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Zorro&Sanji
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Mi 11 Mai - 19:12

   
Man ich bin begeistert! Das erste Kapitel war zwar etwas traurig aber danach wurde es wieder heiter und fröhlich. Ich freu mich schon au das nächste Kapitel!

II Zorro II
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Mi 11 Mai - 21:14

   
So hab mir jetzt auch mal deine Geschichte durchgelesen und bin wirklich begeistert!
Du hast dir da was tolles einfallen lassen und schreibst wirklich gut.
Das 3 Kapitel find ich ebenfalls bis jetzt am besten.

Also mach so weiter freu mich aufs nächste Kapital *Daumen Hoch* Wink

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 9:58

   
Pr1n2e schrieb:
schönes 3tes kapitel... endlich erfährt man mehr ber ruka..
sieht sanji jemandem ähnlich den sie nich gemocht hat?...
hmm naja hoffentlich erfahren wir nächtes chapter mehr Wink

Gruße Pr1n2e... Zorro
na, an sanji selbst liegts nicht^^

aber ich bin wirklich erstaunt, wie gut die geschichte anscheinend ankommt xD ich bin begeistert Smile
das nächste kapi ist schon in 2 unterteilt, also kommt hier der erste teil Very Happy

Kapitel 4: Geheimnisse?

Der Tag verlief ruhig und auch das Wetter spielte gut mit, sodass die Thousand Sunny auf einer guten Strömung ritt.
Alle beschäftigten sich den Tag über mit ihren Aufgaben, die sie nach dem Frühstück eingeschlagen hatten. Hinzu kam nur, dass Chopper sich nun noch um die Zubereitung von Medikamenten kümmerte und Brook ein wenig angelte.
Ruffy saß auf dem großen Hauptmast und schaute gelangweilt gen Boden, als er Ruka vorne auf der Steuerbrücke erblickte. Sie trug immer noch das große blaue Shirt, was übrigens eins von Ruffy’s war und die graue Jogginghose. Allerdings hatte sie sich ihre langen Haare gebürstet und zu 2 Zöpfen zusammen gebunden, die nun im Wind tanzten.
Zuerst überlegte Ruffy zu Ruka runter zu springen und mit ihr zu reden, doch dann hörte er ein Summen, das eindeutig von ihr kam. Sie fing an zu singen. Ruffy lächelte, denn er merkte, dass doch noch etwas von seiner alten Freundin in ihr steckte. Sie war zwar viel ruhiger und verschlossener geworden, setzte ein falsches Lächeln auf, was Ruffy immer noch nicht verstand und war blasser im Gesicht. Doch ihre Angewohnheit zu singen, wenn ihr danach war, war geblieben.
Er hatte es damals immer geliebt, wenn sie gesungen hatte und hatte ihr auch immer zugehört. Deshalb freute er sich nun, ihre Stimme zu hören.
„ […] I wish that you would just leave
Your presence still lingers here
And it won't leave me alone
These wounds won't seem to heal
This pain is just too real
There's just too much that time cannot erase
When you cried I'd wipe away all of your tears
When you'd scream I'd fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have
All of me”
Während Ruka sang, wurde Ruffy fast in eine Art Bann gezogen. Er hatte sie lang nicht mehr so singen hören. Ihre Stimme ließ alles um sie herum einfrieren und alles und jeder schien ihr einfach zuzuhören. Er hatte es geliebt, jeden Tag diesen Gesang zu hören und er berührte ihn sehr.
Doch Ruffy war nicht der Einzige, der Ruka’s Gesang Gehör schenkte: Alle Mitglieder der Crew verharrten in ihren Bewegungen, als sie die Stimme hörten und gingen dann, wie durch eine magische Kraft der Neugier kontrolliert, nach draußen.
“ […] When you cried I'd wipe away all of your tears
When you'd scream I'd fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have
All of me
I've tried so hard to tell myself that you're gone
But though you're still with me
I've been alone all along…” Ruka’s Gesang wurde leiser und verminderte sich zu einem leisen Summen. Als auch dieses verstummte, seufzte Ruka kurz auf: „Ha~, das hat gut getan.“
Plötzlich vernahm sie Geräusche von Klatschenden Händen, weshalb sie sich hastig umdrehte. Alle Mitglieder der Strohhutbande standen nun vor ihr und applaudierten. Chopper jubelte sogar und Sanji pfiff vor Begeisterung.
„Das war so schön.“, gab Brook sichtlich gerührt von sich.
Ruffy war vom Hauptmast gesprungen und stand nun vor allen. „Ru-chan. Das war großartig. Du bist noch besser geworden, als damals.“
Ruka schaute in die Runde, mit einem schockierten Gesicht und wusste nicht wirklich, was sie sagen sollte. Augenblicklich lief sie rot an und sie zittere ein wenig, vor Aufregung. Sie war es nicht gewohnt gewesen, vor Leuten zu singen, die sie mochte. Da die Lieder, die sie privat Sang, ihre Gefühle ausdrückten. Und nun hatte sie nicht nur die Crew gehört, sondern auch Ruffy. „Ähm, d…danke Leute. D…das ist lieb von euch. Seit wann steht ihr denn schon da?“, stotterte Ruka und starrte auf den Boden.
„Schon etwas länger.“, gab Zorro cool.
„Mein Schatz. Du hast dich angehört wie ein Engel. Wenn du eine Sirene der Meere wärst, würde ich dir folgen. Auch wenn ich sterben würde.“, rief Sanji, als er mit offenen Armen zu ihr lief und sie in die Arme schließen wollte.
Ruka’s Körper spannte sich wieder an und sie wirkte wie in einer anderen Welt. Ruffy merkte diese Veränderung als Erster und zog sekundenschnell Sanji von seiner alten Freundin weg und stellte sich zwischen die zwei.
„Hey, Ruffy. Alles in Ordnung?“, fragte Sanji irritiert.
„Lass sie in Ruhe.“, meinte Ruffy mit ernster Miene. „Sie will das nicht.“
Alle Mitglieder der Bande schauten sich verwirrt an und blickten dann wieder zu Ruffy, der immer noch ernst schaute.
„Bist du etwa eifersüchtig?“, fragte Franky frech.
Doch Ruffy behielt seine Mimik bei, als er antwortete: „Sei nicht albern. Sanji, ihr geht es dabei nicht gut. Also lass es.“
Mit weit aufgerissenen Augen blickte die Crew zwischen Ruffy und Ruka hin und her, wobei Ruka auf den Boden sah und anscheinend nicht in der Wirklichkeit war, zumindest mit den Gedanken.
„Das…wollt ich nicht.“, begann Sanji und sah nun entschuldigend zu seinem Captain.
Dieser schüttelte den Kopf, um zu symbolisieren, dass es okay sei und er sich nicht zu entschuldigen brauche.
„Sie scheint in Trance zu sein. Aber wieso?“, fragte Chopper als er etwas näher trat.
Ruffy drehte sich zu seiner Freundin um, die immer noch ein wneig weggetreten wirkte.
„Ru-chan. Was ist?“, fragte Ruffy mit ruhiger Stimme und legte eine Hand auf ihre Schulter.
Sie schreckte hoch und blickte nun erschrocken in seine Augen. „Ruffy…“
„Was ist mit dir passiert, Ru-chan. Du warst wie in einer anderen Welt.“
„Was? Oh…“, wurde Ruka stiller und schaute nun auf den Boden. „… keine Sorge. Es ist nichts…“
„Leute? Lassen wir sie mal allein…“, riet Nami den anderen leise, womit sich alle zurückzogen.
Nun standen nur noch Ruffy und Ruka auf der Steuerbrücke und Ruffy nahm seine Hand von ihrer Schulter. „Warum lügst du mich an, Ru-chan?“, fragte Ruffy erschreckend ruhig und gleichzeitig ernst.
„Ich…“, setzte Ruka an, stoppte aber dann. Sie hatte Ruffy noch nie so ernst gesehen und es machte ihr auch ein wenig Angst. „…bitte…Ruffy. Es…ist nichts…“
„Freundschaft bedeutet, dass man sich vertraut. Ich vertrau dir alles an, sogar meinen Hut. Aber du vertraust anscheinend mir nicht.“
„Nein, Ruffy. So ist das nicht.“, wurde Ruka etwas lauter, doch auch verzweifelnder. „Bitte Ruffy. Frag nicht nach…“, fing sie dann auch an zu schluchzen und danach kullerten Tränen ihre Wangen herunter. „Es ist viel passiert…aber bitte, frag nicht weiter…Ich muss allein damit fertig werden.“
„Was musst du allein schaffen und wieso?“, rief Ruffy lauter.
„Hört bitte auf Ruffy. Ich muss es allein schaffen. All das…zu verarbeiten. Niemand kann mir dabei helfen. Ich werde es vedrängen, aber allein…“
„Du bist aber nicht allein.“, schrie Ruffy nun und packte sie an den Schultern, fest, jedoch nicht so, dass es weh tat. „Du bist doch meine Freundin, oder nicht?“, kam es dann plötzlich sehr ruhig von Ruffy und dabei nahm er seine Hände wieder von ihren Schultern.
Ruka’s Augen starrten ungläubig in seine und sahen die Entschlossenheit in ihnen. So gern Ruka Ruffy alles erzähen würde….sie konnte es nicht. Sie verdrängte es ja selber und versuchte nicht jeden Tag an die schlimmen Tage erinnert zu werden. „Ruffy, ich…“, doch ihre Stimme versiekte in Tränen. Ohne einen klaren Gedanken fassen zu können, fiel sie Ruffy in die Arme und weinte. „Ich würde dir gern alles erzählen, aber…es geht einfach nicht. Bitte Ruffy, vertrau mir. Es geht wirklich gut, wenn…wenn ich nicht immer dran erinnert werde. Deshalb bin ich geflohen…bitte Ruffy. Frag nicht weiter nach, sondern…vertrau mir einfach. Eines Tages…werd ich es dir vielleicht erzählen können… Es tut mir leid, Ruffy.“, erklärte Ruka unter Tränen.
Nach einer Weile spürte sie plötzlich 2 Arme, die sich um sie legten. „Okay…aber lüg micht nicht an. Der Captain darf niemals angelogen werden und lächel nur, wenn du lachen willst. Dein echtes Lächeln ist nämlich viel schöner, als das falsche.“
*Er kann es unterscheiden?...Ich kann ihm nichts vormachen…Er kennt mich halt besser, wie jeder andere.*, ging es ihr durch den Kopf. „Du hast dich kein Stück verändert, Ruffy.“, schniefte Ruka nun in ein leichtes Lächeln hinein. „Immer darauf bedacht, dass es allen gut geht.“
„Hey“, fing Ruffy an, als er die Umarmung löste und dabei noch seine Hände auf ihren Schultern ruhen ließ. „wenn ich dir nicht helfen kann, wem denn sonst? Du bist meine beste Freundin und wenn du weinst, dann will ich dir helfen. Außerdem will ich ja nur die besten in meiner Crew haben und du bist halt die beste Sängerin. Du wirst eine große Sängerin und ich werde König der Piraten.“
Ruka schaute ihn irritiert an und schuppste ihn dann plötzlich mit einem Grinsen weg. „Du Schwachkopf.“
Als Ruffy seinen festen Stand wiederfand, blickte er seine Gegenüber verwirrt an. Plötzlich fing Ruka an zu lachen, als sie seinen Ausdruck sah und nahm, ohne zu fragen, Ruffy’s Hut in die Hand.
„Der künftige König der Piraten…Hm, wenn du das sagst, hört sich das gar nicht so ernst an.“, neckte sie den verdutzten Ruffy.
„Was? Nicht ernst? Du weißt genau, dass ich ernst sein kann.“, rief Ruffy gespielt eingeschnappt.
„Ernst? Du? Klar, so viel, wie dein Schütze Wahrheiten erzählt. So gut wie nie.“, machte Ruka weiter und warf den Hut in ihren Händen rauf und runter.
„Was? Na warte!“, platzte Ruffy mit einem Grinsen heraus und stürmte plötzlich auf sie zu, um sie zu kitzeln.
„Ruffy. Das ist gemein! Hey, hör auf.“, lachte Ruka auf einmal laut, sodass es sogar die anderen Mitglieder der Strohhutbande hörten.

