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Quentin Talentino
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BeitragThema: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Di 27 Nov - 13:33

   
So...wie ich es bereits leicht anklingen ließ, versuche ich mich auch an einer FanFiction. Erstmal nur der Pilot, sollte es Anklang finden, kann natürlich mehr folgen!
Naja, um es kurz zu beschreiben: Es handelt sich nicht um eine One Piece-Story, weswegen auch keiner der Charaktere aus dem Manga, oder diversen Anime-Fillern, vorkommen wird, es ist eigenständig und basiert auch auf anderen Fähigkeiten, die Grundidee der Seefahrt wird aber vermutlich erhalten bleiben, wenn auch vielleicht etwas abstrakter, als man denkt.
Genre-technisch...bin ich mir noch nicht sicher, werde aber sicher keine Romanze schreiben, dafür fehlt mir einfach ein wenig das Talent, wenn ich ehrlich bin.

EDIT: Inhaltsverzeichnis

Through The Torrent! Arc

Kapitel 1 - Nächtliche Stürme
Kapitel 2 - Eine neue Crew
Kapitel 3 - Der erste Härtetest
Kapitel 4 - Der Rising Torrent
Kapitel 5 - Ein neues Ziel


New Heaven Arc

Kapitel 6 - New Heaven
Kapitel 7 - Alles ist relativ

Aber erstmal genug geredet, viel Spaß mit Kapitel 1!

Kapitel 1 – Nächtliche Stürme

„....Ein Sturm zieht auf“ Hauchte ein tiefe, klar deutbar männliche Stimme hinaus in die kalte Luft der Nacht. Zu sehen war noch nichts, bis ein Blitzschlag, kaum mehr als einen Kilometer entfernt, die Dunkelheit zerriss und für einen Augenblick die Sicht auf einen Mann freigab. Er stand felsenfest auf der umwehten Klippe, die haarigen Arme vor seiner Brust waren verschränkt, sein Blick starr und seine Augen entschlossen. Danach: Stille. Wieder war für einen Moment weder etwas zu hören, noch zu sehen, bis ein zweiter Blitz die Nacht erneut für einen kurzen Zeitraum erhellte und erneut die Klippe sichtbar war. Der Mann allerdings war verschwunden. Zumindest von der Klippe, denn schon kurz darauf war er direkt unter dem, diesmal in der Nähe gelandeten, Blitz zum stehen gekommen, um sich direkt davon erschlagen zu lassen. Rauch stieg auf von dem immer noch stramm dastehenden Körper, die Augen waren geschlossen und keine Bewegungen gingen von ihm aus. War er tot?
Im selben Augenblick, in dem der Blitz eingeschlagen war, schüttelte eine Silhouette nur den Kopf. „Diese´ Idiot...´offentlich ist er diesmal tot.“ Schien die weibliche Stimme direkt zu knurren. „Capitano, seid ihr nock am Leben?“ Rief sie ihm mit ihrem schmeichelnd klingenden Akzent zu, bekam aber als Antwort nur ein raunzendes Ja von dem Mann, der immer noch so starr dastand, anschließend aber seine Augen wieder öffnend. Seine tiefblauen Augen schienen auf das weite Meer und den Horizont zu starren.
„Wir legen morgen früh ab!“ Kam dann der etwas überraschende Befehl zu der Frau am Strand, die nur verdutzt mit Aye, Capitano antworten konnte und sich dann sofort erhob. Ihr langes, dunkelbraunes Haar fiel ihr bis zur Hüfte, als sie endlich aufrecht zum stehen kam. Gekleidet war sie in einen dunkelroten Faltenrock, sowie einem recht weit geschnittenen Shirt, das im Wind etwas wehte. „Ick werde dann das Schiff vorbereiten~“ Erklang ihre Stimme nochmal, ehe sie dann kurz schnippte und sich in eine schattenhafte Gestalt wandelte, um in Richtung des Waldes zu verschwinden.
Ein tiefes Seufzen ließ der Mann dann von sich. „Schon wieder ein Umhang hinüber...“ Grummelnd warf er die verkohlten Überreste eines einmal recht prächtigen, schwarzen Mantels ins Wasser, was ihn in einem Leinenhemd zurückließ, in weiß gehalten, dafür mit einem kleinen Abzeichen, das durch den Ruß jedoch nicht zu erkennen war, sowie einer langen Stoffhose, die einige Risse und Löcher an den Beinteilen aufwies. Sein Schuhwerk waren abgenutzte Lederstiefel, die seine Füße vor der kalten Brandung schützten.
Mit schweren Schritten fand er dann auch noch seinen Weg durch den Wald. Ein fauliger Gestank kam ihm da entgegen, nichtsdestotrotz marschierte er durch das dunkle Dickicht. Zu guter Letzt, kurz vor der Lichtung, er konnte sein Schiff schon sehen, erspähte er, warum es so stank...verkohlte Leichen lagen überall um seinen Kahn herum und seine Flagge brannte...ein Blitz hatte wohl auch hier eingeschlagen...und dabei auch noch seine Mannschaft getötet.
„Capitano...ick war bereits su spät ´ier, ick konnte nickts meh´ tun.“ Die junge Frau stand vor dem Bug des Schiffes, sie hatte es wohl auf Beschädigungen untersucht. „Bis auf die Flagge nickts su se´en Capitano, das Schiff ist in Ordnung, nur we´den wir wohl eine neue Mannschaft brauchen, soll ick mich da´um kümmern Capitano?~“ Fragte sie nur ruhig, als sie sich zu ihm gedreht hatte, wieder bekam sie nur ein finster geraunztes Ja als Antwort. „Nu´ nickt su ´öflick, Capitano...“ Seufzend nahm sie wieder ihre schattenhafte Gestalt an und war dann auch schon davon, ihr Ziel war der nächste Hafen, sie wusste, dass man eigentlich immer willige Männer für so etwas fand.




Zuletzt von Quentin Talentino am Mo 18 März - 9:15 bearbeitet, insgesamt 12 mal bearbeitet
ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Di 27 Nov - 18:06

   
Heyho du alter Styler!

Gleich mal ein Kompliment zu Anfang: Mir gefällt deine Wortwahl, sehr stillvoll.
und gleich mal 'ne Beschwerde drauf: manchmal wankt deine Formulierung etwas, ich gehe aber davon aus, dass da größtenteil die Flüchtigkeit dran Schuld ist.

"Ihr langes, dunkelbraunes Haar fiel ihr bis zur Hüfte, als sie endlich voll stand."
komplett aufrecht stand... käme in diesem Fall vielleicht besser, "voll stand" klingt strange Wink

Nichtsdesto gefällt mir dsie Story, vorallem die mysteriösen Aspekte haben's mir angetan,
und das sag ich nur zu 50%, weil ich dein Freund bin Very Happy

Whitebeard01
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Di 27 Nov - 19:56

   
Hey Marco Ich hab es gerade gelesen und es ist gut. Deine Schreibweise ist gut und hat mir gefallen. Hab keinen Fehler entdeckt das du nock statt noch geschrieben hast war sicherlich weil einer der Charakter so spricht. Freue mich schon auf das nächste Kapitel. Mach es wenn du Zeit hast.

Hisoka
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Di 27 Nov - 22:06

   
Heyho Wink

Das ist doch mal wirklich ein guter Einstieg. Sehr spannend das ganze, obwohl nicht wirklich viel passiert. Ich bin sehr gespannt, bald neues über den Captain und seine rechte Hand(?) zu erfahren, deren eigenwilliger Akzent durchaus bei mir punkten kann. Die Wortwahl ist durchgehend gut , dein Stil ist flüssig und der Lesefluss bricht auch niemals ein. Viel sagen kann ich zum Inhaltlichen natürlich noch nicht, aber ich bin gespannt wie es weitergeht und würde es sehr begrüßen wenn du weiter schreibst. Ein guter Einstieg , an dem ich nichts auszusetzen habe.

Gruß, Hisoka

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mi 28 Nov - 23:53

   
Heute wurde es etwas mehr...bei solchen Aufbaukapiteln braucht es das aber einfach mal, wünsche euch dennoch viel Spaß damit!

Kapitel 2 – Eine neue Crew

Sie kannte die Insel, aber trotzdem, mal um mal verlief sich das fluchende Mädchen, bis es endlich aus dem Dickicht des tiefen Dschungels gekommen war. „Immer dieses lästige Grünzeug...“ Grummelte sie mit gezogenem Schmollmund, doch löste dieser angespannte, leicht enttäuschte Gesichtsausdruck in ein wohl gefallenes Lächeln auf, endlich, der Hafen! Sie würde wegkommen von diesem kleinen Misthaufen von Insel. Strahlend trat sie in die eigentlich triste Gegend ein, kein Gesicht strahlte Frohmut aus, selbst die Gebäude, in einfachem Grau gebaut und mit beschlagenen Fenstern wollten das fröhliche Auftreten des Mädchens überspielen.
Sie aber ließ sich nicht unterbuttern, zielsicher stapfte sie in eine, ihr gut bekannte, Kneipe direkt am Wasser, wo sie jedoch eine seltsame Stille erwartete, nicht die üblichen Schlägereien, Gesangskreise an der Theke, keine ausgelassene Stimmung, gar nichts. Lediglich eine Frau, die auf einem kleinen Podest stand, sie sprach in einem komischen Akzent, aber was sie sagte...es interessierte die junge Dame, etwa am Anfang ihrer Zwanziger. Sie lehnte sich wortlos an einen der Stützpfeiler, verschränkte ihre Arme und lauschte dem fesselnden Monolog, der sich ihr darbot...offensichtlich rekrutierte sie Mitglieder für eine Schiffsmannschaft. Genau das, was sie suchte! Viel mehr wollte sie nicht hören, Crew gesucht, keine Anforderungen, außer Loyalität gegenüber dem Kapitän und Zeit...viel Zeit, passend, sie würde mitmachen. Sie stieß sich dann voller Elan von dem Pfeiler ab, holte sich an der Bar einen Doppelten und ließ sich auf einem der Hocker fallen.
Leicht verträumt hörte sie dann dem Rest des Vortrages zu, weshalb sie nicht merkte, wie auch ein zweiter Gast immer gebannter von dem Vortrag schien...und normalerweise entging ihr so etwas nicht. Es war ein unauffälliger Typ, mit Ausnahme der Kapuze, die tief in sein Gesicht gezogen war. Er saß an einem Tisch in der Ecke, er hatte zusätzlich zu dem Umhang, an dem die Kapuze befestigt war, noch ein dunkelgrün wirkendes Gewand an, das jedoch durch das schummrige Licht nicht ganz einsichtig war. Was hingegen zu erkennen war, waren die letzten sichtbaren Teile von zwei Schwertgriffen, die man jedoch auch nur bemerken würde, sollte man drauf achten. Aber nicht nur die Beiden interessierten sich wohl dafür...noch eine weitere, noch nicht klar erkennbare Gestalte wollte dem Aufruf folgen.
Die vom Schiff Gesandte wartete nach ihrer Ansprache vor der Kneipe, das jedoch nicht lange, denn schon kurz darauf stand, immer noch gut gelaunt, die junge Frau vor ihr, die sich dann, bevor irgendwas gesagt werden konnte, mit dem Namen Jaya vorstellte. „Schön, dick kennen su lernen, Jaya~“ Erwiderte sie dann nur mit einem sanften, kaum vorhandenen Lächeln. Ihr Blick musterte Jaya kurz, besonders kraftvoll wirkte sie ja nicht...würde sie das überleben können? Und vor allem..wie war sie überhaupt angezogen? Als Oberteil schien sie ein simples Bikini-Oberteil zu tragen, ihre Hose hingegen war eine feste, lange Armeehose, an der mehrere Messer, Revolver und eine kleine, geräumig wirkende Tasche befestigt waren, ihr rotes Haar war zu einem langen Pferdeschwanz gebunden, der ihr einfach gerade über den Rücken hing. Doch bevor sie noch irgendwas sagen konnte, war auch schon der Kapuzenträger zu ihnen gekommen. Auch er stellte sich mit seinem Namen vor. Russel drang es mit einer rauen, dennoch jung klingenden Stimme hinter der Kapuze hervor. Jetzt, wo er die dunkle Atmosphäre der Kneipe hinter sich gelassen hatte, war jedoch immer noch nicht mehr zu sehen, nur die Schwerter waren deutlicher zu erkennen, mehr wollte er eigentlich nicht sagen, das musste für den Anfang einfach genügen. Und auch die dritte Gestalt stand dann neben den beiden Anwärtern, leicht erkennbar war es ein Mann, der sich zu ihnen gesellt hatte, seine Kleidung gehalten in schwarzen, wie bläulichen Tönen, sein Gesicht sichtlich von seinem Leben geformt, immer wieder sah man einige Narben unter seinen Sachen hervorblitzen. „Dann dürft ihr mich ab sofort Clint nennen.“ Erklang seine Stimme, auch wenn er eigentlich mürrisch wirkte, war ein klares, vorfreudiges, aber dennoch gedrücktes Lächeln zu erkennen.
„Gut...dann sind wi´ komplett.“ Gar lieblich wirkte der Ton der braunhaarigen Frau. „Lasst mick euck willkommen ´eißen, ih´ dü´ft mick ge´ne Lume nennen.“ Begann ihre Vorstellung. „Ick we´de euck su unse´em Schiff füh´en, Monsieur Capitano wi´d euck dann alles ausfüh´lick e´klären~“ Erklärte sie nur recht knapp, wartete auf die Zustimmung der Drei und machte sich dann auf einen etwas längeren Marsch, wieder rein in den Dschungel zu der Lichtung, an der ihr Schiff angelegt hatte. „Wieder dieser verdammte Dschungel....“ Grummelte Jaya dann nur wieder. „Gerade raus, nur um wieder reinzugehen!“ Sie wirkte aufgebracht, offensichtlich war sie eine temperamentvolle Erscheinung, die sich nicht scheute das zu sagen, was sie in dem Moment dachte. Ihr Verhalten aber entlockte Lume nur ein erheitertes Kichern. „Du ´asst den Wald, ode´ nickt? Abe´ sei be´uhikt, wi´ sind schon da.“ Versuchte Lume sie zu beruhigen, als die Mäste des Schiffs aus den Baumkronen schimmerten und sie schließlich vor den gewaltigen Bug traten, auf ihm thronend der Herr des Schiffs, der mit einem gewaltigen Satz vor den Vieren endete. „Ah, du warst wohl erfolgreich...auch wenn drei etwas wenig ist...gut, damit kann man aufbauen.“ Ein schallendes Lachen drang dann unter seinem leicht gräulichen Vollbart hindurch. „Ich nehme an, mir wurde wieder die Aufgabe zu Teil, euch unsere Planung näher zu bringen.“ Mit einem Wimpernschlag schlug seine Miene ins erste um. „Also, bevor auch nur einer von euch mein Schiff betritt, will ich wissen, ob ihr überhaupt damit klar kommt, was wir hier vorhaben.“ Der stämmige Vollbartträger ließ sich auf einem Fass fallen, drehte einen kleinen Hahn daran auf und ließ eine dunkle, etwas bräunliche Flüssigkeit in ein kleines Glas laufen. Man musste nicht viel Ahnung haben um es als Rum identifizieren zu können. „Gut...worum geht es...wir wollen weg aus dieser Welt und eine neue erkunden, genannt Ea...das Problem: Wir erreichen sie nicht normal übers Meer, weshalb wir einige turbulente Stunden verbringen werden, um diese Welt verlassen. Sollte euch also etwas hieran liegen, dann geht wieder zurück, wenn nicht...werden wir ab morgen euer Geschick auf hoher See testen und die ersten Meilen zurücklegen!“ Sprach er ein wenig euphorisch und kippte das Glas in einem Zug seinen Hals hinab.
Nicht lange darauf meldete sich Jaya zurück. „Ich bin dabei!“ Sprach sie entschlossen, was auch von Clint wiederholt wurde, jedoch nicht ganz so fröhlich, er war zufrieden damit, neue Fleckchen zu erkunden, das reichte ihm aus. Nur Russel zögerte noch ein wenig, willigte letzten Endes aber verhalten wie eh und je ein, ebenfalls mit zu kommen. „Schön, schön“ Sprach der Kapitän dann nochmal an. „Dann lasst mich euch vorstellen. Ich bin Angus und unmissverständlich der Captain, will jemand meutern, werde ich ihn eigenhändig kielholen.“ Meinte er ernst, lachte daraufhin aber nur wieder los. „Nehmt es eucht nicht so zu Herzen, Loyalität ist wichtig, Verrat wird bestraft, das steht fest und wenn ihr keine Fragen habt?“ Kurz sah er in die Runde und wurde von synchronem Kopfschütteln begrüßt. „Dann können wir jetzt gerne erstmal den Abend auf uns zukommen lassen und morgen früh die Segel setzen!“
Ein kurzer Ausruf der Freude kam von Jaye, sie war wohl ein Fan des Bärtigen geworden, sie mochte seine Art einfach und drängte die restlichen drei, also Lume, Russel und Clint regelrecht auf das Schiff, nachdem Angus vorgegangen war.



