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Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Fr 14 Feb - 16:37

   
Ich beginne mit einer neuen Geschichte, da die alte von niemandem gelesen wird. Hoffentlich gefällt sie euch. Es geht um die Vorgeschichte einiger berühmter One Piece Figuren aus dem North Blue.

Kapitel 1: Gefährliche Vorzeichen:

"Und so sorgte der feige Lügner Noland dafür, dass unser geliebtes Königreich noch heute verspottet wird", beendete Leandro II., der König von Lvneel die Gute-Nacht-Geschichte für seinen 8 Jahre alten Sohn.
Wir befinden uns im Königspalast von Lvneel, 13 Jahre vor der aktuellen One Piece Zeitlinie.
Seufzend verlässt der König das Schlafzimmer seines Sohnes, er muss sich beeilen, um rechtzeitig in die Krisenbesprechung zu kommen. Ein berüchtigter Pirat namens Don Quichotte Doflamingo treibt im North Blue sein Unwesen und soll Lvneel immer näher kommt. Er betritt den prunkvollen Saal und befragt den Kriegsminister Senso nach der aktuellen Lage. Mit einem besorgten Gesichtsausdruck berichtet er: "Doflamingo steuert direkt auf unser geliebtes Land zu und wir wissen noch immer nicht, warum er das tut. Wir haben aber bereits Boten in die verwüsteten Reiche geschickt, die in den nächsten Tagen berichten werden, was dieser verbrecher getan hat." "Wir müssen ihn aufhalten! Wird die Weltregierung uns im Kampf unterstützen?", erkundigt sich der König beim Außenminister. "Bisher lehnt es die Regierung ab. Wir wissen aber nicht warum. Bitten Sie in einem persönlichen Brief erneut darum, vielleicht erhalten wir dann Hilfe", erklärt der Angesprochene. Der König wusste jetzt schon, dass die Besprechung bis spät in die Nacht dauern würde.

In dem kleinen Dorf Micqueot, welches für seinen Wein weltbekannt ist ahnte keiner etwas von dem drohenden Unheil. Eine Mutter rief nach ihrem Sohn: "Traffy! Traffy! Komm nach Hause, es wird dunkel!" Der 13-jährige Tafalgar Law trat blutverschmiert aus einer Scheune. "Mein Gott! Was hast du schon wieder gemacht?!". kreischte die Frau entsetzt. "Ich habe einen toten Waschbären gefunden und habe geschaut, wie er innen aussieht", entgegnete Law ruhig. Seine Mutter packte ihn an den Ohren und zog ihn nach Hause, während sie sich den gesamten Heimweg darüber aufregte, dass er lieber bei der Weinlese helfen solle, statt irgendwelche Viecher aufzuschlitzen. Zuhause schickte sie ihn ohne Abendessen ins Bett und fragte ihn, wieso er nicht so folgsam wie sein Stiefbruder Bellamy sei. Wütend ging Law nach oben, um einige veraltete Medizinbücher, die er aus dem Müll gerettet hatte, zu lesen.
Kurz darauf trat Bellamy ein und fragte ihn frech: "Na, wieder am Lesen? Arbeite lieber, so wie ich." "Ich will Arzt werden, das weißt du genau!", fauchte Law ihn an. "Du bist ein hoffnungsloser Träumer. Es wird nicht alles wahr, weil man es sich wünscht. Mach was vernünftiges, statt von Dingen zu träumen, die nie passieren werden", meinte Bellamy nur, legte sich ins Bett und schlief ein. "Idiot", murmelte Law, ehe er selbst auch einschlief.

König Leandro war die ganze Nacht wach geblieben, um Schlachtpläne zu entwickeln. Aufgrund des mangelnden Schlafes war er also sehr reizbar und als sein Sohn mit lautem Gebrüll zum Frühstückstisch rannte, an dem er und seine Gattin bereits saßen, schrie er den Prinzen an: "Halt die Klappe!" Der Junge erschrak natürlich und fing an laut zu weinen. Königin Elisabeth tröstete ihren Sohn und warf dem König einen wütenden Blick zu. "Entschuldigung, mein Sohn. Ich habe es nicht so gemeint", sprach König Leandro. Sein Sohn blickte ihn an und meinte grinsend: "Schon gut Papi. Was gibt es denn zu Essen?"



Zuletzt von Donkey M. Ruffy am Sa 19 Apr - 20:56 bearbeitet, insgesamt 8 mal bearbeitet
Gear Second
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Fr 14 Feb - 23:38

   
Sooooo Donkey ,
ich hab mir deine Geschichte jetzt durchgelesen und muss sagen dass es mir krass gefällt Very Happy !!
Dass Bellamy und Law '' Verwand '' sind leuchtet mir jetzt nicht so ein aber im Laufe der Story wird es schon irgendwie Sinn ergeben , hat ja auch irgendwas prickelndes muss ich sagen haha ^^
Freu mich auf mehr !
Mfg Gear Second

Hisoka
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Sa 15 Feb - 16:08

   
@Donkey M. Ruffy schrieb:

Wir befinden uns im Königspalast von Lvneel, 13 Jahre vor der aktuellen One Piece Zeitlinie.

So etwas würde ich einfach im Vorfeld ankündigen, stört ein wenig den Storyfluss das hier zu schreiben.


@Donkey M. Ruffy schrieb:
Zuhause schickte sie ihn ohne Abendessen ins Bett und fragte ihn, wieso er nicht so folgsam wie sein Stiefbruder Bellamy sei.

Gleich zwei Punkte, die mir nicht gefallen. Erstens: Wieso zum Henker sollte Bellamy Laws Stiefbruder sein xD Gibt keinerlei Anhaltspunkte dafür. Und zweitens: Bist du sicher dass Bellamy ein braver Streber war? xD
Auch deine Schilderung von ihm wirkt recht untypisch. Er klingt da wie ein harmloser Typ...

Das Ende ist ein wenig merkwürdig....soll ich jetzt vor Spannung zittern was es bei den Adeligen zu essen gibt? Very Happy

Na ja Spaß beiseite. Ich bin mir noch nicht ganz sicher worauf du mit der Geschichte hinaus willst, also halte ich mich mit inhaltlicher Kritik noch zurück.

Was deine Formulierungen angeht, die könnten noch etwas sorgfältiger sein, wirken manchmal etwas grob. Auch ein paar Fehler baust du hin und wieder ein.

Aber ansonsten, einfach weiter machen.

Mfg Hisoka

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   So 16 Feb - 13:16

   
Danke für eure Kritik. Ich habe Law und Bellamy deshalb zu "Geschwistern" gemacht, weil ich die Vorstellung, dass 2 solch unterschiedliche Menschen zusammen aufwachsen lustig fand. Ich glaube kaum, dass sie wirklich zusammen aufgewachsen sind.
Hoffentlich ist es nicht übertrieben, dass ich jetzt schon den nächsten Teil bringe, aber ich hatte irgendwie Lust zu schreiben.

Kapitel 2: Der Himmelsdämon
Während die königliche Familie ihr Frühstück genoss, saß Doflamingo mit seiner Crew im Speisesaal seines Schiffes, das nur noch 10 Stunden vor Lvneel entfernt war. Trebol stahl Diamante gerade sein Marmeladenbrot vom Teller, worüber sich der Bestohlene sehr aufregte. Während sich die beiden Komandanten stritten, trat plötzlich eine Frau an die Streithähne heran. Sie hatte gelocktes blondes Haar, trug ein langes schneeweißes Kleid und hatte ein Gesicht, das dem eines Engels geglichen hätte, wenn es nicht durch eine Narbe auf der rechten Wange, die eindeutig als der Huf des aufsteigenden Drachens zu erkennen war, entstellt worden wäre. Mit ihren eisblauen Augen blickte sie Diamante und Trebol an und fauchte: "Das ist hier keine Vergnügungsfahrt! Konzentriert euch gefälligst auf die Operation!" "Ach, Kora, du bist immer so streng zu ihnen. Lass sie doch", meinte Doflamingo in seinem typisch ruhigen Tonfall. "Entschuldigung, junger Meister. Ich weiß, dass Ihr allein das Recht habt, die beiden zurecht zu weisen. Es kommt nicht wieder vor", entschuldigte sich Kora, während sie unterwürfig zu Boden blickte. Doflamingo blickte sie grinsend an und meinte nur: "Ach Kora. Leg endlich dein Sklavenverhalten ab. Du bist ein freier Mensch, naja, fast frei. Ohne mich würdest du nicht mehr leben, also musst du deine Schuld begleichen. Ich würde dich aber niemals aus Vergnügen quälen und du bekommst von mir alles was du willst." "Ich weiß zu schätzen, was Ihr für mich tut, junger Meister. Nun werde ich mich aber zurückziehen, ich brauche Ruhe", entgegnete Kora kühl.
Nachdem sie den Raum verlassen hatte, wandte er sich an den Rest seiner Crew und meinte, dass sie ihre Vergangenheit wesentlich besser verarbeiten würden als Kora.

In ihrem Schlafzimmer angekommen fiel Kora ins Bett und fing an, bitterlich zu weinen. Sie konnte nicht tun, was Flamingo von ihr verlangte, aber sie hatte auch nicht die Kraft sich gegen ihn zu stellen. Der Plan des jungen Meisters war abscheulich und sie wollte nichts damit zu tun haben. Sie dachte an die vielen Menschen, die durch dieses Verbrechen seelische Wunden erleiden würden, die niemals heilen würden.

Zur gleichen Zeit waren Boten von Lvneel im Nachbarreich eingetroffen. Keiner der Menschen war in der Lage zu erklären, was Doflamingo getan hatte, zu tief saß der Schock. Die Boten suchten verzweifelt nach jemandem, der hilfreiche Hinweise geben konnte und nicht nur unter Tränen berichtete, dass dieser Pirat ein Dämon sei. Es schien aussichtslos, bis ein kleiner Junge an die Männer herantrat. "Ich kann euch sagen, was Flamingo getan hat", bot der Junge an, der ruhig wirkte und die Verzweiflung zu ignorieren schien. Das Kind war der junge Basil Hawkins, der Doflamingos Untat entgehen konnte, weil er sie vorausgesehen hatte.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 20 Feb - 17:29

   
Ich möchte heute noch einen Teil schreiben und würde gerne wissen, ob ihr etwas über Koras Zeit als Sklavin oder über Bellamy, Law und den Prinzen lesen wollt.

