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Seid ihr Vegetarier ?
Ja
11%
 11% [ 4 ]
Nein
89%
 89% [ 32 ]
Stimmen insgesamt : 36
 

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Meganos
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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Mi 19 Feb - 14:20

   
@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

Also das halte ich hier für fragwürdig. Ist demnach n Vegetarier für dich kein Mensch? Du hast selber richtig erkannt, dass der mensch n Allesfresser ist. Also kann man genausogut sagen, dass n Fleischesser der wiederum z.B. keine Nüsse mag und sie deshalb auch nicht isst, auch kein Mensch ist.

Sorry, aber du interpretierst hier Sachen hinein!? Wahnsinn! Wink Ich meinte nur, dass ICH ohne Fleisch kein "Mensch" mehr wäre. Das war meine subjektive Meinung und sollte nicht auf dich oder andere projiziert werden. Ihr seit doch trotzdem Menschen! Haha. Denke ich mal ...

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

Zudem hab ich auch erst nach 17 Jahren Fleischessen "umgeswitcht" und hatte damit keine Probleme. Weder mit der Lebensfreude, noch in anderen Bereichen, wie ich ja schon erwähnt hab. Du pauschalisierst hier ziemlich viel, nur weil dir Fleisch wichtig ist.

Ich pauschalisiere hier gar nichts. Du scheinst meine Beiträge irgendwie nicht zu verstehen! Ich habe gemeint, dass MIR die Lebensfreude ausgeht (beruht auf meinen Erfahrungen, die ICH selbst gemacht habe und auf Erfahrungsberichten). Das muss doch nicht automatisch bei anderen Menschen genauso sein. Also ehrlich. Ist doch schön, dass du ohne Probleme umswitchen kannst. Ich kann es nicht.

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

Außerdem hast du es doch noch gar nicht ausprobiert, also wie kannst du da sagen, dass du ohne Fleisch nicht leben könntest? Nein, damit möchte ich dir nicht eine vegetarische Ernährung aufzwingen.

Danke für deine Fürsorge, aber keine Angst ... ich lass mir nichts aufzwingen. Haha.
Und wo du deine Behauptung hernimmst, dass ich es noch gar nicht ausprobiert habe, ist mir ein Rätsel!
Du scheinst mehr über mich zu wissen, als ich selbst. Smile
Ich habe es ausprobiert - Resultat: Geht nicht! & Will ich nicht!

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

Ich hab nichts gegen Fleischesser, [...]

Das möchte ich dir auch raten! Muhahahahahahaha.

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

und einem Vegetarier mit so einem derartigen Unverständnis gegenübertreten, als käme dieser von einem anderen Planeten.

Hier möchte ich mit einem vorangegangenen Beitrag von mir antworten:
@Meganos schrieb:
Ich kann beide Seiten voll und ganz verstehen.

Beitrag von Gomu-gomu-no-Rifle!:
 

Zu 1: Das hast du sehr gut erkannt - das haben wohl deine jahrelangen Erforschungen ergeben - kriegst´n Keks.
Zu 2: Wieder richtig! - kriegst´ noch ´n Keks.
Zu 3: Und wie ist es wirklich? Wink
Zu 4: Hier hast du recht. Man könnte die Produktionsaufträge etwas herabsetzen, wenn so viel Fleisch weggeschmissen wird. Trotzdem bringen hohe Stückzahlen in der Produktion, kostengünstigere variable Kosten mit sich. UND: Nicht nur Fleisch wird weggeschmissen, auch Grünzeugs. Also verhält sich das genauso, wie bei der Fleischproduktion.
Zu 5: Diese Grafik soll dich davon überzeugen, dass vor dem 20. Jahrhundert eine total andere Grundsituation vorherrschte (sprich: Anzahl der Menschen auf unserem Planeten):

Weltbevölkerung - Entwicklung:
 

Merkst´e was?! Ne?

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:

Also daraus würde ich die Lösung für das Problem ziehen, dass man einfach auf Bio-Produktion umstellt und Fließbandtöten verbietet. Jetzt willst du natürlich den Weg und die Umsetzung dieser Idee von mir hören. Den kann ich dir nicht geben, weil ich kein Agrarexperte und kein Jurist bin. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es theoretisch möglich ist. Prakisch jedoch stehen da die Großkonzerne im Weg, welche in unserem System geschützt sind oder es vermutlich auch kontrollieren.

