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Crazy:D:Mendon
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Di 1 Jul - 19:33

   
Kapitel 7 war ein sehr schöner Einstieg nach dem TS. Das Kapitel wirkte ruhig und idyllisch. Sehr schön fand ich, dass du mit dem Mädchen eingestiegen bist und von ihrer Perspektive zu Nibori gewechselt bist. Auch wieder angenehm wie du das Innenleben mit der freundlichen Umgebung mittels Charakter in Kontrast stellst. Allein schon Niboris Gestalt in dieser friedlichen Gegend. Leider endet die Ruhepause auch schon wieder mit einem Auftritt der Marine und das Tempo wird wieder ruckartig angezogen.

Kapitel 8. Hier ist vor allem durch die Struktur wieder das Gespräch ersichtlich. Jedoch sind die Diskussionen hier recht einseitig und fühlen sich auch nicht wirklich lebhaft an. Vielleicht solltest du solche Gespräche eher in den Hintergrund stellen und dich mehr auf den Kampf selbst konzentrieren. Ein gut beschriebener Kampf sagt manchmal mehr als sich Wörter an den Kopf zu werfen. Ansonsten war der Kampf schon wesentlich lebhafter als die vorangegangenen. Das der Basilisk aber, doch gleich zu Beginn seine Zoan verwendet fand ich ein wenig voreilig, hätte mir gewünscht er hätte vorerst, ohne Tf, Jim und Nibori ein wenig geprüft.

Jedenfalls freue ich mich schon auf dein nächstes Kapitel, bin gespannt ob es im Kampf noch einige Überraschungen gibt.

Eustass Captain Kid
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Do 3 Jul - 14:06

   
Kapitel 9 - Wenn es sich nicht mehr lohnt, zu weinen.


Auf dem Schiff der G6, nahe des Strandes:

Ein Marinesoldat zu einem Unteroffizier:
"Sir, ich denke wir sollten Verstärkung rufen. Vizeadmiral Basilisk Jon scheint Probleme zu haben!"

"Was denken Sie sich! Wenn wir jetzt Verstärkung rufen, kann er die Beförderung vergessen. Was wäre mit seinem Ruf, wenn das Hauptquartier erfährt, dass er nicht gegen einen Noname bestehen kann? Er würde uns töten, die G1 würde ihn ins Paradies versetzen und wir würden diese Schmach bis an unser Karriereende ertragen müssen! "

Der Strand, Nibori kämpft gegen Basilisk Jon.

"Wenn du nicht sofort diese Seesteinhandschellen annimmst, werde ich deinen versteinerten Freund  zerquetschen und du kannst anschließend seine Körperteile zusammenpuzzeln!" Jon schien sichtlich erschöpft zu sein und sein Ton zeugte von Ungeduld.
Nibori hob seine Arme und urplötzlich fiel der Großteil der Marinesoldaten um, dabei setzte er eine Druckwelle frei, die Basilisk Jon taumeln lies . Nibori nutzte die Gunst der Stunde, und sprang zu Jim, dem er erneut aus der Versteinerung verhalf. Jim wirkte deutlich mitgenommen und keuchte mehrere Male laut auf.

"Ahh Nibori. Ich habe erneut versagt und du hilfst mir erneut! Dafür habe ich meine letzten Jahre nicht gewidmet. Unabhängig von den Konsequenzen, werde ich es wohl nochmal versuchen, koste es was es wolle! "

Jim gelangte dank seiner Rasur in unmittelbarer Nähe von Jon, schritt in der Luft durch seinen Moonwalk weiter auf und feuerte letzendlich einige Orkankicks auf Jon, der diese mit seinem gespreiztem Schwanz, den er dabei wie einen Schild aufrecht hielt, abwehrte. Nibori dagegen nutze das Chaos umd zog alles an Gestein im Umkreis von 20 Metern an, um so zu einem Steinkollos zu werden. Mit seiner nun beträchtlichen Höhe stampfte er auf das Kampfgetümmel zu. Der Boden erzitterte unter den imposanten Schritten dieses Kollosses, welcher nun seine eindrucksvolle Faust auf Basilisk Jon richtete und dabei jenen mit voller Wucht ins Gesicht traf. Jon schrie sofort auf und seine verzweifelten Atemversuche wurden durch das viele Blut,das er anhaltend auspuckte in Mitleidenschaft gezogen. Er taumelte einige Male benommen und verwandelte sich zurück in seine menschliche Form. Jon wischte sich mit schwerem Atem das Blut aus den Mundwinkeln und schaute kniend zu Nibori.

"Erst das Königshaki und nun das?Sag, wer zum Teufel bist du?"