Gear Second
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 20 Feb - 17:59

   
Ich würde gerne was über Bellamy , Law und den Prinzen lesen
-Gear

Lion D.Kurdi
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 20 Feb - 18:02

   
Hey Donkey,
ich finde deine Geschichte gut. Das aber Law und Bellamy Stiefbrüder sind finde ich nicht so überragend. Ich würde mir lieber wünschen das zu mit mehr Temp arbeitest, also nicht das du schneller Texte schreiben solltest sondern das die Geschichte selber schneller geht.
Aber wenn du hin und her schwankst zwischen Koras Sklavin Zeit und Law und Co würde ich Law nehmen.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 20 Feb - 19:12

   
Kapitel 3: Träume:

Law und Bellamy wurden von ihrer Mutter zu den Weinbergen geschickt, um dort zu arbeiten. Sie gab den beiden etwas Brot, Käse und Früchte zum Essen mit. Nach einem anstrengenden Fußmarsch durch die steilen Weinberge erreichten sie schließlich den Weinberg von Bellamys Vater Jack, der gerade einen großen Schluck Wein aus einer halbleeren Flasche trank. "Wo seid ihr gewesen? An die Arbeit ihr faulen Bengel!", lallte er ihnen entgegen. Law murmelte mürrisch vor sich hin: "Wie kann der Kerl jetzt schon besoffen sein? Es ist noch nichtmal Mittag." Bellamy trat Law auf den Fuß und zischte: "Das ist mein Vater. Rede nicht so über ihn!" Law verkniff sich einen beleidigenden Kommentar, da er weder Kraft noch Lust auf einen Streit hatte.

Nachdem Jack beiden einen Sack für die Trauben gegeben hatte, begannen sie mit der Ernte. Während die beiden Jungen in der prallen Sonne schufteten, ließ sich Jack im Schatten nieder und trank etwas Wein. Wenn die Jungs trödelten schrie er sie an, aber diese ignorierten ihn meist. Während der Arbeit fragte Bellamy Law, wieso er Arzt werden wolle. "Ich will den Menschen einfach helfen. Anderen Menschen das Leben zu retten ist sicher ein tolles Gefühl", entgegnete Law. "Ich hatte auchmal einen Traum. Bitte lach nicht! Ich wollte Pirat sein und zur See fahren. Das Meer ist der einzige Ort, wo man frei sein kann", verriet Bellamy. Law grinste, was ihm einen wütenden Blick von Bellamy einbrachte. "Ich lach dich nicht aus. Jeder weiß, dass du diesen Traum hattest", entgegnete Trafalgar. Sein Stiefbruder errötete vor Scham, da ihm dieser, in seinen Augen kindischer Traum, peinlich war. Bis zu ihrer Mittagspause redeten sie über ihre Träume und Wünsche. Nachdem sie gegessen hatten, mussten sie eine weitere Stunde arbeiten, ehe alle reifen Trauben gepflückt waren. Nun durften sie nach Hause gehen.

Kurz vor ihrem Haus wurden sie von einigen Betrunkenen beschimpft und mit leeren Flaschen beworfen. Bellamy, der zwar seinen Eltern gegenüber sehr folgsam war, schreckte vor Kämpfen nie zurück. Manchmal hatte man regelrecht das Gefühl, er suche Streit um seine Kraft zu demonstrieren. So ging er auch auf die etwa fünf Alkoholiker zu und trat ihre letzte volle Flasche zu Boden. Der Wein floss über die Straße und versickerte. Die Männer waren darüber natürlich alles andere als erfreut, weshalb sie ihn angriffen. Anfangs sah es gut für Bellamy, er beförderte einen nach dem anderen zu Boden. Aber dann griff einer der Männer, der hinter ihm lag nach einem Stein, richtete sich auf und schlug den Brocken mit aller Kraft auf Bellamys Kopf. Dieser fiel bewustlos zu Boden und blieb in einer Pfütze aus seinem Blut liegen. Nun griff Law, der sich bisher zurückgehalten hatte, in den Kampf ein und vertrieb die Männer. Er war für sein Alter sehr stark, aber er hasste es zu kämpfen. Es erschien ihm einfach falsch Menschen zu verletzen, da er sie eigentlich heilen wollte. Aber wenn es nötig war andere zu verletzen, um ein Leben zu retten tat er dies ohne zu zögern.

Law brachte seinen Stiefbruder nachhause, wo die Mutter erschrocken aufschrie und fragte, was mit Bellamy passiert war. Traffy antwortete nicht, sondern verlangte nach Schnaps, um die Wunde zu desinfizieren, Nadel und Faden. Er verarztete Bellamy so gut, als wäre er ein richtiger Arzt, wies Bellamy aber daraufhin, dass er immer eine Narbe an der Stirn haben würde. Dieser freute sich, da er Narben als die Zeichen eines Kämpfers sah.


Der Prinz war gelangweilt, was oft vorkam, da sein Vater nicht wollte, dass er mit den anderen Kindern spielte, weil er diese für einen schlechten Einfluss hielt. Also redete der Sohn mit den Dienern, die ihn allerdings immer mit Mr Prinz oder ähnlichem ansprachen. Deshalb ging er zu seiner Mutter, die ihn als einzige ein bisschen wie ein normales Kind behandelte, um ihr von seinem Wunsch zu erzählen: Er wollte zur See fahren, um dort hübsche Mädchen zu treffen und Schätze zu finden. Als er dies seiner Mutter erzählte, blickte sie ihn erschrocken an und erklärte energisch: "Menschen aus Lvneel fahren seit der Zeit von Noland, dem Lügner nicht mehr zur See! Die Geschichte war peinlich genug für das Reich! Außerdem ist ein Seefahrerleben für einen Menschen mit deinem adeligen Blut unpassend. Du bist für höheres bestimmt! Rede nie wieder so einen Blödsinn!" Mit Tränen in den Augen brüllte der Prinz: "Ich hasse dich! Du wirst mich nicht davon abhalten, ein Seefahrer zu werden!" "Warte, Sanji!", rief ihm seine Mutter hinterher, doch er war schon weggerannt. Sie schickte einige Diener, die ihn finden sollten. Selbst ging sie zu ihrem Mann, um ihn von dem Verhalten von Sanji zu berichten.

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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Di 25 Feb - 21:04

   
Kapitel 4: Der Plan

König Leandro hatte inzwischen einige berüchtigte Söldner und Kopfgeldjäger angeheuert, um Doflamingo die Stirn zu bieten. Als er mit ihnen und seiner Armee eine Strategie für den bevorstehenden Kampf entwarf, klingelte plötzlich seine Teleschnecken, er hob ab und fragte, was los wäre. Ein Bote berichtete ihm: "Mein König, wir haben erfahren, was Flamingo vorhat. So wie es aussieht entführt er elternlose Kinder um sie zu seinen Crewmitgliedern zu machen, aber es ist gut möglich, dass er auch Kinder von ihren Eltern trennt. Bisher waren aber alle Kinder elternlos, es ist so als hätten sie nie Eltern gehabt. Was auch irgendwie merkwürdig ist, sind die vielen kaputten Spielzeuge, die überall herumliegen." "Warum erzählst du mir irgendeinen Blödsinn über Spielsachen? Das ist doch egal. Sag lieber, wie der Überfall abglaufen ist!", brüllte Leandro in den Hörer.

"Entschuldigung, mein König. Ich dachte, dass sie etwas darüber wissen könnten. Also, zum Überfall: Es sind anscheinend drei ehemalige Sklaven, die Komandanten Doflamingos, mit weiteren bisher nicht identifizierten Personen in die Stadt eingefallen. Plötzlich soll eine gewaltige Mauer aus dem Boden gewachsen sein, die das Dorf einschloss. Anschließend wartete Flamingo, bis sich alle Kinder zu ihren Eltern begeben hatten. Dann wurde der gesamte Boden von einer Art Kleber bedeckt, der den Leuten die Flucht unmöglich machte. Die Kinder wurden danach von einem Mann namens Diamante begutachtet und dieser befahl, einige elternlose Kinder zu verschleppen. Es ist davon auszugehen, dass Doflamingo vor kurzem ähnliche Verbrechen begangen hat, da er von einem kleinen Mädchen, welches er Sugar nannte, und einigen Jugendlichen begleitet wurde. Auf dem Schiff befanden sich drei weitere Personen. Diese Informationen stammen zum Großteil von einem Jungen namens Basil Hawkins", erzählte der Bote.

"Das macht mir Sorgen. Weißt du, ob der Königsfamilie etwas zugestoßen ist?", erkundigte sich Leandro besorgt. "Nein, es wurde zwar ein Angriff auf das Schloss gestartet, aber dieser wurde abgewehrt", beruhigte ihm sein Untergebener. Leandro stand auf und verkündete dem Kriegsrat: "Die Dörfer werden wir nicht verteidigen. Wenn nur Waisenkinder verschleppt werden, ist das nicht so schlimm, dass man dafür das Leben guter Soldaten riskieren sollte. Sämtliche Kräfte werden eingesetzt, um den Palast zu schützen!" Senso schnellte von seinem Sessel empor und schrie laut: "Nein! Das kommt nicht in Frage. Wir sind dem Volk verpflichtet und müssen es schützen!" "Wenn du die Dörfer beschützen willst, kannst du das machen, aber du bekommst von mir keinen einzigen Soldaten und deinen Posten als Kriegsminister bist du auch los, wenn du gehst", erklärte ihm Leandro ruhig. "Ich will nicht für einen Feigling wie Euch arbeiten. Wenn es nötig ist, töte ich Flamingo allein. Tschüss!", fauchte Senso empört, riss die Tür auf und stieß beinahe mit der Königin zusammen. Ohne sie zu beachten lief er davon.

Als der König von seiner Gattin erfahren hatte, dass Sanji verschwunden war, befahl er, diesen mit allen Mitteln zu suchen. Er befürchtete, dass sein Sohn aus dem Palast fliehen und von Dolamingo für ein Waisenkind gehalten werden könnte. "Warum hast du ihn nicht gestoppt? Wenn ihm etwas zustößt ist das allein deine Schuld!", warf Leandro seiner Ehefrau vor. Diese saß weinend in einer Ecke und entschuldigte sich immer wieder.

