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Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   So 11 Aug - 13:06

   
Das ist meine erste Fanfiction. Was haltet ihr von ihr? Habt ihr Verbesserungsvorschläge?

Meine Geschichte beginnt 13 Jahre nach Rogers Tod auf einer Insel namens Tierra, in der Stadt Mas. Diese Insel liegt im Calm Belt und wird deshalb von den Seakings verschont, weil eine Pflanze auf der Insel wächst, die für die Seakings sehr unangenehm riecht.

Der 13-jährige Alexander Daniel Crusoe hatte verschlafen und wurde von seinem Stiefvater angeschrien: "Wo bleibst du, du Faulpelz? Wenn du dich nicht beeilst können wir die Schmiede nicht rechtzeitig aufmachen! Weißt du, was uns das kostet?". "Nö, ist mir auch egal!", antwortete Crusoe. "Was glaubst du, wer du bist, du fauler Bengel?! Wenn du nicht mein Stiefsohn wärst, hätte ich dich nie eingestellt!", brüllte sein Stiefvater und schlug ihn mit voller Kraft nieder. Crusoe stand auf und schrie seinen Stiefvater an:"Du alter Säufer, ich wünschte du wärst tot!". Er ahnte nicht, dass sein Wunsch sich bald erfüllen würde...

Anschließend rannte Crusoe davon. Er hasste seinen Stiefvater, der alte Säufer kritisierte ständig seine Schmiedekunst, obwohl er Crusoes Meinung nach nur neidisch auf dessen genauen Werkstücke war. Crusoe lief in den Wald wo er sich in seinem alten Baumhaus, das er mit seinem Vater gebaut hatte, versteckte. Er vermisste ihn sehr und wusste, dass er ihn nie wieder sehen würde. Sein Vater war bei einem Erdrutsch vor 5 Jahren verschüttet worden und konnte nur tot geborgen werden. Seit er tot war ging Crusoes Leben nur noch bergab.

Er dachte an glücklichere Zeiten, fing in einem Bach einige Fische und schlief am Abend im Baumhaus ein. Keiner suchte ihn, er war seiner Familie egal, aber das störte ihn schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, er genoss die Freiheit, die er dadurch hatte.

Als er am nächsten Tag dichten Rauch aufsteigen sah, dachte er zuerst, dass es ein Waldbrand sei. Doch dann begriff er, dass der Rauch aus seinem Dorf kam. Er rannte los, in der Hoffnung, er könne seine Familie und seine Freunde noch retten. Der Geruch von Rauch drang in seine Nase, außerdem hörte er Schreie. Zunächst verstand er nicht, was geschrien wurde, doch dann erkannte er die Worte. Die Leute riefen: "Hilfe! Piraten!".

Instinktiv sah er sich nach einer Waffe um und erblickte eine Mistgabel. Ohne nachzudenken nahm er sie mit sich und rannte weiter. Als er im Dorf ankam fand er ein schreckliches Bild vor. Überall brannte es und blutüberströmte Leichen lagen überall auf dem Boden. Und dann erblickte er seine Mutter. Ein Pirat hielt ihr eine Pistole an den Kopf. Crusoes Verstand hörte auf zu arbeiten und er rannte auf einige Piraten zu, die er problemlos zu Boden beförderte. Als er nur wenige Meter von seiner Mutter entfernt war, erschoss der Pirat sie. In diesem Moment wurde aus Crusoe ein neuer Mensch, einer, der keine Gnade zeigte. Er rief laut:"NEIN!" und spießte den Mörder seiner Mutter mit der Mistgabel auf und schleuderte ihn zu Boden, wo er ihm die Mistgabel in den Kopf stieß, was der Pirat natürlich nicht überlebte. Nun wollte er dafür sorgen, dass keiner der Piraten auf der Insel jemals wieder Leid verursachen konnte.



Zuletzt von Donkey M. Ruffy am Sa 4 Jan - 19:55 bearbeitet, insgesamt 8 mal bearbeitet
Kelbinox
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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   So 11 Aug - 14:06

   
Also, da Hisoka grade nicht aktiv ist, werde ich mir die Freiheit übernehmen, seinen Part hier kurz zu übernehmen. Very Happy

Hey, Kiddo

Ich werde hier nun sehr kleinlich, also Achtung:

Zitat :
Meine Geschichte beginnt vor 11 Jahren auf einer Insel namens Tierra
Deine Zeitangabe ist ungenau. Beginnt die Geschichte vor oder nachdem Vorfall am Marineford, oder beginnt sie sogar noch früher? Wäre gut, wenn du stattdessen geschrieben hättest:"Meine Geschichte beginnt 11 Jahre, bevor (dies und das passiert ist) auf einer Insel namens Tierra".

Zitat :
Was glaubst du, wer du bist, du fauler Bengel!
Dieser Satz ist ein Fragesatz und müsste dementsprechend auch mit einem Fragezeichen enden, oder mit einem !? .

Zitat :
kritisierte ständig seine Schmiedekunst, obwohl er nur neidisch auf diese genauen Werkstücke war.
Dieser Satz ist grundsätzlich kein Fehler, es hört sich jedoch für mich so an, als wären dies nur Crusoes Gedanken zu seinem Stiefvater. Er meint, dieser sei neidisch auf ihn. Dies passt vor allem nicht zur Aussage:"Wenn du nicht mein Stiefsohn wärst, hätte ich dich nie eingestellt!"

Zitat :
Crusoe lief in den Wald wo er sich in seinem alten Baumhaus, das er mit seinem Vater gebaut hatte.
An solchen grammatikalischen Fehlern merkt man, dass du deine Geschichte nicht noch einmal sorgfältig korrigiert hast. Wie würde Hiso jetzt sagen:"Du solltest dir vielleicht ein paar Beta-Leser suchen.