Zuletzt von Quentin Talentino am So 2 Dez - 12:41 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Do 29 Nov - 0:11

   
Heyho, mah Boi.

Hab zuerst nicht gepeilt, dass der erste Absatz sich gar nicht um die Dame aus dem ersten Kapitel handelt Very Happy war dann verwirrt, als plötzlich noch ne Tante mit merkwürdigen Akzent auftaucht, hat sich dann aber ja schnell geklärt.

scheint ja ein feiner Haufen zu sein, den Lume da vorerst zusammengetrommelt hat.
der Kapuzenträger ist vorerst schon einmal mein Lieblingscharakter, einfach nur weil seine Erscheinung noch recht rätselhaft ist. Und Clint scheint mir auf den guten Herrn Eastwood zu basieren, wenn er auch so'n harter Hund wie der "Gran Tarino"-Besitzer ist, dann freu mich schon auf ein paar abgebrühte Sprüche und Fights 8-)

Erzählstil und Wortwahl wieder mal sehr elegant. Weiter so!

Whitebeard01
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Do 29 Nov - 13:25

   
Marco auch Kapitel 2 gefällt mir auch wenn es diesmal länger ist. Ist ja sehr interessant was die auf der Insel erleben hast du gut geschrieben. Bin gespannt was die noch so alles erleben.

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Fr 30 Nov - 10:23

   
So...auch hier wurde es mal wieder länger, aber wie auch schon bei zwei, sowas zu schreiben führt zwangsläufig zu viel...da es aber nochmal ein Eck mehr wurde, sind die Absätze diesmal deutlicher getrennt...das war bei Chapter 2 sicher schon schwerer zu lesen, deswegen: Viel Spaß mit dem dritten Kapitel der Geschichte unserer neuen Crew!


Kapitel 3 – Der erste Härtetest


Ein dunkler Schatten legte sich über den Himmel, die Sonne kehrte der Welt den Rücken und hüllte alles in eine dunkle, stille Nacht. Wobei die Stille zumindest auf dem Schiff der neu gebildeten Crew ausblieb. Gelächter schallte durch den Gemeinschaftsraum direkt unter dem weiten Deck, Angus erzählte von seinen unzähligen Abenteuern, teilweise alleine, manchmal auch schon mit Lume, die, wie sich herauskristalisierte, inzwischen Angus Vize geworden war. Und das hing wohl damit zusammen, dass sie die halsbrecherischen Abenteuer überlebt hatte, im Gegensatz zu den meisten anderen Mitgliedern von Angus´ Crew, denn der Kapitän verlangte viel, gab dafür umso mehr wieder, wie Lume in ihrem charmant klingenden Akzent bestätigen konnte.

Doch nicht nur die originale Crew gab Geschichten zum Besten. Schnell hatte sich auch Jaya eingeklinkt, die erstmal zum Besten gab, wie sie zu der Hose kam, sie erzählte von dem Fehlversuch, den Armeen beizutreten und schließlich einen Navy getötet hat, um ihrem Ziel einen Schritt näher zu sein, was erklärte, warum die Hose gut eine Nummer zu groß war und von einem Gürtel notgedrungen gehalten wurde. Einige fragende Blicke wurden dann auf die vielen, offen getragenen, Waffen geworfen, die Jaya sofort damit erklärte, dass sie einen unglaublichen Verschleiß hatte und sich deswegen beibringen musste, Waffen selbst herzustellen. „Achja, das bringt mich eh zu einem Punkt...gibt´s auf dem Schiff so etwas wie eine Schmiede?“ Ihre Frage wurde sofort von ihrem gewohnt fröhlichen Lächeln unterstützt, das auch bei ihrer Geschichte nicht getrübt werden konnte. „Ja, Lume zeigt euch morgen alles...immerhin wär auch ne Latrine interessant...und die Küche ja sowieso! Oder etwa nicht Kleiner?!“ Lachend klopfte er Russel kurz auf die Schultern, was ihn etwas nach vorne warf und ihn fast seinen Becher verschütten ließ. 'Was war das bitte für ne Kraft!' Dachte sich der überraschte Kapuzenträger der auch in dieser illustren Runde noch keinen Ton gesagt hatte, anders als Clint, der sich der heiteren Stimmung nur anschließen konnte, richtig gebrochen wurde das Eis bei ihm aber erst, als er Russels verdutztes, blödes Gesicht sah und sich dann fast an seinem Rum verschluckte.

Als Clint dann auch noch zu erzählen begann, stellte sich langsam wirklich so etwas wie ein gelockertes Klima ein, das den Anschein einer zusammengehörenden Crew aufkommen ließ. Spannend, mit einigem Körpereinsatz und fast noch mitreißender als der Kapitän selbst erzählte er von einigen spannenden Ausflügen auf hoher See, immerhin war er mal ein Angehöriger der gegnerischen Seite, der exekutiven Flotten von einigen Handelsstaaten, die immer wieder in Konflikte mit Seefahrern gerieten. Aufbrausend sprach er davon, wie er Schiffe sinken sah, die er oftmals selbst hatte versenkt. „Aber wisst ihr...irgendwann wurde mir das zu viel, die Autoritäten wurden immer überspitzter, sie haben seltsame Anforderungen gestellt und waren einfach immer brutaler geworden...da hat´s mir dann auch gereicht und ich hab sie verlassen.“

Anschließend, als die manchmal etwas bedrückenderen Erzählungen vorbei waren, wurde der Abend immer ausgelassener, Fässer wurden angestochen, Runden gekippt, bis die letzten Endes die Morgensonne den Blick auf ein scheinbar verlassenes Schiff freigab. Doch der Schein trog, denn schnell konnte man Russels schlaffen Körper an der Reling hängen sehen, er hatte die Nacht wohl draußen verbracht und wieder von sich gegeben, was er die Nacht über geschluckt hatte. Sehr zum Vergnügen der bereits aufgestandenen Jaya, die sich darüber nur schlapp lachen konnte. „Na, wohl etwas übernommen.“ Meinte sie mit neckischem Ton, während sie auf Clint, Angus und Lume warteten. Der erste von ihnen war Clint, der anscheinend auf dem Ausguck am mittleren Mast geschlafen hat und einfach hinabgesprungen war. „Guten Morgen ihr Jungspunde!“ Rief er ihnen zu, was dann der Kapitän, der gerade aus seiner Kajüte getreten kam erwidern konnte. „Wie ich sehe, hatte der Abend gestern ja ein paar Folgen...so soll das sein!“ Wie immer lachend stellte er sich dann auf eine kleine Anhöhe.

„Also hört mal zu, Lume kümmert sich gerade darum, dass wir aus der Bucht kommen...wenn wir hier weg sind, müsst ihr zeigen, dass ihr euch auf Schiffen zurecht findet...solange zeig ich euch alles.“ So die morgendliche Ansprache, ehe er auch schon auf die Tür unter sich verwies. „Da findet ihr meine Kajüte...zumindest von außen, wenn keiner eingeladen wird, dann bleibt am besten auch draußen. Aber genug davon, wir gehen unter Deck!“ Rief er aus und stieß die große Luke auf, die hinab führte. Unten angekommen zeigte er ihnen erstmal die vielen Zimmer, die über eine Etage verteilt waren. In der letzten Nacht wurden die Räume hier ja nicht gebraucht, die neue Mannschaft schlief auf dem Deck verteilt, der Kapitän in seiner Kajüte und Lume? Wo Lume schlief war eigentlich ungewiss, selbst für den Captain.

Das zweite Unterdeck hingegen wurde interessanter, hier fanden sich nämlich der Maschinenraum, mitsamt der von Jaya erfragten Schmiede, die Kombüse, das Lager, der Gemeinschaftsraum von letzter Nacht, einige Latrinen, sowie diverse andere Einrichtungen, auf die Angus gerade nicht eingehen wollte, noch waren sie nämlich unnütz. Clint meldete sich da dann einmal zu Wort. „Was mich neugierig gemacht hat...wer übernimmt hier die Rolle des Arztes? Ich meine...ich kann das machen, wenn ich die richtigen Räumlichkeiten dafür kriege.“

„Kannst du kriegen.“ Der Kapitän nickte, was durch seinen grauen Bart noch etwas verstärkt wurde, ehe dann ein dumpfer Knall die Mannschaft ins Wanken brachte. „Was zum..“ Überlegte Angus nur und stürmte dann ohne weiteren Gedanken daran zu verschwenden an Deck, um sich das Problem anzusehen. Er sah sich einigen Kriegern gegenüber, die wohl von dem Vorfall mit dem Blitz gehört haben und jetzt meinen, sie könnten ihn angreifen. Letzten Endes rang das Angus nur ein Lachen ab, als dann Jaya, Clint und Russel ebenfalls auf dem Deck erschienen, um sich dem Trupp zu stellen. „Captain.“ Begann Jaya. „Ich nehme an, wir sollen die von hier vertreiben, oder?“ Ein schelmisches Grinsen legte sich auf ihr Gesicht, als sie ein kleines Jagdmesser aus ihrer tragbaren Waffenkammer genannt Hose zog. Ein kurzes Nicken des Kapitäns zeigte auch den anderen Beiden, dass das junge Mädchen das richtig interpretiert hat. Clint nahm daraufhin nur, nach kurzem Fingerknacken, eine Kampfpose ein, die auf einige Martial-Arts Techniken verwies, während der dritte im Bunde sich nur an den Hauptmast lehnte, er schien sich nicht besonders auf den Kampf vorzubereiten.

„Ah...du hast wohl wieder ein paar neue Clowns zum Opfern gefunden, was Angus?“ Zischte eine junge, dennoch gefährlich wirkende Männerstimme inmitten der feindlichen Einheiten. „Scott...“ Knurrte Angus förmlich und ließ sich dann von nichts mehr aufhalten, auf den dürren Dunkelhaarigen zu zu stürmen und ihm einen geraden Hieb an die linke Wange zu versetzen. Ein lautes Knacken, unverkennbar gebrochene Knochen, ertönte quer über das ganze Deck. Kaum war der Schlag des Kapitäns gelandet, schleuderte es Scott fast vom Schiff, bis er in der Reling hing, sein Gesicht in Richtung Angus, seine Brust aber von ihm entfernt. Der Schlag hatte ihm das Genick klar durchgebrochen. Als sich der bärtige Captain allerdings siegessicher zurücktrat, lachten die Feinde nur hämisch. „Angus~ Du hast wohl einige Dinge vergessen~“ Hauchte der Mann mit dem gebrochenen Genick, drehte sich den Kopf wieder gerade zurück und stieß sich von der Reling ab. Angus wirkte gefasst, seine neuen Crewmitglieder hingegen sahen dem nur verdutzt zu. „Wie...wie macht er das...?“ Fragte Jaya sich verwirrt, wurde dann aber überraschend von einigen Männern attackiert, gleich wie Clint, Russel schien hingegen erstmal nur umzingelt zu werden, seine Gegner waren von der Art ein wenig eingeschüchtert.

„Captain, darf ich anfangen..?“ Wieder war Jaya es, die mit mordlustigem Grinsen in dem Kreis der Feinde stand, einigen Schwerthieben und Revolverschüssen war sie ausgewichen, bis dann das grimmige Ja des Kapitäns kam und sie dem ersten von vielen auch schon ihr gezogenes Messer in den Hals wuchtete. Schreiend viel der Soldat zu Boden, er hatte den Stich überlebt und Jaya zog ihr Messer wieder zurück. Sie kicherte direkt bösartig. „Euer Kamerad lebt noch, bis ich euch umgebracht habe...wenn ihr mich vorher treffen könnt, erlöse ich ihn von seinem Leid~“ Rief sie in die Runde, kurz leckte sie das Blut von der Klinge, duckte sich unter einem weiteren Angriff mit einem Bidenhänder durch. Jaya brachte den Angreifer dann mit einem Tritt in die Kniekehle aus dem Gleichgewicht, stach ihm einige Male gezielt in diverse Körperstellen, weshalb er dann nur starr zu Boden knallte. „Nummer eins, ausgeschaltet~“ Hauchte sie angestachelt von den ersten Opfern, doch wurde sie von Clint etwas irritiert, er stand nur da, ließ sich aufspießen, schlagen, erschießen, doch anstatt auch nur einen Schritt zurückzuweichen, starben um ihn herum die Leute an den Verletzungen, die sie ihm zugefügt haben. Verwirrt und verängstigt zogen sich einige Männer, die vor ihm standen etwas zurück, nur aber um von Jaya erstochen zu werden, auf eine gleich grausame Art und Weise wie der Soldat, den sie noch am Leben ließ. „Dir möchte man aber auch nicht feindselig begegnen.“ Anerkennend nickte Clint, als er die behänden, grazilen Bewegungen sah, mit denen Jaya sich im Kampf aushalf.

Während alle dem stand Russel nur da, wich zwar einigen Angriffen aus, tat aber ansonsten nichts, bis er mit einem mal nicht mehr an dem Mast stand, sondern einige Meter daran hochgeklettert war, sich in die Luft abstieß und die zwei Schwertgriffe unter seinem Umhang hervorzog. „Steam Axe!“ Rief er aus, ehe er mit den leeren Griffen auf die Angreifer deutete und eine Art Axthieb ausführte. Jedoch geschah nichts, er steckte die Griffe wieder weg, landete etwas von dem Mast entfernt und wurde nur milde belächelt, doch schienen seine Gegenüber dann regelrecht zu verbrennen, als hätte man sie heißestem Dampf ausgesetzt. „Euer Alptraum beginnt genau jetzt.“ Schallte seine Stimme in deren Köpfen und Russel verschwand einfach mit ihnen.

Angus sah sich das Gemetzel kurz an, er nickte anerkennend, ja...er hatte sich eine gute Truppe zusammengesammelt und stellte sich dann wieder dem regenerierten Scott, der zum wiederholten Male aufstand und von einigen Brüchen erholt war. „Angus, du kannst mich nicht töten~“ Hauchte ihm der geheimnisvolle Gegner zu, er war anscheinend der Anführer dieser Mannschaft, die sich inzwischen auf eine Größe von einem Anführer, extrem vielen Leichen und einem langsam Sterbenden, sowie ein paar Verschwundenen belief. „Nun, ich muss dich nicht töten, deine Leute sind es bereits und dich muss ich nur wieder genügend Verkrüppeln!“ Rief der Kapitän wütend, trat dem Angreifer einen Schritt entgegen, weshalb er sich kurz vor ihm befand. „Gravity Strikes!“ Ein weiterer Fausthieb, gefolgt von einem Ausfallschritt und einer kurzen, aber heftigen Schlaghagel in den Rücken erschütterten Scotts Körper der Angus dann entsetzt ansah. „Z-Zu...stark...“ Er spuckte etwas Blut, kippte vornüber und lag diesmal wirklich tot da.

