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ElektechN9ne
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BeitragThema: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 29 Mai - 0:24

   
So Freunde der litarischen Freizeitbeschäftigung,
da ich eigentlich ursprünglich am Fanfiction-Bewerb teilnehmen wollte, jedoch meine Geschichte bis dato nicht fertig bekomme, werde ich versuchen hier meinen kreativen Erguss zum Besten zu geben.

Vielleicht ein paar Infos zur Story/Idee:
Habe mich vor Kurzem etwas über Salvador Dali informiert und bin dabei auf ein Bild gestoßen, was danach schrie, in eine Geschichte verfasst zu werden.

die Muse:

Die Story:
 


Inhaltsangabe:
I. Felsklippenpass Arc

~ Kapitel 01: Die Expedition in eine fremde Ferne ~
~ Kapitel 02: Gargoyles ~
~ Kapitel 03: Begegnung mit dem Wächter ~
~ Kapitel 04: Gebrülle ~
~ Kapitel 05: Ein raffinierter Plan ~

II. Cleffington Island Arc

~ Kapitel 06: Endlich wieder Festland ~
~ Kapitel 07: Festnahme ~
~ Kapitel 08: In der Arena ~
~ Kapitel 09: Ein neuer Feind zeigt sich ~
~ Kapitel 10: Brenzlige Situationen ~
~ Kapitel 11: Die Totenpriester ~
~ Kapitel 12: Der Countdown läuft ~
~ Kapitel 13: Aura ~
~ Kapitel 14: Unerwünschter Besuch ~
~ Kapitel 15: Konfrontationen ~
~ Kapitel 16: Dianas wahre Kraft ~
~ Kapitel 17: Ein knochenharter Gegner ~
~ Kapitel 18: Kampf um das Schiff ~




Zuletzt von ElektechN9ne am Mo 25 März - 22:41 bearbeitet, insgesamt 29 mal bearbeitet
ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 29 Mai - 0:28

   
Kapitel 1: Die Expedition in eine fremde Ferne

„Käpt’n Thunder, das Schiff ist bereit zum Ablegen, Sir!“, brüllt eine Stimme in eine dunkelbeleuchtete Kajüte des Kapitäns. „Hervorragende Arbeit, Seemann. Abtreten!“, erwidert dieser und lässt den Matrosen wieder auf seinen Post zurückkehren. Der Kapitän steht langsam auf und begibt sich Richtung Deck, wo ihn die Passagiere, bestehend aus vielen Abenteurern und Schatzsuchern, das erste Mal zu Gesicht bekommen. Die Mitreisenden blicken alle neugierig auf das obere Podest des Schiffes, auf welchem der Kapitän zum Vorschein kommt. Sie erkennen einen großen Mann, bestimmt um die zwei Meter hoch. Er trägt eine weiß-blaue Kapitänsmütze mit einem Schmetterlingsymbol darauf; einen langen, dunkelblauen Mantel, der reichlich mit Orden übersäht war; eine dazu passende Uniformshose und hohe, schwarze Stiefel, die auf Hochglanz poliert sind. Sein Gesicht versteckt er hinter einem roten Vollbart.
„So ihr seid also die mutigen Abenteurer, die sich mit mir auf diese Reise wagen?“, sagt er zu der Menge, die gespannt seinen Worten lauscht. „Eins soll euch gesagt sein: Ich garantiere niemanden, dass er diese Reise überlebt, geschweige denn, dass wir – falls wir überhaupt zurückkommen – dies unbeschadet tun. Dieses Schiff wird sich auf einen Kurs begeben, welcher den uns bereits bekannten Kreaturen, Stürmen und unzähligen noch unbekannten Gefahren ausliefern kann. Jener Mann, der meint, dass er dieses Risiko nicht in Kauf nehmen will, sollte dieses Schiff umgehend verlassen, da ich keine Zeit haben werde, mich um hochmütige Jungspunde zu kümmern.“ „Dieser Kerl ist wohl kein Freund der ermunternden Worte, findest du nicht?“, fragt einer der Passagiere in einem dunkelbraunen Mantel mit Pelzkapuze seinen Stehnachbar. „Ich scheue keine Gefahr und kann den Leuten, die es tun, nur dasselbe raten wie der Kapitän.“, gibt dieser, welcher in typisch farbenprächtiger, orientalischer Bekleidung und einem Turban angezogen ist, als Antwort. „Na da hab ich ja eine reizende Reisegesellschaft bekommen.“, denkt sich der Kapuzenträger und hört weiter dem Kapitän zu, welcher mit seiner Ansprache schon beinahe am Ende ist. „Gut, da nun alle, die sich selbst als bereit für diese Reise betrachten, an Bord sind können wir ablegen. Steuermann Kurs auf Nordwest.“ „Aye, Aye, Sir!“, erwidert dieser und das Schiff legt ab.

Das Schiff, auf dem sich die Mannschaft befindet, ist ein so genanntes ‚Winged Ship‘, welches im Land Natrolya ein beliebtes Fortbewegungsmittel für Expeditionen in fremde Weiten ist. Hierbei handelt sich um ein im Aufbau gewöhnliches Schiff, jedoch befinden sich an den Mästen keine normalen Segel, sondern Riesenschmetterlinge, welche dem Schiff ermöglichen sich auch in der Luft fortzubewegen. Doch dieses Schiff hat eine weitere Besonderheit: es ist das größte Model seiner Art und ist eigens von ihrem Kapitän, dem weltweit renommierten Schiffsbauer und Abenteurer, Eric Thunder, für diese Reise zur sagenumwobenen Schatzinsel, Aura Terra, konstruiert worden.

„Wir nehmen zuerst die Seeroute!“, ruft der Kapitän seiner regulären Mannschaft zu, kurze Zeit später setzt sich das Schiff in Bewegung. Es ist ein prachtvolles Schiff, neben dem perfekt gebauten Schiffsrumpf aus teurem Vulkaneichenholz sorgt es vor allem für Aufsehen durch seine sieben Mäste und den jeweiligen farbenfrohen Riesenschmetterlingen, die darauf befestigt sind. Während das Schiff seine ersten Seemeilen zurücklegt, beschließt der Kapuzenträger von vorhin seine Mitreisenden etwas besser kennenzulernen. Zuerst erblickt er eine junge, leicht bekleidete Frau mit violettem Haar und einem Stirnband, worauf das Zeichen für Kampf gestickt ist. Sie ist gerade damit beschäftigt einfache Kampfübungen zu praktizieren, bis sie der Kapuzenträger plötzlich anspricht: „Hat dich der mürrische Kapitän etwa so eingeschüchtert, dass du gleich nach dem Ablegen eine Trainingseinheit einlegen musst?“ „Ich trainiere sechs Stunden täglich um auf die Dinge vorbereitet zu sein, vor denen der Kapitän uns gewarnt hat. Und wenn du nicht als Monsterfutter enden willst, rate ich dir das auch zu tun, Sprücheklopfer.“, gibt sie ihm keck zur Antwort. „Glaub mir, ich bin relativ gut auf diese Reise vorberei…“, noch bevor er aussprechen kann, täuscht sie einen Tritt in sein Gesicht an, den sie erst unmittelbar vor seinen Augen abbricht. „Was wolltest du sagen?“, fragt sie dreist. „Schon gut. Ich werde es mir zu Herzen nehmen. Mein Name ist übrigens Trice.“, er reicht ihr die Hand. „Mein Name ist Diana. Einigermaßen schön dich kennen zu lernen.“, nimmt den Handschlag an drückt Trices Hand fest zusammen. „Scheinst ja doch etwas Power zu haben.“, fügt sie hinzu, als sie bemerkt, dass er ihren kräftigen Händedruck, der bereits so manchen in die Knie gezwungen hat, ohne Probleme standhält. „Sonst hätte ich das Schiff auch verlassen. Sag mal, kennst du jemanden auf dem Schiff?“ „Nein. Ich bin alleine hier, wobei der Typ dort drüben mit dem Turban. Sein Name ist Kazimir, er kommt aus der Wüstenregion Wobaii und soll angeblich ein Schamane sein.“ „Hatte bereits das Vergnügen, ein wirklich sympathischer Genosse.“, so das Gespräch zwischen den beiden. „Darf ich dir auch eine Frage stellen, Trice?“, fragt Diana. „Na klar doch.“ „Warum hast du dich auf diese Reise begeben? Ich nehme an, du weißt, dass sie dein Leben kosten kann. Bist du auch so jemand, der sein Leben für Geld auf’s Spiel setzt?“ Trice grübelt kurz, während Diana auf seine Antwort wartet. „Die Sache ist, mein Leben ist mir momentan nichts wert.“ Diana ist erstaunt, traut sich jedoch nicht weiter nachzufragen, bis Trice von selbst mit der Sprache rausrückt. „Mein Stamm wurde vor einem Jahr von einem Tyrann heimgesucht. Ich bin der Einzige, der das überlebt hat. Und ich muss wohl nicht erläutern, dass ich mich rächen werde, nur muss ich stärker werden, deshalb mach ich das hier mit, es ist für mich Training. Das Geld interessiert mich nicht. Wie sieht’s bei dir aus?“, gibt Trice mit ernster Mine von sich. „Ich brauch das Geld um eine Operation meines Vaters zu bezahlen, er leidet unter einer schweren Krankheit. Wie wär’s wenn wir uns zusammen tun? Ich sehe, wir haben beide gute Beweggründe das hier zu überstehen, und zu zweit haben wir wohl deutlich bessere Chancen. Partner?“, nun reicht Diana Trice die Hand, welcher mit einem Lächeln im Gesicht und dem Wortlaut „Partner!“ einschlägt. Die beiden quasseln noch etwas mit einander, während das Schiff stur seinen Kurs folgt.

