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TomiTyp
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BeitragThema: Überwachungsstaat?   Mo 1 Jul - 15:10

   
Ich würde gerne wissen, wie ihr zu der massenweise Überwachung der Bevölkerung von NSA u.Ä. steht, insbesondere aufgrund der Aufdeckungsaktionen von Snowden neuerdings.



Sind wir evtl schon in einer neuen DDR?

Wie steht ihr zum Werk von "Whistleblowern"?

Solariumigel
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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Di 2 Jul - 9:23

   

Als erstes möchte ich sagen, wer nicht damit gerechnet hat das wir von allen Seiten überwacht werden lebte noch im 16. Jahrhundert. Heut zutage ist es viel zu einfach für Länder das Volk zu überwachen. Es gibt paar Internetknoten in jedem Land und wenn man die Anzapft hat man den ganzen Traffic vom ganzen Land. Oder man macht es wie die Engländer, die zapfen das grösste TransAntlantikkabel an, durch das haben die mehr als 60% der ganzen Übertragungen zwischen Amerika und Europa.


Das grössere Problem habe ich damit das Ausländische Behörden mich Überwachen, wie es die etwas angeht was ich mache. Klar auch mein Land gehts nichts an was ich im Internet mache. Aber wenn dann eine CIA ihr Standpunkt in Frankfurt(einer, wenn nicht der grösste, Internetknotenpunkt in Europa) haben und durch das eigentlich alle Europäer gleichzeitig Überwachen.

Aber es muss mal allen wirklich ins Bewusstsein gerufen werden, das wirklich alles gespeichert wird. Klar Snowden ist jetzt überall in den Medien, in spätestens 3 Monaten kennen die wenigsten seinen Namen noch. Wird genau gleich wie bei Wikileaks sein. Am Anfang war ein riesen Aufschrei wie sie das nur wagen können solche Sachen zumachen. Heute Interessiert das niemand mehr. Für mich gibts 3 Gründe wieso die Menschen das nicht mehr interesssiert:

1. Menschen sind Egoisten, es interessiert sie nicht was 2 Meter neben ihnen passiert. Sie sagen sich, ja mich kümmerts ja nicht, da ich nichts Ilegales im Internet mache. Da kommen wir gerade zu Punkt 2. Die meisten sind sich einfach nicht bewusst das auch vieles was sie machen sehr Wohl Ilegal ist, oder sicher in einer dunkel grauen Zone ist. Sie denken, im Internet kann ich machen was ich will. Sieht man ja immer wieder bei Cybermobbing.

Etwas was die Menschen wach rütteln würde wäre: wenn eine Person in ihrer nähe den Job verlieren würde oder so, weil er etwas im Internet geschaut hat oder mit einem Arbeitskollegen gechattet hat und etwas schlechtes über die Firma gesagt hat. Aber sogar bei solchen Sachen würden die meisten Menschen sagen das er ja selber schuld ist da er nichts schlechtes über die Firma sagen solle.

Fazit von meiner Meinung: Ich bin total gegen Überwachungsstaat, leider haben wir ihn schon seit Jahren. Und wer dagegen ist kann sich bei hinterwelten Menschen bedanken gehen.

Lg Igel

PS: auf ne Art kann man ja froh sein das die NSA alles speichert, wenn mal euer PC stirbt könnt ihr Sie fragen ob sie euch euer Back-up wieder zurück geben Wink

......................................................................



