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Crazy:D:Mendon
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BeitragThema: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 19:05

   
Vorweg wir hatten schon öfters Themen die einen Bezug darauf genommen haben aber nie wirklich einen einheitlichen Thread dazu der diese Diskussionen eigentlich zusammenfließen lässt.

Wir kennen sie alle, viele Lieben sie und zählen sie zu ihren Hobbies und sie sind ein wichtiger Teil in unserer digitalen Gesellschaft. Videospiele, wie ihre Verwandten die Musik und der Film, gibt es hier eine breite Palette und Genres in denen eigentlich für jeden etwas dabei ist. Manche dieser Spiele sind Monsterprojekte, welche großem Kino gleichen, andere sind weniger Kostspielig, aber dafür meist um so kreativer, skurril wie so manche Kunstbewegung und zugleich ein Sprungbrett für diese meist jungen Entwickler. Man kann es eigentlich nicht mehr leugnen Videospiele sind zu einem Kulturgut geworden und einige unter ihnen haben wohl berechtigterweise auch den Begriff Kunstwerk verdient. Gerade mit zukünftigen Spielen wollen einige Entwickler immer mehr auch auf wichtige Themen eingehen und diese auf ihre eigene Weise zur Diskussion stellen. Auch, dass Spiele im richtigen Maße unserem Hirn zugute kommt wurde schon mehrmals gezeigt.

Leider wird diese Form nicht von allen mit Respekt behandelt. Gerade in der Politik und in den Medien macht man sich gerne darüber Lustig oder behandelt es als Gefahr um eigentliche Gründe zu vermeiden. Wir kennen diese Fälle alle. Überall wo jemand Amok läuft und ein Spiel gefunden wird wird dieses schnell mal als Sündenbock verwendet, da es zu mühselig ist sich mit dem wahren Grund zu beschäftigen, der ja im schlimmsten Fall in der Gesellschaft oder gar in der Politik gefunden wird. Mit RTL und anderen Klatschzeitungen zielt man dann direkt auf die Konsumenten, wirft sie in eine eigene Bevölkerungsschicht und brüskiert sich über sie.

Wieso ich ausgerechnet jetzt wieder damit aufkomme, nun ja der Gamerpreis wird in Deutschland wieder vergeben. Eine Möglichkeit wo eigentlich gute Chancen wären die Spielebranche endlich als wichtigen Bestandteil der Künste anzusehen. Es gab auch Hoffnung auf eine Besserung dieser Beziehung, aber schlagartig wurden die Regeln bei der Bewertung geändert und gezeigt, dass man sich gerade mit "kritischen" Spielen nicht auseinandersetzten will.
Genaueres dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=S8wVRyDp6Lo

Auch löste die bevorstehende Preisverleihung wieder eine Diskussion zwischen Spieler und Politiker im ZDF aus, ansonsten hätte man aktiv daran teilhaben können. Bei diesem Video vom Herrn Siegismund, welcher selbst jahrelang bei ei der Gamestar gearbeitet hat, findet ihr einen Link zu der Folge des ZDF am 14. 5. 2014 Er selbst war an dieser Diskussion beteiligt. https://www.youtube.com/watch?v=k1hv9592G68

Abschließend würde ich noch gerne eure Meinung zu dieser scheinbar ewig währenden Diskussion wissen und gleichsam diesen Thread als weitere Sammelstelle solcher Diskussionen benutzen. Ich finde es ist ein wichtiges Thema, welches man in unserer digitalen Gesellschaft nicht mehr ignorieren kann.

SchlagtAkainu
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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 19:25

   
Es ist totaler Blödsinn, was diese ganzen Politiker sagen. Meine Mutter glaubt diesen RTL-"Nachrichten" und denke deswegen ernsthaft, dass ich wegen Videospielen gefährdet bin, mal einen Amoklauf zu starten. Weder RTL, noch Politiker haben eine Ahnung, was sie überhaupt labern. Sie haben noch nie irgendein Spiel gespielt, aber weil es in manchen Waffen gibt, fördern sie natürlich das Amoklaufen. Das ist doch klar. Gewalttätige Filme gehen klar, aber sobald in einem Videospiel ein Tropfen Blut spritzt, ist es gleich schlecht für die Spieler.
Ganz ehrlich mal: Wir mischen uns nicht in die politischen Angelegenheiten von diesen Möchtegern-VIP's ein, also sollen die uns auch spielen lassen, was wir wollen Very Happy
Das schlimmste an der Sache ist aber, dass Erwachsene jedes Spiel in eine Schublade stecken. Für die ist ein Call of Duty mit einem Heavy Rain in eine Schublade, nur weil beiden Videospiele sind. Und das ist extrem unfair, weil Heavy Rain oder auch Portal einfach Meisterwerke sind, die es nicht verdient haben, schlecht gemacht zu werden, nur weil es brutale Spiele gibt.
Amokläufe passieren in eigentlich jedem Fall, weil die Leute gemobbt werden. Kein Spiel auf der Welt befiehlt irgendwelchen Leuten, dass sie Menschen umbringen sollen. Falls doch, korrigiert mich. Falls ich recht habe, haltet einfach eure dummen Fressen, Politiker (nicht böse gemeint).