Zitat :
Er vermisste ihn sehr, aber er wusste, dass er ihn nie wieder sehen würde.
Dieser Satz ist so weit ich weiß, literarisch falsch. Besser wäre gewesen, wenn du geschreiben hättest:"Er vermisste ihn sehr und er wusste, dass er ihn nie wieder sehen würde."

Zitat :
Aber dann erkannte er, dass der Rauch bei seinem Dorf aufstieg und es für ein kleines Feuer zu viel Rauch war.
Ungünstig formuliert. So etwas liest sich schlecht. Besser wäre:" Am nächsten Tag, dachte er sich nichts dabei, als er in der Ferne Rauch aufsteigen sah, bis er realisierte, dass die immer größer werdenden Rauchschwaden aus der Richtung seines Dorfes kamen." Ich persönlich hätte das "er dachte sich nichts dabei" jedoch noch weggelassen. Außerdem ist
Zitat :
Scheiße, ich muss beim Löschen helfen.
sicher nicht das erste, was man sich denkt, wenn man realisiert hat, dass sein Heimatdorf in Flammen steht.

Zitat :
Zunächst verstand er nicht, was geschrien wurde, doch dann verstand er es.
"verstand nicht"/ "verstand er es"
Das ist eine Wortwiederholung, so etwas liest man auch nicht gerne. Versuche es lieber mit:" doch dann erkannte er es".

Alles in Allem ist der Text solide und das Ende hast du ganz gut hinbekommen. Jedoch solltest du versuchen, bei Kapitel 2 weniger Fehler zu machen. Hierfür würden sich, wie schon erwähnt, Beta-Leser lohnen, die dein neustes Werk kurz überfliegen.

Ich hoffe, ich konnte die kritischen Fähigkeiten Hisokas aufbringen Very Happy
Und falls du das hier liest Hiso, sei nicht sauer, dass ich dich kurz vertreten habe. Very Happy

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Mi 14 Aug - 17:07

   
@ Kelbinox
Danke für deine Tipps. Ich werde in Zukunft versuchen, solche Fehler zu vermeiden. Außerdem habe den 1. Teil verbessert.


Kapitel 2: Blutige Rache


Crusoe kniete sich neben seine tote Mutter, eine einzelne Träne tropfte von seiner Wange, er schloss seiner Mutter die Augen und brüllte laut: "Kommt her ihr dreckigen Piraten, ich werde euch alle abschlachten." Crusoes kindliche Seele war von Hass verschlungen worden. Etwa 20 Piraten kamen auf ihn zu und meinten laut lachend: "Nur weil du ein paar Schwächlinge von unser Crew umgehauen und einen gekillt hast, kannst du es noch lange nicht mit uns aufnehmen. Wir waren immerhin fast ein halbes Jahr auf der Grandline." "Ja, aber sie war zu hart für euch Flaschen, sonst wärt ihr jetzt nicht hier", entgegnete Crusoe. "Du unverschämter Bengel!",schrien die Piraten und griffen siegessicher an. Doch schon nach wenigen Minuten lagen alle mit tiefen Wunden, die durch Crusoes Mistgabel verursacht worden waren, auf dem Boden. Die Piraten flehten um Gnade, woraufhin Crusoe sie fragte: "Habt ihr je Gnade gezeigt? Ich denke nicht. Aber ihr habt Glück, ich begebe mich nicht auf eure Stufe." Er kehrte ihnen den Rücken zu und hörte einen Schuss. Er fasste sich an die Schulter und bemerkte, dass er getroffen worden war. Seltsamerweise schmerzte die Wunde nicht. Er drehte sich zu den Piraten, von denen einer eine Pistole in der Hand hielt, und sagte: "Ihr habt euer Todesurteil unterschrieben." Mit diesen Worten tötete er sie alle.

Anschließend rannte Crusoe zum Hafen da er dort den Piratenkapitän vermutete. Unterwegs stellten sich ihm weitere Piraten in den Weg, die aber keine Gegner für ihn waren. Am Hafen traf er tatsächlich den Kapitän. Dieser befahl seinen letzten Männern anzugreifen. Crusoe wurde zwar einige Male von Schwertern und Pistolenkugeln getroffen, jedoch fühlte er wie vorher keine Schmerz, da er mit Adrenalin vollgepumpt war. Nachdem er seine Gegner besiegt hatte, trat der Piratenkapitän vor ihn und schrie laut: "Mich wirst du nicht besiegen! Ich bin Käpt'n Defoe! Mein Kopf ist 25 Millionen Berry wert! Selbst wenn ich schon seit Tagen hungere, bist du kein Gegner." "Deshalb waren die anderen so schwach, weil sie nix zu futtern bekommen haben", meinte Crusoe.

Defoe packte seine Waffe, einen Morgenstern, und schlug voller Wut zu. Jedoch konnte Crusoe mit Leichtigkeit ausweichen und kontere den Angriff, indem der Defoe, der seine Deckung vernachlässigt hatte, mit der Mistgabel in den linken Oberschenkel stach. Defoe jaulte vor Schmerz, jedoch war die Wunde nicht tief genug, um ihn kampfunfähig zu machen. Im Gegenteil er wurde durch seine Wut zu Höchstleistungen angespornt. Crusoe konnte nur noch mit Mühe ausweichen und wurde schlussendlich sogar von Defoe am Kopf getroffen. Bewegungslos blieb Crusoe liegen. Defoe war sich sicher gewonnen zu haben, doch er täuschte sich. Als er Crusoe nämlich den Rücken zukehrte, durchbohrte ihn dieser mit der Mistgabel und sagte: "Was ihr Piraten könnt, kann ich auch." Mit letzter Kraft stöhnte Defoe: "Du verdammter Bastard".