„Hat sich wohl alles wieder geklärt.“, sagte Sanji mit einem Lächeln, als er das Geschirr mit Lysop abwusch.
„Ja…Sag mal, meinst du nicht auch, dass Ruffy eben wirklich eifersüchtig war? Ich mein, so wie mit Ruka, geht er mit Nami und Robin nicht um.“, gab der Schütze von sich.
„Meinst du? Ruffy und eifersüchtig? Kann ich mir bei ihm gar nicht vorstellen.“, antwortete Franky, der das Spülen vom Barhocker aus beobachtete. „Ihr wisst, dass wir hier von Ruffy reden, oder?“
„Schon, aber ich denke Lysop hat Recht. Schließlich…“, daraufhin grinste Sanji diabolisch. „…ist Ruffy auch nur ein Mann.“
„Uuuuh. Hast du etwa einen Plan, Sanji?“, fragte Franky neugierig.
„Einen Plan? Nein, ich denke…wir haben eine Mission, Jungs.“, lachte Sanji und Lysop und Franky stimmten mit ein. „Okay, Leute. Macht ihr mit?“
„Sicher!“, schlugen Lysop und Franky eib und fingen sofort an, Pläne zu schmieden.

Der Tag verging ansonsten, wie im Flug und die Nacht schlug bald ein. Nami schlug Ruka vor, bei ihr und Robin im Zimmer zu schlafen, was sie auch dankend annahm.
An diesem Abend übernahm Zorro die Nachtschicht, sodass Ruffy sich von der gestrigen ausschlafen konnte. Sein Körper war hunde müde, doch gingen ihm noch eine Gedanken durch den Kopf und komischerweise drehten sie sich alle um…Ruka. Ihm wollte einfach nicht einfallen, wieso Ruka nichts über ihre Probleme sagen wollte. Schließlich waren sie Freunde und Freunden erzählte man alles, oder?
*Hm, ich hoffe sie sagt’s mir bald. Sie sieht immer so traurig aus, wenn man ihr zu nahe tritt… und das mag ich gar nicht.*, dachte er, bevor er doch schließlich einschlief und daraufhin zu schnarchen anfing.

Am nächsten Morgen weckte nicht die warme Sonne die Crew, sondern ein heftiger Wellengang.
Das erste Geräusch an diesem Tag, war der laute Schrei Nami’s: „Jungs! Raus aus den Federn. Arbeit ist angesagt!“
Die Jungs schwangen sich aus den Betten und liefen hinaus. Es war ein grauer Morgen und ein heftiger Wind wehte.
Nami stand am Hauptmast und schrie den Jungs entgegen: „Los, bewegt euch. Ein Sturm zieht auf. Chopper ans Ruder. Franky und Lysop an die kleinen Segel. Ruffy und Sanji, helft Zorro das Hauptsegel einzuholen. Brook, geh rein und sichere lose Gegenstände.“
Alle luiefen direkt los, ihre Aufgaben zu erledigen. Lysop schwang sich später zum Aussichtspunkt hoch, um das Auge des Sturms erfassen zu können.
Durch den Sturm wurde auch Ruka geweckt, die nun hinaus trat. Direkt kamen ihr Regentropfen entgegen und durch den unruhigen Wellengang verlor Ruka fast das Gleichgewicht. Sie wurde allerdings von 2 Armen am Rücken festgehalten, die aus dem Türrahmen wuchsen.
„Vorsicht. Halt dich lieber gut fest.“, kam es auf einmal von drinnen und es war Robin. „Guten Morgen.“
„Morgen Robin.“, meinte Ruka leicht verwirrt und schaute sich dann die Hände an, die wieder im Holz verschwanden. *Hände? Aus der Wand?*
„Meine Fähigkeit.“, erklärte Robin, die anscheinend Ruka angesehen hatte, was Ruka verwirrte. „Ich hab mal von der Flora-Flora-Frucht gegessen und kann nun überall Körperteile wachsen lassen.“
„Wow…“, hauchte Ruka ein wenig überrascht, von den ganzen neuen Eindrücken, die sie hier bekam.
„Lysop! Wie weit ist es noch?“, hörte man nun Nami den Hauptmast hochrufen.
„Ich seh‘ schon wieder eine helle Front. Dahinten ist sie schon!“, rief Lysop zu Nami runter.
„Also gut, Jungs. Chopper, hart steuerbord und dann volle Kraft voraus.“
Ruka ging weiter raus, als eine gewaltige Welle von links auf sie zukam.
„Vorsicht, Leute. Ein riesen Ding!“, schrie Zorro und schwing sich den Hauptmast runter.
Jeder konnte sich noch irgendwo rechtzeitig festhalten, um nicht mit der Welle mitgerissen zu werden. Robin ließ am Geländer einen Arm wachsen, der Ruka dann festhielt, da es zu rutschig war, um sich so dran festzuhalten.
„Danke, Robin.“, rief Ruka ihrer Retterin zu, die fröhlich nickte.
„Vorsicht, Leute! Da vorne kommt noch eine!“, schrie Lysop nun und zeigte auf die ankommende Welle.
„Haltet euch fest!“, kam laut von Sanji.
Die Welle überflutete das komplette Schiff und schoss auch mit einer imensen Kraft umher. Plötzlich schwamm etwas gegen den erschienenden Arm von Robin, der Ruka festhielt und durch den Schlag, was sich anfühlte wie ein Stein, ließ die Fähigkeit von Robin kurzzeitig nach. „Oh nein, Ruka!“
Diese wurde mit dem Wasser mitgezogen, wurde allerdings ‚nur‘ gegen die Wand des Schiffes geschleudert und nicht über Bord geworfen wurde.
„Ru-chan!“, rief Ruffy und katapultierte sich vom Hauptmast zu Ruka und kniete sich neben sie. „Alles okay?“
Ruka schaute auf zu Ruffy. „Ja, alles okay. Bin hart im nehmen.“, lächelte sie ihn leicht an.
Ruffy grinste zurück und blickte dann nach oben gen Himmel, da alles nun heller und die See ruhiger wurde.
„Komm, ich helf dir.“, sagte Ruffy, als er aufstand und ihr die Hand reichte.
Sie nickte und legte ihre Hand ins seine, damit er sie hochziehen konnte.
„Hey, ihr 2 Turteltauben. Seilt euch mal voneinander los. Du musst mir beim aufräumen helfen, Ruffy.“, rief Sanji von der Wiese.
Ruka wurde ein wenig rot, als sie Sanji’s Anspielungen hörte. Ruffy allerdings grinste und antwortete dem Koch: „Alles klar!“ und er verschwand von Ruka’s Seite.
„Man, ausgerechnet so ein Sturm am frühen Morgen.“, kam Nami nun an, mit den Händen in den Hüften und den Blick auf die arbeitenden Jungs gerichtet.
„Ist so ein Sturm nich normal, auf der Grand Line?“, fragte Ruka, als sie zu Nami blickte.
„Klar, aber gefallen tut er mir trotzdem nicht.“, gab Nami als Antwort und grinste.
„Nami-Schatz?“, kam es auf einmal schrill von Sanji, der die Treppen hochkam. „Ich hab die Seile fest gemacht, wie du befohlen hast. Darf ich dir nun dein Frühstück servieren?“
„Oh ja. Frühstück ist eine gute Idee.“, antwortete Nami.