Hisoka
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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 19:48

   
Ich bin kein großer Zocker, mir persönlich sind Videogames sogar ziemlich egal. Aber sogar mir ist klar, was für ein schrecklich unreflektierter Umgang mit ihnen in unserer Gesellschaft vorherrscht.
Games...das sind doch die Realitätsflüchter für all die Nerds, der Grund für die Amokläufe, dafür dass Jugendliche angeblich immer fetter werden.....

Über die Sache mit den Amokläufen gibts gar nicht viel zu sagen..es muss eben immer ein Sündenbock her und was ist simpler als brutale Spiele = Steigerung von Aggressivität und Wut. Das diese Spiele eher dazu dienen, die Wut NICHT nach außen zu tragen sondern sie dort, in der digitalen Welt abzuarbeiten, das wird nie berücksichtigt. Stattdessen wird jedes Mal wieder eine Welle der Empörung laut, die sich durch alle Boulevardblätter und "Frauenzeitschriften" zieht. Und es gibt leider mehr als genug Menschen, die diese Panikmache dann einfach übernehmen.

Auch der künstlerische Wert von Videospielen wird verkannt, das ist ganz ähnlich wie mit Comics. Gerade in der extrem spießbürgerlichen deutschen Alltagskultur werden diese Medien als Kinderkram und von "erwachsenen, reifen" Menschen als nicht weiter beachtenswert wahrgenommen.

SchlagtAkainu
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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 20:12

   
Anstatt einen Sündenbock zu nehmen, könnten diese Medientypen auch einfach mal die Wahrheit erzählen. Die Berichte über Amokläufe hören sich immer so an: "Ein Schüler ist an seiner Schule Amok gelaufen. die Polizei hat seinen Rechner durchsucht und dabei entdeckt, dass der Schüler vor 3 Jahren mal für 3 Minuten Counter Strike gespielt hat. Natürlich ist das der Grund für den Amoklauf. Ach ja, am Rande ist noch zu erwähnen, dass der Schüler seit 3 Jahren extrem gemobbt wird, aber das ist ja eigentlich egal". Haben diese Leute eigentlich nichts besseres zutun, als die jahrelange Arbeit der Entwickler schlecht zu machen, in dem sie verbreiten, ihr Werk würde Menschen zu Killern machen? Wenn ich jemals Amok laufe, dann wegen den übertriebenen Benzinpreisen und nicht, weil ich gerne zocke.

xJustinAkaix
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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 20:19

   

Irgendwer muss ja Schuld haben, also warum nicht alles auf die Games schieben ? Das ist doch einfach totaler Schwachsinn was die Politiker und die Medien da verbreiten. Vor allem gibt es auch noch genug Menschen die, das glauben und wollen das Videospiele verboten werden. Vor allem lässt man da einfach außer acht das der Schüler vllt. schikaniert oder sonstiges mit ihm gemacht wurde. Nein, es sind immer die Videospiele und das ist einfach den Entwicklern die Zeit und Blut in die Spiele investieren unfair gegenüber.

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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Do 15 Mai - 20:53

   
Also erstens die Schuld von den Amokläufer an solche Spiele wie GTA 5, Battle Field usw. geben ist einfach eine billige Ausrede.


Aber es gibt schon viele die durch solche Spiele dann ein falsches Bild von z.B Kriegen oder tote Menschen haben.
Ich kenne selbst viele die dann Kriege cool finden und wenn jemand eine Person mit einer Waffe ermordet machen sie Witze darüber. Das sind aber keine kleine Kinder, sondern Jugendliche.


Manche können dann Realität und Game nicht auseinander halten.
Also einen negativen Einfluss kann durch solche Ego Shooter entstehen.


Dann gibt es auch Jugendliche die süchtig nach ihren Konsolen sind. Die kennen nur das Spiel. Das ist natürlich auch nicht gut.


Manche Menschen können eine Konsole besitzen ohne in eine Sucht zu geraten oder eine falsches Bild von Kriegen bekommen.

Es kommt einfach auf die Person an.

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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Fr 16 Mai - 19:20

   

Ich bin seit etlichen Jahren ein Zocker und ich bekomme natürlich alles mit was Medien und Politiker per TV News oder Internet Nachrichten so verbreiten und ganz ehrlich die Games haben wirklich so gut wie kein Anteil daran das sowas ein Amoklauf passiert wie @ Kurdi gesagt gesagt hat es kommt prinzipiell auf die Person an wie man sich auf sowas einstellt. Leute die viel zocken und brutal süchtig sind kennen ihren Umfeld eigentlich gar nicht zum Beispiel mein Couseng der ist in Ego Shootern verfallen und kommt nicht mehr daraus weg. Er sitzt stundenlang am PC und zockt, redet ganz laut über TS egal welche Uhrzeit und kennt seine Zivilisation nur wenig beispielsweise er weiß nicht wie er sich zu verhalten hat.

