch raste auf Ruffy zu. Dieser wurde getroffen und nach hinten geschleudert. Als Ruffy wieder aufstand, war sein Gesichtsausdruck noch wütender. Die restlichen Soldaten rannten auf uns zu, um Smoker zu helfen. Sanji und Zorro kümmerten sich sofort um sie. „Gum-Gum... Pistole!“. Ruffy´s Arm schoss auf Smoker zu... und ging durch ihn hindurch. „Vergiss es Strohhut! Deine Paramecia hat keine Chance gegen meine Logiakraft. Deine Kräfte wirken nicht bei mir.“ Ich konnte das nicht mehr mit ansehen. Ich hatte eine Entscheidung getroffen. Ich warf mich auf den Boden. „OCEAN FLOOD!!!“. Sofort strömte Wasser über den Marktplatz. Es stieg immer weiter. Inzwischen stand es Smoker schon bis zu den Knien. Der ganze Marktplatz war nun bis zu den Dächern mit Wasser überfüllt. Ruffy, Smoker und die anderen. Alle waren unter Wasser und versuchten an die Oberfläche zu schwimmen. Was bei Ruffy und Smoker gar nicht so einfach war. Da sie Teufelskräfte gegessen hatten, konnten sie nicht schwimmen.

Plötzlich verschwand das Wasser wieder. Ruffy hustete. Er wäre fast ertrunken. Smoker ging es genauso. Er schaute sich um. Ein paar Meter neben ihm sah er eine Gestalt neben den Leichen von Soldaten liegen. „Sidari?!!“. Er rannte zu ihr. „Tashigi!“, rief Smoker. „Käptn?“. Tashigi rannte zu ihm. „Du musst den Arzt holen!“ „Aber Käptn. Immerhin ist sie für dieses Chaos verantwortlich. Smoker schaute auf: „SOFORT!!!“. Tashigi nickte und rannte Richtung Stützpunkt.

Ruffy, Zorro und Sanji rannten in Richtung Hafen. „Und was ist mit Sidari?“. „Sie hat sich für die Marine entschieden, die werden sich schon um sie kümmern. Wir müssen auf jedem Fall von hier verschwinden!“, beantwortete Sanji Ruffys Frage. Nami und Lysop hatten das Schiff bereitgemacht, als die drei aus der Stadt gerannt kamen. „Was ist passiert?“, fragte Lysop. „Erklären wir euch später!“ „Und wo ist Sidari?“ „Wird nicht kommen.“, sagte Sanji keuchend. Den drei ging langsam die Puste aus. Als sie auf dem Schiff waren setzten sie sofort die Segel. Als sich alle beruhigt hatten, begann Sanji zu erzählen: „Also, das war so...“.

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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Mi 19 Sep - 21:03

   
Hey Manga Smile

Ein klasse zweiter Teil des ersten Kapitels. ^^
Ich finde du schreibst toll. *-*
Nur hätte ich eine Frage. Wie kann es sein, dass Sidari den Ganzen Platz flutet? Das Wasser würde doch eigentlich abfließen und sich in der ganzen Stadt verteilen und nicht nur auf dem Platz sein, oder meintest du das so wie eine Flutwelle???

Naja jedenfalls cooles Kapitel und ich freue mich schon auf dein nächstes Kapitel. Wink

MfG Nico Robin

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Do 20 Sep - 17:49

   
naja, ich habs mir so gedacht, dass sie das wasser wie ein staudamm "abtrennen" kann, oder soo... is schwer zu erklären... das problem mit dem abfließen hatte ich nämlich zuerst auch^^

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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Do 20 Sep - 17:53

   
Hey Manga-Fan (:

So jetzt habe ich mir auch mal deine beiden Kapitel durchgelesen ;D

Ich muss sagen sie gefallen mir gut, eine tolle Geschichte hast du da fabriziert :DD
Eine Geschichte mit Smoker´s Vergangenheit ist auch mal was neues, mal sehen wie es weitergeht :3

Ein paar Rechtschreibfehler waren drin, diese sind aber nicht nennenswert ;D

MfG Onenami25

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Do 20 Sep - 18:50

   
thx dass es dir gefällt^^ ich würd ja am liebsten kapitel 2-6 etc auch schon hochladen, aber dafür ists noch ezwas zu früh^^

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Do 27 Sep - 18:15

   
Da ich eigentlich keine Lust habe, jedes Kapitel aufzuteilen, werden die Kapitel jetzt eben etwas länger...^^ Ich hoffe euch gefällt, wie es weitergeht.

Kapitel 2: Eine schlechte Entscheidung?

„Sir, dass Schiff ist weg. Sie müssen weiter gesegelt sein!“ „Verd...!“. Ich beherrschte mich. Die Krankenschwester gab mir ein Glas Wasser. „Danke.“, murmelte ich. Tashigi setzte sich, nachdem sie ins Zimmer gestürmt war, auf einen Stuhl in der Ecke des Zimmers. „Wie geht es ihr? Ist sie schon aufgewacht?“. Besorgt schaute ich auf das junge Mädchen, welches im Bett lag. „Nein. Sie ist immer noch ohnmächtig. Der Arzt sagt aber, dass zumindest keine Lebensgefahr mehr besteht.“ Es sah aus, als würde sie schlafen. Ihre schulterlangen Haare fielen ihr leicht ins Gesicht. Sie war nun seit Stunden ohnmächtig und doch strahlte ihr Körper eine Wärme aus, die man mit einfachen Worten nicht hätte beschreiben können. Die Krankenschwester kam noch mal ins Zimmer. Sie lief auf mich zu. „Sir, sie müssen die Zigarre ausmachen. In ihrem jetzigen Zustand könnte das gefährlich für das Mädchen werden!“. „Oh, natürlich.“. Verständlich schmiss ich die Zigarre aus dem Fenster. Ich seufzte. Habe ich das Richtige getan? Hätte ich mich eher auf meine Aufgabe konzentrieren müssen? Aber als ein Mitglied der Marine ist es doch auch meine Aufgabe, Zivilisten zu schützen. Aber eigentlich ist sie doch auch eine Piratin, oder? Meinte sie das vorhin ernst? Dieses Mal seid ihr mir entwischt. Aber glaub mir, Strohhut. Bei unserer nächsten Begegnung bist du dran!
„Sir!“ „Hmm?“, erschrocken hob ich meinen Kopf. Tashigi nickte leicht in die Richtung des Krankenbetts. Das Mädchen rührte sich. Langsam schlug sie die Augen auf. „Wo bin ich?“. „Im Krankenhaus.“, antwortete die Krankenschwester. „Und da können Sie froh sein. Hätte der junge Mann Sie nicht zu uns gebracht, hätten wir Sie vielleicht verloren.“. Die Krankenschwester stellte ein Tablett mit Essen und Trinken neben das Bett und ging. Sidari richtete sich auf. „Smoker? Tashigi? Was macht ihr hier?“ Tashigi verdrehte leicht die Augen: „Dem Feind helfen!“ „Warum gehst du nicht schon zum Marinestützpunkt? Ich komme dann nach.“, sagte Smoker übertrieben freundlich. Tashigi stand auf, verdrehte erneut die Augen und ging. Sidari musste lachen. „Warum hast du mich gerettet? Und wo sind Ruffy und die anderen?“. Sidari war sichtlich überfordert. „Keine Sorge. Die Piraten sind weitergesegelt. Ich wollte sie noch verfolgen, aber während ich dich ins Krankenhaus getragen habe, sind sie geflüchtet.“. „Du... hast dich um mich gesorgt?“, fragte Sidari mit einem übertriebenen Unterton. „Ein Menschenleben ist wichtiger, als diese Idioten fertig zu machen. Vorallem wenn es um eine alte Freundin geht!“, sagte ich spontaner Weise, da mir genau jetzt die guten Antworten ausgingen. Zu meinem Glück fiel Sidari darauf nichts mehr ein. Schweigen breitete sich im Raum aus. „Danke!“, flüsterte Sidari nach einer Weile.

Smoker blieb noch den ganzen restlichen Tag bei Sidari im Krankenhaus, bis diese am Abend entlassen wurde. „Was willst du jetzt machen?“, fragte Smoker. „Naja, ich werde mir wohl erst mal eine Übernachtungsmöglichkeit suchen.“, antwortete Sidari. „Du kannst heute Nacht auch gerne bei mir schlafen, ich hätte noch ein Zimmer frei.“ „Wirklich? Und das wäre kein Problem für dich?“, fragte Sidari. „Nein. Es kann nur sein, dass du dir morgen dein Essen selber kaufen musst. Mein Kühlschrank ist nämlich ziemlich leer. Und solange du mein Haus nicht zertrümmerst, kannst du gerne auch morgen noch bleiben. Ich muss morgen leider schon früh zum Stützpunkt, wir sehen uns morgen also wahrscheinlich nicht.“ Plötzlich umarmte Sidari Smoker. „Danke, dass ist echt nett von dir!“. Nachdem sie eine Weile durch die Stadt gelaufen waren, hielten sie vor einem großen Haus. „Wow. Das ist also deine Bruchbude?“. Sidari staunte. Sie betraten das Haus. Smoker zeigte Sidari die Küche und das Bad. Dann ging er nach oben, den Gang entlang, auf ein Zimmer zu. In dem Zimmer stand ein großes Bett. „Hier kannst du schlafen. Du wirst heute nicht mehr viel machen wollen. Hier kannst du dich erst mal ausruhen. Wenn es ein Problem gibt, mein Zimmer ist dort, den Gang runter.“ „Danke! Ich hatte auch nicht mehr soviel vor, nach so einem anstrengenden Tag.“. Sidari grinste. „Also danke nochmal.“ „Kein Problem.“, Smoker drehte sich um, „Gute Nacht!“. „Gute Nacht!“. Sidari ging ins Zimmer. Dort schmiss sie sich aufs Bett. „Was Ruffy und die anderen wohl gerade machen? Ich sollte erst mal schlafen. Morgen kann ich mir darüber immer noch Sorgen machen.“, dachte sie. Sidari schloss die Augen.