Nachdem die Crew das Schiff aufgeräumt hatte, wurde auch der Himmel wieder wolkenlos und nichts deutete auf den kürzlich getobten Sturm hin.
Das Frühstück hatte Sanji schnell gezaubert und alle saßen sich an den Tisch in der Küche. Wie aus dem Nichts trat Sanji Ruffy aufeinmal vom Tisch, da sich Ruffy schon heimlich vorher bedienen wollte.
„Du wartest, bis alle am Tisch sitzen. Erst dann wird gegessen!“, motzteb ihn der Koch an.
Ruffy war durch den Tritt an die Wand katapultiert worden und rieb sich jetzt den Kopf. „Menno…“
Jeder schaute Ruffy entweder böse, genervt oder enttäuscht an, dass er sich wohl nie ändern würde. Bis auf einmal ein kleines Kichern die Stille unterbrach. Dieses Kichern wurde nach ein paar Sekunden lauter und wurde zu einem herzlichen Lachen. Die Strohhutbande fixierte die Besitzerin dieses Lachens. Es war Ruka, die sogar etwas, vor Lachen, weinen musste.
„Hey, Captain. Du hast sie zum Lachen gebracht.“, fing dann auch noch Lysop an zu lachen.
Ruffy schaute verdutzt zu seiner Freundin, die versuchte noch Luft zu bekommen. Genauso hatte Ruffy sie in Erinnerung gehabt. Ihr liebes Lachen hatte er wirklich vermisst, die Tage, die sie auf der Thousand Sunny war. Ihr aufgesetztes Lächeln war nichts dagegen. Er hatte es wirklich vermisst und auch ein wenig danach gesehnt… Moment mal. Er hatte sich was? Was ging denn auf einmal mit Ruffy ab? Er verstand sich selbst nicht mehr.
„Komm Ruffy. Ich helf dir hoch.“ Ruka stand auf einmal vor ihm und reichte ihm eine Hand, wobei sie auch immer noch lächelte. „Na los. Frühstücken wir.“
Ruffy nahm ihre Hand und Ruka zog ihn mit einem Ruck hoch, um dann mit ihm zum Tisch zu gehen.
Das Frühstück verlief sehr lustig: Sanji umschwärmte Nami, Robin und Ruka, wobei er letztere nur mit Worten anflirtete und ihr nicht zu nahe trat; Ruffy scheffelte das Essen nur so in sich hinein; Franky musste währenddessen auf seine Hände aufpassen, wenn er mal nach dem gleichen Teller griff wie Ruffy; Lysop erzählte ein paar Lügengeschichten, die Chopper natürlich glaubte; Brook unterhielt sich mit Zorro und lachte dabei seinen typische ‚Johohoho‘-Lache; Ruka unterhielt sich mit Nami, die gerade vorschlug, dass Ruka ein paar Klamotten von ihr haben könne, bis sie in eine Stadt kämen.
Doch Ruka fühlte sich ganz wohl in dem großen Shirt von Ruffy. Sie trug sowieso nicht gerne enge Klamotten, sondern musste sie tragen, wenn sie im Circus auftrat oder bei den Marinetreffen von Leutnant Scriek sang. Außerdem gab es noch den Grund des Wohlfühlens. Sie fühlte sich absolut nicht wohl, in engen Klamotten, die die Figur betonten. Die Erinnerungen waren schuld…
„Und was sagst du?“, holte sie Nami aus den Gedanken.
„Ähm…“, begann Ruka. „Das ist wirklich sehr nett von dir, aber ich trage nicht so figurbetonte Klamotten. Versteh das bitte nicht falsch…“
„Ach was. Nur da haben wir ein Problem. Robin und ich haben nur enge Kleidung…“
„Kein Ding.“, platzte Ruffy mit vollem Mund hervo, der neben Ruka saß. „Dann trägst du halt weiter meine Shirts, bis wir zur nächsten Insel kommen.“
Ruka schaute ihn mit großen Augen an und lief etwas rot an. „Meinst du das…ernst?“
Ruffy drehte seinen Kopf in ihre Richtung und zog grade ein Stück Speck in den Mund. „Wieso nicht?“
„Ich…weiß nicht…“, dann lächelte sie ihn jedoch ehrlich an. „Danke Ruffy. Das ist lieb von dir.“

Nach dem Frühstück machten sich alle wieder an ihre Beschäftigungen und Verpflichtungen. Als Ruka ihren Teller zu Sanji in die Küche brachte, lief noch Chopper zu ihr, der sie etwas fragen wollte.
„Ruka? Ich hab da mal ne Frage.“, meinte der kleine Elch, als er zu Ruka hoch schaute. „Ich würd gern deine Wunden untersuchen, die du noch hast. Außerdem bist du ja auch heute gegen das Schiff geknallt und das wollt ich mir auch nochmal ansehen.“
Ruka schaute den kleinen Elch etwas besorgt und ängstlich an, denn er würde sie bei der Untersuchung anfassen müssen. Doch Ruka lächelte und nickte als Bestätigung.



Zuletzt von Luffy-chan am Do 12 Mai - 10:58 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 10:55

   
Cooles Kapitel! Wieder schön zu lesen und sehr Spannend.
Hab nur einen kleinen Fehler entdeckt villeicht willst du ihn ja ausbessern^^.

Zitat :
Diese wurde mit dem Wasser mitgezogen, wurde allerdings ‚nur‘ gegen die Wand des Schiffes geschleudert und nicht über Bord geworfen wurde.
„Ru-chan!“, rief Ruka und katapultierte sich vom Hauptmast zu Ruka und kniete sich neben sie. „Alles okay?“

Da müsste es heißen rief Ruffy Wink
Is mir nur so aufgefallen aber klasse Kapitel weiter so^^

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 10:57

   
@II Zorro II schrieb:
Cooles Kapitel! Wieder schön zu lesen und sehr Spannend.
Hab nur einen kleinen Fehler entdeckt villeicht willst du ihn ja ausbessern^^.

Zitat :
Diese wurde mit dem Wasser mitgezogen, wurde allerdings ‚nur‘ gegen die Wand des Schiffes geschleudert und nicht über Bord geworfen wurde.
„Ru-chan!“, rief Ruka und katapultierte sich vom Hauptmast zu Ruka und kniete sich neben sie. „Alles okay?“

Da müsste es heißen rief Ruffy Wink
Is mir nur so aufgefallen aber klasse Kapitel weiter so^^

oh jo, danke xDDD
hab ichs immer noch nicht verbessert* schäm*
werd ich sofort machen, danke Very Happy

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 12:47

   
das 4 kapitel ist hamma ^^

man merkt langsam wie es zwischen ruffy und ruka knistert,
sogar wo ich ein nami ruffy paaringfan bin
find ich das zwischen ruffy und ruka süß Wink

ich hab schon die ganze zeit das gefühl das ruka damals vergewaltigt wurde oder misshandelt, weil sie will nicht das jemand sie berührt... ??

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 21:35

   
Hey Luffy-chan^^

Deine Story ist einfach genial! Die Geschichte läßt sich sehr gut Lesen und die Spannung geht auch nie verloren!

Wieder einmal ein klasse Kapitel! Wink

Pr1n2e_falafel
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Do 12 Mai - 23:08

   
schönes 4tes kapitel Very Happy jez weiß ichs sie will nich das man sie anfässt sie wurde bestimmt immer belästigt !...
das is süß zwischen ihr und ruffy Very Happy
aba wieso lässt du frankys typische emotionen bei traurigen geschichten raus?
UND CHOPPER IST EIN RENTIER KEIN ELCH!! *lol*

Gruß Pr1n2e... Zorro

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 8:12

   
Pr1n2e schrieb:
aba wieso lässt du frankys typische emotionen bei traurigen geschichten raus?

wenn du damit die erzählung von ruka meinst, da waren nur chopper, brook und ruffy dabei, deshalb^^

2.Teil
Danach machten sich beide auf ins Krankenzimmer, wo Chopper die ganzen Salben und Verbände aufbewarte.
„Setz dich schonmal auf’s Bett. Ich hol nur eben die Salbe.“, sagte Chopper, als sie das Zimmer betraten.
Ruka setzte sich auf’s Bett und Chopper holte die Salbe inklusive einem Hocker. „Kannst du Verbände bitte schonmal abmachen?“, dabei stellte er den Hocker neben das Bett und schwang sich, während Ruka die Verbände entfernte, darauf.
Ruka hatte das Shirt ausgezogen, wodrunter sie allerdings noch ein blaues Top trug.
„Okay, ich werd mir die jetzt mal ansehen…Wie ich schon von weitem sehen kann, sind ein paar Wunden ebtzündet. Die müssen wire unbedingt mit Salben behandeln. Aber ein paar Kratzer von gestern, sind heute schon weg. Das ist die erfreuliche Nachricht.“, erklärte Chopper und machte nun die Salbentube auf. Er drückte einen kleinen Tropfen auf seinen Huf und berührte eine Wunde an Ruka’s Oberarm, als Ruka plötzlich hoch fuhr und Chopper mit einem heftigen Stoß wegschubste.
Chopper landete in einem Bücherregal, welches dann in sich zusammenbrach und die ganzen Bücher Chopper unter sich begruben.
Als der kleine Elch sich dann wieder freigekämpft hatte, schaute er Ruka verschreckt an: „Was sollte das denn?“
Ruka wirkte jedoch wieder, wie in einer anderen Welt. Sie schien Chopper gar nicht zu hören und nichts mehr wahzunehmen. Sie schaute nur auf das Bett, dir Arme um sich geschlungen.
„Ruka! Hat die Wunde wehgeta?“, fragte Chopper, als er wieder zum Bett ging, allerdings nicht auf den Hocker sprang.
„Was ist hier passiert?“, kam Nami plötzlich laut riengestürmt und die Tür klatschte auf.
„Nami“, begann Chopper mit verzweifelter Stimme. „Ruka will sich nicht behandeln lassen. Ich muss ihr Salben auftragen, aber sie hat mich weggedrückt.“