Dann möchte ich dir, als Betriebswirt für Industrie, gerne zur Seite stehen UND dir folgend die Wahrheit vor´s Auge führen:

1. These: "Fließbandtöten" verbieten und auf Bio-Produktion umstellen - Ergebnis --> resultierend aus der progressiv wachsenden Weltbevölkerung, welche eine Reduzierung der Grünflächen mit sich zieht (= Urbanisierung), wird es bald nicht mehr sehr viel Platz und Anbauflächen für "Bio-Produktion" geben - einhergehend mit dem Verbot des "Fließbandtötens" würde das, das Verhungern und Aussterben der Menschheit bedeuten.

2. These: "Es ist theoretisch möglich" --> Ergebnis --> resultierend aus dem Ergebnis der 1. These: Nein, ist es nicht.

3. These: "Großkonzerne sind in unserem "System" geschützt und kontrollieren es auch vermutlich."
--> Konzerne unterliegen dem "Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen" und (dürfen) gar nichts kontrollieren. Da Verstöße in der Marktwirtschaft (heute) nicht unüblich sind, sieht man, dass die Strafen für Vergehen härter eingestuft werden müssen. Konzerne sind keinesfalls geschützt ... sie üben lediglich "Macht" (extrem hoher Marktanteil) aus.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen und dich überzeugen.

Gomu-gomu-no-Rifle!
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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Mi 19 Feb - 17:24

   
@Meganos erstmal tut mir leid, wenn ich dir was falsches unterstellt habe. Ich habe einfach schon Erfahrungen mit Leuten gemacht, die eine Art "Anti-Vegtarismus" in sich hatten, sprich sie kamen mit dummen Fragen (meiner Meinung nach gibts die in bestimmten Situationen schon;-)) und dummen Bemerkungen in einer Form von Unverständnis, was sogar in Richtung Intolleranz tendiert. Dich habe ich leider voreillig in diese Schublade gepackt. Mein Fehler

Eine Sache würde mich auch noch interessieren. Aus welchen Gründen hast du mal versucht, aufzuhören Fleisch zu essen?

@Meganos schrieb:

Zu 1: Das hast du sehr gut erkannt - das haben wohl deine jahrelangen Erforschungen ergeben - kriegst´n Keks.
Zu 2: Wieder richtig! - kriegst´ noch ´n Keks.
Zu 3: Und wie ist es wirklich? Wink
Zu 4: Hier hast du recht. Man könnte die Produktionsaufträge etwas herabsetzen, wenn so viel Fleisch weggeschmissen wird. Trotzdem bringen hohe Stückzahlen in der Produktion, kostengünstigere variable Kosten mit sich. UND: Nicht nur Fleisch wird weggeschmissen, auch Grünzeugs. Also verhält sich das genauso, wie bei der Fleischproduktion.
Zu 5: Diese Grafik soll dich davon überzeugen, dass vor dem 20. Jahrhundert eine total andere Grundsituation vorherrschte (sprich: Anzahl der Menschen auf unserem Planeten):

Zu 1 und2
Komm sei mal hier nicht so herablassend. Bei deinem vorherigen Satz konnte man nicht wirklich sehen, ob du das erkannt hast.
Zu 3 da stütz ich mich auf folgende quellen
http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Biobauern-verdienen-meist-mehr-als-ihre-Kollegen-130489.html
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/204149/Biobauern-verdienen-deutlich-mehr
http://www.oekolandbau.nrw.de/aktuelles/aktuelles_2010/themendienst04-2010_bio-verdienst.php
http://www.elite-magazin.de/news/Bio-macht-gluecklich-er-517533.html

Zu4 Da hab ich nie behauptet, dass nur Fleisch weggeworfen wird, guck mal hin.

Zu 5

Weltbevölkerung - Entwicklung:
 

Den Spoiler kann ich leider nicht öffnen, wegen nem technischen Problem(siehe Kurze Fragen rund ums Forum), aber ich vermute mal, dass es die aus Wikipedia ist ;-). Ist mir schon klar. Oder wie du sagen würdest: kriegst nen Keks.^^ Antwort darauf s.u.

