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Hody_Jones
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 14 Jan - 5:27

   
@ RuffyFan
Du denkst wirklich das Mädchen hat nichts mitbekommen? Das glaube ich nicht. Sie tut bestimmt nur so um nicht in den Fokus des Spottes zu geraten.
Nimm das Mädchen doch bei einer guten gelegenheit zur Seite und kläre sie darüber auf, was hinter ihrem Rücken passiert ( kann ja sein das sie es wirklich nicht weiß ). Das sollte aber keiner mitbekommen. Dann hat sie die Gelegenheit das zu ändern ohne sich vor der klasse zu blamieren. Vieleicht braucht es eine nette und gut gemeinte ermutigung um den ersten schritt zu gehen.
Das würde deinem Karma viele +punkte bringen.
Was du tust und was nicht ist natürlich deine sache, doch so eine gute Tat kann sehr glücklich machen.

Harlequin
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 14 Jan - 7:23

   
Wo hört Ärgern auf wo fängt Mobbing an.

Das ist eine Frage des Standpunkts.
Was für Außenstehende Mobbing ist,
kann für die betreffenden Parteien noch Spaß sein.

Manchmal ist das was der eine als Mobbing bezeichnet,
auch eine Erzieherische Maßnahme unter Kollegen.

Alles schon erlebt.
Nur wenn man alle Hintergründe kennt,
kann man sich sicher sein.

Und ob man sich einmischen sollte, halte ich auch für fraglich.
Die Annahme das ein Gemobbter es nicht mitbekommt, ist ebenso fraglich.
Eine Einmischung geht jedenfalls meist nach hinten los.
Denn wenn ein Opfer keine Hilfe sucht, wird es auch keine annehmen.
Schlimmstenfalls kann eine gut gemeinte Einmischung falsch ausgelegt werden.
Und am Ende ist man selbst der Böse.

Ich sage es nicht gerne,
aber der erste Schritt weg von der Opferrolle ist der,
das man sich selbst eingestehen muss Hilfe zu brauchen und diese dann auch sucht.
Denn nur wer aktiv was zur Verbesserung seiner Lage tut, kann etwas erreichen.
Das das nicht immer ohne Hilfe geht, ist klar.



Tezzeret Agent of Bolas
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 18 Feb - 1:09

   
Mobbing ist ein Verbrechen. Andere necken und leicht ärgern ist nicht schlimm, habe ich selber immer mit Freunden gemacht, aber nie mit anderen, weil die das eben wohl nicht verstanden hätten Wink

Gemobbt habe ich selbst eigentlich nicht, und wenn, dann kann ich mich nicht erinnern, aber sowas sollte eigentlich nicht vorgekommen sein^^

Selbst wurde ich würde ich sagen nicht gemobbt, aber halt geärgert und so. Mobbing würde ich das ganze bei mir nicht nennen, weil es eher harmlos bis nur dumm und nervig war.
Dennoch zog sich das durch viele Jahre und ich konnte die Typen erst mit Gewalt bändigen.
Habe eine Zeit lang Kampfsport gemacht und das Wissen darüber reichte schon aus, damit die, die mich kannten und darüber Bescheid wussten, nicht anfingen, mir auf die Nerven zu gehen.
Sogar meine Kumpels oO, obwohl ich nie wirklich jemanden geschlagen habe


Habe ich schonmal jemandem geholfen?
Aber NATÜRLICH! Ich kann es einfach nicht ausstehen, wenn ich zusehen muss oder sogar einfach nur in den Medien sehe, dass unschuldige Menschen gemobbt oder verletzt (auch physisch) werden.
Ich bin in diesem Punkt echt nicht mehr normal, aber ich hätte keine Hemmungen, solche U-Bahn-Killer vor die bahn zu werfen...ja klingt grausam, aber ich werde niemals akzeptieren, dass solcher Abschaum dafür sorgt, dass unschuldige Menschen auf der Straße Angst haben und eventuell um ihr Leben fürchten müssen.

Beim Mobbing ist es ähnlich: Ich habe 2 oder 3 Mal ernst eingegriffen in der Schule, als Mitschüler von anderen rumgeschubst und geschlagen wurden, auf dem Pausenhof. Das schockierende war aber, dass ich der einzige war, der was tun wollte. Ich war und bin (vor allem jetzt nach dem Unfall und der langen Trainingspause -_-) jetzt nicht der stärkste und fitteste, aber das darf mich nicht davon abhalten, andere zu schützen.
Das ist meine Meinung.
Natürlich darf man nicht dumm sein und sich selbst zum Opfer machen, aber wenn man weiß, dass man helfen kann, ist es keine Pflicht, sondern einfach nur das einzig Richtige, wenn man einschreitet!

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BeitragThema: Re: Mobbing    So 19 Feb - 1:00

   
Also, da ich mal selber ein kleines Opfer des Mobbings war kann ich euch etwas darüber erzählen.

Als ich 14 Jahre alt war , hatte ich ein starkes Acne Problem im Gesicht. Anders gesagt , ich hatte Pickel . Jeden Tag in der Schule wurde ich gemobbt und zbs. Pickelface gennant, was mich zu tiefst verletzt hat, weil ich dafür nichts kann. Ich wurde fast jeden Tag gemobbt und als sie dass dann irgendwann vergessen haben zu tun , dann kam ein Junge und hat sie daran wieder erinnert. Ich musste es irgendwie ertragen und mit 15 Jahren hat sich mein ACNE schon deutlich verbessert. Und jetzt nennt mich auch keiner mehr so . Die die mich früher ausgelacht hatten , haben jetzt selber Probleme , wie mit der Fettleibigkeit oder auch wie ich sie früher hatte mit Pickeln. Obwohl sie mich die ganze zeit verletzt hatten und ich jetzt die Chance habe es ihnen heimzuzahlen , mache ich es nicht , weil ich weiß wie es sich anfühlt gehänselt zu werden und glaubt mir , dass ist kein schönes Gefühl !

Kelbinox
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 25 Feb - 2:43

   
Ich würde mal sagen, beim mobbing sind die Schlimmsten die Mitläufer

Hisoka
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 25 Feb - 12:21

   
@Hody_Jones schrieb:

Ein guter Freund sitzt die nächsten zwei Jahre im Knast weil jemand seine Freundin befummelt hat. Ich finde er hatte recht den zu verprügeln. Einfach unerlaubt zu grapschen ist eine Totsünde.
Darum meine Frage:
Wie sind typen drauf die gemein zu frauen sind oder sie mobben?
Vieleicht hat von euch ja einer eine antwort.

Dass ich das jetzt erst sehe :O Also da muss ich jetzt doch was loswerden. Ist das wirklich dein Ernst? Man muss schon ziemlich zugehauen haben um im Knast zu sitzen. Und ganz ehrlich, jemand der einen anderen krankenhausreif prügelt, nur weil der andere die Freundin an der falschen Stelle angefasst hat, hat da oben einen sitzen, aber ganz gewaltig. Das ist genau die Art von falschem "Heldentum" die ich hasse. So kommt es für mich so rüber, als würde er die Freundin als sein Eigentum betrachten. Es wäre beileibe normal wenn er dem anderen eine scheuern würde, eine einzige Ohrfeige oder sowas hat glaube ich noch niemanden in Depressionen gestürzt. Aber das? Ohne Worte.