Nibori ließ seine Steinummantelung auf dem sandigen Boden aufprallen und sprang elegant von einer, kleinen, sich gerade geöffneten Lücke, an der Brust des Steinkollos hinunter, der nun so langsam zusammensackte, als Nibori seine beiden Hände in die Luft hob. Er belächelte den stark verwundeten Vizeadmiral mit einer gestellten Freude, die eher von Ernsthaftigkeit zeigte.

"Ich bin Kogame D. Nibori, Schüler von Scopper Gaban und Enkel von Yotaru D. Diesen möchte ich aus den Fängen der verlorenen Söhne Piraten befreien. Nur aus diesem Grund habe ich so hart trainiert: Um nie wieder zu verlieren. Nie wieder einen Freund vor meinen Augen zu verlieren! "
Nibori wischte sich seine Tränen aus den Augen, dachte an Simeons leblosen Körper, vor Nelson, welcher ihn kaltblütig tötete, ihn aus der Welt nahm.
Jon stand wieder auf, klopfte den Staub ais seiner Hose umd runzelte die Stirn.

"Du bist stark und kämpfst gerissen. Aber du musst verstehen, dass mein Ruf, meine Karriere auf dem Spiel steht. Deshalb muss es hier enden. Ich werde es kurz und schmerzlos machen! "
Jon nahm seine Hybridform wieder auf, ließ sich lange scharfe Krallen wachsen und übernahm seine Basiliskenaugen erneut.
"Ich hoffe ihr genießt die frische Luft!" Jon speihte seinen giftigen Odem aus, der eine hohe Reichweite zu haben schien. Niboris Augen wurden feucht und seine Netzhaut brannte förmlich.  Jim würgte, konnte nicht mehr aufrecht gehen umd seine Augen schienen zu tränen.
"Nibori, ich sehe nichts mehr!  Meine Augen! "Jim tastete kniend wie ein blinder um sich.
Basilisk Jon gltt auf dem sandigen Boden auf ihn zu, sprang an dessen Oberarm, erwischte aber nur ein Stück seiner Taille. Jim schrie auf, atmete immer langsamer und übergab sich am Boden liegend.
"Was hast du getan?" Nibori brüllte Jon an und empfand urplötzlich eine Tötungstrieb, der ihm zuvor nie überkommen war. Er wollte diese Missgestalt aus der Welt schaffen.  Koste es, was es wolle.
"Das war mein Giftatem. Ungern setze ich ihn ein, aber dieser Trottel hat nur gestört. "Jon lachte zynisch auf und kriegte sich nur langsam wieder ein. Die Blutung in seinem Gesicht, welche von Niboris Faustschlag stammte, war immer noch aktiv.
Ein Faustkampf folgte, in welchem sich keiner der beiden etwas schenkte.
Jon richtete sich mit seinem Schweif eine Deckung ein, mit der er weitere kritische Treffer von Nibori zu vermeiden versuchte. Dieser ließ zusätzliche Steinstäbe aus seiner Brust wachsen, welche zusammen mit Niboris Fäusten auf Jon einhämmerten, welcher diesem Hagel an Treffern einfach nicht standhalten konnte. Seine grünen Schuppen waren nun größtenteils Blutgetränkt und wiesen etliche Verfärbungen auf. Jon konnte nicht mehr deutlich erkennen, was da gerade passierete, da sein linkes Auge zu stark geschwollen war, dennoch versuchte er auf gut Glück mit seinem Schweif nach Niboris Bein zu fassen. Dieser sah jenes bereits kommen und wehrte sich überraschenderweise nicht. Stattdessen verschmolz er mit dem Boden und mit ihm der Schweif des Basilisk John.
Der Vizeadmiral konnte sich nicht mehr befreien, da Nibori den Sand zusätzlich verhärten ließ um anschließend einige Meter weiter aufzutauchen und mit dem "Hagel" an Schlägen fortzufahren. Nibori fühlte sich urplötzlich wie befreit. Er war im Rausch
und wirklich niemand konnte ihm diesen Moment nehmen. Er blendete alles aus. Die Anspannungen und Zweifel, die er seit er zurückdenken konnte, immer mit sich trug. Plötzlich war alles weg.
Er dachte an die Abende nach seinem harten Training, in welchem Gaban ihm lehrte seine Teufelskraft in Perfektion zu beherrschen, sie zu studieren. Jene Abende in denen er aufs Meer starrte, sich vorstellte, wo sein Großvater nun wohl sein könnte. Seine Zweifel hegte, in denen er sich stets fragte, ob es nun reichen würde, um am Ende siegreich zu sein. Er wollte nun ein Exempel statuieren.  An diesem Mann, der es wagte sich ihm und seinen Träumen entgegen zu stellen.
Nibori verlängerte seine Steinprotese, bis diese Jon an den Hals reichte. Er fasste den Hals,und zog den Vizeadmiral aus dem verhärteten Sand, die Hand drückte er dabei immer fester zu. Jon zappelte, rangte nach Luft und schlug mit seinen Beinen wild um sich, da Nibori ihn gänzlich hoch hebte.
"Du Bastard wirst nun sterben! " Nibori schaute überrascht auf, als es plötzlich aus heiterem Himmel anfing zu regnen. Der Niederschlag intensivierte sich und ein starker Wind kam auf. Er schaute Jon tief in die Augen, sah eine müde Iris, einen erschöpften und kränklich wirkenden Vizeadmiral, den er nun exekutieren wollte, vor den Augen der verbliebenen Marinesoldaten, welche seinem Königshaki standhalten konnten. Nibori musste lediglich etwas fester drücken oder Stacheln aus seinem Handgriff wachsen lassen, welche Jons Hals direkt durchbohren würden. Er dachte erneut an Simeon, seinen toten, leblosen, blutüberströmten Körper.  Wut übermannte ihn, die Tötungslust kam immer mehr auf. "Was ist das für eine Gerechtigkeit, die ihn immer im Stich ließ. Der Angriff auf White Bay, die Entführung seines Großvaters, Simeons Tod. Nibori liess den halberstickten Jon auf den Boden fallen, drehte sich um und hob Jim auf seine Arme. Der Wind bließ ihm ins Gesicht, jedoch fühlte es sich eher an, als würde eine ihm unbekannte Präsenz

