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XxruffyXtremexX
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BeitragThema: Eine dunkle Welt...(OS,abgeschlossen)   So 13 Jan - 19:27

   
Hey bin mal wieder da ^^ mit einem OS hoffe es gefällt euch

Vergesst nicht zu kommentieren WinkVery Happy

Inhalt: Um einen Jungen der leben will Wink

Genre: Drama


Eine dunkle Welt…

Mein Tag begann wie jeder andere. Ich machte mich für die Schule fertig, gelte mir meine schwarzen Haare, zog mir meine weißen Schuh an, passend dazu eine schwarze Hose, ein weißes T-shirt, eine schwarze Lederjacke und zu guter letzt einen schwarzen Schal. Zwiegespalten von Hoffnung und Hass, meiner Vergangenheit, treffen zwei  Farben aufeinander, Schwarz und Weiß. Unentschlossen welch Farbe meine Seele ausschüttet und mich repräsentiert, machte ich mich auf dem Weg zum Unterricht. Eigentlich ein ganz normaler Tag, dachte ich doch diesmal schien es anders zu werden, denn es herrschte eine gewisse Unruhe in mir und um mich herum.  Da ich gern mein Umfeld beobachte hatte ich eine andere Sichtweise wie meine Mitmenschen. Deshalb vielen mir auch bewusst die im Winde tanzenden Vögel auf und bewusst die Bäume, die den Anschein machten zu fliehen. Es fühlte sich so an, als käme eine Art von Sturm die uns unbekannt sei und um mich herum  eine einsame Ruhe die sich mit jedem Lufthauch ausbreitete. Jeden Atemzug spürte ich über meinem ganzen Körper und jeden weiteren Atemzug ließen meine Glieder erschaudern. Warum fragte ich mich!? Aber dieser Antwort erhielt ich früher als erwartet, denn im nächsten Moment verdunkelte sich der Himmel.


Ich schaute nach oben, was anfangs wie ein weites weißes Licht aussah erhellte den Himmel und ließ ihn erleuchten. In farbenfroher Gewandtheit, einem Feuerwerk gleichend, entfaltete sich diesen Spektakel, lichterloh. Dieser Anblick war verzaubernd und verführerisch zugleich. Ich hoffte das diese Erscheinung ein Moment meiner Erinnerung wird und doch verblaßte sie im Angesicht des Todes. Rausgezerrt vom lautem Knall und Geschrei, erwachte ich und die Luft um mich herum lodernte und schnürte sich zu einer brennenden Hitze. Geschockt und aufgebracht schaute ich mich um, suchend nach einem schützenden Platz doch keins war zu erreichen, zu weit, zu riskant ich wusste es nicht, panik brach in mir aus, hektisch schaute ich mich um, doch statt Schutz und Geborgenheit, erfasste Trauer mein Herz. Menschen die eins miteinnander waren gingen auseinander.


War das der Mensch der er einst war, egoistisch und hinterhältig, oder sind es die Momente der Angst die es einen veranlassen Freude und Familie zurück zulassen. Ich erblickte meine Nachbarn, die die mir Schutz und ein Teil von Leben gaben, unsere Blicke treffen sich. Ihre Augen vor Furcht gefangen, wandten sie sich von mir ab, mit ihnen ihre Kinder und mit ihnen auch ein Teil von mir. Die Familie die mich mit offenem Armen empfing verschloss sich und die Einsame Vergangenheit holte mich ein. Verlassen von Freude und Familie stellte ich mich der Gefahr, allein gestellt in der einst so dufteten Welt. Mit langsamen Schritten tastete ich mir einen Weg aus meinem Bann. Es war an der Zeit zu riskieren, um zu überleben, statt miteinander. So waren meine Gedanken bis an dem Tag als ich dieses Mädchen sah. Ihr Anblick war hinreißend und doch so geheimnisvoll. Ihr weißes Kleid wehte an diesem dunklen Tagen so schön, so weiß. Es war wie ein Schleier der ihren Körper umhüllte. Sie war wie ein Licht in der dunkelsten Gasse, wie ein Glühwürmchen in der dunkelsten Höhle und wie ein Stern in der dunkelsten Nacht. Verzaubernd von ihrem Anblick ging ich mit behaglichen Schritten zu ihr rüber, nun stand ich vor ihr und meine Stimme vertagte als ich die ihre hörte. Ihre Stimme so gebrochen und traurig zugleich, weinend sprach sie sich aus, war es ein Gebet oder Verzweiflung ich konnte es nicht unterscheiden, doch fühlen konnte ich…