Sanji war aber schon lange nicht mehr im Schloss, sondern auf dem Weg zum Hafen von Micqueot, wo er einen Job als Schiffsjunge bekommen wollte. Da er nicht dumm war, hatte er etwas Gold aus der Schatzkammer genommen, um Geld für Notfälle zu haben. Er ahnte nicht, dass Doflamingo genau dort seinen Überfall beginnen wollte, da Micqueot sehr nahe am Schloss lag. Doch auch Senso war dorthin unterwegs, da er beschlossen hatte sich allein der Piratenbande zustellen. Er glaubte nicht, dass er gewinnen konnte, aber er wollte alles versuchen, um das Volk zu schützen. In Gedanken betete er, dass Sanji seine Träume behalten würde, damit er eines Tages ein besserer König als sein selbstsüchtiger, verbitterter Vater werden würde.

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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mi 5 März - 18:58

   
Ich habe schon länger nichts mehr geschrieben, aber hier ist der neue Teil. Ich würde mich sehr über Feedback freuen.

Kapitel 5: Der Überfall

Während der König versuchte, aus seinem Palast eine Festung zu machen, war Doflamingos Schiff schon am Horizont zu sehen. Er besprach mit seiner Crew die Taktik für den Überfall: "Trebol und Pica ihr sorgt zusammen mit Jora, Lao G, Senor Pink, Machvise und Gradius dafür, dass niemand aus Micqueot fliehen kann. Diamante, Kora, Vergo, Monet und Sugar greifen zusammen mit mir den Palast an." "Junger Meister, wäre es nicht vernünftiger, wenn ich mit der Herz-Einheit das Schiff schützten würde?", fragte Kora, in der Hoffnung, dass sie sich so nicht direkt an dem Überfall beteiligen musste. Doflamingo blickte sie überheblich an, grinste und antwortete: "Man könnte fast meinen, du hättest ein Problem mit der Mission, aber dazu bist du viel zu folgsam. Wenn ich so darüber nachdenke hast du vemutlich recht, außerdem sollte sich jemand um unsere neuen Mitglieder kümmern, damit sie nicht gestohlen werden". "Eine weise Entscheidung, junger Meister", schmeichelte Kora und befahl anschließend, dass Vergo und Monet, die Herzeinheit, sich nach der Besprechung mit ihr um die Kinder kümmern sollten. "Gut, dann werden Trebol, Pica, Jora und Gradius sich um Micqueot kümmern. Der Rest greift mit mir den Palast an. Sollte jemand Hilfe benötigen, kann er die Herzeinheit anrufen", erklärte Doflamingo seinen Leuten die neue Strategie. Diese lobten ihn für seinen genialen Plan und machten sich für den Kampf bereit.

Kora begab sich mit Vergo und Monet in den Lagerraum, in dem die verschleppten Kinder der vorherigen Überfälle eingesperrt waren. Als Kora den Raum betrat blickte sie auf etwa 20 verängstigte und zum Großteil weinende Kinder. Ein molliger Junge namens Buffalo hielt ein verängstigtes Mädchen, das wie andere seinen Namen nicht verraten wollte und daher von Doflamingo Baby 5 "getauft" worden war, im Arm um sie zu trösten. Nur ein Junge schien keine Angst vor den Piraten zu haben und meckerte: "Diese Babys heulen die ganze Zeit. Kann ich bitte mit euch mitkommen?" "Gut, komm mit. Du wirst sicher ein guter Pirat sein, Dellinger", sagte Vergo, während er ihn aus dem Zimmer führte. Kora überprüfte, ob alle Kinder da waren und begann sie anschließend zu trösten und versuchte sie durch kleine Geschenke glücklich zu machen. Monet, die vor ihrem Eintritt in die Quichotte-Familie ein Straßenkind gewesen war, half ihr dabei. Obwohl sie kaum älter als die entführten Kinder war, wurde sie von diesen "Tante Monet" genannt. Den beiden Frauen gelang es die Kinder zu trösten und sie dazu zu bringen, miteinander zu spielen. Kora beobachtete die Kinder eine Weile, lief dann aber zur Tür und bat Monet, sich allein um die Kinder zu kümmern. Als sie aus dem Raum geschritten war, rannte sie auf die Toilette, wo sie sich übergab. Ihr war schlecht geworden, als sie daran gedacht hatte, wie diese Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden würden und man ihnen die Kindheit rauben würde. Sie wollte den Kindern helfen, aber sie wusste, dass sie getötet oder in die Sklaverei geschickt werden würde, wenn sie sich gegen Doflamingo widersetzen würde. Sie konnte nirgendwo hin, ihre Familie war tot, sie war als Verbrecherin und Sklavin gebrandmarkt. Bei diesem Gedanken musste sie erneut kotzen.

Während Kora einen Kampf gegen sich selber führte, hatte der Kampf um Lvneel ebenfalls begonnen. Micqueot war von Pica schon mit hohen Mauern umschlossen worden und Trebol beobachtete Kinder, die zu ihren Eltern rannten. Er grinste, denn genauso war es geplant: Die Kinder sollten zu ihren Eltern rennen, er sollte sie mit Kleber am Boden befestigen und nachdem das Schloss erobert war, sollte Diamante die Kinder mit dem größten Potential auswählen und deren Eltern von Sugar in Spielzeug verwandeln lassen. Diese Kinder hätten dann keine Bezugspersonen mehr und wären leicht zu loyalen Dienern zu erziehen. Plötzlich ertönte ein Schuss und Bellamys Vater Jack brüllte umher: "Kommt her, ihr Ratten! Ich werde euch umbringen!" Gradius sprang von der Mauer und schlug Jack nieder. Bellamy rannte zu seinem Vater um ihn zu schützen und Law und dessen Mutter folgten ihm. Natürlich ließ sich Gradius von zwei Kindern und einer Frau nicht davon abhalten, Jack weiter zu verprügeln. Aber dann befahl ihm Trebol aufzuhören und sich an den Plan zu halten. Widerwillig ließ Gradius von Jack ab und sprang wieder auf die mehrere Meter hohe Mauer. Trebol klebte alle Bewohner am Boden fest und so waren die Kinder für Diamantes Selektion bereit.

Sanji beobachtete von einem Hügel aus, was in Micqueot geschah, als er Stimmen hörte. Er verstand nicht alles, aber er verstand, dass sie den Palast einehmen und den Prinzen, also ihn, entführen wollten. Verängstigt rannte er los, aber die Leute hörten ihn und nahmen die Verfolgung auf. Sie kamen immer näher und Sanji stolperte und fiel zu Boden. Vor sich sah er zwei Füße und er dachte schon, dass er nun in der Falle saß. Die Füße gehörten aber nicht seinen Verfolgern, sondern Senso, der ihn wieder aufrichtete und ihm befahl, sich zu verstecken. Sanji versteckte sich an einer steil abfallenden Kante des Hügels, die abseits des Weges lag, während Senso sich allein den Verfolgern stellte.

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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 6 März - 17:06

   
Yo, hab nun alle Kapitel durch und ich finde, dass es sich bisschen wie die One Piece Specials liest (wo die SHB zB im mitteralterlichen Japan sind). Ich denke, das kommt von den teilweise diffusen Beziehungen der Charaktere, und da das Ganze zeitlich wohl nicht 100%tig hinhauen kann, sprich die Altersunterschiede der Figuren, obwohl vieles schon gut vorstellbar und gut eingefädelt ist. Respekt!

Sehr positiv ist mir aufgefallen, wie du den Plan von Flamingo mit den ganzen Fähigkeiten ausgeklügelt hast. Dass Sugar beispielsweise die Eltern verwandelt, so dass die Kinder ihre Erinnerungen verlieren und glauben, dass sie Waisen sind. Echt sehr cool!

Bin gespannt, wie Sanji letztendlich auf das Schiff von Jeff kommt, und was Nolan denn angestellt hat (man weiß ja mittlerweile, dass er eigentlich ein tragischer Held ist, dem Unrecht getan wurde). Ich vermute, du knüpfst ne Verbindung zu den Dressrosa Feen oder Skypia!

weiter so!

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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Sa 8 März - 17:10

   
Es freut mich, dass die Story, bis auf die "Brüder" Law und Bellamy, gut ankommt. Beim Alter habe ich bei manchen das absolute Minimumalter geschätzt(Buffalo), bei anderen das Maximalalter(Monet, Sugar). Ich habe lange überlegt, um möglichst viele Fähigkeiten für den Plan Doflamingos wichtig zu machen.

Ich habe geplant, diese Story bald enden zu lassen und ich wollte wissen, ob ich an meiner alten Geschichte "Ein Mann gegen das Verbrechen" weiterschreiben soll, oder eine neue Geschichte machen soll. Dabei hätte ich an eine Story über Bartolomeos Vergangenheit oder über einen früheren Wirt Hakubas gedacht. Wenn ihr wollt, dass ich diese Geschichte länger mache, lasse ich mir etwas einfallen, aber es ist gut möglich, dass es dann weniger gut wird.


Kapitel 6: Der Untergang von Lvneel:

Senso stand Sanjis Verfolgern Doflamingo, Lao G und Sugar gegenüber, den Rest der Truppe hatte der Prinz abgehängt. Doflamingo erkannte Senso sofort und befahl Lao G, ihn aus dem Weg zu räumen. Der alte Mann versuchte Senso zu treffen, aber dieser wich mit Leichtigkeit aus und versetzte Lao G einen heftigen Schlag in die Magengrube. Der Getroffene ging in die Knie, wurde gleich darauf mit voller Wucht ins Gesicht getroffen und ging ächzend und mit blutender Nase zu Boden. Senso grinste Doflamingo frech an, aber dieser erklärte ruhig: "Lao G ist alt. Ich bin ein wesentlich stärkerer Gegner. Gib auf und ich lasse dich vielleicht am Leben." Der ehemalige Minister schnaubte verächtlich, überzog seinen Arm mit Rüstungshaki und versuchte seinen Feind zu treffen. Doflamingo wich aus und konterte mit einem starken Tritt, der Senso einige Meter durch die Luft fliegen und hart auf dem Boden aufschlagen ließ. Sanji zuckte zusammen und trat dabei einen Stein den Abhang hinunter. Mit leise, aber doch hörbar stürzte der Stein in die Tiefe. Doflamingo blickte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Senso nutzte die Unaufmerksamkeit des Piraten, um seine Geheimwaffe einzusetzten- die Unsichtbarkeitsfrucht. Nachdem Doflamingo die Quelle des Geräusches nicht finden konnte, drehte er sich wieder zu seinem Gegner um, dieser war aber verschwunden. "So ein erbärmlicher Feigling. Zuerst spielt er sich so auf und dann haut er einfach ab!", spottete Joker, als er aus dem Nichts einen heftigen Schlag spürte. Der junge Meister wurde von weiteren Schlägen getroffen und ging stöhnen zu Boden. Immer wieder erhielt er Tritte und Schläge, konnte sich aber nicht dagegen wehren, obwohl er versuchte den Gegner mit seinen Fäden zu fangen. Senso schien den Kampf gewonnen zu haben, weil Doflamingo regungslos in einer Pfütze aus seinem eigenen Blut lag und keuchte. Nun machte Sanjis Beschützer einen folgenschweren Fehler: Er machte sich wieder sichtbar, um Flamingo den finalen Schlag zu versetzen. Mit letzter Kraft gelang es Joker seinen Gegner festzuhalten. "Los, Sugar! Bring es zu Ende!", ächzte er. Das Mädchen zögerte keine Sekunde und verwandelte Senso in eine Puppe. Doflamingo richtete sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf und kickte die Puppe den Abhang hinunter.