Nach einigen Stunden Fahrzeit brüllt plötzlich einer von Käpt’n Thunders Matrosen: „Käpt’n Thunder! Hinter uns braut sich ein riesiger Orkan zusammen.“ Der mürrische Kapitän, der gerade neben seinem Steuermann steht und genüsslich eine Pfeife raucht, schaut in Richtung des Sturms. Ihm tut es die mutige Wunschbesatzung gleich, wobei sich viele einen Anruf von Angst nicht verkneifen können. Thunder beginnt nur zu lächeln. „Endlich, wurde aber auch Zeit. Diese Stürme lassen auch immer länger auf sich warten, haha.“, er nimmt gemütlich noch einen Zug seiner Pfeife, bis er weiter mit seinen Befehlen fortfährt: „Macht die Schmetterlinge bereit! Wir nutzen den Orkan um auf die Himmelsroute zu wechseln! Also alle Mann auf ihre Posten, und den Mitreisenden unter uns empfehle ich, sich irgendwo fest zu halten, es sei denn, er will mit Haien baden.“ „Aye, Aye, Sir!“, erwidert seine Mannschaft und beginnt mit den Vorkehrungen für das Abheben. Der Rest der Passagiere folgt dem Rat des Kapitäns und hält sich an Mästen oder anderen Fixteilen des Decks fest.

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 6 Jun - 15:42

   
ich nehme mal an, dass hier kein Interesse an der Geschichte vorhanden ist.

- pls close -

Nico Robin x3
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 6 Jun - 17:58

   
hey ElektechN9ne

deine geschichte ist eigentlich richtig gut ^^
ist schön geschrieben da du alles gut und detailiert beschreibst.

aber ein wenig kritik muss auch sein...
ich finde das ein wenig die spannung fehlt. na gut es ist das erste kapitel ist ja klar das es da noch nicht so spannend ist aber irgendwie ist es schwer dran zu bleiben wirkt irgendwie etwas langweilig.

aber im großen und ganzen finde ich das es eine gute idee ist und ich hoffe doch das du sie weiter schreiben wirst. ^^

LG Nico Robin x3



piecer
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 6 Jun - 20:50

   
Ich finde deine Geschicchte nicht schlecht.
Die Spannung kommt noch und weil niemand was schreibt ist ,das die meisten gerade die neuesten Sachen lesen und nicht noch schauen was vor ein paar Tagen war !
Ich würde mich auf mehr von dir freuen ! Mach bitte weiter

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 6 Jun - 21:19

   
Ihr Ganoven! ^^
erstmal Danke!

ja das mit der Spannung ist mir (leider) durchaus bewusst, aber wollte das Ganze erstmal ins Rollen bringen und sehen, ob die Grundidee ankommt.

Im nächsten Kapitel geht es allerdings zur Sache und es kommen noch ein paar interessante Charakter zum Vorschein.

X.Zorro
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 9 Jun - 23:56

   
Hab mir mal dein erstes Kapitel durchgelesen und finde es richtig gut.

Formkriterien wie Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik werden fast fehlerfrei erfüllt, was schonmal für nen reibungslosen Redefluss sorgt.

Zum Inhaltlichen, mir gefällt deine lebhafte Erzählweise, die Charaktere sind gut ausgemahlt und etwas Komik konnte auch schon anklingen.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Onenami25
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 18 Jun - 14:32

   
Ich finde deine Geschichte auch gut Smile

Es antworten bestimmt nicht viele weil die meisten die geschichten mit den strohhüten oder bekannten Gesichtern lesen Wink

Ich muss zustimmen das es bis jetzt noch ein !wenig! Langweilig ist aber das legt sich ja im laufe der zeit :p

Ich hoffe du schreibst weiter !
MfG Onenami25

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 2 Jul - 22:03

   
Kapitel 2: Gargoyles

Der Moment der Kollusion ist gekommen. Die Windböen treffen auf das Schiff. Viele der Abenteuer zittern und haben Angst. Nur eine Hand voll zeigt sich relativ unbeeindruckt. Plötzlich erhebt sich das Schiff, wie durch Geisterhand in die Luft. Die Schmetterlingssegel beginnen langsam und gleichmäßig zu schlagen, und das Schiff steigt Meter für Meter höher. „Unfassbar!“, sagt Diana während dieses Vorganges. Diese Faszination tun ihr viele gleich.

Plötzlich meldet sich wieder Käpt’n Thunder zur Wort: „Hört mir nun alle zu! Wir passieren gleich den Felsklippenpass. Dies bedeutet, dass wir in wenigen Stunden Orte erreichen werden, die vor uns noch niemand aus unserer Zivilisationsumgebung gesehen hat, geschweige denn dort hingelangen ist. Es gibt nun für niemanden ein Zurück, das Überleben liegt in euren Händen und Fähigkeiten. Möge diese Reise Früchte tragen. Ich wünsche uns allen viel Glück!“. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren wendet sich der Kapitän nun wieder Richtung Steuerrad. Hinter ihm lässt er tosenden Applaus und motiviertes Gebrülle seitens der Abenteurer.

„Endlich, nun kann ich dir Welt zeigen, was in mir steckt.“, sagt einer der euphorischen Mitstreiter zu seinem Rechtsgegenüber. Dieser antwortet jedoch nachdenklich: „Ich freu mich auch riesig, nur es muss doch einen Grund geben, warum der Felsklippenpass eine Grenze zwischen unserer und fremden Zivilisationen zieht.“ „Kennt ihr nicht die Geschichten? Angeblich soll eine riesige Kreatur diesen Pass bewachen. Mir fällt nur nicht mehr ein, welche es war.“, baut sich ein Dritter ins Gespräch ein. „Gargoyles?“, ruft jemand zu ihm rüber. „Nein Gargoyles waren es nicht. Die sind doch nicht riesig.“, gibt ihm der Spekulant zur Antwort. „Nein, ähh… ich m-m-mein… da sind G-g-gargoyles.“, bringt der Mann von vorhin noch hysterisch zum Ausdruck, bis ihn ein Gargoyle an den Schulter erwischt und ihm vom Schiff reißt. „Verdammt! Da ist ein Angriff!“, rufen die drei restlichen Gesprächsteilnehmer beinahe zugleich.

„Diana, hast du das gehört? Wir werden angegriffen!“, fragt Trice Diana, die gerade in ein Gespräch vertieft waren. „Ja, hab ich. Schnell wir müssen eine Verteidigungslinie aufbauen, bevor sie aufs Schiff gelangen.“, gibt sie ihm prompt zur Antwort. Doch zu spät. Nur wenige Sekunden später, platziert bereits ein Gargoyle vor ihren Augen. Er ist ungefähr zwei Meter groß und hat eine mattgraue schuppige Haut. Auf dem Rücken trägt er Flügel, die nochmal mindestens genauso groß sind, wie der Gargoyle selbst. Seine Augen leuchten scharlachrot. Der Gargoyle brüllt wie am Spieß und zeigt seine messerscharfen Zähne und Klauen. Eine wahrlich angsteinflößende Erscheinung. „Keine Angst, Diana. Mit dem Ungetüm werde ich schon fertig. ‚Eisbändiger…‘.“, Trice will gerade zu einem Schlag ausholen, in dem er seine Kraft bündelt, doch er wird unterbrochen. „‘Wüstensense`!“, plötzlich durchschneidet eine Sense den Gargoyle von hinten und trennt somit seinen Kopf von seinem Körper. Unmittelbar danach zerfällt der gesamte Gargoyle zu Steinbrocken. Es ist Kazimir, der die Sense hält. „Passt auf! Diese Kreaturen sind zwar nicht besonders klug, jedoch schrecken sie vor keinem Angriff auf unaufmerksame Opfer zurück.“, gibt Kazimir Trice und Diana als Rat, bevor er sich wieder ins Getümmel stürzt. „Hast du das gehört, Diana? Wir sollten also nicht mit unserer Kraft sparen, wenn wir diese Viecher erledigen wollen.“, sagt Trice, doch Diana war schon längst nicht mehr hinter ihm. Er blickt sich kurz um, bis er sie erspäht. Sie springt gerade in die Luft, nur ein paar Meter von Trice entfernt. „Nehmt das ihr räudigen Bestien! ‚Material Wild Arts: Pumakick‘.“, Diana dreht sie gekonnt in der Luft und tritt einem Gargoyle, unmittelbar in ihrer Nähe, mit einem kräftigen Kick ins Genick. Das Monstrum stürzt zu Boden und zerfällt bereits zu Gestein.

„Gargoyles, diese lästige Luftratten. Ich schätze, dass hier soll wohl die erste Prüfung sein, die uns die fremde Welt auferlegt.“, Käpt’n Thunder während eines Selbstgespräches. Auf und rund um das Schiff ist die Hölle los. Die Abenteurer verteidigen sich tapfer, jedoch schrumpft ihre Zahl immer mehr auf eine überschaubare Zahl herab. „Kazimir. Diana. Beide haben bereits bewiesen, dass sie sich mit diesen Biestern messen können. Nun bin ich an der Reihe.“, denkt sich Trice, während er sich Schritt für Schritt zur Reling macht, während sich um ihn herum seine Mitstreiter eine heiße Auseinandersetzung mit den Angreifern liefern. Mit einem satten Sprung schraubt er sich gute fünf Meter in Lüfte. „‘Eisbändiger Kampfstil: Frostsplitterkanonade‘.“, Trice verwandelt seinen gesamten Körper in einen riesigen Eisklumpen, der nach und nach hunderte Eissplitter auf die Gargoyles abschießt, die diesen Angriff nicht Stand halten können und zu Stein zerbröckeln. Nach diesem Manöver verwandelt sich Trice zurück und landet wieder auf dem Deck. Er bricht nach der Ladung auf die Knie. „Dieser Angriff erfordert zwar ein großes Maß an Energie, jedoch sollten wir nun erst mal Ruhe haben.“, denkt sich der Mann der Stunde, während er stark schnauft.