„Dann müsst ihr doch nicht so nen Krach machen.“, Nami’s Stimme wurde aber wieder leiser und sie schaute zu Chopper runter. „Vielleicht sollte ich es mal versuchen. Unter Frauen geht das.“
Mit den Worten nahm Nami die Salbe vom Boden, da sie durch den Ruck auf diesen gefallen war und setzte sich neben Ruka aufs Bett. Doch Ruka hatte sich die ganze Zeit nicht bewegt. Erst als Nami mit ihrem Finger, auf dem sich schon Salbe befand, näher kam, fing Ruka an zu weinen.Sie verog keine Miene, doch kullerten die leisen Tränen ihre Wangen runter. Ganz leise vernahm Nami, dass Ruka ein ‚Nein, bitte nicht‘ wisperte.
„Keine Sorge. Das wird nicht weh tun. Wird wahrscheinlich nur etwas kalt sein.“, sagte Nami ruhig. Doch Ruka ging es nicht besser.
Szenen spielten sich in ihrem Kopf ab, die von einem dunklen Nebel verschleiert wurden: „Nein, bitte nicht.“
„Keine Sorge, meine Kleine. Es wird nicht weh tun. Ich bin vorsichtig.“
Diese Worte, und immer wieder diese Worte hallten in ihrem Kopf.
„NEIN!“, schrie Ruka auf einmal und schubste auch Nami weg. Doch diesmal mit einem heftigeren Ruck, sodass sie gegen die Holzwand knallte.
„Ruka, was hast du? Wir wollen dir doch nur helfen.“, meinte Nami, als sie sich ihren Hintern rieb.
„Ich hol‘ Ruffy. Vielleicht weiß der ja weiter.“, sagte Chopper hastig und lief seinen Captain holen.
Kurze Zeit später kam der kleine Doktor wieder in das Zimmer, im Schlepptau den Strohhutjungen.
„Nami. Was ist los?“, fragte Ruffy besorgt und schaute zuerst zu Nami und dann zu Ruka. „Was ist los mit ihr?“
„Sie hat uns weggestoßen, als wir ihr die Salbe drauf machen wollten. Sie wirkt, wie bei einem psychischen Trauma.“ Da fiel es Chopper wie Schuppen von den Augen. *Ruka muss irgendwas erlebt haben, was sie bei solchen Berührungen dran erinnert. Sie versucht sich zu wehren, indem sie sich verschließt.*
„Ruka! Lass dir die Salben geben. Das wird dir helfen.“
„Angst…“, wisperte Ruka.
„Was? Was hast du gesagt?“, fragte Ruffy und setzte sich neben Ruka auf’s Bett.
Doch er hörte Ruka nur weiter schluchzen: „Ich habe so Angst… Nein…Bitte… Hilfe.“
„Nami, gib mir mal die Salbe.“, sagte Ruffy und bekam von Nami die Tube überreicht.
„Sei aber vorsichtig. Nicht dass sie dich auch wegschubst.“, riet ihm Nami.
„Ru-chan. Hey, pass mal auf.“, fing Ruffy mit ruhiger und fröhlicher Stimme an. „Ich wird dir jetzt die Salbe drauf machen, damit’s dir wieder besser geht. Also schubs mich nicht weg, okay?“ Ruffy drückte etwas Salbe auf seine Finger und legte sie vorsichtig auf Ruka’s Arm.
Diese weinte wieder ein wenig, blickte dann aber vom Boden auf und mit großen Augen zu Ruffy. Ihre Augen spiegelten Traurigkeit und Einsamkeit wieder, doch gleichzeitig große Hilflosigkeit. Dann blinzelte sie kurz und fixierte Ruffy’s Gesicht. Der Nebel in ihrem Kopf verschwand, genauso wie die Bilder sich zurückzogen. Ihre Muskeln entspannten sich und sie ließ ihre Arme sinken.
„Ruffy…“, hauchte sie nur und ihre Tränen wurden weniger. Doch waren ihre Wangen noch von der salzigen Flüßigkeit benetzt.
„Siehst du. So schlimm ist das doch gar nicht.“, lächelte Ruffy breit, doch auch gleichzeitig lieb.
Er salbte ganz leicht ihre Wunden ein und Nami tippte den kleinen Elch an, damit beide den Raum verließen.
„Lassen wir sie in Ruhe.“, flüsterte Nami und ließ die beiden allein.

„Geht’s denn wieder?“, fragte Ruffy, als sich Ruka umgedreht hatte, damit Ruffy sie an der Schulter verarzten konnte.
Sie nickte leicht und sagte währenddessen nichts. Weder Chopper noch Nami hatte sie vorhin gehört bzw wahrgenommen, als sie auf sie eingeredet hatten. Doch Ruffy hatte nur einen Satz gesagt und eigenartiger Weise, nur von ihm konnte sie sich behandeln lassen.

„Was war los mit dir?“, fragte Ruffy dann nach einer Weile. „Wieso hast du Nami und Chopper weggeschubst?“
„Ähm, ich…es hat wehgetan.“, erklärte Ruka und gelogen war es ja nicht. Es hatte ihr nicht nur körperlich wehgetan. Der seelische Schmerz war unerträglich gewesen. Immer und immer wieder kamen die Erinnerungen hoch, die sie zu verdrängen versuchte.
„Mach das bitte nicht noch einmal. Chopper hat Angst gekriegt.“, grinste Ruffy, als er noch eine Wunde am Oberarm versorgte.
„Das wollt ich nicht. Tut mir leid… Ich…ich…das war ne Kurzschlussreaktion. Ich hoffe Nami und Chopper sind mir nicht böse.“, sagte Ruka mit trauriger Stimme.
„Ach was. Sie haben sich sicher nur erschreckt….Ich hoffe dir geht’s jetzt besser.“ sagte Ruffy, als er den Deckel der Tube zudrehte und vom Bett aufstand. „So, und wenn dich Chopper jetzt untersuchen will, lässt du das über dich ergehen, okay?“ Ruffy stand mitten im Zimmer, mit den Händen in den Hüften und einem breiten Grinsen.
Ruka zögerte: „Leider…kann ich es dir nicht versprechen… ich… hab keine Kontrolle über mich, wenn ich so bin. Es ist so, als ob mich jemand attakiert… Tut mir leid…“
„Du musst dich nicht entschuldigen. Ich werd dann zu den anderen gehen. Kommst du gleich nach?“, fragte Ruffy, als er die Tür öffnete.
„Ja, ich komm gleich… ähm und Ruffy?“
Ruffy stoppte in seiner Bewegung den Raum zu verlassen und blickte seine Freundin verwirrt an.
„Danke.“, lächelte sie dann lieb und Ruffy’s Augen weiteten sich etwas.
„Hey, du lachst ja.“, meinte er zufrieden.
Ruka nickte mit einem Lächeln und Ruffy verließ mit einem Grinsen den Raum. *Ihr geht es wieder gut.*

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 13:53

   
schöner 2ter teil Very Happy
ich wusste es das es an den berührungen lag Wink
aba chopper is so süß wie kanns ie angst haben? Very Happy
naja egal war ein schönes kapitel echt Wink
ich hoffe das legt sich bei ihr das sie sone angst vor berührungen hat..
sagmal wurde sie vergewaltigt oda so? Surprised

Gruß Pr1n2e... Zorro

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 14:12

   
Pr1n2e schrieb:
sagmal wurde sie vergewaltigt oda so? Surprised

Glaub nicht das sie das verraten wird^^.
Könnt ich mir aber vorstellen vielleicht is es aber auch auch was mit dem wir garnich rechnen Wink

Schöner 2 Teil, zwischen Ruka und ruffy knisterst schon ein bisschen^^



Zuletzt von II Zorro II am Fr 13 Mai - 22:12 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 14:47

   
Zitat :
Glaub nicht das er das verraten wird^^.
Zitat :
er


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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 20:49

   
Hey Luffy-chan^^

Man kann gar nicht aufhören zu Lesen! Die Story ist einfach Cool!

Bin mal gespannt, was noch so alles kommt... study

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 21:08

   
hammer story weiter so^^

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 21:32

   
eure vermutungen gehen in die richtige richtig. aber ich verrat nix^^
da ich morgen nicht dazu kommen werde, werd ich heute abend noch ein kapi hochladen, bzw. einen teil xD