„Erbärmlich schwach geblieben.“ Meinte Angus abfällig und gesellte sich dann zu Jaya und Clint. „Wo ist unser Mr. Kapuze?“ Fragte er kurzerhand. „Hier.“ Antwortete er ihm, als er einfach in der Runde erschien, gefolgt von einigen Schreien, stammend von den Männern, mit denen er verschwunden war. Ihre Gesichter waren leichenblass, sie haben viel erlebt und starben nun wohl an ihrer Angst. „Das war ja dann erstmal aufschlussreich...gut zu wissen, was ihr so könnt.“ Nickte Angus und sah dann zum Ausguck hoch. „Lume, komm runter, es ist vorbei!“ Rief er hoch und schon sprang Lume behände, von ihren Schatten getragen, zu den Vieren auf dem Deck. „Ah...ih´ wa´t g´oßartik.“ Hauchte sie lobend und ihre Schatten reinigten dann das Schiff von den vielen Leichen. „Warte!“ Rief Jaya. „Den, der noch lebt lass noch hier...ich hab ein paar Fragen an ihn.“ Sie lächelte wieder so strahlend wie eh und je, auch bei diesem Thema. „Ok, wie du´ meinst~“ Lume zuckte nur mit den Schultern und ließ den verblutenden Krieger alleine auf dem Deck zurück, allerdings war es für ihn zu spät, gerade als Jaya zu ihm ging, erlag er seinen Verletzungen, woraufhin er nur vom Deck getreten wurde. „Du bist echt schwach gewesen!!“ Schrie sie ihm nach und kam dann mit Schmollmund zur Gruppe zurück.
„Können wir dann wenigstens ablegen?“ Fragte sie seufzend, was Angus wieder ein Lachen entlockte. „Das sind wir doch schon, sieh dich um!“ Antwortete ihr der Kapitän. Dann erst bemerkte die Crew, dass sie schon länger auf hoher See waren, aber genau Kurs in einen gefährlich schnell näher kommenden Sturm nahmen...

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Sa 1 Dez - 19:22

   
Heyho, mah Boi.

Gutes Kapitel.
Wobei eine Frage bei mir aufgeworfen wurde, welchen Beweggrund hatte Scott für den Angriff, und woher kennt er den Angus? Bin gespannt, wie das über die Story dann geklärt wird...

zu den Kämpfen (die hier ja im Mittelpunkt stehen (sollten)):
Jaya ist ja direkt ein blutrünstiges Monster, intressant ist dabei, dass sie wohl weder Mitleid noch Reue empfindet.
Clint und Russel haben meiner Meinung nach aber die beeindruckenderen Kräfte, nur Clint hat aufgrund seines Kampfstils sicher nen hohen Kleidungsverschleiß^^ Russels Kraft ist auch sehr intressant, jedoch auch mindestens so geheimnisvoll und mir bis dato noch etwas schleierhaft. (wobei wir ja beide wissen, woher die Grundidee/der Denkansporn dafür herkam Very Happy)

Auf jeden Fall bemerkenswerte Fähigkeiten, bin ja gespannt, welche Geschütze da dann die Kontrahenten auffahren, wobei Unsterblichkeit (in etwa) von Scott ja schonmal ein guter Anfang ist. Vom Käpt'n hat sich bisher "nur" ne bärenstarke Kraft herauskristallisiert, was er damit aber noch alles anstellen kann, gibt auf jeden Fall einen Spekulationsanreiz.

nebenbei:
Zitat :
Ein weiterer Fausthieb, gefolgt von einem Ausfallschritt und einer kurzen, aber heftigen Schlaghagel in den Rücken erschütterten Scotts Körper der Angus dann entsetzt ansah.

Sonst keine weiteren Mägel, abtreten! Very Happy

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mo 3 Dez - 21:53

   
Da ich jetzt einfach keine Lust habe, auf mehr Leute zu warten(Die sicher irgendwan schreiben würden, höhö) kommt jetzt schon mal vorab Kapitel 4, viel Freude damit!

Kapitel 4 – Der Rising Torrent


Angus war mit einem Mal eher ernst, die ausgelassene Stimmung war durch die ernste, schallend ertönende Stimme des Kapitäns schlagartig umgeschwungen, jeder tat dann in dem Moment auch genau das, was von ihm verlangt wurde, nur nicht Jaya, sie sah mit starrem Blick auf die sich vor ihnen aufbauende Welle. „Bleibt auf Kurs, ich bring uns hier durch!“ Rief sie zu den überraschten vier Crewmitgliedern, ehe sie einfach vom Bug des Schiffs aus ins Wasser sprang.
Sie tauchte tief ein und sah sich dann hektisch etwas um, wo war die Welle inzwischen..? Schnell hatte Jaya den Ursprung dieser gefunden und fuhr einmal vom Ansatz bis zum höchsten Punkt durch, sie dadurch in zwei Hälfte teilend, durch die das Schiff dann beruhigt durchsegeln konnte.
Ein wenig keuchend landete sie wieder auf dem Deck, auf ein Knie gestützt und mit einer Hand an ihrer Brust. „Ich bin dafür doch zu eingerostet...“ Murmelte sie mit gequält wirkendem Blick, als sie zu Angus aufsah, der ihr lachend auf die Beine half. „Zu eingerostet? Du bist gerade durch eine etwa zwanzig Meter hohe Welle geschwommen, du hast sie geteilt und uns wohl das Leben gerettet, sei stolz auf dich Kleine!“ Meinte er nur begeistert, während Lume nur die Arme verschränkte. „Du bist eine Me´folk, ´abe ick ´echt?~“ Fragte sie ein wenig neugierig, klang dabei aber auch so, als wüsste sie, dass sie recht hatte, was ihr von Jaya nur bestätigt wurde. „Ja, ich bin ein Merfolk..eine Rasse Mensch, die jedoch gelernt hat, im Meer zu leben und sich dort fast verhält wie ein Fisch...aber ich habe zu lange auf dem Land gelebt...ich wollte es immerhin auch so, um an Land auch was zu können, nur hat dadurch meine Verbindung zum Meer gelitten...das hätte eigentlich kein Problem sein dürfen..“
Sie stieß ein kurzes Seufzen aus, ehe sie schluckend zu der nächsten Welle sah. „Das könnte knapper werden...Captain, wir müssen aus dem Sturm raus, das pack ich nicht mehr lange!“ Rief sie ungewohnt ernst, ehe sie sich wieder in die Fluten stürzte, die Welle erneut so aufteilend wie es bei der ersten geschehen ist. Anders als zuvor wäre sie nicht mehr auf den Beinen gelandet, sie fiel ohnmächtig geradewegs auf das Schiff zu, wurde aber von Russel, der sich mit Hilfe der Masten in die Luft geschraubt hatte, aufgefangen und sicher wieder zu Boden gebracht. „Beeindruckend...“ Musste er zustimmen.
„Aber was jetzt?“ Fragte Russel besorgt und sah zur nächsten Welle auf. „Ich kann da nichts ausrichten...“ Fügte er noch hinzu, was sowohl Clint, als auch Angus nur bestätigen mussten. Angus aber drehte sich zu Lume hin. „Kannst du uns da durchbringen?“ Fragte er noch ein wenig hoffnungsvoll, wurde aber enttäuscht. „No, Capitano...das Schiff ist su g´oß fü´ mick...“ Sie sah sich besorgt um, diesmal steckten sie wohl wirklich in der Klemme. Diesmal aber war Angus es, der in Richtung des Bugs ging. „Eine Möglichkeit haben wir aber noch..“ Ernst sah der Kapitän zu Russel. „Du musst mich dann aus der Luft fischen, ich werd versuchen uns durch die Wellen zu bringen!“ Rief er entschlossen und sprang vom Bug ab, in gerader Linie auf die Welle zusausend. „Gravity Punch!“ Der grimmige Ruf des Kapitäns schallte durch den Sturm, als seine Faust auf die Wassermassen traf. Nicht lange nach dem Aufprall zierte eine riesige Spalte die Welle, wodurch das Schiff wieder segeln konnte. Erneut fing dann Russel den Retter der Crew auf und brachte ihn sicher aufs Deck zurück. „Gute Arbeit Captain.“ Clint klatschte kurz. „Aber Wasser sollte echt nicht unser größter Feind sein, das wirkt so ein bisschen lächerlich, oder nicht?“ Er schüttelte nur den Kopf. „Aber hey, viele sind hier sicher abgekratzt, oder nicht? Ich meine..warum steuert unser Kapitän auch in den Rising Torrent?“
„Der Rising Torrent?“ Fragte Russel. „Was genau ist das..?“ Er hatte wohl noch zu wenig auf dem Meer zu tun gehabt, um den berüchtigten Strom nicht zu kennen. „Naja.“ Begann Angus. „Der Rising Torrent ist eine Art natürliche Wellenanlage..durch die wir müssen, wenn wir nach Ea wollen, heißt, wir werden noch einige Wellen hinter uns lassen müssen...auf eure Positionen Mannschaft!“ Ertönte der schallende Befehl von Angus, doch wurde die Mannschaft dann von einer kleineren, aber immer noch kräftigen Welle erwischt. „Passt auf Leute!“ Rief Angus ernst, da wurden sie schon von einer zweiten Welle erfasst, diesmal wurden einige Planken fast von Deck gerissen. „Wir schaffen das nicht Captain, wir müssen umkehren!“ Clint wirkte immer noch besonnen, aber er wusste, das sie es so sinken würden. Angus hingegen sah mit ernstem Blick in die nächste große Welle. „Wir können nicht zurück, nicht so nahe vor dem Ziel!“
Zu spät allerdings. Die sich aufbäumende Welle war kurz vor dem Schiff angelangt, Angus würde das nicht mehr schaffen. „Nein....das...kann nicht sein..“ Meinte er resigniert. „Wir sind fast durch, das kann nicht geschehen!!“ Er versuchte die Crew nochmal zu animieren, doch saßen die bereits mit gesenktem Haupt auf der Reling. „Das wars Captain.“ Meinte auch Russel, doch wurde er von einem plötzlich vor dem Schiff, und so direkt in die Welle, einschlagenden Meteor unterbrochen. „Was zum...“ Angus sah sich verwirrt um. Dampf stieg um das Schiff herum auf, doch nicht nur da, auch auf dem Dach von der Kapitänskajüte stieg dichter Dampf auf. „Ihr wärt fast gestorben.“ Ertönte eine liebliche, aber dennoch erhaben klingende weibliche Stimme.
Nachdem der Dampf sich langsam verflüchtigt hatte, saß eine junge Dame an dem Rand der Kajüte im Schneidersitz, gekleidet in ein dunkelrotes, recht weites Kleid, mit etwa kniehohen Lederstiefeln bestückt, sowie einer schwarzen Snowboardmütze, unter der ihr dunkelgrünes Haar hervorquoll. Es war gelockt und es ging ihr etwa bis zu den Schulterblättern. All das wurde jedoch überschattet von dem rot-weißen Bademantel den sie zugeschnürt trug. „Achja...was wollte mein kleiner Bruder eigentlich von euch?~“ Fragte die Frau grinsend und sprang geschickt zu den fünf Seefahrern hinab. „Scott schien euren Kapitän ja nicht zu mögen, dürfte ich erfahren woher?~“ Ertönte ihre liebliche Stimme erneut in einem fragenden Ton, woraufhin Angus sich auf ein Fass fallen ließ. „Nunja...ich glaube bevor du anfängst Fragen zu stellen, solltest du dich mal vorstellen Fräulein.“ Entgegnete Angus ihr mit ernster Stimme und sah abwartend zu ihr auf.

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Di 4 Dez - 21:08

   
Heyho, mah Boi!

wieder mal ein delikates Kapitel!

Eine Halbmeerjungfrau also^^ intressant, kam überraschend!
ihre Blutrünstigkeit wurde dadurch für mich aber noch nicht geklärt...

find schon mal sehr gut, dass du nicht krampfhaft versuchst, jeden Charakter in jedem Kapitel unterzubringen... somit ist das Ganze schön zu lesen und man wird einfach nicht mit Infos überhäuft, wobei ich etwas bedauer, dass mein Lieblingscharakter, Russel, zu kurz kam Very Happy

die Fähigkeit von Scotts Schwester ist auch intressant, wobei ich ihren Kleidungsstil sehr gewagt finde^^

das Ganze mit nem schönen Cliffhanger beendet, wobei ich es beinahe besser gefunden hätte, wenn du noch nicht gesagt hättest, dass es die Schwester von Scott ist!

keine weiteren Mängel, abtreten!

Phantom
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mi 5 Dez - 20:59

   
Erstmal ein paar Zitate, wie immer.
Da sich die Kapitelanzahl und die der Zitate in Grenzen hält habe ich mir mal die Mühe gemacht jedes Kapitel unter die Lupe zu nehmen.

Kapitel 1:
 

Kapitel 2:
 

Kapitel 3:
 

Kapitel 4:
 

Ok, nun zur Zusammenfassung.
Fangen wir mit den positiven Dingen an. Wie Elektechn9ne schon mehrmals erwähnt hat, verwendest du einen großen und gut gewählten Wortschatz. Vermeide jedoch Wortwiederholungen. Die Charaktere sind allesamt gelungen und keiner von ihnen wirkt flach. Besonders der Wechsel zwischen Jaya's guter Laune und ihren sadistischen Veranlagungen hat es mir angetan.^^
Die Fähigkeiten sind bisher auch interessant. Ich hoffe, dass Clint's gewisse Einschränkungen hat, sonst wäre er nämlich so gut wie unbesiegbar und könnte nur erledigt werden, wenn man ihn irgendwo hinein wirft. Etwas verwundert haben mich Russell's Kräfte, zum einen scheint er mit so etwas wie Gasschwertern zu kämpfen, zum anderen ist er wohl in der Lage Gegner in eine Art verstörende Albtraumwelt mitzunehmen. Von solch grundverschiedenen Fähigkeiten, in einem Charakter vereint, halte ich normalerweise eher weniger.
Und nun kommen wir zum größten Problem (spoiler: Es sind die Perspektiven.) :
Entweder du wechselst ständig unbewusst zwischen diesen oder wir haben es mit einem Erzähler, der die Gefühle und Gedanken der Charaktere in und auswendig kennt, zu tun.
Ausschlaggebend für eine Perspektive sind diese "Signalwörter", wie ich sie im letzten Zitat des zweiten Kapitels aufgeführt habe. Achte in Zukunft darauf. Solltest du (bewusst) die Perspektive wechseln rate ich dir übrigens, der Übersicht zugute, einen oder mehrere Absätze reinzuhauen.

Ansonsten gelungene Anfangskapitel deiner Fanfiction.

- Phantom

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mi 5 Dez - 21:07

   
Jay, sinnvolle Kritik!
Auf jeden Fall hast du mal nen Anstoß wegen der Perspektiven gegeben...ich hab das bislang nicht anders erlebt und eigentlich war es so gedacht, dass der Erzähler eben sehr wohl Erzähler ist, aber sich durchaus mit der Materie der Charaktere auskennen sollte. Wenn das nicht passt, werd ich versuchen, das ab Kapitel 5 besser einzubauen..dann werd ich wohl versuchen, erstmal so weiter zu schreiben...nur eben klarer erkennbar.

Zudem: Die Fähigkeiten der Charaktere...auf näheres sollte ich in den folgenden Kapiteln eingehen, das alles sollte man eine ungefähre Kostprobe sein...und wie ich ElektechN9ne schon mal gesagt habe...ich mag das offensichtliche nicht, da kommt sicher noch was.

EDIT: Jay, erster Kommentar von mir, der kein Kapitel ist!