„Trice, das war beeindruckend!“, lobt Diana ihren Freund. „Ich schätze, ich hab dir wohl ein Einiges zu verdanken.“, schließt sich Kazimir an. Beide gehen zu Trice hin. „Ja… aber… ich hätte… den Angriff… bereits früher… starten… sollen.“, Trice komplett außer Puste. Diana und Kazimir wissen zuerst nicht was er meint, doch nach einen kurzen Blick auf das Deck bemerken sie, dass mit ihnen und Trice nur noch der Käpt’n samt seiner Originalbesatzung und weiterer Passagier an Bord sind. „Käpt’n! Können Sie … uns … bitte erklären … warum … sie und … dieser Typ dort … nicht von … en Gargoyles … attackiert worden … sind.“, so Trice wieder. „Diese Technik nennt sich ‚Naturelle Präsenz‘. Der Benutzer strahlt dabei eine innere Kraft aus, die Tiere wie diese Gargoyles wahrnehmen können. Ich hätte aber nicht gedacht, dass jemand von euch diese Technik beherrscht. Um sie zu erlernen bedarf es jahrelanges Training mit Wildtieren.“, gibt ihm der Käpt’n sofort zur Antwort. „Das trifft … vielleicht auf sie und … den Kerl dort zu … doch ihre Besatzung wurde … von den … Gargoyles nicht mal … realisiert.“, langsam kommt Trice wieder zu Kräften. „Ich schätze, dass das mein Tun zu verantworten hat, Eisbändiger.“, spricht eine Stimme. Plötzlich hüpft jemand aus dem Krähennest an Deck.

Onenami25
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mo 2 Jul - 22:22

   
Hey ElektekN9ne

Ein tolles Kapitel muss ich sagen Wink
Gefällt mir sehr gut und ich bin gespannt auf die Fortsetzung!
Diese Naturelle Präsent erinnert mich an Haki Very Happy
Mal sehen was für Gefahren dem Schiff noch Wiederfahren in der neuen Zivilisation und wer der Bewacher des Eingangs ist!

MfG Onenami25

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 3 Jul - 15:40

   
hey ElektechN9ne

Das ist ein wirklich tolles Kapitel Very Happy
Das mit den Gargoyles kam finde ich überraschend.
Hat mir bisher wahnsinnig gut gefallen. ^^

Freu mich auf eine Fortsetzung Laughing

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 4 Jul - 4:26

   
Kapitel 3: Begegnung mit dem Wächter

Ein Mann springt vor den Augen der restlichen Abenteurer vom Krähennest auf das Deck. Er trägt einen violetten Anzug samt Umhang. Sein Gesicht ist auf der linken Seite mit einer Maske verdeckt, auf der rechten erkennt man seine tiefblauen Augen. Auf dem seinen blonden Haaren trägt er einen farblich zum Anzug passenden Zylinder. Ebenfalls tragen weiße Handschuhe, so wie schwarze Lackschuhe zu seinem schmucken Outfit bei. Alle Augen richten sich auf ihn. „Gestatten? Mein Name ist…“ – „Gio Wonders, der Illusionist!“, unterbricht ihn Diana. „Wie kann sie mir meinen Auftritt versauen?“, Gio leicht bedrückt in seiner Gedankenwelt. „Genau der bin ich. Ich bin ebenfalls Käpt’n Thunders Angebot nachgegangen, und er hat mich gefragt, ob ich nicht mit meiner Kraft eine Illusion einer Mannschaft machen könnte. Und bin ein gefiedelten Trick…“ – „Spiegelstaub und dünne Fäden.“, unterbricht ihn diesmal Kazimir. „Er hat den Trick durchschaut?“, Gio wieder leicht enttäuscht aber auch verwundert in seiner Gedankenwelt. „Ich fasse es kurz. Gio ist, genau wie ihr, ein beauftragter Abenteurer. Da sich jedoch keine richtige Schiffsbesatzung finden ließ, die sich auf diese Reise einlassen will, hat er sich angeboten, diesen Part zu übernehmen.“, ruft der Käpt’n dazwischen. „So viel zu meinen phänomenalen Auftritt.“, seufzt Gio.

„Nun denn. Wir sechs sind wohl die einzigen, die der Felsklippenpass bisher für würdig hält. Ich hab zwar auf eine höhere Anzahl gehofft, aber man muss das Beste aus der Situation machen.“, so der Käpt’n wieder. „Wie meinen Sie das?“, fragt Diana etwas verwundert. „Die Gargoyles waren eine Prüfung des Wächters. Nur diejenigen, die sich ihm als würdig erweisen, gewährt er ein Aufeinandertreffen mit ihm. Und nur die diejenigen, die ihn im Kampf besiegen, können die hintere Seite des Passes passieren.“, erzählt der Käpt’n den fünf letzten Passagieren. „Aber Sie haben sich doch ebenfalls als würdig erwiesen, sie hätte so doch schon viel früher passieren können.“, fragt Diana dazwischen. „Sei nicht albern, Kindchen! Wie bereits erwähnt habe, muss man den Wächter zuerst besiegen und dies ist alleine ein Ding der Unmöglichkeit.“ „Haben Sie den Wächter bereits gesehen?“, Kazimir will mehr darüber erfahren. Der Käpt’n erwidert dies mit einem prompten Nein. „Aber ich kenne den Mythos.“, fügt er hinzu. „Es soll sich um eine antike Kreatur handeln, dessen Gebrüll alleine schon ganze Armeen in Schock versetzen kann. Es wird ohnehin nicht mehr lange dauern, bis wir ihn kennenlernen dürfen.“ „Eine … Bekanntschaft … auf die … ich locker … verzichten könnte.“, Trices Statement dazu.

„Trice ist noch erschöpft von seiner Attacke. In diesem Zustand wird er wohl kaum mit dem Wächter mithalten können, dafür haben wir nun Gio, er konnte immerhin eine ganze Mannschaft illusionieren. Und es gibt noch den einen Typen, der auch die ‚Naturelle Präsenz‘ einsetzen konnte, aber noch keinen Ton von sich gab.“, Diana berechnet ihre Chancen gegen den Wächter, bis sie plötzlich Kazimir zu diesen Typen hingehen sieht. „Hey du? Wir könnten demnächst deine Hilfe gebrauchen.“, wirft Kazimir ihn entgegen. Doch es kommt keine Antwort. „Hör mal, die Sache ist verdammt ernst, also solltest du…“, Kazimir erschreckt sich mitten in seiner Ansprache. „Der Typ schläft!“, ruft er laut. Erschütternde Gesichter bei allen Beteiligten. „Was sagst du da? Das ist unmöglich, er hat vorhin doch mit seiner inneren Kraft die Gargoyles eingeschüchtert. Diese Technik ist im Schlaf unmöglich ausführbar.“, erschreckt sich der Käpt’n. „Vielleicht sollten wir ihn aufwecken.“, baut sich Gio ins Gespräch ein. Kazimir rüttelt die Person an der Schulter und ruft mehrmals, dass sie aufwachen soll. Erfolglos. „Eventuell klappt’s ja auf die Tour. ‚Material Wild Arts: Snake Arrow‘.“, Diana streckt ihren rechten Arm komplett gerade nach vorn und versucht den Kopf des Langschläfers zu attackieren, doch dieser nickt unmittelbar vor der Kollision mit dem Kopf zur Seite, so dass Diana nur in die Wand hinter ihm trifft. „Was zur Hölle?“, Diana ist verwundert. „Unglaublich! Das war…“, Gio versucht das Szenario zu erläutern, bis er vom Käpt’n unterbrochen wird: „… ein Abwerreflex seines Körpers.“ „Aaah! Kann man denn hier nie fertig sprechen? Die klauen mir alle ruhmreichen Momente.“, Gios deprimierter Gedankengang. „Was ist das für ein Kerl? Erst führt die ‚Naturelle Präsenz“ im Schlaf aus und nun weicht er im selben Zustand auch noch Angriffen aus. Seine Reflexe sind unfassbar.“, der Käpt’n rätselt ununterbrochen um welche Person es sich handelt könnte, die während solcher Turbolenzen ein Nickerchen auf seinem Schiff macht.

Ein lautes Aufjaulen ertönt. „Der Wächter!“, Trice rappelt sich langsam wieder auf. Auch die restliche Besatzung macht sich kampfbereit. „Dann müssen wir die Dinge halt vorerst ohne unseren Siebenschläfer hier regeln.“, gibt Kazimir bewegt sich Richtung Trice, während er seine Fingerknochen knacksen lässt. „So gefällt mir die Situation zwar überhaupt nicht, aber was bleibt uns anderes übrig?“, auch Diana schließt sich den beiden an. „Nun denn, lasst uns gemeinsam gegen den Wächter…“ – „… kämpfen!“, Gio will zum Angriff motivieren, während er wieder vom Käpt’n unterbrochen wird. In der Begleitung von stetig lauter werdenden Brüllen nähert sich ihnen der Wächter des Felsklippenpasses. Plötzlich steht er den Fünf Auge um Auge gegenüber.

„Gewaltig!“ „Das Vieh ist ja fast genauso groß, wie unser Schiff.“, denken sich Kazimir und Diana beim Anblick ihres Gegners. „Wenn du auch nur einen Balken meines Schiffes anrührst, schicke ich dir höchstpersönlich in die Hölle, Wächter!“, droht der Käpt’n in einer kampfbereiten Angriffshaltung. „Mach dich bereit, Bestie! Das hier wird dein…“ „… Untergang!“, wieder einmal wird Gio unterbrochen, dieses Mal von Trice. „Langsam nervt das, aber das ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sich über so etwas aufzuregen.“, denkt sich Gio. Vor ihnen ist nun der besagte Wächter, eine antike Bestie, die den Felsklippenpass und die dahinterliegenden Kontinente bewacht. Die Fünf machen sie bereit für den Angriff.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 4 Jul - 15:45

   
hey ElektechN9ne

Echt super Kapitel ^^
ich hätte mir vielleicht gewünscht das du diesen Wächter etwas genau beschreiben könntest, aber es gefällt mir trotzdem spitzenmäßig.