Crusoe lag erschöpft auf dem Boden und seine Wunden begannen zu schmerzen. Nach einiger Zeit richtete er sich auf, um eine Teleschnecke zu suchen. Mit dieser wollte er die Marine rufen, damit diese die noch lebenden Piraten wegsperren konnte. Er ging in sein Haus und wollte dieTeleschnecke seines Stiefvaters holen. Als er die Werkstatt betrat, hörte er ein leises Stöhnen. Es war sein Stiefvater, der unter einem Stapel Feuerholz eingeklemmt war. "Hilf mir!", stöhnte er. "Was machst du hier?", fragte Crusoe. "Ich konnte mich verstecken, bevor die Piraten gekommen sind, als ich mein Versteck wieder verlassen wollte, ist dieses ganze Holz auf mich gefallen und hat mich verschüttet", erklährte der Hilflose. "Du feige Ratte! Warum hast du meine Mutter nicht verteidigt?!",brüllte Crusoe. Sein Stiefvater erklärte: "Glaubst du, ich opfere einfach so mein Leben? Sicher nicht! Die Kerle waren viel stärker als ich. Und jetzt hör auf zu quatschen und hol mich hier raus!". Crusoe grinste teuflisch und meinte dann: "Keiner weiß, dass du noch lebst, wenn ich dich also jetzt umbringe, kann ich einfach behaupten, dass es die Piraten waren". Sein Stiefvater nahm das nicht ernst, sondern lachte ihn aus und beschimpfte ihn. Crusoe nahm ein brennendes Holzscheit und zündete damit das Holz, dass seinen Stiefvater einklemmte an. Das Feuer breitete sich schnell aus und sein verhasster Stiefvater bettelte um Gnade. Doch Crusoe hatte sich geschworen, jeden, der am Tod seiner Mutter schuld war zu töten und sein Stiefvater hatte in Crusoes Augen ebenfalls Schuld an ihrem Tod. Er nahm die Teleschnecke und ließ seinen Stiefvater verbrennen. Als sein Stiefvater tot war, rief er die Marine an und bat um Hilfe.

Der damalige Vizeadmiral Sakazuki hörte das Gespräch zufällig mit und beschloss, selbst nach Tierra zu gehen um diesen "Wunderjungen" für die Marine anzuwerben. Er meinte nämlich, dass eine solche Kraft, wie sie Crusoe sie hatte, für die Marine eine Nutzen haben könnte.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Do 22 Aug - 18:44

   
Hab schon länger nicht mehr geschrieben. Jetzt habe ich mal wieder Zeit und Lust zu schreiben.

Kapitel 3: Der zukünftige Soldat

Als die Marine unter Führung von Vizeadmiral Sakazuki die kleine Insel erreichte, waren die meisten Soldaten schockiert, dass ein 13-Jähriger allein alle Piraten besiegt hatte. Sakazuki befahl den Männern erstmal auf dem Schiff zu bleiben, da er allein mit dem Buben reden wollte. Er suchte die Stadt ab und fand Crusoe in einer schmalen Seitengasse, wo dieser zusammengekauert saß. Als Sakazuki näher trat sah er die vielen Schnitt- und Stichwunden, die über den gesamten Körper dieses Jungen verteilt waren. "Du bist ja schlimm verletzt Junge", stellte Sakazuki fest. "Na und? Das Piratenpack ist tot. Das ist das einzige was zählt", entgegnete Crusoe. Sakazuki wollte seinen Namen und seinen Alter wissen. Crusoe entgegnete: "Alex D. Crusoe. Ich bin an Gold Rogers Todestag geboren."  Sakazuki war sehr erstaunt, weil er dachte, dass es sich um das "D" handeln würde und kam nicht auf die Idee, dass es einfach die Abkürzung eines Namens sein könnte. Er fragte: "Wo ist denn deine Familie?". Crusoe antwortete mit: "Tot!". Die Hoffnungen des Vizeadmirals, diesen jungen Kämpfer in die Marine zu locken war gerade gewaltig gestiegen und so wagte er es den Jungen direkt zu fragen, ob dieser unter seinem Kommando in der Marine dienen wolle. Crusoe stimmte zu, aber Sakazuki konnte keinerlei Freude im Gesicht des Buben feststellen. Dies kränkte den Vizeadmiral und er schrie Crusoe an: "Ist dir nicht klar, was für eine Ehre es ist für die Marine zu arbeiten?" "Natürlich, aber ich habe gerade meine Mutter verloren. Wie können Sie erwarten, dass ich mich an einem solchen Tag über etwas freue? Ich werde mit Stolz ein Marinesoldat sein und meine Plicht erfüllen. Aber bitte, lassen Sie mich kurz alleine, damit ich mich von meinem alten Leben verabschieden und um meine Familie trauern kann", bat Crusoe. Sakazuki stimmte zu und ging zum Schiff zurück, wo er den Soldaten befahl, die verletzten Piraten einzusammeln.

Etwa eine halbe Stunde später waren alle bereit abzureisen. Da Crusoe die Werkstatt angezündet hatte und die Flammen auch sein Haus zerstört hatten, besaß er keine persönlichen Gegenstände mehr. Das einzige, was er mitnahm war eine "Anti-Seakingpflanze", von deren Wirkung er nichts wusste. Er wusste nur das diese Pflanze eine leistungssteigernde Wirkung hatte, wenn man ihre frischen Blätter aß. Auf dem Rückweg wunderte sich Sakazuki noch, warum keine Seakings angriffen, aber er brachte es nicht mit der Pflanze in Zusammenhang.

