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Onenami25
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BeitragThema: Anna 5/??   Fr 30 Nov - 21:55

   
Anna




So heute habe ich eine neue Story für euch Smile
Erstmal keine Sorge meine andere FF wird nicht pausieren. Das nächste Kapitel kommt morgen oder übermorgen.

In dieser Story kommt voraussichtlich nichts von OP vor, vielleicht mal eine kleine Anspielung sonst nichts.

„Anna“ lässt sich in den Genren Action, Drama, Thriller, Romance, Shonen und Mystery einordnen. Es wird oft vom Tod geredet und es kommen auch etwas brutalere Szenen vor. Also würde ich sagen, wenn man nicht mindestens 13 ist sollte man die Finger davon lassen. Ich wollte es eigentlich höher einschätzen, aber ich kenne doch die 13 jährigen von heute, denen macht das nichts aus xD.
Anzügliches wird nicht vorkommen...keine Sorge xD

Ich will euch eigentlich nicht die Story schon verraten, da das viel Spannung rausnehmen würde. In den ersten Kapiteln erfährt man sowieso das wichtigste im Vorraus Smile

Das Folgende ist nur der 1. Teil des 1. Kapitels. Weiteres folgt voraussichtlich morgen oder übermorgen.

Also viel Spaß Smile


Prolog

Spoiler:
 



Kapitel 1
Wenn Du das Leben aushalten willst,
richte Dich auf den Tod ein.



Spoiler:
 



Zuletzt von Onenami25 am Fr 4 Jan - 21:10 bearbeitet, insgesamt 8 mal bearbeitet
Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Fr 30 Nov - 22:05

   
Ja, was soll man sagen.
Die Stimmung wird durchgehend gut rübergebracht, gefällt, auch der Prolog passt schön dazu, wie ich finde.

Das von den Charakteren nicht viel beschrieben wurde, außer eben Alices seltsames Auftreten, stört hier absolut nicht, es tut der Situation, in der sich Anna befindet eigentlich sogar noch einen Gefallen!

Alles in allem kann ich sagen, dass ich mich, auch wenn die Wunden selbst nicht beschrieben wurden, gut drauf einlassen konnte und mindestens die nächsten zwei Kapitel lesen werde, sollten sie das Niveau halten können(Was ich aber definitiv glaube) wohl auch mehr.

Weiter so und gute Arbeit!

Whitebeard01
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 1 Dez - 19:11

   
He One sehr gut geschrieben hat mir gefallen. Anna ist ein interessanter Charakter freue mich schon auf das nächste Kapitel. Frage mich was das Mädchen mit den pinken Haaren mit Anna noch vorhat.

Fyurama
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 1 Dez - 19:23

   
So auch mein Kommi darf ja nicht fehlen <3

Finde es fantastisch, das du die Namen Anna und Alice genommen hast ^^
Ich mag es schon, wenn es dann noch richtige WTF-Momente geben wird *g*

Ich habe es ja schon alles gelesen und mir gefällt es ja, weißte ^^
Die Szene mit der "Tür" ist auch schon vieeeeeel besser Wink

Tja was soll ich sonst noch sagen. Nadel und Faden passt prima herein und ich bin sehr, sehr gespannt wie sich das alles noch entwickeln wird *g*

LG
~deine Fyu~ x3

Phantom
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 1 Dez - 22:49

   
Ich hab mir mal vorgenommen, zu jeder neuen Fanfiction in Kommentar da zulassen.
Also gut, fangen wir mit dieser an.

Zitat :
Anna konnte sich aber immer noch nicht bewegen.
Was falsch ist, da sie vorher die ganze Zeit ihre Arme rumbewegt hat.
Besser wäre "Anna konnte sich noch immer kaum bewegen."
Zitat :
Würde sich ihr Zustand verschlechtern müsste sie wohl oder übel sich übergeben.
Erstens vom Satzbau etwas komisch und zweitens wurde "übel" schon im vorherigen Satz verwendet. (Übelkeit)
Alternative: "Würde sich ihr Zustand verschlechtern, würde sie sich wohl übergeben müssen."
Zitat :
Er schien sie daran zu hindern ihr Elend zu sehen.
Ist der Schmerz so stark, dass sie deswegen kurzweilig erblindet? Dann müsste sie jedoch im nächsten Moment in Ohnmacht fallen.


Abgesehen von diesen paar Kleinigkeiten ein gelungener Einstieg. (storymäßig kann ich noch nicht viel sagen)

Ah, und der Prolog ist meines Erachtens kein wirklicher Prolog, sondern einfach ein paar "Worte der Weisheit", die man verwendet um ein Kapitel einzuleiten, also wäre es imo besser, wenn er dem einen Satz Gesellschaft leisten würde.

Chirurg des Todes
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 1 Dez - 23:59

   
Liebe One,

hier kommt auch ein 'etwas' langer Kommentar meinerseits. Und da du ein sehr toller Schreiber bist, werde ich mit der Kritik sehr viel härter sein als bei anderen. Aber ich werde auch versuchen, möglichst ausführlich auf die Kritikpunkte einzugehen. Wenn du irgendwas nicht verstehst oder nicht nachvollziehen kannts, sag bescheid.

Kritik zu bestimmten Textstellen

Zitat :
Sie traute sich nicht aufzustehen um nach zu sehen wo sie sich befand. Ihr schwante übles.
Annas Körper zitterte und ihr Herz raste. Sie schnappte nach Luft und ihre Augen weiteten sich. Ihre Gedanken schwirrten umher und die Stimmen in ihrem Kopf redeten ununterbrochen. Sie wollte sich beruhigen und die Stimmen verstummen lassen, doch es gelang ihr nicht. Sie war in Panik.
Diese Stelle ist schön beschrieben, aber vom Zusammenhang her finde ich es etwas seltsam. Erst scheint sie klar denken zu können. Sie traut sich nicht aufzustehen, weil sie nicht weiß wo sie ist. Sie vermutet Schlimmes. Und urplötzlich bekommt sie Panik. Ich finde die Panik sollte schon etwas früher einschlagen, sobald Anna aufwacht, aber vielleicht ist das Ansichtssache.

Zitat :
Sie wartete nur noch auf das grelle Licht, welches sie angeblich einladen wird.

Zitat :
Sie klangen nicht gerade freundlich und einladend, doch sie waren real.
Ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber dieselbe Wortwahl zu nehmen finde ich etwas unschön. Statt "einladend" zu nehmen, könntest du den Satz vielleicht etwas umformulieren.

Zitat :
Sie klangen nicht gerade freundlich und einladend, doch sie waren real. Im Gegensatz zu den Stimmen, die sie zuvor gehört hatte. Die dumpfen Töne zeigten ihr, dass es noch eine andere Welt gab. Womöglich eine Welt für sie?
Diese dumpfen Töne - wenn ich in Panik wäre könnte ich Realität und Fantasie nicht mehr so gut unterscheiden. Diese Gedankengänge gefallen mir zwar, aber ganz so passend finde ich es nicht. Eher hätte ich es besser gefunden, wenn sie sich fragt, ob auch diese dumpfen Töne nur Halluzinationen sind.

Zitat :
Langsam streckte sie ihre Hand nach links.
Dieser Satz ist mir etwas zu "langweilig". Weiß auch nicht wie ich es besser erklären soll, aber ich würde es lieber so schreiben:
"Zögernd tastete sie sich weiter, bis sie auf etwas Hartes und Kaltes traf."

Zitat :
Den Weg in eine bessere Welt.
Ich würde hier noch etwas ergänzen. Das mit der "besseren" Welt, klingt als ob sie sich da ziemlich sicher wäre. Wäre es nicht so besser?: "Der Weg in eine bessere Welt. Oder besser gesagt, in eine Welt von der sie besseres erwartete." Aber das ist nur meine Meinung, und ich weiß ja nicht was du in der Geschichte vorhast und da ich nicht den Zusammenhang kenne, wäre deine Version vielleicht besser.

Zitat :
Eine Welt in die sie nicht kommen soll. Das Leben war so ungerecht.
Ich bin mir nicht sicher wie dieser Charakter rüberkommen soll. Finde ich ziemlich verwirrend. Erst total panisch, ängstlich und verwirrt. Und im nächsten Moment pessimistisch und eher mürrisch. Vielleicht wäre es besser wenn du in diesem Abschnitt, in dem sie viel nachdenkt, mehr Fragen einbaust, die sie sich vielleicht stellt.

Zitat :
In Anna kam das Gefühl hoch, dass sie über sie sprachen.
Man hab ich viel Kritik. Aber das meiste sind nur Kleinigkeiten. Hier finde ich, dass das ganze viel zu verharmlost wird. Wie wär's mit. "Anna glaubte, nein, sie wusste dass sie gemeint war. Und sie wusste was das bedeutete." Nur als Beispiel.

Zitat :
Jedoch war ihre Sicht und ihre Wahrnehmung jetzt wieder normal, wenn man dieses Wort in dieser Situation überhaupt benutzen konnte.
Eigentlich guter Satz, aber dieses "benutzen" kommt so rüber, als würde der Erzähler viel mehr Anteil an der Geschichte haben, was aber nicht so ist. Aber ich weiß wie schwer es ist manchmal das passende Wort zu finden. Musste gerade auch lange überlegen.
Alternative: "Jedoch war ihre Sicht und ihre Wahrnehmung jetzt wieder normal, sollte man dieses Wort mit solch einer Situation überhaupt in Zusammenhang bringen können." Bin zwar mit meinem Vorschlag auch nicht ganz zufrieden, aber ich werde mir darüber in den nächsten Tagen noch paar Gedanken machen.

Zitat :
Anna konnte sich aber immer noch nicht bewegen. Sie lag anscheinend regungslos auf einem Boden,...
Wie Phantom will ich anmerken, dass sie sich davor schon viel bewegt hat. Sie hat ihre Hand gestreckt und gar nicht so regungslos ist.

Zitat :
...denn weich war es unter ihr keineswegs.

Den Grund dafür, dass sie sich angeblich gar nicht bewegt finde ich etwas seltsam.....


Zitat :
Darüber war sie sehr froh.
Das Wort "froh" macht meiner Meinung nach die ganze Stimmung kaputt, die du in den Abschnitten davor aufgebaut hast. Sie kann zwar etwas darüber erleichtert sein, aber fröhlich sein nach dieser ganzen Panikaktion und dazu noch "sehr" fröhlich... Ich weiß dass du nicht dieses Rumgetanze-Rumgehopse-Fröhlich meinst, aber ein anderes Wort wäre vielleicht passender.