Freu mich auf dein nächstes Kapitel Laughing

Onenami25
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 4 Jul - 17:45

   
Hey ElechtekN9ne Wink

Wieder mal ein gutes Kapitel!
Ich bin schon gespannt auf den Kampf Surprised

Du wolltest ihn noch nicht so gut beschreiben oder? Ich denke du machst das im nächsten Kapitel Wink
Sowas mach ich auch gerne - hält die Spannung Very Happy

MfG Onenami25

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Mi 4 Jul - 22:24

   
Danke euch beiden =)

Ja, dieses Kapitel sollte vorrangig dafür dienen, die Spannung zu halten,
dafür wollte ich Gio etwas näher vorstellen und den letzten unbekannten Passagier noch etwas in Szene setzen.

Freut mich auf jeden Fall, dass die Story mittlerweile so langsam ankommt =)

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 5 Jul - 3:29

   
Kapitel 4: Gebrülle

Eine riesige Bestie befindet sich vor dem Expeditionsschiff. Sie ist annährend so groß wie das Schiff und brüllte die Abenteurer ununterbrochen an. Ein tiefes, bedrohliches Jaulen. Die Besatzung traut ihren Augen kaum. Sie besitzt den Körper und den Schweif einer Raubkatze, jedoch den Kopf und die Flügel eines Adlers. Die Augen dieser Kreatur leuchten vor Zorn. Voller Wut brüllt sie und faucht mit ihren riesigen Krallen. „Ein Greif!“, gibt Trice mit etwas leiserer Stimme von sich. „Es ist also wahr. Der Hüter des Felsklippenpasses ist also eine antike Kreatur, der legendäre Greifvogel.“, ergänzt ihn der Käpt’n. Ein kalter Schauer läuft den Fünf über den Rücken bei dem Gebrüll des Greifs, welches ihre Knie teilweise zum Schlottern bringt. „Vorsicht! Der Wächter greift an.“, ruft Kazimir und stellt sich schützend vor Diana, während der Greif zu einem direkten Prankenhieb auf das Schiff ausholt.

„Das werde ich nicht zulassen!“, der Käpt’n springt in Richtung der Pranke und zieht einen goldenen Hammer mit einem meterlangen Stahlstiel aus seiner Mantelinnentasche. „‘Mjollnir Hammer: Walhalla Knockin‘.“, mit einem weit ausgeholtem Schwung schlägt er mit dem Hammer auf die Pranke des Greifs. Beim Aufprall entlädt sich die im Hammer angestaunte Elektrizität, und es schlägt Funken in Form von kleinen Blitzen. Der Wächter wütet und zieht seine Pfote zurück. Der Käpt’n landet mit einem gezielten Sprung wieder auf dem Deck und hält seinen Hammer zu Abwehr bereit. „Das ist also die Power des berüchtigten Eric Thunder.“, entgegnet Kazimir. „Leider hat dies die Bestie bei Weitem nicht so beeindruckt wie dich.“, gibt im der Käpt’n mit ernster Miene zur Antwort. "Mein Zug.“, Gio begibt sich die Höhe direkt zur Bestie, diese zögert aber nicht lange und schlägt auf ihn mit einen ihrer Pranken ein. „Oh Nein! Der Greif hat ihn erwischt.“, bibbert Diana. „Ich glaube nicht, dass er es dem Vogel so einfach macht.“, besänftigt Kazimir sie. Plötzlich erscheint Gio wieder in der Nähe vom Kopf des Greifs. „Zu dumm, Wächter, dass du den Trick mit dem Spiegelstaub noch nicht kanntest. ‚Phantom Punch‘.“, der halbmaskierte Illusionist holt zu einen Schlag auf die Backe des Greifs aus. Ein kräftiger Haken, der sogar den riesigen Adlerschädel ein Stück zur Seite drückt. Doch die Wirkung des Schlages ist von kurzer Dauer. Prompt fasst sich der Greif wieder und gibt Gio einen Hieb mit seiner Innenpfote. Gio bekommt einen gewaltigen Stoß von diesem Zusammenprall ab, der ihn mit enormer Geschwindigkeit wieder in Richtung des Schiffs befördert. „Ich hab ihn!“, ruft Diana lautstark, während sie hoch springt, um den mit enormer Geschwindigkeit herannahenden Gio aufzufangen. Dies gelingt ihr auch, jedoch schafft sie es nicht das Tempo zu reduzieren und beide prallen an den nächsten Masten ab. Sie fallen benommen zu Boden. „Ich habe den Eindruck, dass wir den Wächter nur wütender gemacht haben.“, erläutert der Käpt’n. Die Bestie brüllt weiterhin lautstark und holt zu einem weiteren Prankenhieb auf das Schiff aus.

„Zuerst musst du an mir vorbei, Greif.“, Kazimir schüttet aus einer Flasche Sand in seine Hand. Er beginnt, den Sand kreisförmig aufwirbeln zu lassen durch eine ebenso kreisförmige Handbewegung. „Versuch das hier zu kontern. ‚Dessert Saw Blade`.“, Kazimir schießt den, mittlerweile um seinen Zeigefinger zirkulierenden Sand ab. Während des Fluges zur Bestie verwandelt sich der Sand in eine extrem schnell rotierende, kreisförmige Eisenklinge. „Das ist also Wüstenschamanenmagie.“, denkt sich währenddessen der Käpt’n. „Ich geb dir Rücken…deck…ung, Kazimir. ‚Eisbänd…iger Kampfstil: Shotgun`.“, sagt der langsam wieder zu Kräften kommende Trice und formt seine rechte Hand zur eine Pistole, mit der linken Hand stürzt er sein rechtes Handgelenk. Nun feuert er aus seiner Fingerspitze mehrere patronenförmige Eisspitzen ab. Beinahe zeitgleich treffen das Sägeblatt und die Eispatronen auf der Pfote der Bestie auf, die sie sofort nach der Attacke zurückzieht. Und wieder beginnt sie angsteinflößend zu jaulen. Der Käpt’n will einen erneuten Angriff starten, bis er bemerkt, dass der Greif seine Haltung geändert hat. Er schwebt nun mit aufgerichtetem Körper zum Schiff, als ob er in der Luft stehen könne, jedoch schlägt er um dies schaffen weiterhin mit seinen Flügeln. Auch sein tosendes Gejaule währt an. „Was hat er vor?“, wirft der Käpt’n fragend in die Runde. „Auf jeden Fall nichts Gutes.“, antworten die letzten beiden stehenden Passagiere, Trice und Kazimir, im Chor.

Der Wächter erhöht die Frequenz seiner Flügelschläge und erzeugt somit einen Wind. Er schlägt immer schneller mit seinen Flügel, und der Wind wird immer stärker. „Was zum …!?“, der Käpt’n erschreckt als er zu seinen Füßen blickt und bemerkt, dass der Wind ihn und die anderen beiden nach hinten presst. „Verdammt! Ich kann mich nicht vorwärts bewegen. Und meine Sandmagie ist auch nutzlos, da der Wind die Sandkörner sofort wegwehen würde.“, verzweifelt sucht Kazimir nach einer Lösung. „‘Eisbändiger Kampfstil: Frostblockade‘.“, Trice versucht eine Eismauer als Windschutz zu erzeugen, doch noch bevor sich die Eiskristalle verbinden können, werden sie vom Wind weggeblasen. „Zwecklos.“, gesteht er sich. „Passt auf! Duckt euch!“, ruft plötzlich der Käpt’n. Verwundert, aber ohne lang zu überlegen, befolgen sie seinen Befehl. Plötzlich fährt eine Windböe über ihre Köpfe, die einen riesigen Keil aus den Masten hinter ihnen schneidet. „Die Federn eines Greifs sind hart wie Eisen und messerscharf. Er hat durch seine schnellen Flügelschläge die Luft zerschnitten. Wenn er dies noch öfter macht, ist mein Schiff reif für den Schrottplatz.“, erklärt der Käpt’n, doch noch bevor die drei sich wehren können, bläst sie der Wind noch weiter zurück, bis zur Außenwand der Aufbaut. „Er will wieder mit seiner Pranke angreifen.“, realisiert Trice. „Mist. Uns sind momentan die Hände gebunden, was sollen wir tun.“ „Mein Schiff!“, Kazimir und der Käpt’n sehen der scheinbar aussichtlosen Situation ins Auge. Unter ohrenbetäubendem Gebrüll holt er Greif zu einem weiteren Hieb aus.

Der Greif brüllt wieder auf, nur dieses Mal ist es ein schmerzerfülltes Aufjaulen. Der Käpt’n, Trice und Kazimir glauben ihren Augen kaum, als plötzlich eine der Klauen in abgetrenntem Zustand vor ihnen auf dem Deck landet. „Unmöglich zu schlafen es ist bei solche Lärm.“, der letzte Passagier ist nun aufgewacht. Er steht mit einem Katana bewaffnet auf dem Deck, er hat dem Greif seine Mittelklaue abgetrennt. Die restlichen drei staunen und mustern den Kerl genau. Er ist ein großer Mann, einen Kopf größer als Trice. Er trägt eine grünkarierte Jägermütze. Besonders markant sind seine dichten Augenbrauen und die darunterliegenden dunkelgrünen Augen. Am ebenfalls markanten eckigen Kinn trägt er einen längeren Spitzbart. Er ist in einen offenen, dunkelgrünen Mantel gekleidet, der bis zu den Knien reicht, an seiner Hüfte ist an einem schwarzen Ledergürtel eine schwarze, mit silbernen Symbolen markierte, Schwertscheide befestigt. Unter dem Mantel trägt einen braungrünen Pullover, passend dazu eine Camouflage-Hose in Herbstblätterfarben. An den Füßen trägt er fest zugeschnürte Jagdstiefel. „Greifvogel ganz schöne Krawall machen. Ich dem ein Ende setzen.“, gibt der frisch ausgeschlafene Passagier von sich und hält sein Katana bereit. „Unfassbar. Er hat mit einem Schwerthieb geschafft, was wir die ganze Zeit mit einem Großteil unserer Kraft versuchen.“, bewundert Kazimir den noch Unbekannten. „Wer ist das?“, fragt sich der Käpt’n. „Ich glaube, unsere Chancen sind gerade gestiegen.“, wirft Trice ins Runde ein. Der Wächter beginnt wieder zu brüllen und versucht erneut mit seinen Flügelschlägen die Besatzung aus der Reserve zu locken.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 5 Jul - 15:37

   
hey ElektechN9ne

Ich muss sagen deine Geschichte gefällt mir immer besser. Very Happy
Ist richtig spannend gewurden.
Nur weiter so. ^^

Frag mich schon wie es denn nun weiter geht mit deinen Abenteurern. Laughing

ElektechN9ne
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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Sa 7 Jul - 17:01

   
Kapitel 5 ist fast fertig und kommt wohl heute Abend/Nacht.