Als sie am nächsten Morgen aufwachte, stand die Sonne schon hoch am Himmel. Sidari stand auf und ging die Treppe runter in den ersten Stock. Als sie in die Küche kam, entdeckte sie einen voll gedeckten Frühstückstisch. Auf dem Tisch fand sie eine Karte:

"Lass es dir schmecken!
Smoker"

Sidari schmunzelte. Sie setzte sich. Nachdem sie eine Tasse Kaffee getrunken hatte und ein paar Brötchen gegessen hatte, sah sie sich ein wenig in Smokers Haus um.

Ich hatte schon alle Zimmer im zweiten Stock durch. Alle bis auf eins. Ich lief den Gang hinunter. Bei der letzten Tür im Gang blieb ich stehen. Ich atmete durch. Langsam drückte ich die Türklinke runter und öffnete die Tür. Ich ging ins Zimmer. Zuerst schien es wie ein ganz normales Zimmer. An der linken Wand standen Schränke und ein Schreibtisch. Rechts stand ein großes Bett, neben dem ein kleiner Tisch stand. Darauf waren eine Schachtel Zigarren, ein paar Blätter und ein paar andere Sachen. Ich schaute mir die Blätter an. Es waren hauptsächlich Nachrichten von der Marine, aber es waren auch ein paar Steckbriefe dabei, wobei ich keinen von ihnen kannte. Ich ging an den Schränken vorbei zu Smokers Schreibtisch. Darauf lag hauptsächlich leeres Papier. Was mich im Moment aber mehr interessierte, waren die Bilder an Smokers Wand. Auf manchen waren Smoker und Tashigi oder andere der Marine. Die meisten Bilder waren jedoch aus Smokers Kindheit. Was mich am meisten überraschte, da mir die Bilder ziemlich bekannt vorkamen. Auf den meisten Bildern waren ich und Smoker zu sehen. Wow. Dass er diese ganzen Bilder noch hatte. Auf einem großen Bild, welches direkt über dem Schreibtisch hing, waren ein paar Angestellte der Marine abgebildet. Ziemlich weit vorne standen Smoker, Tashigi und ein Junge der, nach meinen Informationen, Corby hieß. Weiter hinten, hinter Konteradmirälen, Vizeadmirälen und anderen Soldaten, standen Großadmiral Sengoku, Admiral Akainu der rote Hund, Admiral Kizaru der gelbe Affe und Admiral Aokiji der blaue Fasan. Neben dem Bild hing ein kleineres, auf dem nochmal die drei Admiräle der Marine waren. Ein paar Sekunden lang starrte ich auf das Bild. Dann drehte ich mich um und lief aus dem Zimmer. Ich schnappte mir meinen weißen Kapuzenmantel und ging aus dem Haus.

Die nächsten zwei Tage verbrachte ich hauptsächlich damit, die Stadt zu erkunden und shoppen zu gehen. Auch heute war ich wieder in der Stadt. Als ich am Nachmittag fertig war, hatte ich eine neue Jacke, drei neue Oberteile, zwei Jeans und ein kurzes Kleid in meinen Tüten. Wow. Dass ich mir irgendwann noch mal ein Kleid kaufen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich ging zurück zu Smokers Haus (er hatte mir einen Ersatzschlüssel gegeben) und brachte die Einkaufstüten in “mein“ Zimmer. Dann lief ich zum Marinestützpunkt. Ich klopfte an Smokers Tür. Mal wieder keine Antwort. Ich öffnete die Tür. „Du könntest wenigstens mal “herein“ sagen, oder?“, fragte ich während ich eintrat. „Warum sollte ich?“. Smoker saß an seinem Tisch und bearbeitete ein paar Blätter. „Was willst du? Steht mein Haus noch, oder hast du es schon überflutet?“, fragte er grinsend. Ich lachte: „Nein. Ich wollte dich etwas fragen.“. Nun war es zu spät für einen Rückzieher. Smoker zog eine Augenbraue hoch: “Was gibt’s?“ „Ähm... Hast du heute Abend Zeit?“. Smoker blickte mich neugierig an. Ein leichtes Lächeln huschte über seine Lippen: „Ja, warum?“. „Naja, ich wollte fragen, ob du vielleicht heute Abend mit mir essen gehen willst? Schließlich… hast du mir das Leben gerettet und ich muss mich doch irgendwie revanchieren.“. Smoker überlegte nicht lange: „Klar doch. Warum nicht?“. Dann wendete er sich wieder seiner Arbeit zu. Grinsend verdrehte ich die Augen. „Na schön. Um halb sieben im Restaurant in der 42. Straße.“. „Bis nachher.“, sagte ich während ich wieder aus dem Zimmer ging. Ich schloss die Tür. So und jetzt? Ich hatte noch genügend Zeit, also beschloss ich zu Smoker nach Hause zu gehen.

„WAS?!! NEIN!! … Sidari hat Sie gefragt und nicht mich.“ Tashigi starrte Smoker unfassbar an. „Kannst du mich nicht wenigstens bis zum Restaurant begleiten?“, Smoker sah sie flehend an. „Nein, dass müssen Sie schon alleine machen. Und schauen Sie mich bitte nicht so an, Käptn!“. Smoker gab ein geschlagenes Seufzen von sich. „Na schön! Aber muss ich unbedingt den Smoking anziehen? Das sieht vollkommen bescheuert aus!“. „Nein tut es nicht! Und benehmen Sie sich bitte. Ich muss jetzt los. Viel Spaß!“. Tashigi drehte sich um und ging, ohne ein weiteres Wort, aus der Tür.

Ich klingelte. Tashigi öffnete die Tür: „Ah, Sidari. Komm rein!“. Tashigi führte mich ins Wohnzimmer. „Schicke Wohnung!“
„Danke. Hast du alles dabei?“
„Ja“
Später saß ich auf einem Stuhl vor einem großen Spiegel. Tashigi steckte gerade meine Haare hoch. „So, fertig.“. Ich stand auf und betrachtete mich im Spiegel. „Oh mein Gott. Als ich das letzte Mal ein Kleid trug, war ich zehn Jahre alt! Aber die Haare hast du super hinbekommen, danke Tashigi.“ „Kein Problem. Und wegen dem Kleid brauchst du dich nicht verrückt machen, du siehst super aus.“ Besorgt schaute ich sie an. „Findest du? Ich glaube das ganze war eine schlechte Idee.“ „War es nicht. Und Smoker könnte ruhig mal etwas Abwechslung gebrauchen.“ „Wenn du meinst.“.
Tashigi lachte: „Nach seiner Erzählung ist Smokers letztes Date schon knapp vier Jahre her.“
„Das ist kein Date! Ich will mich nur bedanken.“.
„Ist ja gut. Ich höre auf. Willst du Kaffee? Ich mach uns einen.“, fragte Tashigi. „Gerne.“. Tashigi ging aus dem Zimmer in die Küche. Von dort konnte ich sie kurz “Date“ rufen hören. Lachend verdrehte ich die Augen.