Zitat :
Dieses Gefühl wurde verstärkt, als sie Blut von ihrem Arm fließen sah. Augenblicklich nahm sie auch den Anderen hinauf, von dem ebenfalls Blut floss.
Anna wurde schlecht. Ihre Übelkeit hatte ein gefährliches Ausmaß erreicht. Würde sich ihr Zustand verschlechtern müsste sie wohl oder übel sich übergeben. Dass das Blut langsam einen äußerst ekelhaften Geruch annahm verschlechterte ihren Zustand umso mehr.
Coole Szene. Ich würde hier das Blut jedoch mehr beschrieben. Ein Tipp wäre da z.B. Whitey Bays One-Shot das Blumenmuster. Da hat sie das Fließen des Blutes sehr schön beschrieben. Aber das wäre nur eine kleine Verschönerung dieser Szene. Ansonsten frage ich mich nur, warum sie sich mehr Sorgen um den üblen Geruch von Blut macht (wobei ich eher metallischer Geruch sagen würde), anstatt sich über die Tatsache zu wundern, dass Blut über ihre Arme fließt. Das macht einen echt neugierig.

Zitat :
Augenblicklich neigte Anna ihren Kopf in die Richtung aus der die Stimme zu kommen schien.
Diese gewöhnliche Reaktion, sag ich jetzt mal ist ziemlich seltsam, wenn man gerade noch totale Angst hatte und riesen Schmerzen empfindet. Vielleicht in einem Nebensatz noch kurz mal erwähnen, dass ihr Körper immer noch weh tat o. Ä..

Zitat :
„Erkennst du mich etwa nicht?“, fragte das Mädchen unglaubwürdig.
So wie du's geschrieben hast, würde es bedeuten dass Anna glaubt das Mädchen würde lügen, weil dieses Mädchen unglaubwürdig spricht. Aber ich vermute du meinst, dass das Mädchen verwundert / überrascht ist. Deshalb würde ich's so schreiben:
"Erkennst du mich etwa nicht?", fragte das Mädchen ungläubig.

Zum Inhalt

Wie ich dir schon einmal gesagt habe, gefällt mir die Grundidee. Und ich denke hierdraus wird eine gute Story, vor allem dadurch, dass du immer am Ball bleibst. Eine Story die nichts mit OP zu tun hat? Das gefällt mir.
Die Person Anna gefällt mir. Auch wenn ich aus Versehen beim Namen immer an den Charakter Anna aus dem Anime Monster denken muss. Doch noch kann ich nicht viel zu ihr sagen. Die andere Person scheint eher alles auf die leichte Schulter zu nehmen, aber ich kann nicht anders als sie als Bedrohung für Anna zu sehen. Hab da so ein ungutes Gefühl, aber vielleicht liegt es daran dass ich zu viele Bücher gelesen habe, in denen die Personen erst harmlos erscheinen und später gefährlich werden. Viel sagen kann ich da jetzt auch nicht, außer dass ich mir von dieser Geschichte viel verspreche.

Zum Schreibstil

Sehr gut. Deine Beschreibungen deiner Emotionen werden immer besser. Dein Wortschatz ist auch schon sehr groß, obwohl ich immer noch ein Synonym-Wörterbuch empfehle. Manchmal fallen einem halt nicht die richtigen Worte ein, da sollte man vielleicht mal da suchen. Gut finde ich auch, dass du bei den Satzanfängen immer abwechslungsreich bist. Nur benutzt du ziemlich oft das Wort "langsam". Aber so was kenne ich, jeder hat so diese Wörter, die er so gut wie immer benutzt. Ich benutze immer richtig oft beim unterhalten "irgendwie", oder beim Schreiben "langsam", "ziemlich"(wie du bestimmt gemerkt hast). Aber ich muss sagen, du verwendest sehr unterschiedliche Wörter. Bei einigen wie "hyperventilierte" hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung was das bedeuten soll, auch wenn ich mir vom Zusammenhang etwas denken konnte. Vielleicht bin ich die einzige die das Wort nicht kennt/kannte, aber falls das nicht der Fall ist und es sich um ein Fachbegriff handelt, würde ich so was eher vermeiden. Auch wenn solche Ausdrücke besser sind, als langweilige Wörter.
So, ich wusste nicht ob ich's zu Inhalt oder Schreibstil schreiben sollte, es gehört eigentlich zu beides: Mir gefallen die Gedankengänge. Etwas, weswegen ich so begeistert von Büchern bin. Ich habe das Gefühl, mehr über den Autor zu wissen als über meine Freunde. Über seine näheren Gedanken, über seine Meinungen und seine Ansichten. Ich finde zu einer guten Story gehört so was dazu. Etwas, das einen zum Nachdenken bringt. Schön eingebaut.

Dann hätte ich nur die Frage, ob es nur diesen einen "Prolog"(Wie Phantom denke ich, dass man das nicht wirklich Prolog nennen kann, aber ich wüsste auch nicht wie man's anders bezeichnen sollte) gibt. Denn ich fände es schön, wenn wir vor jedem Kapitel so einen kleinen Text lesen könnten.
Der Titel deines Kapitels gefällt mir auch. So philosophisch. Ach, wie ich so was liebe. Würde mich auch interessieren, ob du beim Schreiben Musik hörst. Und wenn ja, welche?


Zum Schluss nochmal - eine super Geschichte die du da anfängst. Das erste Kapitel ist dir klasse gelungen, meine ganze Kritik besteht eigentlich nur aus kleinen Tipps und Randnotizen und Verbesserungsvorschlägen, da mir deine Werke sehr am Herzen liegen. Bei der Kritik muss man bei deinen Geschichten einen anderen Maßstab nehmen als bei denen von anderen.
Prima Geschichte, ich werde jedes Kapitel lesen! :)



Liebe Grüße

Chirurg des Todes

P.S.: Also würde ich sagen, wenn man nicht über 14 ist sollte man die Finger davon lassen.
Ändere die Zahl doch bitte in 13 und schreib „mindestens“ statt „über“. Sonst fühl ich mich hier als Leser etwas fehl am Platze. D:


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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 2 Dez - 1:08

   
Schon so viele Kommis Surprised !
Ich habe eigentlich nur 2 erwartet xD
Naja...wollen wir hier auch mal antworten wie ich es auch bei meiner Anderen tue :3

@Quentin Talentino: Von dir kommt der erste Kommentar :3 danke an dich ;D
Ich hoffe du liest auch weiterhin (:

@Smoker: Anna ist bis jetzt einer der schönsten Charaktere die ich erfunden habe finde ich. Ihre Gefühle sind so toll ...und...ach ich will nichts verraten xD

@Fyurama: WTF-Momente werden kommen *o* mach dich auf was gefasst :p <333

@Lines:

@Phantom schrieb:


Zitat :
Anna konnte sich aber immer noch nicht bewegen.

Was falsch ist, da sie vorher die ganze Zeit ihre Arme rumbewegt hat.
Besser wäre "Anna konnte sich noch immer kaum bewegen."


Ja da hast du recht :/
Hätte ich anders schreiben müssen...

@Phantom schrieb:


Zitat :
Er schien sie daran zu hindern ihr Elend zu sehen.

Ist der Schmerz so stark, dass sie deswegen kurzweilig erblindet? Dann müsste sie jedoch im nächsten Moment in Ohnmacht fallen.

Nene ich mein das so:

Wenn sie aufstehen würde und sich anblickt und ihre Umgebung betrachtet würde sie ihr Elend sehen. Also beschützt der Schmerz sie sogar vor einem Schock, den sie vermutet^^

@Chirurgin: Ui ! Langes Kommentar O.O
Das muss ich in einen Spoiler setzen :DD

Spoiler:
 

MfG Onenami25





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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 2 Dez - 16:17

   
Ende Kapitel 1


„Ich habe keine Kraft mehr...mach du es.“, hauchte sie.
„Ich?“, schreckte das Mädchen hoch. „Wenn ich das tue werden deine Wunden nie verheilen! Ich kann das nicht!“
In diesem Moment war es Anna jedoch egal ob sie Narben davon trug oder nicht. Sie legte ihr vollstes Vertrauen in das Mädchen. Was sollte sie in dieser Situation auch groß tun? Sie konnte nur auf Alice hoffen. Doch...was ist, wenn sie böse ist? Alice könnte Anna auch umbringen. Wenn jemand ihre Leiche bemerkte, würde er die Tür öffnen und Alice könnte aus diesem Elend flüchten! Allerdings verwarf Anna schnell diesen Gedanken. Das konnte einfach nicht sein. Sie sagte doch sie seien Freunde! Außerdem sieht Alice nicht gerade wie eine brutale Mörderin aus. Aber...was machte so jemand wie sie hier?
„Bitte...probiere es...“
Mit glasigen Augen schaute Anna Alice flehend an. Diese biss sich auf die Lippe und beugte sich zu ihr hinunter.
„Wenn du unbedingt willst.“
Dann setzte das Mädchen auch schon die Nadel an.

Während Alice die Wunden zuschnürte, verliefen ihr immer wieder Fehler. Entweder sie rutschte mit der Nadel ab und erzeugte eine neuen Schnitt, setzte den Stich falsch an, und das mehrmals hintereinander, oder fasste in die offene Wunde. Die Schmerzen quälten Anna sehr. Trotzdem bemühte sie sich nicht aufzuschreien. Denn immer wenn sie aufschrie, hatte sie Angst, dass sie Alice dadurch auf die Nerven gehen würde und diese daraufhin ihre Arbeit niederlegt. Aber dem war nicht so. Alice hatte immer den gleichen Gesichtsausdruck, wenn Anna zu ihr schaute. Ihr Blick war starr auf die Wunde gerichtet. Ihre Mimik war eigentlich nicht gerade freundlich, doch sie beruhigte Anna ungemein. Alice half ihr in ihrer schwersten Stunde. Sie wollte sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wollte bei der Sache sein. Sie war so konzentriert, damit ihr nicht viele ungeschickte Fehler passieren, die Anna weh tun könnten. Hatte Anna endlich eine Freundin gefunden? Nannte man so etwas Freundschaft? War es ihr nun auch bestimmt?