Als das Schiff nach 3 Tagen das Marine-Hauptquartier erreichte, hatte Sakazuki Crusoe bereits erklärt, dass er erst die Grundausbildung machen musste um für die Marine kämpfen zu dürfen. Crusoe wurde in eine Ausbildungseinheit eingegliedert. Das erste was er zu hören bekam, waren Beleidigungen von Rick Rackham, der Crusoes Dialekt als "Idiotenprache" bezeichnete. Dieser stachelt auch die Anderen dazu an, Crusoe zu ärgern. Crusoe schrie sie an, dass sie Idioten seien und ihn in Ruhe lassen sollten. Aber sie ignorierten seine Worte und machten weiter. Einige Tage ertrug Crusoe das Mobbing wortlos, aber als ihn Rackham mit einem Stuhl attackierte, packte er den Angreifer und warf ihn mit einer solchen Wucht zu Boden, dass Rackham den massiven Betonboden mit seinem Körper durchschlug und regungslos liegen blieb.

Wegen dieser Aktion hätte Crusoe beinahe seinen Posten verloren und durfte nur bleiben weil Sakazuki sich dafür eingesetzt hatte. Jedoch hatte er nach diesem Ausraster keine Probleme mit seinen Kameraden, da diese zu große Angst hatten etwas zu sagen, was ihn beleidigen könnte. Außerdem war er Rackham los, da dieser nach dem Vorfall so schwere Verletzungen hatte, dass er erst nach über einem Jahr das Krankenhaus velassen konnte.
Trotzdem war Crusoe, der von allen, wegen seiner Brutalität im Kampf und seiner Vorliebe für dunkle Kleidung, nur noch "Der schwarze Tod" genannt wurde, unglücklich. Er wollte die Ausbildung schnellstens abschließen, damit er Piraten jagen konnte. Er wollte nicht, dass noch jemand solches Leid ertragen musste wie er. Sein Ziel war es nicht ein Held zu werden, er wollte einfach nur Piraten unschädlich machen. Egal wie...

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Di 27 Aug - 17:59

   
Kapitel 4: Grundausbildung

Die Ausbildung zum Marinesoldaten bestand hauptsächlich aus Fitnesstraining. Die Ausbilder ware wegen der Sache mit Rackham besonders kritisch gegenüber Crusoe. Dies war für ihn aber kein Problem, im Gegenteil, das spornte ihn an alles perfekt machen zu wollen. Natürlich machte er auch Fehler, aber seine Ausbilder mussten zugeben, dass er körperlich auf einem höheren Level als die anderen aus seiner Einheit waren. Sein größtes Problem war aber, dass er einfach kein Teamplayer war, sondern alles allein machte. Außerdem befolgte er nicht immer die Befehle, die er erhielt. Er arbeitete nach dem Motto "Wenn es funktioniert was ich mache, hat keiner das Recht mich zu kritisieren". Dies führte immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Ausbildern. Manche der Ausbilder wollten ihm Steine in den Weg legen, aber er machte seine Sache so gut, dass ihre Beschwerden von den höheren Stellen abgewiesen wurden.

Crusoe hatte mit seinen Kameraden nicht viel zu tun. Er arbeitete zwar manchmal mit ihnen zusammen, wenn die Ausbilder es verlangten, aber beim Essen setzte er sich immer alleine an einen Tisch. Auch in seiner Freizeit hatte er nichts mit den "Schwächlingen", wie er sie nannte zu tun. Die Freizeit nutzte er für eine Zusatzausbildung zum Schmied und zum Training. Die "Schwächlinge" ignorierten ihn, da sie ihn gruselig fanden.

Eines Tages sagte einer, dass Crusoe ihn an Rob Lucci erinnere. Crusoe starrte ihn böse an und fauchte: "Mit dem Kerl habe ich nichts gemeinsam. Ich würde niemals Leute, die für die Gerechtigkeit kämpfen abschlachten, nur weil sie zu schwach sind. Wenn ich das tun würde, würdet ihr alle nicht mehr leben." Erschrocken und leichenblass wich der Angesprochene zurück. Crusoe lachte: "Wieso bist du erschrocken, weil ich gesagt habe, dass ich dich nicht töten werde." Von diesem Tag an nannten ihn nicht nur seine Kameraden, sondern auch die Ausbilder den "Schwarzen Tod".

Die Ausbilder beschlossen einige Wochen später, dass Crusoe bereit für seinen ersten Marineeinsatz wäre. Er hatte nämlich sowohl die Marineakademie abgeschlossen, alle Praxisübungen erfolgreich gemeistert und hatte seine Schmiedelehre abgeschlossen.
Crusoe musste noch am selben Tag das Ausbildungslager verlassen und wurde in den West Blue versetzt. Als er weg war atmeten alle im Ausbildungslager tief durch und sagten alle gleichzeitig: "Endlich ist dieser Wahnsinnige weg."

In der neuen Basis angekommen, musste er als erstes in der Waffenkammer eine Waffe wählen. Er suchte sich einen Dreizack aus, da ihn dieser am meisten an die Mistgabel erinnerte, mit der er seine ersten Piraten tötete. Dann wurde er einer Einheit zugewiesen und wurde dann zum Essen gerufen.
Nun war er ein Marinesoldat. Er freute sich schon auf seinen ersten Kampf gegen Piraten...