Kapitel 5: Wiederkehrende Angst
Teil 1
„Da bist du ja, Ruffy!“, rief der kleine Elch, der auf seinen Captain gewartet hatte.Er saß zusammen mit Nami auf dem kleinen Potest am Hauptmast, von dem er nun runtersprang, als er Ruggy erblickte.
„Hat sie sich behandeln lassen?“, fragte Nami neugierig.
Ruffy kam mit seinem breiten Grinsen angedackelt und nickte dann: „Jep, hat sie. Aber das waren ja ziemlich viele Wunden gewesen, muss ich schon sagen.“
Nami blickte mit einem irritierten Blick zu Chopper, der diesen eriwiderte. Dann schaute Nami zu Ruffy, mit dem selben Gesichtsausdruck. „Sie hat dich einfach so an sich ran gelassen? Ohne auch nur irgendwas zu machen? Sie hat sich nicht gewehrt?“
Ruffy schaute mit seinem typischen ‚Null-Ahnung‘-Blick zu Nami und antwortete: „Ähm…nein. Nicht wirklich. Sie war zwar sehr ruhig und hat was gezittert, aber das war’s schon. Ihr tut es übrigens total leid, dass sie euch eben so einen Schrecken eingejagt und euch weggeschubst hat.“
„Das glaub ich ihr.“, sagte Chopper mit ernster Miene und klarer Stimme. „Sie war auch eben nicht wirklich in der Realität. Ihre Gedanken waren ganz woanders, als wäre sie in einem Albtraum gefangen.“
„Wie soll das denn gehen, Chopper? Sie hat doch gar nicht geschlafen.“, schaute Ruffy nun verdutzt.
„Ruffy. Um einen Albtraum zu durchleben, muss man nicht schlafen. Es reicht, wenn man etwas schreckliches erlebt hat und dann irgendwie dran erinnert wird. Soetwas nennt man dann ein Trauma. Chopper und mir ist aufgefallen, dass sie sich immer zurückzieht, in ihre Gedankenwelt, wenn jemand ihr zu nahe kommt.“
„…bei allen, außer bei dir Ruffy.“, ergänzte der Arzt Nami.
„Häh?“, kam es von Ruffy, der sich nun im Schneidersitz auf die Wiese fallen ließ. „Was soll das heißen?“
„Noch mal zum mitschreiben, Ruffy. Sie muss irgendwas schreckliches durchlebt haben, um sich so zu verhalten. Alles was sie tut, wie sich zurück zuziehen, ihren Körper anspannen, weinen oder in eine andere Welt zu flüchten. All das ist ein einzig großer Schutzmechanismus. Sie muss etwas erlebt haben, was sie bis heute geprägt hat. Und… leider hab ich einen Verdacht.“, erklärte Chopper und wurde dann besorgt ruhig.
„Du weißt wieso sich Ru-chan so verhält? Sag schon, wieso?“, wurde Ruffy ungeduldig.
„Na ja, wir haben gemerkt, dass Ruka sich nur so verhält, wenn Sanji mit ihr flirtet oder ihr nahe kommt, wie es halt seine Art ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie… irgendwie geschlagen wurde, dann würde sie zwar so bei Berührungen reagieren, aber nicht bei Sanji’s Worten… Ich denke“
„Spuck’s schon aus, Chopper!“, wurde Ruffy nun ein wenig lauter.
Chopper blickte auf den Boden, während er weitersprach. „Ich denke, man hat ihr nicht nur körperliche Schmerzen zugefügt, sondern auch seelisch. Wahrscheinlich ist ihr jemand zu nahe getreten, obwohl sie es nicht wollte…“
Was zum Henker meinte Chopper damit? Ruffy brodelte im Inneren. Er wollte wissen, wer Ruka so weh getan hatte, sodass sie sich so verändert und manchmal Angst bekommen hatte.
„Ruffy…“, begann Chopper von neuem. „Ich denke, sie wurde dazu benutzt…ich meine, sie wurde sexuell benutzt. Sie wurde wahrscheinlich vergewaltigt.“
Stille!
Ruffy’s Gedanken setzten aus. Er hatte schon vieles auf seiner Reise erlebt, aber ein Mädchen zu missbrauchen, um… nein! Das konnte er nicht glauben. Und dann auch noch seine alte Freundin Ruka…
„Was?“, brachte Ruffy grimmig aber auch entsetzt heraus. „Chopper… das kann nicht sein.“
„Wir sind uns nicht ganz sicher, aber… Es deutet alles darauf hin. Ihr Verhalten, ihre Berührungsangst, ihre stille zurückgezogene Art. Aber Ruffy…“, fing Nami mit bittender Stimme an. „Sprich sie nicht direkt drauf an. Es wird nur alles aufwühlen und es wird ihr dadurch nicht besser gehen. Lass ihr Zeit, bis sie selbst zu dir kommt.“
Ruffy stand mit einem Ruck auf. Noch nie in seinem Leben war er so aufgebracht, wütend und gleichzeitig verwirrt gewesen, wie jetzt. Er wollte die Person, die seiner Freundin dieses Leid angetan hatte, erledigen. Ruffy’s Blut kochte nur so durch seinen Körper und er wollte irgendwas zerschmettern.Seine Fäuste ballten sich und er drückte so dolle zu, dass es schmerzte. Doch diesen Schmerz bekam er nur am Rande mit, da er nur in Gedanken bei Ruka war.
„Ich will wissen, wer es war… er wird büßen… Wie kann man das einem Mädchen bloß antun?“, knirschte er sauer, mit dem Blick zu Boden gerichtet.
„Beruhig dich, Ruffy. Es lohnt sich jetzt nicht auszurasten. Wahrscheinlich ist es schon länger her und wenn du sie jetzt darauf ansprichst, dann wird sie sicherlich alles abstreiten.“, erklärte Chopper, als er vor dem Captain stand.
„Wer wird was bestreiten?“, kam es auf einmal von der Seite und als die 3 Strohhutmitglieder sagen, dass es Ruka warm die dort stand, wurden sie sofort leiser.
Nami schaute bedrückt zu Chopper, der ihren Blick erwiderte. Ruffy allerdings blickte zu Ruka, mit einem Blick, den man nicht definieren konnte. Er lag zwischen Entsetzen, Trauer, Wut und Leere.
„Was ist los, Ruffy? Ist irgendwas passiert?“, fragte Ruka irritiert.
„Ähm…Ruka. Na ja…“, stotterte Chopper, doch wurde er von Ruffy unterbrochen.
„Hey, Ru-chan. Nene, alles klar. Zorro hat nur was Fleisch aus dem Lager geholt und wir sind uns sicher, dass er es abstreiten wird, wenn Sanji ihn drauf anspricht.“, grinste Ruffy auf einmal.
Nami und Chopper schuaten ihren Captain mit einem entsetzten Blick an. Ruffy hatte seine Wut weggeschoben und zum Wohl von Ruka eine fröhliche Miene aufgesetzt. Wüssten Nami und Chopper nicht, dass ihr Captain noch vor ein paar Sekunden fast einen Wutausbruch gehabt hätte und bei jeder Äußerung an die Decke gegangen wäre, würden sie sein Grinsen als normal bezeichnen. Aber jetzt? Ihr Captain hatte in Sekunden seine Mimik verändert und Ruka schien nichts zu merken.
„Achso.“, gab Ruka von sich und trat dann näher an die Kleingruppe. „Nami, Chopper? Es tut mir wirklich leid, wegen vorhin. Ich hoffe, ich hab euch nicht weh getan.“
Chopper und Nami erwachten aus ihrer verdutzten Starre, Ruffy anzuschauen und schüttelten dann innerlich die Köpfe, um wach zuwerden.
„Ach was, kein Problem.“, lächelte Chopper. „Aber warn mich bitte das nächste Mal vor. Ich hab mich nämlich ziemlich erschreckt.“
„Keine Sorge, kommt nicht wieder vor.“, versprach Ruka.
„Leute!“, ertönte Lysop’s Stimme von Hauptmast runter. „Eine Insel. Direkt vor uns!“
„Na endlich. Wurde auch Zeit.“, meinte Nami zufrieden und blickte nach oben. „Wie weit ist es noch?“
„Circa 10 Kilometer. Maximal.“, schrie Lysop zurück.
„Eine neue Insel? Was ist das für eine?“, fragte Ruffy.
„Es ist eine ganz berühmte Insel, namens Circusselia.“, antwortete Nami.
Chopper und Ruffy erschraken und blickten sofort zu Ruka, die angewurzelt da stand. Ihr Blick war schockiert und sie wirkte wieder, wie in Trance.
„Nami, da können wir nicht hin.“, protestierte Ruffy.
„Wir müssen. Wir brauchen dringend neue Vorräte, die Sanji holen muss. Das, was wir noch haben, reicht nicht für noch eine Reise zu einer anderen Insel.“, erklärte Nami.
„Aber…“, wollte Ruffy erwidern, doch wurde er von Ruka unterbrochen.
„Ist schon okay. Sie werden mich schon nicht erkennen. Ich mein, wenn ich mich versecke oder verkleide, wird es gehen…“
„Aber Ruka… Ist das wirklich okay?“, fragte Ruffy verwirrt.
Ruka lächelte und es schien kein aufgesetztes Lächeln zu sein, zumindest nicht auf den ersten Blick.
Ruffy entdeckte allerdings eine Unsicherheit in ihren Augen und fragte deshalb nochmal nach: „Du solltest dann aber lieber auf dem Schiff bleiben, mit Franky oder Chopper, die auf dich aufpassen, meinst du nicht?“
„Ich brauch keine Bodyguards, wirklich nicht. Ich muss mich meinem Schicksal stellen und sie werden mich ja nicht gleich von der Straße stehle. Ich kann nicht ewig vor ihnen weglaufen.“, erklärte Ruka und meinte es auch wirklich so.
„Außerdem hat sie ja ihren Beschützer bei sich, oder Ruffy?“, kam es auf einmal hinter Ruka und die Stimme kam von Sanji. Er kam mit einem fiesen Grinsen angelaufen und stellte sich zu der Kleingruppe.
Ruka wurde wiedermal durch so eine Bemerkung rot, da sie wusste, wen Sanji mit dem Beschützer meinte. Doch Ruffy war begriffsstutzig, wie eh und je.

Kurz danach kamen sie auch schon an der Insel an. Da diese Insel sowohl von Piraten, als auch von Touristen und Marinesoldaten besucht wurde und Piraten dort nicht angegriffen werden durften, was ihnen Ruka alles erzählt hatte, legten sie Mitten im Hafen an.
„Okay, wer bleibt heut auf der Sunny?“, fragte Nami in die Runde, als sich alle bereit machten aufzubrechen.
„Das mach ich. Bin sowieso müde und hab keine Lust durch die Stadt zu laufen.“, erklärte sich Zorro bereit.
„Gut, dann verteilen wir noch die Einkäufe. Wer begleitet Sanji?“
„Lysop und ich werden dem Koch beim Schleppen helfen.“, sagte Franky mit einem Grinsen.
„Danke Franky. Gut, ich wollte mit Robin shoppen gehen. Ruka hätt ich auch gern mitgenommen, aber sie hat mir gesagt, dass es nichts für sie ist. Also begleitet sie dich, Ruffy. Brook und Chopper? Ihr begleitet uns und helf uns beim Tragen.“, erklärte Nami.
Chopper nickte und alle wollten sich auf den Weg machen. Sie standen auf dem Steg des Hafens und die anderen machten sich auf den Weg, als Ruffy stehen blieb. Er blickte zurück zum Schiff, als hätte er etwas vergessen.
„Oh je. Ru-chan. Wo ist die denn schon wieder?“, fragte sich Ruffy laut, in seiner üblichen verplanten Art.

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Fr 13 Mai - 22:22

   
Schöne Kapitel!
Man ist wirklich gefesselt von deiner Geschichte.
Sieht so aus als würden sich unsere Vemutungen über Ruka leider bestätigen Sad

Achja hoffe die werte Dame verzeiht mir das mit dem "er" Wink

lg II Zorro II Zorro

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Sa 14 Mai - 18:24

   
Das 5te Kapitel gefiel mir persönlich bis jetzt am besten Wink
Hoffe du machst weiter so!!!

MLG Helscher

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Sa 14 Mai - 21:44

   
Hey Luffy-chan^^

Danke wieder mal für das neue Chapter! Die Story ist echt sehr gut geschrieben! Respekt!

Mache bitte weiter so!