@Shamisaly schrieb:
ein Igel ohne Smileys ist wie ein Igel ohne stacheln

Wenn Igel niesen:
Spoiler:
 


Nightwulf
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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Di 2 Jul - 11:29

   
Da muss ich Igelchen zustimmen. Ich denke das die meisten Leute Probleme mit der Überwachung haben ist, das geglaubt wird das bei jeden Telefonat oder beim nutzen des Internets jemand auf der anderen Seite sitzt und mithört oder alles verfolgt. Das ist ja nicht der Fall. Grundsätzlich werden die Daten gesammelt um Verbrechen aufzuklären oder spezielle Personen auszuspionieren. Wenn das der Sicherheit unseres Landes hilft, habe ich damit kein Problem. Was halt Schwierigkeiten birgt ist, wo hört das Überwachen auf und wo hört die Spionage auf? zB. sind die Chinesen ja dafür bekannt Datenklau zu betreiben um wettbewerbsfähiger zu sein. Das traue ich den Amis und Engländern ebenfalls zu. Wovon ich aber generell überzeugt bin ist, das alle getan wird um andere zu übervorteilen. Korruption, Diebstahl, Misshandlung, Mobbing und Lügen sind doch keine Kavaliersdelikte mher, leider :-/

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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Mo 29 Jul - 18:21

   
Ist halt die frage was passiert mit den Daten.Wer nutzt diese und zu welchen Zweck??
Werden damit unliebsamme politische Gegner ins Abseits befördert?Wird ein Land wirschaftlich platt gemacht um an seine Recoussen zu kommen??Wer viel Macht hat wird diese auch nutzen um noch mehr zu bekommen.
Der normal sterblich wird sicher keine Vorteile davon haben...

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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Mo 29 Jul - 20:10

   
Offenbar ist meine Meinung in einem Satz ausgedrückt Spam.....dann schreib ichs eben nochmal etwas ausführlicher....

"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewährleisten, hat beides nicht verdient."

Natürlich könnte man da jetzt sagen "es dient allein der Verbrechensbekämpfung", aber mal im Ernst: ist es das wirklich wert? Ist es das wirklich wert, das der BND unsere emails und Internetverläufe in Massen speichert (und zwar von ALLEN), ist es das Wert, das Facebook Informationen über uns an Polizei oder Werbeagenturen verkauft? Ist es wirklich eine ständige Überwachung durch Kameras an allen möglichen Orten wert?
Ich bin grundsätzlich gegen massive Überwachung der Allgemeinheit, weil es gegen die Menschenrechte eines jeden einzelnen verstößt.

Aber irgendwie ist meine Meinung paradox, da ich ja eigentlich auch der Meinung bin "Der Zweck heiligt die Mittel"....

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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Mi 31 Jul - 14:06

   
Man wird ja nur vom Staat überwacht wenn man eine gefahr für die allgemeine Bevölkerung darstellt und man schon mal bei der Polizei aufgefallen ist und die Polizei der meinung ist das die Straftat so schwerwiegend ist das sich lieber der SKA (Verfassungsschutz) sich um diese Person kümmern muss.

Und außerdem muss das oberste Verfassungsgericht aus Berlin der Meinung sein das die Gründe wichtig seinen müssen befor er jemanden oder ihrgend was Überwachen lässt.

TomiTyp
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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Sa 3 Aug - 21:25

   
Zitat :
Man wird ja nur vom Staat überwacht wenn man eine gefahr für die allgemeine Bevölkerung darstellt und man schon mal bei der Polizei aufgefallen ist und die Polizei der meinung ist das die Straftat so schwerwiegend ist das sich lieber der SKA (Verfassungsschutz) sich um diese Person kümmern muss.

Und außerdem muss das oberste Verfassungsgericht aus Berlin der Meinung sein das die Gründe wichtig seinen müssen befor er jemanden oder ihrgend was Überwachen lässt.


Hast du in letzter Zeit Nachrichten gelesen/geschaut? Wenn nicht, informiere dich lieber mal schnell über das, was die NSA auch mithilfe deutscher Geheimdienste und diverser Telekommunikationsfirmen in Deutschland angestellt hat und anstellt.

KillingTime
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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   So 4 Aug - 19:29

   

Tja, an dem ganzen Schlamassel sind wir ja selber Schuld. Ich will mal ein Beispiel bringen, was ich wieder in der Zeitung lesen musste, ein kleiner unbedeutender Artikel, aber für dieses Thema genau passend.