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Mi 28 Aug - 21:22

   
Kapitel 5: Eine neue Freundin

Im großen Speisesaal setzte er sich wie immer an alleine an einen Tisch und begann zu essen. Plötzlich tauchte ein Mädchen mit schulterlangen blonden Haaren, dass etwa 2 Jahre älter als er war vor ihm auf und sagte: "Du weißt es vielleicht nicht, aber das ist mein Tisch." "OK, stört es dich, wenn ich an deinem Tisch sitze? Alle anderen Plätze sind besetzt", entgegnete Crusoe. "Ja, es stört mich. Iss am Boden!", entgegnete das Mädchen. Mit einem breiten Grinsen setzte sich Crusoe unter den Tisch. Das Mädchen schaute ihn iritiert an und er sagte lachend: "Ich bin nicht mehr an deinem Tisch, sondern auf dem Boden. Genau wie du es wolltest." Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. In einem belustigten Tonfall meinte sie: "Du bist echt ein Trottel. Ausnahmsweise darfst du an meinen Tisch." Crusoe bedankte sich und setze sich gegenüber des Mädchens. Er startete ein Gespräch: "Ich bin Crusoe, wie heißt du." "Mary", entgnete sie knapp. "Warum sitzt so ein hübsches Mädchen wie du immer allein. Hast du keine Freunde?", fragte Crusoe. Das Gesicht von Mary verfinsterte sich schlagartig und sie erklärte: "Die anderen wollen nichts mit mir zu tun haben, weil meine Eltern Piraten waren und sie mich für eine Art Monster halten." Crusoe kicherte und Mary schrie ihn an: "Das ist nicht lustig! Weißt du, wie ich mich dabei fühle?" "Ich lache doch nicht über dich, sondern über die Blödheit der anderen. Seine Eltern kann man sich doch nicht aussuchen. Das einzige, was zählt ist, dass du deinen Weg gehst. Außerdem weiß ich, wie man sich als Ausgegrenzter fühlt. An dem Tag, als Roger starb und die Piratenära begann wurde ich geboren. Viele aus meinem Dorf sahen in mir einen Dämon und wollten nichts mit mir zu tun haben. Als dann auch noch mein Vater starb, hatte ich nur noch meine Mutter und die ist jetzt auch tot", entgegnete Crusoe. Mary schaute ihn mitleidig an und sagte dann: "Also hast du genau wie ich keinen Menschen, den du magst?" "Wir haben doch jetzt einander. Wie sieht es aus? Freunde?", fragte Crusoe. "Freunde, auf Probe", stimmte Mary lachen zu.

Nach einer kurzen Pause fragte Crusoe: "Gibt es einen Piraten, dessen Kopf du unbedingt haben möchtest?" Mary brauchte nicht lange zu überlegen und zeigte ihm einen Steckbrief: "Dieses Mädchen, Nico Robin, will ich unbedingt haben." "Wow, 79 Millionen. Wie kann ein so kleines Mädchen soviel wert sein?", wollte Crusoe wissen. Mary antwortete: "Unterschätze sie nicht, sie hat die Macht eine antike Waffe zu entfesseln und besitzt die Kraft der Teufelsfrucht." "Da hast du dir ja was vorgenommen. Mein Todeskandidat ist Whitebeard. Der Kerl ist mindestens gleich schlimm wie Roger. Wenn der das One Piece in die Händ bekommt, sind wir geliefert", berichete Crusoe seiner neuen Freundin. "Der ist ja noch stärker als Nico Robin. Außerdem gehört er doch zu den 4 Kaisern. Ich glaube, das würde der Weltregierung nicht gefallen, wenn du den besiegst", meinte Mary. Crusoe entgegnete: "Ich fühle mich der Gerechtigkeit und nicht der Regierung verpflichtet. Pirat ist Pirat, egal ob er einer der 4 Kaiser, einer der 7 Samurai oder ein ganz normaler Pirat ist. Ich hasse sie alle. Besonders die Samurai, entweder man ist Pirat oder man kämpft für die Gerechtigkeit. Die Regierung will ja, dass die Samurai beides tun." "Diese Einstellung wird es dir sicher nicht einfach machen in der Marine aufzusteigen", meinte Mary kritisch. "Mir geht es aber nicht um irgendwelche Räng. Ich will nur Piraten bekämpfen", erzählte Crusoe. Da verkündete eine laute Glocke das Ende der Essenspause und die Soldaten machten sich für ihren Dienst bereit.

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Di 24 Sep - 18:45

   
Ich hab schon ewig nicht mehr geschrieben, weil ich das Gefühl hatte, dass die Geschichte eh nicht gelesen wird. Aber heute habe ich irgendwie Lust zu schreiben:

Kapitel 6: Der erste Einsatz
Crusoe war nun schon einige Wochen bei der Marine. Er hatte noch keine Außeneinsätze gemacht, sondern nur die Waffen poliert oder Wachdienst gehabt. In seiner Freizeit arbeitete er entweder in der Schmiede der Marinebasis, um seine Waffe zu verbessern und neue Waffen zu schmieden, oder er traf sich mit Mary und sie unterhielten sich oder trainierten. Beim Training kaute Crusoe manchmal auf einem getrockneten Anti-Seaking-Pflanzenblatt. Mary fragte ihn, was das sei und er erklärte: "Das ist Mondkraut. Es steigert die Leistungsfähigkeit und erhöht die Konzentration. Legenden zufolge soll man es nur bei Vollmond ernten, aber ich achte nicht darauf, wann ich es ernte. Ich ernte es, wenn ich es brauche. Möchtest du auch ein Stück?" Mary nahm ein kleines Blatt, kaute es kurz, spuckte es wieder aus und schrie: "Das Zeug ist total ekelhaft!" Crusoe lachte: "Ja, ja. Am Anfang spuckt es jeder aus, aber es hilft wirklich." Mary entgegnete aber, dass sie dieses Zeug nie wieder essen werde. Darauf meinte Crusoe nur, dass mehr für ihn bliebe und aß ein besonders großes Blatt.
Beim Training war Crusoe Mary immer einen kleinen Schritt voraus und ärgerte sie damit auch immer, doch Mary meinte nur, dass er ohne Doping keine Chance haben würde.