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mi 12 Dez - 23:40

   
Eigentlich mag ich Doppelposts ja nicht...aber hey, ich hab endlich meine Blockade überwunden und will euch meinen neuesten Erguss nicht vorenthalten.
Jetzt heißt es bald, Einteilung in Arcs...denn bald startet die neue Crew um Captain Angus in ein neues Abenteuer!

Kapitel 5 – Ein neues Ziel


Die Frau mit dem schmucken Bademantel schüttelte lachend den Kopf. „Ihr solltet euch erstmal darauf konzentrieren diesen Strom zu verlassen, bevor ihr wirklich kentert!“ Antwortete sie mit erheiterter Miene, einen gewaltigen Satz vom Dach weg, ihren Blick starr auf die nächste Welle gerichtet. „Falling Star!“ Kurz nach ihrem Ausruf streckte sie ihre Arme nach vorne, die darauf zu glühen begannen. Sie schienen regelrecht zu schmelzen, bis sich ein Teil abspaltete und auf die Welle zuflog, dabei immer weiter wachsend, bis ein ausgewachsener Meteor die Welle wieder förmlich verdampfte. „Na geht doch~“ Kicherte sie, während sie ihren Bademantel erneut glatt strich, nachdem sie auf der Galionsfigur gelandet war.

„Aber das war noch lange nicht alles.“ Murrte der Captain. „Der Rising Torrent ist noch verdammt lange, auf eure Posten!“ Selbst stellte er sich hinter das Steuerrad am Heck des Schiffes, während Lume sich hoch oben in den Masten um die Segel kümmerte. Clint, Russel und Jaya wurden dabei von der Vizekapitänin etwas instruiert, was das Schiff auf Kurs hielt. Die Frau im Bademantel unterdessen legte den Kurs überhaupt erst frei, weshalb immer wieder der Ausruf Shooting Star von ihr kam, und jedes Mal danach durchfuhr das Schiff eine kleine Dampwand.

Der Wind peitschte dem bärtigen Kapitän ins Gesicht, eigentlich nur frontal, bis er allerdings drehte, ihm ins halb verdeckte, linke Ohr schlagend. „Das ist die Great Twist Kurve, Lume, Hart Backbord!“ Schallte das Kommando lautstark, woraufhin die Segel auch schnell schwenkten, gleich wie schnell er das Ruder rumgerissen hatte. „Fräulein im Mantel, es kommt von links, stell dich drauf ein, die nächsten werden hart!“ Rief er der Frau auf der Galionsfigur zu, die langsam ein wenig zu keuchen begann. „AyeAye.“ Entgegnete sie nur etwas schnippisch, er behandelte sie wie ein einfaches Crewmitglied...obwohl sie ihnen ja eigentlich das Leben gerettet hat. Sie verstand die Welt nicht mehr wirklich und sprang mit einem beeindruckenden Satz in die Richtung der neuen Welle. „Meteor Mash!“ Erneut fing ihre Faust an zu glühen, doch weitete sich das diesmal auf ihren ganzen Körper aus, mit dem sie dann in die Wassermassen klatschte und diese erneut zum verdampfen brachte, anschließend aufs Deck zurückspringend.

„Captain, der Sturm hat ein Ende!“ Klang freudig die Stimme des sonst so ruhigen Russels, als er endlich wieder etwas blauen Himmel am Horizont erblicken konnte. Hoffnung keimte auf, wurde aber von einer Masse aus sich bewegendem Blau sofort wieder erstickt, die diesmal aber erneut von der Frau im Mantel ins Nirvana geschickt wurde, diesmal landete sie jedoch nicht mehr auf der ansehnlich mit Gold verzierten Dame am Bug, sondern wieder an Deck, wo sie sich erneut auf das Dach der Kajüte von Angus setzte. Ihr langer Mantel fiel wieder gerade herab, gefolgt von ihrem leicht ausgelaugten Blick. „Puh...das wurde aber auch Zeit...“

„Ja, wurde es, aber jetzt interessiert mich eigentlich was ganz anderes.“ Funkte Angus schon dazwischen, als die dunklen Wolken des Rising Torrent überwunden waren und das Schiff langsam im stillen Wasser vor sich hindümpelte. „Achja...ihr wollt ja wissen wer ich bin...ihr dürft mich gerne Étoile nennen...und wie ihr bestimmt schon wisst, ich bin die große Schwester von dem Typen der euch angegriffen hat...keine Sorge, ich will euch nichts tun, ich bin nur hier weil es für mich wichtig war herauszufinden was ihr für eine Vergangenheit habt.“ Sie setzte ab um einen tiefen Atemzug zu nehmen. „Und wie es anscheint haben nur euer Captain, vielleicht noch die nette Dame auf dem Masten, eine gemeinsame Geschichte...und die würde ich gerne wissen.“

Angus seufzte nur, diese Fragen mochte er nicht, aber er wusste, dass er sie beantworten musste, ansonsten würde die Frau im Mantel, diese Étoile, sie wohl nie in Ruhe lassen. „Na gut..Scott war mal ein Teil der Crew.“ Begann der Mann mit dem grau-schwarzen Bart. „Und irgendwann wurde er übermütig...erst wollte er Lumes Stelle haben, dann die Meine...und anschließend kam das Unvermeidbare.“ Wieder setzte Angus kurz ab, um eine kleine Sprechpause einzulegen. „Er hat gemeutert..die Typen, die ihr abgeschlachtet habt, waren Teil von einer meiner ersten Mannschaft die Scott für sich gewinnen konnte.“ Grimmig zerstörte der Kapitän das Fass auf dem er saß, nachdem er davon aufgestanden war. „Und noch dazu hat er es geschafft, etwas zu entwickeln, das meine Kräfte kontert, wie ihr bestimmt mitbekommen habt...Aber darum geht es ja nicht. Um es auf den Punkt zu bringen: Scott wollte Rache dafür, dass er abgewiesen wurde und verprügelt wurde, als er das nicht einsehen konnte.“ Angus beendete seine eher unbefriedigende Erklärung, so zumindest die Mannschaft, Étoile jedoch reichte das bislang, sie mochte ihren Bruder nicht...nein, sie hasste ihn sogar, dafür, dass er gegangen war..es hatte sie befriedigt den verstümmelten Körper ins Meer fallen zu sehen. „Wenn du das sagst...aber ich glaube, ihr werdet mich erstmal nicht mehr brauchen..wenn es was gibt, melde ich mich wieder bei euch...und das werdet ihr~“ Lachte Étoile, ehe das Glühen wieder begann. „Bis die Tage, skuriler Haufen!“ Rief sie noch, ehe sie wieder eine Art Komet zu sein schien und das Schiff gen Horizont verließ.

Angus verdrängte den schrägen Abgang von Étoile und packte sich ein neues Fass, sich wieder darauf fallen lassend. „Wir haben aber immer noch Ziele.“ Sprach er dann in dem inzwischen fast eingebürgerten ernsten Ton. „Und das nächste Ziel auf unserer beschwerlichen Reise heißt New Heaven. Es ist eine Hafenstadt...schon jemand davon gehört? Nein? Gut, dachte ich mir...es ist der Angelpunkt an unserer Reise...danach werden wir einen etwas....seltsameren Weg nehmen, mit dem sicher niemand von euch gerechnet hat.“

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Do 13 Dez - 0:05

   
Heyho, mah Boi!

erstmal ein Zitat von Patrick mit Absicht, das sehr gut zu der netten Kometendame passt:
"Wär' ich ein Star, Monfrair/ wär ich der Todesstern/"
bin leider kein Experte der französischen Rechtschreibung, aber klingt nach "Monfrair" Very Happy

nun gut zum Chap: die Kometenkraft ist auf jeden Fall sehr cool und kann sich in Sachen Stärke ohne weiteres zu den anderen dazu gesellen...
auch was ihre Besitzerin zu sagen hat, ist nicht ganz uninteressant.

was mich allerdings stört ist, dass die Crew im Prinzip eigentlich null Schwierigkeiten hatte durch den Rising Torrent zu kommen... nagut, die Bademantelfrau kommt einmal nicht auf der Galionsfigur auf, aber bis auf das schien es der Crew durch relativ mühelos von der Hand zu gehen. Hätten ruhig einmal von einer Welle getroffen werden können, oder irgendwas hätte beschädigt werden können - wenn sie es mit Müh und Not dann in die Hafenstadt geschafft hätten, wäre ja eine Reparaturmöglichkeit gegeben.

Ein anderer Anreiz, den ich sehr spannend finde, ist allerdings, dass Scotts Unsterblichkeit (mehr oder minder) Angus' Fähigkeit also auskontert, daher schleicht sich bei mir der Verdacht ein, dass die gorillahafte Stärke nicht alles ist, was der gute Herr im Petto hat (obwohl wir seine Kraft intern eh schon mal besprochen haben).

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mi 2 Jan - 20:28

   
Gratulation zur FF der Woche!
wahrlich ein gelungener Einstieg in 2013! weiter so, mah Boi!

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Sa 12 Jan - 15:17

   
Hey Quentin Talentino

Ich hoffe du bist mir nicht all zu böse, dass seit deiner Anfrage, ob ich nicht deine FF kommentieren könnte, nun schon mehrere Wochen vergangen sind. Aber nun habe ich mich endlich mal dazu aufgerafft und habe angefangen zu lesen.
Und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert. Der Anfang macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Dein Schreibstil lässt sich flüssig lesen und deine Wortwahl ist auch abwechslungsreich. Deine Charaktere hast du, wie ich finde auch alle samt gut ausgearbeitet lässt aber auch noch Raum für Spekulationen. Die Namen gefallen mir auch ganz gut. Da es Namen sind die nun nicht in jeder Geschichte auftauchen. Wink
Das du die Charaktere erst schrittweise vorstellst finde ich zwar gut, da man nicht mit Informationen überhäuft wird, die man dann im nächsten Kapitel eh schon wieder vergessen hat. Allerdings solltest du aufpassen, dass das nicht zu sehr ausartet. Bei Russells Kräften habe ich dann schon etwas verwirrt drein geschaut und mich gewundert, was er da eigentlich gemacht hatte. Wie Phantom auch schon sagte solltest du darauf achten, dass Clint nicht zu stark wird. Kommt dann schon etwas komisch rüber, wenn ein Charakter keine Einschränkungen hat. xD
Aber gut, du stehst erst am Anfang deiner Geschichte und man weiß nicht, was du noch daraus machst. ^^
Ich werde deine Kapitel ab jetzt auch weiterhin verfolgen und freue mich so auch schon auf die Fortsetzung.

MfG Nico Robin

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mo 11 Feb - 0:00

   
So....nach fast ZWEI Monaten Abstinenz wird es erstmal Zeit, euch Kapitel sechs zu präsentieren. Erstmal muss ich sagen, dass mit dem Kapitel eine neue Arc eingeleitet wird, wie sich das entwickeln wird, seht ihr.

Dass es länger geworden ist, rührt daher, dass ich euch so lange hab warten lassen und das wohl irgendwie wieder kompensieren will, für die nächsten paar Kapitel hab ich mir allerdings schon etwas überlegt, um die Charaktere erstmal etwas zu vertiefen, bei dieser Menge wird das einfach Zeit und darf auch mit gesonderten Kapiteln gefeiert werden, wie ich meine!

Naja, ich will euch jetzt aber nicht länger warten lassen und wünsche euch viel Spaß mit Kapitel Sechs!
(P.S.: Sagt bescheid, wenn ich es in Spoiler setzen soll)




Kapitel 6 – New Heaven


„Wie jetzt, seltsamer Weg?“ Fragte Clint noch ein wenig skeptisch. War eine überdimensionale Wellenanlage denn nicht seltsam genug? Anscheinend dachte der Kapitän sich, dass es noch nicht reichte. „Das werdet ihr früh genug sehen, auf jeden Fall, wir sind gleich da, steuert auf den Leuchtturm zu, der Hafen ist da!“ Rief er ein wenig euphorisch, er wusste, die erste große Hürde war endlich überstanden, jetzt mussten sie aber erstmal das Schiff vorbereiten, Vorräte aufstocken und vielleicht noch ein oder zwei Neue anheuern, klar, sie waren eine schlagkräftige Truppe, aber es würde definitiv nicht reichen.
„Aye, Captain!“ Rief die Mannschaft, einfach nur froh darüber, diesen Alptraum hinter sich gebracht zu haben, weshalb sie sogar etwas angespornter ans Werk gingen als sonst, den Hafen so in wenigen Minuten erreichend. „Capitano, ick we´de ve´sucken neue Mitgliede´ su gewinnen.“ War dann Lumes erster Satz, als sie das Schiff verließ. Ohne auch nur auf eine Antwort zu warten, war sie auch schon wieder verschwunden, was insbesondere Jaya verdutzt zurück ließ. „Sie muss mir zeigen, wie man da-“ Sie wurde mitten im Satz von Captain Angus unterbrochen. „Keine Zeit, wir haben zu tun! Ich werde einen Mechaniker aufsuchen und ihr seht zu, dass die Speisekammern voll sind, wenn ich wieder da bin, klar?“ Auch er, das schien so eine Angewohnheit innerhalb der Crew zu werden, ging einfach, ohne eine Antwort auch nur abzuwarten, was Clint, Russel und Jaya alleine am Hafen zurückließ.

Teil 1: Clint, Russel und Jaya
„Gut..“ Begann Clint. „Wo sollen wir dann anfangen...und noch wichtiger, hat überhaupt jemand Geld dabei..?“ Fragte er in die kleine Runde, die noch übrig geblieben war. „Also...ich hab ein wenig Erspartes dabei..“ Antwortete Jaya ein wenig bekümmert, viel war es immerhin nicht. „Ich bin auch eher knapp bei Kasse, wie stehts mit dir Russel?“ Clint wandte sich an den bislang schweigenden Mann mit Kapuze, der auch nur einen leeren Geldbeutel vorweisen konnte. „Dann bleibt uns ja nur eines übrig..“ Schlussfolgerte Jaya geschickt. Gerade als Russel vage eine Ahnung hatte, platzte die inzwischen fröhliche junge Frau mit etwas heraus, was die beiden Männer sicher nicht erwartet hatten. „Richtig, wir überfallen die anderen Leute im Hafen und erleichtern sie um ihr erspartes!“ Stolz stemmte sie die Fäuste in ihre Hüfte und sah abwechselnd zwischen Clint und Russel hin und her. „Also, was sagt ihr dazu?“ Clint versuchte die richtigen Worte zu finden, ehe er sie ein wenig entrüstet ansah. „Weißt du Jaya...bevor wir so etwas abziehen sollten wir erstmal wissen wie stark die Leute hier sind, also...“ Er klopfte ihr und Russel auf die Schultern. „Gehen wir in ne Kneipe, kippen uns was hinter die Birne und sehen, aus welchem Holz die hier geschnitzt sind!“ Clints Einfall wurde von Jaya freudig unterstützt, während Russel innerlich gerade zusammengebrochen war, aber was blieb ihm schon anderes übrig? Da musste er wohl oder übel durch, weshalb er dieser 'grandiosen' Idee Clints seufzend zustimmte.

„Dann auf!“ Wies Jaya wieder euphorisch an, ehe sie auch schon die Türen zur nächstgelegenen Taverne auftrat und sich dort an die Bar setzte, gefolgt von den anderen zwei Crewneulingen. Die sich dann jeweils einen doppelten Rum gönnten, ihn wegkippten und sich dann erstmal in der Bar umsahen. Weiterhin fand Russel die ganze Aktion unglaublich schwachsinnig, weshalb er sich da auch raushielt, sich noch was zu trinken bestellte und lediglich aus den Augenwinkeln beobachten konnte wie Jaya wahllos Leute beleidigte.