Nachdem Doflamingo wieder stehen konnte, tauchte Diamante mit Senor Pink und Machvise auf. "Wo seid ihr Schwachköpfe gewesen? Dieser Irre hätte mich fast getötet", beschwehrete sich der junge Meister. Seine Männer entschuldigten sich und verarzteten ihn und Lao G.

Sanji hatte alles gesehen, aber natürlich wusste er nicht, wer die Puppe war, die einige Meter neben ihm gelandet war. In seinem Unterbewusstsein verankerte sich in diesem Moment aber durch Doflamingo, Lao G und Sugar ein Hass auf Männer, die wie Frauen gekleidet waren, alte Männer, die kämpften und Menschen mit grünen Haaren. Die Puppe richtete sich auf und befahl Sanji, mit ihr zum Hafen zu gehen. "Wieso sollte ich dir vertrauen? Ich kenne dich nicht", rief Sanji. Senso erkannte, dass diese Aussage etwas mit seiner Verwandlung zu tun hatte und ging deshalb nicht darauf ein, auch wenn es ihm schwer fiel. Als er Sanji sagte, dass sie mit einem Schiff das Land verlassen würden, war dieser bereit mitzukommen, da er schon immer zur See fahren wollte, und folgte Senso zum Hafen.

Doflamingo hatte inzwischen das Schloss erreicht und blickte die hohen Mauern empor. König Leandro verspottete Flamingo: "Diese hohen Mauern sind unüberwindbar. Nimm die Waisenkinder und verschwinde!" Doflamingo grinste nur und befahl Diamante: "Zeig ihm, was wir mit unüberwindbaren Mauern machen!" Der Angesprochene schritt auf die Mauer zu und ließ sie mit seiner Flatterkraft einfach in sich zusammensinken. Leandro blickte schockiert auf Diamante und schrie: "Feuer! Tötet ihn!" Sofort wurde auf Diamant gefeuert, aber dieser blockte die Kugeln mit seinem Stahlmantel ab. Während Doflamingo, der verletzte Lao G und Sugar sich zurück hielten, stürmten Senor Pink und Machvise ebenfalls auf das Schloss zu. Jedoch konnten sie die Mauern nicht passieren, da sich ihnen die berüchtigten Söldner Ivan, der Schreckliche und Edward, der Schlächter, in den Weg stellten. Während Machvise Edward mit einer Attacke KO schlug, hatte Senor Pink gegen Ivan keine Chance und wurde zu Boden gestoßen. Als der Söldner mit einer schweren Keule den Schädel seines Kontrahenten zertrümmern wollte, sprang Machvise dazwischen und schützte den Kopf seines Kameraden mit seinem Körper. Es war ein Knacken zu hören, denn einige Rippen von Machvise waren nun gebrochen. Gerade als Ivan Machvise den Rest geben wollte, tauchte Flamingo hinter dem Söldner auf und fing an, ihn zu lenken. Er nutzte seine Marionette um etwa 50 andere Gegner zu töten. Dann wurde Ivan tödlich getroffen und war für Joker nutzlos geworden.
Diamante hatte in der Zwischenzeit drei berühmte Kopfgeldjäger und 30 einfache Soldaten getötet, ohne sich wirklich anzustrengen. Jedoch konnten Machvise und Senor Pink aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr kämpfen und zogen sich zurück. Auch Lao G konnte nicht kämpfen und Sugar durfte nicht besiegt werden, da die Kinder sonst ihre Erinnerung wiedererlangen würden. Also mussten Doflamingo und Diamante allein gegen die restlichen Soldaten kämpfen. Dies war aber nicht wirklich ein Problem für die beiden. Diamante ließ mit seiner Teufelskraft die Wehrtürme zusammenbrechen, während Doflamingo mit "Parasit" die feindlichen Soldaten gegeneinander kämpfen ließ.

Leandro rannte mit seiner Frau in die Schatzkammer, wo er so viel Gold einpackte, wie er tragen konnte. Anschließend öffnete er einen Geheimgang, der zum Hafen führte. Er hatte beschlossen, seine Leute im Stich zu lassen und er kümmerte sich auch nicht darum, was aus seinem Sohn werden würde. Es ging ihm nur darum, seine eigene Haut zu retten. Seine Frau hatte Tränen in den Augen und heulte: "Was wird aus Sanji? Du musst ihn suchen!" "Sei still! Du bist schuld, dass er weg ist! Du kannst ihn gerne suchen, aber ich riskiere mein Leben nicht wegen deiner Fehler!", schimpfte er und gab ihr eine Ohrfeige. Sie blickte ihn mit einer Mischung aus Hass und purer Verzweiflung an und presste unter Tränen hervor: "Ich werde ihn finden! Du bist für mich gestorben!" Mit diesen Worten verließ sie ihren Gatten, der einen Sack voll Gold in den Geheimgang zog.

Inzwischen war die Schlacht entschieden und Doflamingo, der Sieger, ging in die Bibliothek des Schlosses, während seine Verbündeten den Prinzen und die königliche Schatzkammer suchten. In der Bibliothek wollte er herausfinden, welches Königreich seine Vorfahren regiert hatten. Nach einer relativ kurzen Suche stieß er auf  das Logbuch von Maron Noland, in dem etwas von der goldenen Stadt Shandora und über die Zwerge von Dress Rosa, die von seinen Vorfahren versklavt worden waren, zu lesen war. Nun wusste er, welches Königreich er erobern konnte, ohne in große Schwierigkeiten zu geraten.



Zuletzt von Donkey M. Ruffy am Mi 12 März - 17:00 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Devanthar
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   So 9 März - 16:17

   
Das mit Sanji ist echt ein brillanter Einfall, das könnte sogar Stimmen. Ich schließe es nicht aus. Da Sanji bekanntlicherweise aus dem North Blue stammt.
Zum Inhalt habe ich eine grobe Vorstellung wie es weiter gehen könnte.
Vorteilhaft ist hier auch, das du bei deinen Charakteren, keine andere Persönlichkeit und Charakter einfallen lassen muss, da alle bekannt sind.
Mir ist ein Dialog zwischen Kora und Flamingo aufgefallen, der sehr von Gefühlen durcheinander gewürfelt ist.
Erst ist Kora ruhig, dann unterwürfig und eine Satz später kalt ?

Im großen und ganzen ist es eine solide Geschichte, die ich weiter verfolgen werde.
Rechtschreibfehler, etc ist bei dir vorhanden, aber das ist nicht so schlimm.
Du bist ja kein Buchautor und es ist und bleibt eine Fanfiction.



Zuletzt von Devanthar am So 9 März - 20:02 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   So 9 März - 17:36

   
in diesem Kapitel ging mir alles viel zu schnell, sowohl der Kampf von Senso, die Schlacht und die Zwischenmenschlichkeiten der Charas. Hätte mir da definitiv mehr Tiefgang und Emotionen gewünscht.

du solltest eventuell mehr Adjektive einbauen und ein paar Momente etwas genauer skizzieren ;-)

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mi 12 März - 17:14

   
@ElektechN9ne schrieb:
in diesem Kapitel ging mir alles viel zu schnell, sowohl der Kampf von Senso, die Schlacht und die Zwischenmenschlichkeiten der Charas. Hätte mir da definitiv mehr Tiefgang und Emotionen gewünscht.
Ich habe da Kapitel nochmals überarbeitet. Der Kampf zwischen Senso und Doflamingo ist nun wesentlich detaillierter beschrieben. Die Schlacht um das Schloss wird nach wie vor relativ grob geschildert, aber ich finde, dass diese grobe Beschreibung irgendwie zu einer Schlacht passt.

Eventuell schreibe ich heute noch ein Kapitel, ansonsten morgen.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Do 13 März - 15:36

   
Gestern habe ich es leider nicht mehr geschafft. Ich hatte irgendwie keine Lust zu schreiben, aber hier nun der nächste Teil.

Über was soll ich schreiben, wenn diese Story zu Ende ist? Über den Menschen, der vor Cavendish Hakuba war oder über Bartolomeos Vergangenheit(Kindheit, Training um Pirat zu werden)? Oder soll ich meine alte Story(Ein Mann gegen das Verbrechen) fortsetzen?


Kapitel 7: Die Königin

Sanjis Mutter rannte ziellos im Palast umher, da sie ihren Sohn finden wollte. Ihre Augen waren mit Tränen gefüllt, weshalb sie kaum etwas sehen konnte. Außerdem achtete sie kaum auf ihre Umwelt, sondern rannte nur umher, während sie verzweifelt nach ihrem Sohn rief. Als sie gerade in den nächsten Raum gehen wollte, stieß sie mit jemandem zusammen...

Währenddessen zerrte Leandro den schweren Sack durch den Geheimgang und flüsterte wie ein Wahnsinniger vor sich hin: "Alle sind Verräter! Nur ich habe es verdient zu leben! Diese Piraten werde ich hinrichten lassen!"