Nach mehreren Wochen durften Crusoe und Mary zu ihrem ersten Außeneinsatz. Kurz vor der Abfahrt gab Crusoe Mary ein fein verziertes Messer. "Das ist wunderschön", lobte ihn Mary. "Es ist nicht nur schön, sondern auch sehr gut. Ich habe in die Schneide Staub von Seestein eingearbeitet. Das heißt, dass du damit auch Logianutzern gefährlich werden kannst. Trag es immer bei dir, als Zeichen unserer Freundschaft. Ich habe ein ähnliches Messer, so weiß jeder, dass wir ein Team sind", meinte Crusoe. "Gut, aber ich bin der Teamführer!", rief Mary lachend. Crusoe sagte grinsend: "Das kannst du vergessen! Ich bin stärker-ich bin der Boss." Daraufhin lachten beide herzlich.

Als sie ihr jeweiliges Schiff im Hafen suchten, bemerkten sie, dass sie nicht nur auf dem gleichen Schiff, sondern auch in der gleichen Truppe waren. Ihre Freude darüber war aber nur von kurzer Dauer, denn sie erfuhren, dass sie ein von Piraten besetztes Dorf befreien mussten. Dies erinnterte Crusoe stark an seine Vergangenheit.

Als sie ankamen bot sich ihnen ein schreckliches Bild. Das Dorf brannte und überall waren Tote. Der Kapitän, der recht unerfahren wirkte gab den Befehl, das Stadtzentrum zu sichern. Zu spät bemerkte er, dass er seine Mannschaft in einen Hinterhalt der Piraten schickte. Als die Soldaten nämlich auf dem Dorfplatz standen, tauchten von allen Seiten Piraten auf und umzingelten die Soldaten. Die Soldaten hatten nichts, was ihnen Schutz bot und wurden von den Piraten erschossen. Crusoe hatte diesen Plan jedoch durchschaut und war mit Mary am Rand des Platzes geblieben, wo er sich mit ihr hinter einigen Fässern versteckte. Sie dachten sich schnell einen Plan aus und sprangen aus ihrem Versteck. Mary wurde von Crusoe auf ein Hausdach geworfen, während er ins Zentrum des Platzes rannte, einen Krater in den Boden schlug und seinen noch lebenden Kameraden den Befehl gab sich in diesem Krater zu verstecken.

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Sa 12 Okt - 20:06

   
Kapitel 7: Unerwartete Kräfte

Als sich alle im Krater versteckt hatten verkündete Crusoe, dass er die Feinde frontal attackieren wolle. Die anderen Soldaten meinten, dass das Selbstmord wäre, doch Crusoe stieg mit einem Grinsen aus dem Loch und sagte mit ruhiger Stimme: "Soru".
"Wo hast du eine Rokoushiki Technik erlernt?!", schrien seine Kameraden entsetzt. Crusoe, der inzwischen hinter seinen Feinden stand, meinte kühl: "Nicht nur eine...". Anschließend setzte er etwa 15 Feinde mit Shigan außer Gefecht. Leider war er kurz unachtsam und bemerkte einen Schwertkämpfer hinter sich nicht. Dieser wurde allerdings von einer Peitsche zu Boden gerissen und Crusoe sah Mary, die mit Geppou einge Meter über dem Boden schwebte. "Danke", sagte er knapp. "Gern geschehen", entgegnete sie. Anschließend besiegten sie gemeinsam zirka 50 Piraten, ehe ihnen zwei bärtige Piraten, die mit Eisenkeulen bewaffnet waren, gegenüber traten. "Wir sind die Barbarossa-Brüder, die beiden Kapitäne der Barbarossa-Piraten", stellten sie sich vor.

"Ich nehm den Großen und du den Kleinen", flüsterte Crusoe Mary zu, die sofort nickte. Sofort sprangen die beiden daraufhin ihren jeweiligen Gegner an. Mary versuchte den Kopf ihres Feindes mit der Peitsche zu treffen. Der Pirat hob jedoch den Arm und die Peitsche wickelt sich an diesem auf, dann hielt er die Peitsche fest und drehte sich um die eigene Achse, wodurch Mary umgerissen wurde und ihre Peitsche verlor.

Crusoe gelang es mit Soru den Feind von hinten anzugreifen und traf diesen mit einer Shigan. Plötzlich spürte Crusoe Schmerzen in dem Finger, mit dem er die Shigan ausgeführt hatte. Er zog in zurück und bemerkte, dass die Wunde, die er verursacht hatte, zu brennen anfing und sich verschloss. Der große Barbarossa drehte sich um und spottete: "Na hast du dir an mir die Finger verbrannt? Ich habe die Mera Mera no Mi gegessen und bin ein unbesiegbarer Feuermensch!". Mit diesen Worten schleuderte er eine gewaltige Flamme auf Crusoe, der nach diesem Angriff mit starken Verbrennungen liegen blieb.

"Crusoe!", schrie Mary, die ohne ihre Peitsche keine Chance gegen den kleinen Barbarossa hatte, verzweifelt. Im selben Moment traf sie eine Eisenkeule und sie ging ebenfalls zu Boden. "Solche Pfeifen, nicht wahr Brüderchen", sagte der kleine Barbarossa, "Komm töten wir noch schnell die anderen, damit endlich Ruhe ist."
Im selben Moment richtete sich Crusoe unter starken Schmerzen auf, rannte auf den kleinen Barbarossa zu, schlug ihn nieder und schrie: "Nicht solange ich lebe!!!". "Du hast wohl immer noch nicht kapiert, dass du gegen eine Logia machtlos bist", sprach der Große überheblich. "Bin ich nicht", erwiederte Crusoe und rammte sein Seesteinmesser in die Schulter von Barbarossa. Dieser war zu überrascht, um sich zu wehren und Crusoe traf ihn einige Male am Bauch.