Als Alice mit der letzten Wunde fertig war, sprang sie auf und klatschte in die Hände.
„So, das hätten wir!“
Anna musste lächeln. Sie war überglücklich eine Freundin gefunden zu haben. Alice hatte ihr das Leben gerettet. „Du hast etwas gut bei mir.“
„Ach habe ich das?“, grinste die Pink haarige.
Plötzlich wurde Anna kalt. Als ob sie gerade einen Dämon herauf beschworen hätte. Das Gemüt von Alice hatte sich schlagartig geändert. Anna begann zu zittern als sie sich in Bewegung setzte.
Hatten Annas Gedanken ihr doch keinen Streich gespielt? War dieses Mädchen doch böse? Nicht ihre Freundin? Was hatte sie überhaupt erwartet? Ein selbstloses Mädchen zu treffen, dass Anna hilft, obwohl sie eigentlich durch ihren Tod hinaus kommen könnte?
„Hast du etwa Angst?“, entgegnete Alice und beugte sich tief zu Anna hinunter. Dann nahm sie die Nadel und hob Annas Nachthemd hinauf.
„Warte! Du hast doch gerade meine Wunden genäht! Wieso willst du mir jetzt Neue zufügen?“
„Wieso sollte ich das tun?“, antwortete Alice und stach die Nadel durch das Hemd, ohne Annas Haut zu treffen. Diese war sichtlich überrascht. Die Nadel diente nur als Halt, damit Anna sich ihren Körper ansehen konnte. Was sie da aber sehen musste verschlug ihr die Sprache.
Ihr Körper war voller Narben. Es war schwer überhaupt freie Stellen auszumachen.
„Aber...was?“
„Sieh dir das genau an! Wenn du so weiter machst, kann dir auch Nadel und Faden nicht mehr helfen! Ein Wunder, dass du keine Blutvergiftung bekommen hast! Diesmal strengst du dich gefälligst besser an!“
„Wobei?“, fragte Anna erstaunt.
Daraufhin seufzte Alice und kratzte sich am Kopf. „Dass er immer deine Erinnerungen auslöscht, macht es mir umso schwerer. Jedes Mal muss ich dir wieder alles von Neuem erzählen!“
Wovon sprach sie da? Wer löscht ihre Erinnerungen? Und wieso?
„Naja dann muss ich dir eben wieder alles erklären...“, fügte Alice hinzu und setzte sich im Schneidersitz neben Anna. Dann begann sie zu reden...

Chirurg des Todes
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 2 Dez - 22:28

   
So, da ich müde bin ein nicht so langer Beitrag wie davor.

Zitat :
Anna schreckte hoch. Sie hatte Angst davor ihren Blick umher schweifen zu lassen. Dieser Ort strömte eine grauenvolle Aura aus. Anna fühlte sich wie ein Tier im Käfig. Um sie herum nur Dunkelheit, die sie zu erdrücken drohte. Stille herrschte. Anna fühlte sich verloren in dieser Finsternis. Sie war wie betäubt. Ihr Blick starr auf den Boden gerichtet.
Sehr gute Sätze, die die Gefühle gut beschreiben. Leider etwas zu "durcheinander" in diese Szene geworfen. Es sind mir zuviele Sätze, die einen eher kleinen Zusammenhang haben. Das ist etwas schwieriger zu erklären, aber konzentrier dich vielleicht erstmal auf ein Gefühl als tausende zu erwähnen. Ein einziges, ausführlich erklärt kann eine bessere Wirkung beim Leser erzielen. Was ich jetzt an dieser Textstelle genau kritisiere? Erst meint sie, dieser Ort hat eine gruselige Aura. Dann redet sie von Platzangst (nennt ein paar Vergleiche etc.), dann ist sie auch noch betäubt und dann starrt sie auf den Boden. Ziemlich viel auf einmal, und nicht alles ist unbedingt nötig, um diese panische Atmosphäre zu gestalten. Ich hoffe du verstehst was ich meine, ansonsten frag noch mal nach, ich bin nicht gut im Erklären xD

Zitat :
„Ich habe keine Kraft mehr...mach du es.“, hauchte sie.
„Ich?“, schreckte das Mädchen hoch. „Wenn ich das tue werden deine Wunden nie verheilen! Ich kann das nicht!“
In diesem Moment war es Anna jedoch egal ob sie Narben davon trug oder nicht. Sie legte ihr vollstes Vertrauen in das Mädchen. Was sollte sie in dieser Situation auch groß tun? Sie konnte nur auf Alice hoffen. Doch...was ist, wenn sie böse ist? Alice könnte Anna auch umbringen. Wenn jemand ihre Leiche bemerkte, würde er die Tür öffnen und Alice könnte aus diesem Elend flüchten! Allerdings verwarf Anna schnell diesen Gedanken. Das konnte einfach nicht sein. Sie sagte doch sie seien Freunde! Außerdem sieht Alice nicht gerade wie eine brutale Mörderin aus. Aber...was machte so jemand wie sie hier?
Gut, dass du eingebaut hast, dass Anna Alice etwas misstraut. Nur fände ich es noch besser, wenn du auch noch schreibst, dass sie einer Fremden vertrauen muss. Denn das erwähnst du gar nicht.

Zitat :
Anna musste lächeln. Sie war überglücklich eine Freundin gefunden zu haben. Alice hatte ihr das Leben gerettet.
Viel zu positiv. Du beschreibst zwar später, dass es Anna trotzdem schlecht geht, aber trotzdem ist mir das hier zu fröhlich. Eher so:
"Erleichtert lächelte Anna. Doch gleich spürte sie die Erschöpfung in ihren verkrampfen Gliedern. Der Schmerz brannte immer noch, und es tat weh. Doch trotzdem war da ein gewisses Glücksgefühl. Hatte sie etwa eine Person gefunden, die sie Freundin nennen konnte? Diese Vorstellung gefiel Anna. Trotz der höllischen Schmerzen die Anna zittern ließen, wusste sie, dass sie nicht mehr in Lebensgefahr schwebte."
Das wäre ein Vorschlag meinerseits.

Ansonsten finde ich das Kapitel wirklich gut gelungen, sehr spannend. Ich hoffe du kommst noch dazu, das nächste Kapitel zu schreiben. Ich will wirklich wissen wie's weitergeht.

Okay, ich editiere dem Post morgen, bin gerade zu erschöpft. Hatte den vollständigen Beitrag in meiner Entwurfsliste gespeichert und völlig vergessen ô.ô Das was ich hinzugefügt hab, ist einfach irgendwo in den Post geschmogelt o:



Liebe Grüße

Chirurg des Todes



Zuletzt von Chirurg des Todes am Mi 2 Jan - 3:47 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 2 Dez - 22:49

   
So...ich muss sagen, der letzte Teil des ersten Kapitels hat etwas vom Charme des ersten Teils eingebüßt..wieso sind fühlt sie so schnell so? Das wirkt ein wenig unauthentisch, besonders bei so einer Situation..

Die Art von Alice ist nach dem Ende zwar irgendwie verständlicher als am Anfang, aber alles in allem...die hast die schöne Stimmung einfach ein wenig zerstört...das sollte nicht sein.

Vom geschriebenen selbst aber immer noch gut und angenehm zu lesen, Beschreibungen waren diesmal etwas schwammig und ich muss es zum dritten Mal ansprechen: Die Stimmung..

Ich hoffe, du kannst damit was anfangen und Kapitel zwei knüpft wieder am Anfang des ersten Kapitels an!

Onenami25
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 3 Dez - 19:28

   
So hier ist auch schon mein 2. Kapitel x3
Das 3. kommt aber erst am Wochenende^^
Hab einfach zu viel zu tun xD
Ich denke es ist auch besser so...sonst geht das einfach zu schnell :-D
Nja viel Spaß :3