Inzwischen hatte Diamante mit seinen verletzten Männern die Schatzkammer gefunden. Als sie das gesamte Gold in Säcke füllten, um es transportieren zu können, rief Lao G plötzlich: "Ein Geheimgang! Jemand könnte geflohen sein." Erst da fiel Diamante auf, dass werder er, noch der junge Meister die Königsfamilie gefangen genommen hatten. "Sicher sind Leandro und seine Familie geflohen", vermutete Diamante. Er nahm die Verfolgung auf und befahl seinen Männern, dass sie währenddessen das Gold einpacken sollten.

Auf dem Schiff hatte Kora inzwischen ihren gesamten Mageninhalt hochgewürgt. Sie richtete sich benommen auf, um sich am Waschbecken den Mund auszuspülen. Ihr Körper war schwach und sie fühlte sich elend. Noch immer wusste sie nicht, ob sie Doflamingo hintergehen sollte. Sie wusste, dass sie es nicht überleben würde, wenn sie sich gegen ihn stellen würde. Wollte sie aber überhaupt weiterleben, wenn sie dazu das Leben unschuldiger Kinder zerstören würde?
Plötzlich öffnete sich die Tür und Monet trat ein. "Geht es dir gut, Kora? Du siehst so blass aus", fragte sie besorgt, als sie das Gesicht ihrer Kommandantin erblickte. "Mir ist schlecht. Vermutlich habe ich etwas verdorbenes gegessen", redete sich Kora herraus. Monet blickte sie skeptisch an und entgegnete scherzend: "Als Sklavin hast du doch nur Abfall gegessen, aber da warst du sicher nie krank." Wütend blickte Kora Monet an und fauchte: "Du dumme Göre! Weißt du wie es ist versklavt zu werden? Du hast Angst, dass jeder Tag dein letzter sein könnte. Daran ist absolut nichts lustig, also halt dein Maul! Verstanden?" Erschrocken blickte Monet Kora, die ihre Emotionen normalerweise sehr gut im Griff hatte, an und entschuldigte sich: "Sorry, sollte nur ein Scherz sein. Bitte sei nicht böse." "Schon gut, aber mach nie wieder über soetwas Witze. Sklaven sind für ihre Besitzer absolut wertlos und werden wie Abfall behandelt", entgegnete Kora, die sich inzwischen ein bisschen beruhigt hatte.

Sanjis Mutter blickte auf Sugar, die durch den Zusammenstoß zu Boden gegangen war. "Es tut mir leid, Kleines. Ich suche meinen Sohn Sanji, er ist weggerannt. Weißt du wo er ist?", versuchte die Königin zu erklären. Sugar streckte ihren Arm nach der Königin aus und verwandelte sie in eine Puppe.
"Vertrag, gehorche mir und lüge mich nie an", verkündete Sugar. Die Königin konnte ihren Körper nicht mehr kontrollieren und deshalb unmöglich fliehen. "Wo könnte dein Sohn sein?", fragte Sugar. "Ich habe keine Ahnung", antwortete die Puppe. "Wo ist der König?", bohrte das Mädchen weiter. "Er ist durch einen Geheimgang in der Schatzkammer geflohen", erzählte die Königin und verfluchte es, dass sie sich nicht widersetzen konnte. Sugar zog eine Teleschnecke hervor und berichtete Doflamingo von den Erkenntnissen. Dieser wusste bereits durch Diamante von dem Geheimgang und befahl Sugar, die Königin zu beseitigen, da sie nutzlos geworden war. Das Mädchen befolgte den befehl ihres Meisters, nahm die Puppe und brach sie in zwei Teile.
Sanji hatte in diesem Moment seine Mutter für immer verloren und wusste nicht einmal davon.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mo 17 März - 20:01

   
Gefällt euch die Story noch? Soll ich weiterschreiben?
Ich frage deshalb, weil der letzte Teil nicht kommentiert wurde und der vorletzte relativ schlecht war(inzwischen habe ich ihn überarbeitet). Ich habe mir auch ein paar kleine Überraschungen ausgedacht, um die Story wieder spannender zu machen.
Wenn ich weiterschreibe, soll ich dann auch versuchen ein paar der Figuren zu zeichnen(z.B. König Leandro, Kora, Senso). Falls ihr das wollt wäre es nett, wenn ihr mir sagen würdet, wie ihr euch diese Personen vorstellt(Aussehen, Ähnlichkeit zu echten One Piece Figuren), damit ich sie nicht komplett anders zeichne, als ihr sie euch in Gedanken ausgemalt habt.
Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Di 25 März - 18:29

   
Ich habe Teil 8 gerade fertiggeschrieben. Soll ich ihn veröffentlichen oder interessiert euch die Story nicht mehr?

MacSanji99
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mi 26 März - 17:26

   
Also ich lese deine Story. Ich schreibe vielleicht nicht immer Kommentare, verfolge die Story aber.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mi 26 März - 18:28

   
Kapitel 8: Kinder

Leandro lief durch den Geheimgang, als er Schritte hörte, die immer lauter wurden. Es war Diamante, der Leandro immer näher kam. Als Diamante ihn beinahe eingeholt hatte, prallte er mit dem Kopf gegen irgendetwas hartes und fiel bewusstlos zu Boden. Leandro blickte kurz auf seinen ohnmächtigen Verfolger und setzte anschließend seine Flucht fort.

Zur gleichen Zeit klingelte Doflamingos Teleschnecke und er hob ab. „Hier ist Vergo. Ich habe ein Teleschneckengespräch der Marine abgehört. Sie kommen der Insel recht nahe und könnten uns bemerken. Ihr solltet Euch beeilen, junger Meister“, ertönte es aus der Teleschnecke. „Gut, danke“, antwortete Flamingo knapp und legte auf. Er rief seine Leute an und befahl Sugar sich am Haupttor mit ihm zu treffen, die anderen wies er an, möglichst viele Schätze mitzunehmen und dann zu verschwinden. Wie besprochen holte er Sugar am Haupttor ab und machte sich mit ihr auf den Weg nach Micqueot. Dort wollte er die Kinder für seine Crew selbst auswählen, da Diamante nicht erreichbar war.

Law und Bellamy waren am Boden festgeklebt und konnten sich nicht bewegen. „Was denkst du, was die Piraten wollen?“, flüsterte Bellamy Law zu. Dieser blickte ihn an und entgegnete mit gedämpfter Stimme: „Keine Ahnung, aber es ist sicher nichts gutes.“ „Falls wir das nicht überleben...“, begann Bellamy. „Rede nicht so, wir werden nicht sterben“, fauchte Law. „Ruhe ihr Bengel oder ich kleb euch das Maul zu“, unterbrach Trebol die Brüder. Erschrocken zuckten die Jungs zusammen und blickten geschockt auf den Klebe-Menschen. „Mach den Kindern keine Angst. Sag ihnen doch einfach, dass wir niemanden umbringen wollen, Rotznase“, meckerte Jora. Trebol blickte sie beleidigt an und wies sie zurecht: „Du scheinst zu vergessen, dass ich über dir stehe. Sei nicht so unverschämt! Klar?“ „Seid still! Konzentriert euch gefälligst und streitet euch nicht wegen so einem Blödsinn!“, brüllte Pica mit seiner tiefen, Angst einflößenden Stimme. Sofort war alles ruhig und keiner traute sich, auch nur laut zu atmen.

Senso hatte Sanji inzwischen in die Nähe des Hafens gebracht. „Wow, das Schiff ist ja riesig!“, rief Sanji erfreut, als er Doflamingos schwimmende Festung erblickte. Die Puppe blickte ihn verärgert an und erklärte Sanji, dass er unbedingt still sein musste, da Feinde in der Nähe sein konnten. Plötzlich schaltete jemand auf dem Schiff einen Suchscheinwerfer an und leuchtete den Boden ab.
Es war Vergo, der Sanjis Ruf gehört hatte. Dellinger war bei ihm und beobachtete aufmerksam, ob sich etwas bewegte.
Das Licht war nur einen halben Meter von Sanji und Senso entfernt und Senso wusste, dass man sie gleich entdecken würde. Er griff Sanjis Hand und betete, dass seine Teufelskraft noch funktionierte...

Diamante griff sich an den Kopf und wischte sich etwas Blut von der Stirn. Er wusste nicht, wie lange er KO gewesen war und rief daher den jungen Meister an. „Hier ist Diamante. Es tut mir leid, aber der König ist mir entkommen“, beichtete er. „WAS?! Er ist entkommen? Wie konntest du das zulassen? Weißt du, was passiert, wenn mich der Kerl bei der Weltregierung anschwärzt?“, schrie Doflamingo aufgebracht. „Ich weiß auch nicht wie das passieren konnte, aber plötzlich bin ich gegen eine Art unsichtbare Wand gerannt“, versuchte sich der Kommandant zu rechtfertigen. Flamingo lachte spöttisch: „Unsichtbare Wand? Du Trottel hast einfach nicht aufgepasst, wo du hinrennst.“ „Wenn ihr das glaubt, junger Meister, dann wird es wohl so gewesen sein. Wie auch immer: Der König will vermutlich zum Hafen, deshalb werde ich die Herzeinheit bitten, nach ihm Ausschau zu halten“, erklärte Diamante die nächsten Schritte und legte auf.

Doflamingo murmelte, dass Diamante ein echter Dummkopf wäre und verstaute dann die Teleschnecke in seinem Umhang. „Da ist Micqueot!“, rief Sugar. Der junge Meister blickte auf und bemerkte, dass sie wirklich schon fast in der Stadt waren. Er hatte während des Gesprächs mit Diamante aus lauter Wut kaum auf die Umgebung geachtet. Natürlich freute er sich darauf, bald noch mehr treue Diener zu haben.