@Meganos schrieb:

Dann möchte ich dir, als Betriebswirt für Industrie, gerne zur Seite stehen UND dir folgend die Wahrheit vor´s Auge führen:

1. These: "Fließbandtöten" verbieten und auf Bio-Produktion umstellen - Ergebnis --> resultierend aus der progressiv wachsenden Weltbevölkerung, welche eine Reduzierung der Grünflächen mit sich zieht (= Urbanisierung), wird es bald nicht mehr sehr viel Platz und Anbauflächen für "Bio-Produktion" geben - einhergehend mit dem Verbot des "Fließbandtötens" würde das, das Verhungern und Aussterben der Menschheit bedeuten.

Hm hier weiß ich nicht, ob du dich hier allgemein auf alle Lebensmittel oder nur auf die Fleischproduktion beziehst. Und warum wird dann ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen? Das zeigt doch das wir zumindest für den Moment nicht wirklich eine Lebensmittelknappheit haben und es für den Moment auch noch nicht nötig ist aus Versorgungsgründen soviele konventionelle Betriebe zu führen, auch wenn wir heute eine deutlich höhere Bevölkerungsdichte haben. Wenn du dich hier auf die gesamte Lebensmittelproduktion beziehst, dann hätten wir ja irgendwann auch keine Anbaufläche mehr für alle Lebensmittel. Wenn du dich nur auf die Fleischindustrie beziehst, dann möchte ich dir noch sagen, dass man ohne oder einer geringeren Menge Fleisch nicht direkt verhungert^^  

@Meganos schrieb:

3. These: "Großkonzerne sind in unserem "System" geschützt und kontrollieren es auch vermutlich."
--> Konzerne unterliegen dem "Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen" und (dürfen) gar nichts kontrollieren. Da Verstöße in der Marktwirtschaft (heute) nicht unüblich sind, sieht man, dass die Strafen für Vergehen härter eingestuft werden müssen. Konzerne sind keinesfalls geschützt ... sie üben lediglich "Macht" (extrem hoher Marktanteil) aus.

Ich bitte dich guck dir mal an, was solche Strafen bringen... Coca Cola z.B. ( ich weiß hat nich soviel mit Fleisch zu tun) lässt ihre Gewerkschaftführer durch Paramilitärs umbringen und sie müssen dafür noch nicht einmal vors Gericht. Da ich im Gegensatz zu dir kein Experte bin, weiß ich nicht, wie man nen Marktverstoß definiert(ich informier mich demnächst mal^^), aber ich denke mal, die sind auch bei fast jedem Großkonzern nicht zu knapp vorhanden, und die kommen trotzdem ohne sichtbaren Konsequenzen damit durch. Mal kurz am Rande: Lobbyisten sind auch nicht nur zum Gucken da^^
Das Gleiche gilt für die Großbanken, die schaffens sogar, Reformansätze von US-Präsidenten zu entschärfen. Da schwappt auch jede Menge Einfluss in die (Wirtschafts)Politik rüber....

Trotzdem muss ich dir auch sagen, dass ich deiner professionellen Meinung vertraue und du mich auch teilweise überzeugt hast. Ich bin, wie gesagt im Gegensatz zu dir kein Experte, und kann deshalb hier warscheinlich nicht (auf Dauer) auf Augenhöhe diskutieren, werde es eventuell trotzdem noch weiter versuchen, bis es nicht mehr geht^^ Schließlich lernt man ja auch dabei ;-)

Meganos
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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Sa 22 Feb - 21:15

   
@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
Eine Sache würde mich auch noch interessieren. Aus welchen Gründen hast du mal versucht, aufzuhören Fleisch zu essen?