Auf zum nächsten Kapitel... cheers

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Sa 14 Mai - 22:57

   
ich wusste es! Very Happy ich bin eben ein helles köpfchen Wink
man wieso msust du aufhören verdammt... sche.... schade!
naja freue mich total auf den 2ten teil..
mach bitte schneller!!! Very Happy

Gruß pr1n2e... Zorro

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   So 15 Mai - 11:25

   
@II Zorro II schrieb:
Schöne Kapitel!
Man ist wirklich gefesselt von deiner Geschichte.
Sieht so aus als würden sich unsere Vemutungen über Ruka leider bestätigen Sad

Achja hoffe die werte Dame verzeiht mir das mit dem "er" Wink

lg II Zorro II Zorro

ach was, kein problem Very Happy
in nem forum kann man das ja auch manchmal schlecht sagen ;D
nun wird's spannend, manche haben mich schon für dieses kapi gehasst, vllt könnt ihr ahnen warum^^'

Teil 2:
Ruka hatte sich ins Mädchenzimmer zurückgezogen, um sich umzuziehen und trug nun eine schwarze Legins, die ihr bis zu den Waden reichte und Ruffy’s blaues T-Shirt, welches sie für die Untersuchung vorher ausgezogen hatte. Sie trat aus der Tür, während sie sich gleichzeitig einen lockeren Zopf band.
„Du solltest vielleicht noch eine Jacke anziehen. Sonst erkennt man dich.“, meinte auf einmal Zorro, der am Rand des Schiffes, auf dem Boden saß.
„Eine Jacke? Woher soll ich die denn jetzt nehmen?“, fragte sich Ruka.
„Ich hol dir eine von Ruffy’s. Er hat noch eine große graue, mit Kapuze.“, erklärte Zorro, als er aufstand und in den Schlafräumen der Jungs verschwand. Kurze Zeit später kam er mit der Jacke wieder, die Ruka sofort anzog und sie schien wirklich sehr groß zu sein. „Beeil dich, dann holst du die anderen noch ein.“
„Ich danke dir, Zorro.“, bedankte sich Ruka, als sie die Kapuze der Jacke aufzog und zufrieden grinste. Denn so, würde sie keiner erkennen.
„Aaaach. Kein Problem und jetzt beeil dich.“, meinte Zorro leicht genervt.
„Bis später.“, rief Ruka noch, bevor sie zum Ende des Schiffs lief und über den Rand sprang. Obwohl sie auf dieser Insel war, war sie irgendwie frohen Mutes und sie wusste, dass Ruffy sie beschützen würde.
Als sie eigentlich auf dem Boden aufkommen sollte, hörte sie ein ‚Woah!‘ und dann nurnoch ein Poltern, wobei sie auf etwas Weichem landete. Sie öffnete die Augen und befand sich auf dem Steg des Hafens, doch lag sie nicht auf Holz, sondern auf…
„Ruffy!“, schreckte sie hoch. Sie lag mit dem Bauch auf seinem und er schien etwas weggetreten zu sein. „Ruffy. Aufwachen…Hey! Bitte steh auf.“, schüttelte sie ihn wach, als sie sich über ihn kniete und am Oberteil zog. Da schüttelte Ruffy allerdings den Kopf und war dann mit den Gedanken wieder voll da.
„Oh ha. Das war ein Knall.“, lachte Ruffy laut und setzte sich auf. „Da bist du ja endlich. Können wir los?“
Ruka blickte ihn erstmal etwas an, nickte aber dann mit einem Lächeln, stellte sich hin und zog Ruffy vom Boden. Zusammen gingen sie in die Stadt und Ruffy erfuhr nun, wieso die Insel Circusselia hieß: Überall hingen an den bunten Gebäuden Flaggen, es lief die ganze Zeit eine fröhliche Musik und die Straße, auf der Ruffy und Ruka gingen, führte zu einem riesigen, im Zentrum stehenden Zirkuszelt. Es war so riesig und doch gleichzeitig so normal, wie jedes Zirkuszelt. Es war in bunten Farben gestrichen und Ruka erklärte, dass dort die schönsten Veranstaltungen statt fanden.
Ruka blieb die ganze Zeit nahe bei Ruffy und war nur darauf aus, nicht erkannt zu werden. Plötzlich tauchte vor den beiden ein Clown auf, der über beide Backen grinste, eine rote Nase und ein buntes Kostüm trug.
„Willkommen auf Circusselia. Der Insel des Spaßes für Touristeb, Marine und Piraten.“
„Hey“, begann Ruffy mit einem Grinsen. „Ich find diese Insel echt klasse. Ich mag eure Feierlaune.“
Der Clown lachte. „Ihr seit wohl von weit her. Wie ist Euer Name?“
„Monkey D. Ruffy.“, antwortete dieser.
„Eine Ehre, dass der berühmte Captain der Strohhutpiraten unsere Insel besuchen kommt. Willkommen, werter Ruffy. Ihr seit wohl mit Eurer Liebsten unterwegs. Darf ich Euch die ‚Vorstellung der Ilusionen‘ empfehlen? Sie beginnt in einer halben Stunde und in unserem Zelt ist genügend Platz.“, erklärte der Clown und verschwand dann wieder in der bunten Menge.
„Typisch Zak…“, meinte Ruka plötzlich und empfand es als Glück, dass der Clown sie durch die Kapuze nicht erkannt hatte. Doch konnte auch Ruffy nicht sehen, was sich auf Ruka’s Wangen gebildet hatte, nachdem Zak sie fälschlicher Weise als Ruffy’s Liebste abgestempelt hatte.
„Kennst du den etwa?“, fragte Ruffy, als sie weitergingen.
Ruka nickte. „Ja. Mit ihm hab ich damals meine Tanzshows geprobt. Später war er allerdings nur noch unfreundlich zu mir.“
„Aber die scheinen doch alle voll nett zu sein…“, wunderte sich Ruffy und ließ seinen Blick durch die bunte Menge wandern, die gemischt von Besuchern und Zirkusleuten war.
„Das ist nur Fassade. Sie sind nett zu den Gästen, damit sie sich wohlfühlen und viel Geld hier lassen. Sie erfüllen ihnen alle Wünsche, wirklich alle…“, damit wurde sie wieder ruhiger.

„Boah! Dieses Zelt ist ja riesig.“, rief Ruffy beeindruckt, als beide vor dem Eingang standen.
„Magst du in die Vorstellung gehen?“, fragte Ruka dann den faszinierenden Ruffy.
Dieser schaute sie mit strahlenden Augen an. „Ist das okay für dich?“
„Sicher doch. Mich hat keiner bist jetzt erkannt. Dann wird das in der Menschenmasse und in der Dunkelheit auch nicht anders sein.“, als Ruka geendet hatte, wurde sie direkt von Ruffy am Handgelenk genommen und ins Zelt geschleust.
Als sie drinne waren, blickten die beiden gen Decke, die sich weit nach oben streckte. Die Sitzplätze waren in einem Kreis platziert und im Zentrum lag eine Fußballfeldgroße Bühne.
„Setzen wir uns da hin.“, schlug Ruka vor und zeigte auf die 4. Reihe, von der Bühne aus.
„Geht klar.“, antwortete Ruffy und ging mit ihr in die 4. Reihe. „Oh, wie cool. Eine Zirkusshow. Ich hab noch nie eine gesehen!“, freute sich Ruffy, wie ein Kleinkind und Ruka mussre kichern.
Plötzlich ging das Licht aus und das Publikum wurde still. Da ertönte durch die Lautsprecher eine Stimme und das Rampenlicht warf einen kleinen Mann in Direktor-Uniform in den Mittelpunkt. „Meine Damen, Herren und Kinder. Liebe Gäste. Ich begrüße Sie zu unserer Premiervorstellung ‚Vorstellung der Illusionen‘.“
Ruka kannte diesen kleinen Mann mit Schnauzer nur zu gut und ihr entkam ein leises ‚Carl…‘
„Sie erwartet heute ein spannender Tag voller Humor, Eleganz und Zauberei. Heißen Sie unsere ersten Mitarbeiten willkommen. Synthia und Carlos, die Seidentuch-Akrobaten.“, mit diesen Worten verließ Carl die Bühne und das Akrobatenpaar erschien, allerdings von der Decke aus. Sie schlängelten sich an Tüchern herunter und machten dabei schon einige Kunststücke.

Die Show war sehr spektakulär und es folgten die Clowns, bei denen Ruffy fast heulen musste, vor Lachen. Anschließend folgten einige Seiltänzerinnen, die währenddessen mit Gegenständen jonglierten. Als nächstes war die Zaubervorstellung geplant, die Hauptvorstellung des Programms.
Der Magier inklusive seinem Assistent, der wie ein Gnom aussah, betraten die Bühne und sprach zu den Gästen: „Heute, meine Damen und Herren zeige ich Ihnen Illusionen und Mystik, wie Sie es noch nie gesehen haben. Dafür benötige ich eine freiwillige, schöne Frau aus dem Publikum.“ Der Magier verschwand in einer Rauchwolke und tauchte plötzlich genau vor Ruka auf. „Darf ich bitten, my Lady?“, fragte er, als er ihre Hand nahm ohne die Antwort abzuwarten. Daraufhin verschwand er einfach wieder, mit Ruka im Schlepptau und tauchte auf der Bühne wieder auf.
„Ru-chan!“, sagte Ruffy, als Ruka verschwand. Danach blickte er zur Bühne und stand schockiert auf. Er wollte sie rufen, doch dachte er daran, dass sie keiner hier erkennen durfte. Wie sollte er ihr helfen können?
„Dieses bezaubernde Wesen wird unseren Zaubertrick beiwohnen. Alex, führ sie zum Brett.“
Ruka wurde von dem kleinen Gnom zu einem Brett mit Schnallen geführt, das senkrecht im Boden stand. An diesem wurde sie mit dem Rücken zum Brett festgeschnallt. Ruka konnte sich nicht wehren, da der Gnom sie brutal und schmerzhaft gepackt hatte und fest an das Brett schnallte.
Ruffy stand entsetzt am Rand der ersten Reihe, zu der er runter gelaufen war und starrte zur Bühne. *Ru-chan!*
Nami hatte oft gesagt, dass die Crew sich in Städten zurückhalten und ja nicht auffallen solle. Normalerweise hielt sich Ruffy auch daran, doch jetzt konnte er nicht mehr zusehen und musste handeln. Ruka war schließlich in Gefahr.
„Ich werde sie hinter diese Glaskiste einschließen und sie dann durch Spieße durchstechen lassen. Doch keine Sorge: Sie bleibt wohlauf. Mit meinen mystischen Kräften werde ich sie vorher verschwinden lassen, damit ihr nichts passiert.“, erklärte der Magier und ließ somit einen Milchglaskasten von der Decke kommen.
„Ru-chan!“, rief Ruffy laut und sprang über den Rand der Bühne. „Ru-chan!“
„Ruffy!“, rief Ruka noch, bevor sie hinter der Gaskiste verschwand und niemand sie hören bzw. sehen konnte.
Ruffy rannte zu der Kiste und schlug mit seinen Fäusten dagegen und schrie ihren Namen immer wieder.
„Hey, Kleiner. Mach dich vom Acker. Du versaust mir doch die Show!“, motzte der Magier.
„Wo ist Ru-chan? Wo ist meine Freundin?“, schrie Ruffy den Magier an, der dann auf einmal mit dem Finger schnippte.
Sein Assistent ließ daraufhin die tödlichen Spieße aus dem Boden hervorschnellen, indem er einen Schalter betätigte.
„RUKA~!“, schrie Ruffy sehr gut hörbar und das ganze Zelt hielt die Luft an. „Gum-Gum Basuka!“, schlug Ruffy nun auf die Kiste ein, damit sie kaputt ging.
Das Glas bekam allerdings nur einen kleinen Riss und blieb sonst unversehrt. In diesem Moment fuhren gerade die Spieße zurück in den Boden. Gleichzeitig erhob sich auch die Kiste und nur noch das kaputte Brett war zu erkennen.
„Ruka!“, schrie Ruffy abermals und voller Entsetzen. „Wo ist sie? Wo hast du sie hingebracht?“ Mit diesen Worten packte Ruffy den Magier am Kragen und hielt ihn etwas hoch.
„Lass mich los, du Irrer.“, befahl der Magier und bekam prompt Unterstützung von 2 Männern, die eher einer Mauer glichen. Sie packten Ruffy an beiden Armen und hielten ihn somit von dem Magier fern.
„Ruffy!“, hörte man es plötzlich hinter der Bühne schwach hervordringen.
„Ruka!“, antwortete er ihr und schlug die Männer zu Boden, damit sie ihn los ließen. Danach rannte er zum großen roten Vorhang, welcher den hinteren Bereich von der Bühne trennte und hinter dem er Ruka vermutete. „Ruka!“, rief er wieder nach ihr.
„Was suchst du hier?“, kam es auf einmal von der Seite. „Besucher haben hier hinten keinen Zutritt.“ Zum Vorschein kam der Direkt des Zirkus, Carl.
„Wo ist Ruka? Wo ist meine Freundin?“, kam es von Ruffy sauer und er ballte dabei die Fäuste.
„Das gehört zum Trick, mein Freund. Sie wurde vor das Zelt gebracht, also reg dich ab. Sie wartet sicher schon draußen und jetzt verschwinde.“
Als Ruffy losrannte machte er sich ziemliche Sorgen, um Ruka und was mit ihr passiert war. *Ru-chan…* ging es ihm durch den Kopf und verließ in einem schnellen Tempo das Zelt.