Kora hatte sich nach dem heftigen Wortwechsel mit Monet in ihre Gemächer zurückgezogen, wo sie sich in ihr Bett legte und an die Decke starrte. Sie dachte an ihre Zeit, als sie eine ganz normale Frau gewesen war. Nur 7 Jahre vorher hatte sie ein einfaches und friedliches Leben geführt. Damals war sie frisch verheiratet gewesen und hatte gerade eine Tochter zur Welt gebracht. Wie sehr sie die Kleine doch vermisste! Immer wieder musste sie an das bezaubernde Lachen der Kleinen denken, das jeden dahinschmelzen ließ. Sie wusste nicht, was aus diesem unschuldigen Baby geworden war. Sie erinnerte sich genau an diesen verfluchten Tag, an dem ihr Leben zerstört worden war. Catharina Devon, eine berüchtigte Piratin, hatte ihre Heimat überfallen, alle Einwohner ermordet, die Häuser angezündet, Kora verschleppt und als Sklavin verkauft. Eine Sache war Kora aber gelungen: Sie hatte ihre Tochter vor Devon versteckt. Aber was hatte das genützt? Selbst die Marinesoldaten, die die Dorfbewohner schützen hätten sollen, waren alle abgeschlachtet worden, also hatte es keine Überlebenden gegeben, die die Kleine hätten finden können. Kora war sich ziemlich sicher, dass ihre süße Tochter verhungert oder verdurstet war. Trotzdem blieb die Ungewissheit: Hatte doch jemand die Kleine gefunden? Wenn ja, behandelte er sie gut? Oft hörte sie im Traum das süße Lachen ihrer Tochter, das sich aber in das schrille Kichern von Devon verwandelte. Bei diesem grässlichen Geräusch erwachte sie dann schweißgebadet und konnte nicht mehr einschlafen.

Das schlimmste aber war, das sie nicht besser als Devon war: Auch sie riss Familien auseinander, tötete und ließ die Menschen in quälender Unwissenheit zurück. Sie hatte in den letzten Jahren einen enormen Selbsthass aufgebaut. In Mary Joa hatte sie damals nur überlebt, indem sie sich ausschließlich um sich selbst gekümmert hatte. Wie viele Sterbende hatte sie am Boden liegen gelassen und ihren Blick abgewendet? Wie oft hatte sie anderen ihre Fehler angehängt, um einer Strafe zu entgehen?
Sie erinnerte sich an drei Mädchen aus Amazon Lily, die heulend am Boden gelegen hatten, nachdem sie das Brandzeichen erhalten hatten. Als ein Aufseher die Mädchen erblickt hatte, wollte er sie alle brutal zusammenschlagen, weil sie nicht in der Lage waren zu arbeiten. Das älteste Mädchen, das von den anderen beiden Hancock genannt worden war, hatte sich aber schützend vor ihre Schwestern gestellt und deshalb alle Schläge erhalten. Während Kora sich einfach weggedreht und weiter gearbeitet hatte. Früher war sie ganz anders gewesen, sie war so stark und unabhängig. Und nun? Sie war zu dem geworden, was sie am meisten hasste: Einem erbärmlichen Feigling.

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   So 30 März - 11:38

   
Die Story ist zwar bald zu Ende(es sind 2 normale Teile und dann der Epilog geplant), trotzdem würde ich sie gerne auf "Kora-san" umbenennen, da Sanji eine kleinere Rolle gespielt hat, als ursprünglich geplant. Würde euch die Namensänderung stören oder wäre es okay?

Mal was inhaltliches: Ihr habt sicher bereits erkannt, wer Koras Tochter ist und gegen was Diamante gerannt ist. Oder?

Donkey M. Ruffy
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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Mi 2 Apr - 20:06

   
Ich habe die Story jetzt in Kora-san umbenannt. Bitte lest und kommentiert sie. Der letzte Part kommt dieses Wochenende.

Kapitel 9: Der König

Doflamingo erblickte seine Leute und fragte: „Habt ihr schon ein paar interessante Kinder gesehen?“ „Natürlich, junger Meister. Die beiden Jungen dort hinten sind recht stark und mutig“, erzählte Trebol freudig und zeigte auf Bellamy und Law. „Was? Nur zwei Kinder? Diese ganze Mission für zwei Kinder?“, schimpfte er gereizt. Jora versuchte ihn zu beruhigen: „Es gibt noch einen weiteren Jungen, namens Drake...“ „Oh,drei Kinder. Das ist natürlich viel besser“, fiel er ihr mit einem sarkastischen Ton ins Wort. Dann schritt er selbst durch die Menge der festgeklebten Menschen, aber tatsächlich war kein Kind mehr dabei, das nützlich für ihn gewesen wäre. „Sugar, Gradius, macht eure Arbeit“, befahl Doflamingo knapp und setzte sich zu Boden. Er war extrem enttäuscht, da er mit mindestens 5 brauchbaren Kindern gerechnet hatte. Sugar verwandelte Drakes Eltern in Puppen, die Gradius gleich darauf explodieren ließ und schritt dann auf Laws Mutter und seinen Stiefvater zu, die das selbe Schicksal erlitten.

Der Suchscheinwerfer blendete Sanji und Senso, aber Vergo und Dellinger konnten sie nicht sehen. Der ehemalige Minister war erleichtert, dass er nicht vollkommen nutzlos war und zumindest seine Teufelskraft noch funktionierte. Plötzlich waren Schritte zu hören, die direkt auf ihn und Sanji zukam.
Im selben Moment erhielt Vergo einen Anruf von Diamante, der berichtete, dass der König auf dem Weg zum Hafen wäre. Vergo schickte Dellinger zu Kora und Monet, um sie zu informieren. Er selbst blieb an Deck, um nach dem König Ausschau zu halten.

„Ihr seid Waisenkinder! Kommt mit mir und ich gebe euch ein Zuhause! Werdet meine Crewmitglieder!“, verkündete Flamingo den Kindern, die gerade ihre Eltern verloren hatten. „Nein, mein Vater wurde von Piraten getötet. Ich habe ihm versprochen, dass ich Arzt werde“, schrie Law den Piraten an. „Was? Sein Vater ist doch ein Spielzeug. Wieso kann er sich an ihn erinnern?“, fragte sich Doflamingo in Gedanken, aber dann wurde ihm klar, dass Jack nicht Laws leiblicher Vater gewesen sein konnte. Auch Drake wollte Flamingos Angebot nicht annehmen. „Ich werde kein Pirat! Ich gehe zur Marine und werde dich töten“, schrie er den Piraten an.

Vergo hatte die Schritte inzwischen auch gehört und suchte den Verursacher. Er fand ihn sehr schnell: Es war König Leandro, der nicht einmal versucht hatte, sich zu verstecken, sondern mitten auf der Straße umherlief. „Papa!“, rief Sanji erfreut, riss sich von Senso los und rannte auf seinen Vater zu. Vergo beobachtete die Szene und lächelte boshaft: Besser hätte es gar nicht laufen können, denn nun musste er den König und den Prinzen nur noch überwältigen, was er für sehr einfach hielt. Er verließ das Schiff und stürmte auf die beiden zu. Senso stellte sich ihm in den Weg, wurde aber einfach zur Seite getreten. Leandro versuchte mit Sanji zu flüchten, aber ihr Verfolger kam immer näher und holte zu einem Schlag aus...

Drake lag am Boden und Blut tropfte von seinem Kinn herunter. Law lag neben ihm und hatte ein blaues Auge. „Widersprecht mir nie wieder, ihr wertlosen Bengel! Nächstes mal bin ich nicht so nachsichtig, verstanden?“, brüllte Doflamingo die Kinder an. Bellamy blickte geschockt auf die beiden. „Was ist denn Junge? Hab keine Angst, ich will dir nichts tun. Mach einfach, was ich dir befehle und du wirst ein großartiger Pirat“, beruhigte ihn der junge Meister. Der Junge blickte ihn an und fragte: „Ein richtiger Pirat?“ „Natürlich, und wenn du gut arbeitest, kannst du deine eigene Bande bekommen oder in meiner Hauptcrew dienen“, erkläre Flamingo, um ihn zu begeistern.

„Kora! Kora! Komm schnell an Deck! Dellinger sagt, dass der König auf dem Weg zum Hafen sei“, rief Monet. Kora trat mit ihrem Schwert Shigule aus ihrem Zimmer und meinte: „Diese Ratte gehört mir. Wie erbärmlich ist es, sein Volk im Stich zu lassen? Ich hasse solche Typen.“ Monet blicke sie bewundernd an und schmeichelte ihrer Kommandantin: „Du bist die stärkste Frau, die ich kenne und das, obwohl du aus dem schwächsten aller Meere kommst.“ „Der Piratenkönig kam auch aus dem East Blue. Die Herkunft sagt nichts über die Stärke aus“, erklärte Kora ihrer Untergebenen.

Vergo lag bewusstlos am Boden seine Nase blutete stark und seine rechte Hand waren gebrochen. „Du erbärmlicher Pirat. Mit der Barrierefrucht kann ich mich gegen jeden Angriff schützen“, prahlte Leandro und trat Vergo ins Gesicht.
„Lass meinen Kameraden in Ruhe!“, brüllte Kora vom Schiff herunter. Leandro spottete: „Komm nur her! Versuch nur mich zu besiegen, aber du wirst es nicht schaffen.“ Die Kommandantin blickte verächtlich auf Leandro, als sie Sanji erblickte. Sie erstarrte, weil sie erkannte, dass der Junge in Gefangenschaft geraten würde, wenn sie den König besiegte. „Monet, mach mich stolz und zeig dem Großmaul die Stärke der Herzeinheit!“, befahl sie. „Aber...er hat Vergo besiegt....der ist stärker“, stammelte Monet. Kora entgegnete nur: „Vergo wusste nichts von der Teufelskraft. Du weißt es und das ist dein Vorteil. Los, zeig was du kannst!“
Sanji klammerte sich ängstlich an seinen Vater, dem Tränen in die Augen stiegen, weil er alle seine Fehler erkannte. „Ich war ein schlechter König und ein noch schlechterer Vater. Beinahe hätte ich dich zurückgelassen. Bitte verzeih mir, Sanji. Hau ab! Ich halte diese Verbrecher auf“, entschuldigte sich Leandro und weinte. „König, ich werde ihren Sohn beschützen“, versprach Senso der übel zugerichtet war und kaum noch stehen konnte. Leandro meinte verächtlich: „Du bist ein kaputtes Spielzeug, wie willst du meinen Sohn retten?“ Senso ergriff Sanjis Arm und machte ihn und sich selbst unsichtbar. Der König hatte aber keine Zeit, über die Fähigkeiten der Puppe erstaunt zu sein, da er Monets Yuki Rabi abwehren musste. Die Schneehasen konnten seine Barriere aber nicht durchbrechen. Deshalb verwandelte sich Monet in ein Schneemonster und erschuf einen Schneesturm. Sie raubte dem König die Sicht und es gelang ihr, seiner Barriere auszuweichen und sich in ihrem Gegner festzubeißen. Dieser schrie laut auf und Monet dachte, sie habe gewonnen, dann aber spürte sie einen Stich im Oberschenkel. Leandro hatte sie mit einem Seesteinmesser verwundet.