Ansonsten finde ich es gut wenn man als das "starke Geschlecht", die schwächeren beschützen möchte. Im Grunde ja eine sehr löbliche Einstellung. Aber! So wie du die Frage stellst, klingt es ein bisschen, als wäre es im Vergleich zu Mädchen Mobbing ein Kavaliersdelikt Jungs zu mobben. Denkst du denn ein Junge kann seelisch nicht auch zerbrechen? Der zeigt es vielleicht nicht so, und wenn doch, dann wird er so aggressiv, dass man nicht merkt wies ihm geht. Aber pauschal Frauen Mobbing als ein Psychopathen Verbrechen darzustellen verharmlost meiner Meinung nach Mobbing an Jungs und Männern.
Wie gesagt, ansonsten ja eine gute Einstellung, da Frauen sich zumindest körperlich nicht immer so gut verteidigen können wie Männer.

Thatch
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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 25 Feb - 15:04

   

Nun ja, da kann ich @ Hisoka nur zustimmen. Es auch so, dass die Gewalt viele Gesichter hat. Was Gewalt ist, entscheidet allein das Opfer. Gewalt schadet, Gewalt tut weh.

Ganz sicher hat jeder von uns schon Gewalt hautnah erlebt. Zuhause, bei Auseinandersetzungen im Freundeskreis, auf dem Schulhof oder auf dem Heimweg. Es fängt nicht erst mit dem Zuschlagen an: Schon eine bedrohliche Körperhaltung kann bereits Gewalt ausdrücken. Gewalt kann in Worten stecken, wenn sie jemanden verletzen oder unter Druck setzen. Richtig schlimm wird es, wenn noch körperliche Gewalt dazu kommt. Man spricht in solchen Fällen von Beleidigung, Nötigung, Erpressung, Bedrohung oder Körperverletzung. Auch Mobbing ist Gewalt, da hierbei jemand etwas tut oder sagt, um andere zu erniedrigen, auszugrenzen oder fertig zu machen. Somit hat derjenige nichts besseres gemacht als den Jungen den er verprügelt hat auch so mobben!

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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 3 März - 20:53

   
Mobbing ich wurde schon oft gemobbt von leuten die dachten ich bin einfach fett aber stimmt nicht. ich habe zwei krankheiten die eine davon ist sehr schlimm und ide andere geht.

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BeitragThema: Re: Mobbing    Mo 5 März - 10:32

   
@Harlequin schrieb:
Wo hört Ärgern auf wo fängt Mobbing an.

Das ist eine Frage des Standpunkts.
Was für Außenstehende Mobbing ist,
kann für die betreffenden Parteien noch Spaß sein.

Manchmal ist das was der eine als Mobbing bezeichnet,
auch eine Erzieherische Maßnahme unter Kollegen.

Alles schon erlebt.
Nur wenn man alle Hintergründe kennt,
kann man sich sicher sein.

Ja, da beginnt eigentlich das Problem, wenn man den Gemobbten nur als Klassenkameraden kennt und nicht näher. Wenn man denjenigen darauf anpricht in unmittelbarer Nähe des Mobber, weil man dummerweise den Anfang verpasst hat, sagt das Opfer ebenso wie die Täter, das es nur Spaß ist, obwohl er es nicht so empfindet, aber sich in der Situation anpasst.
Um es für sich selbst nicht unangenehmer zu machen.

Aber die Gründe für die Mobber sind ganz unterschiedlich, von persönlicher Unzufriedenheit/ fehlender Ausgeglichenheit, über Neid, weil ein anderer Schüler bei den Mädels gut ankommt, weil er einfach die Klappe aufkriegt oder die richtigen Themen hat, schlechte Erfahrungen mit Personen mit Migrationshintergrund/Rassismus, mieses Familienumfeld, Langeweile, Intoleranz bei Äußerlichkeiten (Hautfarbe, dick/dünn, ..) oder Charaktereigenschaften (Unsicherheit beim Lesen, stottern, schüchtern sein), falsche Wertevermittlung, ...
Die meisten Mobber sind mit sich selbst nicht im Reinen und suchen sich gezielt schwächergestellte Personen auf deren Schwächen sie rumreiten können und um ihr vorkorkstes Selbstwertgefühl noch weiter zu auffrischen, wenn sich genügend Mitläufer hinzuschalten.
Aber dieser Hype hält nicht ewig bei den Mobbern an, deswegen suchen sie erneut nach Beute.
Je nach dem wie stark sich sowas jemand zu Herzen nimmt oder es ihn psychisch belastet, kann es richtig dumm laufen
und manche fangen an sich selbst zu verstümmeln (ritzen, ...) oder lassen ihre Frustration an denen aus, die nur teilnahmslos dabei zugeschaut haben, wie es bei den ersten Amokläufen in den USA der Fall war, es war zwar eine radikale Quittung, aber es hat auf Missstände hingewiesen.

Wenn man Mobbing beenden möchte/verhindern, baut man nicht eine Rotte um den Mobber auf und verprügelt ihn,
bedenkt Gewalt führt nur zu Gegengewalt besser gesagt, sie bauscht sich immer größer auf.
Ihr müsst eingreifen, sobald er/sie versucht jemand zu schikanieren, wenn ihm das ein paar mal nicht gelingt und der Fokus auf ihn gerichtet wird, lässt er es irgendwann sein die Mitläufer sind relativ schnell still, als Begleiter sind sie die ersten die beginnen ihr Gehirn einzuschalten.
Allerdings sollte man nicht auf das Niveau des Mobbers runtersausen und ihn dissen ,sondern nachforschen, wo sein Problem liegt und warum er ausgerechnet die Person/en schikaniert.
In meinem Fall konnte ich ihn höherer Funktion (SMVler) in Erfahrung bringen, warum ausgerechnet der Muskelprotz unserer Schule so auf die eine Türkin fokusiert war, früher waren beide echt gut befreundet.
Aber nach zwei Jahren als unser alter Direktor den Ruhestand ging und der neue kam, ging es langsam mit Necken los und steigerte sich langsam, da sie bei manchen Worten Schwierigkeiten hatte beim Lesen und in längeren Sätzen öfters Pausen machte oder bei schwierigen Worten etwas stotterte um sie besser im Blick zu haben, ist er sogar in den Ethik-Unterricht gewechselt.
Ich hatte mit beiden einzeln gesprochen (und später mit beiden zusammen) und erst durch das Gespräch mit ihr kam raus, warum er so fixiert war, anscheinend hatten beide als sie zusammen fort waren 2-3 Tage sich gegenseitig falsche Signale geschickt, besser gesagt er meinte sie sei soweit, dass aus einer guten Freundsschaft eine feste Freundin wird. Aber da er eben eine muskuline Person brauchte sie erst einige Woche um ihm die Wahrheit zu sagen, da sie Angst hatte, er könnte sie verprügeln und hat es ihm in einer Begleitung ihrer Freundin gesgat, dass Schluss sei vor seinen Freunden. Was sie nicht weiß ist, dass er ebenfalls von seinen Kollegen aus der Mannschaft aus anfänglichen Necken herausgedisst wurde, weil er mit seiner jungen Freundin und der wahren Liebe etc. rumgeprallt hat und sich an ihr rächen wollte für seine verletzen Gefühle.
Beide waren nach dem Gespräch ziemlich platt, das ein Außenstehender (ich) die ganze Wahrheit kannte und nicht nur Teilstücke wie die beiden Beteiligten, er hat ihr gesagt, dass er die Situation falsch eingeschätzt hatte und entschuldigte sich bei ihr und fragte sie, dennoch wie sie drauf kam, dass er sie schlagen könnte und er trotz verletzten Gefühlen nie soweit gegangen wäre dies zu tun.