ihre Hand auf seine Schulter legen. Schweigend schlenderte er zu den Beibooten und stieg in eines.

"Wieso bringst du es nicht zu Ende? Warum lebe ich noch? Basilisk Jon lag in seiner Blutlache, die Wunde in seinem angespannten Gesicht und die Blutung am Auge wurde von einem herbeigerufenen Sanitäter vom G6 Achtmaster eilig versorgt. Jon schien ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein. Seine Kleidung war verstaubt und  größtenteils zerrissen. Er blutete an mehreren Stellen und sein linkes Auge war sehr stark geschwollen.
Nibori blieb stehen und ohne zurückzusehen sagte er Seelenruhig:

"Bringt mir das meine Eltern wieder? Kann ich dann endlich meinen Großvater wiedersehen, ihm sagen, wie sehr ich ihn liebe?" Nibori fing an zu weinen. Ihm war es egal, was die Marine nun dachte. In jenem Moment war ihm wirklich alles egal. Die Anspannungen und der permanente Druck während des gesamten Trainings, hatten ihn kalt werden lassen, ihm jegliche Emotionen genommen, doch das war nicht er. Dies war nicht der Nibori, der von Yotaru, dem Barbesitzer in White Bay erzogen wurde. Es war auch nicht der Nibori, der seit jeher von allen Menschen des Dorfes gemieden wurde und gamz sicher war es nicht der Nibori, in dessen Leben, das Wort "Leid" ganze Kapitel geschrieben hatte und ihn erst zu dem gemacht hatte, was er nun war.
Unabhängig seiner bisherigen Erfahrungen, wollte er Scopper-senpais letzten Wunsch erfüllen und fortan jegliche Empfindungen ausblenden.

"Nur noch einmal! " dachte er sich.

"Holt mir das vielleicht Simeon wieder zurück oder macht es womöglich den großen Angriff auf White Bay rückgängig?"

Nibori schaute auf den Himmel. Eine graue Wolkenfront, welche ihn erinnern ließ: An schreiende Mütter, die ihre Kinder verzweifelt unter den Trümmern verkohlter Holzhütten ausfindig zu machen versuchten. An einen Säbelzahntigermenschen, der ihm den Arm abriss. An seinen taffen Großvater, der schweigend das Schiff der verlorenen Söhne betrat, ihm dabei ein letzes Mal zulächelte. Auch an Simeon, welcher  wiederholt in seinen Träumen erschien, das Szenario, in dem ihm das Rokuougan von Nelson da  Leben kostete. An selbst Nelson, welcher nachdem er seinen ehemaligen Freund tötete, schweigend seinen Mantel wieder anzog und davonschritt.

"Wohl kaum." In aller Ruhe setze er Jim in das Beiboot und fing selbst an zu rudern. Es war noch eine weite Strecke bis zum Sabaody Archipel und der Regen hörte soeben auf, während gleichzeitig die ersten Sonnenstrahlen die graue Wolkendecke durchbrachen.

FireFistAce

Kapitel 10 folgt.