Später in der 42. Straße:
Die Sonne war gerade untergegangen. Die Straßen leuchteten orange vom Licht der Straßenlaternen. Smoker schaute auf die Uhr: 18:25. Mist. Er war spät dran. Er zog sich die Ärmel seines Smokings zurecht. Endlich. Das Restaurant tauchte hinter der nächsten Hauswand auf. Sidari wartete vor dem Eingang. Wow. Sie sah wunderschön aus. Ihre Haare hatte sie hochgesteckt und ihren Körper zierte ein schwarzes, kurzes, trägerloses Kleid. An ihren Füßen trug sie dazu passende schwarze Schuhe. „Hi!“, grinste Smoker. „Du und Smokings?“, lachte Sidari. „Das Teil hängt schon ewig im Schrank rum. Jetzt musste ich es endlich mal anziehen.“. Sidari grinste: „Wollen wir?“. Smoker nickte und ging ins Restaurant, dicht gefolgt von Sidari. Als sie eintraten richteten sich alle Augen auf Smoker. Dann wendeten sie sich jedoch erstaunt Sidari zu. Ein leises Getuschel lief durch den Raum. Es waren nicht viele Gäste da. Sie setzten sich an einen freien Tisch am Fenster.
Ein Mädchen mit hüftlangen, schwarzen Haaren und freundlichen, grünen Augen kam zu ihnen. „Hallo Akiko!“, begrüßte Smoker die Bedienung. „Guten Abend, Käpten Smoker. Nett Sie mal wieder zu sehen. Wie läuft es in der Marine?“ „Danke, ganz gut. Das ist Sidari“, stellte er Sidari vor. „Hallo!“, erwiderte Sidari freundlich. Akiko schaute sie verwirrt an. „Entschuldige, aber... die Sidari? Sidari Yumanara, die Tochter der Marine? Das Mädchen das vor sechs Jahren spurlos verschwand?“. Zu Akikos Überraschung nickte Sidari. „Wow, nett dich kennen zu lernen. Hier in der Stadt erzählt man sich viel von dir und über das, was vor sechs Jahren passierte!“. „Ähm… danke!“, sagte Sidari. „Was wollt ihr trinken?“, wechselte Akiko das Thema. „Einen Cappuchino.“, sagte ich. Smoker überlegte kurz: „Das gleiche!“. Akiko nickte und ging zurück zu den Tresen. Für ein paar Minuten wussten weder Smoker noch Sidari was sie sagen sollten. „Ähh… schönes Kleid!“, sagte Smoker verlegen. Sidari wurde rot: „Danke!“. Der restliche Abend verlief überwiegend lustig. Sie aßen etwas, tranken noch einen Kaffee und wollten dann auch bald wieder gehen. Sidari bezahlte die Rechnung, dann gingen die beiden nach draußen. Sie liefen die dunklen Straßen entlang. Sidari wollte noch zu Tashigi. Sie hatte Sidari angeboten bei ihr zu schlafen. Sie hätte eigentlich auch alleine dorthin laufen können, aber Smoker bestand darauf, sie zu begleiten. Nachts wäre es dort viel zu gefährlich für ein junges Mädchen. „Danke für den schönen Abend, es hat wirklich Spaß gemacht.“, bedankte sich Smoker. „Kein Problem!“, lachte Sidari als Antwort. Plötzlich wurde Smoker ernst: „Was hast du jetzt in den nächsten Tagen vor?“. Sie waren vor Tashigis Haus angekommen. Sidari stockte. Sollte sie es ihm sagen. Irgendwann musste sie weiter und sie hatte es schon lange genug vor sich hergeschoben. „Ich… werde weitersegeln. Es tut mir leid, aber… ich gehöre nicht hierher, Smoker. Das habe ich schon vor drei Jahren entschieden und es hat sich auch weiterhin nichts geändert. Ich werde wieder zurück zur Strohhutbande gehen.“. Smoker war fassungslos. Beinahe wäre alles wieder so geworden wie früher. Beinahe! „Aber… ?!!“. Smoker fehlten die Worte. In Sidaris Augen sammelten sich Tränen. Man sah ihr an, wie schwer ihr der Abschied fiel. „Tut mir leid. Ich… Ich glaube ich sollte jetzt gehen! Machs gut.“. Sidari rannte los. „Sidari, warte!“, rief Smoker ihr hinterher. Sie drehte sich nicht um. Nach ein paar Sekunden war sie hinter der nächsten Hausecke verschwunden. Smoker blieb fassungslos zurück. „Käpten Smoker?!“ Tashigi stand in der Tür ihres Hauses. „Was machen Sie denn hier? Und wo ist Sidari?“. Smoker antwortete nicht. „Jetzt kommen Sie erst mal rein. Sie erfrieren hier draußen ja noch!“. Sie zerrte Smoker ins Haus. Nachdem er ihr alles erzählt hatte, saß auch Tashigi schweigend da. Nach einer halben Stunde beschloss Smoker nach Hause zu gehen. „Ist wirklich alles in Ordnung?“, fragte Tashigi. Smoker nickte murrend. Bei sich zu Hause musste er feststellen, das Sidari ihre Sachen geholt hatte und abgehauen war. Seufzend setzte er sich auf sein Bett. Er schaute zu den Bildern an seiner Wand. Plötzlich entdeckte er etwas auf seinem Schreibtisch liegen. Er stand auf und lief zu seinem Tisch. Darauf lag ein Foto und der Ersatzschlüssel den Smoker Sidari gegeben hatte. Er hob das Foto hoch. Darauf war Sidari zu sehen, wie sie auf einem Schiff in die Kamera grinste. Smoker starrte das Foto traurig an. Später stand es eingerahmt auf seinem Schreibtisch im Marinestützpunkt.

Ich rannte zum Hafen. Ich musste unbedingt von hier verschwinden. Ich musste Ruffy einholen. Es tut mir leid, Ruffy. Ich habe einen schrecklichen Fehler begangen. Bitte verzeih mir! Am Hafen waren nur wenige Wachen vertreten. In einem kurzen Moment der Unaufmerksamkeit schlich ich mich auf ein kleines Segelboot. Kurz nachdem ich losfuhr wurden die Wachen auf mich aufmerksam. Doch es war zu spät. Sie konnten mich nicht mehr einholen. Nachdem ich Stunden über Stunden übers Meer gefahren war, steuerte ich mein Schiff auf eine kleine, verlassene Insel zu. In einer kleinen, überfluteten Höhle versteckte ich mein Schiff. Ich suchte die Höhle nach einer trockenen Stelle ab und legte mich schlafen. Es war ein anstrengender Tag gewesen. Mit meinen Gedanken war ich bei Smoker. „Es tut mir leid“, flüsterte ich leise. Kurz darauf schlief ich ein.

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Sa 5 Jan - 21:04

   
Naja...da es nun doch schon ne Weile her ist (und leider immer noch niemand kommentiert hat xD) poste ich nun einfach doch das 3. kapitel

Kapitel 3: Die Wüstenprinzessin

Tagelang segelte ich über die Grand Line, auf der Suche nach den Strohhutpiraten. Mein Proviant ging aus, auch das Wasser wurde knapp (worüber ich mir keine Sorgen machen musste). Eines Tages landete ich auf einer kleinen Insel. Sie bestand hauptsächlich nur aus Bäumen und Strand. Auf der Suche nach etwas eßbarem lief ich stundenlang durch den Wald. Nach drei Stunden lies ich mich erschöpft ins Gras fallen. Ich lauschte den Geräuschen des Waldes und starrte in das kleine Stück Himmel, das zwischen den Ästen und Blättern durchschien. Auf einmal hörte ich Stimmen: „Hey, wach auf! Du sollst nicht schlafen! Deinetwegen haben wir uns verirrt, Spinatschädel!“. „Halt deine Klappe, Schmalzlocke! Ich kann auch nichts dafür. Hättest du mich nicht abgelenkt…!“. Moment mal?! Diese Stimmen kannte ich doch. Ich richtete mich auf und ging in die Richtung aus der die Stimmen kamen. Auf einer kleinen Lichtung waren zwei junge Männer. Sie standen sich gegenüber und stritten sich. „Zorro! Sanji!“. Ich rannte auf sie zu und fiel ihnen um den Hals. „Sidari?!“ „Sidarilein, was machst du denn hier?“, riefen die beiden überrascht. „Tagelang suche ich nun schon nach euch. Ich bin so froh euch zu sehen. Das auf Logue Town, dass tut mir alles so leid. Ich hätte bei euch bleiben sollen.“. „Ist schon gut, ich verzeihe dir!“, schwärmte Sanji. „Wo sind die anderen und die Lamb?“, fragte ich. „Am Hafen, aber wir haben uns verirrt.“, antwortete Zorro. „Und wessen Schuld war das?“, fuhr Sanji ihn an. Ich lachte: „Keine Sorge, ich kann euch hier raus bringen.“. Nachdem wir aus dem Wald kamen, fuhren wir mit meinem Schiff um die Insel. Sanji zeigte mir den Weg in eine kleine Bucht, in der die Flying Lamb war. Am Strand angekommen, warteten die anderen schon gespannt. „Sidari?“, rief Lysop überrascht. „Was willst du hier?“. „Ich… Ich wollte mich entschuldigen. Ich hätte das nicht machen dürfen. Es hätte mir klar sein sollen, dass ich zu euch gehöre und nicht zur Marine. Es tut mir so leid. Ich kann verstehen, wenn ihr sauer auf mich seid. Ich würde es auch akzeptieren, wenn ihr mich nicht mehr bei euch haben wollt. Ich wollte nur dass ihr wisst, dass ich einen schrecklichen Fehler begangen habe.“ Ruffy blickte mich nachdenklich an. „Was meinst du, Ruffy? Verzeihen wir ihr?“, fragte Lysop skeptisch. „Hmm?“, Ruffy überlegte kurz. „Ja, ich glaube schon. Du kannst gerne wieder mitfahren.“. „WAS?!! Einfach so?“, rief Nami. „Wirklich? Vielen Dank.“, sagte ich überrascht. Da kamen drei Personen von der Flying Lamb an Land. „Ach ja, du musst unbedingt unsere neuen Freunde kennenlernen!“, sagte Ruffy, als er meinen neugierigen Blick bemerkte. Ein Mädchen mit hellblauen, langen Haaren kam auf mich zu. „Hallo, ich bin Nefeltari Vivi. Du musst Sidari sein, oder?“. Ich nickte: „Nett dich kennenzulernen.“. „Zorro und die anderen haben mir schon viel von dir erzählt.“. Stutzend schaute ich zu Zorro. „Wir wollen helfen Vivis Königreich Alabaster zu retten. Einer der Sieben Samurai, Sir Crocodile, hat eine Firma gegründet, die Baroque Firma, mit der er das Land übernehmen will!“
Crocodile? Die meinten doch nicht etwa den Sir Crocodile? „Ähm warum >ihr< Königreich?“, fragte ich neugierig. „Oh ach ja, Vivis Vater ist Nefeltari Kobra, der König von Alabaster!“, erklärte Nami. Neben Vivi stand eine Ente. Ich musterte sie von oben bis unten. Es war keine gewöhnliche Ente, wie man sie auf Seen und Flüssen findet. Es war eine große Rennente. Als Vivi meinen Blick bemerkte, grinste sie: „Das ist Karuh!“. Plötzlich lugte ein kleiner brauner Kopf hinter Ruffy hervor. Langsam trat ein kleines Rentier hervor: „Äh Ruffy, wer ist das?“, fragte er mit einer jungen Rentierstimme. „Das ist eine Freundin von uns.“, antwortete Ruffy. „Wow, bist du süß!“, brachte ich unabsichtlich hervor. Das kleine Rentier mit dem rosafarbenen Hut, auf dem ein weißes x stand, ging auf mich zu. „Wer bist du denn?“, fragte ich mit übertrieben kindlicher Stimme. Das sprechende Rentier, das zu allem Überfluss auch noch auf zwei Beinen lief, streckte mir seine >Hand< entgegen. „Ich bin Chopper. Tony Tony Chopper!“. Dankend schüttelte ich ihm die Kufe. „Ich bin Sidari.“. „Chopper ist Arzt. Wir haben ihn auf der Insel Drumm kennengelernt.“, erzählte Ruffy. Ich zog eine Augenbraue hoch: „Drumm? Die Insel der Ärzte?“ „Ja warum?“ „Als Kind war ich einmal schwer krank, darum brachte mein Vater mich auf die Insel, da es dort die besten Ärzte weit und breit gab. Dort wurde ich dann von einem sehr berühmten Arzt geheilt!“. Choppers Augen begannen zu leuchten: „War das Doc. Bader?“. Ich versuchte mich zu erinnern: „Ja, ich glaube so hieß er.“. Ich wusste zwar nicht warum, aber Chopper schien sich über meine Antwort zu freuen. Nami unterbrach unser kleines Gespräch: „Also Leute, unser Ziel ist Alabasta. Alle aufs Schiff, wir stechen in See!“.