„Dummer Junge, merkt noch nicht mal, wenn die Freundin direkt neben einem ist.“, sagte Carl, als er hinter ein paar gestapelten Kisten eine Decke wegzog.
Unter dieser Decke befand sich Ruka, an den Händen und Füßen gefesselt und den Mund mit einem Tuch verschlossen.
„Kleines Gör. Weglaufen ist eine Sache, aber so blöd sein und wieder hierhin kommen ist wirklich idiotisch.“, gab der Direktor von sich, band sie an den Füßen los und hob sie ruckartig am Oberarm hoch.
Sie gab einen schmerzhaftes Stöhnen von sich und sie hatte furchtbare Angst. *Ruffy…*, dachte Ruka, als sie von Carl weggebracht wurde und anfing zu weinen. Denn sie wusste, was ihr bevor stand.
Carl brachte sie in einen Raum, den sie nur zu gut kannte. Er nahm ihr das Tuch vom Mund und schubste sie auf ein großes Bett, das in der Mitte des Zimmers stand.
„Eigentlich sollte ja Synthia den Kunden heut übernehmen. Aber als Strafe, dass du weggelaufen bist, musst du heute halt ihre Schicht übernehmen.“
Ruka weinte, denn sie wusste, dass sie wieder in den gleichen Albtraum geraten war, vor dem sie vor ein paar Tagen geflohen war. Sie wollte davonlaufen, niemals wieder diese Schmerzen spüren, doch es nützte nichts. Sie war für immer gefangen.
Auf einmal klopfte es an der Tür un ein Mann, mit schwarzen Haaren und mittleren Alters trat herein.
„Ah, willkommen mein Herr. Sie ist nun für Sie bereit. Viel Vergnügen.“, erklärte Carl und verließ den Raum.
*Bitte nicht…*, dachte Ruka, als sie sich auf dem Bett aufsetzte, ihre Arme immer noch auf dem Rücken gefesselt.
„Hey, du bist aber wirklich niedlich. Da sind meine 80.000 Berry wirklich etwas wert.“, meinte der Mann, als er seinen Mantel auszog.
*Bitte…ich will nicht. Bitte…*, weinte sie immer mehr und die Erinnerungen an ihre Arbeitstage kamen in ihr hoch.
„Ich werd meinen Spaß mit dir haben.““, sagte der Mann, als er sie an den Haaren zu sich zog. Er zog ihr die Jacke vom Leib, nachdem er ihre Fesseln entfernt hatte und schmiss sie abermals aufs Bett. Er setzte sich über Ruka, damit sie nicht aufstehen konnte und zog ihr T-Shirt aus. Besser gesagt, er zerriss Ruffy’s Shirt und mit jeder der fremden Berührungen schaltete Ruka’s Verstand aus.
*Ich komme nie wieder von hier weg…*. Dachte sie, als er dann noch ihr Top wegriss, sodass sie nur noch in BH und Hose da lag. *Es tut mir leid, Ruffy….Ich bin nicht stark genug….*
Plötzlich knallte es laut und das Gewicht, welches sie runter gedrückt hatte, verschwand. Ruka war allerdings immer noch im Trancezustand und bekam nicht wirklich etwas mit. Da hörte sie auf einmal eine Stimme ihren Namen rufen. Laut, aber dennoch liebevoll und besorgt.
„Ru-chan! Sag was!“
Als Ruka einigermaßen zu sich kam, blickte sie in 2 große besorgte Augen.
„Ruffy.“, hauchte Ruka kaum verständlich und sie merkte, wie Ruffy sie behutsam um Arm hielt.
„Ru-chan. Es tut mir leid. Ich hab nicht aufgepasst…“
Ruffy sah in ihre leeren Augen, die immer noch mit Tränen gefüllt waren. Mit einer langsamen Bewegung ließ Ruka allerdings ihre Hand zu Ruffy’s Oberteil wandern und krallte sich dort fest, ihren Kopf auch ein wenig an seinen Oberkörper gedrückt.
„Lass mich nicht los…“, sagte sie leise und fing wieder an zu weinen.

Stefan Bögli
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   So 15 Mai - 16:46

   
Das war wieder ein überwältigendes Kapitel...
Ich hoffe das du Kapitel 6 schon bald rausbringst!!!
Weiter So Wink

MLG helscher

MonkeyIDIRuffy
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   So 15 Mai - 18:32

   
Hey Luffy-chan^^

Ich bin wieder mal begeistert von deinem neusten Kapitel! Tolle Arbeit!

Kann es kaum abwarten, bis es weitergeht! Wink



11supernovae
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   So 15 Mai - 19:59

   
sehr gut erzählte story!!! Vorallem das Thema dass du dir herausgesucht hast ist sehr schwierig, aber dennoch kommt es sehr professionell rüber!!
ich freu mich schon aufs nächste Kapitel^^

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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   So 15 Mai - 21:03

   
Mal wieder ein tolles Kapitel es wird echt immer spannender!

Kanns garnich bis aufs nächste Kapitel morgen warten^^.

Luffy-chan
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BeitragThema: Re: Ruffy wird erwachsen...   Mo 16 Mai - 9:16

   
Kapitel 6: Freiheit?