Senso und Sanji hatten sich auf ein kleines Ruderboot begeben und fuhren aufs Meer hinaus. Kora erblickte das Boot und lächelte: Ein Kind war gerettet und die anderen würde sie auch noch retten. Sie hatte einen schon einen Plan...
Kurz hoffte sie, dass sie auch den König entkommen lassen konnte, da klingelte jedoch ihre Teleschnecke. „Hier ist Diamante. Ich bin gleich bei dir, Kora“, ertönte es aus der Schnecke. Ihr war klar, dass Diamante es dem jungen Meister melden würde, wenn sie den König entkommen lassen würde. Sie musste aber den Schein wahren, um die anderen Kinder zu retten und so blieb ihr keine Wahl: Schweren Herzens setzte sie ihre Teufelskraft ein...

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BeitragThema: Re: Kora-san [10/10] fertiggestellt   Sa 19 Apr - 20:22

   
Entschuldigung, dass es länger gedauert hat. Der letzte Teil ist länger geworden als gedacht und deshalb hat es länger gedauert. Hoffentlich gefällt er euch...

Kapitel 10: Kora-san

Eine transparente Kuppel bildete sich um Kora, Vergo, Monet und Leandro. „Room...Shambles“, sagte Kora ruhig und teleportierte den bewusstlosen Vergo und die verletzte Monet aus dem Gefahrenbereich. Anschließend zog sie ihr Schwert und schickte eine Schnittwelle auf Leandro zu. Natürlich erschuf dieser eine Barriere, um den Hieb zu blocken, aber dieser durchtrennte die Barriere und den Körper des Königs. „Wer bist du? Was ist das?“, schrie Leandro, der in zwei Hälften zerteilt war, aber weder blutete noch Schmerzen spürte, verwundert. „Ich bin Kora, Kommandantin der Herzeinheit und das ist die Kraft der Operationsfrucht“, erklärte Kora und schritt auf den König zu. Leandro erkannte, dass er chancenlos war und versuchte zu verhandeln: „Nimm mich, aber lass meinen Sohn gehen! Bitte!“ Kora blickte auf Leandro und erwiderte: „Wenn jemand fragt: Dein Sohn war plötzlich verschwunden und keiner von uns hat ihn gesehen. Für dich kann ich aber nichts tun, du bist meinem Meister ausgeliefert.“ „Danke, ich...“, begann Leandro und bekam einen heftigen Tritt ins Gesicht. „Bist du blöd? Wenn jemand von dem Deal erfährt, wird dein Sohn gefangengenommen“, fauchte sie aufgebracht. Anschließend legte sie ihm Seesteinfesseln an und brachte ihn aufs Schiff.

„Du kannst etwas von Kora lernen, Diamante“, meinte Doflamingo, der sich mit seinen Kommandanten zum Essen auf dem Schiff versammelt hatte. Der Angesprochene saß auf seinem Stuhl und blickte beleidigt. „Seid nicht so hart, junger Meister. Er hat sein bestes gegeben. Außerdem habe ich meine Aufgabe auch nicht erfüllt. Der Prinz ist leider entkommen“, versuchte Kora Diamante in Schutz zu nehmen. „Tja, schade, dass der Prinz entkommen ist, aber ich weiß jetzt, wo ich mein neues Königreich errichten kann“, meinte Flamingo und trank einen Schluck von dem Wein, den er aus Micqueot mitgenommen hatte. Trebol blickte ihn verwundert an und fragte: „Wieso übernehmt Ihr nicht einfach dieses Königreich? Der König ist unser Gefangener und wir könnten ihn einfach beseitigen, dann gäbe niemand, dem dieses Land zusteht.“ „Du bist wohl noch blöder als du aussiehst! Das ist doch ganz klar: Es weiß zwar keiner, wem das Land nun gehört, aber alle wissen, dass der junge Meister keinen Anspruch darauf hat!“, schimpfte Diamante. „Ach, halt doch das Maul!“, motzte der Klebe-Mensch zurück. Kora schlug den beiden mit voller Wucht gegen den Kopf und brüllte mit feuerrotem Kopf: „Haltet die Klappe, ihr Trottel!“

Im Nebenzimmer lagen Marchvise, Senor Pink, Lao G, Monet und Vergo verletzt in ihren Betten. Sugar, Jora und Gradius bewachten im Nebenzimmer den gefangenen König. „Ihr Piraten seid erbärmlich. Ihr Schwächlinge solltet alle sterben“, provozierte der Gefangene seine Wächter. Er wollte sie dazu bringen, ihn zu töten, bevor sie ihn dazu zwingen konnten, seinen Sohn verraten. „Du nervst mich. Stirb!“, entgegnete Sugar beleidigt. Der König grinste und antwortete: „Halt deine Fresse, du dumme Göre. Du bist viel zu schwach, um mich zu töten.“ Sugar packte wütend den Arm Leandros, verwandelte ihn in ein Spielzeug und riss ihm den Kopf ab. „Wer war das?“, wollte Jora wissen. Sugar blickte sie an und erwiderte: „Ein nerviger Gefangener. Deine Fragen langweilen mich. Stirb!“ Jora blickte sie wütend an und schimpfte: „So kannst du nicht mit mir reden. Ich bin die großartigste Künstlerin aller Zeiten!“ „Das ist keine Kunst sondern einfach hässlicher Abfall“, lästerte Gradius. Ein wilder Streit entbrannte und der beseitigte Gefangene war schnell vergessen.

Law, Bellamy und Drake waren zu den anderen Kindern gebracht worden. Dellinger erzählte Bellamy begeistert, wie toll es wäre für Doflamingo zu arbeiten. Bellamy war sichtlich begeistert, aber Law verdarb ihm die gute Laune. „Wie dumm bist du eigentlich? Wir sind für den Kerl austauschbar und wertlos. Wenn er uns nicht mehr braucht, bringt er uns um“, erklärte er aufgebracht. „Na und? Mach dich eben nützlich, dann hast du nichts zu befürchten“, meinte Dellinger gelangweilt. Die anderen Kinder nickten, schienen aber nicht vollkommen überzeugt von der Erklärung zu sein. „Das bringt nichts, Law. Die sind der Gehirnwäsche zu lange ausgesetzt und können nicht mehr klar denken“, erklärte Drake mit ernstem Gesicht. Plötzlich wurde ein Zettel unter der Tür hindurchgeschoben. „Der junge Meister betrügt euch. Ihr seid Abfall für ihn. Wenn ihr entkommen wollt, haltet euch diese Nacht bereit. Kein Wort zu den Wachen“, las Law vor. Dellinger sprang auf und schrie: „Ein Verräter, junger Mei...“ Bevor er seinen Satz beenden konnte, hatte Trafalgar ihn zu Boden geschlagen, um ihn zum Schweigen zu bringen. Danach fesselte er ihn mit einem Bettlaken und knebelte ihn. „Wenn jemand hier bleiben möchte, kann er das gerne tun. Aber ich werde jeden, der versucht die Flucht zu stoppen eigenhändig umbringen!“, verkündete Law mit einem beängstigenden Blick. Alle Kinder starrten auf ihn und schwiegen. Selbst Bellamy war geschockt, weil er Law noch nie so erlebt hatte. Normalerweise war sein Bruder ruhig und verabscheute Gewalt.


In der Nacht trat Kora in das Zimmer der Kinder. Diese waren bereit zum Ausbruch, aber wirkten sehr müde. „Versprecht mir, mich nicht zu verraten“, verlangte Kora. Die Kinder nickten. „Wie sollen wir vom Schiff kommen?“, fragte Drake. „Ich habe den Kurs geändert. Wir fahren direkt auf eine Marinebasis zu“, erklärte sie schnell. „Was passiert, wenn man uns erwischt?“, fragte Law. „Dann wird er mich umbringen und euch hart bestrafen“, entgegnete die ehemalige Sklavin.
Sie waren bereits an Deck und konnten die Marinebasis sehen, dann ertönte ein lauter Schrei: „Junger Meister! Kommt her, Kora betrügt euch!“ Law blickte dem Verräter tief in die Augen und stürzte sich auf ihn.

Zur selben Zeit trieben Senso und Sanji in einer kleinen Nussschale im Ozean. „Ich werde es nicht schaffen. Bitte iss eines Tages meine Teufelsfrucht, die Suke Suke no Mi. Du bist der einzige, der sie einsetzen würde, um Menschen zu helfen und nicht um Mädchen beim Baden zu beobachten“, sagte Senso kraftlos. „Nein, du darfst nicht sterben!“, heulte Sanji und dicke Tränen tropften zu Boden. „Werde stark, finde Freunde, erfülle deine Träume... Versprich es Sanji!“, verlangte Senso mit letzter Kraft. „Ja“, versprach Sanji, seine Stimme versagte und er weinte bitterlich um Senso, obwohl er sich nur an die letzten Stunden mit ihm erinnern konnte. Nun war er allein. Er dachte er würde nie wieder froh sein, er wollte sterben...

Law schlug wie besessen auf Bellamy ein. „Du mieser Verräter! Wieso tust du das? Du hättest einfach hier bleiben können“, schrie er, während er auf seinen wehrlosen Bruder einschlug. Bellamy lag da und wollte antworteten: „Weil ich nicht ohne dich leben kann, Bruder“. Aber er war zu schwach und wusste, dass diese Erklärung die Situation nicht entschärfen, sondern eher verschlimmern würde. Kora trennte die beiden Brüder und erklärte: „Wir sind nicht weit von der Marinebasis entfernt. Ihr versteckt euch und ich halte sie solange auf.“ „Das ist Selbstmord!“, schrie Law. Sie blickte ihn lächelnd an und sagte: „Das ist das Ansteuern einer Marinebasis für mich auch. Auf meinen Kopf sind 200 Millionen Berry ausgesetzt.“ Da sah sie Doflamingo und seine gesunden Crewmitglieder. „Versteckt euch! Ich kümmere mich um sie“, befahl Kora den Kindern und trat ihrem Kapitän gegenüber.