In den nächsten Tagen lernte ich Chopper, Vivi und Karuh näher kennen. Sie waren wirklich nett und wir wurden schnell Freunde. Mit der Zeit kamen wir Alabasta immer näher. Unser Proviant war fast leer und das, was wir noch hatten, wurde von Stunde zu Stunde weniger. Ich, Chopper, Nami und Sanji waren in der Küche, während die anderen an Deck das Schiff steuerten. Plötzlich kam Vivi reingestürmt: „Nami, komm mal schnell!“ Nami und Chopper folgten Vivi an Deck, während ich bei Sanji in der Küche blieb und die heutige Zeitung studierte. So bekamen weder ich noch Sanji mit, wie Ruffy und die anderen einem Typen namens Bon Curry begegneten, einer Transe mit Drag-Queen-Mantel, der von der Transen-Frucht gegessen hatte. Diese erlaubte ihm, sich jedes Gesicht das er sah einzuspeichern und sich in denjenigen zu verwandeln. Später stellte sich heraus, dass das Special Agent Mr. 2 von der Baroque Firma war. Dank Zorros Idee, fanden wir einen Weg ihn zu überlisten. Um uns gegenseitig wiederzuerkennen, malten wir uns ein Kreuz auf den linken Arm. Darüber banden wir uns einen Verband. Nach einer Weile kam die Küste Alabastas in Sicht. „Da ist der Hafen. Wir ankern im Westen.“, sagte Vivi. „Wir müssen jetzt super aufpassen, die Tunte ist gefährlich!“, warnte Zorro. „Was kann ich tun?“, fragte Chopper. Lysop antwortete: „Das, was du am besten kannst. Und wenn du merkst, dass der andere stärker ist, dann lauf einfach weg.“. „Lysops Hasenfußmethode...“, mischte sich Sanji ein. „Was ich am besten kann... okay!“, wiederholte Chopper. Ruffy grinste: „Egal, was passiert, dieses Band ist unser Teamzeichen! Also dann… gehen wir an Land! Zuerst essen wir was… dann retten wir Alabasta!“. „Hauptsache DU bist satt!“, lachten wir. Am Hafen angekommen rannte Ruffy sofort los. Vivi machte sich Sorgen: „Nanohana ist rießig, wir finden Ruffy nie!“ „Keine Sorge, Vivi. Er steckt immer dort, wo was los ist.“, beruhigte Sanji sie. „Hahaha, stimmt!“, lachte Lysop. Nami stimmte Vivi zu. „Trotzdem, er sollte lieber daran denken, dass er gesucht wird, vorallem in so einer Rießenstadt!“ „Wird schon schiefgehen… Lasst uns auch was essen! Sonst kipp ich aus den Latschen!“, sagte Zorro. Während die anderen sich über irgendwas aufregten, schaute ich mir die Häuser am Stadtrand an. „Ähm… wäre es ok, wenn ich auch in die Stadt gehe?“, fragte ich. „Ja, aber beeil dich. Wir wollen hier nur Proviant kaufen und müssen bald weiter.“, sagte Nami. Ich nickte und lief die Straße entlang. Nachdem ich eine Weile durch die Stadt gelaufen war, erschrak ich plötzlich. An einem Waffenstand, direkt gegenüber von mir, stand Tashigi und verhandelte mit dem Verkäufer. Verdammt! Was machte sie denn hier? Das hieße ja Smoker wäre auch in der Nähe. „SIDARI?!!“. Als hätte ich meine Gedanken laut ausgesprochen, stand plötzlich Smoker vor mir und schaute mich überrascht an. Schnell drehte ich mich um und rannte weg. Smoker verfolgte mich. „Sidari warte, ich muss mit dir reden!“. Ruckartig blieb ich stehen. Wir standen in einer kleinen Seitengasse. Ich drehte mich um. „Es gibt nichts, worüber wir reden müssten! Sieh es ein, ich gehöre nicht zur Marine. Ich werde nicht zurückkommen!“. Smoker blieb erstarrt stehen. „Tut mir leid!“. Ich wandte mich zum gehen. „Warte!“, rief Smoker „Bitte bleib!“. Ich schüttelte den Kopf. „Das... das kann ich nicht.“. „Darf ich mich dieses Mal wenigstens von dir verabschieden?". Inzwischen stand Smoker direkt vor mir. Ich nickte traurig. „Machs gut, Smoker. Und viel Glück bei der Marine.“ Ich umarmte ihn kurz, bevor ich an ihm vorbei zurück zur Straße lief. Am Eingang der Gasse stand Tashigi, die mich überrascht anstarrte. Ich wendete meinen Blick von ihr ab. Zurück blieben ein fassungslos trauriger Flotillenadmiral und eine nachdenkliche Tashigi. Ich beeilte mich, zum Schiff zurück zukehren. Dort wartete ich auf die anderen.
Nach einer viertel Stunde kamen sie auf einmal angerannt. Aus der Stadt hörte man Schreie und eine Wand aus Feuer und Rauch stieg in den Himmel. Ich unterdrückte mein ungutes Gefühl und half den anderen an Bord zu kommen. Vivi gab Karuh einen Zettel und schickte sie nach Arbana zu Vivis Vater, Nefeltari Kobra. Schnell stachen wir in See. Wir fuhren nah der Küste entlang in Richtung Elumalu. Ruffy und die anderen unterhielten sich über die Ereignisse in Nanohana. Ich bekam nur ein paar Wortfetzen mit, da ich mit meinen Gedanken immer noch bei Smoker war. Plötzlich horchte ich auf. Hatte Ruffy gerade „Ace“ gesagt, oder war das nur Einbildung? „...Aber jetzt bin ich stärker!“, sagte Ruffy. Auf einmal sprang ein Junge aufs Schiff. „Du... bist stärker als WER?“ Interessiert schaute ich hoch. „Hi Ace!!“, sagte Ruffy. Überrascht sprang ich auf. „ACE?!!“. Der Junge mit den schwarzen Haaren blickte mich an. „Das gibt’s doch nicht, Sidari?! Wow, schön dich wiederzusehen. Wie geht es dir?“. Erfreut umarmten wir uns. Ruffy verstand gar nichts mehr: „Ihr kennt euch?“. Ich nickte. „Ja, bevor ich zu euch kam, war ich fast zwei Jahre lang bei Whitebeard in der Bande. Aber das ist ne lange Geschichte.“. „Ace, was machst du hier?“, fragte Ruffy. „Hast du auf Drumm meine Nachricht nicht gekriegt?“ „Drumm?“ „Egal, vergiss es. Gut, dich zu sehen! Ich hab hier was zu erledigen und wollte dich kurz sehen. Ruffy, komm doch auch zu Whitebeard. Natürlich mit deinen Freunden!“, fragte Ace. „Nö, warum denn?“, sagte Ruffy beleidigt. „Hahaha, wusste ichs doch!“ „Whitebeard? Ist dein Rückentattoo echt?“, fragte Lysop erschrocken. „Ja, ist mein ganzer Stolz! Soweit ich weiß, ist Whitebeard der coolste Pirat. Er soll Piratenkönig werden, nicht du Ruffy!“. „Tja Brother, dann müssen wir irgendwann fighten.“, sagte Ruffy. „Geht doch rein! Wollt ihr Tee?“, bot Sanji an. „Nein danke. Ich muss weiter.“ „Wo bleibt die Marine?“, fragte Nami. „Ich hab ihnen den Weg versperrt!“, grinste Ace. „Da! Das ist für dich.“. Ace warf Ruffy ein Stück Papier zu. „Behalt’s und trags immer bei dir!“ „Dieses Stück Papier?“ „Ja, so finden wir uns wieder.“ „Aha...?“ „Willst du’s nicht?“ „Doch! Klar will ichs!“. „Ich mach mir Sorgen um meinen kleinen Bruder. Er macht’s euch bestimmt nicht leicht, aber habt Geduld mit ihm.“. Ace sprang auf sein kleines Boot, welches direkt neben der Lamb lag. „WAAS?!! Du gehst schon?!!“, fragte Ruffy traurig. „Bleib doch noch kurz!“, bot ich ihm an. „Wir haben uns doch ewig nicht gesehen!“, fuhr Ruffy fort. „Ich muss noch was erledigen. Ich suche ‘nen Piraten. Er nennt sich Blackbeard.“ „Teach?!!“, unterbrach ich Ace. „Ja, früher gehörte der Kerl zu uns. Er hat einen aus der Mannschaft getötet. Ich will den Verräter finden!...He, Ruffy! Bei unserem nächsten Treffen, wird sich entscheiden wer Piratenking wird.“, erklärte Ace. Ich schluckte den Schock von der Nachricht einfach herunter und rief Ace hinterher: „War schön dich mal wieder gesehen zu haben!“. „Gleichfalls!“, antwortete er. Nachdem Ace verschwunden war, fragte Lysop: „Was hat dein Bruder dir da gegeben?“ „Einen Fetzen Papier.“ „Da steht ja gar nichts drauf! Was soll das?“ „Egal, ich muss es behalten, hat Ace gesagt. Nähst du’s mir ein?“, wendete er sich an Nami. „Wann lernst du endlich selbst zu nähen?“ „Bald, versprochen! Danke Nami, so geht’s nicht verloren.“. „Ruffy, zieh das an!“. Vivi gab Ruffy ein paar lange Klamotten. „Warum? Es ist so heiß!“ „Weil in der Wüste über 50 Grad sind. Du brutzelst sonst weg!“ „Ihr seid auch halb nackt!“ „Wir ziehen auch was über!“, erwiderte Nami. „Na gut...“ „Hey, fahren wir wieder aufs Meer?“, fragte Chopper plötzlich. „Nein. Wir sind am Ufer des Sandora-Flusses. Drüben ist die andere Seite. Dort befindet sich Yuba.“ „In Yuba sitzt der Rebellen-King.“, sagte Zorro. „DEN hau ich weg!“, rief Ruffy. Vivi erschrak. „Auf keinen Fall! Wir dürfen kein Blut vergießen! Wir müssen verhandeln!“. „Mit 700 Tausend Rebellen?!““, unterbrach Zorro sie. „Wir müssen’s schaffen! Auf dem Weg nach Yuba werdet ihr sehen, wie die Baroque-Mafia dieses Land zugerichtet hat!! Wir müssen eine sinnlose Schlacht verhindern!!“. Chopper hatte Mitleid mit Vivi: „Wir helfen dir!“ „Keine Sorge, Mädel.“, sagte Zorro. Ruffy übernahm das Wort: „Alles klar, Vivi! Lets go!! Nach Upa!“ „Nein, Yuba.“ „Oh ok, nach Yuba!!“.