Kapitel 2
Nichts lähmt die Flügel der Seele so sehr wie Angst

„Sieh dir diesen Raum an! An was erinnert er dich?“
Anna schreckte hoch. Sie hatte Angst davor ihren Blick umher schweifen zu lassen. Dieser Ort strömte eine grauenvolle Aura aus. Anna fühlte sich wie ein Tier im Käfig. Um sie herum nur Dunkelheit, die sie zu erdrücken drohte. Stille herrschte. Anna fühlte sich verloren in dieser Finsternis. Sie war wie betäubt. Ihr Blick starr auf den Boden gerichtet.
Ihr Körper sträubte sich. Er wollte ihr ihr Elend nicht zeigen. Doch Anna wusste schon in welcher Gefahr sie schwebte. Sie war gefangen. Gefangen in ihrem Albtraum.
Doch dann trat wieder eine Stimme in ihre Gedanken. Sie war warm und erfüllte Anna. Die Stimme war ihr nicht fremd, nein, sie glaubte sogar, sie hätte sie schon einmal gehört.
Annas Blick löste sich vom Boden. Sie betrachtete ihre Hände und begann zu zittern.
Ihre Hände waren blutüberströmt.
Anna hatte nicht bemerkt, dass sie vor lauter Angst ihre Finger über den Boden gezogen hatte. Es hatte sich schon eine Blutspur gebildet. Die Tropfen verschmolzen zu einem Muster...ein Muster, was ihr neuen Mut gab. Anna lächelte. Jedoch...es war kein fröhliches Lächeln, wie es zuerst den Anschein hatte. Es ähnelte eher einem verrückten Grinsen. Sie war drauf und dran ihr Leben zu beenden, nur um ihr Elend nicht länger ertragen zu müssen.
Doch dann wurde die Stimme in ihrem Kopf lauter und lauter. Anna hörte nicht was sie ihr sagen wollte und doch verstand sie es. Es kam ihr so vor, als ob diese Stimme nur für sie bestimmt war. Dieser Gedanke gefiel ihr. Hoffnung machte sich in ihr breit...
Zögernd tastete Anna die Wand ab an der sie lehnte. Die Wände waren weicher als gedacht. Doch...sie waren kalt wie Eis. Die wohlige Wärme, die Anna erhoffte, blieb aus. Die Wände waren grau. So wie alles was sie bis jetzt zu Gesicht bekam. Eine Träne huschte über ihr Gesicht. Sollte sie es wagen sich umzudrehen? Würde ihre Psyche diesen Anblick ertragen?
Langsam drehte sie ihren Körper nach links. Sie näherte sich immer mehr dem Abgrund den sie befürchtete. Die Dunkelheit, die sie einnehmen und nie wieder loslassen würde.
Anna schwitzte. Ihre Gedanken rasten.
Plötzlich weiteten sich ihre Augen und sie erschrak. Sie war eingesperrt. In einer kleinen dunklen Zelle. Genau das hatte sie befürchtet. Es gab kein Fenster. Nur eine lose Glühbirne, die ihr Gefängnis spärlich mit Licht erfüllte. Die schwere Tür, die sich an der linken Seite erhob, zerschmetterte ihren letzten Funken Hoffnung.
Wer hatte sie hier eingesperrt? Was hatte derjenige mit ihr vor? Was wollte er von ihr?
„Eine...eine...“, stotterte Anna. Sie brachte dieses Wort einfach nicht über ihre Lippen.
„Siehst du es jetzt endlich?“, meldete sich Alice zu Wort. Sie stützte sich vom Boden ab und trat neben Anna.
„Wir beide sind hier in einer Gummizelle. Gefangen in einer Irrenanstalt.“
„Das kann nicht sein!“, schrie Anna sie an. Sie konnte das einfach nicht glauben. War sie etwa psychisch krank? Nein! Das konnte nicht sein!
„Ich bin nicht verrückt!“, schrie Anna und drückte ihre Fingernägel in Alice Schultern. Dieser machte das aber nicht viel aus.
„Nein! Verrückt? Du?“, lachte Alice.
Verblüfft nahm Anna ihre Hände von ihr. Was gab es denn da zu lachen?
„Du bist hier in einer Gummizelle und glaubst ein Mädchen mit einer Schuluniform ist hier mit dir eingesperrt?“
„Wie meinst du das?“, fragte Anna ungläubig.
Bei diesem Satz fing Alice an zu kichern. Dieses Kichern machte Anna unheimlich Angst. Es klang...verrückt. Als ob Alice gerade durchdrehen würde.
Annas Gedanken überschlugen sich abermals. Angsterfüllt wich sie einige Schritte zurück. Alice übermittelte ihr schon lange kein gutes Gefühl mehr. Zu Anfang wirkte sie noch warm und nett, doch nun hatte Anna ein anderes Bild von ihr. Das Bild eines Dämons. Nein, gar eines Teufels. Doch...etwas in ihr...konnte sie nicht hassen. Sie nicht fürchten. Als ob jemand sie an Alice fest kettete. Als ob sie zusammen gehören würden. Sie eins wären...
„Du checkst es immer noch nicht, oder?“, lachte das Mädchen. „Ich bin kein Mensch.“
„Aber...“
Anna konnte nicht glauben was sie da hörte. Alice sollte nicht echt sein? So ein Schwachsinn. Genau in diesem Augenblick stand sie doch vor ihr! Oder...warte...bildete Anna sich Alice nur ein? War Anna doch verrückt?
„Habe ich etwa....Schizophrenie?“, stammelte Anna.
Von dieser Krankheit hatte sie schon mal etwas gehört. Vage Erinnerungen kamen in ihr hoch. War das nicht diese Psychose wo man im Denken, in der Wahrnehmung und im Gefühlsleben gestört war?
„Nicht direkt...“, entgegnete Alice und trat auf Anna zu. Sie blickte ihr tief in die Augen.
„Mich gibt es wirklich. Meine Handlungen werden nicht von dir beeinflusst. Ich bin keine Halluzination. Auch wenn man das glauben könnte. Denn....nur du kannst mich sehen.“
Das konnte nicht war sein. Was sollte Anna davon halten? Womöglich bildete sie sich Alice doch nur ein und versuchte gerade eine plausible Erklärung dafür zu finden.
Anna war wohl oder übel verrückt.
Sie gehörte hier hin. Sie war nicht normal. Anna gehörte in psychiatrische Behandlung.
Verzweifelt sackte sie in sich zusammen. Nun saß sie da auf dem kalten Boden. Tränen liefen über ihr Gesicht. Sie war verrückt. Sie war irre. Geisteskrank. Wieso tat ihr das Leben nur so etwas an? Was hatte sie getan, dass sie das verdient hatte?
„Hey, jetzt reiß dich mal wieder zusammen!“, fuhr Alice sie an. Sie beugte sich zu Anna hinunter, sodass ihre Gesichter nah beieinander waren.
„Du bist nicht krank! Sie wollen nur, dass du das denkst!“
„Wer will das?“, fragte Anna monoton. Sie starrte immer noch zur Decke.
„Das wirst du schon früh genug erfahren. Erst einmal müssen wir hier raus.“
„Wie bitte?“, fuhr Anna hoch. Drehte Alice jetzt auch durch? Sie beide saßen in einer Gummizelle! Der einzige Ausweg war eine Metalltür, doch diese war verschlossen!
Alice grinste über das ganze Gesicht. Anna verblüffte ihre Art abermals. Sie war selbstbewusst. Ganz anders als Anna. Ihre Gefühle wechselten ständig. Nie konnte sie sich auf eine Gefühlslage konzentrieren.
„Ich habe schon einen neuen Plan.“, entgegnete sie und reichte Anna ihre Hand.
„Komm steh auf.“, rief sie ihr zu mit einem Lächeln auf dem Gesicht.
Sie kannten sich gerade einmal ein paar Minuten. Doch schon jetzt legte Anna ihr ganzes Leben in die Hände der Fremden. Es fühlte sich an, als ob sie sich schon ewig kannten. Auch wenn Anna nicht schlau aus ihr wurde...sie hoffte...nein sie wusste...dass sie immer Freunde bleiben würden...


Quentin Talentino
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 3 Dez - 19:40

   
So habe ich mir das vorgestellt!

Du hast die Stimmung wieder perfekt wiederhergestellt, die Wendung, sie in eine Gummizelle zu bringen hat mir gefallen, so kann ich absolut sagen, dass ich mich weiterhin auf die nächsten Kapitel freue!

Nur eine Sache...der letzte Satz...wäre der nicht da, würde das wohl glaube ich einen besseren Schluss eines Kapitels abgeben, so klingt das alles eher...als wäre es ganz zu Ende.

Kamy
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 3 Dez - 19:57

   
Haaaay ONE ^_^

Ich habe gerade das erste Kapitel gelesen und bin total positiv überascht!
Du kannst ja wirklich gut FF's schreiben. Und diese hier ist irgendwie voll mein Geschmack, ich mag solche Thriller und so *-* Ich habe da nichts dran auszusetzen, ich finde es echt toll *o*
Vorallem der Anfang hat mir total gefallen und auch der Prolog, du bist echt keativ Smile Ich freu mich schon auf die nächsten Kapitel :3

Mfg, Kamy^^

Onenami25
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Fr 7 Dez - 19:58

   
Heyho :DD

@Quentin Talentino: Schön, dass es dir gefallen hat Smile Ich hoffe auch weiterhin ;3
Also das mit dem letzten Satz ist mir gar nicht so aufgefallen...naja xD

@Kamy: Dir gefällt sie *o* ist ja toll <333 ich hoffe du ließt auch noch weitere Kapitel :3
Wusste gar nicht, dass du Thriller magst o:

Lg One

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Fr 7 Dez - 23:49

   
Hallo One,

ich hab es gerade gelesen und fand es sehr spannend.
Anna und Alice sind also nun in einer Gummizelle.
Hier wollen noch Unbekannte das Anna denkt sie sei verrückt, aber sie ist es ja nicht.
Alice ist sehr interessant sie ist kein Mensch, keine Halluzination, kein Geist und auch kein Trugbild.
Doch was ist sie dann? Gut das du noch nicht verrätst was sie wirklich ist.
Ich möchte es auch noch nicht wissen.
Schön das Alice nicht einfach abhaut, sondern Anna mitnehmen will.
So entsteht schon mal eine kurze Bekanntschaft, vielleicht entsteht auch eine Freundschaft. Anna denkt es schon und vielleicht werden die beiden wirklich Freunde.
Freue mich auf das nächste Kapitel.

Ach ja One, falls ich was nicht in dem Kapitel verstanden haben und hier im Beitrag was falsche hingeschrieben.
Kannst du mir es ja per PN sagen.

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 16 Dez - 15:20

   
Sorry für die Verspätung >.<
Ich hatte in letzter Zeit total Stress *gomenasai*

Kapitel 3
Wie viel Unrecht kann die Umarmung eines Freundes wieder gutmachen?