Die Sache hat sich dann in der Schule beruhigt, die alte Freundschaft kam nicht mehr zustande, allerdings übten beide zusammen Deutsch, weil er sich die Schuld gab, dass sie bei der Literatur-Arbeit abschmierte, weil sie sie nicht wegen ihm damals präsentieren wollte.
Sie konnte zwar schlechter lesen wie er, ist aber ein Grammatik- und Rechtschreib-Genie.
Er entschied sich ihr Fels zu werden, aber über das Verhältnis zwischen guten Kollegen ging es nicht hinaus, als er sitzen geblieben ist, fingen seine ehemaligen Mitläufer an ihn mobben.
Schade wenn aus Fahnen im Wind selbst Täter werden, allerdings hat er sich zwei vorgenommen die antreibenden und ihnen mit körperlichen Konsequenzen gedroht, wenn sie weitermachen sollten. Eine Drohung ist zwar eine Leistung, die mich nicht überaus glücklich stimmt, aber immerhin hat er als körperlich überlegener Typ nicht gleich die Fäuste sprechen lassen.

Wie ihr seht, kann man was erreichen, wenn man die Quelle des Übels findet, es wäre zwar schön gewesen, wenn ich mich nicht alleine mit den beiden rumärgern hätte müssen, aber es war ja das Abschlussjahr, das akzeptiere ich als Entschuldigung meienr Klassenkaeraden, immerhin hat ihre Aufmerksamkeit die Mitläufer wegzubekommen. Wink
Ich rate euch aber keine Eskalationen zwischen zwei Fremden zu schlichten,wenn ihr alleine seid und ihr selbst im Fokus steht etwas heftig was abzubekommen und lieber andere animiert miteinzugreifen. Ich kannte unsern muskulinen Typ von der Schule und konnte auch sie gut einschätzen.

Durch das Internet und die sozialen Netzwerke ist Mobbing noch ein stärkeres Problem geworden, da sich die Mobber so mächtig füllen jemand an den digitalen Pranger zu stellen,
aber auch da kam man rausfinden, wer sich hinter einem Nick verbirgt Anonymität in Grenzen.


Und an die wohlgenährten unter uns, was euer Sportleher oder irgendwelche Mitschüler sagt kann zum einen Ohr rein und zu anderen Seite wieder aus, ihr müsst euch und euren Körper mögen, keine außenstehenden Personen! Der BMI ist überbewertet, wer mit seinem Hund draußen spielen kann, eine Stunde wandern, etc. ohne danach zu schnaufen wie ein Seehund nach der Jagd im Wasser ist noch ein gutes Stück von einer kritischen Marke entfernt und die durch Krankheit vorbelastet sind, gebt den Kampf nicht auf und steht drüber was andere sagen!

Ich selbst wurde relativ selten gemobbt, da ich meisten aus meiner Schule mich als unheimlich einstufen durch Vorurteile zu meinem Hobby dem Horrorfilm, vielleicht war es auch mein damaliges Halloween-Cos und meine Filmzitate, aber warum schämen, wenn man andere Hobbys hat !? Very Happy

@Rani deinen letzten Absatz von Monkey finde ich echt schön soweit hätte ich stellenweise nicht gedacht, aber respektieren sollte man die meisten Leute können.

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BeitragThema: Re: Mobbing    So 22 Apr - 20:29

   
Ich wurde mehrmals gemobbt. Warum weis ich nicht abere zum glück habe ich mich immer aufgefangen und unterstützung bekommen. Ich weiss jetzt sollte ich nochmals gemobbt werden kann ich mich an meine Eltern/ Freunde/Lehrer wenden. Früher dachte ich ich wäre ein Looser und würde noch mehr gemobbt werden wenn ich etwas sage. Jetzt weiss ich, dass diese Einstellung falsch war. Ich kann allen die gemobbt werden nur den einen Tipp geben: sagt es. Das gillt natürlich auch für Cyberbobbing. Das ist sogar noch schlimmer als mobbing nach meiner Meinung( der Film homevideo bestätigt das). Ihr müsst darüber reden. Mobbing finde ich schwach. Wenn sich mehrere Leute gegen einen verschwören oder irgentwelche Videos / Fotos ins Internet stellen ,dass ist das mieseste was man machen kann. In Zukunft habe ich einen guten gedanken: die Typen die andere Leute mobben und einem die Kindheit zerstören werden irgentwann unter der Brücke sitzen und betteln. Das ist zwar ein alter Gedanke aber er hat mir Kraft gegeben.

Chirurg des Todes
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BeitragThema: Re: Mobbing    Fr 12 Okt - 16:31

   
Also zum Thema Mobbing. Da kann ich mich vielen nur anschließen, es ist ein Thema des Standpunkts.

Ich für meinen Teil habe einem 'dickeren' Mädchen in meiner Grundschulklasse geholfen. Meinen Freunden habe ich gesagt sie sollen aufhören sie zu ärgern, und es wurde tatsächlich weniger. Dieses Mädchen war mir dankbar und wir gingen auch einmal zusammen ins Kino. Es hat mir keinen Spaß gemacht, aber ich hatte ganz einfach Mitleid. Während ich ihr half wurde mir jedoch klar, dass das Mobbing nicht nur an ihrem Aussehen lag, sondern auch an ihrem Charakter. Sie wohnte im selben Dorf wie ich, also sah ich auch ihre Eltern. Und ich muss sagen es lag wohl an ihrem sozialen Umfeld dass sie ihr Charakter sich nicht gut entwickelte. Als Dank dafür dass ich ihr half machte sie mein Fahrrad kaputt ohne sich zu entschuldigen. Danach wandte ich mich ab und bildete gegenüber Außenseitern ein gewisse Vorsicht. Denn manchmal ich betone manchmal, hat es schon seine Gründe weshalb jemand ausgestoßen wird.

In meiner jetzigen Klasse herrscht wirklich wenig Mobbing und darüber bin ich froh. Natürlich sind wir nicht mit jedem befreundet, aber trotzdem hat jeder mindestens einen Freund oder Freundin und so gut wie alle würde jeden trösten der weint.

Zum Thema 'Weg gucken'. Es gibt immer die, die sich lieber raushalten. Aber das ist nicht deshalb weil sie feige sind. Entweder die gemobbte Person hat es sozusagen verdient, oder man möchte sich bloß nicht mit dem Mobber streiten. Das letztere ist zwar eher feige, aber einfach auch taktisch gesehen kann es sein dass man nunmal dem Opfer sowieso nicht viel helfen kann.


Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: Mobbing    Di 23 Apr - 20:41

   
mhh ich überlege ob ich da jetzt nicht zu Persönlich werde aber ja .. ich schreib es trotzdem

Ja ich geb es zu ich hab gemobbt weil ich sehr aggressiv war oder noch bin. Halt ich war nicht so extrem wie zb die Serie Die Schul-Ermittler
aber ich hab es denoch getan.
Den genauen Grund kann ich nicht sagen , weiß es selbst nicht

aber ich hab dann mit 10 aufgehört . und ab diesen Zeitpunkt habe mich total verändert
bin sehr ruhig geworden war immer leise aber innerlich total Aggressiv naja mach jetzt eh eine Therapie und zum psychiater muss ich auch bald (Depri )

Wurde noch nie gemobbt aber öfters verascht von die Mitschüler , ich kann nicht sagen wie man sich da fühlt wenn man ständig Angegriffen wird und nix tun kann

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BeitragThema: Re: Mobbing    Do 2 Mai - 21:37

   
Ein Thema das gerne unterschätzt wird.

Ich hatte das Glück das ich in meiner Kindheit relativ wenig oder fast garnicht gemobbt wurde. Lag glaub ich daran das ich in Sport Recht gut war und von manchen Schüler schon fast vergöttert wurde . Und relativ einen gesunden schwarzen Humor besitze.

Das Thema Mobbing hab ich in meiner schul Zeit relativ unterschätzt. Und zu meiner Schande muss ich zu geben zu mindesten im jungen Alter nie Mobbing Opfer geholfen zu haben. Dachte Naja es wird schon ein Grud geben warum die Person belästigt wird.
Und ging einfach weiter.

Ich denke im jungen Alter Weiß man nicht. Was man den mit Menschen an tut wenn man mobbt.

Es gibt halt unterschiedliche Täter und Mobbing Opfer. Je nach Typ ist es schwieriger oder einfacher den Opfer zu verstehen. warum er so ist.

Und aus welchen gründen normale Schüler zum Täter werden.

Die einfachsten gründen warum gemobbt wird ist. Wenn das Opfer komisch ist. Zu Schule kommt und stinkt. Oder z.b relativ arm ist und sich kaum was leisten kann. Solche Personen werden gerne gemobbt.

Da kannst du auch als relativ ruhigen Typ zum Täter werden.

Ich denke besonders im jungen Alter sollten die Lehrer, Eltern oder andere Erwachsene das Thema mal ansprechen. Und Kinder auf klären. Mit Sex wird es ja auch gemacht. warum dann nicht mit Mobbing.

Klar gibt es Spezialisten die aus langweile zum Täter werden. Aber davon hätten wir viel weniger wenn manche es nicht so unterschätzen würden.

Zum mit Schreiben Rede ich nur von Jugendliche. In der arbeits sprich erwachsenen Welt sieht das natürlich anders aus.

Gruß xMoritakax



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BeitragThema: Re: Mobbing    So 26 Mai - 0:19

   
Als Ankündigung vorweg: Ich bin weder für Mobbing, noch für soziale Ausgrenzung noch für irgendwas dieser Sachen.
Ich lästere zwar gerne, aber meistens nicht über oberflächliche Sachen wie Aussehen, sondern eher über das inakzeptable Sozialverhalten mancher Menschen. (Früher in der Schule z.B. über die Leute, die immer dämlich Fragen gestellt haben um dann eine gute mündliche Note zu kassieren - die haben den ganzen Unterricht aufgehalten und das hat mich TIERISCH genervt!)

Aber:

@Rani schrieb:


Ein 15 jähriges Mädchen hält die Hand ihres 1 jährigen Sohnes. Die Menschen nennen sie eine Schlampe, weil niemand weiß ,dass sie mit 13 vergewaltigt wurde. Die Leute nennen ein anderes Kind fett. Niemand weiß, dass es eine schwere Krankheit hat, die zu Übergewicht führt. Die Leute nennen einen Mann mit Narben im Gesicht hässlich. Niemand weiß, dass er 4 Menschen aus einem brennenden Haus gerettet hat. Wenn du genau wie ich gegen Mobbing bist, poste das!

Ich wette 95% werden es nicht tun!

Diesen Text habe bereits sehr häufig gesehen und auch andere Texte dieser Art.
Positiv daran ist, sie regen zum Nachdenken an. Negativ ist: "poste das! Ich wette...."
Solche Texte ignoriere ich DIREKT! Denn sie enthalten meistens eine Aussage, die man einfach unterstützen MUSS, außer man ist ein Soziopath oder sonst irgendein Minusmensch, der über Moral gänzlich erhaben zu sein scheint.

Leider, leider sehe ich diesen (und andere) Texte NUR in Statusmitteilungen von Leuten, von denen ich GANZ GENAU WEISS, dass sie sich im echten Leben, außerhalb von FB und ähnlichem eben NICHT so verhalten.

Ich meine es gibt natürlich auch Ausnahmen, auch nette Menschen sind durchaus berechtigt und körperlich sowie geistig dazu in der Lage, diesen Text irgendwohin zu posten.
Aber der Gedanke bleibt. Bei mir zumindest. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, liebe Community. Ich bin jedenfalls dagegen, jeder soll sein eigenes Bild machen und überhaupt:

1.Mädchen: Ich hab noch nie eine Schlampe genannt, nur weil sie ein Kind hat... biologisch gesehen ist 14 das beste Alter um Kinder zu zeugen. Außerdem kann man das auch ökonomisch sehen, wenn die Teen-Mutter bspw. in gutem Elternhaus aufwächst, die sich um die Kindeserziehung mitkümmern (als Großeltern dann) und dem Kind früh genug Eigenverantwortung beigebracht wird, ist das Kind 6 Jahre alt (also Grundschulalter) wenn die Mutter anfängt zu studieren. Es könnte dann selbstständig zur Schule gehen und sich auch schon teilweise um seinen eigenen Scheiß kümmern, wenn es für die Mutter dann mal anstrengend wird. Das funktioniert aber nur bei intelligenteren Erbmaterial und guter Erziehung. Oder auch nicht, ich bin trotzdem mit 6 schon allein zur Schule gegangen Razz
2. Fettes Kind: Ehrlich gesagt sind Krankheiten, die zur Fettleibigkeit führen sehr, sehr selten. Viel häufiger fressen diese Menschen einfach zu viel und das falsche, kombiniert mit zu wenig Sport. Natürlich gibt es auch Drüsenerkrankungen die dazu führen, aber das ist wirklich selten! Umso schlimmer finde ich die Tatsache, dass Fettleibigkeit momentan als Krankheit anerkannt werden soll... darüber Diskutieren wir in der Uni grade häufig und es geht mir entschieden zu weit. Fettleibigkeit ist in meinen Augen das nach außen Tragen der Todsünden Völlerei und Faulheit, ein typisches Nebenprodukt unsere Wohlstandsgesellschaft. Die Omnipräsenz des Essens führt dazu, fett zu werden und mangelnde Selbstdiziplin, keine Krankheit.
Anm: Ich habe nichts dagegen, wenn leute 5-10 Kilo mehr auf den Rippen haben, muss ja nicht jeder son Lauch sein wie ich... aber manche Menschen sind halt so voluminös, das ist nicht mehr feierlich.
3. Ich habe noch nie erlebt, dass ein vernarbter Mensch offen hässlich genannt wurde. Ich kenne selbst jemanden, dem das halbe Gesicht vernarbt ist, und ehrlich gesagt sagen die meisten, dass das einfach extrem cool aussieht, als ob er halt schon was krasses erlebt hätte. Vielleicht hänge ich aber auch einfach nur in den falschen Kreisen rum.