Die Piraten kamen an der Küste an. Dort erreichten sie Elumalu, die grüne Stadt. Wirklich grün sah die Stadt jedoch nicht aus. Sieh war mehr tot als lebendig. „Hier war’s mal grün.“, erklärte Vivi. „Die Stadt hatte Zisternen die Regenwasser speichern. Bis vor kurzem war hier noch alles grün. Seit drei Jahren hat es nicht geregnet. Nirgendwo auf Alabasta.“ „Was ist mit Nanohana?“, fragte Chopper. „Nanohana bekommt Wasser von der Oase Katorea. Es ist das schlimmste Wetter seit 1000 Jahren. An einem Ort regnete es dauernd; nämlich in Arbana, da wo der Königspalast steht. Die Leute nannten es das >Königswunder<. Bis eines Tages zwei rießige Säcke bei der Ladung für den König dabei waren. Beim Verladen kippte der Karren um und die Säcke platzten. Aus den Säcken kam ein grünes Pulver, Nebelin!…“ „Was?!! Nebelin?“, fragte Nami überrascht. Vivi nickte. „Was’n das? Weißt du’s?“, fragte Ruffy. Nami erklärte: „Man nennt es auch Regenpulver. Es ist eine geniale Erfindung. Aus dem Pulver bildet sich Nebel und der verdunstet in der Luft. Dadurch bilden sich Wolken und Regen. Das Pulver produziert also Regen…das ist Nebelin!“ „Aber das ist doch DIE Lösung für Alabasta!“, warf Lysop ein. „Das dachte man damals auch. Die Menschen haben vor Freude getanzt. Aber es gab einen Haken. Das Nachbarland auf der Leseseite trocknete aus. Das Pulver raubte den Wolken ihre Feuchtigkeit.“ „Das Nebelin hat also Regen geklaut!“, sagte Lysop. „Sozusagen. Bald gab´s Krieg, der viele Menschenleben kostete…“ „Seitdem hat die Weltregierung Nebelin verboten!“, ergänzte ich. „Ja, es ist Segen und Fluch zugleich.“ Vivi übernahm das Wort: „Als das Nebelin nach Nanohana kam, hatte es ewig nicht mehr geregnet, außer in der Stadt des Königs!!“ „Der König wurde verdächtigt, dass er allen anderen den Regen klaut.“, schlussfolgerte Zorro. Vivi nickte. „Schon damals begann Crocodiles Verschwörung. Der König ahnte nichts böses, doch das Pulver war bereits in den Palast geliefert worden. Genau wie es Crocodile geplant hatte, gab’s einen Aufstand! Für die Menschen hieß es Leben oder Sterben. Frieden, Vertrauen zum Königshaus und viele Menschenleben mussten dran glauben und Schuld an allem ist Crocodile!! WIE KANN MAN NUR SO EIN MIESES SCHWEIN SEIN?!!“. Sidari zuckte zusammen, als Vivi Crocodiles Namen nannte. Zorro war jedoch der einzigste, dem dies auffiel. „Ich... zahl’s ihm heim!!!“, rief Vivi. „Lasst uns weitergehen, sonst flipp ich aus!“, sagte Ruffy.
Die Sonne brannte auf die acht herunter. Jeder war erschöpft, durstig und hungrig. „Vivi, macht dir die Hitze nichts aus?“, fragte Sanji. Vivi schüttelte den Kopf. „Ich bin hier aufgewachsen.“ Nachdem Ruffy eine Weile gebettelt hatte, willigte Vivi ein, im nächsten Felsschatten eine Pause einzulegen. Als sie endlich Felsen fanden, wurde der größte Teil ihres Gepäcks von Schwindelreihern gestohlen. Sanji und Ruffy begannen sich zu streiten. „Hört auf!“, unterbrach Zorro die beiden. „Mach’n wir ne Pause. Die Hitze ist Schuld. Erreichen wir Yuba heute noch Vivi?“ „Ja. Da gibt’s Wasser, haltet bis dahin durch… ruht euch aus, in zehn Minuten geht’s weiter.“ Als wir weitergingen kam uns ein Kamel entgegen, welches von einem rießigen Salamander angegriffen wurde, welchen Ruffy sofort K.O. schlug. „Danke, dass ihr mich gerettet habt. Ich kann euch mitnehmen, aber ich trage nur Mädchen.“, übersetzte Chopper die Sätze des Kamels. Das regte Lysop, Sanji und Ruffy natürlich auf. „Sorry Kamel, die peilen’s nicht…guter Junge!“, sagte Nami. Sie nannte das Kamel Wimper. Nami setzte sich auf den Sattel. „Steig auf Vivi!“ „Ich kann noch laufen.“ „Trotzdem... Na schön, Sidari willst du?“, fragte Nami. Sidari schüttelte den Kopf. „Es geht schon noch ein bisschen. Wir können uns ja abwechseln.“ Also stieg Vivi auf das Kamel, welches auf Nami’s Befehl hin sofort losritt. Die anderen versuchten mit Mühe hinterher zu kommen. „ACHTUNG, EIN TSUNAMI!“ „Geht’s noch, Ruffy?! Bist du noch ganz dicht?!“, riefen Sanji und Zorro, nachdem Ruffy wie verrückt um sich schlug. „Er hätte das lieber lassen sollen...“, sagte Lysop. „Was meinst du?“. „Er hat zum Proviant Kakteen gegessen, die da wuchsen.“ „Ich ertrinke! Ich ertrinke!!“, hörte man Ruffy hinter und schreien. Chopper schaute sich um. „KAKTEEN?! Etwa die hier?“ Lysop nickte: „Genau, die Runden.“ „Scheiße, das sind LSD-Pilze!“ „WAAS?!“ „ICH BIN SUPERMAN! GUM-GUM…“ „Narkose!“ Chopper gab Ruffy eine Spritze. „Spitze Chopper!!!“, lobte Sanji ihn. „Die Weiber sind fast weg! Schnell hinterher!!“, fiel Lysop auf. Sie rannten so schnell sie konnten, bis sie die anderen eingeholt hatten.
„SIDARI?!!“ Alle drehten sich erschrocken um. Sidari war ganz plötzlich umgekippt. Chopper rannte sofort zu ihr. „Was ist? Geht es ihr gut?“, fragte Lysop. „Nein. Sie ist völlig ausgetrocknet. Sie hat seit mindestens 18 Stunden nichts mehr getrunken. Und das bei der Hitze!“. „A…Aber sie hatte doch auch ein Trinkfass.“, sagte Vivi erschrocken. „Das kannst du vergessen!“, sagte Zorro. Er schüttelte Sidaris Fass. „Egal, was da drin ist, es ist jedenfalls kein Wasser.“ „Langsam schraubte er den Deckel ab. „SAND?!! Da ist ja gar kein Wasser drin!“, rief Vivi. „Sanji, du hast doch das Proviant auf die Rucksäcke verteilt, weißt du was das soll?“, fragte Nami. „Hmm, Nein. Ich hab nur das Essen verteilt, für das Wasser war Sidari zuständig.“ Da fiel Zorro etwas ein: „Natürlich! Das kam mir schon bei der Abreise komisch vor. Das Wasser, das ihr gekauft habt, hätte höchstens für sieben VOLLE Fässer gereicht. Doch als wir in Elumalu gestartet sind, waren alle Fässer trotzdem bis zum Rand gefüllt.“ „Hä? Was meinst du damit?“, fragte Ruffy. „Du denkst doch nicht…?“, fragte Vivi besorgt. Zorro nickte. „Sie hat das Wasser für ihr Fass auf unsere Fässer verteilt!“.
„Einen Moment mal! Sidari hat doch Teufelskräfte. Sie hätte ihr Fass doch einfach wieder auffüllen können, oder?“, warf Lysop ein. „Das hat sie auch!“, sagte Chopper. „Sonst wäre der Sand nicht so feucht. Irgendwer oder irgendwas muss das Wasser versandet haben.“ „Sidari kann es nicht gewesen sein, sie war die ganze Zeit in meiner Nähe, das hätte ich doch bemerkt.“, grübelte Zorro. Chopper sah die anderen ernst an. „Ich brauche Wasser und zwar schnell! Sonst schafft sie es nicht mehr.“ „Hier, sie kann meins haben, ich habe noch etwas.“, sagte Vivi und gab Chopper ihr Fass. Dieser verarztete Sidari schnellstmöglich. Die anderen saßen stillschweigend da. Langsam öffnete Sidari ihre Augen. „Sidari! Geht es dir gut?“, fragte Ruffy. Taumelnd stand sie auf. Zorro reagierte sofort und half ihr auf. „Mädels lasst sie aufs Kamel. Sie ist völlig fertig!“, sagte Zorro zu Nami und Vivi. „Ok, aber… Ich bin auch noch ziemlich erschöpft. Ich bleibe auf Wimper!“, sagte Nami. Genervt verdrehte Zorro die Augen. „Du kannst meinen Platz haben, ich muss nicht reiten!“, bot Vivi an. „N…ein!“, sagte Sidari. „Es geht schon wieder. Ich kann laufen.“ „Bist du sicher?“ „Na los, komm Vivi. Reiten wir weiter.“, sagte Nami. „Zorro, kannst du sie ein wenig stützen? Nur für eine Weile, bis es ihr besser geht.“, fragte Chopper besorgt. Zorro nickte. Langsam liefen die acht weiter. „Warum hast du das gemacht?“, fragte Zorro leise. Sidari schaute ihn an. „Ich hab gesehen wie viel Wasser ihr gekauft hattet. Es hätte niemals bis nach Yuba gereicht, wenn ich es gerecht verteilt hätte.“ „Und im Gegenzug setzt du einfach dein Leben aufs Spiel?“. Es dauerte eine Weile, bis Sidari antwortete. „Besser ich, als einer von euch!“.
Als die Nacht hereinbrach, waren alle bis zum Nullpunkt erschöpft. „Scheiße ist das kalt!“, sagte Ruffy. „In der Nacht friert’s hier sogar!“, erklärte Vivi. „Wiiie?!! Frost?!!“ „Da hinten ist ein Licht!!“, rief Lysop plötzlich. „Sind wir da?“, fragte Nami. „Was dröhnt da so?“. „Da stimmt was nicht!!“, rief Vivi. „In Yuba tobt ein Sandsturm!“. Schnell versteckten sie sich und warteten bis der Sandsturm vorüber war. Dann folgten sie Vivi in die Stadt. Vivi erschrak. Das hier war keine Oase. Yuba war ein einziger Sandkasten. „Das soll ´ne Oase sein?“, fragte Sanji. „Die Oase wird von der Wüste verschluckt!!!“ Vivi schluckte. „Ihr müsst müde sein von eurem Wüstentrip. Sorry, die Stadt ist ausgetrocknet. Seid trotzdem willkommen, unsere Raststätten sind unser ganzer Stolz.“ Die Stimme kam von einem alten Mann, der in einer großen Sandgrube Sand wegschaufelte. „Wir dachten, die Rebellen seien hier?“. „Diese Dummköpfe sind nicht mehr in der Stadt.“ „WAAS?!!“ „Seit drei Jahren hat es nicht einen Tropfen Regen gegeben und dauernd diese Sandstürme! Ein Jammer, was aus dieser Stadt geworden ist! Die Karawanen bleiben aus, es gibt keinen Proviant mehr. Die Rebellen lagern jetzt in Katorea.“ „Katorea?!“ „Wo ist das Vivi?“ „Das ist die Oase bei Nanohana.“ „NANOHANA?!! Da kommen wir doch her!!“ „Prinzessin Vivi?“ Der Mann horchte auf. „Vivilein, bist du´s?! Du lebst noch!! Ein Glück! Ich bin´s!! Nur etwas abgemagert!“. Vivi erschrak: „…! Onkel Toto?!“ „Ja…“ „Das kann…“
„Vivilein, ich glaube immer noch an den König!!! Er würde dieses Land niemals verraten!!! Stimmt’s? Diese Idioten haben nicht auf mich gehört… Du musst sie stoppen!!! Nur du kannst es schaffen!!! Vivi, dein Land braucht dich. Ich wollte sie aufhalten, aber es war zwecklos. Die Rebellen sind selbst am Ende ihrer Kräfte. Die nächste Attacke wird eine Kamikaze-Aktion… SIE WOLLEN STERBEN!!! Bitte Vivilein… Stopp diese Idioten!“ „Onkel Toto, sorge dich nicht! ICH WERDE DIE REBELLEN AUFHALTEN!!!“