Möchte nur kurz wissen, wer jetzt eigentlich noch alles mitliest - bis auf Nico Robin und Onenami25 (von beiden weiß ich's ja bereits 8-) ).

Greetz Ele

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   So 8 Jul - 4:13

   
Bisher ja keine wirklich gute Resonanz? Sad

Naja hier trotzdem das Kapitel für die zwei eifrigen Leser =)
Ist etwas lang geworden, aber wollte das Felsklippen Arc damit abschließen,
hoffe es gefällt euch - im nächsten Kapitel geht es dann mit der neuen Area weiter!

Kapitel 5: Ein raffinierter Plan

Langsam stehen Gio und Diana, die vom Prankenhieb des Greifs gegen den Mast geschleudert wurden, wieder auf. „Mein Angriff war ja nicht gerade…“ – „… das Gelbe vom Ei!“, prompt wird Gio wieder unterbrochen, der darauf wieder frustriert reagiert. Beide bemerken plötzlich die seltsame Stellung vom Greif. „Was hat der vor?“, fragen sie sich. „Diana, Gio – duckt euch!“, ruft ihnen Trice entgegen. „Der Greif kann mit seinen Flügelschlägen die Luft zerschneiden. Wenn ihr nicht aufpasst, seid ihr wohl bald das letzte Mal auf den eigenen Beinen gestanden.“, fügt Kazimir hinzu. Kaum eine Sekunde danach beginnt der Greif auch schon unter tosendem Gebrüll wieder mit seinen Flügel zuschlagen, was wieder messerscharfe Windböen zur Folge hat. Die beiden ducken sich. Nach einiger Zeit stehen sie wieder auf, da ihnen auffällt, dass keine der Windböe sie oder das Schiff berührt. Als sie sich plötzlich umschauen, sind sie überrascht. Ein im Mantel gekleideter Mann mit längeren braunen Haaren und einer Jägermütze wehrt die Windböen mit seinem Katana ab. „Ist das etwa…“ – „… der Passagier von vorhin?“, so Gio und Diana, die ihren beeindruckten Augen nicht trauen. „Sie hat es schon wieder getan.“, denkt sich Gio, als erneut unterbrochen wird, richtet seine Augen aber wieder auf den Verteidiger des Schiffes.

Der Bestie grollt und wütet, während sie ununterbrochen Windböen auf das Schiff zu sausen lässt. Der gerade aufgestandene Passagier zeigt sich aber relativ unbeeindruckt und wehrt die Angriffe mühelos mit seinem Langschwert ab. „Das alles, was Greifvogel hat zu bieten?“, spricht er und springt nach dem Abwehren einer weiteren Windböe dem Greif entgegen. „‘Scar of Nature‘!“, dieses Mal zerschneidet er die Luft und erzeugt eine Windböe, die jedoch wesentlich größer und schnittiger ist, als die des Greifs. Sie fliegt direkt auf das Luftmonster zu. Es gibt noch einen lauten Brüller von sich, bevor es die Windböe mit dem Schnabel abwehrt, wie es der Abenteurer vorhin mit dem Katana gemacht hat. „Oh, du alles doch nicht so schwach.“, bemerkt der Schwertkämpfer, der noch sich noch im Anflug auf den Greif befindet. Die beiden liefern sich einen erbitterten Kampf in der Luft. Der Abenteurer mit seinen Schwert und der Greif mit seinem Klauen. Mehrmals prallen die beiden aufeinander und versuchen ihre Waffe des das Fleisch des Gegners zu rahmen. Nach einiger Zeit springt der Schwertkämpfer wieder ans Schiff, steckt sein Katana in die Schwertscheide und verschränkt die Arme.

„Was ist los?“, will Kazimir wissen, der sich zum Schwertkämpfer hinbewegt. Auch die restlichen vier gehen langsam wieder an die vordere Stelle des Decks. „Greifvogel ist schnell und einzig verwundbare Stelle ist Kopf. Wenn ich direkt angreife, es mit Schnabel abwehren. Keine Chance zu gewinnen.“, erläutert er Kazimir. „Warum ich eigentlich alleine kämpfen? Machen ihr Nickerchen?“, fügt er noch hinzu. „Sag mal, willst uns verarschen? DU HAST DOCH DIE GANZE ZEIT GEPENNT!“, wirft ihn Diana als Antwort an den Kopf. „Ich nur kurzes Schläfchen gemacht, nachdem ich an Bord gekommen bin.“ Die Besatzung sieht nun den Käpt’n an. „Stimmt. Er war der Zweite, der zum Schiff gekommen ist, nach Gio. Aber das ist schon fast einen ganzen Tag her.“ „Der Kerl hat fast einen Tag gedöst und bezeichnet das als kurzes Schläfchen?“, auch Trice ist etwas erstaunt. „Aber du hast ihn doch eine Klaue abgetrennt, wieso machst das nicht auch bei den anderen?“, Kazimir will nun wieder auf das ursprüngliche Problem hinweisen. „Habe versucht. Doch die eine Klaue war bereits verletzt, deshalb ich konnte abtrennen.“ Langsam erinnern sich die restlichen Fünf. Die abgetrennte Klaue musste ja bereits den Angriffen vom Käpt’n, Kazimir und Trice standhalten. „Auch wenn er nur die verletzte Klaue abschlagen konnte, der Typ ist auf einem komplett anderen Level. Er hat die Windböen abgewehrt, als wäre es nichts, außerdem hat er mit Greif eine Zeit lang nur die Luft gekämpft, ohne auch nur einmal die Balance zu verlieren und abzustützen. Und das nur um den Schwachpunkt herauszufinden. Wer ist das?“, Trice rätselt, wer dieser Kerl sein könnte. „Sagtest du nicht, die verwundbarste Stelle ist der Kopf? Gio konnte vorhin doch einen direkten Treffer darauf landen.“, erzählt Diana dem neuen Mitstreiter und erinnert dadurch auch die restlichen Vier an Gios Attacke. „Stimmt!“, fällt Kazimir auf. „Was? Wie du haben geschafft und warum Greifvogel dann immer noch leben?“, will nun auch der Schwertkämpfer mit dem seltsamen Akzent wissen. „Ich kämpfe mit Spiegelstaub, ich konnte die Bestie dadurch ablenken. Leider war mein Angriff anscheinend zu schwach.“ „Ich glaub, ich habe da eine Idee!“, sagt Diana und bildet mit den restlichen einen Kreis.

„Könnte klappen, außerdem eine andere Möglichkeit haben wir sowieso nicht.“, antwortet Trice auf ihren Vorschlag und begibt sich in die Mitte des Decks. „Das sehe ich genauso.“, so der Käpt’n der nun zusammen mit Gio zu Trice geht. „Ihr beide seid damit auch einverstanden und wisst, was ihr zu tun habt?“, fragt Diana die restlichen zwei. „Ja. Ich sein einverstanden.“ „Ich auch. Hoffen wir das Beste.“, geben ihr die beiden zur Antwort. Diana macht sie nun ebenfalls Richtung Trice, während Kazimir und der andere wieder den Greif ins Visier nehmen. „Dann lass uns den Wächter mal in Rage bringen.“, sagt Kazimir Fäuste knacksend. „Ich werden nicht zurück halten.“, sagt sein Kampfparnter, der mit einem eleganten Fingerschnippen das Schwert wenige Zentimeter aus der seiner Schwertscheide stupst, so dass der blanke Stahl in der Sonne glänzt.

Kazimir und sein Rechtsgegenüber stehen nun erneut angesichts des Greifs, der ihre starren Blicke mit lautem Gebrüll erwidert. „Na dann auf ins Getümmel. ‚Desert Razor‘.“, Kazimir beginnt die Auseinandersetzung indem er in die Luft springt und tausende Sandkörner auf den Greif fliegen lässt. „Sandkörner?“, denkt sich der Schwertkämpfer fragend, bis er plötzlich sieht, dass sich diese kurz vor dem Aufprall in Rasierklingen verwandeln. Der Greif wehrt die Attacke durch seine Flügel ab. „Nicht mal so übel. Nun ich an der Reihe. ‚Howlin‘ Biest‘.“, gibt der Mann mit dem Schwert von sich und erzeugt mit seinem Katana einen weiteren Windschnitt, der kontinuierlich schneller werdend Richtung Greif fliegt. „Seit wann machen Schwerthiebe Geräusche? Was ist das für eine seltsame Technik?“, fragt sich Kazimir, der einen komisches Geräusch vernimmt. Wieder erfolglos, der Wächter pariert die Attacke seinem Schnabel. „‘Desert Saw Blade‘.“ „Howlin‘ Biest‘.“ Kazimir feuert wieder einen seiner Sandringe ab, der sich in ein Sägeblatt verwandelt, sein Kompagnon versucht es nochmal mit dem gleichen Angriff. Der Greif hat dieses Mal seine Mühe, die Attacken abzuwehren, er schafft es jedoch. „Wie sieht es bei euch aus, Diana?“, ruft Kazimir nun auf das Hinterdeck. „Wir können loslegen. Ihr habt den Wächter prima abgelenkt.“, erwidert diese. „Dann viel Glück!“, so Kazimir.