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Back to Topic:

Mobbing.
Meine Erfahrungen:
Ich habe in der Grundschule immer die Freunde gehabt, die dann am Ende des Jahres wegzogen. Aber es ergab sich einfach so. Ich selbst bin die erste Klasse noch in Spanien gewesen und konnte auch schon alles, was in den ersten 3 Schuljahren unterrichtet wurde, in der vierten kam ehrlich gesagt auch nichtmehr viel Unbekanntes dazu. Ich habe als Kind viel gelesen und da ich die gesamte Kinderabteilung der Stadtbibliothek kannte (kein Scherz, ich kannte außer den Gänsehautbüchern wirklich jedes Buch was die hatten!) habe ich mich bereits mit Erwachsenenliteratur auseinandergesetzt und deshalb auch ganz anderes Zeug geredet und gemacht als meine Altersgenossen. Hat mich aber nicht gestört, die Bücher waren meine Welt.
Beim wechsel aufs Gymnasium, so von 5-7. Klasse richtig hart gemobbt in der Schule, wurde dann später weniger. Der Ursprung dessen war einfach, dass ich einfach erstmal als einziger Niemanden auf der neuen Schule kannte, dann war ich zu meinem Pech auch noch Klassenbester und wurde immer gelobt, während die meisten anderen meiner Mitschüler auf dem Gymnasium zum ersten Mal im Leben das Scheitern lernen mussten.
Ich habe mich anfangs dagegen nicht wirklich gewehrt, hab das einfach ertragen, dann hat das mal ne Lehrerin mitgekriegt, wurde dadurch aber nur schlimmer. Bin auch nie irgendwie petzen gegangen oder so. Dann habe ich irgendwann angefangen, leute die mich körperlich bedroht haben besonders brutal zusammenzuschlagen, dann hat das irgendwann aufgehört. Außerdem hat das mein Sportlehrer mitbekommen, der hat den Bullys ne ordentliche Strafe aufgebrummt und mir ne bessere Sportnote gegeben, weil ich angeblich gut kämpfen kann... ist auch was.

Ab der 7. Klasse habe ich mich dann als Klassenclown engagiert und mich durch besonderes desinteresse am Unterricht und frechen bemerkungen hervorgetan, außerdem hatte ich die kriminellsten Streiche drauf und wurde als einziger nie erwischt. Das hat mir dann ein wenig Ansehen und Bonuspunkte verschafft. Zudem habe ich da zum ersten mal n paar Freunde gefunden, was mir zusätzlichen Schutz vor Mobbing verschaft hat. Habe zu der Zeit angefangen sehr viel am Computer zu sitzen und Spiele zu spielen, was mir Zugang in einer Nerd-Gruppe verschaffte, die auch die selben Spiele spielten wie ich.

In der 8. Klasse kam dann ein neuer Schüler in unsere Klasse, der stotterte und auch noch Pen& Paper Rollenspiele spielte... der hat dann (besonders in einer klasse voller Pubertisten) so viel Angriffsfläche geboten, dass ich und die anderen Außenseiter erstmal Ruhe hatten.
Ich hatte eigentlich vor ihn irgendwie zu unterstützen, aber der dachte wohl, dass es ratsam wäre zu versuchen, den Spieß umzudrehen und hat mir das eine oder andere mal versucht einen Streich zu spielen um als cool darzustehen. Hab ich mir nicht gefallen lassen, und ihn fortan auch mitgemobbt. Irgendwann hat sein Vater mal bei mir Angerufen und gesagt, ich wäre der rädelsführer und solle aufhören die Klasse gegen seinen Sohn aufzuhetzen... Na das war aber übertrieben, zu denen gehörte ich nämlich nie! Bin trotzdem nicht stolz drauf, aber er hat zuerst geschossen Wink

Ab der 9. Klasse gings eigentlich, da war ich bereits zum 3. mal Bezirksmeister im Schwimmen gewesen und hatte generell auch ein paar Erfolge gehabt, die einem Ansehen in der Peer group brachten, da war ich dann irgenwann nur noch irgendein Normalo....

__________________________________________________________

Außerhalb von dieser strukturierten Lebensgeschichte habe ich ab und zu mal einen kleinen Privatkrieg gegen irgendwelche Leute geführt, die versucht haben sich mit mir anzulegen. Ich bin in der Hinsicht ein dummer Mensch. Zwar halte ich viel aus und lass mir vieles gefallen, aber wer es übertreibt kriegt den Zorn zu spüren. Als ich klein war, äußerte sich das noch in Körperlicher Gewalt, später bin ich viel subtiler vorgegangen.
Einmal hat irgendein Mädchen das mal auf mich stand (aber ich hatte dann ne Freundin) versucht mir die Beziehung madig zu machen und überall blödsinn übermich verzapft bishin zu der aussage, ich hätte sie sexuell belästigt. Daraufhin kamen 2 Typen zu mir und wollten mich deshalb schlagen. Als dann immer mehr von dem kram kam, habe ich mich dann mal in ihren Freundeskreis gesneakt, mich mit allen ihren Freundinnen und Freunden angefreundet usw. Dann habe ich denen erzählt was wirklich Sache war, bis die alle auf meiner Seite waren (und habe nie dabei gelogen übrigens) bis sie ganz alleine war. Die anderen aus ihrer Klasse haben dann angefangen sie zu mobben, vielleicht weil sie jetzt ohne Freunde (und sie hatte wirklich keine Feunde mehr) ziemlich schutzlos war... , von da an war es wie ein Selbstläufer ... ich habe nichts mehr gemacht aber eines Abends rief sie dann bei mir an und hat geheult und gesagt ich solle aufhören ihr Leben zu zerstören...

Allerdings ging das Mobbing in diesem Fall garnicht von mir aus. Bin ich aber auch nicht stolz drauf.

TL & DR

Ich bin ein Arschloch geworden.
Oder man hat ein Arschloch aus mir gemacht.


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BeitragThema: Re: Mobbing    So 26 Mai - 0:51

   
@Chirurg des Todes schrieb:
Also zum Thema Mobbing. Da kann ich mich vielen nur anschließen, es ist ein Thema des Standpunkts.

Ich für meinen Teil habe einem 'dickeren' Mädchen in meiner Grundschulklasse geholfen. Meinen Freunden habe ich gesagt sie sollen aufhören sie zu ärgern, und es wurde tatsächlich weniger. Dieses Mädchen war mir dankbar und wir gingen auch einmal zusammen ins Kino. Es hat mir keinen Spaß gemacht, aber ich hatte ganz einfach Mitleid. Während ich ihr half wurde mir jedoch klar, dass das Mobbing nicht nur an ihrem Aussehen lag, sondern auch an ihrem Charakter. Sie wohnte im selben Dorf wie ich, also sah ich auch ihre Eltern. Und ich muss sagen es lag wohl an ihrem sozialen Umfeld dass sie ihr Charakter sich nicht gut entwickelte. Als Dank dafür dass ich ihr half machte sie mein Fahrrad kaputt ohne sich zu entschuldigen. Danach wandte ich mich ab und bildete gegenüber Außenseitern ein gewisse Vorsicht. Denn manchmal ich betone manchmal, hat es schon seine Gründe weshalb jemand ausgestoßen wird.