Teil 1:
Ruffy floh zusammen mit Ruka in den Armen nach draußen. Er hatte ihr die graue Jacke übergezogen, die der Kunde ihr runter gerissen hatte, damit sie nicht nackt durch die Stadt fliehen musste.
Er stand auf einem Gebäudebalkon und blickte von dort aus auf das Zirkuszelt. Dort hatte dieser Typ Ruka solches Leid angetan und Ruffy hatte es dieses Mal nur knapp verhindern können. Anders, als die Jahre zuvor. Er war zuvor nicht bei ihr gewesen, um sie zu beschützen.
Sein Blick wanderte zu Ruka runter, die er immer noch in den Armen hielt. Sie war zuvor in Ohnmacht gefallen, hattte wahrscheinlich einen Schock erlitten, doch klammerte sie sich an Ruffy’s Oberteil und hatte anscheinend auch nicht vor, loszulassen.
Ruffy beschloss seine Freundin erst einmal auf’s Schiff zu bringen. Sie war jetzt wichtiger, als Carl und die ganze andere Meute von Arschlöchern. Doch er würde noch eine Rechnung mit ihnen zu begleichen haben.
Von Gebäude zu Gebäude schwang er sich nun bis zum Hafen. Dort angekommen zog er sich das Schiff mit einem Ruck hoch und landete sanftt.
Zorro, der am Hauptmast ein Nickerchen gemacht hatte, wachte dadurch auf. „Hey, Ruffy.“, gähnte er und streckte sich erst einmal. „Wieder zurück, was? Wie war die Show?“
Doch da sah er, dass sein Captain mit ernster Miene dreinschaute und er Ruka in den Armen hielt.
Zorro stand auf und schaute Ruffy ernst an. „Was ist passiert?“
„Geh schnell Chopper holen.“, begann Ruffy mit eigenartiger ernster und kühler Stimme. „Sag ihm, es geht um Ruka’s Geheimnis. Er soll sich beeilen! Und er soll erst mal allein kommen.“
Zorro war sehr irritiert, doch stellte er die Aussagen seines Captain’s in wichtigen Situationen nie in Frage, also sprang er von Schiff und ging den kleinen Elch holen.
Ruffy brachte Ruka währenddessen ins Krankenzimmer, wo er sie ins Bett legen wollte. Als er sich von ihr entfernen wollte, um sich wieder gerade zu stellen, merkte er, wie er von Ruka festgehalten wurde. Sie ließ sein Oberteil nicht los, obwohl sie schlief. Sanft nahm er ihre Hand von seinem Hemd und legte ihren Arm auf ihren Oberkörper. Als er ihre Hand loslassen wollte, wurde diese allerdings von Ruka festgehalten. Ihr liefen im Schlaf Tränen die Wangen herunter und man hörte sie wimmern. „Nicht gehen….Angst….Allein….“
Abermals versuchte Ruffy ihre Hand loszulassen, doch diesmal drehte sich Ruka’s Kopf in seine Richtung und sie redete wieder im Schlaf. „Ruffy…“
Dieser schaute seine Freundin besorgt an, denn so hatte er sie noch nie gesehen. So hilflos, traurig und traumatisiert.
*Dieses Arsch…*, fluchte Ruffy innerlich. Da fiel es ihm allerdings wie Schuppen von den Augen. Deshalb war Ruka so ängstlich gewesen und hatte alle Berührungen gemieden. Carl hatte sie gezwungen so etwas so tun… All die Jahre lang. Er hatte sie verkauft.
„Ruffy…“, kam es plötzlich leise von Ruka, die ihn somit aus den Gedanken riss. „…Ruffy…“
Es klang beinahe so, als würde sie im Schlaf nach ihren Freund suchen und rufen. Deshalb antwortete er ruhig. „Ich bin hier, Ru-chan.“ Immer noch hielt er ihre Hand. Doch war es nicht Ruka‘s Griff der sie diesmal dabei hielt, sondern Ruffy‘s eigener Wille. „Ru-chan. Es tut mir so leid…“, kam es von Ruffy in ungewohnter Stille und nachdenklicher Weise. Ruka‘s Kopf bewegte sich kurz noch einmal, als ihre Augen anfingen zu blinzeln.
„Ru-chan. Du bist wach…“, stellte Ruffy erleichtert fest.
„Ruffy…Ich…“, fing sie an, doch sprach sie nicht weiter, da ihre Stimme unter den Tränen verstummte.
Ruffy wusste nicht, was er sagen sollte. Einerseits wollte er Carl und seine gesamte Truppe in die Schranken weisen. Doch andererseits wollte er seine Freundin nicht alleine lassen, da sie nun wichtiger war, als alles andere.
Ruka setzte sich langsam auf, merkte aber nicht, dass Ruffy immer noch ihre Hand hielt.
„Ich weiß…das ist jetzt ne blöde Frage. Aber….wie geht‘ dir?“
Ruka liefen immer noch leise Tränen die Wangen herunter. Doch waren es nicht mehr so viele, wie zuvor. Denn langsam konnte Ruffy‘s Kindheitsfreundin nicht mehr weinen. Sie
hatte keine Tränen mehr. Ihr Gesicht war dennoch benetzt, von der salzigen Flüssigkeit.
„Ruffy…Ich…“, begann Ruka abermals mit zittriger Stimme, als sie Ruffy dann in die Augen blickte.
Dieser erschrak bei ihrem Anblick: Ruka‘s Augen waren so matt und glanzlos, wie er sie noch nie gesehen hatte. Sie zeigten den ganzen Schmerz, den sie gerade empfand und es tat dem Strohhutcaptain in der Seele weh, sie so zu sehen.
„Ich hatte so…Angst…“, sagte Ruka mit schmerzverzerrtem Gesicht und hielt sich den Kopf.
„Ruka…“, entkam es Ruffy nur und er fühlte sich so hilflos, denn je. Er sah, wie Ruka anfing zu zittern und er dachte daran, wie er ihr nur helfen könnte. Jeden Gegner hatte er besiegt, vom Marinesoldaten, über andere Piraten, bis hin zu den 7 Samurai. Doch das einzige, was er jetzt besiegen wollte, war Ruka‘s Angst und ihre Schmerzen. Doch dies, das wusste er, konnte er nicht mit seinen Fäusten lösen, wie er es sonst tat. Wie sollte er ihr also helfen können? Ruffy fühlte sich hilflos und wusste nicht, mit dieser Situation umzugehen.
„So…Angst“, wiederholte sich Ruka wie in Trance.
„Ru-chan…“ Ruffy setzte sich näher an sie heran und nahm sie behutsam und langsam in den Arm. Auch wenn sie ihn jetzt wegstoßen würde, wie Nami und Chopper zuvor bei der Untersuchung, wäre es ihm egal. Er wollte ihr jetzt einfach helfen und weshalb auch immer, wusste er, dass er dies durch seine Nähe erreichte. Er wollte ihr jetzt einfach zeigen, dass jemand für sie da war und das sie nicht allein auf der Welt war. Ruffy wusste nicht, wieso er auf einmal dieses Gefühl, diesen Drang hatte, bei ihr zu bleiben. Er hörte einfach auf seinen Bauch, wie immer.
Ruka erschrak zuerst. Doch klammerte sie sich mit den Händen in Ruffy‘s Oberteil fest. Sie vergrub ihr Gesicht in seinem Hemd und sie wollte nur bei ihm sein. Bei jedem bekam Ruka Annäherungsängste und panische Attacken, egal ob Mann, Frau oder kleinen Elch. Bei Ruffy war dies allerdings anders. Bei ihm war es komplett umgekehrt, denn nach seiner Nähe sehnte sie sich. Er war derjenige, der ihr half und über alles hinweg helfen konnte.

„Ruffy?“, kam es nach einer Weile von Ruka und ihre Stimme klang heiser, doch Ruffy wurde sofort hellhörig.
„Ja?“
„Versprichst du mir etwas?“, fragte Ruka mit immer noch der gleichen traurigen Stimme.
„Klar, was denn?“
„Lass mich bitte…nie wieder allein. Ich habe Angst…ohne dich.“
Ruffy war etwas irritiert von Ruka‘s Worten, doch legte er seine Hände sanft auf ihren Rücken und strich darüber. „Versprochen. Ich bin immer für dich da. Dir wird nie wieder jemand weh tun. Das verspreche ich.“
Diese Worte ließen Ruka aufatmen und sie merkte, wie ihre Gefühle wieder zurückkehrten. Sie spürte wieder Leben ins sich und keine Kälte mehr, die sie gefrieren und erstarren ließ.
„Ruffy!“, ertönte es auf einmal laut von draußen und die Stimme ließ Ruffy aufatmen.
Ruka löste ihren Kopf von Ruffy‘s Brust, klammerte sich aber noch am Oberteil fest und sah mit Ruffy zur Tür, die jeden Moment aufgehen sollte.
„Ruffy! Ruka!“, ertönte es erneut, als die Tür mit voller Wucht aufschlug und ein kleiner Elch hereinplatzte. „Ich bin so schnell gekommen, wie ich konnte.“
„Na endlich, Chopper.“, gab Ruffy mit einem leicht bedrückten Unterton von sich und ließ dann von Ruka ab, um vom Bett aufzustehen. „Gut dass du endlich da bist. Es ist etwas passiert…“
„Ruffy…“, kam es leise hinter diesem und er blickte Ruka irritiert an. „Bitte nicht…es ist nicht…so schlimm. Ich bin…es gewohnt…Bald tut es nicht mehr weh…“
„Keine Widerrede! Chopper ist unser Arzt und er wird dich gleich untersuchen. Aber dann muss er auch alles wissen.“, erklärte Ruffy.
„Aber Ruffy…“, fing Ruka mit flehender Stimme an.
Doch der Angesprochene ging zurück zum Bett und beugte sich zu der sitzenden Ruka herunter, um ihr dann direkt in die Augen zu sehen. „Keine Angst. Chopper ist unser Freund und er wird dir nichts tun. Er will dir nur helfen. Du kannst ihm vertrauen, so wie mir.“
Ruka blickte ihn immer noch verängstigt an und dabei sah sie diese Entschlossenheit doch gleichzeitig Warmherzigkeit in seinen Augen. Sie wusste, dass diese Augen nicht logen und sie Ruffy und somit der gesamten Crew vertrauen konnte. Nach einer kurzen Stille nickte Ruka zustimmend und Ruffy grinste, das erste Mal nach dem Vorfall, wieder breit.
„Gut“, gab er von sich und wendete sich Chopper zu. „Es ist etwas schlimmes passiert, Chopper…“, begann Ruffy und erläutete, was geschehen war. Er ließ kein Detail aus, was er wusste, damit Chopper vielleicht einschätzen konnte, wie es Ruka nun ging.
„Das ist ja schrecklich!“, kam es dann von Chopper. „Das ist grauenhaft. Solche Leute gehören für immer eingesperrt.“
„Kannst du Ruka jetzt versorgen? Das ist wirklich wichtig… Kümmere dich bitte um sie und erzähl erstmal nichts den anderen.“, erklärte Ruffy ernst.
Chopper nickte selbstverständlich, woraufhin sich Ruffy noch mal zu Ruka umdrehte, die die ganze Zeit geschwiegen hatte. Er ging zu ihr und legte eine Hand auf ihren Kopf, während er sich zu ihr beugte, um ihr in die Augen zu sehen. „Du brauchst wirklich keine Angst zu haben. Chopper ist ein toller Arzt und unser Freund. Er will dir nur helfen…“
„Okay…“, antwortete Ruka knapp und mit leiser Stimme.
„Du bist ein starkes Mädchen, Ru-chan.“, sagte Ruffy noch zu ihr, bevor er von ihr abließ und zur Tür ging, um den Raum zu verlassen.
„Darf ich?“, fragte Chopper, als er sich einen Hocker schnappte und den neben das Bett stellte.
Ruka nickte etwas zögerlich, vertraute allerdings Ruffy‘s Worten und dem Versprechen, dass ihr Chopper nicht wehtun würde.
„Ich werde vorsichtig sein… Versuch bitte an was anderes zu denken, als diesen Vorfall. Ich weiß nämlich nicht, wie du sonst reagierst.“, erklärte Chopper, als er sich auf den Hocker stellte.
„An…an was soll ich denn denken?“, fragte Ruka irritiert und leise.
„Hm…weiß nicht. Irgendwas schönes, was dich ablenkt. Ich weiß, das ist jetzt schwer, nach diesem Vorfall. Aber es erleichtert die Untersuchung.“
Während Chopper sie untersuchte, dachte Ruka nichts. Sie starrte eigentlich nur gerade aus, weil sie nicht wusste, an was für schöne Dinge sie denken sollte. Ihr war kaum schönes im Leben widerfahren. Doch da fiel ihr ein schöner Moment ein: Als Ruffy sie zum ersten Mal angelächelt hatte. Ja, das war der schönste Moment in ihrem Leben gewesen. Dieses Lächeln hatte etwas witziges und gleichzeitig warmes, das sie einfach fröhlich stimmte.



 

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