Zuletzt von FireFistAce62 am Fr 4 Jul - 11:52 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
Lord C
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Fr 4 Jul - 11:44

   
Dieses Kapitel hat mich komplett mitgerissen. Es ist dir mal wieder sehr gut gelungen, der Kampf ist schön dargestellt. Bloß hab ich da eine Stelle die ich 10mal gelesen hab und imme rnoch nicht richtig kapiere. Die hier:
"Nibori fühlte sich urplötzlich wie befreit. Er war im Rausch
und wirklich konnte ihm dies nehmen." Fehlt da ein wort oder wie ist das?
Ich freue mich schon auf das nächste Kap.
Gruß LC

Crazy:D:Mendon
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   So 6 Jul - 12:54

   
@Lord C
Höchstwahrscheinlich: "...und wirklich niemand konnte ihm dies nehmen."

So nun zum neuen Kapitel Firefist.

Wirklich ein sehr gutes Kapitel, wenn man diesen Kampf mit vorangegangenen vergleicht sieht man eindeutig die gute Steigerung. Der Kampf war zügig und gut beschrieben, auch wenn vielleicht ein paar Treffer mehr hätte einstecken können, aber das ist jetzt nur Erbsenzählerei. Was mir auch sehr gut gefallen hat, dass du die Vorschläge von den vorangegangenen Kommentaren hier auch angegangen bist und eingebaut hast. Vor allem die Eindrücke vom Training mit Scooper. Sehr schön ist es auch zu sehen, dass Nibori langsam wieder zu sich selbst findet, ich hätte es ehrlich gesagt schade gefunden, wenn so ein interessanter TF Nutzer wie Vizeadmiral Jon nun schon das zeitliche gesegnet hätte.

Ich freue mich aufs nächste Kapitel. Nebenbei wirst du da noch auf Jims Vergiftung eingehen oder hat es sich hierbei lediglich um ein lähmendes Gift gehandelt.?

Saggi Dark Clown
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 9 Jul - 15:32

   
Ein gutes Kapitel Ace muss man einfach mal sagen. Da hast du den Vizeadmiral ganz schön gedemütigt aber das Nibori nach all dieser Zeit noch so emotional ist finde ich gut. Das lässt ihn menschlich und interessant wirken.

Mach weiter so!

MFG: Käptn Black

Eustass Captain Kid
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Sa 19 Jul - 20:08

   
Kapitel 10 - Freiheit ist vergänglich


Niboris Haare peitschten im Wind, der an seinem Umhang zerrte. Ein unangenehmer Wellengang trieb ihr hölzernes Beiboot durch den Sturm. Die Wolken bedeckten den Himmel gänzlich und nur hier und da, huschte ein Lichtstrahl ungebrochen ins Meer, wo er in den dunklen Tiefen sein ehes Ende fand. Windböen imponierten pfeifend dem Sturm, welcher mit seinem Zorn im Donnergrollen Gehör fand. Der beißende Geruch von Meersalz lag auf Jim, der seit zwei Tagen nun schon seiner Vergiftung Herr zu werden versuchte. Ein armseliger Anblick bot sich Nibori, als er sich seinen Freund ansah:
Geweihtete Pupillen und Iriden und ein gelegentliches Keuchen und Würgen zeichneten ihm selbst Tristesse ein. Der Kampf mit Basilisk Jon schien seine Spuren hinterlassen zu haben. Nibori hatte zwar keine direkten Treffer hinnehmen müssen, doch der große Kraftaufwand und die ausbleibenden Mahlzeiten machten ihm schwer zu schaffen.  Er befand wich selbst an der Schwelle zum Tod. Auf einem maroden Beiboot liegend, ein Teufelsfruchtnutzer, dem seine Kräfte verließen und der bei jeder Welle, die unter ihr Boot drang, von Bord fallen könnte. Neben ihm sein bester Freund, bei dem er sich nicht sicher war, ob er nun lebte oder nicht. Nibori lag neben Jim, mit dem Rücken auf einer dünnen Plastikplane in den den grell leuchtenden Himmel schauend, während ein Schwarm Möwen um sie herum kreisten. Der ächzende Wellengang tobte, gewann zusätzliche Impulse. "Das ist also das Ende?" stöhnte Nibori, seinen kalten Handrücken auf die Stirn legend. Sein Atem bildete Dampfwolken, während er seinen Durst versuchte, in Keuchen und Schnauben zu bezwingen. Das Bewusstsein verließ ihn. Es war, als würde das bisschen Leben, welches er noch ausstrahlte, dahinschwinden. Seine Augenlider wurden immer schwerer und sein Atem langsamer. Die Geräuschekulisse aus Möwengesang und Wellenrauschen wurde immer leiser und verstummten schließlich.