Interessante Frage ... einige meiner Kumpels hatten damit angefangen. Das war, wenn ich es so sagen darf, ja ein richtiger Hype der vom Vegetarismus ausgelöst wurde. Dieser traf nun auch meine Kumpels ... und schlussendlich auch mich. Einige berichteten mir, dass sie mit dieser Lebensweise viel besser klar kamen. "Und gesund ist es auch", hieß es dann immer. Und das war der Punkt, wo ich es dann auch mal selbst ausprobieren wollte. Nach 2 Wochen war ich dann "tot". Ich hatte SO ein Verlangen nach Fleisch ... ging gar nicht. Und da habe ich für MICH entschieden, dass ich dieses Leben nicht leben möchte. Und damit bin ich auch zufrieden. Jedem, das seine! Deshalb tolleriere ich Vegetarier auch. Wink

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
Komm sei mal hier nicht so herablassend. Bei deinem vorherigen Satz konnte man nicht wirklich sehen, ob du das erkannt hast.

Du, nimm mir das nicht übel, aber das musste sein. Wink
Gibt es überhaupt Menschen, DIE NICHT wissen, dass es auch etwas anderes als Fleischesser gibt?
Gibt es überhaupt Menschen, DIE NICHT wissen, dass unsere Nahrung von mehr als nur
einem Unternehmen bereitgestellt werden? Sorry, aber das du mich so doof eingeschätzt hast ... deshalb die Kekse Smile

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
Und warum wird dann ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen? Das zeigt doch das wir zumindest für den Moment nicht wirklich eine Lebensmittelknappheit haben und es für den Moment auch noch nicht nötig ist aus Versorgungsgründen soviele konventionelle Betriebe zu führen, [...]

Ganz einfach zu erklären. Lebensmittel werden entsorgt, wenn sie schlecht sind (sprich: verfallen) oder aus anderen Gründen, wie zum Beispiel in der Gastronomie: Dort dürfen Mahlzeiten (Nahrungsmittel) nur ein Mal serviert werden. Danach müssen sie aus hygienischen Gründen entsorgt werden. --> und hier ist auch schon der Ansatzpunkt!!!

In der Gastronomie ERWARTEN WIR (Menschen), dass unser serviertes Essen frisch und gesund ist. (= sprich, noch nicht lange rumliegt und von niemanden angefasst wurde) Dies wurde dann soweit getrieben, dass hierfür Richtlinien geschaffen wurden.
Somit sind WIR der Grund dafür, dass so viel Nahrung entsorgt wird. Auch sogar, wenn es noch gut ist.

So wie du es sagst "zeigt doch das wir zumindest für den Moment nicht wirklich eine Lebensmittelknappheit haben" stimmt also. Wir haben keine Knappheit. In Afrika sieht das dann schon ein wenig anders aus ... ABER das Essen wird von den Unternehmen (Gastronomie) und von uns (Endverbraucher) gekauft! Deshalb wird produziert und produziert und produziert ... weil der Bedarf da ist. Die Lösung liegt schlussendlich darin, UNS in unserer Art und im Denken zu ändern und das wir erkennen, das Nahrungsmittel wichtig sind und in Zukunt immer knapper werden. Meistens ändern wir uns aber nur, wenn es wirklich nötig ist.
Vorher passiert gar nichts ...

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
[...] wie man nen Marktverstoß definiert [...] die sind auch bei fast jedem Großkonzern nicht zu knapp vorhanden, und die kommen trotzdem ohne sichtbaren Konsequenzen damit durch.

Genau deshalb müssen härtere Strafen eingeführt werden! Es kann nicht sein das "Macht" unser Leben lenkt und Großkonzerne machen können, wie ihnen beliebt. Zum Beispiel kann ich es nicht verstehen (themenunrelevant) wie ein Vergewaltiger eine Schmerzensgeldstrafe und 2 Jahre auf Bewährung bekommt, wo hingegen ein illegaler Downloader 5 Jahre Gefägnis bekommt ...
Hier sieht´s man mal wieder, Geld regiert die Welt. Der Downloader hat ein Unternehmen geschadet --> hohe Strafe
Aber der Vergewaltiger ... ach, der hat ja nur ein Menschenleben "zerstört", der kriegt Bewährung ... Da könnte ich kotzen!!!