…In welcher Welt ich auch erwache der Tod folgt mir, welcher Person ich mein Herz auch gebe er lässt es wieder fallen, welcher Person ich mich offenbare zerbricht und zerfällt in eisige Scherben.  Welch ein Mensch hat sowas verdient, verlassen von aller Welt ging ich meinen Eigenen, doch ich glaubte daran, an Zukunft, an Liebe, an Freundschaft und an Hoffnung. Im Moment der Trauer glaubt man, aber ich habe nie meinen Glauben verloren und doch werde ich so bestraft. Meine Kraft schwindet, mein Glaube verliert an Halt. Träume und Hoffnungen waren die Säule meiner Brücken. Wo nimmt man Kraft wenn sie einem langsam entzogen wird. Woher nimmt man den Mut am Leben zubleiben wenn alles vor seinen Augen genommen wird woher…

Sie vergrub ihr Gesicht in ihre blutigen Hände und das Geweine, geleitet von Ruinen die einst prachtvolle Gebäude waren, ließen das Echo erklingen. Meine Tränen finden ihren Weg nach außen, meine Tränen die ich hinter einer Mauer aus Hass versteckte, brach. All mein Schmerz und Trauer entsprang in den Sekunden die sie sprach. Ich wollte sie in meinem Armen, ich wollte sie fühlen, sie berühren, sie Lieben. Ahnungslos hebte ich meine Arme und schloss sie ein. Ihr Gesicht wandte sich zu meinem Herzen. Ich suchte Wörter der Demut, doch fand ich nur Wörter des unerreichbaren, der Erlösung.


…Hör nicht auf zu glauben in Tagen wie diesen, solange du Glauben hast solang hast du Hoffnung. Wenn dein Glaube schwächelt dann lass uns gemeinsam an Zukunft, an Liebe, an Freundschaft glauben und wenn es sowas wie ein Gott gibt wird er uns leiten… Es gibt einen Gott… unterbrach in eine Stimme beide drehten sich um und eine Gestalt mit Flügeln und eiserner Rüstung stand vor ihnen, seine Augen so unendlich tief.


Euer Hass, euer Missbrauch, eure Gier nach Macht, rief den Tod. Mein Herr schenkte euch Liebe, Freundschaft und Mut doch ihr habt es ausgenutzt. Soviel wurde euch gegeben, soviel habt ihr euch selbst genommen. Auch die Kraft von meinem Herr ist begrenzt und sein Leid, seine Trauer, über die, die er selbst geschaffen hat, schmerzt ihn und deswegen sind wir hier die Engel die sein Leid teilen. Junge, deine Welt wird dunkel und Einsam, umherwandern wirst du in Tiefen Schluchten die kein Ende haben werden… das wird deine Strafe sein.

Nein! Wird sie nicht denn ich will Leben und ich will das Licht sehen und das mit ihr. Ich will ihr zeigen wie man lebt, wie man lacht, wie man teilt und vor allem wie man liebt. Unser Gott, dein Vater hat uns Gefühle gegeben, damit wir sie aussprechen und Leben. Wie kann ein Mensch diese erhalten, wenn man nicht lebt! Wie kann man Lieben, wenn man es noch nie getan hat! Wie kann man Trauern, wenn man nix hat zum Trauern, all das wollt ihr uns nehmen?! Ihr habt auch Gefühle sowie wir, könnt ihr das nicht verstehe! Werdet ihr auch nicht Trauern, wenn wir nicht mehr da sind.

Doch wir werden Trauern, aber aus unserer Trauer wird kein Hass, sondern Liebe. Denn Trauer ist wie ein langsamer Tod, deswegen gibt es Erinnerungen, schöne Erinnerungen diese lassen unsere Trauer vergessen. Du willst Leben, dann verschon ich dich, aber will das Mädchen Teil von diesem, deinem Leben sein.

Ich will! Ich will spüren, wie man lebt, wie man lacht, wie man teilt und wie man liebt.

Eure Welt wird dunkel und einsam! Keine Freude, keine Überlebende, nur euch zwei?!

Dann soll es so sein! Wir haben Liebe, Erinnerungen und vor allem haben wir eine Zukunft!

Aber Erinnerungen verblassen, Liebe währt nicht ewig und Zukunft verändert, das haben wir erlebt. Ich wünsch euch alles gute Lebt wohl! Michael? Ich habe Hoffnung Vater! Adam und Eva?