In meiner jetzigen Klasse herrscht wirklich wenig Mobbing und darüber bin ich froh. Natürlich sind wir nicht mit jedem befreundet, aber trotzdem hat jeder mindestens einen Freund oder Freundin und so gut wie alle würde jeden trösten der weint.

Zum Thema 'Weg gucken'. Es gibt immer die, die sich lieber raushalten. Aber das ist nicht deshalb weil sie feige sind. Entweder die gemobbte Person hat es sozusagen verdient, oder man möchte sich bloß nicht mit dem Mobber streiten. Das letztere ist zwar eher feige, aber einfach auch taktisch gesehen kann es sein dass man nunmal dem Opfer sowieso nicht viel helfen kann.


Liebe Grüße

Chirurg des Todes


Sowas kommt mir auch bekannt vor, ich habe ja im vorherigen Post meine eigenen Erfahrungen beschrieben und er ist sehr lang geworden, deshalb denke ich, bin ich berechtigt hierfür einen extra-Post anzulegen.

In meiner Parallelklasse war immer ein sehr dickes Mädchen, die von ihrer Klasse immer Mäcci oder McDonalds genannt wurde.

Dieses Mädchen hatte auch einen richtigen Arschlochcharakter, die war frech zu allen, niemand wollte mit ihr zu tun haben.

Aber da es bei mir ähnlich ist (ich bin beim ersten Auftreten ein Arschloch, weil ich mal gemobbt wurde) denke ich mal, dass es voll die Teufelsspirale ist:

1. Sie wird gemobbt weil sie fett ist
2. Sie entwickelt nen komischen Charakter
3. Keiner mag sie mehr, weil sie ja den komischen Charakter hat
4. Sie denkt, sie wird immernochnicht gemocht weil sie dick ist
5. Ihr Charakter entwickelt sich weiter zum negativen

Ich habe auch mehrfach erlebt, dass dann gerade die dicken (besonders die Mädchen) irgendwann selbst zu Mobbern wurden, also zu denen, die anfangen andere fertig zu machen. Es ist ein Fressen und gefressen werden.


Und bevor jemand fragt, ja bei uns auf der Schule war Mobbing ein starkes Problem, aber die Lehrer haben meistens einfach weggersehen oder wurden selbst gemobbt oder sie haben die falschen bestraft. Einmal wurde ein Junge z.b. mit einem Käsebrot abgeworfen und hat daraufhin eine Strafarbeit bekommen, weil der Lehrer geglaubt hat er hätte versucht im Unterricht zu essen und es wäre ihm runtergefallen...
Das zog sich aber durch alle Register, alle Klassen, alle Schulformen (Haupt- und Realschule waren direkt neben dem Gymnasium, gab in den Pausen auch immer wieder Krawall... außerdem gingen sehr gemischte Leute auf die Schule, es gab viele Leute mit Migrationshintergrund, viele Arme und viele Reiche. Ich komme nicht aus einem Problembezirk oder so)


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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 7 Sep - 19:58

   
Ich hatte mal Erfahrung mit Mobbing nicht als Opfer sondern als Täter.
Es war ein Mädchen das die schlimmste Persönlichkeit hat die man kennen kann.
Die halbe Klasse hat sich gemobbt die andere weggeschauen.
Aber seit einem Jahr versuche ich ihr aus dem Weg zu gehen.
Und ganz ehrlich wenn jemand sie mobben würde würde ich taten los zusehen

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BeitragThema: Re: Mobbing    So 8 Sep - 1:02

   
@Thatch schrieb:
Nun ja, da kann ich @ Hisoka nur zustimmen. Es auch so, dass die Gewalt viele Gesichter hat. Was Gewalt ist, entscheidet allein das Opfer. Gewalt schadet, Gewalt tut weh.

Ganz sicher hat jeder von uns schon Gewalt hautnah erlebt. Zuhause, bei Auseinandersetzungen im Freundeskreis, auf dem Schulhof oder auf dem Heimweg. Es fängt nicht erst mit dem Zuschlagen an: Schon eine bedrohliche Körperhaltung kann bereits Gewalt ausdrücken. Gewalt kann in Worten stecken, wenn sie jemanden verletzen oder unter Druck setzen. Richtig schlimm wird es, wenn noch körperliche Gewalt dazu kommt. Man spricht in solchen Fällen von Beleidigung, Nötigung, Erpressung, Bedrohung oder Körperverletzung. Auch Mobbing ist Gewalt, da hierbei jemand etwas tut oder sagt, um andere zu erniedrigen, auszugrenzen oder fertig zu machen. Somit hat derjenige nichts besseres gemacht als den Jungen den er verprügelt hat auch so mobben!
Sehr schön gesagt.
Soweit ich zurück denken kann, zählte ich damals in der Grundschule zu den Tätern. Gruppenzwang nehme ich mal an. Heute bin ich nicht besonders Stolz darauf. Dann in der Oberschule 7-10 gab es einen Schüler der nicht nur gemobbt wurde, sondern auch mal schikaniert oder auch mal geschlagen wurde, tag täglich. Ich gehörte nicht dazu, jedoch war ich auch keiner der dazwischen ging. Später in der 8-9, hatte ich mal mit dem "Opfer" gesprochen und gefragt, warum er denn nie was unternehme, ich kann die Worte bis heute nicht vergessen: " Lieber Schläge, die nach paar Tagen heilen, als jeden Tag beleidigt zu werden, was man sein leben lang nicht vergessen wird."
Naja ich vermag zwar nicht eines schlimmer stellen, als das andere, jedoch fand ich es schade, dass dieser Junge solch eine Denkweise hatte. Ab da wurde mir klar, was mit "Opfern" eigentlich wirklich los ist, wie sie sich fühlen. Und später wurde ich schlichtweg jemand der ihm half, dennoch aber nicht sein Freund wurde, weil wir nichts gemeinsames hatten, bis auf das wir Klassenkameraden waren.
Seit je her, versuche ich stets Mobbing zu unterbinden, was mir in meisten fällen gelingt, da ich von sehr vielen respektiert ( meist liegt es daran, dass ich professioneller Kampfsportler bin ) bzw. "gefürchtet" ( also eher, dass viele von mir beeindruckt sind) werde, sei es damals in der 11.-13. , Uni oder auch im Sport.

Und wie soll ich Gewalt beurteilen? Da ich seit meines 9. Lebensjahres eine Kampfsportart ausübe, habe ich gelernt, sie auch nur zur Selbstverteidigung anzuwenden. Ich kann mich an Auseinandersetzungen erinnern, in dem ich lieber eine Kassiere anstatt dem anderen eine Lektion zu erteilen, denn in mir ist eine Angst. Was passiert wenn ich mich nicht mehr Kontrollieren kann? und zu weit gehe, dass er vllt. Krankenhausreif auf dem Boden liegt? Nur dieser Gedanke, bringt mich zum lachen, nach dem der gegenüber mir, mir eine verpasst hat. Derjenige versteht dann zu 95% mein Lachen nicht.
Und dann denk ich mir, Bousoshoku. Nein Spaß bei Seite, aber so spielt sich das mit Gewalt bei mir ab.