Unvermeidbar führte das natürlich dazu, dass die Situation schnell eskalierte, einer der Barbesucher, etwas größer als Clint, deutlich stärker gebaut und bereits sichtlich angetrunken, versuchte Jaya ihren frechen Ansatz eines Grinsens aus dem Gesicht zu wischen, fing sich von ihr aber nur einen geradlinigen Hieb mit der Faust direkt an die Nase ein. Taumelnd stolperte der hünenhafte Mann zurück und krachte durch einen Tisch, was sofort neue erzürnte Gäste auf den Plan rief, die jedoch kaum dazu kamen, einen Ton zu sagen, denn Clint packte den beiden Männern, die sich erhoben haben mit der flachen Hand an die Stirn und drückte sie mit voller Kraft zu Boden, was ein paar kleinere Krater im Fußboden erzeugte.

Dann...Stille, ein paar Momente starrten die Gäste die zwei Aufrührer an, bis ein lauter Schrei das Schweigen wieder zerriss. Der Barkeeper war auf die Theke gesprungen. „Was macht ihr hier eigentlich für eine Scheiße in meinem Laden?! Ihr verprügelt meine Kunden und, was noch schlimmer ist, zerdeppert mein Mobiliar!“

Wutentbrannt sprang der etwas dickere weiße Mann im pinguinähnlichen Frack von seiner staubigen Theke, in der Hand hielt er einen wuchtigen Knüppel, der ein bisschen an einen Streitkolben erinnert, bei dem der Schlagkopf durch eine Art Bratpfanne ersetzt wurde. Er zögerte nicht, seine perverse Abnormität von Waffe sofort gegen die drei Abenteurer einzusetzen, doch stellte Clint sich schützend vor die kleine Gruppe. Wie bei dem Kampf gegen Scott wurde er zwar getroffen, doch entstand die Wunde nicht bei ihm, sondern beim angreifenden Barkeeper. So zumindest war es wohl geplant, doch war der Schlag so heftig, dass es Clint dennoch durch die halbe Bar warf, mitten in den noch spielenden Flügel, was Russel, Jaya und besonders Clint extrem verwirrt zurückließen. „Was zum Teufel...“ Murmelte der narbenübersäte Hüne, als er sich den Staub, sowie einige Holzreste von den Schultern klopfte.

„Das passiert, wenn Fremdlinge sich mit uns anlegen.“ Säuselte eine gelangweilte, weibliche Stimme von der hölzernen Treppe am Ende des Raumes, die eben diese gerade hinabkam. Sie wirkte kaum älter als zwanzig, aber verschlagener als das älteste, böseste aller erdenklichen Waschweiber, was durch ihr leicht bösartiges Grinsen nur bestärkt wurde. „Die gehört...mir~“ Hauchte Jaya wieder, sich über die Lippen leckend, während sie sich in leicht tänzelnden Schritten auf die Frau im schwarzen Hosenanzug zubewegte, die ihr Gesicht, mit Ausnahme ihres entzückend finsterem Grinsens, durch einen stilistisch passenden Hut verbarg. Jeder von Jayas Schritten wurde schneller, bis sie am Fuß der Treppe stand und einen kräftigen Satz nach oben machte, wobei sie ein kurzes Messer zog, mit dem sie die noch unbekannte Dame attackierte. Wie eine Furie stach sie mit der schimmernden Klinge immer und immer wieder zu, doch das übliche Geräusch fehlte, kein Spritzen von Blut, keine Schreie, nur der Lärm von Stahl der auf anderen Stahl prallte. Die Frau hatte das Katana, welches an dem Gürtel ihres Anzugs befestigt war, gezogen und jeden von Jayas Hieben damit abgewehrt. „Uh....Herausforderung..ich mag das~“ Jayas seltsamer, sadistischer Gesichtsausdruck kam zurück, als die Frau sich mit dem Namen Cass vorgestellt hat. „Nenn mich Jaya Schätzchen~“ Hauchte sie und sprang Cass sogleich an.

„Immer so aufbrausend....“ Beklagte Russel, der dann von einer Hand an seiner Schulter überrascht wurde. „Komm schon...wer fasst bitte den einzigen unter dem Haufen Idioten so an, der noch ruhig da sitzt...im Allgemeinen ist derjenige der, den man nicht wütend machen sollte...aber wenn du so willst...“ Ein tiefes Seufzen ging von ihm aus, während er dem Mann hinter sich an die Stirn packte und sogleich mit ihm verschwunden war.

„Wo ist der denn jetzt schon wieder hin...? Schon das zweite Mal..“ Clint wirkte ein wenig verwirrt, hatte aber nicht wirklich lange Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, denn der wütende Barkeeper holte erneut zu einem Schlag mit seiner grotesken Waffe aus. Diesmal jedoch wusste Clint, es würde mehr brauchen als einfach abzuwarten bis sein Gegenüber tot umfallen würde. In der kurzen Zeit, die ihm noch blieb, ehe die Spitze des Knüppels seinen Kopf treffen würde, wurde ihm klar, dass er sich auf klassische Mittel verlassen müssen würde: Seine Fäuste. Prompt hielt er den Angriff auch auf, indem er den scheinbar ungefährlichen Teil der Waffe fest packte, zu sich zog und damit dem Keeper in Schlagweite hatte, was ihm auch einen gezielten Treffer gegen die Schläfe seines Gegenübers bescherte. Anders hingegen als erwartet, blieb dieser eisern stehen, lachte herablassend. „Das war der Schlag eines pubertierenden Mädchens!“ Rief er Clint zu und schickte ihn erneut mit einem Hieb quer durch den Raum. „Was zum Teufel ist der....“ Fragte Clint sich bei sich.

Just in dem Moment wurde er auch schon erneut angefallen, der Barkeeper ähnelte einem Berserker, der alles auf seinem Weg kurz und klein schlagen würde, auch wenn es seine eigene Kneipe sein sollte. „Wie heißt Ihr überhaupt?“ Fragte Clint ihn dann direkt, nachdem er sich wieder aufgerappelt hatte, diesmal jedoch weit langsamer als sonst. Blut strömte aus einer Platzwunde an seinem Schädel.

Unterdessen lachte Cass ein wenig. „Deine Freunde da unten scheinen gerade aufgemischt zu werden...schade, dass ich dir nicht zeigen kann, wie sie untergehen...wäre doch zu schön~“ Hauchte sie der bereits keuchenden Jaya ins Ohr. „Du kannst mich mal!“ Rief sie ihr zornig entgegen, sich daraufhin wieder aufbäumend. „Ich glaube nämlich kaum, dass du mich wirklich triffst...genau..“ Jaya schien verrückt zu lachen. „Ich bilde mir nur ein, blutend vor dir zu liegen.“ Sie stand inzwischen wieder, mehr oder weniger bei Bewusstsein, aber sie stand. Taumelnd bewegte sie sich auf ihre Gegnerin zu, die hämisch grinsend ihre Klinge wieder zückte, bereit, Jaya den letzten Streich auszuführen. Ein Moment Stille, Jayas Fuß kam auf dem Boden auf, Cass´ Schwert suchte den Weg zu ihrem Genick.

Clint atmete schwer, er wusste irgendwoher, das nicht nur er Probleme hatte und sollte bald bestätigt werden, als Russel vor ihm aus seiner Dimension zurückkam, jedoch nicht gewohnt unversehrt, sondern mit einigen Blessuren, Stichwunden und einem offensichtlich gebrochenem, linken Handgelenk. Der junge Kapuzenträger rappelte sich unter lautem Ächzen auf, ehe er von Clint zu sich gezogen wurde. „Tauschen? Ich komme mit ihm sicher besser zurecht...oder kannst du nicht mehr Junge?“ Russel stieß sich nur von ihm ab und drehte sich dann dem Barkeeper zu. „Dann eben du..“ Keuchte der sichtlich geschaffte Russel und war dann auch schon auf dem Weg zum Barkeeper, doch bevor irgendwas passieren konnte, erschütterte ein gewaltiges Erdbeben die Kneipe, was dazu führte, dass das halbe Lokal in sich zusammenbrach.

„Was zum...“ Cass verfluchte die plötzliche Erschütterung, denn Jaya nutzte die letzte Reserve, die sie aufbieten konnte, um ihr Messer in die Kehle von Cass zu stoßen, als sie mit dieser von der erhöhten Ballustrade in Richtung der Theke fielen. Erneut kehrte Stille in der nunmehr zerstörten Bar ein, bis Jayas schrilles Gelächter es erneut zerriss. „I-Ich...ich habe mich noch nie so gut gefühlt!!“ Rief sie euphorisch und sprang von der Theke. „Sollen wir das beenden?~“ Ihr bösartiges Gelächter stoppte allerdings abrupt, als sie vornüber knallte. Sie lag ohnmächtig, aber als Siegerin ihres kurzen Kampfes da.

Clint und Russel nickten sich dann nur zu, griffen sich Jaya und verschwanden dann zu dritt in Russels Dimension, den Barkeeper dabei einfach mit sich ziehend. „Wenn wir euch normal nicht umgenietet kriegen...dann eben so.“ Clint stand dem Frackträger wieder siegessicher gegenüber, während von Russel nichts zu sehen war, stattdessen war eine tiefe Dunkelheit um die zwei Kontrahenten erschienen, die jedwede Umgebung ausblendete. „Also...ich war auch noch nie hier...aber ich glaube...du wirst sterben.“ Sprach Clint nun wieder siegessicher, während er wie gewohnt seine Arme vor seiner Brust verschränkte und den nächsten Hieb des Barkeepers abwartete. Wieder schlug der Barmann mit seiner Monstrosität von Waffe gegen die Brust des Hünen, der nur so dastand und es abwartete. Wie es diesmal auch von ihm geplant war, klaffte eine riesige Wunde an der Brust des dicken Mannes, der daraufhin auch auf die Knie fiel. „Was...was war das denn jetzt...“ Fragte er sich überrascht, während Clint sich hinter ihm aufzubauen schien. „Das war...meine Linking Chain...du kriegst ab, was ich hätte abkriegen sollte und umgekehrt...zumindest wenn es von uns kommt...das heißt...Russel wird dich jetzt töten, dann kümmern wir uns um die dritte Flachpfeife.“ Erklärte Clint ihm, Russel allerdings verlor kein Wort mehr darüber und trennte den Kopf des alten Mannes von seinem Rumpf, indem er einfach am Haaransatz anpackte und einmal kräftig riss. „Lass das Gelaber Clint...wir haben zu tun.“ Meinte er kalt und kehrte mit Clint, sowie der noch ohnmächtigen Jaya zurück zur zerstörten Bar, die inzwischen allerdings verlassen war, jedoch war sie mehr als verlassen, denn auch die letzten Ruinen waren verschwunden. Anders als die Trümmer schienen sie eher geschmolzen, als einfach zerfallen zu sein.

„Ich raffs nicht...wie kann diese Stadt noch existieren..wir wollten nur eine zünftige Prügelei und sind fast gestorben...wenn das hier immer so abgeht, freu ich mich darauf, wieder abzulegen..“ Clint seufzte. „Aber...wir haben kein Geld und brauchen noch immer Proviant...zudem sind wir nicht in der besten Verfassung.“ Das gab auch Russel zu denken, doch konnte er keinen klaren Gedanken fassen, denn schon wurden die zwei, immerhin schleppte der sowieso angeschlagene Clint noch die bewusstlose Jaya, die selbst in diesem delirischen noch so zufrieden grinste.

„Ihr solltet vorsichtiger sein...“ Kam es von der seltsamen Gestalt, die sie in die Seitengasse gezogen hatte. Die Stimme war männlich, hatte allerdings einen Hauch von Wahnsinn dabei. „Ansonsten könnten gefährliche Gestalten euch auflauern~“ Er schien zu kichern, während er sich auf ein Fass fallen ließ. „Ihr müsst erstmal eure Wunden versorgen...sonst schafft ihr es nicht mehr zu eurem Schiff, das muss euch klar sein.“ Sein wahnsinniger Ansatz zeigte sich nun auch in seinem Gesicht. „Ich glaube, wir kommen gu-“ Mitten im Satz aber wurde Clint unterbrochen, der Mund wurde ihm von den kalten Fingern des Unbekannten zugehalten. „Nicht sprechen...sonst hast du keine fünf, sondern nur zwei Minuten Zeit übrig.“ Lachend zerrte er die drei, die inzwischen nicht mehr wirklich fähig zur Gegenwehr waren, in den kleinen Laden am Straßenrand.

Die Türen waren schnell dicht gemacht, sowie die Rollläden heruntergelassen. „Dr. Telós wird euch schon wieder hinkriegen~“ Der Mann ließ sich auf einen alten, metallenen Stuhl mit Rollen fallen und rollte sich damit zu den Dreien, die inzwischen auf einer Art Platte in Arbeitshöhe lagen. Nun konnte man ihn auch das erste Mal normal sehen. Er hatte seine Haare ein wenig kürzer, dennoch wirkten sie zerzaust und ungepflegt, gleich wie sein zusammengeflicktes Jackett, das nur noch ein paar Blicke auf das alte, schwarze T-Shirt zuließ. Abgerundet wurde das von einer noch halbwegs normalen Jeans und weißen Jeans. Wirklich herausstechen konnte seine Kleidung allerdings nicht, denn der Blick wurde recht schnell auf ein metallisches Gebilde an seinem Kopf gelenkt, das einer abgebrochenen Lanze ähnelte, die man ihm durch den Schädel getrieben hatte.

„Oh...“ Ein gleißender Blitz erhellte selbst den abgedunkelten Raum, in dem dieser Telós die drei Abenteurer gefangen hielt. „Wie es aussieht sind noch mehr Unruhestifter unterwegs...eure Gefährten?“ Fragte er beiläufig, eine Antwort erwartete er nicht wirklich, weshalb er die drei dann auch kurzerhand betäubte und nun auch Clint und Russel wieder ins Reich der Träume schickte.

Nach etwa zehn Minuten allerdings waren die drei auch schon wieder bei Bewusstsein. „Ich fühle mich...großartig!“ Jaya setzte sich schnell auf und sah sich nach Clint und Russel um. Beide waren schon wach, wobei Russel nach draußen starrte und Clint sich mit Telós darüber unterhielt, dass dieser von Angus rekrutiert worden ist und darauf angesetzt, nach den dreien zu suchen, um eben dieser Situation entgegenwirken zu können. „Euer Kapitän...er meinte, ich solle euch aufsuchen und mit euch zum Schiff zurückkehren...nachdem ich eure Wunden versorgt habe..“ Der Wahn schlug wieder in seiner Stimme durch. „Und da Punkt Eins erledigt ist...ab zu eurem Kahn, ich will hier endlich wieder weg!“ Er packte als Reisegepäck eigentlich nur eine Art Lanze ein, wobei das Kopfstück, ein krummer Haken, versehen mit einigen Nieten, die Spitz abstanden, dem gleichte, was bereits in seinem Schädel steckte.

Verdutzt, aber froh, noch am Leben zu sein machte sich die kleine Dreiergruppe schnell fertig und führte Telós dann auch zum Schiff, wo Angus und Lume bereits mit einer dritten Person auf sie warteten. „Eine Priesterin auf meinem Schiff? Na dann mal sehen, was das wird! Oh..da kommen ja auch unsere anderen Neulinge!“ Der Kapitän war wohl wieder bei guter Laune, auch wenn die drei Abenteurer inklusive dem Doc nicht recht wussten, warum dies schon wieder der Fall war.