@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
Trotzdem muss ich dir auch sagen, dass ich deiner professionellen Meinung vertraue und du mich auch teilweise überzeugt hast. Ich bin, wie gesagt im Gegensatz zu dir kein Experte, und kann deshalb hier warscheinlich nicht (auf Dauer) auf Augenhöhe diskutieren, werde es eventuell trotzdem noch weiter versuchen, bis es nicht mehr geht^^ Schließlich lernt man ja auch dabei ;-)

Das stimmt. Man lernt jeden Tag etwas Neues. Es ist schön zu hören, dass ich dich teilweise überzeugen konnte. Aber als "Experte" möchte ich mich nicht schimpfen. Wink Dafür habe ich mit 25 Jahren noch viel zu wenig Erfahrungen gemacht... Aber Danke!

Gomu-gomu-no-Rifle!
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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Mi 26 Feb - 13:59

   
@Meganos schrieb:


Du, nimm mir das nicht übel, aber das musste sein. Wink
Gibt es überhaupt Menschen, DIE NICHT wissen, dass es auch etwas anderes als Fleischesser gibt?
Gibt es überhaupt Menschen, DIE NICHT wissen, dass unsere Nahrung von mehr als nur
einem Unternehmen bereitgestellt werden? Sorry, aber das du mich so doof eingeschätzt hast ... deshalb die Kekse Smile

Ja ich denke solche Menschen gibt es, und leider auch nicht zu knapp^^ Hängt aber auch etwas vom Alter ab... Also ich hab zumindest schon ne Menge jüngere (13-18) Menschen gesehen, denen man so ein "Unwissen" schon zutrauen könnte^^ Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ein großer Teil der mit Fleisch versorgten von unseren 7 Mrd Menschen auf der Welt wegfällt.

@Meganos schrieb:


In der Gastronomie ERWARTEN WIR (Menschen), dass unser serviertes Essen frisch und gesund ist. (= sprich, noch nicht lange rumliegt und von niemanden angefasst wurde) Dies wurde dann soweit getrieben, dass hierfür Richtlinien geschaffen wurden.
Somit sind WIR der Grund dafür, dass so viel Nahrung entsorgt wird. Auch sogar, wenn es noch gut ist.

So wie du es sagst "zeigt doch das wir zumindest für den Moment nicht wirklich eine Lebensmittelknappheit haben" stimmt also. Wir haben keine Knappheit. In Afrika sieht das dann schon ein wenig anders aus ... ABER das Essen wird von den Unternehmen (Gastronomie) und von uns (Endverbraucher) gekauft! Deshalb wird produziert und produziert und produziert ... weil der Bedarf da ist. Die Lösung liegt schlussendlich darin, UNS in unserer Art und im Denken zu ändern und das wir erkennen, das Nahrungsmittel wichtig sind und in Zukunt immer knapper werden. Meistens ändern wir uns aber nur, wenn es wirklich nötig ist.
Vorher passiert gar nichts ...

Mist die Entwicklungsländer waren noch das letzte Argument was ich hinzufügen wollte. Aber das hast du mir jetzt auch noch vorweggenommen ;-). Denn dort(wie du ja schon angedeutet hast) wird nicht jeder Fleischesser versorgt. Entweder weil sie in Armut leben und es sich nicht leisten können, Fleisch oder allgemein Lebensmittel zu erwerben, und/oder weil es bei denen kaum Supermärkte oder Metzker vor Ort gibt. Und die Menschen in den Entwicklungsländern machen einen Großteil unserer Weltbevökerung aus. Das bezieht sich auch auf Punkt 2.

Bei uns gibts halt nen Überschuss der weggeschmissen wird, und bei den Entwicklungsländern einen Mangel.

@Gomu-gomu-no-Rifle! schrieb:
[...] wie man nen Marktverstoß definiert [...] die sind auch bei fast jedem Großkonzern nicht zu knapp vorhanden, und die kommen trotzdem ohne sichtbaren Konsequenzen damit durch.
@Meganos schrieb:

Genau deshalb müssen härtere Strafen eingeführt werden! Es kann nicht sein das "Macht" unser Leben lenkt und Großkonzerne machen können, wie ihnen beliebt. Zum Beispiel kann ich es nicht verstehen (themenunrelevant) wie ein Vergewaltiger eine Schmerzensgeldstrafe und 2 Jahre auf Bewährung bekommt, wo hingegen ein illegaler Downloader 5 Jahre Gefägnis bekommt ...
Hier sieht´s man mal wieder, Geld regiert die Welt. Der Downloader hat ein Unternehmen geschadet --> hohe Strafe
Aber der Vergewaltiger ... ach, der hat ja nur ein Menschenleben "zerstört", der kriegt Bewährung ... Da könnte ich kotzen!!!