"Diesmal musst du aber alles tun was ich dir sage! Keine Alleingänge mehr!", fuhr Alice Anna an.
Diese versuchte krampfhaft ein Lächeln auf ihre Lippen zu bringen. Ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie nickte. "Ich werde alles tun, was du willst."
"Na dann.", grinste Alice und verschränkte die Arme. "Meine Pläne hier taktisch rauszukommen sind immer fehlgeschlagen...nun bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir einfach mit dem Kopf durch die Wand müssen!"
"Wie meinst du das?", schreckte Anna hoch.
"Wir müssen den Türsteher dazu bringen uns die Tür aufzumachen...und dann...wirst du ihn töten."
"Was?", schrie Anna auf. Sie sollte jemanden...töten? Sie hatte noch nie jemanden getötet! Konnte sie das überhaupt? Und wieso sollte sie das eigentlich tun?
"Gibt es nicht einen besseren Weg hier raus?"
"Machst du Witze?", blaffte Alice sie an. "Wie willst du denn anders aus einer Gummizelle kommen? Warten bis dir jemand zur Rettung eilt? Da kannst du lange warten! Niemand wird kommen! Niemand weis von dir! Den Menschen bist du genauso fremd wie ich ihnen!"
Erstarrt stand Anna vor Alice. Das Mädchen hatte Recht. Niemand schien von ihren Qualen hier drin zu wissen. Es schien noch nicht einmal jemanden zu interessieren.
Doch...es gab jemanden....und der stand gerade genau vor ihr. Alice sorgte sich um sie. Zumindest hatte es den Anschein. Wieso sollte sie sonst alles versuchen um Anna hier raus zu bringen?
"Aber...wie soll ich ihn...töten?"
Anna brachte dieses Wort nur schwer über ihre Lippen. Wie konnte Alice so etwas nur so leichtfertig sagen? Töten bedeutet doch ein ganzes Menschenleben auszulöschen und eine trauernde Familie zurück zu lassen...
War das in ihrer Situation gerechtfertigt? Konnte sie ein Leben einfach so auslöschen?
"Wenn wir ihn dazu bringen die Tür aufzumachen wird er sie langsam öffnen und vermutlich eine Pistole auf dich richten. Und mit der Nadel stichst du dann in seine Hand, sodass die Pistole daraus fällt. Dann rammst du ihm die Nadel mitten ins Herz. Ganz einfach!"
Anna begann zu zittern. Ihr Mund stand offen und sie schnappte nach Luft. In ihren Augen bildeten sich Tränen und sie schaute Alice geschockt an.
"So...etwas....kann ich nicht...tun.", stammelte sie.
Augenblicklich griff Alice Anna am Kragen und zog sie zu sich. "Reiß dich zusammen! Immer das gleiche Theater! Du hast bis jetzt fast jeden getötet!"
Anna verstand die Welt nicht mehr. Sie konnte nicht glauben, dass sie eine Mörderin war. Sowas...passte einfach nicht zu ihr....oder doch?
Anna holte tief Luft und schrie:"Ich kann das nicht tun! Kapier es endlich! Ich-"
Plötzlich holte Alice aus und schlug Anna ins Gesicht. Diese fiel zu Boden. Ihr Herz raste und sie schaute erschrocken zu Alice, die nun wie eine Riesin wirkte, die von ihrer mentalen und physischen Stärke weit von Anna entfernt war...
"Wieso....", hauchte sie und legte ihre Hand auf ihre Wange. Sie verstand die Welt nicht mehr.
"Wenn du mich noch einmal anschreist, setzt es noch eine!", brüllte Alice Anna an.
Dieser flossen Tränen über das ganze Gesicht.
Ihre Gedanken überschlugen sich: "Ich habe Alice verärgert....meine einzige Freundin! Jetzt hasst sie mich....was hab ich nur getan? Ich bin so ein Feigling. Würde es sie glücklich machen...würde sie mir vergeben....wenn ich den Aufseher.....töte?"
"Ich werde es tun."
Alice horchte auf. Ein hämisches Grinsen legte sich auf ihre Lippen.
Sie wollte gerade etwas sagen, als eine Stimme an ihre Ohren drang.
"Hey...lebst du noch?"
"Wer spricht da?", antwortete Anna. Sie stand langsam auf und schaute zur Tür.
"Ich soll nachsehen ob du noch lebst. Du fügst dir anscheinend immer selbst Wunden zu...der Doktor will aber nicht, dass du stirbst. Er hat mich gebeten nachzusehen."
"Was?", stammelte Anna. Sie hatte sich selbst diese Wunden zugefügt? Nicht ihre Peiniger? Aber wieso sollte sie dies tun?
"Hör nicht auf ihn!", meldete sich Alice zu Wort. "Das sind nur Lügen. Er will dich dazu bringen ihm zu vertrauen."
Alice hatte Recht. Die Stimme lügte wie gedruckt. Wieso sollte Anna so dumm sein und sich selbst schaden?
"Ich habe schlimme Verletzungen am Arm und an den Beinen.", antwortete Anna und trat auf die Tür zu. "Es blutet so stark...helfen sie mir bitte."
"Ich kann die Tür nicht aufmachen. Aber ich soll dir einfach Verbandszeug-"
"Bitte helfen sie mir!", schrie Anna und warf sich an die Tür. Sie fing an zu weinen und schlug fester dagegen. Ihre Hände und Füße begannen zu bluten. Dieses tropfte auf den Boden und floss die Tür hinaus.
Der Aufseher schreckte hoch. "Hör auf damit! Ich werf dir jetzt-"
"Bitte helfen sie mir!", schluchzte Anna und lehnte sich an die Tür. Sie begann bitterlich zu weinen. Ihre Tränen verschmolzen mit dem Blut am Boden.
"Ich werde dich zum Arzt bringen."
"Was?", schreckte Anna hoch. Es hatte funktioniert. Der Aufseher hatte Mitleid. Aber wieso erst jetzt? Zuvor lag Anna doch blutig in diesem Raum und drohte zu sterben! Wieso wollte er ihr jetzt erst helfen?
In Anna begann sich eine unbändige Wut anzustauen. Ihre Augen weiteten sich und sie griff nach der Nadel. Er würde dafür büßen. Wie konnte er sie nur so dreist anlügen? Sie war sich sicher. Er hatte ihr diese Wunden zugefügt. Er war derjenige, der sie fast auf dem Gewissen hatte. Alice hatte Recht. Sie muss ihn töten. Er hatte es nicht anders verdient.
Anna hörte wie ein Schlüssel sich im Schloss drehte. Jetzt war es soweit.
Langsam wurde die schwere Metalltür geöffnet. Ein Mann im mittleren Alter mit schwarzen Haaren und einer blauen Uniform kam zum Vorschein. Er hatte eine Waffe auf Anna gerichtet. Zuerst sah er sehr selbstbewusst aus, doch beim näheren hinsehen konnte Anna erkennen, dass er zitterte. Er hatte Angst vor ihr. Aber wieso?
"Ich werde dir jetzt diese Handschellen anlegen. Mach nichts unüberlegtes, sonst schieße ich!"
Langsam trat er auf Anna zu...jedoch...sie wich bei jedem Schritt zurück.
"Was soll das?", entgegnete der Wärter.
Er schien nicht zu merken, dass sie ihn in die Zelle locken wollte.
Ein verrücktes Grinsen legte sich auf Annas Gesicht. Sie umfasste die Nadel und setzte sich langsam in Bewegung. Nur noch wenige Zentimeter trennten sie von ihrem Opfer.
Nun kamen erste Zweifel in ihr auf. Das merkte auch Alice. Sie trat neben Anna, welcher Schweißperlen vom Gesicht ronnen.
"Ich kann ihn nicht töten."
"Doch du kannst."
"Es ist nicht richtig."
"Niemand weiß was richtig und was falsch ist."
"Er hat vielleicht Familie."
"Wegen ihm hast du keine."
"Ich bin dann eine Mörderin."
"Das warst du schon immer. Wir sind alle Mörder."

Nun stand Anna vor ihm. Vom nahen konnte sie gut erkennen, dass er am ganzen Körper zitterte.
Eine Träne huschte über ihr Gesicht.
"Dreh dich um ich werde-Was hast du vor?"
Anna hob die Hand, bereit den Mann zu erstechen. Dieser konnte gar nicht so schnell realisieren wie ihm geschah. Er wollte gerade einen Schuss auf sie abfeuern, als sie auch schon die Nadel in seine Hand rammte und er seine Pistole verlor. Er fiel nach hinten und versuchte die Nadel aus seiner Hand zu reißen und gleichzeitig aus dem Raum zu flüchten. Doch er konnte nur rutschen. Er schien sich etwas gebrochen zu haben.
"Die Nadel....", stammelte Anna. Sie wusste nicht was sie tun sollte ohne sie. Doch dann fiel ihr Blick auf die Pistole. Anna bückte sich und hob sie auf. Wie in Trance richtete sie die Waffe auf den Aufseher.
"Neeeeein....bitteeeee....nicht!", schluchzte dieser. Krampfhaft versuchte er sich aus dem Raum zu ziehen. Doch es war zu spät. Anna betätigte den Abzug und schoss dem Aufseher direkt ins Herz.
Augenblicklich lies Anna die Waffe fallen und glitt zu Boden. Sie hatte den Aufseher getötet. Er war wirklich tot.
"Was....was habe ich getan?", schluchzte sie, während ihr Tränen über das ganze Gesicht liefen.
"Gut gemacht.", meldete sich Alice zu Wort. Sie ging auf Anna zu und legte ihre Hände in die Hüfte.
"Du hast Glück, dass die Wände hier so dick sind, dass keiner den Schuss hören konnte. Ich bin stolz auf dich."
"Wie?", horchte Anna auf. Ihr Blick fiel auf das Mädchen. "Du bist stolz auf mich?"
Diese Worte klangen in Annas Ohren wundervoll. Jemand war stolz auf sie. Jemand mochte sie. Sie hatte etwas richtig gemacht und konnte so Alice glücklich machen. Ein verkrampftes Lächeln legte sich auf ihre Lippen.
Urplötzlich sprang sie auf und warf sich Alice in die Arme. Sie begann bitterlich zu weinen.
"Ich werde alles für dich tun Alice. Damit du immer glücklich bist. Du bist meine beste Freundin und wirst es immer bleiben!"
"Wir werden für immer Freunde sein. Verlass dich drauf."
Anna erfüllten diese Worte. Doch...hätte sie Alice Gesicht gesehen, hätten sie diese Worte eher mit Angst erfüllt. Ihre Augen waren geweitet und ein verrücktes Grinsen hatte sich auf ihre Lippen gelegt...

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 29 Dez - 18:18

   
Hallo One, den Post von davor wollte ich eigentlich noch editieren, aber wie das so ist, habe ich es vergessen. Ich schreib jetzt einfach mal was zu deinem aktuelleren Kapitel. Ich fang einfach mal mit Kleinigkeiten an. Schreibstil und Inhalt auseinander zu halten wird immer schwieriger, da sie meist zusammenhängen, deshalb zitiere ich einfach mal.

Zitat :
Niemand weis von dir!
Korrektur: Niemand weiß von dir!

Zitat :
Töten bedeutet doch ein ganzes Menschenleben auszulöschen und eine trauernde Familie zurück zu lassen...
Hier könntest du z.B. irgendeine Erinnerung erzählen von Anna, warum sie das Töten direkt mit einer trauernden Familie verbindet. Vielleicht hat sie schon mal getrauert? Jedenfalls könntest du so was noch einbauen, damit man langsam, Stück für Stück mehr von Anna erfährt. Denn Anna ist meiner Meinung nach noch recht typisiert. Man weiß bisjetzt über ihren Charakter noch recht wenig. Sie ist verwirrt, hat Angst, aber doch so viel kann man nicht über sie erfahren. Kann zwar noch kommen, aber ich wollte es nurmal anmerken.

Zitat :
Er war derjenige, der sie fast auf dem Gewissen hatte.
Klingt nicht so gut. Da musst du dir eine andere Formulierung suchen, z.B. Er war derjenige, wegen dem sie fast draufgegangen wäre. Mein Beispiel ist zwar auch nicht das beste, aber was soll’s.

Zitat :
"Er hat vielleicht Familie."
Ich würde nur ein "eine" dazu fügen, und diesen Gedanken noch etwas weiter ausarbeiten.
So: "Er hat vielleicht eine Familie. Zwei kleine Kinder, die zuhause auf ihn warten, eine Ehefrau, die ihn liebt und Eltern, denen er hilft."
Jetzt nur ein Beispiel, ist auch nicht gerade das beste, aber auch wenn sie sich in der Situation beeilen muss, kann man den Gedanken noch etwas genauer beschreiben.
Aber wenn du's so machen würdest wie ich es vorschlage, würde wohl die Antwort von Alice "Wegen ihm hast du keine" nicht mehr funktionieren, und die finde ich cool.