Teil 2: Lume

Lume gab seit jeher nicht viel darauf, sich großartig zu verabschieden, oder mit jemandem zu verabreden, weshalb sie sich schnell um ihre Angelegenheiten kümmerte. Neue Crewmitglieder anwerben...ja, das stand ihr eigentlich ganz gut. Ein ruhiges Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie sich einer nahgelegenen Kneipe näherte, sie ahnte, was die Neulinge vor hatten...vermutlich, weil sie diese noch hören konnte, als diese das Schiff verließen. Sofort wusste sie...bislang hatten sie ja eigentlich kaum Schwierigkeiten gehabt...das sollte sich ändern.
Weiterhin so lächelnd betrat sie die Hafenkneipe und ging direkt zum Barkeeper, mit dem sie allerdings nicht sprach, sondern ihm lediglich den Zeigefinger an die Stirn legte. Erst dann beugte sie sich zu seinem Ohr vor. „Bald we´den d´ei Leute su euck kommen un´ vesucken, Un´uhe su stiften...ick gebe euck die K´aft, euck gegen sie su weh´ren...mackt es ihnen nickt einfach...dann we´det ih´ weite´ leben~“ Säuselte sie in sein Ohr und ließ einen Schatten über ihre Hand in seinen Kopf, sie wie die Köpfe der Barbesucher und den Gästen im Obergeschoss fließen. „Vie´ Spaß mit ihnen..“ Lächelnd verließ sie die Bar, gerade rechtzeitig, denn schon kurz nach ihr betraten Clint, Russel und Jaya den Schuppen, noch fröhlich schunkelnd und begierig nach Ärger.

„Das wi´d ein Spaß sonde´gleicken fü´ mick..“ Sie lächelte ruhig und marschierte tiefer in die Stadt, der Marktplatz war immer gut dafür geeignet, Leute zu rekrutieren. Sie sah sich bei den einzelnen Ständen um, es waren einige Leute zu sehen die garantiert auf Schiffen arbeiteten..aber niemand schien noch frei zu sein. Seltsam...aber vermutlich waren die meisten Crews vorbereitet, bevor sie hierhin kamen. Lume hatte sich noch einen Apfel gegönnt und machte sich dann auf den Weg zur Kirche, auch dort waren immer willige, neue Mitglieder zu finden gewesen. Sie stieß die großen Türen zur Kirche auf und sah, dass dort auch wirklich jemand zu finden war. Es war eine Frau, an die dreißig, die einen priesterlich anmutenden Kimono trug und sich lässig auf die Lehne einer der Bänke gesetzt hatte, ihre Füße stützte sie an der Sitzfläche ab. „Normalerweise besucht diese Kirche niemand.“ Schallte ihre Stimme bis hin zu Lume, die sich an eine der vielen steinernen Säulen angelehnt hatte, die sich bis vorne zum Altar zogen. Alles in allem wirkte die Kirche einfach nur redundant groß, man sollte sich wohl klein fühlen, wenn man sie betrat...und die Architektur erreichte auch genau dieses Gefühl bei Lume, die sich dann der Priesterin zuwand. „Du siehst nickt aus wie eine ki´cklicke P´ieste´in...was mackst du ie´ ?“ Fragte sie neugierig und schritt den langen Weg zum Altar langsam voran.

Lange waren die Schritte von Lume das Einzige, das in den Hallen zu hören war, bis die Priesterin schließlich von der Bank sprang und am Ende des Ganges auf sie wartete. „Was ich hier mache...lass es mich so sagen...ich werde diesen dilettantischen Glauben aus der Welt tilgen...und ich werde wohl wieder ihre Denkmäler einreißen müssen.“ Sie lächelte und wartete, bis Lume vor ihr stand. „Oh...du bist eine Jäge´in von Ketze´n...ick glaube, wi´ könnten dick gut geb´aucken...du wü´dest davon profitie´en...imme´in könntest du dann auf eine´ gans neuen A´t und Weise diese Ketze´ ve´folgen.“ Flüsterte sie ihr zu. „Hm...“ Die junge Priesterin schien sichtlich zu überlegen. Als Antwort kam jedoch kein gesprochenes Wort, sondern ein extrem flinker Kick in Lume´s Magengrube, der sie gegen eine der Säulen prallen ließ. „Gut...wenn das so ist...we´de ick dick eben ande´s übe´seugen müssen~“ Sie wischte sich galant den Staub aus dem Gesicht, als sie wieder stand. „Komm...komm und versuch es! Aber bevor wir anfangen...ich bin Kolizia, Hohepriesterin der Nihill-Sekte...schön dich zu treffen.“ Sie verneigte sich vor Lume, welche die Verbeugung auch prompt erwiderte. „Ick bin Lume, was ick bin...wi´st du späte´ ´e´ausfinden.“ Lume war daraufhin einen Schritt zurückgetreten, was dazu führte, dass der Raum, angefangen mit der Säule hinter ihr, in einen düsteren Schimmer gehüllt wurde. „Ick we´de vesucken dick nickt su töten...abe´ weh tun wi´d es di´~“ Sie kicherte finster, als sie dann auch schon verschwunden war.

„Ah...der Wurm verkriecht sich im Schatten und lässt den Falken im Dunkeln tappen..ich werde dich läutern und den Schatten der Ungläubigen aus dir vertreiben!“ Sie stampfte mit dem linken Fuß auf den Steinboden, woraufhin dieser wellenförmig, mit ihr als Epizentrum, aufbrach. „Spüre Nihills Macht!“ Rief sie, während auch die Säulen die wellige Zeichnung annahmen und schnell in sich zerfielen. Gleich erging es auch dem Dach der Kirche. Ein Trümmerhagel erschütterte das Kampffeld, der gleichzeitig aber auch ein kräftiges Erdbeben entfachte, das innerhalb der ganzen Stadt Gebäude zum Einstürzen brachte. „Sie ist gut...“ Dachte Lume, als sie von den Ruinen des Nachbargebäudes aus die lachende Kolizia aus den Trümmern stieg. „Du bist mehr als ein einfacher Wurm, Schattenfrau...du bist jemand, der nicht länger auf diesen falschen Pfaden wandeln sollte...konvertiere jetzt...oder stirb einen grausamen Tod durch meine Hand.“ Kolizia stapfte recht sicher auf Lume zu, die sich hingegen nur köstlich zu amüsieren schien. „Ick konve´tie´e su ga´ nickts...wie auck, wenn ick an nickts meh´ glaube~“ Sie sprang von dem Haus und riss sich den rechten Ärmel von ihrem langen, kleidähnlichen Oberteil, was ihren Arm zeigte, der übersät mit schwarzen Zeichen war, die wohl irgendeine Botschaft ergaben. Ohne sich darauf konzentrieren zu können aber lösten sich die Male und erzeugten schwarze Bestien vor Lume, die ohne Befehl auf Kolizia zustürmten.

„Mackt sie fe´tig meine Lieblinge...abe´ lasst was von ih´ üb´ig...wi´ wollen sie ja in de´ C´ew ´aben“ Gab sie dem Bären, sowie dem Tiger mit, die die Priesterin kurz darauf auch ziemlich in die Bredouille bringen konnten. Wenn der Tiger mit seinen Krallen zuschlug, so konnte Kolizia den Prankenhieben des Bären nicht mehr ausweichen und umgekehrt, als sie dann allerdings vom Bären festgehalten wurde und der Tiger sie in arge Bedrängnis bringen konnte, trat sie dem Tiger gezielt in die Stirn und versetzte dem Bären einen Hieb gegen den Magen, woraufhin diese, nachdem sie auch von den bekannten Wellen überzogen waren, kurzerhand platzten, nur um dann wieder auf Lumes Arm zu erscheinen. „Gut...das war ja eine schöne Aufwärmübung.“ Meinte Kolizia und ließ ihr Genick einmal kurz knacken. Sie wollte sich dann Lume zuwenden, doch war diese nicht mehr wirklich zu sehen, eigentlich war gar nichts mehr zu sehen, denn ein heller Blitz nahm ihr die Sicht. Lume kam dies zu gute, denn sie war bereits im Luftraum über Kolizia. „Du wa´st unacktsam mi´ gegenübe´...das besiegelt dein Schicksal~“ Lume´s Lächeln war das letzte, das ihre Gegnerin zu Gesicht bekam, ehe sie von einer absoluten Dunkelheit eingehüllt wurde und kurz darauf auf die Knie gezwungen wurde.

Lume lächelte. „Ick ´abe wohl gewonnen Kolizia.“ Sprach sie mit ruhigem Ton, als sie vor der knienden Priesterin stand, reichte ihr aber die Hand. „Ick ´offe, ick konnte dich davon übe´zeugen, dick uns ansuschließen.“ Kolizia murrte, griff allerdings Lumes Hand und zog sich daran wieder auf die Beine. „Gut...ich sehe ein, dass deine Konvertierung warten kann...aber ich schließe mich euch unter einer Bedingung an...ich unterstehe einzig dir, niemandem sonst.“ Wieder ertönte Lumes Lachen in den Trümmern. „Mi´? Ick bin lediglick eine Unte´ändle´in...abe´ wenn du das so willst...dann ´abe ick jetst wohl eine Unte´gebene....begleite mick bitte su unse´em Schiff...ick ´abe keine Lust meh´ nock meh´ Mitgliede´ su sammeln.“ Lume hatte ihre Fassung wieder gefunden und schien gewohnt abweisend, weshalb sie auch ohne ein weiteres Wort wieder in Richtung des Hafens ging, Kolizia, die in ihrer momentanen Verfassung eher keuchend und ächzend nachkam, bei ihr im Schlepptau. Dass eine großgewachsene Gestalt den Kampf aus den Schatten beobachtet hat, bemerkte Lume, doch spürte sie, dass von der Gestalt keine Gefahr für sie ausging, weshalb sie diese auch weitestgehend ignorierte.

„Ah, Capitano, ih´ seid schon su´ück? Ging ja schnelle´ als e´watet...ih´ ´abt anscheinend niemanden gefunden, wie ick sehe...ick ´abe abe´ jemanden finden können..“ Lume deutete dann auf Kolizia, die sich daraufhin erneut verneigte. „Kolizia...Hohepriesterin der Nihill-Sekte und ab sofort zuständig für das Seelenheil auf eurem Schiff...Captain.“ Dieser lachte hingegen nur schallend los. „Eine Priesterin auf meinem Schiff? Na dann mal sehen, was das wird! Oh..da kommen ja auch unsere anderen Neulinge!“ Angus begrüßte Clint, Russel und Jaya, sowie den an ihrer Seite befindlichen Doctor, der sich auch bei Kolizia und Lume nochmal als Telós vorstellte.

Teil 3: Captain Angus

Angus war recht bald im Zentrum der Stadt, er war zwar noch nie hier, hatte sich aber natürlich im Vorraus darüber informiert..weshalb er einige Läden schon halbwegs kannte. Erst mal aber..musste er sich was zu essen besorgen, denn durch den Rising Torrent zu kommen hatte ihn ziemlich geschlaucht, was von seinem extremen Magenknurren nur verstärkt wurde. „Na gut...erst Magen, dann Schiff.“ Er sah sich kurz um und fand dann bald seinen Weg in ein Restaurant, das äußerlich eher einer heruntergekommenen Spielunke glich, innen aber war es fast schon luxuriös. Dadurch gut gelaunt setzte der Kapitän an die Theke, neben ihm hatte ein Mann seinen Platz gefunden, der sogar für diese Gefilde noch extravagant aussah, ihm war nämlich ein Stück einer Lanze, wohl mal nach einem Kampf, im Kopf stecken geblieben.

„Man sieht es euch an, alter Mann...ihr sucht jemanden, habe ich recht?“ Eröffnete der Typ mit dem schicken Kopfschmuck das Gespräch in dunkler Stimme. „Nun, in der Tat.“ Antwortete Angus ihm. „Ich suche einen fähigen Mechaniker, der dem Tod ins Gesicht lachen kann und keine Angst davor hat, jeden den er liebt zurücklassen um mit mir und meiner Crew ganz neue Reiche zu entdecken.“ Angus sah aus den Augenwinkeln zu dem Mann, der wohl nicht ganz abgeneigt schien, während er einen kräftigen Schluck von seinem Humpen Bier nahm, sowie sein Gulasch eher schneller auslöffelte. „Wisst ihr, alter Mann..ich habe hier niemanden zu verlieren, von dem her...ich würde euch begleiten, solange ich meinen eigenen Raum bekomme..ich habe nämlich immer zu tun, nur ist es mir egal, wo ich das tue.“ Er grinste ein wenig beängstigend, schlug dann aber mit der Faust auf die Theke. „Ich bin dabei! Und mein Name...nein, den müsst ihr euch verdienen Captain.“ Angus lachte auf die Ansprache des neuesten Crewmitglieds hin nur, wurde da aber von einem ungeheuren Erdbeben unterbrochen. „Was zum..“ Angus sprang von dem Barhocker weg und schraubte sich mit einem kräftigen Sprung vom Fußboden in die Richtung der einstürzenden Decke des Lokals. „Gravity Strike!“ Rief er, und bohrte seine Faust in die herabfallenden Trümmer, die daraufhin mehr zerplatzten, als einfach zerstört wurden. Geschickt landete er wieder vor seinem inzwischen verschütteten Bier und sah sich in dem Laden um. „Irgendwelche Verletzten?“ Rief er durch die Hallen, was aber verneint wurde, weshalb er sich dann auch zu seinem neuesten Mitglied drehte. „Ich möchte, dass du drei meiner Crewmitglieder findest, die sich in der Stadt aufhalten...eine junge Frau in Armeehosen und Bikini, einen Typ mit Kapuze und Mantel, so wie einen Mann mittleren Alters, übersät mit Narben, sieht aus, als würde er zur Marine gehören, ich glaube, sie könnten auch in Schwierigkeiten stecken, lass dich dann von ihnen zum Schiff bringen, klar?“ Angus wirkte der grandiose Captain, der er ja immerhin auch war und ging dann langsam in Richtung der Stadtmitte, wo er das Zentrum des Bebens vermutete. „Aye Captain...Dr. Telós kümmert sich um die verwundeten Schäfchen.“ Lachend, mit einem Hauch von Wahn, schritt er dann in die entgegengesetzte Richtung, um Jaya, Clint und Russel zu finden.

Angus war dann in nur wenigen Minuten vor einem Turm zum Stehen gekommen, woher das Erdbeben kam, konnte er ja aus nächster Nähe herausfinden, denn den Kampf zwischen Lume und Kolizia konnte er noch beobachten. Lächelnd über die Fähigkeiten seiner Vize drehte er sich vom Kampfgeschehen weg, als dieses gerade vorüber war, denn er spürte eine zweite Quelle der Gefahr in der Stadt, die vom Turm ausging, vor dem er sich inzwischen befand.

Mit entschlossenem Gesicht betrat er diesen und schritt die lange Wendeltreppe nach oben. Es erinnerte ihn an den ersten Leuchtturm, den er je erklommen hatte..aber es war wohl nicht die Zeit, darüber nachzudenken, denn bald schon stand er in der kleinen Kammer an der Spitze. Das kleine Feuer drehte sich, während ein Mann, gut einen Kopf größer als er, vor einer kleinen Steuerkonsole stand. „Ich habe mich wohl nicht geirrt...irgendwas geht hier vor.“ Meinte Angus mit ernster Miene und legte seinen Mantel ab. „Aber...ich habe keine Zeit, mich mit jemandem herumzuschlagen, also lass uns das schnell beenden.“ Ihm wurde aber nur Lachen entgegen geworfen. „Glaubst du ernsthaft, ich gebe das hier auf? Ich werde die Stadt unter meine Kontrolle bringen, wenn sie erstmal die Demonstration meiner Macht miterlebt haben!“ Der etwas jüngere Mann schien fest davon überzeugt zu sein, seine seltsame Idee von Macht würde etwas ausrichten können. „Halt die Klappe.“ Rief Angus ihm zu. „Deine Ideen interessieren mich nicht, was du vor hast auch nicht, ich will nur meine Ruhe, bis wir wieder weg sind...und wenn ich dich dafür ausschalten muss, dann ist es eben so.“ Angus ließ seine Fingerknöchel knacken und ging mit ruhigen Schritten auf sein leicht verwirrtes Gegenüber zu. „Was...was wird das jetzt?“ Der Mann wirkte ein wenig verunsichert, doch half ihm auch das nicht mehr, denn schon hatte er von Angus einen Schlag an die rechte Backe bekommen, was ihn erstmal zu Boden warf. „Warum tut ein normaler Schlag so verdammt weh..was bist du denn bitte!!“ Er war immer verwirrter, warum hat ihn jemand aufgesucht, der ihn nichtmal kannte. Mit blutiger Wange stand er erneut auf und sah zu Angus, der ihm vorkam wie ein Dämon. „Weißt du...da du mich schon vollaberst...dann lass du mich dir auch etwas erklären...und zwar, warum dir mein Schlag den Unterkiefer fast gebrochen hat.“ Der Captain, sah kurz auf seine Faust und von da aus wieder zu dem jungen Mann hin. „Nunja..ich kann die Schwerkraft in Dingen kontrollieren, sowie die Stärke von Aufprällen entweder vermindern oder, wie ich es bei dir getan habe, um ein Vielfaches verstärken....und das würde dazu führen...dass ich dir mit meinem Finger jedes Gelenk durch ein einfaches Anstupsen brechen kann..nunja, ich werde das allerdings beenden.“ Angus stand nun wieder vor seinem Gegner, der sich irgendwie an der Steuerkonsole festhielt, gerade als dieser sich aufgerichtet hatte aber, schlug Angus ihn mit einem Schlag gegen die Stirn durch die Konsole, was zur Folge hatte, dass der Turm in sich zusammenbrach, gefolgt von einem hellen Blitz, da die Steuereinheit das Licht an der Spitze zu voller Leistung trieb.