Jup da bin ich absolut deiner Meinung. Und genau deshalb hab ich ja gesagt, dass die Großkonzerne durch das (Geld-)System/verpackte Oligarchie geschützt sind und es deshalb auch ein großes Stück weit in der Hand haben. Haben wir vielleicht nur unterschiedlich formuliert... Ich weiß nur nicht, ob härtere Strafen wirklich eingeführt werden können und wenn, dann auch wirksam sind. Für die Großbanken z.B. werden fast jedes Jahr Gesetze "zur Begrenzung der Risikobereitschaft, erhöhte Transparenz der Operationen und Beschränkungen der Boni für die Manager" beschlossen. Und das bei jedem Mal stärker als zuvor.
Trotzdem haben sie wenig bis gar nichts bewirkt. Ich weiß jetzt nicht genau wie das bei den Großkonzernen aussieht, aber ich vermute mal da wird das nicht viel anders sein.

Es muss ja nichtmal n Marktverstoß sein, selbst wenn sie in Mord, Zusammenarbeit mit der Mafia, Geldwäsche etc. verwickelt sind, passiert ihnen nichts. Gute Beispiele hier: Coca Cola, Chiquita( wird z.B. auch Vergewaltigung der Mitarbeiterinnen vorgeworfen und da passiert nichts) und Nestle. Und bei den "legalen Verbrechen" wie sich z.B. Monopole fürs Trinkwasser in Afrika und Indien zu erkaufen und es dann für einen Preis zu verkaufen, den sich ein Großteil der Bevölkerung vor Ort nicht leisten kann, kann man sowieso nichts machen. Somit sind sie in dem Bereich auch offiziel geschützt, weils ja legal auf unserem globalen Markt ist...

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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Do 27 Feb - 14:15

   

Also Vegetarier stehen bei mir in der Liste der größten Idioten ziemlich weit mit oben drin. Ich weiß, ich werde wohl wieder oberflächlich, meinetwegen auch beleidigend und habe wieder eine sehr pessimistische Sichtweise auf die Dinge, doch was für eine inkonsequente, heuchlerische Art sein Gewissen zu beruhigende Lebensweise ist denn dieser Vegetarismus? Ja und ich denke mir mal bestimmt, dass Rifle mir jetzt wieder klar machen will, dass man trotzdem etwas verändern kann etc. Aber bei diesem Thema nützt es einfach nicht bzw. bringt es auch nur irgendjemanden etwas, wenn man nur auf Fleisch verzichtet.

Nur um das nochmal weiter abzugrenzen. Leute die kein Fleisch essen, weil es ihnen nicht schmeckt, sie es nicht vertragen, whatever, gegen diese habe ich nix bzw. verurteile sie nicht, aber Leute, die ja nur auf Fleisch verzichten, weil ihnen die Tiere leidtun und keine Vegane Lebensweise führen, von denen halte ich nicht sonderlich viel. Vor konsequenten Veganern ziehe ich aber meinen Hut, auch wenn ich ihre Sichtweise und Denken nicht groß Teile.

Was ist denn mit euren anderen Tier Produkten, Eier, Milch, Leder, Fette, Daunen. Glaubt ihr wirklich den Tieren ergeht es besser? Glaubt ihr wirklich ihr ändert etwas nur weil ihr jetzt auf Fleisch verzichtet? Ne eben nicht, die Tiere werden trotzdem so gehalten, weil man sie halt auch braucht und zwar nicht nur ihr Fleisch.
Ehrlich gesagt kann ich diese Moral Keule, dass die Tiere mit Medikamenten und sonstigem Mist vollgestopft werden und dass das dann wieder negative Auswirkungen für den Konsumenten hat, auch nicht mehr hören. Die Menschheit stopft sich doch selbst mit allem möglichen Scheiß voll. „Oh, ich hab Kopfschmerzen, lass mal wieder eine Aspirin einschmeißen“ oder was ist mit meinen heiß geliebten Energy Drinks, kein Mensch der Welt braucht die Dinger und sind bzw. können auch sehr gesundheitsschädigend sein.