Zitat :
"Wenn wir ihn dazu bringen die Tür aufzumachen wird er sie langsam öffnen und vermutlich eine Pistole auf dich richten. Und mit der Nadel stichst du dann in seine Hand, sodass die Pistole daraus fällt. Dann rammst du ihm die Nadel mitten ins Herz. [...]"
Irgendwas hier gefällt mir nicht. Die Wortwahl und wie du's formulierst. Vom Schreibstil her und auch inhaltlich. Ich mach einfach mal ein Beispiel, wie ich es besser finden würde.
Beispiel: "Wenn wir es schaffen ihn reinzulocken, wird er die Tür langsam aufmachen und dabei sofort die Pistole auf dich richten wollen. Und deshalb musst du schnell sein! Bevor er reagieren kannst, entwaffnest du ihn indem du mit der Nadel auf seine Hand einstichst! Und während er noch erschrocken ist musst du die Nadel mitten in sein Herz rammen.[...]"
Aber ich sehe gerade, dass würde nicht zu letzterem passen, was dann wirklich passiert. Aber mir passt es dann doch irgendwie nicht, dass Alice dass so allgemein vorschlägt, obwohl sie keine Ahnung hatte wie genau das ganze ablaufen sollte. Die Idee mit Mitleid ihn rein zu locken kam ja ganz spontan und war auch nur Zufall, dass der Aufseher naiv und nett war. Und die Idee von Alice war jetzt auch nicht gerade der hammer, jedenfalls ist diese Situation, eingesperrt ohne jeglichen Ausgang viel zu leicht überwunden, verstehst du? Der Mann müsste eigentlich besser ausgerüstet sein, wenn er sojemanden wie Anna bewacht (Ich vermute jetzt mal dass sie gefährlich ist) und müsste viel vorsichtiger sein und nicht so naiv und schon bereit auf miese Tricks. Aber sonst fand ich's gut. Alice gefällt mir immer mehr, auch wenn sie mir etwas zu gewalttätig ist. Jedenfalls scheint es jetzt schon mit der harten Gewalt loszugehen, wird spannend! Freue mich auf das nächste Kapitel.



Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 30 Dez - 20:25

   
Kommentar an Chiru:

Spoiler:
 


Kapitel 4
Wer nicht genügend vertraut, wird kein Vertrauen finden.


Anna drückte sich fester an Alice. Die Wärme der Umarmung durchfuhr ihren Körper. Sie fühlte sich beschützt...sie fühlte sich...geliebt.
„Ich werde alles für dich tun Alice, vertrau mir...“, säuselte sie leise.
„Das werden wir schon sehen.“, entgegnete Alice und stoß Anna von sich weg. Diese taumelte, knallte gegen die harte Wand und glitt zu Boden.
„Töte mich.“
„Was?“
„Du hast schon richtig verstanden. Töte mich.“
Anna´s Augen weiteten sich und ihr tropfte Schweiß von der Stirn. War das wirklich ihr ernst? Wieso sollte sie Alice töten? Sie hatten sich doch gerade erst ihre Freundschaft geschworen!
„Aber...ich kann dich nicht töten! Ich kann doch nicht meinen einzigen Verbündeten...meinen einzigen Freund töten.“
„Jetzt mach es schon“, schrie Alice sie an. Sie holte mit ihrem Fuß aus und tritt die Pistole zu ihr hinüber. Kerzengerade stand sie vor Anna. Sie meinte es todernst.
Annas Blick fiel auf die Waffe. Sie wollte auf Alice hören und nach der Pistole greifen, doch ihr Körper sträubte sich dagegen.
„Ich kann das nicht tun.“, schluchzte sie und begann abermals zu weinen.
Alice zischte und trat auf Anna zu. Diese ließ von der Waffe ab und richtete ihren Blick auf Alice. Doch Anna konnte nur ihre Umrisse verschwommen erkennen. Ihre Tränen minderten ihre Sicht.
„Es tut mir so leid...“, versuchte sie Alice zu besänftigen. Doch diese schien nicht zufrieden mit dieser Antwort zu sein. Sie holte aus und...schlug Anna erneut ins Gesicht. Diese hielt sich die Wange fest und starrte Alice an. Ihr Blick zeigte Verzweiflung.
„Reiß dich zusammen! Blöde Heulsuse! Hör gefälligst auf zu weinen!“
Augenblicklich veränderte sich Annas Gestik und Mimik. Sie schaute zu Boden. Ihre Augen wirkten leer. Keine Regung ging von ihr aus.
„Was ist los?“, fragte Alice zurückhaltender als zuvor. Sie schien etwas verwirrt zu sein.
Urplötzlich zuckte Anna hoch, griff die Pistole und richtete sie auf Alice, die erschrocken nach hinten fiel. Doch...auf einmal legte sich ein verschmitztes Lächeln auf ihr Gesicht.
„Los schieß!“
Ein Schuss hallte durch das Gefängnis, indem sie sich befanden. Doch kein Schrei war zu hören. Es war totenstill.
Plötzlich veränderte sich wieder der Gesichtsausdruck von Anna. Er zeigte Entsetzen.
Was hatte sie getan? Sie hatte auf Alice geschossen!
Sie schrie auf und hielt sich den Kopf fest. Anna schien den Verstand zu verlieren. Der Wahnsinn wollte sie in seine tröstende Umarmung nehmen...doch...plötzlich sah sie aus dem Augenwinkel, dass Alice sich bewegte. Ruckartig richtete Anna wieder ihren Blick auf sie. Alice hielt sich die Schulter fest und schaute zu Boden. Anna rang nach Luft. Hatte sie Alice nur gestreift? Geht es ihr noch gut? Sie wollte die Stille durchbrechen, doch Alice setzte zum Reden an. „Du hast es wirklich getan.“
„Es tut mir so leid ich-“
„Sei still! Fang jetzt nicht wieder an zu weinen! Lass das!“
Erneut trafen sich ihre Blicke. Anna versuchte stark zu bleiben. Sie wich dem Blick von Alice nicht aus. Doch...er jagte ihr trotzdem Angst ein. Er war so kalt...wie Eis. Keine Gefühle zeichneten sich in ihm wieder. Doch Anna wollte es bei diesem Blickaustausch nicht belassen. Sie musste doch etwas für Alice tun! Nachher verblutet sie noch!
„Ich muss dich verbinden! Die Kugel! Wo ist die Kugel?“
„Schwachkopf!“, zischte Alice und stand auf. Erst jetzt sah Anna, dass sie nicht blutete. „Aber...was?“
Langsam nahm Alice die Hand von ihrer Schulter. Kein Kratzer war an ihr zu sehen.
„Ich habe es dir doch schon erklärt. Ich bin kein reelles Wesen. Ich bin nicht aus Materie. Niemand kann mich erschießen.“
„Aber...wieso sollte ich dann...?“
„Ich wollte testen ob du wirklich alles für mich tust. Ob du auch einen Freund von dir töten würdest, wenn ich es wünsche.“
Ein finsteres Lächeln hatte sich auf ihr Gesicht gelegt. „Du hast meinen Test bestanden.“
„Das....das war nur ein Test?“ Anna konnte es nicht fassen. War Alice so ein Mensch? Nein...wie gesagt...ein Mensch war sie nicht. Doch...sie hatte Recht. Eine Garantie, dass jemand die Wahrheit sagt, gibt es nie. Die Welt war verdorben. Niemand hielt sich heutzutage mehr an Versprechen. Aber....wieso hatte Anna so eine Grundeinstellung? Wieso dachte sie so...schwarz?
„Lass uns gehen.“, unterbrach Alice Annas Gedankengang. Vermutlich war es auch besser so.
Langsam richtete sie sich auf. Nun waren sie und Alice wieder körperlich auf Augenhöhe. Doch im Geiste fühlte sich Anna Alice unterlegen. Enorm unterlegen. Im Gegensatz zu ihr war sie nur eine Maus. Und sie die Katze.
Doch...kann eine Maus einer Katze vertrauen?

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   So 30 Dez - 20:58

   
@Spoiler:
Das war nur ein spontanes Beispiel, dass dich zum Nachdenken bringen sollte.
Weitere Beispiele: Er war derjenige, wegen dem sie fast ihr Leben verloren hätte.
Er war derjenige, dem sie fast ihren Tod verdankte.
Er war derjenige, wegen dem sie fast gestorben wäre.

...


Zum 3. Kapitel:

Wie schon im Chat gesagt, habe ich nicht besonders viel zu sagen. Spannend geschrieben, habe keine Kritik. Das Lesen hat mir echt Spaß gemacht, Alice wird immer gruseliger, aber auch Anna, die erst 'nett' ist und niemals jemanden töten will, aber so schnell abschießt. Auch der Vergleich mit Katze und Maus ist nett, auch wenn er nicht unbedingt ganz die Beziehung der beiden trifft.


Liebe Grüße

Chirurg des Todes

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 31 Dez - 9:32

   
Hallöchen One =)

Kapitel 1

Erstmal interessant, dass es nun ein bisschen brutaler wird. Dein Schreibstil gefällt mir gut, aber das habe ich dir ja schon oft gesagt ^.^
Wie Ruffy aus deiner anderen FF kann sich Anna also erstmal an nix erinnern, jedoch hat es hier einen anderen Hintergrund, bin schon neugierig. Dass du dieses mal nicht oder kaum über One Piece schreibst, finde ich gut. Dieses kleine Mädchen wirkt sehr interessant auf mich. Im ersten Kapitel kann man noch nicht eindeutig sagen.. wird sie Anna schaden oder nicht.
Die arme musst ja ganz schön was einstecken.... ein Wunder, dass sie ihr Bewusstsein nicht verlor und auch noch die "Behandlung" überstanden hatt. Cooles erstes Kapitel One, =D

Kapitel 2

Ui... Erst dachte ich ja, in der Hälft des zweiten Kapitels, dass Alice eine "Einbildung" von Anna sei, dass sie die sich in der Not "erschaffen" hatte, aber das widerlegt Alice ja ^.^
Noch immer sehr mysteriös aber ein cooler Chara =) Um die arme Anna steht es immer schlechter, bin gespannt wie die da raus kommen.

Kapitel 3

Wie sagt man so schön.. wer solche Freunde hat, brauch keine Feinde XD Alice ist perfekt darin, die Gedanken anderer zu manipulieren und zu kontrollieren. Vor allem, wenn sie so eine schwache Psyche haben, wie Anna. Dass sie nun, nur um endlich mal Anerkennung zu genießen, wirklich einen Mann tötet...Mal sehen, wozu Alice Anna noch bekommt...