Für diese Nacht durften sie in Totos Haus übernachten. „Alles in Ordnung?“, fragte Zorro Sidari. Sie nickte leicht. Während die Jungs ungewollt eine Kissenschlacht anzettelten, schlief Sidari nachdenklich ein.

Träumerin
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   So 6 Jan - 15:24

   
So hab mir die ganze Sache jetzt durchgelesen und ich muss sagen klingt sehr interessant, finde auch auch alles schön geschrieben,
also mir gefällts es richtig gut, das Kapitel ist zwar lang aber das stört mich nicht. Die Leute aus Drumm sollten ja Ruffy eine Nachricht hinterlassen, aber die haben es einfach vergessen, nja egal sie haben ja Ace gefunden oder er sie?^^
Ich finde den Namen Sidari schön hat was, bin gespannt wie es weitergeht

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Mo 11 Feb - 19:02

   
Kapitel 4: Crocodiles Verrat

Am nächsten Morgen bereiteten sie alles für den Rückweg nach Katorea vor. Zorro wurde nachdenklich: „Sagt mal, wisst ihr, wo Sidari ist?“ „Das wollte ich euch auch schon fragen. Ihr Bett ist leer und ihre Sachen sind weg.“, bemerkte Sanji. Da meldete sich Toto zu Wort: „Ich habe sie gesehen. Sie ist heute Nacht, kurz vor Mitternacht, gegangen.“ „Warum hast du das nicht früher gesagt?!!“ „Ich dachte ihr wüsstet das.“ „Wohin ist sie gegangen?“, fragte Nami. „Richtung Rainbase!“. Toto zeigte nach Norden. „Sie will doch nicht etwa...?!!“. Vivi erschrak. „Was ist Vivi?“, fragte Nami. „In Rainbase... ist Crocodile!!“

Es war schon fast Mittag, als ich das Goldregen Kasino in Rainbase erreichte. Ich ging am Haupteingang vorbei, zu einem kleinen Seiteneingang. Ich ging durch die langen Korridore, bis ich schließlich in eine große Halle kam. An den Wänden waren gigantische Fenster, welche die Aussicht auf ein riesiges Terrarium freigaben. In dem Terrarium tummelten sich große, ausgewachsene Bananenkrokodile. Während ich sie staunend betrachtete, baute sich eine große Gestalt hinter mir auf. „Ahh, Sidari! Schön dass du hier bist. Das heißt du hast meine Nachricht bekommen?!“. Ich drehte mich um. „Crocodile!“. Crocodile grinste gefährlich: „Nana, nicht so unhöflich!“. Eine hübsche Frau mit langen schwarzen Haaren trat neben ihn. „Du erinnerst dich an Nico Robin?“. Ich nickte. „Hallo!“, begrüßte ich sie tonlos. „Kommen wir zur Sache. Wo sind deine kleinen Freunde?“ „Nicht mehr bei mir.“, antwortete Sidari. „Gut, dass verschafft uns etwas Zeit. Miss Bloody Sunday, wann treffen die Special-Agents ein?“ „Sie sind unterwegs. Sie müssten in einer halben Stunde hier sein.“, sagte Nico Robin. „Bueno!“, grinste Crocodile.