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BeitragThema: Re: Mobbing    So 4 Mai - 13:30

   
Also ich werde/wurde bissher von niemanden gemobbt & mobbe auch niemanden den ich finde
mobben nicht gut es macht mich manchmal echt traurig wen ich in der Zeitung lese oder in den
Nachrichten höre wie manche Schüler so gemein zu einen anderen seien können mir tun diejenigen sehr
leid die sowas erleiden (erlitten) haben in manchen Fällen fühlen sich die Opfer so fertig gemacht
das sie sich sogar das leben nehmen. Letztens habe ich in den News gesehen das ein Teenager aus Amerika
von seinen Mitschülern gemobbt wurde weil er Homosexuell war mich hat das echt  schockiert,auf der Welt
werden bestimmt auch solche wie er gemobbt und manche nehmen sich sogar das leben. Ich finds traurig und
hoffe das man für Mobbing auch mal bestraft wird den das ist echt nicht gut !

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BeitragThema: Re: Mobbing    So 4 Mai - 15:13

   
wunderschöne Prinzessin schrieb:
Ich hatte mal Erfahrung mit Mobbing nicht als Opfer sondern als Täter.
Es war ein Mädchen das die schlimmste Persönlichkeit hat die man kennen kann.
Die halbe Klasse hat sich gemobbt die andere weggeschauen.
Aber seit einem Jahr versuche ich ihr aus dem Weg zu gehen.
Und ganz ehrlich wenn jemand sie mobben würde würde ich taten los zusehen

Sorry aber ganz ehrlich: Was wolltest du uns damit jetzt mitteilen? Wenn dir die Persönlichkeit eines Menschen nicht passt, ist es okay ihn zu mobben oder einfach nichts zu machen? Das ist ne ziemlich miese Einstellung... mit solchen Gründen kann man so gut wie alle Arten von Mobbing rechtfertigen "Er hat es ja verdient!".

Grundschule würde ich wirklich nicht dazu zählen, weil man als Kind in diesem Alter einfach noch kein ausgeprägtes Sozialverhalten hat, beziehungsweise nicht jeder. Ich habe da auch mal mitgemacht bei entsprechenden Aktionen und wenn ich versuche mich daran zu erinnern, warum ich das getan habe, ist in meinem Kopf ein weißes Blatt Papier.

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BeitragThema: Re: Mobbing    Di 6 Mai - 22:51

   
Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit dem Mobbing.

Aber ich denke ich Weiß wie so etwas entsteht. - Wenn man zu nett ist! Das hört sich ein bisschen absurd an, aber das ist in vielen Fällen so. Oft wird diese Gutmütigkeit ausgenutzt und dann steht man letztlich als den netten Volltrottel da, der sich nicht mal wehren kann. Man sollte natürlich nett sein, aber nicht so dass man den Arsch von einem kriecht damit er dich als "Freund" anerkennt.

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BeitragThema: Re: Mobbing    Di 6 Mai - 23:11

   
@Hisoka
Normal bin ich auch gegen Mobbing, aber diese Person ist nicht das typische Opfer. Sie trägt mit Schuld (nicht wegen ihren Aussehen, aber ich will hier nicht weiter privat werden).

Ja wie gesagt ich gehe jetzt der Person aus dem Weg und ihr geht es auch nicht schlecht.


Mobbing ist aber auch so ein Begriff wo man vieles in ein Topf schmeißt. Von Stifte klauen bis zu Beleidigungen, Gewalttaten.

Bei dieser Person war es in Richtung Stifteklauen, Sachen verstecken usw.
Klar als Täter sieht die Lage immer anders aus als Opfer und ich weiß nicht wie sie sich gefühlt hat, aber ich vermute es war keine Folter.


Das war auch die einzigste Person die ich gemobbt habe. Aber die hat einen Charakter wie von Blackbeard :/

Wie gesagt ich gehe ihr aus dem Weg.
Wenn ich andere sehen die gemobbt werden helfe ich denen, aber bei dieser Person kann ich es einfach nicht bei den Sachen die vorgefallen sind.

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BeitragThema: Re: Mobbing    Mi 7 Mai - 0:18

   
Mobber finden immer einen Grund ihr Tun zu rechtfertigen. Egal was sie gemacht hat, du oder ihr seid kein Stück besser als sie, wenn ihr sowas macht. Stifteklauen und Sachen verstecken klingt harmlos, das stimmt. Aber das kann sich verdammt eklig anfühlen. Ständig wenn du ins Klassenzimmer kommst, liegt alles irgendwo in der Gegend rum, Sachen die dir gehören sind einfach weg.....

Nur weil etwas nach außen harmlos wirkt, heißt das gar nichts ^^

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BeitragThema: Re: Mobbing    Fr 19 Dez - 23:10

   
@Hisoka schrieb:
Mobber finden immer einen Grund ihr Tun zu rechtfertigen. Egal was sie gemacht hat, du oder ihr seid kein Stück besser als sie, wenn ihr sowas macht. Stifteklauen und Sachen verstecken klingt harmlos, das stimmt. Aber das kann sich verdammt eklig anfühlen. Ständig wenn du ins Klassenzimmer kommst, liegt alles irgendwo in der Gegend rum, Sachen die dir gehören sind einfach weg.....

Nur weil etwas nach außen harmlos wirkt, heißt das gar nichts ^^

Da gebe ich dir total recht, egal ob sie merken ob sie jemand mobben oder nicht, rechtfertigen sie es immer mit doofen argumente wie: er hat das und das gemacht daher hat er es verdient...

Aber es gibt klar situationen wo man nicht wirklich peilt das man jemand mobbt, wenn man jetzt aus spass manchmal nen doofen spruch bringt, denkt man nicht das dies so weit jemand verletzten kann..das gleiche mit Cybermobbing, leute haben das gefühl, ah das ja nur im Internet und da kann er ja gehen und ist kein Mobbing..aber dies kann genau so schlimm werden wie in echt, da man ne person aus etwas drängt wo er/sie sich vielleicht wohl fühlt..und solche leute peilen das nicht das sie so dumm sind(und ja ich kannte eine solche person)^^

Lg Igel

......................................................................



@Shamisaly schrieb:
ein Igel ohne Smileys ist wie ein Igel ohne stacheln

Wenn Igel niesen:
Spoiler:
 


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BeitragThema: Re: Mobbing    Fr 19 Dez - 23:52

   
Guten Abend liebe Community,
bevor ich meine eigene kleine Geschichte preisgebe (ist ja alles Anonym) kann ich mal die vier Fragen vom Anfang beantworten.
Also 1.
Nein ich wahr nie das Opfer und da ich von mir behaupten kann ein paar sehr gute Freunde hinter mir zu haben werde ich wohl auch nie das Opfer sein.
2.
Aber mit erlebt habe ich das ganze schon sehr oft.
3.
Nein ich habe dem Opfer damals nicht geholfen. Das ganze hat aber auch einfach etwas mit Selbstschutz zu tun. Wenn ca. 6 Jungs auf einen einzelnen gehen werde ich mich bestimmt nicht für jemanden Prügel kassieren den ich nicht kenne. Tut mir leid wenn ich nicht dem Weltbild vieler User entspreche aber das ist nun mal mein Standpunkt.
4.
Ich bin zwar ein Zyniker und mein Sarkasmus ist durch aus nichts für empfindliche Leute aber ich habe noch nie gemobbt und werde auch nie. So sehr kann ich niemanden hassen das ich ihn anfange physisch und psychisch zu zerstören. Dafür ist mir auch meine Zeit zu schade.