„Tut mir Leid. Mehr Energie hab ich leider nicht mehr.“, sagt Trice, der während Kazimir und Co den Greif abgelenkt haben, mit seiner Kraft eine riesige Eiskugel erzeugt hat. „Ich hoffe, das reicht. Käpt’n Thunder und Gio, macht euch bereit. ‚Material Wild Arts: Giraffe Long Side Kick‘.“, mit einem starken Tritt mit ihrem Bein und Schien befördert Diana den Eiskugel in den Luft, nachdem der Käpt’n und Gio darauf Platz genommen haben. Mit einer rasanten Geschwindigkeit bewegt sich das Eisgeschoss auf den Kopf des Greifs zu. Er brüllt laut und versucht den Angriff mit seiner Pranke zu abwehren. Als er es plötzlich schafft die Eiskugel zu erwischen, verschwindet diese plötzlich und taucht unmittelbar an seiner Schläfe wieder auf. „Und schon wieder auf den Spiegelstaubtrick reingefallen, das rühmt sich aber nicht für einen Wächter. Nun ist es ihr Zug, Käpt’n. Wünsche gutes Gelingen.“, sagt Gio, der nun vom Geschoss abspringt. Die Kugel bewegt sich weiterhin auf den Greif zu. Als sie über seinen Kopf fliegt rufen die restlichen Fünf alle dem Käpt’n zu, dass er es nun tun soll. Direkt über den Kopf des Wächters schwingt der Käpt’n nun seinen Hammer, wie ein Goldgräber, der tief im Bergwerk auf den wertvollen Rohstoff stoßen will. „‘Mjollnir Hammer: Ragnarök‘!“, mit weit ausgeholtem Schwung schlägt er den riesigen Eisklumpen direkt auf den Schädel des Wächters, welcher nur laut aufbrüllt. Wie schon bei seinem ersten Angriff mit Hammer setzt sich erneut elektrische Energie frei, dieses Mal jedoch in einem viel größeren Ausmaß. Dutzende Blitze entstehen durch die Entladungen, die durch das gequälte Geschrei der Bestie untermalt werden. Es scheint geschafft. Der Käpt’n springt vom Kopf des Greifs ab, der nun aufgehört hat zu brüllen. „Hab Sie!“, sagt Gio, der den Hammerschläger in der Luft auffängt und mittels seines Umhangs elegant wieder auf das Schiff gleitet. Die Sechs schauen nun gespannt Richtung des Wächters, der vom harten Kopftreffer und den Blitzeinschlägen sichtlich benommen ist. Immer langsamer werden seine Flügelschläge. „Er stürzt ab.“, sagt nun Kazimir, als dieses Ereignis wirklich geschieht. „Wir haben es geschafft!“, rufen sie alle im Chor.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   So 8 Jul - 10:24

   
hey ElektechN9ne

Das ist eine super Geschichte mach dir nichts draus, wegen den wenigen Kommentaren. Ich bin mir sicher, dass das noch kommt. ^^

Aber jetzt zum 5. Kapitel. ^^
Schön das es die 6 Abenteurer endlich geschafft haben den Wächter zu besiegen. Fande den Kampf echt SPITZE!

Nur immer weiter so! Laughing

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Di 10 Jul - 4:40

   
Kapitel 6: Endlich wieder Festland

Es ist vollbracht. Die Besatzung des Expeditionsschiffs, unter der Leitung von Käpt’n Eric Thunder, hat den Wächter besiegt und kann nun den Felsklippenpass durchqueren. Vor ihnen liegt eine riesige Felswand, lediglich ein um die 50 Meter breiter Durchgang ermöglicht das Durchfliegen dieser Wand, der sogenannte Felsklippenpass. Während des Durchfliegens geht Kazimir auf den Schwertkämpfer zu. „Hey du! Wie ist eigentlich dein Name?“, fragt er. Wer der Schwertkämpfer, der sich mittlerweile wieder auf seinem vorigen Schlafplatz gesetzt hat, trinkt gerade aus einer Feldflasche. Er dreht sich zu Kazimir hin, nachdem er von ebendiesen angesprochen wurde, und antwortet: „Von da, wo ich herkomme, Leute nennen mich Barov.“ Dem Käpt’n gefriert das Gesicht. „Sagtest du gerade Barov? Etwa der Barov?“, ruft zum Schwertkämpfer hin. „Jetzt wo der Käpt’n es sagt. Der Name…“ – „… kommt mir auch bekannt vor.“, will Gio preisgeben, wird aber rigoros von Diana unterbrochen. Nach einem weiteren kräftigen Schluck aus seiner Feldtasche, spricht der Schwertkämpfer weiter: „Ich nur kennen einen Barov. Weiß nicht, wie viel ihr kennen?“ „Moment mal. Heißt so nicht ein berühmter Krieger aus dem Osten des Landes?“, fragt Trice den Käpt’n. „Stimmt. Barov ‚The Beast Hunter‘.“, gibt ihm der Käpt’n zur Antwort und bevor er ausreden kann, unterbricht ihn die ehemalige Schlafmütze mit: „Ja, das seien ich.“ „Unfassbar! Kein Wunder, dass du die ‚Naturelle Präsenz‘ im Schlaf einsetzen konntest und solche phänomenale Verteidigungsreflexe hast.“, der Käpt’n. „Ich lebe im Westen des Landes. Klärt mich mal bitte auf.“, wirft Kazimir in die Runde. „Barov ‚The Beast Hunter‘ ist ein berühmter Schwertkämpfer aus dem Ostwald und den dort angrenzenden Gebieten. Er hat sich einen Namen gemacht, indem er die schrecklichsten und monströsesten Bestien gejagt und erlegt hat und dies zum Wohle der Menschen, die dort leben. Er ist so was wie ein Volksheld und einer der stärksten Krieger unserer Zivilisation. Jemand wie er verbringt Monate in den finstersten Wäldern, die vor lauter Monster nur so wuchern. Um dort ein Auge zu zubekommen, hat er seinen Körper so ausgeprägt, dass er die ‚Naturelle Präsenz‘ automatisch im Schlaf auch einsetzt, zusätzlich hat er durch diese monatelangen Pirschen seine Sinne um dutzendfaches verschärft, so dass er selbst im Schlaf auch Nahkampftechniken abwehren kann.“, erklärt ihm der Käpt’n, der wohl einiges über Barov Bescheid weiß. „Oha. Hätte nicht damit gerechnet, so eine imposante Persönlichkeit auf diesen Schiff zu treffen.“, sagt Gio. „Du bist ja ein richtiger Star.“, lobt Kazimir Barov, doch als er sich zu ihm dreht glaubt er seinen Augen kaum. „ER IST SCHON WIEDER EINGEPENNT!?“

„Ich schätze, er hat sich ein Schläfchen verdient. Immerhin hat er uns ganz schön den Arsch gerettet.“, sagt Trice und setzt auch hin, da er ebenfalls komplett geschlaucht vom Kampf ist. „Ich würde mich auch gern etwas ausruhen, wenn es keine Probleme bereitet.“, äußert Kazimir. „Tut das. In Kürze werden wir wohl auf ein noch unbekanntes Gebiet stoßen. Da können wir jede Energie brauchen, die wir sammeln können.“, sagt ihnen der Käpt’n, der sich mittlerweile ans Steuerrad gestellt hat und genüsslich an seiner Pfeife zieht. „Ich bleibe wach und unterstütze sie, Käpt’n.“, entgegnet Gio. „Ich bleibe auch wach. Er wird in der Zwischenzeit etwas trainieren.“, so Diana, die bereits mit Aufwärmübungen angefangen hat. „Gut. Dann mach euch bereit, bald beginnt nämlich erst das richtige Abenteuer.“, verbreitet der Käpt’n voller Stolz, während er gekonnt das Schiff durch die Felspassage manövriert. „Wo wir wohl als erstes landen?“, fragt sich Gio, während auf die spitzen Felsklippen, von denen das Schiff umgeben ist, starrt.

„Eine Insel.“, ein Aufschrei Gios, der Kazimir und Trice wieder weckte. „Sind wir denn schon da?“, fragt Trice verschlafen. „Guten Schlaf ihr beide habt.“, spricht Barov zu ihnen. „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“, entgegnet Kazimir überrascht, dass genau von Barov so eine Meldung kommt. „Macht euch bereit, wir wechseln wieder auf die Seeroute!“, ruft der Käpt’n. „Habe verstanden.“, sagt Gio, der bereits mit den Bordarbeiten vertraut ist. Die Flügelschläge der Schmetterlinge werden immer langsamer und das Schiff verliert allmählich an Höhe. „Was uns dort wohl erwartet?“, denkt sich Diana, die gerade ein paar Hanteln stemmt. „Das also erste Insel des neuen Areals. Ich sein gespannt, welche Monster hier leben.“ „Das ist sein einziger Beweggrund?“, fragt sich Trice, während er Barov so zuhört. Das Schiff schwebt knapp über dem Wasser, bis es sich letztendlich wieder komplett darin befindet und auf der Meeresströmung weitergleitet. „Anker lichten!“, ruft der Pfeifenraucher am Steuerbord. „Das übernehme ich.“, antwortet Diana und dreht die Kurbel für den Anker, um diesen ins Wasser zulassen. „Wir legen an!“, so der vorerst letzte Befehl des Käpt’n.