"Hallo, hörst du mich?"
Nibori öffnete langsam die Augen. Ein bärtiger Mann mit Altersflecken auf der Stirn tätschelte seine Wangen, während er krampfhaft versuchte, ihn zu wecken.

"Ah, endlich bist du wach. Du hast zwei Tage durchgeschlafen! Wie geht es dir?"
Der Mann sprach sehr langsam und deutlich, als würde er versuchen, einem Fremden, die ortsansässige Sprache zu lehren.
Nibori dachte unmittelbar, nachdem er allmählich zu sich gekommen war, an Jim. wo war er? Lebte er noch? Mit einer leisen, kränklichen Stimme fragte er den Mann, wo Jim denn sei.
"Du meinst den Typen, der halbtot neben dir im Beiboot lag? Der wird gerade medizinisch versorgt. Eine der schwierigsten Vergiftungen, die wir je hatten. Das wir da ein Gegengift für, gefunden hatten, grenzte an ein Wunder."
Nibori schien nun sichtbar erleichtert zu sein. Es wiederkam ihm, wenn auch nur kurz, ein Lächeln. Dann sah er sich um: Ein spartanisch eingerichtetes Lazarett voller entstellter, invalider Männer, die anders als er, Wunden aus einem Kampf davongetragen haben zu schienen. Neben jedem Bett stand ein holzerner Eimer und Blut bedeckte den unsauber verputzten Boden. Bei jedem Atemzug spürte er das Beben der Erde, den Sand, der von der oberen Ebene aus der Decke rasselte. Jubelrufe und der tosende Lärm eines mürrischen Publikums ließen Nibori unwissentlich erkennen, dass er hier erneut, dem Tod in die Augen schauen musste.
"Wo bin ich hier und warum bin ich hier? Antworte!" Niboris schwächlicher Ton raubte ihm die Zuversicht, dass er hier ernst genommen werden würde, aber der bärtige Mann schien ihm herzlich zu antworten. Mit einem gestellten Lächeln sprach er erneut in deutlicher Aussprache: "Das hier ist das größte Kolloseum in der Neuen Welt: Die Arena von Bartigo. Hier lassen wohlhabende Adlige, Objekte, die sie von der
Human - Auction erwarben, gegeneinander kämpfen. Ich habe dich auf der Überfahrt hierher, halbtot aufgelesen und dir und deinem Freund das Leben gerettet. Ich denke, das bedarf einer Gegenleistung."
Mit geschlossenen Augen und einem müden Lächeln ließ er in Nibori die Wut aufkochen. Ein Sklave sollte er sein? Er, der sie personifizierte Freiheit war? Er, der seinen Großvater aus den Fängen der "verlorenen Söhne" befreien wollte? Niemals würde er sich einem weintrinkenden Fettsack beugen. Niemals würde er sich irgendwem wieder beugen! Nibori wollte dem Mann ins Gesicht schlagen, als er bemerkte, dass er Handschellen um beide Armgelenke trug. Der Mann bemerkte das und streichte sogleich mit seinen fleischigen Fingern über sie: "Das sind Seesteinhandschellen. Wir wollten nur sichergehen, dass du deinem Wohltäter nicht auf bizarre Weise dankst." Der Mann lächelte verkrampft, als wenn es das unnatürlichste für ihn wäre, zu lachen.
"Hör zu mein lieber: Wenn du jetzt anfängst so ein Gesicht zu ziehen, verlierst du deinen Kopf da oben schneller, als mein Bruder, nachdem er das Tor der Gerechtigkeit passierte, in Impel Down einsaß und für einen Massenmord in Mocktown die Todesstrafe auferlegt bekam. "Mit geweihteten Pupillen und hängenden Lippen versuchte der Mann seinen Sätzen Ausdruck zu verleihen, glich aber eher einem Teenager, der soeben erfuhr, dass er nicht mehr aufbleiben durfte.
"An deinem Fußgelenk brachten wir die neueste Erfindung Doktor Vegapunks an:
Im Falle, dass du ein Teufelskraftnutzer bist, wirst du da oben deine Kräfte einsetzen können, jedoch sobald du sie gegen irgendwen anderes einsetzten würdest, aktiviert sich der Seesteingehalt der Fussfessel, die zunächst isoliert von jenem Material ist. Was dann mit dir passieren würde, möchtest du dir nicht ausmalen, glaub mir."
Der Mann schritt mit verschränkten Armen hin und her, schaute immer wieder auf seine Taschenuhr und begann dann von neuem. Die Aufregung war ihm klar anzusehen, insgesamt verhielt er sie wie ein Kind, das gleich zum ersten Mal Karussell fahren durfte.
Plötzlich hörten sie zwei Stimmen, die zunehmend klarer wurden:

"Verfluchter Marcos. Das ist jetzt schon das zweite Mal heute, dass ich wegen dem verliere. Zwei meiner besten Kämpfer habe ich heute verloren. Was für ein schwarzer Tag! Jetzt muss ich auf Sabaody, nächste Woche, tiefer in die Tasche greifen um die Kosten zu kompensieren."