Angus stand nach dem Zwischenfall vor der Ruine des Leuchtturms und sah sich den Haufen Schrott an, der vor ihm lag, nachdem das helle Licht gelegt hatte. „Das tat gut...aber ich glaube, ich sollte auf´s Schiff zurück.“ Schnell machte der Kapitän sich wieder auf den Weg zurück zu seinem Kahn, den er schließlich auch als erster erreichen konnte, weswegen er sich ein Fass schnappte, dort Platz nahm und sich mit einem Trinkhorn gefüllt mit Rum ans Warten machte. Bald darauf kamen dann erstmal Lume, sowie Kolizia an, die den Kapitän begrüßten. „Ah, Capitano, ih´ seid schon su´ück? Ging ja schnelle´ als e´watet...ih´ ´abt abe´ anscheinend niemanden gefunden, wie ick sehe...ick ´abe abe´ jemanden finden können..“ Lume deutete dann auf Kolizia, die sich daraufhin erneut verneigte. „Kolizia...Hohepriesterin der Nihill-Sekte und ab sofort zuständig für das Seelenheil auf eurem Schiff...Captain.“ Dieser lachte hingegen nur schallend los. „Eine Priesterin auf meinem Schiff? Na dann mal sehen, was das wird! Oh..da kommen ja auch unsere anderen Neulinge!“ Angus begrüßte Clint, Russel und Jaya, sowie den an ihrer Seite befindlichen Doctor, der sich auch bei Kolizia und Lume nochmal als Telós vorstellte.

„Gut!“ Angus gab jedem, der gerade auf das Schiff gekommen war zur Begrüßung ein ordentliches Glas Rum, das von jedem, bis auf Kolizia auch vernichtet wurde. „Was ist das bitte für ein teuflisches Gesöff? Es richt, als könnte es mir den Rachen aufbrechen! Ich werde das nicht trinken!“ Sie warf das Glas aufs Deck und verschränkte die Arme vor der Brust. „Komm schon...ve´suck es ´uhig.“ Lume reichte ihr daraufhin ihr Glas, verbunden mit einem Lächeln. „Na gut...wenn du das sagst...“ Kolizia seufzte und schüttete den Rum einfach runter. „Ich sagte doch...teuflisches Zeug!“ Rief sie mit angewiderter Miene und stellte das Glas möglichst weit von sich weg, belacht von der ganzen Crew, mitsamt des Captains, der sich jedoch bald auf das Fass stellte, um eine Ansprache zu halten. „Also, wie ihr seht, haben wir zwei neue Mitglieder, Kolizia, eine Priesterin einer mir noch unbekannten Sekte, sowie Telós, Doktor und Mechaniker, der unser Schiff vorbereiten wird.“ Da meldete sich erstmal Russel zu Wort. „Vorbereiten? Worauf denn?“ War seine Frage, die ihm auch prompt von Telós beantwortet wurde. „Unter die Erde zu fahren...ich nehme einfach mal an, der Captain will nach Ea...und das erreicht man nur, wenn man den Pfad unter der Erde nimmt....dafür werden wir ein Fahrgestell brauchen, einen Bohrer, genügend Antrieb und, was wohl am wichtigsten sein wird, einen riesigen Haufen Glück“ Sprach der grinsende Doc, wurde dann aber von Angus bestätigt. „So ist es, aber nicht mehr heute, weshalb ich sagen würde...wir lassen den Abend lustig ausklingen und morgen geht’s verdammich noch mal an die Arbeit!“ Der Befehl des Captains wurde von der gesamten Crew mit einem lauten Aye bestätigt, anschließend fanden sie sich erneut in dem gemütlichen Zimmer unter Deck ein, um sich bei einem Saufgelage und einem prächtigen Abendessen anfingen zu unterhalten...

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mo 11 Feb - 17:23

   
Heyho ma Boi,

hast ja dieses Mal echt einen litarischen Schinken abgeliefert, was mich nicht abhalten konnte, mir das Ganze zu Gemüte zu führen.
Was ich hier wieder mal lobend hervorheben muss, ist die Wortwahl. Hast dich wirklich mit Erfolg darum bemüht, dass Ganze sehr lebhaft und abwechslungsreich zu gestalten - hatte die Bilder sehr gut im Kopf, auch wenn manchmal die Formulierung etwas irreführend war, aber ich gehe mal davon aus, dass dir das in der Hitze des Gefechts passiert ist.

Zum Inhalt ansich: hat mich sehr an Pulp Fiction erinnert, was zufälligerweise einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist. Die Umsetzung ist dir auch ziemlich gut gelungen, jedoch finde ich, dass du den Kerl im Leuchtturm etwas zu hastig ins Spiel gebracht hast. Ich mein, ein Typ der mirnichtsdirnichts einfach so erscheint; eine ganze Stadt unterjochen will; und dann mit zwei Schläge aus dem Verkehr gezogen wird - find ich dann doch etwas zu crazy, aber hab dir das ja eh schon via Skype gesagt. Ansonsten bin mittlerweile ein großer Fan des verrückten Doktors geworden, und auch die widersprüchliche Nonne ist typisch für dich^^
Mittlerweile hat sich ja ein ziemlich wilder Haufen auf dem Schiff von Angus versammelt, und die Info, wohin die Reise nun geht, macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mo 18 März - 1:07

   
Wie gewohnt ein kleines Vorwort...es war ja mal wieder etwas länger und dafür ist diesmal sogar das Kapitel kürzer! Aber Stress und so verzögert natürlich alles...ich hoffe aber natürlich, die nächsten Kapitel schneller veröffentlichen zu können...erstmal viel Spaß mit Kapitel 7!

EDIT: Aus gegebenem Anlass wird das Kapitel doch noch länger als zuvor und mit etwas erneuertem Inhalt, dennoch viel Spaß und wies im Titel steht...Feedback fänd ich herrlich!

Kapitel 7 – Alles ist relativ


„Captain, in der Bar...ich konnte da ja eine kleine Kostprobe eurer Fähigkeiten miterleben...was ich mich jetzt aber frage...was genau war das eigentlich? Wie habt ihr das gemacht?“ Telós hatte sich einen ordentlichen Humpen Bier geholt und sich voller Neugier neben Angus gesetzt. Der bärtige Kapitän sah einen kurzen Moment an die Holzdecke des großen Unterdecks, in dem sie saßen. „Lass mich dir eine kleine Geschichte erzählen Doc.“ Begann er, und es wirkte als würde er direkt nostalgisch werden. „Es beginnt vor fast vierzig Jahren, ich war damals gerade siebzehn geworden, da trat mein Vater an mich heran.“

„Vater?“ Fragte ein Bursche verwirrt, als er sich von dem kleinen Tümpel, an dem er angelte, erhob. „Ich dachte du wärst im Krieg?“ Ihm schallte ein Lachen entgegen. „Junge, dir fällt schon auf, dass ich nur noch ein Auge habe?“ Entsetzt fiel dem Kleinen dies dann auch auf. „Aber..wie konnte das passieren? Ich dachte, du wärst unbesiegbar!“ Rief er, wurde dann aber nur unterbrochen. „Ich bin es nicht und war es nie..aber du..du wirst es mein Sohn...es ist nämlich Zeit, dass du meinen Platz einnimmst...ich werde dich auf eine Reise schicken..wo du die Techniken unseres Clans erlernst.“ Ein Grinsen zierte das Gesicht des alten Mannes, er freute sich offensichtlich darüber, der Junge allerdings sah eher traurig drein. „Aber Vater, das heißt..ich werde dich nicht mehr sehen, oder..? Du wirst aufbrechen..“ Der Junge hielt seine Trauer geschickt zurück. „Das werde ich...ich werde wie mein Vater..und dessen Vater und dessen Vater versuchen diese Welt zu verlassen, wie es uns vorherbestimmt ist...und du wirst uns irgendwann folgen!“ Der Alte lachte und klopfte seinem Sohn auf die Schultern. „Man sieht sich Angus!“ Rief er ihm ein letztes mal nach und entschwand dann wieder auf seiner Nussschale, die ihn hinauf aufs Meer trug.

Dem jungen Angus entfuhr ein tiefes Seufzen, das Gespräch darüber, was jetzt geschehen sollte, hatte er mit seinem Vater oft geführt...er musste zu dem Schrein am Hals der Welt, einem Berg, an dem seine Familie über Jahrhunderte hinweg seine Ahnen ehrte und dem jeweiligen Familienführer seine persönliche Fähigkeit lehrten, so jetzt auch ihm. Angus packte sich deshalb ein kleines Paket mit Proviant und einer warmen Decke, denn der Aufstieg war beschwerlich.. Den kalten, schroffen Berg erklomm er mit einiger Anstrengung, immer wieder war er abgerutscht, konnte jedoch schlimme Verletzungen vermeiden, bis er, nach einem Aufstieg von gut drei Tagen am Gipfel und dem dort stehenden Tempel ankam. Ein einzelnes Schild stand davor, geschrieben war darauf „Willkommen“ in verwitterten Buchstaben..ein Wunder, dass das Schild überhaupt noch stand, aber damit konnte er sich nicht aufhalten, weshalb er sich schnell hineinbegab.

Der Anblick überraschte ihn..der Tempel war leer, außer der knöchrigen Gestalt, die in der Mitte des weitläufigen Raumes saß. „Angus...22ter Führer unserer Familie..du kommst reichlich spät..mal sehen ob du das hier überhaupt überlebst.“ Sprach die Stimme brüchig, aber dennoch erhaben mit dem Burschen, der erschöpft an einer Säule lehnte. Ächzend erhob sich die eingefallene Gestalt und drehte sich zu ihm, der lange, weiße Bart war eingedreht und hing ihm bis zu den Knien. „Wir werden dennoch keine Zeit verlieren!“ Klang die Stimme, mit einem Mal kraftvoll und jugendlich, durch den Raum, doch so wie Angus das gehört hatte, kaum verstehend, was hier eigentlich vorging, traf die knöcherne Faust des Alten seine Schläfe. Ein ungeheurer Aufprall, Angus Kopf fühlte sich an, als würde er platzen, während er durch den Raum flog. Der alte Mann lachte, wie jeder Mann in der Familie es konnte. „Junge, steh auf! Ich brauch einen Nachfolger...keinen Boxsack.“ Ein kampfhungriges Lächeln legte sich auf das Gesicht des Alten, während er mit festem Schritt auf Angus zutrat, der sich gerade erst aufgerappelt hatte. „Wer...wer bist du...“ Keuchte Angus, dem noch immer der Kopf brummte. „Ich? Ich bin der 2te Führer dieser Familie! Und bin dafür zuständig, dir deine Kraft beizubringen...je nachdem, was du kannst, Schwerkraft, wie ich, Zeit, oder Raum..da du aber wieder stehst, nehme ich an, dass du ebenfalls die Schwerkraft beherrscht.“ Angus sah sich nur verwirrt um. „Bitte was..?“ Fragte er sich, hatte dann aber den nächsten Schlag schon im Magen sitzen, der in quer durch den Raum schleuderte. Schmerzvoll durchzog Angus Schrei den Tempel. „Wenn du dich nicht wehrst, wirst du sterben.“ Der alte Mann schien ernst zu machen..und würde ihn, falls nötig, wohl auch umbringen. „Also Angus, entweder, du lernst mit deiner Kraft umzugehen..oder ich beerdige dich nichtmal anstandsgemäß.“ Der Alte knurrte regelrecht, als er auf den Burschen zuging, den nächsten Schlag schon vorbereitend.

Angus ächzte leicht, als er wieder auf den Beinen stand. „Kräfte aktivieren..wie..? Was für Kräfte denn..? Wie soll ich das machen?!“ Rief er aufgebracht, bekam aber als Antwort nur, dass er es schon wüsste. Angus wurde verzweifelter, maximal zwei Schläge noch, dann würde es das wohl gewesen sein. Mit einem Mal aber schossen ihm die Worte seines Vaters durch den Kopf. „Junge...“ Hallte es durch seine Gedanken. „Die Stärke unserer Familie liegt in den Tiefen deines Körpers..er wird dir zur Seite stehen, wenn du ihn brauchst..und deine Feinde zerschmettern mein Sohn!“ Angus grinste, ja, sein Körper würde ihm helfen, dessen war er sich sicher. Er ballte seine Fäuste und stellte sich seinem Gegner entgegen, während dieser inzwischen nur noch zwei Schritte von ihm entfernt war.

Wider schlossen sich seine Augen, er konzentrierte sich voll auf seine Umgebung, auf den heranstürmenden Alten und den Schlag, der sich wie von selbst ausführte und seinen Gegner am Kinn traf, jedoch nicht gleich stoppte. „Gravity....Strike!“ Angus zog seine Faust voll durch, wodurch man den Kiefer des Mannes regelrecht splittern hören konnte, bevor er vor ihm auf die Knie fiel. „Gut, junger Angus, gut...ich glaube, du brauchst mich gar nicht.“ Sprach er, was jedoch nicht wirklich gut zu hören war, da ihm das Blut im Mund stand. Dennoch rappelte der Alte sich wieder auf und spuckte einen Zahn zur Seite. „Gut gemacht..diesen Kampfgeist wollte ich von dir sehen Junge!“ Ein blutiges Grinsen kam ihm entgegen, während Angus erneut angegriffen wurde, sich diesmal aber, eingestellt auf den Kampf gegen seinen Vorfahr, ganz gut wehren konnte und sogar einigen Angriffen ausweichen konnte. Letzten Endes, nach einem heftigen Schlagabtausch, der zu keinem Treffer auf beiden Seiten führte, musste Angus seinen dritten Treffer, diesmal in den Rücken versetzt, einstecken. Er fiel unter schmerzvollem Schreien auf die Knie. „Einer noch...dann war´s das für mich.“ Dachte sich der junge Angus leicht keuchend, kam aber dennoch wieder auf die Beine, er wusste, dass er ansonsten sowieso draufgehen würde. „Junge, enttäusch mich jetzt nicht, hast du verstanden?!“ Klang es in Angus´ Kopf, der jedoch diesmal seinerseits zum Angriff überging, die Worte des Alten einfach ignorierend. Ein Schritt nach dem Anderen brachte ihn seinem Gegner näher, bis er vor ihm stand. Die Faust seines Gegenüber traf diesmal an seiner Schulter auf, zeigte aber diesmal keine Wirkung. Erleichtert packte Angus das Handgelenk seines Gegners, zerrte ihn daran zu sich und versetzte ihm wieder einen Schlag, der mitten im Gesicht seines Vorfahren auftraf und diesen geradewegs zu Boden sendete. Keuchend trat der Junge ein paar Schritte zurück, er hatte gespielt und er hatte gewonnen, auch wenn es wohl ein wenig zu riskant war. Dennoch glücklich sank er auf die Knie und sah zu dem blutenden, alten Mann hin, der einfach auf dem Boden liegen blieb.