Die Special-Agents verteilten sich um den großen Tisch. Sidari saß auf Crocodiles großem Sofa und betrachtete das Ganze. Den Agents war ihre Anwesenheit auf keinen Fall entgangen. Sie fragten sich alle, wer das unbekannte Mädchen war, wobei sie manchen bekannt vorkam. Es dauerte nicht lange und die Agents begannen sich zu streiten. „Wann lernt ihr endlich euch zu vertragen? Danke, dass ihr den weiten Weg gekommen seid. Wunderbar euch alle zusammen zu sehen.“, unterbrach Robin die Agents. „Wo sind wir, Miss BS?“, fragte ein Mann. „Richtig... ihr seid ja mit Ramirez durch die Hintertür gekommen. Wir sind in Rainbase. Wir sind hier mitten in der Stadt. Es ist das größte Kasino der Stadt, es heißt Goldregen.“ Robin lief zum Tisch. „Wenn soweit alles klar ist… Zuerst möchte ich euch den Boss vorstellen. Bisher habe ich für ihn die Aufträge erteilt, aber das war einmal, kapiert?“ „Na endlich…!“. Der Stuhl am Tischende drehte sich um. „Codewort… Utopia. Unsere letzte Operation als Baroque Firma.“ Die Überraschung stand den Agents ins Gesicht geschrieben, als sie sahen wer in dem Stuhl saß. „Ich sehe ihr kennt ihn… zumindest glaubt ihr’s.“, sagte Robin. „Gar nicht schlecht…“, sagte eine dicke Frau mit dem Decknamen Miss Merry Christmas. „A...Aber du bist doch einer der sieben Samurai?!“, warf eine andere Frau, Miss Doublefinger, ein. Auch Mr. 2, die Tunte die den Strohhüten auf der Lamb begegnet war, war anwesend und war ziemlich überrascht. „Sind wir Untergebene eines Piraten?!!“. Der Mann von vorher, Mr. 1, fragte neugierig: „DU bist also unser Boss?“. Crocodiles Blick verfinsterte sich. „Passt euch was nicht?!!“. „Das nicht, aber die Sieben Samurai arbeiten doch mit der Weltregierung zusammen!“, sagte Miss Doublefinger irritiert. „Ich will weder Geld noch Ruhm, … sondern militärische Macht.“. Das genügte den Agents als Antwort. „Einen Moment noch! Wenn ich mal was fragen darf?! Zero-schatz, wir kennen uns jetzt ja alle, aber du hast uns noch gar nicht die süße Zuckerschnute vorgestellt.“ Bon Curry, alias Mr. 2 schaute Sidari an. Angeekelt von seiner Bemerkung, verzog Sidari das Gesicht. „Oh, ihr kennt euch noch gar nicht? Viele von euch haben sicher schon mal von der Tochter der Marine gehört.“. Crocodile schaute mich an. „Warum setzt du dich nicht zu uns, Sidari?
Wir haben noch Stühle frei.“. Widerwillig stand Sidari auf und setzte sich zwischen Miss Merry Christmas und Miss Doublefinger. Diese schaute Sidari interessiert an. „Natürlich! Sidari Yumanara, die verschwundene Schneeflocke!“. „Gehört sie auch zur Firma?“, fragte Mr. 1. „Nicht direkt. Ich hatte sie nur um einen kleinen Gefallen gebeten. Wir kennen uns von früher. Okay, ich erklär ich, wie unsere letzte Operation aussieht.“. Crocodile erklärte ihnen alles, die Agents lasen sich ihre Aufträge durch und verbrannten die Zettel. Sidari bekam leider nicht mit, was darauf stand. „Sobald ihr eure Mission erfüllt habt, ist Alabasta unser! Das Volk und die Rebellen werden wir unterwerfen. Alabasta wird über Nacht unser Utopia! Utopia ist die letzte Operation. Fehler bedeuten Tod! Morgen früh um Sieben wird der Rubikon überschritten.“, erklärte Crocodile. „JAWOHL!“. „Einen Moment, die Herrschaften!!“ Auf der großen Treppe neben dem Tisch, erschien ein Mann. „Mr.3?! Wie bist du reingekommen?“, fragte Robin. „Ich bin euch vom Spiders Café gefolgt… auf meinem Wachsschlitten. Hallo Boss! Ich will eine zweite Chance. Ich hab meinen Auftrag vermasselt, darum bin ich heimlich gekommen.“ „Auftrag vermasselt? Was ist?“, fragte Crocodile neugierig. „Die Strohhutbande und Vivi sind mir entwischt.“ Crocodile wurde wütend. „An der Teleschnecke hast du behauptet, du hättest sie erledigt!!!“ „Aber... auf Little Garden hab ich sie gar nicht benutzt!“ Crocodile sah aus, als würde er sich an etwas erinnern. „SHIT!!“ Er beruhigte sich wieder und zündete sich eine Zigarre an. „Wie viele hast du erledigt?“. Mr. 3 gab keine Antwort. „Ich höre?“ „A... Aber ihre Infos stimmten nicht!!! Da waren vier Piraten... und einer mit ‘ner langen Nase!!!“, sagte Mr. 3 nervös. Bon Curry schaute auf. „Zero-schatz, wovon redet ihr? Dürfen wir uns mitärgern?!“ Crocodile gab Mr. 2 vier Fotos. „DIE KENNE ICH!!! Ich hab sie auf dem Weg hierher getroffen!!! Das sind unsere Feinde?!!“ „Genau. Sie wissen wer ich bin und wollen uns aufhalten. Es ist tatsächlich einer mehr, plus ein Tier. Das Vieh ist mir wurscht, aber mit Vivi sind sie fünf. Sie sind schon in Alabasta. Dass Vivi und der Strohhut überlebt haben, war mir bekannt. Dank einem Informanten.“ Crocodile schaute kurz zu Sidari. „Mr. 2 mach uns Brainpics.“ „Aber Boss!! Diesmal krieg ich sie...!“, rief Mr. 3. Crocodile packte ihn am Hals. Er begann auszutrocknen und brach dann zusammen. „W... Wass... Wasser.“ „Sollst du haben.“ Crocodile drückte auf einem Knopf. Unter Mr. 3 tat sich eine Falltür auf und er fiel in das Krokodilterrarium. Sidari musterte die Special-Agents während der gesamten Versammlung. Als sie alles besprochen hatten, gingen die Agents. Sidari richtete sich auf, während Miss Bloody Sunday die Agents zur Tür brachte. Sie knüpfte sich ihren Mantel zu und wollte gerade gehen, als Crocodile sie plötzlich am Arm festhielt. „Warte noch kurz, Sidari. Ich muss noch etwas mit dir besprechen.“ Verwirrt sah sie ihn an. „Ich dachte ich könnte dir vertrauen. Du sagtest die anderen wären erledigt worden!“. „Ich sagte sie wären nicht mehr bei mir... nicht dass sie nicht mehr auf dieser Welt seien.“ Crocodile funkelte sie böse an. Sidari riss sich aus seinem Griff. „War’s das?“ Sie wollte gehen, doch das ließ Crocodile nicht zu. Sidaris Füße wurden von Sand eingewickelt. „Ich habe keine Verwendung mehr für dich, aber gehen lassen kann ich dich auch nicht mehr. Du besitzt interne Informationen über meine letzte Operation. Es war nett mit dir zu arbeiten!“. Mit diesen Worten wurde Sidari vollständig mit Sand umhüllt. Sie sah nichts, noch wusste sie, was nun geschehen würde. Crocodile verschleppte sie in ein unterirdisches Gefängnis. Dort sperrte er sie ein, ging und ließ Sidari in fast völliger Dunkelheit zurück.

Ich saß in meiner Zelle. Ich wusste nicht, wie lange ich schon hier drin war. Jeder Tag kam mir vor wie eine halbe Ewigkeit. Ich hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Nach vier Tagen kam Sir Crocodile in meine Zelle und führte mich in die große Halle. „Schade, dass du die Vollendung meines Plans nicht mehr miterleben kannst. Wenigstens kannst du nun gemeinsam mit deinen Freunden sterben!“ „WAAS?! Du hast versprochen ihnen nichts zu tun!“ „Ach hab ich das? Du hast dein Versprechen nicht gehalten, also ist unsere Abmachung ungültig.“ Die Halle war fast vollkommen zerstört.
In der Mitte der Halle stand ein kleiner Käfig, in welchem ein paar Personen standen. „Sidari?!“ Ich schaute genauer hin. „RUFFY!! Geht es euch gut?“ Crocodile steckte mich zu den anderen in das Gefängnis. Bevor er mit Miss Bloody Sunday ging, öffnete er ein paar Bodenplatten, welche zum Terrarium führten. Durch die Zuflüsse wäre das Zimmer in knapp einer Stunde bis zur Decke überflutet. Das heißt, wir würden ertrinken, wenn wir nicht vorher von den Krokodilen aufgefressen werden würden. „Wo sind Chopper und Sanji?“, fragte ich. „Draußen. Wo warst du und was hast du hier gemacht?“, fragte Ruffy. Plötzlich stieg mir Zigarrenqualm in die Nase. „Sagtest du nicht Sanji wäre draußen?“. Ruffy nickte. „Aber... Seit wann raucht einer von euch Zigarren?“ Zorro und Lysop drehten sich um. Auf einer kleinen Bank an der Wand saß ein Mann. Erstaunt starrte ich ihn an. „SMOKER?!! Was machst du denn hier?“, rief ich, während ich ihm um den Hals fiel. „Was soll das jetzt? Sag nicht du willst jetzt doch wieder zu ihm?!“, sagte Zorro. Ich schüttelte den Kopf. „Nein! Ich sagte doch, ich gehöre zu euch. Aber Smoker, warum bist du hier?“ „Crocodile hat mich geschnappt.“ „Und was ist mit dir?“, fragte Zorro. Ich setzte mich neben Smoker und erzählte den sieben meine Geschichte. Dass ich Crocodile vor einem Jahr kennen gelernt hatte und er mir bei etwas geholfen hatte. „...Vor zwei Wochen bekam ich eine Nachricht von ihm. Ich sollte mich revanchieren und ihm bei etwas helfen. Als Gegenleistung versprach er mir, euch nichts zu tun. Was er aber anscheinend schon von Anfang an nicht vorhatte. Zuerst wollte ich nicht darauf eingehen, doch nachdem er auf unserem Weg nach Yuba mehr als einmal mein Wasser austrocknete, sah ich keine andere Möglichkeit als seinem Vorhaben zuzustimmen. Und als ich nicht mehr nützlich für ihn war, sperrte er mich bis heute in ein kleines Gefängnis unter dem Kasino.“ Smoker starrte wütend ins Leere. „Dieses Schwein wird mich noch kennenlernen!“ „Also war er das mit deinem Wasser!“, wiederholte Lysop. Ich nickte. „Und welches Vorhaben meinte er?“, fragte Nami. Ich erzählte ihnen alles, was ich bei der Versammlung gehört hatte. „Egal was auf den Zetteln stand... es ist nichts gutes!“, sagte Zorro. Vivi, welche als einzigste außerhalb des Gefängnisses war, kamen die Tränen. „Wir müssen ihn unbedingt aufhalten! Er darf nicht siegen. Wir müssen Hilfe holen, damit ihr da raus kommt!“ „Seestein?“, fragte ich die anderen. „Seestein!“, bestätigte Smoker. Vivi versuchte vergeblich die Überreste der zerstörten Treppe zu besteigen. Sie musste unbedingt aus dem Kasino kommen und Sanji und Chopper finden. Doch dass war gar nicht so einfach. Es war noch nicht viel Wasser im Raum, doch das erste Krokodil trieb bereits sein Unwesen in der Halle. Während Ruffy, Nami und die anderen hoffend an den Gitterstäben standen, saß Smoker still und schweigsam da, starrte auf den Boden und rauchte nachdenklich seine Zigarre. Ich saß, an ihn gelehnt, neben ihm und zermalmte mir den Kopf über die jetzige Situation. Inzwischen war es Vivi gelungen nach draußen zu kommen. Wir alle hofften, dass sie Sanji und Chopper finden würde und wir frei kämen. Das Wasser war inzwischen schon ziemlich hoch gestiegen. Könnte ich meine Teufelskräfte einsetzen, hätte ich das Wasser umleiten können, aber da der Käfig aus Seestein bestand, konnten weder ich, Ruffy noch Smoker unsere Kräfte einsetzen. Wir standen schon bis zu den Knien im Wasser, als Sanji kam und uns befreite. Wie genau bekam ich nicht mit, ich hörte nur ein lautes Krachen, als die Tür aufflog. Schnell rannten wir weg. Smoker bestand darauf mich zu tragen, damit ich das Wasser umleiten konnte. Auf dem Weg nach draußen befreite ich die anderen so gut es ging vom Wasser. An der Eingangstür blieb Smoker stehen. „Geht ihr schon mal vor!“, rief ich Ruffy zu. Die Piraten ließen mich bei Smoker zurück und liefen aus dem Kasino.