Mary kämpfte wieder gegen den Kleinen, konnte aber ohne Waffe nichts ausrichten. Crusoe brach seinen Angriff auf den Großen ab, um ihr zu helfen. Er fragte, warum sie so schlecht kämpfe und sie erklärte, dass sie eine Waffe brauche. Daraufhin schraubte Crusoe den vorderen Teil eines Dreizacks ab und betätigte einen Knopf. Daraufhin verwandelte sich dieser Teil in eine Peische mit 3 Seilen. Er gab Mary die Waffe und bat sie um ihr Messer, da seines, das er vorher in den Großen gerammt hatte, von diesem entfernt und weggeschmissen worden war. Sie gab es ihm, er steckte es an den Stiel des Dreizacks, den er noch hatte, aß etwas Mondkraut und attackierte seinen Gegner erneut.
Mary gelang es, mit ihrer neuen Waffe dem Gegner seine Keule aus der Hand zu schlagen. Anschließend schlug sie ihn mit der Peitsche nieder und hatte ihren Kampf gewonnen.
Crusoe war es gelungen seinem Feind schmerzhafte Schnittverletzungen zuzufügen. Doch dann war Crusoe kurz abgelenkt und Barbarossa packte ihn am Kopf und verbrannte die linke Gesichtshälfte Crusoes. Crusoe brach zusammen und Barbarossa ging auf Mary zu. Sie wusste, dass sie chancenlos war und wollte flüchten. Plötzlich stolperte sie und als sie am Boden lag, stand Barbarossa direkt vor ihr. Sie krabbelte zurück und fühlte unter ihrer Hand Crusoes Messer. Sie nahm es und stieß es Barbarossa in den Bauch. Barbarossa packte sie und schrie: "Ich bringe dich um, du Miststück!". Er schlug sie mehrfach und setzte gerade zum tödlichen Schlag an, als eine Gestalt hinter ihm auftauchte.

Es war Crusoe, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Barbarossa ließ Mary liegen und drehte sich zu Crusoe. "Du kannst weder dich, noch deine kleine Freundin retten", brüllte er siegessicher. Crusoe stemmte seine Hände an Barbarossas Brustkorb und sprach mit letzter Kraft: "Rokuougan."
Zerbrechende Knochen waren zu hören und Barbarossa brach leblos zusammen. Crusoe sackte ebenfalls auf die Knie und spürte einen starken Scherz in seinem rechten Arm. "Danke", flüsterte Mary und weinte. "Wenn du ihm nicht das Messer in den Bauch gerammt hättest, hätte ich das nie geschafft", stöhnte Crusoe ehe er ohnmächtig wurde.

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Mo 28 Okt - 18:51

   
Kapitel 8: Unangenehmes Erwachen

In einem düsteren Raum kam Crusoe wieder zu sich. Er wollte sich in dem Bett, in dem er lag, aufrichten, spürte aber einen starken Schmerz in seinem rechten Arm und seiner linken Gesichtshälfte. Die Schmerzen ließen ihn aufschreien. Mary, die in einem Stuhl vor Crusoes Bett geschlafen hatte, wachte auf und rief erfreut: "Endlich bist du wach! Du warst zwei Tage bewusstlos."
Crusoe stöhnte: "Wie geht es dir? Was ist mit dem Dorf?"
"Du musst dir keine Sorgen machen, mir geht es gut und keiner der Dorfbewohner ist gestorben", antwortete Mary.
"Gut. Wie stark sind ihre Häuser beschädigt?", fragte Crusoe weiter.
"Die Häuser sind fast alle zerstört worden", erklärte Mary mit traurigem Gesicht.
"Verdammt! Zahlt die Weltregierung wenigstens für den Wiederaufbau?", bohrte er weiter.
"Nein, das ist nicht ihr Zuständigkeitsbereich", erklärte Mary.
"Sind die den total veblödet! Wie können sie diesen Leuten nicht helfen? Das ist doch ihre Aufgabe! Die müssen doch...", Crusoes wütende Rede wurde von einer lauten Sirene unterbrochen.
Mary rannte an Deck und verabschiedete sich knapp.

An Deck erblickte sie einen gigantischen Seaking, der an ein Krokodil erinnerte, und direkt vor dem Schiff war. Sie sah wie mit Kanonen auf das Ungeheuer geschossen wurde, diese Kugeln zeigten aber keine Wirkung, sondern machten das gewaltige Wesen nur wütender. Mary zog ihre Peitsche hervor und sprang auf den Seaking. Sie schlug mit aller Kraft auf den Rücken des Tieres, doch es schien sie nicht einmal zu bemerken. Verzweifelt versuchte sie das Monster zu verletzen, obwohl sie wusste, dass es zwecklos war. Plötzlich bewegte sich der Seaking und schleuderte sie unsanft auf das Schiff zurück. Ihr wurde schwarz vor Augen.

Als sie die Augen wieder öffnete sah sie, dass Crusoe neben ihr kniete. Zuerst glaubte sie, dass sie träumen würde, dann wurde ihr aber klar, dass er wirklich da war. Er richtete sich auf, was ihm starke Schmerzen bereitete und lief, mit dem Dreizack in der gesunden linken Hand, auf den Seaking zu. Er nahm etwas Mondkraut in den Mund und rief: "Leg dich mit jemandem an, der eine Chance hat, du hässliches Monster!"
Man konnte die Furcht in den Augen des Seakings sehen, der schnell die Flucht ergriff.