Jetzt aber zu dem was ich erzählen wollte. ich habe in den meisten Beiträgen eigentlich immer nur gelesen *Wie kann mann nur?* und *Wieso tun Mobber so etwas. Ich will echte Mobber auch gar nicht in Schutz nehmen aber mein Erlebnis zeigt deutlich das man stark unterscheiden muss.

Vor zwei Jahren fing plötzlich einer Mitschüler an zu fehlen. Wir dachten eigentlich er sei einfach nur krank. Das es sich bei ihm um einen Mobbingfall handeln könnte daran dachten wir nicht. Es gab nie, wirklich nie auch nur irgendwelche Anzeichen dafür. Nun nach ca. zwei Monaten war es aber offiziell. Der Junge wurde anscheinend gemobbt und wollte nun nicht mehr in die Klasse. Die beiden angeblichen Täter zwei meiner besten Freunde. Es gab mehrere Versuche den Jungen wieder in die Klasse zu bringen aber schien gar kein Interesse daran zu haben. Es dauerte nur einen Tag und schon war er wieder weg.
Am Ende des Schuljahres erfuhren wir das er die Schule gewechselt hatte. Er war nur die ersten zwei Wochen das Schuljahres da.
Jetzt kommt aber der Witz dabei, er und einer seiner Mobber hatten sich gerade erst in diesen zwei Wochen kennen gelernt. Noch dazu muss man sagen das, dass Opfer selber ziemlich viel Dreck am Stecken hatte.
Vor einem Jahr gab es einen ähnlichen Fall in dem schon mal ein Junge aus unserer Klasse raus gemobbt wurde und einer der Täter eben dieser Junge der unsere Klasse verließ.
Nun ich habe die Freundschaft nicht beendet zu den beiden Tätern. Bei genauerer Recherche stellte sich schließlich heraus was wirklich passiert war. Nun eigentlich so gut wie gar nichts. Nur enige sehr derbe Späße aufkosten des Opfers. Dazu einer anscheinend mehr als hysterische Mutter und ein ziemlich empfindliches Opfer und schon hat man seinen Mobbingfall.
Ich kann dazu nur sagen das die beiden Täter bis heute meine Freunde sind und es sind zwei sehr nette und freundliche Menschen die seit diesem Vorfall von vor zwei Jahren niemanden geärgert haben und auch nicht gemobbt haben.

Abschließend kann ich nur sagen, ja Mobbing ist etwas schreckliches und verabscheuungswürdiges ABER man sollte immer genauer hinschauen bevor jemanden gleich komplett als bößartigen Täter hinstellt der totalen Spaß daran hat andere psychisch kaputt zu machen.
Das ist leider meinen beiden Freunden zu unrecht passiert.

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BeitragThema: Re: Mobbing    Sa 20 Dez - 17:52

   
Ich möchte hier auch mal etwas schreiben:
Also ich habe bereits sehr viel Erfahrungen mit Mobbing gemacht (wobei ich dabei meistens ein Ausenstehender war)
Also den Junge den ich kenne (ok. kennen ist relativ, wollte sagen: ich weiß, wie er heißt) ist 4 Klassen unter mir und neu in der Schule. Von seinen Mitschülern wird er ständig gemobbt, und damit meine ich nicht nur sowas wie "Stifte klauen" und so. Auf dem Schulhof wird er nur rumgeschubst und zusammengeschlagen (ja, so etwas passiert auch in einer 7. Klasse). Das Schlimme dabei ist, dass die Anderen Leute dabei meistens nur rumstehen und Nichts, aber absolut gar nichts unternehmen. (Selbst die Lehrer können manchmal nicht wirklich durchgreifen).
Am Anfang haben ein guter Freund von mir und ich mir das noch angeschaut. Aber als es dann wirklich in den Bereich der Körperverletzung ging, hatten wir keine andere Wahl. Wir mussten eingreifen. Soweit ich weis, ist der Junge wohl noch in der Klasse, aber schon länger nicht mehr in der Schule gewesen. Warum das geschah, weis ich nicht, aber nachdem wir es den Klassenlehrern gemeldet hatten (die davon nichts mitbekommen haben/wollten) ist es aber allem Anschein nach besser geworden.
Doch am Ende dieser Geschichte möchte ich mich noch auf die Aussage von @Sanjiforever beziehen: So unschuldig war der Junge wie ich im Nachhinein erfuhr, auch nicht. Er war laut einigen Lehrern und Mitschülern eine sehr große Nervensäge und Besserwisser. Kurz, er war anstrengend, was natürlich trotz alledem keine Rechtfertigung ist, jmd. so grausam zu mobben.
Davon kann ich leider noch so einige Geschichten erzählen, denn Mobbing ist an unserer Schule bei genauerem Hinsehen nichts besonderes mehr. Wie heißt es doch in einem Lied: "Kinder können grausam sein"....
Ich selbst habe ebenfalls schon Erfahrungen mit Mobbing gemacht, wenn auch nicht so massiv.
Damals als ich in der 5. Klasse war, war ein Junge (es ist jener, welcher mich in der obigen Geschichte unterstützte) welcher nicht so sehr in der Klasse akzeptiert wurde (was er heute zwar wird, aber trotzdem nicht so sehr wie andere). Ich -damals sehr beliebt in der Klasse- ging mit gutem Beispiel voran und half ihm wo ich nur konnte. So ging das mit noch zwei weiteren Schülern weiter und mein Eingreifen wurde -leider muss man da schon sagen- nicht wirklich toleriert (zumindest was die Schüler angeht) und so wurde ich von einem sehr beliebten Schüler zu einem "Stück Scheiße" oder einer "Schwuchtel" (was natürlich beides nicht zutraf und auch heute nicht zutrifft Wink )
Tja, ob es das Wert war?
Meine Meinung ist eindeutig: JA. Den statt 16 Leute die mich gut leiden können aber auch nicht mehr und nicht weniger, habe ich nun 4 echte Freunde.
Heute bin ich zwar immer noch nicht der Elvis in meiner Klasse, aber immerhin wieder akzeptiert.
Na also, hat sich doch gelohnt Smile
(Im übrigen: in selbiger Klasse (7) wie der Junge in der 1. Gschichte, ist neulich ein Mädchen aus Thailand hinzu gekommen. Sie sprach weder Deutsch noch Englisch (und ist mit Ihrer Mutter nach Deutschland zu ihrem Vater gezogen). Sie wurde nicht nur von allen akzeptiert, sondern ist sehr beliebt, hat sich perfekt in die Klasse intregiert.)
So, das soll es aber nun gewesen sein Smile
Einen schönen und erholsamen Abend wünscht euch
Traffylaw Smile

mfg



 

Schnellantwort auf: Mobbing

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