Die Passagiere betrachten die Insel, die nun vor ihnen liegt. Sie ist stark bewachsen, ein regelrechter Nadelbaumdschungel. Im Unterholz wuchern unzählige Farne und Gebüsche auf den braunen Erdboden. Singvögel zwitschern ihre Melodien, während sie Abenteurer für einen Aufbruch bereit machen. Das Schiff legt an einer steinigen Bucht an mit Steinstrand an, der es möglich macht, die Insel zu betreten. „Wir gliedern uns in Zweierteams.“, verkündet der Käpt’n. „Barov geht zusammen mit Gio in Richtung Westen. Diana und Trice erkunden den östlichen Teil der Insel. Wir müssen nach Spuren und Hinweisen suchen, die uns nach Aura Terra bringen könnte. Eventuell finden wir hier sogar eine Zivilisation.“, fährt der Käpt’n fort. „Und was ist mir?“, will Kazimir nun wissen. „Ich werde einige Reparaturen am Schiff machen. Der Greif hat einiges an Schaden dagelassen. Wenn du willst, kannst du dich einer Zweiergruppierung anschließen oder mir hier helfen, ich erkunde später die Insel.“, so der Käpt’n. „Ist schon in Ordnung. Ich helfe ihnen hier weiter.“, gibt ihm Kazimir prompt zur Antwort. „Na dann ist ja alles geregelt. Jede Gruppe nimmt einen Kompass und eine Leuchtpistole mit. Solltet ihr in eine Falle geraten, dann zögert nicht, diese einzusetzen.“, erklärt der Käpt’n. „Bist du mit mir als Partner zufrieden?“, will Trice in der Zwischenzeit erfahren. „Nachdem ich gesehen hab, was du mit den Gargoyles angestellt hast, hätte ich keinen lieberen Partner.“, beruhigt sie ihn. Sie marschieren los.

„Ein Schiff? Sind das Feinde? Hat er sie herbestellt? Ich sollte besser Bericht erstatten.“, murmelt eine Stimme im dichten Dickicht, deren Besitzer anscheinend das Schiff und die darauf befindliche Crew beobachtet. „So lange ich mit dem Kerl rumlaufe, solltet uns wohl keine wilden Kreaturen angreifen. Immerhin besitzt er die ‚Naturelle Präsenz‘, anderseits heißt er bestimmt nicht umsonst ‚Beast Hunter‘. Mann, ist das unheimlich.“, seufzt Gio, der zusammen mit Barov in Richtung Westen durch den Wald streift. „Ist was Maskenmann?“, erkundigt sich Barov. „Schon gut. Ich war nur etwas Gedanken vertieft.“, antwortet Gio verlegen. Beide bemerken nicht, dass auch sie bereits beobachtet werden. „Sind das Menschen? Wie sind die hierherkommen?“, flüstert einer der Beobachter den anderen zu. „Scheint so. Ich habe keine Ahnung. Wir sollten den Boss darüber in Kenntnis setzen?“, erwidert dieser. Barov bleibt stehen. „Hat der uns bemerkt?“, fragen sich die Beobachter erschrocken. „Was ist?“, fragt Gio nach. „Wir nicht alleine.“, Barov zückt das Schwert. Auch Gio begibt sich bereits in eine Kampfhaltung. Beide bemerken, dass ihnen ein riesiger Vogel schwirrt. „‘Howlin‘ Biest‘!“, wieder erzeugt Barov einen scharfen Windschnitt, der Richtung des Vogels hechtet. Gio vernimmt ein seltsames Geräusch. „Ein Geräusch bei einem Schwerthieb? Was ist das?“ Zielgenau trifft der Schwerthieb den Riesenvogel, der daraufhin in weiterer Entfernung abstürzt. Barov zieht sein Schwert zurück. „War nur Vogel.“, besänftigt er Gio. „Eine Frage: Seit wann machen Schwerthiebe solche Geräusche?“, will der Illusionist nun aber wissen. „Das nicht alle tun. ‚Howlin‘ Biest‘ aber seine Geschwindigkeit verändert, deswegen auch wahrgenommen Lärm sich verändert. Angriff für bewegte Bestien gedacht, da Geschwindigkeit schwierig zu einschätzen ist.“, erläutert er Gio. „Oh interessant. Du verstehst was von deinem Handwerk.“, rühmt Gio seinen Partner. „Deine Technik auch nicht schlecht. Du haben Greif ausgetrickst.“, der Schwertkämpfer entgegnet seinem Partner ebenfalls Komplimente. Beide gehen noch ein weiteres Stück, bis plötzlich die Umgebung ändert. Der einst so dicht bewucherte Wald geht langsam in eine Steppe über. „Wir haben wohl den Ausgang gefunden.“, sagt Gio. Ohne lang zu überlegen gehen beide weiter, bis plötzlich der Boden unter ihnen zusammenbricht. „Was ist das? Falle?“, Barov ist überrascht. Beide fallen in die Grube. „Wir haben was gefangen.“ „Oh, was es wohl ist?“ „Ich bin ganz aufgeregt.“ Plötzlich erscheinen einige Gestalten aus den umgebenen Sträuchern und schreiten auf die Grube zu.

Währenddessen im Osten des Waldes bei Diana und Trice. „Der Schlaf hat echt gut getan. Ich fühle mich wieder voll fit.“, sagt Trice der mit Diana einen gepflasterten Pfad langgeht. „Gut zu hören. Dennoch finde ich es etwas seltsam, dass hier mit im Wald ein Weg gepflastert wurde.“, erwidert diese etwas überrascht. „Na warum denn nicht? Vielleicht leben hier genauso Menschen. Ich find es nicht wirklich verwunderlich, dass es auf dieser Insel Straßen gibt.“ Plötzlich werden die beiden von hinten von einer dürren, großen Gestalt gerammt und über den Haufen gerannt. „Na warte!“, Trice rappelt sich wieder auf. „Mann, ist der schnell!“, spricht Diana, die der Gestalt nachblickt, die bereits eine große Entfernung zwischen ihr und den beiden Abenteurern geschaffen hat. „Was war das?“, fragt Trice. „Keine Ahnung, aber irgendwie sah es aus…“ – „…Hund!?“, sagen die beiden synchron.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 12 Jul - 6:23

   
Kapitel 7: Festnahme

In einem Schloss westlich des Waldes findet eine Unterhaltung statt. „Wir müssen bald etwas unternehmen! Lupius wird nicht lange zögern, uns zu attackieren, sobald er die Mittel dafür besitzt.“, ruft eine grimmige Stimme. „Dies ist wohl wahr, Sir Bernando, jedoch dürfen wir die Situation auf gar keinen Fall überstürzen.“, erwidert ihm eine ruhigere Stimme. „Wir dürfen aber auf gar keinen Fall zulassen, dass in Dunkelland eine Rebellion zu Stande kommt. Lupius und seine Gefolgsmänner ist äußerst gefährlich.“, eine dritte, strenge Stimme ertönt. „Dennoch müssen wir das ganze geruhsam angehen. Wir können keine Opfer riskieren.“, eine weibliche, sehr aufgebrachte Stimme trägt zur Diskussion bei. „Verzeihung, hoher Rat! Ich habe wichtige Neuigkeiten.“, sagt plötzlich eine hechelnde Stimme. „Gaze, du bist bereits von der Erkundung zurück?“, unterbricht die erste grimmige Stimme, die wohl einen gewissen Sir Bernando gehört. „Gezwungenermaßen, Sir Bernando. Ich war gerade Richtung Dunkelland unterwegs, ich habe jedoch ein Schiff in einer Bucht östlich von hier entdeckt. Es gehört Menschen und zwei davon sind bereits auf den Weg hierher.“, sagt die erschöpfte Stimme. „Was“, alle Beteiligten im Raum wissen anscheinend nicht, was vor sich geht. „Dies ist unmöglich. Unsere Insel ist von Strudeln beschützt, ein Schiff kann diese unmöglich überwinden.“, sagt die ruhige Stimme von vorhin. „Ich weiß, Lord Smus. Aber das ändert nicht die Tatsache, dass dort ein Schiff angelegt hat.“, erwidert die erschöpfte Stimme. „Ich werde mich selbst darum kümmern. Gaze, bring mich zu den zwei Menschen, die auf den Weg hierher sind!“, befiehlt Sir Bernando den Gaze und verlässt aufgebracht den Raum. „Ich verstehe nicht, was hier vor sich geht.“, spricht die weibliche Stimme von vorhin. „Ich eben so wenig, Lady Canizia. Hoffen wir, dass Sir Bernando es herausfindet.“, so die ruhige Stimme von Lord Smus. „Die Lage wird langsam heikel.“, stellt die strenge Stimme fest.

„Bastard! Wer gestellt hat diese Falle?“, Barov ist wuterzürnt und zieht sein Katana. „Oh, was haben wir denn da? Was? Ein Mensch?“, sagt einer der Fallensteller der nun am Rand der Grube steht. Gio, der sich in einer der Baumkronen am naheliegenden Waldrand versteckt, hat beobachtet das alles. „Gut. Ich konnte mich noch rechtzeitig mit meinen Fäden rausziehen. Aber was ist?“, erschrocken erblickt er die Fallensteller. „Eine Hund?“, fragt sich auch Barov überrascht, der in eine Grube gefallen ist. Beide trauen ihren Augen kaum. Doch die Grube ist umstellt von menschengroßen, aufrecht gehenden, in Rüstungen gekleideten und bewaffneten Pitbulls. „Was bist du darüber so erstaunt, Mensch? Auf dieser Insel bist du eher das Lebewesen, worüber man sich wundert.“, gibt ihm einer der Fallensteller zur Antwort. „Sie sprechen unsere Sprache? Was ist das für eine Insel? Aber egal, ob Hunde oder nicht, Barov erledigt sie…“ – „Du sollest erst mal eine Runde schlafen, Mensch.“ – „Oh Nein! Von allen möglichen Dingen, müssen sie ausgerechnet Schlafgas gegen ihn einsetzen.“, Gio denkt erst zuversichtlich, bis er plötzlich die Pläne der Hunde erfährt. Einer der Pitbulls wirft eine Dose in die Grube. Der dort in kampfbereiter Haltung stehende Barov zögert nicht lange und zerschneidet diese in zwei Teile. „Das war ein Fehler.“, sagt der Hund von früher. Plötzlich explodiert es in der Grube. Gio erschreckt. „Falls der Mensch das überlebt hat, dann schläft er jetzt bestimmt für eine Weile.“, sagt ein anderer Pitbull zum vermeidlichen Kopf der Bande, der vorhin die Unterhaltung mit Barov geführt hat. „Verdammt, was soll ich tun? Sollte ich gegen sie kämpfen, oder ihnen erst mal nachschleichen um zu sehen, wo sie Barov hinbringen?“, grübelt Gio währenddessen in seinem Versteck.