Alle starrten einige Sekunden schweigend auf Crusoe und brachen anschließend in lauten Jubel aus. Crusoe fasste sich an eine Wunde an der Brust, aus der plötzlich Blut spritzte. Er brach mit einem lauten Schmerzensschrei zusammen. Ein Arzt kam herbei geeilt, verarztete Crusoe und brachte ihn wieder in das Krankenzimmer. Mary besuchte den Arzt und erkundigte sich nach dem Zustand ihres Freundes. Der Arzt berichtete ihr, dass Crusoe viel Blut veloren hatte, er aber außer Lebensgefahr war. Er vemutete, dass das Mondkraut den Blutdruck erhöht hatte und die Blutgerinnung gehemmt hatte, was dazu geführt hatte, dass die Wunde sich wieder öffnete.

"Wissen sie, warum der Seaking geflohen ist?", erkundigte sich Mary. Der Arzt blickte nachdenklich und erklärte: "Ich habe gehört, dass Königshaki einen solchen Effekt haben soll. Das würde bedeuten, dass ihr Freund ein besonders starker Hakinutzer werden könnte, wenn er ausreichend trainiert." Mary blickte ihn verwirrt an und erkundigte sich: "Was ist Haki?" Der Arzt erklärte ihr die verschiedenen Hakiarten und als er fertig war hatte Mary beschlossen, Haki zu erlernen.

Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnte war, dass der Seaking nicht geflohen war, weil Crusoe Haki eingesetzt hatte. Es hatte einen anderen Grund...



Zuletzt von Donkey M. Ruffy am Mi 5 Feb - 16:30 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Sa 4 Jan - 19:55

   
Kapitel 9: Die Leute brauchen mich!

Als Crusoe, der inzwischen in die Krankenstation der Marinebasis gebracht worden war, erneut aufwachte war es Nacht. Mary war vor seinem Bett eingeschlafen. Er weckte sie und bat sie, ihm beim Aufstehen zu helfen. Sie half ihm und als er aufrecht stand erklärte er: "Ich werde in das Dorf reisen, das zerstört wurde. Irgendjemand muss etwas tun, die Leute brauchen Hilfe." "Spinnst du? Du kannst nicht einmal alleine aufstehen. Du kannst ihnen nicht helfen", ermahnte ihn Mary: Crusoe blickte sie an und sagte: "Ich weiß, dass ich eigentlich zu schwach bin, aber ich muss etwas tun." Er verließ das Zimmer und wollte seine Waffe holen. "Willst du dir keine Ausgangserlaubnis holen", rief im Mary nach. "Krieg ich in meinem Zustand ohnehin nicht. Wenn die mich deswegen rausschmeißen ist mir das egal, dann werde ich Kopfgeldjäger!", lachte Crusoe. Mary blickte ihm kopfschüttelnd hinterher und murmelte: "Idiot."

Crusoe gelang es ein Boot zu "auszuleihen" und er nahm Kurs auf das Dorf. Im Morgengrauen kam er an. Er hatte einen Plan gefasst: Zuerst wollte er testen, ob die Dorfbewohner seine Hilfe verdient hatten. Dies tat er, indem er sich als Schiffsbrüchiger ausgab und um ein Stück Brot bat. Im gesamten Dorf wurde er verjagt und beschimpft und er war gerade dabei zu gehen, als er eine Holzhütte abseits der anderen Häuser sah. Nachdem er die ärmliche Behausung erreicht hatte, klopfte er an die Tür. Ein abgemagerter Mann, der etwa 40 Jahre alt war, öffnete die Tür. Crusoe bat ihn um etwas zu essen und zu seiner Verwunderung bat ihn der Mann einzutreten. Er reichte ihm ein kleines Stück Brot und entschuldigte sich: "Tut mir leid, mehr kann ich dir nicht anbieten." Crusoe wollte wissen, ob er auch von den Piraten ausgeraubt wurde, wie die anderen. "Was sollen die stehlen? Ich hab kein Geld und kaum Essen, die machen sich nichteinmal die Mühe raufzukommen. Alles was ich habe sind meine Kinder", meinte der Mann.

Nachdem Crusoe von seinem Plan erzählt hatte, lachten der Mann, der Sepp heiß und seine Kinder Magdalena und Fritz. "Die Idee ist gut, aber in deinem Zustand kannst du doch niemandem helfen", meinte der Mann. Crusoe grinste: "Du unterschätzt mich, immerhin habe ich den Kapitän der Piraten getötet!" Erschrocken wich Sepp zurück, aber Crusoe erklärte ihm: "Keine Angst, ich tue dir nichts." Nachdem er ein bisschen über den Kampf erzählt hatte, gingen alle schlafen.

Am nächsten Morgen erklärte Crusoe, dass er das Haus renovieren wolle. Die anderen glaubten ihm zuerst nicht, aber bemerkten dann, dass er es ernst meinte. Zuerst fertigten sie einen groben Plan an und dann begann die Arbeit...

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BeitragThema: Re: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]   Sa 25 Jan - 18:45

   
Ich gebe dir jetzt einen Tipp...warte mit der Veröffentlichung eines neuen Kapitels, bis sich mehr Leute zu Wort gemeldet haben. Gerne kannst du z.B auch mich anschreiben und um Kritik bitten. Aber jetzt hast du hier 9 Kapitel und sag mir : Welcher Frischleser wühlt sich durch 9 Kapitel auf einmal, und kommentiert dann auch noch jedes einzelne?

Deshalb warte noch eine ganze Weile mit einem neuen Kapitel. Ich schau mal dass da in den nächsten Tagen was von mir kommt und werd auch noch ein paar andere anhauen...



 

Schnellantwort auf: Ein Mann gegen das Verbrechen[9/?]

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