„Kora-chan, wieso bist du so undankbar? Ich habe dich in die Freiheit geführt und was machst du? Du verarschst mich!“, schimpfte Doflamingo. „Freiheit? Nur weil ich keine Fesseln mehr trage, bin ich noch lange nicht frei! Ich muss bei dir bleiben und deine Befehle befolgen. Es gibt keinen Platz für mich auf dieser Welt“, schrie Kora startete einen Angriff. Gradius und Jora stellten sich ihr in den Weg, aber sie besiegte beide mit einem einzigen Schwerthieb. „Trebol, Diamante, Pica, zeigt ihr, was wir mit Verrätern machen. Achja, lasst sie bitte qualvoll sterben“, befahl Flamingo lächelnd und setzte sich zu Boden. Kora erschuf einen Room, als Trebol sie am Boden festklebte. Sie konnte sich nicht mehr bewegen und Pica holte zu einem gewaltigen Schlag aus. „Shambles“, sagte Kora und tauschte ihren Platz mit Diamante, der von Picas Schlag blutend zu Boden ging. „Ihr seid zusammen vielleicht stärker als ich, aber auch viel dümmer“, spottete Kora. „Ach, sei doch still! Diamante hätte ohnehin nur gestört. Jetzt geht es dir an den Kragen, Hübsche“, entgegnete Trebol. Kora wusste, dass Trebol recht hatte und sie in einem offenen Schlagabtausch, trotz ihrer Teufelskraft keine Chance hatte. Plötzlich hatte sie einen Geistesblitz. Mit Shambles teleportierte sie sich zu Sugar und holte mit ihrem Schwert aus. Trebol sprang dazwischen um Sugar zu retten und wurde in zwei Hälften geteilt. Nun lag er wehrlos am Boden und Kora besiegte ihn mit einigen hakiverstärkten Tritten. Doflamingos Grinsen war blankem Entsetzen gewichen. „Pica, schnapp sie dir!“, befahl er. Der Steinmensch versuchte Kora zu treffen, aber sie wich allen seinen Schlägen aus, da ihr Gegner sehr langsam war, weil sich nicht durch Stein bewegen konnte. Als Pica schon nach kurzer Zeit erschöpft war, gelang es ihr, ihn mit Counter Shock zu lähmen und beförderte ihn anschließend mit mehreren harten Schlägen zu Boden. „Jetzt kämpf endlich du Feigling. Du hast dich immer nur hinter deinen Titeln, deinen Leuten und deiner Teufelskraft versteckt! Jetzt wollen wir mal schauen, was du wirklich kannst, du Feigling“, brüllte Kora Doflamingo an und die Aura, die von ihr ausging war so stark, dass einige Kinder ohnmächtig wurden. „Wow, ich bin beeindruckt. Du hast meine Crew geschlagen und beherrschst Königshaki, aber ich bin eine Nummer zu groß für dich“, meinte Doflamingo spöttisch. „Halt die Klappe und lass uns kämpfen“, antwortete seine Gegnerin. Der junge Meister schoss einige Fäden auf die Verräterin, die von dieser allerdings abgewehrt wurden. Sie versuchte daraufhin ihren Gegner zu zerteilen, aber er wich aus. Es entbrannte ein heftiger Kampf, bei dem das Schiff einige Schäden davontrug. Plötzlich ertönte ein lauter Schrei. Law hatte das Chaos genutzt und Sugar überwältigt. Er hielt ihr ein Messer an die Kehle. „Das kleine Mädchen scheint dir wichtig zu sein. Lass uns gehen und ich lasse sie leben!“, forderte er und zitterte aus Wut und Angst. „Ich lass mich nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Bengeln erpressen!“, schrie Flamingo und verletzte Law mit einigen Fäden. Kora blickte geschockt auf den Jungen, der bewegungslos am Boden lag. „Jetzt reicht es! Ich bring dich um!“, kreischte sie mit Tränen in den Augen. Sie ließ ihren Room verschwinden, denn sie wollte Doflamingo mit ihrem Schwert töten und nicht nur zerteilen. Alle Pläne, Zeit zu schinden waren vergessen: Sie wollte Flamingos Kopf, hier und jetzt. Sie sprang auf ihn zu, durchtrennte alle Fäden, die ihr im Weg waren ohne irgendwelche Probleme und wollte ihn mit dem Schwert köpfen. In letzter Sekunde wich Flamingo zurück und nur seine Sonnenbrille ging zu Bruch. Der junge Meister grinste, als Kora ihn erneut angreifen wollte. „Miniatur-Vogelkäfig“, rief er und ein kleiner Käfig aus Fäden bildete sich um Kora und Law. „Du kennst die Regeln dieses Spiels ja schon, Kora. Nur einer kann den Käfig lebend verlassen. Die Zeit den anderen zu töten ist begrenzt und wenn man versucht auszubrechen, schrumpft der Käfig noch schneller. Sollte nach dem Verstreichen der Zeit mehr als eine Person noch leben, werden sie von den Fäden des Käfigs in Streifen geschnitten und keiner überlebt. Ihr habt zwei Minuten Zeit und um das Ganze zu beschleunigen, bekommst du sogar eine Pistole, Kora“, erklärte Doflamingo und grinste boshaft.
Sie blickte abwechselnd auf Law und die Pistole. „Los, knall ihn einfach ab und wir können unseren Kampf fortsetzen“, befahl Doflamingo. Kora blickte ihm tief in die Augen und entgegnete: „Ich bin nicht wie du! Ich habe es satt, auf deine Befehle zu hören und andere sterben zu lassen, um mein Leben zu retten. Ich muss dich nicht besiegen, das wird die Marine für mich erledigen. Du hast verloren. Die Marine wird dir die Kinder wegnehmen und in ihre Obhut nehmen. Deine Macht wird zusammen mit mir sterben!“ Sie hielt sich die Pistole an den Kopf und drückte ab. Blut spritzte durch die Luft und ihr Körper sank leblos zu Boden. Doflamingo lachte, weil er glaubte, dass Koras Drohungen von der Marine pures Wunschdenken gewesen war. Law hatte sich über Koras Leiche gebeugt und sah ihr Lächeln. Die Kugel hatte ihr Sklavenbrandmal auf der Wange zerfetzt und es war nicht mehr zu erkennen. Sie hatte sich von ihren Fesseln befreit, wenn auch nur durch den Freitod.

„Herr Vizeadmiral! Ein Piratenschiff fährt direkt auf uns zu. Kommen Sie!“, rief ein Soldat. Borsalino wirkte sichtlich genervt, als er fragte, welcher Pirat es denn sein. „Es ist die Don Quichotte-Familie. Die Bande eines gewissen Don Quichotte Doflamingo“, antwortete der Soldat. „Ich kümmere mich darum. Das wird nicht lange dauern“, erklärte er, verwandelte sich in einen Lichtstrahl und war im Bruchteil einer Sekunde auf dem Schiff. Er begrüßte Doflamingo mit einem heftigen Tritt ins Gesicht und der Pirat flog durch die Gegend. „Was ist hier los?“, erkundigte sich der Vizeadmiral, als er die besiegten Piraten und die Kinder erblickte. Heulend und wild durcheinanderredend versuchten sie die Situation zu erklären. Borsalino verstand die Situation nicht ganz, aber ihm war klar, dass die Kinder entführt wurden. „Hey, Vizeadmiral! Hast du Lust auf einen Deal? Du bekommst die Hälfte der Kinder und die Leiche von Kora. Dafür bekomme ich die anderen Kinder und freies Geleit aus diesen Gewässern“, bot Doflamingo an. „Gegenvorschlag: Du gibst auf und ich lasse dich leben“, entgegnete Borsalino. Der junge Meister kicherte: „Du scheinst zwei Kleinigkeiten nicht zu berücksichtigen. Zum einen bin ich dir ebenbürtig und zum anderen fließt das Blut der Schöpfer in meinen Adern. Das bedeutet, dass meine Eltern dafür sorgen werden, dass du deine Beförderung vergessen kannst, wenn du mich tötest. Nimm mein Angebot an, wir beide würden davon profitieren. Außerdem kannst du sagen, dass du alle Kinder gerettet hast. Ich werde dich bestimmt nicht verraten.“ Der Vizeadmiral nickte und entgegnete: „Wenn ich Admiral bin, werde ich dich töten.“ „Bis dahin bin ich Samurai“, erklärte Flamingo selbstsicher. Borsalino schüttelte seinen Kopf und fragte verwirrt: „Wie willst du das machen? Es ist ja nicht so, dass ein Samurai plötzlich verschwindet.“ Der Pirat entgegnete lachend: „Wer weiß...“ Er spielte damit auf Sugars Teufelskraft an, aber das war dem Admiral natürlich nicht klar.
Anschließend versammelte Doflamingo die Kinder auf dem Deck, wo er und der Admiral abwechselnd Kinder auswählten. Während Bellamy und Law von Doflamigo ausgewählt worden waren, hatte Borsalino Drake und zwei weitere Jungen ausgesucht. „Komm zu mir, Baby 5“, befahl Flamingo. „Nein! Ich will nicht!“, heulte sie. Der junge Meister trat vor sie, packte sie an ihren Haaren und zischte: „Widersprich mir nie wieder, du kleine Göre! Verstanden? Ich brauche dich!“ Baby 5 blickte ihn ängstlich an und murmelte: „Er bracht mich. Ich darf nicht 'nein' sagen.“ Dieses Trauma sollte sie den Rest ihres Lebens verfolgen. Die Aufteilung der restlichen Kinder verlief ohne Zwischenfälle und so trennten sich der Pirat und der Vizeadmiral. In der Basis wurde Borsalino gefragt, warum er den Piraten nicht verhaftet hatte. „Ich wollte kein Kind in Gefahr bringen“, log er. Die Waisenkinder, die er gerettet hatte, besaßen großes Potential und sollten in den nächsten Jahren zu starken Soldaten ausgebildet werden.

Doflamingo hatte an diesem Tag keine totale Niederlage erlitten. 13 Jahre später sollten Law, Sanji und Koras Tochter Nami unter der Führung des zukünftigen Piratenkönigs Monkey D. Ruffy Flamingo herausfordern. Wie würde es dieses Mal enden?

Über Koras Leben bleiben aber Fragen offen: Hatte Koras Tod einen Sinn gehabt? Würde ihr Ziel, die Vernichtung ihres ehemaligen Kapitäns, jemals erreicht werden? War sie eine tragische Heldin oder doch nur eine Verbrecherin, die ein Fünkchen Anstand besaß?



 

Schnellantwort auf: Kora-san [10/10] fertiggestellt

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