„Haben Sie das eben auch gehört?“, fragt Kazimir den Käpt’n, die beide gerade mit der Reparatur des Schiffs beschäftigt sind. „Ich habe nichts gehört. Was meinst du?“, erwidert der Käpt’n, der gerade ein paar Nägel in den kaputten Mast hämmert. „Mir kommt vor, als hätte ich eine Explosion gehört?“, erklärt der Schamane. „Wer weiß? Vielleicht gibt es Geysire auf der Insel. Ich habe Barov und Trice eine Leuchtpistole gegeben. Sollte sie in Schwierigkeiten kommen, dann müssen sie die nur abfeuern.“, will der Käpt’n seinen temporären Gehilfen beruhigen. „Ich habe dennoch ein ungutes Gefühl bei der Sache.“, sagt Kazimir in Richtung der Explosion blickend.

„Mir kommt es auch so vor, als ob das eben ein Hund gewesen wär.“, sagt Trice zu Diana, die immer noch über die Gestalt von vorhin reden. „Ja. Aber er konnte aufrecht laufen, und das noch verdammt schnell. Eine seltsame Insel.“, entgegnet ihm diese. „Ich frag mich bloß, warum er es so eilig hatte.“ Ohne weiter daran Gedanken zu verlieren, marschieren sie den gepflasterten Pfad entlang. Nach ein, zwei Stunden Fußmarsch vernehmen die beiden plötzlich ein Geräusch. Es hört sich so an, als ob jemand mit einer Rüstung auf sie zukommt. Metallenes Klappern. „Was ist das für ein Geräusch?“, fragt Trice. „Ich weiß nicht genau, aber auf keinem Fall etwas, was mir gefällt.“, bemerkt Diana. „Pass auf!“, ruft Trice plötzlich und stellt sich schützend vor Diana. „‘Dogma Sanctus‘.“, eine unbekannte Gestalt attackiert die beiden mit einem Schwerthieb, den sie im Vorbeibewegen ausführt, die Trice aber noch im richtigen Moment mit einer Eisbarrikade abwehren kann. Er ist allerdings erstaunt, dass die Eiswand sofort nachdem Angriff zu Eiswürfel zerbröckelt. Die Person bleibt wenige Meter hinter den beiden stehen. „Man hat mir von Menschen berichtet, es jedoch in keinerlei weise erwähnt worden, dass sie Hexenmeister sind.“ „Ich bin kein Hexenmeister, ich bin Eisbändiger.“, sagt Trice, während sich zum Angreifer umdreht. Was er da erblickt, will er im ersten Moment gar nicht glauben. Vor ihm steht ein Bernhardiner in Ritterrüstung, der mit einem Schwert bewaffnet ist. „Trice, dreh dich um!“, schreit Diana plötzlich dazwischen. Hinter dem Abenteurer taucht, wie aus dem Nichts, ein weiterer Angreifer auf. „‘Monkey Punch‘!“, Trice‘ Begleiterin springt dazwischen und wehrt den Angreifer mit einem gezielten, druckvollen Schlag mit der Handinnenfläche ab. Den Angreifer stoßt es einige Meter zurück, direkt neben seinen Vorgänger. „So schnell?“, denkt sich dieser und Diana. Auch sie betrachtet nun die Unbekannten und erkennt neben den Ritter einen leicht bekleideten, aufrechtstehenden Windhund. „Gaze, wie kann es sein, dass mir die Stärke dieser Menschen vorenthalten wurde?“, will der Ritter nun wissen. „Tut mir aufrichtig Leid, Sir Bernando. Ich konnte dies nicht ahnen.“, antwortet dieser ehrfürchtig. „Sir Bernando?“, Trice ist etwas verwirrt über die Anrede des Hundes. „Sei wie es sei. Nun zu euch, Menschen. Wie habt ihr es vermacht, auf diese Insel zu kommen und was führt ihr im Schilde?“, der Bernhardiner stellt den Abenteuern eine Frage, obwohl die beiden sich noch nicht ganz im Klaren sind, was sie von sprechenden Hunden in Ritterrüstungen halten sollen. „Wir sind auf einem Schiff hierhergekommen.“, antwortet Trice. „Ausgeschlossen. Diese Insel ist von reißenden Strudeln umgeben. Es sollte unmöglich sein, auf dem Meeresweg hierher oder hier weg zu gelangen.“ „Unser Schiff kann fliegen.“, mischt sich nun Diana ein. „Ein fliegendes Schiff? Ich bin nicht hierhergekommen, um mir einen Bären aufbinden zu lassen.“, so der Ritter. „Sir Bernando, auf deren Schiff sind aber tatsächlich seltsame Segel angebracht. Außerdem ist es, wie Sie bereits gesagt haben, wirklich unmöglich auf den Seeweg hierher zu gelangen.“, erzählt der Windhund. Der Bernhardiner stutzt etwas. „Sollte dies wirklich stimmen, mein lieber Gaze, dann muss dieses Transportobjekt umgehend konfisziert werden. Es darf nicht in die Hände von Lupius und seiner Sippschaft kommen. Und was euch beide betrifft, Menschen, ich nehme euch im Namen des Königs gefangen.“, verlautbart der Ritter nach etwas Bedenkzeit. „Und mit welcher Armee willst das schaffen, Feuchtnase?“, fragt Trice nach, während er seine Eiskräfte mobilisiert. „Mit der königlichen Garde natürlich.“, gibt ihm der Ritter prompt als Rückmeldung. Eher sich Trice und Diana umschauen können, sind sich auch schon von weiteren in Ritterrüstungen gekleideten Hunden umzingelt, die mit Lanzen und Schwerter die beiden traktieren. „Du hättest besser nicht fragen sollen.“, flüstert Diana noch ihren Partner zu.

„Wo ich bin?“, Barov erwacht langsam von der Schlafgasattacke. „Oh, du bist wach.“, entgegnet ihn eine liebliche Stimme. Er öffnet allmählich seine Augen und sieht wieder einen Hund, der sich wie ein Mensch verhält, ein braunweißer Pinscher. „Wo ich bin, Hund? Und wo mein Schwert?“, will der Schwertkämpfer wissen. „Du bist den Katakomben einer Kampfarena. Du wurdest, wie wir alle ihr, von Sklavenhändler gefangen, die unter den Kommando von Raffzahn stehen.“, erklärt ihm der Hund. „Sklavenhändler? Raffzahn? Ich keine Zeit für Lappalien. Wo mein Schwert? Ich uns befreien.“, sagt der zornige Barov. „Das haben sie dir sicher abgeluchst, als du geschlafen hast. Du bekommst es erst beim Kämpfen zurück.“ „Welche Kämpfe?“, langsam weckt es Barovs Neugier. „Morgen finden Kämpfe zwischen uns und irgendwelchen anderen Kämpfern und Kreaturen statt und das nur, um Leute wie Raffzahn zu erheitern. Es geht dabei um Leben und Tod.“, gibt ihm der Pinscher mit immer traurig werdender Stimme zur Antwort. „Ich will noch einmal meinen Eltern sehen.“, eine Träne rutscht über das haarige Gesicht. „Ich zwar keine Ahnung, worum es überhaupt gehen, aber ich werde morgen Raffzahn abschlagen den Kopf.“, Barov scheint sich langsam auf den morgigen Tag zu freuen. „Aber wie willst du das anstellen? Du bist doch nur ein Mensch.“ „Nein! Ich bin der Bestienjäger.“, Barovs Augen glühen bereits vor lauter Vorfreude.

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 12 Jul - 10:53

   
Hey ElektechN9ne

Die beiden Kapitel gefallen mir wirklich gut. Very Happy
Echt eine prima Idee! Eine Insel mit sprechenden Hunden. Darauf wäre ich im Leben nicht gekommen.

Aber ich würde dir mal noch etwas ans Herz legen. Du solltest deine Kapitel entweder selber noch einmal durchlesen oder von jemand anderes durchlesen lassen. Mir ist nämlich aufgefallen, dass du ab und zu mal ein Wort im Satz vergisst. Klingt dann manchmal etwas komisch.

Dennoch freue ich mich auf deine Fortsetzung und frage mich schon wie sich Barov in seinem Kampf schlägt. Laughing

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 12 Jul - 19:10

   

Hi Nico Robin, danke für das Feedback =)
Die Idee hatte ich schon länger im Hinterkopf, nur wusste ned wann und wo ich sie einbauen soll, dann hat sich das hier ergeben.

Ja, ich schreibe die Kapitel normalerweise in einem durch, sobald ich weiß, was darin geschehen soll und hab danach meistens keinen Bock mehr sie durchzulesen Very Happy das mach ich dann 1, 2 Stunden nach dem Posten, weil da normalerweise eh noch kein Leser dabei war, dieses Mal war ich aber etwas zu faul dafür Very Happy Solle nicht mehr in so einem Rahmen vorkommen Very Happy

Ach, Barov ist ne Maschine, der packt das Very Happy

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BeitragThema: Re: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)   Do 2 Aug - 12:02

   
Hey ElektechN9ne!

Man ich hatte 2 kapitel verpasst und musste so am Stück lesen *puh*

Also die Insel gefällt mir gut auch mit den sonderbaren sprechenden Hunden Laughing

Mal sehen wie Barov so kämpft in der Arena Wink

MfG Onenami25



 

Schnellantwort auf: Course of the Winged Ship! (Kapitel 17/?)

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