Kapitel 4

Cooles Kapitel. Anna wird perfekt manipuliert und sie weis es nicht mal.
Ich bin echt gespannt, zu was Alice Anna noch alles bekommt, wobei ja ein Mord schon dabei war XD Irgendwie ist sie wohl so was wie die dunkle Seite von Anna… Alice hat das, was Anna noch fehlt….
One, wie alt ist Anna eigentlich, oder hast du dass schon erwähnt und ich hab´s vergessen XD

SO, alle Kapitel gelesen =D Nu kann das Jahr 2013 kommen, ohne dass du mich hauen musst Razz Very Happy

mfg. Sakuu jocolor jocolor

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 31 Dez - 10:19

   
halluuuuu

anscheinend hab ich gesagt ich schreib hier ma was zu von daher lous gehts (aber nur kurz Razz)!

alsou generell gefällt mir der lot bisher (zumindest der grundgedanke, der bisher durchkam) ich wollte btw auch ma vor ewigkeiten einen ausbruch aus ner irrenanstalt schreiben Surprised aber naja ich wollte schon viel Very Happy

von der wortvielfalt ist es auch sehr angenehm zu lesen, aber mir erscheint die wortwahl teilweise unpassend und einige formulierungen erscheinen mir auch unpassend zb iwo im ersten kapitel heißt es:

@Onenami25 schrieb:
Anna konnte sich noch immer kaum bewegen. Sie lag anscheinend regungslos auf einem Boden, denn weich war es unter ihr keineswegs. Ruckartig streckte sie ihren Arm Richtung Decke.

"hmm der boden ist nicht weich... dann liege ich wohl regungslos auf dem boden" so lautet der zweite satz wenn man ihn umformuliert. nich gerade meine erste schlussfolgerung^^ und wenn ich auf dem harten boden liege, bemerke ich eig nich "nicht weich" sondern "hart" es erscheint mir doch sehr unnatürlich eine empfindung als gegenteil zu formulieren. das "nicht weich"->"boden" kann man o stehen lassen aber naja für boden würden eher andere sachen sprechen, die aufgrund des settings aber rausfallen. außerdem hat regungslos bei der verknüpfung nichts verloren, da es keine folgerung aus "nicht weich" sein kann, zumal es auch schon im ersten satz vorkam und von daher redundant ist. warum sie die arme ruckartig gen decke streckt solltest du auch erläutern, da das meiner meinung nach schon ne seltsame reaktion ist Surprised aber zu den reaktionen komme wir noch später

@Onenami25 schrieb:
Urplötzlich störte eine Stimme die Stille: „Na, endlich wach?“
Augenblicklich neigte Anna ihren Kopf in die Richtung aus der die Stimme zu kommen schien.

(ein super abschnitt weil ich daran viel zeigen kann Very Happy)

  1. die stille stören:
    nun generell kann man diese formulierung benutzen, aber ich finde sie hier nicht passend^^ was verbindet man mit dem wort stören? nun, ganz einfach negativ beeinflussen oder aber auch einen erwünschten anhaltenden status verschlechtern. (über "erwünscht ließe sich streiten, aber man hat ja viele möglichkeiten den satz auszudrücken, also warum nich einfach eine klarere nehmen?) dies widerspricht aber der situation, denn immerhin ist sie gerade aufgewacht und wir haben keinen längeren moment der stille (den sie bewusst erlebt hat!), der groß gestört werden könnte und wenn ich in so einer situation jemanden reden höre, dann empfinde ich es nicht als störung. denn störung klingt ansich auch viel zu banal. eine fliege die mir um den kopf schwirrt wäre eine störung, aber jemanden, in der situation seiend, zu hören ist ein anderes kaliber Very Happy
    alternative wäre hier für mich: erklang, ertönte, drang an ihr Ohr

  2. urplötzlich... augenblicklich...:
    fällt für mich qualitativ in die kiste, in der auch "... und dann... und dann..." sein unwesen treibt Very Happy aber warum? ich seh solche sachen leider immer wieder und es ist möglicherweise für die meisten leute auch nicht störend oder überhapt n fehler, aber es gibt für mich da ein kleines problem^^ urplötzlich, augenblicklich, unmittelbar, prompt, etc all diese wörter, die einem sagen "etwas folgt sofort auf ein ereignis" sollte man nicht in folge benutzen, da es meiner meinung nach die situation zu sehr aufspaltet. solche abläfe lassen sich wunderbar über nebensätze verketten. somit ergibt sich ein flüssigeres bild des ablaufs.
    mein vorschlag hier folglich: "urplötzlich..., was sie..."

  3. neigen
    nun in der situation würde ich persölich mich ziemlich erschrecken Very Happy von daher finde ich es so nich ganz nachvollziehbar, dass sie ihren kopf bloß in richtung der stimme neigt. zumal ich mir nich sicher bin ob du hier wirklich "neigen" und nicht "drehen" im sinne von in die richtung gucken meinst
    mein vorschlag: wenden


soviel dazu Very Happy

mit dem letzen punkt des rausgepickten abschnitts sind wir auch schon bei dem nexten wichtigen punkt und zwar den reaktionen. nun wir haben es hier mit irren zu tun, deshalb ist es schwer hier den maßstab "nachvollziehbar" zu benutzen, aber ich riskiers mal und sage ich finde die reaktionen von anna und dem wächter mitunter nicht nachvollziehbar. ihre reaktionen auf alice und das sie töten soll erscheinen mir viel zu schwach und der wächter gibt mir zuschnell nach. es kommt mir überhaupt so vor als wärst du da ziemlich durchgehetzt, du hättest dir mehr zeit lassen sollen, damit sich die charaktere entfalten können, wodurch dann zum beispiel ihre entscheidung den wächter zu töten nachvollziehbar wird. zb hättest du aus dem "er hat family"-aspekt deutlich mehr machen sollen zb a la:

anna hockt auf ihm nachdem sie ihn überwältigt hat und will gerade zu stechen, da kommen ihr zweifel, ob sie ihn töten muss, was wäre wenn er familie hat und dann das eispringen von alice die ihr zuzischt wie zb 'töte ihn, er hat uns das angetan, wegen ihnen hast du keine family mehr' ihre zweifel evtl auch ausgelöst dadurch, dass er um gnade winselt weil er family hat

wie sich die freundschaft entwickelt, erscheint, weil es so schnell geht, in den einzelnen entwicklungen auch sehr unverständlich. du solltest dir mit solchen momenten wirklich mehr zeit lassen, da sowas auf ein aufmerksames publikum doch etwas abschreckend wirkt.

und leider muss ich sagen, dass ich dem letzen chapter inhaltlich (nicht generell es ist abgesehen von dem was ich gleich ausführe durchaus gut geschrieben, also iterpretier hier nicht zu viel rein Smile ) nicht wirklich was abgewinnen kann. es passt meiner meinung nach nicht an die stelle. sie haben noch nicht einmal den raum verlassen und schon so viele wendungen. diese unstabilität, diese rapiden wendungen, kann man durchaus stilistisch einbringen und ich nehme auchma an, dass du das so nutzen wolltest, aber damit gehst du ein bisschen zu weit. und das hat sich halt über die vorherigen kapitel aufgebaut und explodiert in meinen augen jetzt im vierten kapitel. die grundidee der wandlung von alice in annas augen ist prinzipiel vollkommen in ordnung so, aber es ist wie beim kartenhaus bauen, wenn nicht jede ebene gründlich gebaut wurde, dann stürzt es später unweigerlich ein.


was mir stilistisch gefällt ist wirklich diese unklarheit, in der du den leser lässt (man weiß wenig darüber was los ist, wer damit was zu tun hat etc) und, dass anna halt kein comuter ist, der jeden kleinen hinweis aufschnappt und richtig interpretiert. der teil ist echt gelungen (wenngleich er sich natürlich auch noch verfeinern ließe) und verleit der geschichte das gewisse etwas.


ach ja eine szene auf die ich och unbedingt eingehen wollte ist die hier:

@Onenami25 schrieb:
Nun kamen erste Zweifel in ihr auf. Das merkte auch Alice. Sie trat neben Anna, welcher Schweißperlen vom Gesicht ronnen.
"Ich kann ihn nicht töten."
...
"Das warst du schon immer. Wir sind alle Mörder."

  1. Sie trat neben Anna,... ronnen. "Ich kann ihn nich töten."
    hiermit erwckst du den eindruck, dass alice das sagt, da alice die letzte aktiv handelnde person ist

  2. keinerlei hinweise auf laustärke oder ob sie es iwie verdeckt macht, weil wenn der wächter das hört wäre er dumm un wenn er sie ihre lippen bewegen sieht sollte er doch annehmen, dass sie mit ihm redet und nachfragt. nunja richtig wäre es allerdings, wenn alice doch eine halluzination wäre, aber das kann man jetzt noch nicht wissen und ich will auch nich wissen was denn nun stimmt bis es sich aus der story ergibt.

  3. der letzte satz wieder ein schöner versteckter hinweise, bei dem es aufgrund der situation in der anna ist sehr gut nachvollziehbar ist, dass sie ihn nicht mitkriegt bzw sofort verarbeitet.



ich bin gespannt auf das nexte chap und hoffe einfach mal, dass du mit der kritik was anfangen kannst, denn an sich ist die geschichte echt gut


Kamy
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Mo 31 Dez - 16:53

   
Hey One :3

Ich habe endlich bis zum 4. Kapitel weitergelesen lala xD
Was die Grammatik betrifft, wurde ja eigentlich alles schon gesagt ;D (und ich kenne mich damit eh nicht gut aus >.>) Deinen Schreibstil finde ich einfach toll, du benutzt zum Beispiel nicht immer nur diesselben Wörter Smile
Also in Alice hab ich mich anscheinend echt getäuscht, ich hätte nie gedacht, dass Alice so jemand böses und brutales ist Surprised Im ersten Kapitel wirkte sie so freundlich. ^^
Bin mal gespannt, was da noch passieren wird *_* Naja, was schlimmeres als einen Mord kann es ja eigentlich fast nicht geben, oder? :O

Mfg, Kamy ^_^

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Do 3 Jan - 21:12

   
Sou dann werde ich mal die Kommentare kommentieren xD

@Chirurgin: Es ist immer wieder cool zu sehen das du meine Kapitel mitverfolgst Smile da nochmal ein großes Dankeschön an dich :3

@Saku: kleines Mädchen o.o ? Komisch xD eigentlich ist sie in etwa im gleichen Alter, also naja nicht "Alter" aber du weist ja schon was ich meine oder xD
Alice ist wirklich eine düstere Person. Ich wollte das schon am Anfang klarstellen. Aber irgendwie glaube ich langsam, dass ich dies zu stark gezeigt habe xD aber was soll's :p
Das Alter habe ich noch nicht verraten. Wird vorerst auch nicht passieren. Anna weis ihr Alter ja selber nicht und Alice weis auch nicht alles. Das ist ihr nach all den Jahren so sie schon in der Irrenanstalt sind wohl nicht als wichtig im Gedächtnis geblieben Very Happy
Nochmal danke das du die Kapitel gelesen hast x3