Man könnte jetzt auch noch die Diskriminierung der Pflanzen ansprechen, dass diese keine Aufmerksamkeit bekommen, aber ebenfalls mit Drogen vollgepumpt werden und im schlimmsten Fall Genmanipuliert sind, nicht zu vergessen die menschliche Seite , wo sehr viele Menschen unter dem Anbau dieser „zu leiden“ haben. Aber würde man das jetzt ernsthaft angehen, würde man nur zum Entschluss kommen, dass man nix mehr auf dieser Welt konsumieren sollte und man lieber alles selbst anbauen sollte.

Man kann aber auch ein bisschen verteidigend für die Vegetarier sagen, dass wohl bei weitem nicht so viel Fleisch konsumiert und „angebaut“ werden würde, wenn jeder sein Tier selber erlegen müsste.
Aber an dem ganzen Schlamassel ist die Menschheit und das System wieder selber Schuld. Man braucht sich doch nur mal die Essgewohnheiten der Menschen anschauen, welche absolut Krank ist. „ Oh, da ist eine Fliege/Haar/Raumschiff in meiner Suppe, bitte bringen sie mir eine Neue“, „ Mist, jetzt ist mir mein Brot auf den Boden gefallen, das kann ich jetzt nicht mehr essen“. Ich will ja auch nicht wieder Hetze gegen das Fernsehen betreiben, aber schauts euch doch dort mal an. Eine hirnrissige Kochsendung nach der anderen, dabei hat man uns als Kinder immer beigebracht, mit Essen spielt man nicht. Wie ich immer schön sage, unsere Gesellschaft ist ganz schön krank und es müsste sich einiges im menschlichen Denken mal ändern, dann könnte auch wieder alle beruhigt Fleisch essen.

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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Fr 28 Feb - 12:12

   
Ich finde es etwas unnötig wie du es ausgedrückt hast, KillingTime, aber joa..bin auch kein Fan von Vegetarismus (von Veganern allerdings noch weniger). Ich bin auch ganz ehrlich und sage, dass ich auf Fleisch nicht verzichten könnte C: Würde es wahrscheinlich nie länger als eine Woche aushalten.

Was die ganzen Argumente angeht die pro Vegetarismus sind... gesündere Lebensweise? Quatsch. Ja, es gibt Studien die das belegen, aber auch noch mal so viele die das Gegenteil belegen. Das ist nun wirklich kein Argument, auf das man sich stützen kann.
Schlechtes Gewissen? Hm, wenn jemand so sein Gewissen beruhigen kann, bitte, ich finde das nicht wirklich ausreichend. Es gibt so viel Dreck der passiert und den wir unterstützen (billig produzierte Klamotten, um nur eines zu nennen), da ist es einfach heuchlerisch nun ausgerechnet in diesem Bereich einen auf Gutmensch zu machen.

Ich kenne den ein oder anderen Vegetarier und ich akzeptiere ihre Ansichten mehr oder weniger. Das wird aber nix daran ändern dass ich garantiert niemals einer werde.

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BeitragThema: Re: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?   Fr 11 Apr - 13:08

   
Wo ist den Bewiesen das Vergetarier oder Obst essen gesünder sein soll?Das ist ein Märchen!
Weil jeder Mensch anders ist und viele Sachen z.b.Roggenbrot gar nicht verträgt,genau wie bestimmtes Obst und Gemüse!Wie gesagt es gibt keine seriöse Untersuchung das mann nur mit Obst und Gemüse Gesünder lebt.
Ich habe nix gegen Vegetarier,jeder kann essen was er möchte,ob sie damit aber die schlimme Tierhaltung aufheben bezweifle ich mal,da machen sich die Fleisch esser schon genug Gedanken und Aktionen(Aufdeckung von Haltungsmissstände).
Übrigens benötigen Schwangere Fleisch um die Entwicklung der Kindes mir bestimmten Nährwerten nicht zu gefährden.



 

Schnellantwort auf: Wie steht ihr zu Vegetarismus ?

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