„Ich werde dich entlassen Junge...folge deinem Vater hinaus, dich hier zu behalten, wäre eine Verschwendung...das waren die letzte Worte meines Vorfahren, bevor er sich einfach...nunja...aufgelöst hatte, als wäre er nie da gewesen.“ Angus, inzwischen wieder der Kapitän, der er nunmal war, leerte seinen Humpen und zeigte an eine weitläufige Narbe an seiner Schläfe. „Die hier aber sagt, ich habe ihn gesehen...und vor allem gespürt.“ Telos sah ihn nur unschlüssig an. „Wirklich weiterhelfen tut mir das nicht...ich wollte ja eigentlich wissen, wie ihre Kräfte funktionieren Captain.“ Merkte der Doc an und packte sich an die Lanze in seinem Schädel, die er ein wenig bewegen konnte. Télos dachte sich erstmal seinen Teil. „Oder...ihr legt euch einfach auf die Bank..und lasst mich machen~“ Der Wissenschaftler, dem wieder deutlich der Wahnsinn im Gesicht stand, was aber bei Angus nur in Gelächter resultierte „Sag mir das doch gleich, mein verrückter Freund! Das ist eigentlich ganz simpel, bei jedem Schlag entsteht Energie..ein Impakt..und jeder dieser Einschläge wird davon bestimmt, wie stark man draufschlägt, klar, oder? Jetzt pass auf, ich kann die Schwerkraft, die die Energie dieses Aufschlags in Wallung bringt so beeinflussen, dass etwa aus einem Klopfer auf deine Schulter etwas resultieren könnte, als würde dir ne Kanone aus kürzester Distanz ne Kugel ins Kreuz schießen...oder aber, es könnte sich lediglich anfühlen wie ein laues Lüftchen, alles klar soweit?“ Angus nickte kurz und nahm sich dann einen neuen Humpen, er war an dem Abend in Trinklaune gekommen. „Gut, das hab ich verstanden..irgendwie...beängstigend, das hat das Potential, einen Menschen einfach zu zerreißen..“ Telos schüttelte sich kurz, war aber beruhigt, sich unter einem Kapitän zu befinden, der seine Crew auch verteidigen konnte.

„Capitano..´abt ih´ den neuen schon wiede´ eu´e Ve´gangen´eit aufgeswängt?“ Fragte Lume ein wenig durch Telos´ verwirrtes Gesicht belustigt. „´abt ih´ ihm wenigstens auck e´zählt, wie ih´ mick get´offen ´abt?“ Angus seufzte etwas und sah zu der leicht schmunzelnden Dame, die sich ihre Arme nach dem letzten Kampf wieder bedeckt hatte. „Ach Lume...du musst einem alten Mann Zeit lassen, dazu wäre ich ja schon noch gekommen.“ Telos wurde hellhörig, er mochte die Geschichten, gleich wie Jaya, die sich inzwischen eingeklinkt hatte. „Erzähls schon Captain!“ Rief sie gewohnt euphorisch. „Ja gut, ja gut...nicht so aufdringlich.“ Lachend sah er zu seinen zweieinhalb Zuhörern...Lume immerhin war ja dabei und passte deswegen nur halb auf.

Angus hatte sein Bier mal wieder geleert, und begann dann langsam zu erzählen. „Also wisst ihr...Lume hab ich das erste mal getroffen...das war vor ungefähr vierzehn Jahren, da war sie gerade erst sechzehn geworden, ich war auch erst 43, also noch ganz gut dabei..wo das war...weiß ich gar nicht mehr genau, ich weiß nur..es muss eine Hafenstadt gewesen sein.“ Begann Angus fast schon schwelgend. „Es wa´ in meine´ ´eimatstadt Capitano..ick bin mit euck das e´ste Mal su´ See gefah´en...“ Seufzte Lume etwas entnervt, wie konnte er das nur vergessen haben? „Stimmt! Ich hab dich im Hafen von Jorgen getroffen..genauer in einer heruntergekommenen Spielunke.“ Der Captain musste lächeln.

„Sie sah im Grunde aus wie jetzt..nur nicht ganz so von sich überzeugt, als sie da an der Theke saß, nicht wissend, wie sie sich verhalten sollte.“ Fuhr er fort, ehe er sich selbst in der Bar sah, den Mantel, den er lässig über den Schultern hängen hatte ablegend und auf einen stabilen, dennoch leicht rostigen, Haken hängend. Lume war ihm eigentlich sofort aufgefallen, immerhin war sie mit Abstand die Jüngste und so ziemlich die Einzige, die nicht bereits von der See geprägt war, weshalb Angus neben ihr Platz nahm, sich eine Flasche Rum kommen ließ und sich dann an die junge Frau wand. „Was macht jemand wie du in so einem Schuppen?“ Fragte er direkt und bekam als Antwort erstmal nur einen bösen Blick zugeworfen. „Das geht euck ga´ nickts an.“ Zischte sie direkt ein wenig gefährlich. „Kleine, du gefällst mir irgendwie..du hast diesen...Biss, der vielen fehlt..lass mich dir eine Frage stellen..hast du Lust zur See zu fahren? Ich brauche immer neue Crewmitglieder und du scheinst wie prädestiniert dafür zu sein.“ Wieder wurde er nur böse angesehen. „Ih´ solltet mick alleine lassen, wenn euck eue´ Leben teue´ ist.“ Fuhr sie ihn erneut an, woraufhin Angus nur leicht seufzte. „Na gut, wenn du dir das entgehen lassen willst..“ Ein wenig verwundert zahlte er seinen Rum und verließ die Bar, um sich anderswo nach neuen Mitgliedern umzusehen.

Eine Weile wanderte Angus noch durch das Hafengebiet der alten Stadt, enttäuscht, das er niemanden fand, der auch nur annähernd die Einstellung für sein Schiff hatte. Er stieß ein Seufzen in die Abenddämmerung hinaus, als er nicht weit entfernt Kampfgeräusche hörte. Neugierig horchte Angus auf und begab sich schnell in die Richtung, aus der er das Kampfgeschehen vermutete. Er wurde auch schnell fündig und ließ sich auf einem Hausdach nieder, um zusehen zu können, wie das Mädchen in schwarz, das er in der Bar getroffen hatte, sich gegen ihre Angreifer behaupten konnte. „Lume, du wirst uns begleiten! Wir lassen dich hier sicherlich nicht mehr herumstreunen!“ Rief ihr ein vermummter Mann zu, der recht offensichtlich der Anführer dieser vier Leute war, die Lume umstellt hatten. Diese allerdings konnte sich ein leicht diabolisches Schmunzeln nicht verkneifen. „Ih´ ´abt euck eckt den falschen Tag ausgesuckt.“ Zischte sie wieder ein wenig bösartig und riss sich ihren linken Ärmel ab, was das Tattoo eines schwarzen Drachen freilegte. „Sittert...in Versweiflung!“ Grinste sie und streckte dem Vermummten ihren Arm entgegen. „Schwa´se´ Te´o´!“ Der Drache schlängelte sich von ihrem Oberarm und wuchs, als er vollständig freigelegt war, auf eine etwas beängstigende Größe heran. Mit einem simpeln Fingerzeig Lumes raste der Drache auf die Vier zu und zerfleischte die Unterlinge des Vermummten ganz einfach, den Führer allerdings konnte der Drache nicht erwischen, dieser nämlich schlüpfte einfach durch den Drachen. „Lume...du hast die Schatten nur adoptiert...ich wurde in ihnen geboren, von ihnen geformt..und werde dir zeigen, was wirkliche Verzweiflung ist.“ Lachte er und zog den Umhang von sich, was einen vollständig schwarz tattoowierten Körper freilegte. „Schwarzer Tod.“ Raunte der Mann, und legte seine Haut vollständig frei von Tattoos, die daraufhin einen großen Raum bildeten und alles in der näheren Umgebung einschlossen, auch Angus, der immer noch auf einem Haus saß. Lume sah sich ein wenig beängstigt um, damit hatte sie nicht gerechnet, aber sie wollte sich definitiv nicht unterkriegen lassen, weshalb sie auch ihren rechten Arm noch freilegte, um einen Bären, sowie einen Tiger erscheinen zu lassen. „Mackt ihn fe´tik!“ Rief Lume ein wenig aufgebracht, ihr stand eine Sorgenfalte deutlich im Gesicht, ihr war klar, dass sie einen deutlich erfahreneren Gegner vor sich hatte. Grimmig schickte sie ihre Tiere vor, die allerdings wieder nur durch nun bleichen Mann schlüpften und anschließend vom Raum aus Schatten erstochen wurden. „Lume, ich werde dich nicht töten..aber deine Tiere sind gefangen und du meiner Welt hoffnungslos ausgeliefert...gib auf!“ Wies er sie an und Lume, immer noch mit trotziger Miene, war auf ihre Knie gesunken. „I-Ick..“ Stammelte sie leicht, wurde aber durch Angus unterbrochen, der zwischen sie und ihren Angreifer gesprungen war. „Tritt zurück Mädchen, der ist dir eine Nummer zu groß, siehst du das nicht?“ Fragte Angus sie ernst und legte seinen Mantel vernünftig an. „Wa´um ve´dammt mischt du dick in meine Angelegen´eiten ein?!“ Lume wirkte wütend, sie war definitiv zu stolz, um Hilfe anzunehmen, erneut allerdings funkte Angus ihr dazwischen. „Halt die Klappe und hör mir zu, du hast keine Lust gefangen zu werden und ich will dich in meiner Crew haben, also..wir legen diesen Typen hier um und du schließt dich mir an, wenn wir es schaffen, wenn nicht..naja, dann bin ich eh tot, was sagst du?“ Fragte der Captain und bekam unter Zähneknirschen ein Ja als Antwort. „Sehr gut.“ Angus grinste siegessicher und half Lume wieder auf die Beine. „Hör zu...ich werde seine Konzentration auf mich ziehen..und wenn er seine Angriffe gegen mich lenkt, töte ihn.“ Wies er Lume an, die immer noch etwas widerwillig zustimmte, eigentlich wollte sie keine Hilfe und schon gar nicht rumkommandiert werden..aber sie sah ein, dass es sein musste.

Angus streckte sich dann nur kurz und sah sich seinen Gegner kurz an. „Wie heißt du Junge? Mich auf jeden Fall kannst du Angus nennen.“ Erst bekam er keine Antwort, doch wurde die ernste Fassade des jungen Mannes ein wenig lockerer. „Ich bin Izuma..und werde dich nicht zwischen ihr und uns stehen lassen.“ Antwortete er ihm mit etwas rauer Stimme. Der Captain kam langsam auf Izuma zu, die Faust schon im Anschlag. Zum Schlag allerdings kam er nicht, denn gerade, als er zu seinem ersten Angriff ansetzen wollte, wurde er von dem Raum aus Schatten aufgehalten. „Ihr unterschätzt mich Angus, mein Raum aus Schatten kontrolliert alles, was sich in ihm befindet.“ Lachte Izuma von sich selbst überzeugt, was aber nur in einem Schnauben von Angus endete. „Alles? Nein...garantiert nicht alles!“ Rief er ihm entgegen und schlug gegen einen der Schatten, die ihn festhielten. Wie ein Haufen Glas zersplitterten diese und gaben den Captain wieder frei, der darauf nur auf Izuma zuschnellte und ihm einen Schlag gegen den Magen versetzte. „Du wirst niemals die Kraft der Gravitation kontrollieren...denn ich bin ihr Herr.“ Meinte er erhaben wirkend, wurde aber nicht unbedingt ernst genommen. „Egal was du kontrollieren möchtest.“ Sprach Izuma und zeigte mit einem Finger auf Angus, wodurch ein spitzer Schatten auf ihn zukam und seine Schulter durchbohrte. „Aber hier drin wirst du sterben..“ Grinste er böse und sah auf den verwundeten Captain hinab, hinter dem aber Lume angesprungen kam. „Dunkle Lee´e!“ Aus dem Bereich von Lumes Herz kam ein schwarzes Meer, das ähnlich wirkte wie Izumas Raum, sich jedoch schnell um ihren Gegner schloss und dann fest zusammenpresste. „Danke...Capitano...ih´ ´abt mi´ genügend Seit ve´schafft, um das ´ier vo´sube´eiten..“ Keuchte sie und fiel auf die Knie. „Das...ist einfack viel su anst´engend..“ Brachte sie noch heraus und fiel dann ganz zu Boden. „Du bist gut Kleine.“ Meinte Angus aufmunternd und nahm sie auf die Schultern. „Ich bring dich auf deine Kajüte..wenn dir das recht ist?“ Fragte er die junge Frau, bei der sich die Tattoos wieder auf ihrem Arm zeigten. „Ih´...seid ve´wundet wo´den, um mick von ihm fe´nsu´alten...ick glaube, ick schulde euck etwas...“ Seufzte Lume und sagte ihm zu. „B´ingt mick auf eue´ Schiff, ick we´de euck begleiten......Capitano....“ Sie lächelte ein wenig zweifelhaft und wurde dann von Angus´ Lachen überdeckt. „Gut, gut, wir fahren übermorgen ab..so lange kannst du dich vorbereiten..“

Télos unterbrach das alles dann mitten drin. „Captain...du willst mir also sagen, dass du ein Mädchen von sechzehn Jahren mit auf dein Schiff genommen hast, als Mann mittleren Alters, der ihr Vater sein könnte?“ Fragte dieser, die Hand wieder an seiner Lanze. „Sei froh, dass dich niemand gesehen hatte..“ Jaya war ebenfalls ein wenig peinlich berührt, wollte aber auch noch ein paar Dinge wissen. „Wie...wurde Lume dann eigentlich euer Vize Captain? Und ich will jetzt endlich wissen, wer Scott war!“ Forderte sie direkt und kippte dann zurück auf ihren Platz, man merkte ihr an, dass sie den Abend über dem Feiern nicht abgeschworen hatte. „Alles zu seiner Zeit Jaya..morgen würdest du´s eh nicht mehr wissen, das erzähl ich dir ein ander mal.“ Lachte er amüsiert über ihren Rausch. Lume hingegen seufzte leicht und starrte in die Ferne, die Geschichte mit Scott hörte sie ungern.



Zuletzt von Quentin Talentino am Di 19 März - 0:25 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Mo 18 März - 16:31

   
Heyho ma Boi,
wurde ja "vorgewarnt", dass es ne Rückblende gibt, aber das schreckte mich natürlich ab höhö

Finde den Background zu Angus offen gesagt, etwas kurz geraten. Ich nehme mal an, dass du aus Längegründen auf ein paar Details verzichtet hast, aber wäre schon cool gewesen, wenn die ein oder andere Paralle aufgetaucht wäre, z.B. das erste Treffen mit Scott, etc.
Der Kampf war dann in der zweiten Hälfe auch etwas einseitig, er hätte ruhig etwas mehr in die Mangel genommen werden können, oder den Kampf mit nem kleinen Trick gewinnen können. Das einmalige Einsetzen seiner brachialen Kraft, war dann doch etwas plump.

Bei dem Gespräch, wie er Lume kennen gelernt hat, wurde ich aber genauso hellhörig, wie Télos, dessen Humor mir hier auch etwas zu kurz kam. Aber wie gesagt, ist ja mehr oder weniger nur die Einleitung in die Rückblende, daher warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung!

Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..   Do 11 Jul - 6:10

   
Für´s erste: STILLGELEGT

Wird aber bei mehr Zeit und passenden Ideen wieder fortgesetzt.



 

Schnellantwort auf: Ea, eine neue Welt 7/?...ein bisschen mehr Feedback wär toll..

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