@Sylar: Cool, dass du meine FF jetzt auch gelesen hast :3 ein schönes langes Kommentar hast du auch hinterlassen *.* musste ich sofort lesen ;D
Nur...ich weis nicht was ich da noch sagen soll xD du hast natürlich recht mit den Dingen die du angesprochen hast. Diese muss ich auf jeden Fall in Zukunft beachten >.<
Das mit der Familie wurde schon mal bemängelt das habe ich auch schon bemerkt xD ein bissl blöd jetzt ;D
Ich versuche schon Situationen so weit es geht "auszuschlachten" xD aber manchmal geht es einfach nicht. Das kennst du doch bestimmt auch vom schreiben, oder?
Das mit dem Wärter lässt sich noch logisch erklären. Das folgt noch. Bei meinen Storys ist es so das man erst später hinter die Dinge "Wieso", "warum", "weshalb" kommt. Das ist einfach meine Art zum Schreiben. Ich baue gerne Spannung auf. Manche kennen das schon von mir x3
Und das mit dem 4. Kapitel lässt sich auch leicht erklären. Ich bereite schon einmal die Leser auf die nächsten Kapiteln vor. Diese FF lebt von den rapiden "Explosionen" die die Geschichte umwälzen. Und deswegen geschieht alles auch so schnell. Es wird aber alles in den folgenden Kapiteln geklärt, verlass dich drauf (:
Es kommt wirklich nicht gut rüber, dass sie "säuselt" also in einer nicht vernehmbaren Lautstärke, weshalb Alice auch nah an ihr steht. Weshalb dort "säuseln" nicht steht...naja...es ist gewollt. 1. weil ich finde das hätte die Situation zerstört und 2. soll dies den Leser zum Nachdenken anregen, was Alice nun eigentlich ist. Und das habe ich bei dir wohl geschafft Smile
Ich hoffe du liest auch die nächsten Kapitel und sie gefallen dir x3

@Kamy: Ach man ich bin so froh, dass du meine FF auch liest ohne, dass ich dich hauen muss ;D nein Spaß ;p <3
Was schlimmeres als Mord....naja...ein Mord kann sich auch steigern...je nachdem wie man ihn vollführt...nur ein kleiner Tipp am Rande ;D

MfG Onenami25

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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Fr 4 Jan - 21:09

   
Kapitel 5
Die Natur braucht sich nicht anzustrengen bedeutend zu sein. Sie ist es.


„Wir sollten gehen. Je länger wir hier bleiben, desto mehr verringern sich unsere Chancen hier raus zu kommen.“, riss Alice Anna aus ihren Gedanken. Dann drehte sie sich um und trat aus der Tür.
Zuerst zögerte Anna. Was würde sie wohl da draußen erwarten? Befand sich dort draußen womöglich die Welt, welche sie sich erhofft hatte? Oder hatte sie sich an eine Illusion geklammert, die so nicht vorhanden war? Nein. Das konnte einfach nicht sein. Die Welt da draußen musste einfach besser sein. Besser als dieses elende Loch, in dass sie gesperrt wurde.
Langsam trat Anna näher an die Tür heran. Die Tür, die ihr den Weg in die Freiheit versperrte. Je näher sie dieser kam, desto aufgeregter wurde sie.
Schlagartig fiel jedoch ein grelles Licht auf sie. Anna erschrak und wich einen Schritt zurück. Doch dann erfüllte sie ein wohliges Gefühl. Aber...wieso lösten diese Strahlen dies in ihr aus?
Zögernd setzte sich Anna erneut in Bewegung. Sie musste unbedingt wissen, was es mit diesem Licht auf sich hatte. Mit jedem Schritt wurde es gewaltiger. Vereinzelte Strahlen fanden sich nun zu einem großen Bündel zusammen. Was war die Quelle dieses Lichtes? Führte es Anna doch in die Welt, die sie sich erhofft hatte?
Urplötzlich drangen Töne an ihr Ohr, die sie zuvor noch nie gehört hatte. Sie fanden sich zu einer schönen Melodie zusammen, welche Anna in ihren Bann zog.
Langsam legte sich das Licht wieder. Annas Augen schienen sich allmählich an die Helligkeit gewöhnt zu haben. Nun konnte sie auch erkennen, was sich hinter der Metalltür verbarg.
Anna fand sich in einem kleinen Raum wieder. Rechts von ihr stand ein Stuhl, worauf wohl der Aufseher gesessen hatte und ihre Tür beobachtete. Sein trostloser Anblick, bevor sie ihn erschoss, kam ihr wieder in den Sinn, doch schnell verdrängte sie diesen Gedanken wieder. Wieso hatte sie Mitleid mit diesem Mann? Er war doch derjenige, der sie hier eingesperrt hatte und ihr die Schmerzen zufügte, oder nicht?
Langsam schweifte ihr Blick weiter durch den Raum. Zuerst erblickte sie links von ihr eine Tür mit einem Schild, auf dem stand: "Privat. Unbefugte verboten", doch dann fiel ihr Blick auf ein kleines Fenster am Ende.
Ruckartig setzte sich ihr Körper in Bewegung. Es schien, als ob er endlich die Welt sehen wollte, die sich hier verbarg. War die Außenwelt wirklich so, wie sie es sich erhofft hatte?
Zögernd legte sie ihre Hand auf das Fensterglas. Instinktiv schlossen sich ihre Augen. Es war kühl. Nicht die Kälte in dem Raum, die sie zuvor gespürt hatte, nein, diese Kälte war anders. Sie durchfuhr Annas Körper, doch löste kein Unbehagen aus, sondern ein Gefühl, welches Anna sich nicht erklären konnte.
Vorsichtig öffnete sie wieder ihre Augen und schaute aus dem Fenster. Was sie dort zu sehen bekam, zerschmetterte ihre Hoffnungen. Nichts war von einer schönen Aussicht zu sehen. Das Einzige was Anna erblickte, waren ein kleiner Park und eine gewaltige Mauer, welche ihre Sicht auf die Außenwelt minderte. Sie konnte lediglich vereinzelte Baumkronen von mächtigen Bäumen, welche hinter der Mauer empor ragten, erkennen. Es war ein trauriger Anblick. Anna kam es so vor, als würde man die Außenwelt vor ihr verstecken wollen.
Doch dann drang erneut die Melodie von zuvor an ihr Ohr. Sie lies abermals ihren Blick schweifen und entdeckte auf einem Baum im Park den Ursprung. Es war ein kleiner Vogel, dessen Gefieder braun, weiß und schwarz gefärbt war. Er zwitscherte fröhlich auf einem Ast vor sich hin.
Urplötzlich erinnerte sich Anna wieder. Dieses Licht war die Sonne, dieses Gefühl, welches sie beim Berühren des Fensterglases durchfuhr, war erfrischend und dieser Vogel ist ein Sperling, der zu den Singvögeln gehört. Aber wieso kam ihr das alles jetzt in den Sinn? Gab es eine Möglichkeit sich wieder an alles zu erinnern, was sie je vergessen hatte?
„Was stehst du da so blöd am Fenster rum? Wir müssen los!“, unterbrach Alice abermals ihre Gedanken. Sie stand mit verschränkten Armen an einer Holztreppe, die nach unten führte.
„Können wir nicht einfach durch dieses Fenster verschwinden?“, fragte Anna das Mädchen.
Dieses stöhnte und antwortete: „Weil das Fenster verriegelt ist. Ist dir das noch nicht aufgefallen? Und außerdem würdest du dir alle Knochen brechen. Das wärs dann mit unserem Plan.“
Alice hatte Recht. Wie töricht Anna auch gewesen war. Doch...dieses Fenster hatte es ihr angetan. Es war bis jetzt auch das Einzige, was ihr die Außenwelt nicht vorenthielt.
Doch, um Auseinandersetzungen mit Alice zu vermeiden, ließ Anna vom Fenster ab und ging auf sie zu.
„Wohin führt diese Treppe?“
„Zum Büro des Doktors, dem Chef hier. Du musst möglichst leise sein, damit er uns nicht erwischt, verstanden?“
Schnell nickte Anna. Es schien ihr eine gute Idee zu sein Alice nicht weiter warten zu lassen, auch wenn sie liebend gern weiterhin aus dem Fenster geschaut hätte.
Anna wollte sich hinab begeben, doch Alice hielt sie davon ab.
"Bevor wir gehen musst du noch etwas tun. Hol den Schlüssel. Auf unserem Weg ist dieser gut zu gebrauchen. Ich weiß aber nicht genau welche Türen er öffnet."
Nur ungern wollte Anna einen Toten durchsuchen. Er roch schon etwas streng und seine Sachen zierten nun Blutflecke. Auch Annas Hände blieben von dem Blut nicht verschont. Als sie den Schlüssel aufhob färbte er sich sofort blutrot. Es war ein widerlicher Anblick.
"Ich hab ihn!"
"Gut gemacht. Und jetzt los!
Augenblicklich ging Alice die Treppe hinunter, gefolgt von Anna, welche aber aufpassen musste, dass sie sich nicht durch das Knacksen der Treppe aufmerksam machte, denn...sie war im Gegensatz zu Alice real. Und wegen ihrer Unvorsichtigkeit könnte der Plan wieder scheitern. Dann würden ihr erneut Wunden zugefügt werden. Und...noch einmal konnte sie dies einfach nicht ertragen.



Zuletzt von Onenami25 am Sa 12 Jan - 11:41 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
Whitebeard01
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BeitragThema: Re: Anna 5/??   Sa 5 Jan - 18:43

   
Hallo One,

ja ich bin wieder mal da und habe nun Kapitel 3-5 gelesen. Was soll ich sagen die Geschichte ist spitze du hast da mit Alice wirklich ein teuflisches Mädchen erschaffen toll. Auch Anna verändert sich im Laufe der Geschichte das geflällt mir. Ich mag es wenn ich Geschichten lese wo dann die Charakter eine Entwicklung und Veränderung machen.

Dein Schreibstil ist sehr gut meiner ist eine Katastrophe und das hat man ja bei meiner Fan Fiction gesehen. Ich muss halt noch viel lernen. Du verwendestes Kommas das ist auch sehr wichtig und auch Satzzeichen das ist auch sehr wichtig in den Geschichten. Dein Art des Schreibens gefällt mir sehr es macht Spass die Geschichte zulesen.

Der Inhalt stimmt auch den du bleibst bei der Geschichte und schreibtst nicht ein anderes Thema. Ich habe am Inhalt nichts zu kritisieren.

Freue mich auf Kapitel 6.



 

Schnellantwort auf: Anna 5/??

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