„...Bist du dir sicher?“, fragte ich besorgt. Smoker nickte. „Ich muss zurück zu Tashigi und meinen Soldaten!“ „Aber, Tashigi wird sicherlich auch in Arbana sein. Das halbe Land ist schließlich gerade dort. Sogar Crocodile ist auf dem Weg dorthin.“, wendete ich ein. „...Willst du nicht doch ein Stück mit uns kommen?“. Smoker schüttelte den Kopf. „Sehen wir uns irgendwann wieder?“, fragte ich traurig. Smoker beugte sich zu mir vor und gab mir einen leichten Kuss auf die Wange. „Ganz bestimmt!“, flüsterte er mir ins Ohr.
Ich konnte nicht anders und umarmte ihn. Eine einzelne Träne lief mir über die Wange. Traurig sah ich Smoker hinterher, wie er auf seinem Bike davonfuhr. Dann ging ich zurück zu den anderen.

Mithilfe einer Riesenkrabbe kamen wir schnell voran und konnten sogar den Sandora-Fluss überqueren. Am anderen Ufer kamen uns Karuh und eine Horde anderer Rennenten entgegen. Auf den Rennenten schafften wir es in kürzester Zeit nach Arbana. Während Ruffy sich auf die Suche nach Sir Crocodile machte, mussten wir es mit den Special-Agents aufnehmen. Wir erfuhren von einer Bombe, die Crocodile irgendwo in der Stadt versteckt hatte. Verzweifelt suchten wir die ganze Stadt nach der Bombe ab, während Ruffy bei König Kobra und Nico Robin gegen Crocodile kämpfte. Nachdem Ruffy ihn besiegt hatte, die Bombe entschärft und alle Agents besiegt waren, mussten wir uns von Vivi verabschieden. Alabasta war endlich gerettet. Viele Jahre hatte das Volk Alabastas unter seinen Plänen gelitten und nun konnte es endlich in Frieden leben. Seitdem Vorfall in Rainbase hatte ich Smoker nicht mehr gesehen. Als wir lossegelten, wurden wir von einem Marineschiff unter dem Kommando von Flotillenadmiral Hina verfolgt. Durch die überraschende Hilfe von Bon Curry konnten wir sie jedoch abhängen. Wir folgten dem Log Port aufs Meer und segelten in die Richtung der nächsten Insel.

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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Fr 1 März - 17:25

   
Da ich zu viel Zeit habe, will ich mich in nächster Zeit durch den FF-Bereich lesen und werde versuchen, zu jeder Geschichte ein Kommentar da zu lassen. Verspreche aber nichts.

Deine Geschichte, Sidari, ist in Ansätzen schon mal gut und man merkt auch, dass du ein Anfänger bist. Aber dennoch gute Geschichte...ich werde mich mal Kapitel für Kapitel arbeiten und sie einzeln kommentieren und werde das dann auch nicht mehr korrigieren. Also werden das immer meine ersten Gedanken sein. In Sachen Rechtschreibung, Grammatik und Satzzeichen werde ich nicht viel kritisieren. Ist soweit ganz in Ordnung. Der Schreibstil ist auf jeden Fall angenehm.

Kapitel 1, Teil 1

Was mir hier gleich aufgefallen ist, ist das umgangssprachliche Wort "aufs". Solche Wörter sollten nicht unbedingt benutzt werden. Eine Person, die das ausspricht, aber schon, da hierdurch eine alltägliche Situation betont wird. Ein kleines Problem gab es auch noch bei den wörtlichen Reden, da manchmal ein Begleitsatz fehlt, der zwar nicht zwingend, aber gut für die Eindeutigkeit (also wer spricht im Moment) ist. Aber tolle Interaktion der SHB! Hättest aber deutlich mehr Zeit lassen können und einzelne Running Gags einsetzen können, um es noch authentischer und witziger zu gestalten. (Zum Beispiel: "Kauf aber gleich für die nächsten Jahre Fleisch", befahl Ruffy.)

Beim zweiten Absatz fällt gleich der Wechsel der Erzählform auf (von Er-/Sie-Erzähler zu Ich-Erzähler). War zwar zunächst verwirrt, aber mir gefiel letztendlich doch die Wahl der Ich-Form (Bessere Hineinversetzung in die Person). Vielleicht hättest du ja irgendwie hinweisen können, dass sich die Erzählweise jetzt ändert. Schlussendlich aber egal Very Happy

Irgendwie empfand ich die Story als vorhersehbar. Ich wusste gleich, dass der Junge Smoker sein wird, da dieser einer der wenigen auf Logue Town ist, der sich sehr hochgearbeitet hat. Obendrein war es auch nicht gut, dass du so schnell seine Person verraten hast. Das hättest du auf jeden Fall länger hinauszögern können, was für sehr viel Spannung gesorgt hätte. Aber für Spannung hast du ja anders gesorgt: durch das nicht Verraten der Vergangenheit Sidaris; diese bleibt immer noch in einem Rauch der Mysteriöse (Anspielung auf Smoker im Kapitel Very Happy) Zusammengefasst lässt sich sagen, dass du dir ruhig mehr Zeit lassen kannst. Mir fehlen auch manchmal Beschreibungen der Charaktere und Umgebung. Darin sehe ich auch noch eine Steigerung.

Noch eine Sache der Grammatik, die mir aufgefallen ist:
"Mr. Takahashi war wie mein zweiter Vater für mich gewesen."

Dieses "mein" ist hier falsch, da schon der Reflexivpronomen "mich" diese Zugehörigkeit ausdrückt, stattdessen müsste da ein "ein" hin.

Gute Geschichte, mach bitte weiter. Mit der Zeit wirst du automatisch besser.

Sidari Yumanara
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BeitragThema: Re: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen   Fr 1 März - 18:08

   
Hey blödi,
erstmal danke dass du dir überhaupt die Zeit nimmst, die Geschichten zu lesen Very Happy

@Blödian schrieb:
Was mir hier gleich aufgefallen ist, ist das umgangssprachliche Wort "aufs".

Ja auf die Sache wurde ich auch schon angesprochen Smile ich habs inzwischen (in den neueren Kapiteln) überarbeitet.

Zitat :
Hättest aber deutlich mehr Zeit lassen können und einzelne Running Gags einsetzen können, um es noch authentischer und witziger zu gestalten. (Zum Beispiel: "Kauf aber gleich für die nächsten Jahre Fleisch", befahl Ruffy.)

Hahaha Very Happy ist ja cool. Ja hast recht, ich werd dran arbeiten!!

Zitat :
Beim zweiten Absatz fällt gleich der Wechsel der Erzählform auf (von Er-/Sie-Erzähler zu Ich-Erzähler). War zwar zunächst verwirrt, aber mir gefiel letztendlich doch die Wahl der Ich-Form (Bessere Hineinversetzung in die Person). Vielleicht hättest du ja irgendwie hinweisen können, dass sich die Erzählweise jetzt ändert. Schlussendlich aber egal Very Happy

Ja auch darauf wurde ich angesprochen :/ ich wollte zuerst sowas hinschreiben (wie z.B: Sidaris Sicht) aberirgendwie fand ich das dann blöd :/

Zitat :
Noch eine Sache der Grammatik, die mir aufgefallen ist:
"Mr. Takahashi war wie mein zweiter Vater für mich gewesen."

Dieses "mein" ist hier falsch, da schon der Reflexivpronomen "mich" diese Zugehörigkeit ausdrückt, stattdessen müsste da ein "ein" hin.

Surprised Ja, jetzt wo du es sagst Very Happy naja das erste kapitel hab ich vor bald 2 Jahren geschrieben, ich glaube (oder hoffe) ich hab mich inzwischen etwsa gebessert

lg dari-chan
Gute Geschichte, mach bitte weiter. Mit der Zeit wirst du automatisch besser.



 

Schnellantwort auf: Zwischen den Fronten (4/?) abgebrochen

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