Zuletzt von XxruffyXtremexX am Sa 21 Sep - 19:50 bearbeitet, insgesamt 4 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Eine dunkle Welt...(OS,abgeschlossen)   Do 17 Jan - 20:25

   
Hallo XxruffyXtremexX,

ich bin über deine Fanfiction gestolpert und dachte, ich lese sie mal. ^^

Mir hat es besonders gefallen, dass du eine kurze Angabe zur Genre und Inhalt gemacht hast.
An sich hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, doch hier und da sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die du eventuell anpassen solltest oder in Zukunft anders gestalten solltest.
Der erste Satz fängt sehr spannend an, doch nach drei bis vier Kommas wird der Satz zu lang. Am Ende des Satzes überlegt man, was da eigentlich gleich am Anfang stand. Das Entgegensetzen von verschieden Farben gefällt mir sehr.
Der Satz
Zitat :
Ein Eindruck was meine Lieblingsfarbe hätte sein könne.
ist mir irgendwie nicht ganz schlüssig geworden. An der Stelle solltest du vielleicht noch einmal die Tatsache mit der Lieblingsfarbe vertiefen.
Bei Sätzen wie
Zitat :
Jeder Atemzug spürte ich [...]
solltest du auf die Formulierung aufpassen. Besser: "Jeden Atemzug spürte ich [...]".
Die Beschreibung als die Hauptperson in den Himmel sieht ist wirklich sehr sehr schön gestaltet. Ich konnte mir das ganz gut vorstellen.
Im Absatz weiter unten hast du wieder sehr mit den Details gespielt, sodass die Beschreibungen lebendig und authentisch wirken.

Ich springe mal zum letzten Absatz. Hier fielen mir wieder ein paar Fehler auf, obwohl du dir sehr viel Mühe gegeben hast, deinen Standard der Geschichte zu erhalten. In diesem Abschnitt hast du hier und da einiges mit den Zeitformen falsch gemacht.
Hier ein Beispiel:
Zitat :
Euer Hass, euer Missbrauch, eure Gier nach Macht, rufte den Tod.
Richtig müsste es heißen, "rief den Tod". Wenn du in der Vergangenheit schreiben möchtest, ist es wichtig, dass auch im ganzen Text so zu machen. Du springst öfter mal in die Gegenwart.
Der Satz
Zitat :
Werdet ihr auch nicht Trauern wen wir nicht mehr da sind.
, müsste nach dem "Trauern" ein Komma enthalten und dann noch ein "n" mehr an dem "wen".
Hier und da hast du zwar ein paar kleine Fehler, aber dennoch hat mir deine Geschichte gefallen. Weiter so! Smile

Mit freundlichen Grüßen

*Robinmaus*

Hisoka
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BeitragThema: Re: Eine dunkle Welt...(OS,abgeschlossen)   So 20 Jan - 19:44

   
Ich finde deine Geschichte ziemlich interessant...sie ist recht gut geschrieben, aber vom Handlungsablauf wirkt sie auf mich persönlich leicht chaotisch. Dazu mag ich diese Sprünge zwischen allgemeiner Zustands/Umgebungsbeschreibung innerhalb weniger Sätze nicht.

Beispiel:

Zitat :
…Hör nicht auf zu glauben in Tagen wie diesen, solange du Glauben hast solang hast du Hoffnung. Wenn dein Glaube schwächelt dann lass uns gemeinsam an Zukunft, an Liebe, an Freundschaft glauben und wenn es sowas wie ein Gott gibt wird er uns leiten… Es gibt einen Gott… unterbrach in eine Stimme beide drehten sich um und eine Gestalt mit Flügeln und eiserner Rüstung stand vor ihnen, seine Augen eisblau wie das Meer selbst.

Davon abgesehen muss ich sagen, dass ich leicht Mühe habe der Handlung zu folgen. Du machst manchmal keine klaren Trennungen zwischen dem was jene sagt und jene tut...:

Zitat :

Woher nimmt man den Mut am Leben zubleiben wenn alles vor seinen Augen genommen wird woher…
sie vergrub ihr Gesicht in ihre blutigen Hände und das Geweine, geleitet von Ruinen die einst prachtvolle Gebäude waren, ließen das Echo erklingen.


Im ersten Satz ist die geheimnisvolle Gestalt noch bei ihrem "Gebet", dann ist sie ohne Absatz plötzlich fertig. Kein schlimmer Fehler, aber doch verbesserungswürdig.

Das Ende finde ich nicht besonders gut...ich würde dir dringend raten Anführungszeichen bei wörtlicher Rede zu benutzen.

Gut finde ich diese Mystik die du einbaust, beispielsweise fand ich das Auftauchen des Erzengels recht gelungen. Ich finde die Geschichte auch nicht so schlecht wie das vielleicht klingt, es steckt durchaus noch was drin.
Vielleicht kannst du sie ja noch einmal etwas überarbeiten? Würde mich freuen.

Hisoka



 

Schnellantwort auf: Eine dunkle Welt...(OS,abgeschlossen)

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