Es werden Zeugen gesucht, nachdem ein Radfahrer mit einem anderen Radfahrer verunglückt ist. Da ist dann der Eine einfach weitergefahren, der Andere aber hatte eine Verletzung am Bein davon getragen. Nun hat dieser Anzeige erstattet und es werden Zeugen gesucht.

Bei so was könnte ich mich stundenlang darüber aufregen. Nur weil der eine zu blöde zum Überholen ist und mit dem Verhalten des anderen ganz und gar nicht einverstanden ist, muss man doch nicht gleich Klage einreichen. Diese kleinen Lapalien und andere größere Geschehnisse werden uns zu einem Überwachungsstaat führen.

Die Menschen wollen auf ihr Recht pochen, sie wollen für sich Genugtuung. Man kann nicht einfach einstecken ohne auszuteilen, weil die Menschen Angst davor haben unterzugehen in dem Kampf ums da sein. Weiter haben sie Angst zu sterben, Leute aus ihrem Familien-/Freundeskreis zu verlieren.

Zudem wollten die Menschen schon immer Sicherheit haben, es ist eines der Grundbedürfnisse, die die Menschen haben. Und mit der heutigen Technik ist dieses Unternehmen sehr einfach zu bewerkstelligen. Problematisch wird es halt dabei, dass die Menschen auch immer so frei wie möglich leben wollen. Nur diese beiden Faktoren kann man nicht auf einen Nenner bringen.
So hat auch schon ein kluger Mann entdeckt, dass es einen Verfassungskreislauf gibt. Irgendwann haben wir wieder eine Monarchie/Diktatur -und da bin ich mir schon fast sicher, in einer Größe, die die Menschheit noch nie erlebt hat-.
Diese ganzen Ängste und Bedürfnisse nutzt die Politik aus, muss sie ja auch,  man stelle sich mal eine Partei vor, die sagt, wir Bürger können machen was wir wollen. Die würden ja kein halbes Jahr überleben. Außerdem wäre es sehr blöde diese Schwäche des Volkes nicht auszunutzen. Denn wie regiert es sich am besten, genau man unterdrückt das Volk.

Man stelle sich doch nur mal vor, ein größerer Anschlag hätte stattgefunden und den Täter können man nicht feststellen. Dann würden alle nach mehr Sicherheit, Vorkehrungsmaßnahmen schreien. Kameras, verstärkte Polizei Kontrollen, all das Pi-Pa-Po. Nur vergisst man dann auch, dass man seine eigene Freiheit dafür wieder aufgibt.

Wir haben Angst. Angst vor alles. Um hier bei der Altersschiene des Forums mal Beispielhaft zu zeigen. Wir haben Angst, was nach der Schule kommt, wir haben Angst, den falschen Beruf zu wählen. Wir haben Angst allgemein falsch Entscheidungen zu treffen. Und diese Angst paralysiert einen geradezu und wirkt fast wie eine Droge. Wir wollen wissen, wovor wir Angst haben können. Ein natürlicher Instinkt, der uns in früheren Zeiten geholfen hat und bestimmt zum erhalt dieser Menschheit geführt hat, wird in der Modernen Zeit immer mehr überflüssig. Aber so ein Instinkt verschwindet nicht einfach so von alleine. Zugleich wird diese Angst von den Medien brutal ausgenutzt. Und dann werden wir eines Tages wieder die Diktatur haben, aus der die Menschen sich auch wieder befreien und so wird das Spielchen immer weiter gehen.