"Wem sagst du das? Ich habe heute Morgen Gregor, meine Lebensversicherung, verloren. Seit nun schon einem Monat gewinnt er am Stück, bringt mir Unmengen an Geld ein und verliert einfach so gegen einen Noname, der mal St. Hendersons Küchenhilfe gewesen sein soll. Dieser elende Marcos hat mir heute nicht nur meinen besten Kämpfer geraubt, nein, vielmehr den heissbegehrten Hauptkampf."

"Das ist nun wirklich nicht unser Tag, allerdings sagte ich dir, dass der South Blue keine kaltherzigen Killer hervorbringt. Mit dem Hauptkampf hättet du ausgesorgt gehabt, aber nun gut, letzlich hat dir das Schicksal einen Strich durch die Rechnung gemacht."
Die beiden Männer betraten die Räumlichkeiten des Lazaretts und bemerkten den bärtigen Mann, der immernoch aufgeregt hin und her lief:

"Sei gegrüßt Lorenzo, wie ich hörte bist du gleich dran?" Der ältere der beiden Männer fragte den bärtigen Mann mit einem gekünstelten Lächeln:

"Ja, ich habe den hier noch im allerletzten Moment eingeschrieben. Hoffentlich wird es dieses mal etwas Fernando. "

"Naja, deine letzten Kämpfe waren alles andere als rentabel. Das lag vermutlich daran, dass du quantitativ eingekauft hattest. Pedro hier, kaufte lediglich drei in der Auction letzten Monat und kam damit bis ins Viertelfinale. Und genau deshalb achte ich auch darauf, wen ich kaufe. Nur sind mir Teufelsfruchtnutzer einfach zu teuer."

Pedro versuchte nicht zu lachen, aber als er sah, dass Nibori nur einen Arm hatte brach er in krampfhaftem Gelächter beinahe in die Knie.
"Da hast du wieder einen sensationellen Kauf getätigt Lorenzo. Einen Krüppel ins Rennen zu schicken, hätte ich selbst dir nicht zugetraut, aber du überraschst mich halt immer wieder."
Der bartige Mann, welcher Lorenzo genannt wurde, schaute verächtlich zu Nibori, der noch immer im Krankenbett lag und so tat, als würde er sich die Decke anschauen.

"Kaum zu glauben, dass von diesem Mann, dies Zukunf des Hauses "Navas" abhängt."
Lorenzo seufzte erschöpft und wandt sich wieder Fernando und Pedro zu:

"Was wisst ihr über Marcos? Der soll meine Eintrittskarte zu den Hauptkämpfen heute Abend sein."
Pedro und Fernando schauten sich beide sichtlich erleichtert an, drehten sich dann aber zu Lorenzo, mit einem Gesichtsausdruck, den man aufsetzte, wenn man jemanden einen Wunsch abschlag. Sie schlugen Lorenzo freundschaftlich auf die Schulter und verließen daraufhin das Lazarett. Das Gekreische und Gejubel des Publikums war eine denkbar unpassende Geräuschekulisse für dieses Szenario. Niedergeschlagen drehte
sich Lorenzo zu Nibori:
"Naja, das war es dann wohl Kleiner, so höhnisch habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen. Dieser Marcos wird wohl deine letzte Station auf Erden sein." Mit den letzten Worten betraten zwei, in stählerner Rüstung und Sandalen gekleidete Wachleute das Lazarett. Mit schweissgetränkten Hälsern schaute sie zu Lorenzo, der niedergeschlagen, sein Gesicht im Schoß vegrub.
"Lorenzo Navas, sie sind nun dran."
Lorenzo hob seinen Kopf, bemerkte nun auch die Wachleute und stand auf.
"Steh auf Kleiner, es ist soweit."
Nibori dachte sich, in was für eine Situation er da gelangt war. Dieser Lorenzo verhielt sich so, als würde er selbst, nun sein Leben geben, wenngleich es Nibori war, der jetzt in die Arena geschickt wurde. Er stand auf und atmete tief durch. Hier durfte es nicht enden. Es gab für ihn auf dieser Welt noch einiges zu tun. Mit pochendem Herz wurde Nibori in die Waffenkammer geführt. Während sie sich jener Kammer näherten, wurde das Geschrei zunehmend lauter. Er wählte aus einem riesigen Waffenarsenal eine einfache Lederrüstung und wies die Schuhe ab, die ihm angeboten wurden. Schweigend folgte er den beiden Wachen, vernahm noch verschwommen die aufmunternden Zurufe des Lorenzo Navas, der auf seinen Platz in der VIP - Ballustrade hingewiesen wurde.
Nibori stand nun im Katakombenflur, der in die Arena führte. Er hörte die frenetischen Anfeuerungen des launischen Publikums und die provokante Stimme eines Kommentators, der mit einer klaren, tiefen Stimme im ganzen Kolloseum zu hören war:

"Der nächste Kämpfer ist ein Newcomer aus dem North blue, der für das Haus "Navas kampft: Hier kommt er!"
Nibori schritt durch den dunklen Tunnel, dem tosendem Lärm entgegen, bedeckte seine Augen mit dem heilen Arm, als er dem blendenden Licht näher kam. Er fühlte den
sandig - steinigen Boden unter seinen Füßen, den ohrenbetäubenden Lärm der Arena und die vieleln Rufe von Männern, die noch Wetteinsätze tätigten. Der Kommentator erhob wieder seine Stimme: "Und hier kommt der Senkrechtstarter des Turniers, Marcos JoJo aus dem West Blue. Sein Kopfgeld betrug einst unglaubliche 183 Millionen Berry!"
Nibori sah eine Gestalt hinter einer staubigen Wolke hervortreten. Ein grossgewachsener Mann mit dunklem Teint und vernarbtem Oberkörper. Er schaute Nibori mit einem hasserfüllten Blick an, den dieser nur zu gut kannte.

FireFistAce

Kapitel 11 folgt



Zuletzt von FireFistAce62 am Do 24 Jul - 0:12 bearbeitet, insgesamt 2 mal bearbeitet
Shinrai Norowa
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 23 Jul - 17:17

   
Diese Fanfiktion von dir hat mich jetzt leider nicht so gefesselt, sie ist zwar gut aber ich glaube einfach nicht mein ding.
Deine Idee war aber gut und du hast sie sehr gut umgesetzt.
Bei Kapitel 6 und 7 hast du die Absätze vergessen, da hab ich mich ehrlich gesagt etwas erschlagen gefühlt.
Aber wenn bei Kapitel 8 hat sich das zum glück wieder gelegt.

Du hast dich gewählt ausgedrückt und es war fließend zu lesen, ich konnte mich gut in die Personen versetztung und auch hin und wieder denken, "Ja, so hätte ich auch gehandelt" oder "Der ist wie ich".
Ich werde weiterlesen und hoffentlich auch zum Kommentieren kommen. Meinen Respekt das du es so gut und so weit geschafft hast und dir immer wieder neue Ideen einfallen.

~Shinrai Noro

Ps: Meine Rechtschreibung ist nicht die beste ich weiß x.x

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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 23 Jul - 23:55

   
Hey Ace,
Ein super Kapitel. Der erste gute Punkt: Du hast Atmosphäre geschaffen, was sehr wichtig in Geschichten ist. Deine Ausdrucksweise war auch wieder gut. Die Worte sind gut gewählt und passen sehr gut. Dann was mir am besten gefällt: Du schaffst es einfach immer wieder Spannung aufzubauen. Es wird nur sehr selten langweilig. Außerdem kann man sich gut in deine Charaktere hinein versetzen. Die Dialoge waren auch wieder sehr gut. Ich dachte echt, dass würde sich neben mir abspielen. Wie gesagt mir gefällt deine FF sehr gut und die nächsten Kapitel können von mir aus kommen ^^

MfG. Trafalgar D. Kuzan

Lord C
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 6 Aug - 7:36

   
Immer noch ein schöner Plott. Ich bin gespannt wie du die Arena weiter machen wirst. Sonst hab ich zurzeit nichts zu bemängeln.

Crazy:D:Mendon
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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 6 Aug - 20:24

   
Ein wirklich schönes Kapitel hast du da geschrieben. Vor allem gefällt mir das neue Setting mit dem Colloseum, nicht nur sehr passend zum Manga, sonder es hat mich auch stark an Gladiator, Spartacus bzw. Rom erinnert, wo man sich mit seinen Gladiatorenschulen Reichtum und Ansehen gewinnt. Ich bin wirklich gespannt wie sich das ganze Entwickelt, ich hoffe doch, dass es für Nibori nicht zu leicht wird. Die Beschreibung in der Einleitung ist sehr schön und die Gedanken des Charakters lassen sich wieder gut verfolgen. Ein klein wenig stören noch die ein oder anderen Fachwörter den Lesefluss, aber die kann man verschmerzen da es nicht sehr viele sind.