Es sind ganz einfach psychische Störungen bei den Leuten das sie dazu veranlasst Amok zu laufen, wenn man den Amoklauf in Winnenden in Betracht ziehen würde sieht man wie der Jugendliche damals Tim K. gemobbt wurde, keine Freunde hatte, von jedem abgeschrieben (aus dir wird nichts usw.) hat natürlich auch Baller Spiele gezockt klar aber das nur weil er von der Realität flüchten wollte zudem waren auch seine Eltern schuld da sie ihn öfters im Schützenverein mitgenommen haben und die Waffen nicht richtig weggesperrt haben worauf ich auch hinaus will Eltern spielen bei der Erziehung von klein auf eine gravierende Rolle.

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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Sa 17 Mai - 17:45

   
Ich zocke auch ab und zu gerne mal Online Spiele auf den Computer oder hauptsächlich
auf der PS3 meistens sind das Baller Spiele wie Grand Theft und Call of Duty.  Aber ich sitze
nicht jeden Tag von Morgens bis spät Abends davor und zocke, sondern gehe raus, fahre in die
Stadt, verabrede mich oder treib Sport mach eben andere Sachen. Okey ich kenn das Gefühl wenn man sich ein
brandneues Spiel kauft will man es natürlich sofort ausprobieren selbst ich investiere dafür auch meine Zeit um es
durch zu zocken. Ihrgennt wann wird es dann aber langweilig und man hat keine Lust mehr. Es gibt aber Leute bei
denen das Spiel nie langweilig wird und immer weiter spielen sozusagen Süchtig davon werden. Sie geben dafür
sogar viel Geld für virtuelle Gegenstände aus die nicht mal existieren der Grund: sie wollen der stärkste Spieler mit
den besten Sachen sein damit sie jeden besiegen können sie fühlen sich in der Virtuellen Welt wohl weil sie dort eine
Person sind die sie in echt nicht sind.@Hakii schrieb das der Amokläufer von Winnenden Tim K.
in der Schule gemobbt wurde, keine Freunde hatte deswegen auch Ballerspiele spielte um von Realität
flüchten zu können. Was ich sagen will ist das Mobbing eine Ursache dafür ist das Leute Amok laufen.

Solariumigel
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BeitragThema: Re: Videospiele und die Gesellschaft   Fr 17 Okt - 20:02

   
In einem Gamestar kam eine gute Geschichte(finde sie leider nicht mehr -.-)

Diese zeigte zwei Gamer, immer so nebeneinander. Der eine, ganz normal, hatte Freunde, gutes Umfeld und so. Der zweite, Familie die sich stritten, er wurde vom Vater geschlagen, in der Schule gemobbt. Dann sieht man wie die zwei lesen das games in deutschland illegal werden sollten, der erste machte eine Demo mit seinen Freunden und probierte auf friedlichem weg das ganze zu lösen. Der andere griff sich eine Waffe und erschoss alle in der schule.

Klar das ganze total extrem dargestellt, aber was soll es zeigen: Klar kann das gamen der Auslöser sein, um auf solche Gedanken zu kommen oder das gefühl haben das man echt freude hat wenn man leute erschiesst. Aber am schluss sind es 1000 Sachen welche zusammen kommen das ein mensch so ausrastet das er bereit dazu ist jemand umzubringen. Das ist was das die Medien einfach nicht begreiffen wollen, ok sie begreifen es aber die meisten Menschen wollen lesen wie böse das gamen ist daher schreiben es die medien. Eine Bild oder RTL sind glaub ich nicht so blöd, aber die Zuschauer wollen sehen wie an einer Gamescom die Typen fette dinger sind und nie duschen. Das sie sich von den Echten problemen(das sie assi TV schauen oder sonst keine Freude im leben haben) ablenken. Man will doch sehen das es anderen noch mieser geht als einem selbst.
Und ein weiteres Problem sehe ich einfach in den Medien selbst, welche für mich einen grossen Anteil an solchen sachen hat, Ich würde nie auf die Idee kommen einen Amorklauf zu machen, aber wenn ich millionen mal in den Medien lese wie alle gamer(jetzt ja auch manga leser) Amorkläufe machen, kommt man glaubs eher auf so eine behinderte idee. Medien sind 0.0% besser als jedes game, eher schlechter, sie zeigen die ganze zeit nur wie schlimm es auf der welt ist, bringen Morde(möglichst mit defitgen bildern), da kommt man eher auf den gedanken etwas zu machen als in einem Game welches für 99% wirklich nur fiktion ist. Boa könnte mich ewigs darüber aufregen.

Aber jetzt noch eine Kritik an die andere Seite, wenn man weiss das die Menschen davor angst haben oder so, dann muss man es nicht noch provozieren, a la: http://www.spieletipps.de/n_32983/

Das finde ich genau so daneben wie sich so extrem gegen gamer zu stellen.

Lg Igel

......................................................................



@Shamisaly schrieb:
ein Igel ohne Smileys ist wie ein Igel ohne stacheln

Wenn Igel niesen:
Spoiler:
 




 

Schnellantwort auf: Videospiele und die Gesellschaft

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