Ein weiterer Grund für die Überwachung bzw. einfache Überwachung ist die Faulheit des Menschen. Smartphones, Internet, Facebook. Es ist ja nicht so, dass wir es denen schwer machen uns zu überwachen. Als nächstes was kommen wird, ist der Rfid-Chip, welchen man den Menschen so verkaufen wird, dass das Leben so viel einfacher wird, bequemer und sicherer und jeder will ihn dann haben wollen. Die ersten haben es sich ja schon freiwillig eingepflanzt. Irgendwann werden wir nichts mehr anderes sein als Sklaven/Unterdrückte. Keine Meinung, keine Freiheit, keine Sicherheit. Aber hey, es werden wieder bessere Zeiten kommen, nur werden wir sie wohl nicht mehr miterleben.

Was jetzt den Fall Snowden betrifft, bin ich über den Typen verwundert. Warum hat er das alles gepetzt. Nur weil er diese Sachen  mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann. Das kann er mir doch nicht weiß machen, da muss doch was anderes hinterstecken. Warum fängt er dann erst bei der NSA an? Das die Regierungen die Möglichkeiten haben zum Abhören und davon auch Gebrauch machen, war doch klar. Was haben wir jetzt davon, wir haben jetzt die Bestätigung, dass wir abgehört werden. Aber wird sich daran was ändern durch diesen Vorfall? Nein. Deshalb traue ich dem Typen nicht und ehrlich gesagt ist mir egal was mit ihm passiert, nur weil er vielleicht ein paar Sachen ausgespuckt hat, die man schon längst selbst vermutet hat. Er wusste mit wem er sich anlegt und was das für Konsequenzen gibt. Aber was kann man aus dem ganzen Geschehen lernen? Uns Bürger bringt nix mehr aus der Ruhe. Wir befinden uns doch schon zu gut wie in einem Wachkoma, wo jeder sich uns zu nutzen machen will. Hat sich irgendwer über diesen Vorfall beschwert, nein. Wo ist der Wutbürger gewesen? Warum sind wir nicht Wut entbrannt auf die Straßen gerannt und haben gegen diese Tatsache demonstriert. Es interessiert uns nicht und wir wollen uns mit diesem Problem nicht auch noch rumschlagen.

Für mich persönlich ist es egal, ob sie Daten von mir speichern. Sie speichern sie nur, solange ich nicht auffällig werde, lebe ich ganz bequem weiter. Zudem geben wir so oft Daten von uns weiter, Stichwort Facebook. Wir wollen an diesem Spiel teilnehmen, also sollten wir uns auch nicht unnötig darüber beschweren, vor allem da es uns ja eigentlich auch nicht interessiert.

Kelbinox
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BeitragThema: Re: Überwachungsstaat?   Do 8 Aug - 3:14

   
Eigentlich sollte ein Überwachungsstaat in Deutschland theoretisch nicht möglich sein....theoretisch. In Artikel was weiß ich in den Grundrechten steht, jeder Mensch habe ein Recht auf Privatssphäre. Diese Grundrechte des Menschen wurden eingeführt, um ein demokratie unterdrückendes Regime, wie das dritte Reich zu verhindern und dürfen nicht geändert werden. Da wir offenbar jedoch bereits seit Jahren in einem Überwachungsstaat leben, in welchem sämtliche Internetdaten von Personen in Massen gesammelt werden, ohne dass das Volk auch nur im geringsten davon erfährt und ein Mitspracherecht besitzt, verstößt die Regierung gegen das eigene, "nicht umgehbare" Gesetz. Die Regierung wird somit selbst zum Verbrecher und unterdrückt Demokratie.

Das Problem ist, dass wir Menschen bereits selbst den Grundstein zur Überwachung mithilfen von sozialen Netzwerken gelegt haben und Seiten wie Facebook und Twitter praktisch unsere Person wiederspiegeln und jeder weiß, dass manche Leute dabei einfach nur übertreiben. Ergo:"Ischör war vorhin mit soner chick iner bar ischör voll die Schlampe man, sitz grad aufm Klo ey."
Warnungen wie "Gebt niemals eure persönlichen Daten an, haben also ihr gutes. Da bin ich froh, nicht bei Facebook angemeldet zu sein. Smile



 

Schnellantwort auf: Überwachungsstaat?

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