Eine unschöne Sache habe ich noch gefunden: Ein spartanisch eingerichtetes Lazarett voller entstellter, invalider Männer, die anders als er, Wunden aus einem Kampf davongetragen haben zu schienen.
Hier hört es sich deutlich angenehmer an, wenn du schreibst: scheinbar Wunden aus einem Kampf davongetragen haben.

Ansonsten wie gesagt ein tolles Kapitel und ich freue mich schon auf das Nächste.

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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Do 5 März - 14:16

   
Kapitel 11 – Der Weg zum Hauptkampf


Ich habe diese Serie lange pausiert, doch die Gründe sind verständlich. Ich setzte sie fort und hoffe auf Leserschaft. Der Kampf beginnt nun.



Niboris Blick schwenkte um; Überall sah er sie, die Gesichter verwöhnter Menschen, die sich der Lust und dem Konsum hingaben, Menschen die dem Leben anderer einen käuflichen Wert beimaßen. Er hasste sie, er hasste es hier zu sein, er hasste es, daran zu denken, wie viel Zeit er doch hier verlor. Sollte er doch nach seinem Großvater suchen. Das Training, dessen ihn Meister Gaban unterzogen hatte, sollte alles ändern, jedoch kam es- wie üblich- ganz anders.

Marcos JoJos Blick zeugte von Blässe, Müdigkeit und doch war es wider Erwarten relativ ausdruckstark. Es erzählte eine Geschichte, eine, deren Ende heute sein musste.
Nibori ging im Eilschritt auf seinen Gegner, der ihn gleichgültig anschaute, beinahe hatte er ein Lächeln vernommen, doch plötzlich lief auch Marcos, den Blick gesenkt, auf ihn zu, zog seinen hölzernen Stab hervor und lief einfach nur.

Der Zusammenstoß wirbelte Unmengen an Staub hervor, der das tosende Publikum ohrfeigte und einigen Leuten die Wettscheine aus den Händen riss. Der Ellbogen des Nibori stemmte sich gegen den mit Haki ummantelten Stab des Marcos. Jeder drückte in die entgegengesetzte Richtung und keiner wollte so recht nachgeben. Jeder schaute in das Gesicht des anderen, ausdruckslos hafteten die Blicke einander.

„Du bist stark mein Freund, aber die Wut in dir wird dich immer unten halten.“ Eine sanfte Ader bildete sich auf der Stirn Marcos´. Es war das Haki, das jeder fürchtete, das sich soeben entfesselte und Nibori gut zwanzig Meter nach hinten stieß. Überrascht richtete er sich auf, klopfte den Staub von seinem Kettenhemd, ehe er den Stumpf aufrichtete und die steinigen Trümmer, die vereinzelt in der Arena umherlagen anzog und so seine steinerne Protese bildete.

Diesmal lächelte JoJo tatsächlich. Es war, als wäre dieser nun ein völlig anderer. Freudig grub er seine Handknochen in die Hüften und spuckte erwartungsvoll in den Sandboden.
„Zeig mir, wie weit du gehen würdest, zeig mir den Willen des „D!“
Sie setzen erneut zum Sprung an.



Eustass Captain Kid

Kapitel 12 folgt

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BeitragThema: Re: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori   Mi 25 März - 20:27

   
So hab es endlich geschafft die ganze Geschichte zu lesen:)
Obwohl ich um ehrlich zu sein Kapitel 6 und 7 mehr überflogen hab.Zum Glück hast du danach den Text wieder augenfreundlicher gestaltet.Das markanteste im positiven Sinne ist wohl die abwechslungsreiche Handlung.Das Nibori jetzt mit Königshaki in einem Kolosseum als Gladiator antritt hätte ich beim ersten Kapitel sicher nicht gedacht.Insgesamt gefällt mir auch die Entwicklung von Nibori. Wobei mir das Tempo nach deinem Timeskip deutlich besser gefällt.Hier und da sind mir schon kleine Fehler aufgefallen, aber wir sind ja alle nur Menschen. Und meine Rechtschreibung ist sicher nicht besser, deswegen würde ich da auch nicht drauf rum reiten.Ein kleinen Negativpunkt würde ich noch anbringen.Manchmal finde ich bringst du etwas zu skurrile Metaphern.Wie hier
@Eustass Captain Kid schrieb:
Windböen imponierten pfeifend dem Sturm, welcher mit seinem Zorn im Donnergrollen Gehör fand.
Gut ist aber auch irgendwo ne Geschmacksfrage denk ich.Trotz kleiner Kritikpunkte freu ich mich natürlich schon auf des nächste Kapitel Smile

Beste Grüße D.erFuchs



 

Schnellantwort auf: Wenn es Zeit ist aufzustehen - Nibori

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